Tom Finnek

 4.4 Sterne bei 387 Bewertungen
Autor von Gegen alle Zeit, Unter der Asche und weiteren Büchern.
Tom Finnek

Lebenslauf von Tom Finnek

Tom Finnek, 1965 in Westfalen geboren, lebt als Filmjournalist, Drehbuchautor und Schriftsteller in Berlin. Als Autor (unter dem Namen Mani Beckmann) beschäftigt er sich schon länger mit historischen Stoffen, insbesondere zum Münsterland. Für ihn ist London mit seiner langen, wechselhaften Geschichte genauso faszinierend wie Berlin. Tom Finnek ist verheiratet und Vater von zwei Söhnen. Er lebt mit seiner Familie in Berlin. Weitere Informationen unter: www.tomfinnek.de

Neue Bücher

Totenbauer: Tenbrink und Bertram 2

 (1)
Neu erschienen am 01.10.2018 als Hörbuch bei Audible Studios.

Alle Bücher von Tom Finnek

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Gegen alle Zeit

Gegen alle Zeit

 (88)
Erschienen am 17.05.2013
Unter der Asche

Unter der Asche

 (80)
Erschienen am 10.02.2017
Vor dem Abgrund

Vor dem Abgrund

 (65)
Erschienen am 06.06.2016
Galgenhügel

Galgenhügel

 (37)
Erschienen am 05.12.2017
Totenbauer

Totenbauer

 (33)
Erschienen am 12.06.2018
Moorteufel

Moorteufel

 (28)
Erschienen am 16.09.2014
Tabu

Tabu

 (21)
Erschienen am 01.12.2015
Das Verrätertor

Das Verrätertor

 (11)
Erschienen am 19.04.2014

Neue Rezensionen zu Tom Finnek

Neu
Schlehenfees avatar

Rezension zu "Moorteufel" von Tom Finnek

Das Besondere fehlt
Schlehenfeevor 13 Tagen

In der Karwoche 1814 befindet sich Preußen im Krieg mit Napoleon und auch der Münsterländer Bauernsohn Jeremias Vogelsang soll in den Krieg ziehen. Wie andere aus seinem Dorf kommt er dem nicht nach und gilt fortan als Deserteur. Jeremias flieht vor der Verfolgung durch den Amtmann Boomkamp ins Moor und kommt dort dem Geheimnis um seine Herkunft auf die Spur.


„Moorteufel“ ist eines der ersten Werke von Mani Beckmann alias Tom Finnek und das merkt man dem Roman an. Er ist aus der Sicht von Jeremias geschrieben, ziemlich geradeaus, ohne große Tiefe oder Emotionalität. Dies ist auch mein größter Kritikpunkt: die Geschichte plätschert vor sich hin, dem Protagonisten widerfahren gute und schlechte Dinge, aber ich fühle nichts dabei. Jeremias' Geschichte hat mich nicht gefesselt und mir nicht die nötigen Gefühle dafür abgerungen. Das Besondere an diesem Roman fehlte einfach für mich. So blieb „Moorteufel“ durchschnittlich.


Sehr viele Ereignisse geschehen im Laufe der 500 Seiten, doch die Geschichte der Herkunft von Jeremias ist der rote Faden. Dennoch fiel es mir manchmal schwer, die verschiedenen Charaktere und ihre Motive auseinander zu halten.

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fredhels avatar

Rezension zu "Totenbauer" von Tom Finnek

Im Münsterland
fredhelvor einem Monat

Endlich konnte ich die zweite Folge vom erfolgreichen Ermittlerduo Tenbrink und Bertram lesen, die mir noch von ihrem ersten Fall "Galgenhügel" in guter Erinnerung geblieben sind. Die beiden eigenwilligen Männer wollen den Tod von einem Altenpfleger aufklären. Das Opfer war nicht allzu beliebt gewesen und seine Ermordung wirft Fragen zu einem vorangegangenen Todesfall auf. Ausserdem sind seine letzten Worte sehr kryptisch, doch Tenbrink als Kenner der Münsterländer Traditionen und Wesensart entwickelt schon bald den richtigen Riecher. 
Als Leser wird man auf eine spannende Fährte gelockt. Dabei ist nicht nur die reine Handlung von Interesse, sondern auch das treffend wiedergegebene Lokalkolorit mit typisch westfälischen Dickschädeln.
Sehr schön sind auch die persönlichen Hintergrundgeschichten von Bertram und Tenbrink, die den Leser noch stärker an die Protagonisten binden, weil sie nahtlos an den ersten Band anknüpfen, aber auch so geschickt eingewoben werden, dass man ohne Vorkenntnisse auf dem Laufenden ist. Und mich ganz persönlich macht sie schwer neugierig auf die Fortsetzung. Das Buch endet nämlich mit einem raffinierten Cliffhanger.

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Igelmanu66s avatar

Rezension zu "Galgenhügel" von Tom Finnek

Interessante Story und spannend geschrieben.
Igelmanu66vor 3 Monaten

»Wir werden sterben, Michael.«
»Eben drum. … Willst du denn gar nicht wissen, was mit deiner Schwester geschehen ist?«

 

Ob Michael seiner Frau noch erzählen konnte, was ihm während des Flugzeugabsturzes auf der Seele brannte? Während er beim Absturz stirbt, überlebt Ellen wie durch ein Wunder – doch nicht lange. Eines Morgens hängt sie an einem historischen Galgen in einem kleinen Dorf im Münsterland. Während praktisch jeder annimmt, dass das erlebte Trauma und der Tod ihres Mannes sie in den Selbstmord getrieben haben, hat Kommissar Tenbrink Zweifel. Vor 16 Jahren starb an derselben Stelle Ellens Schwester und Tenbrinks Bauchgefühl sagt ihm, dass es irgendeinen Zusammenhang geben muss. Zusammen mit seinem Kollegen Bertram macht er sich an die Ermittlungen…

 

Diesen Krimi habe ich wirklich von Anfang bis Ende genossen. Schon der Einstieg mit besagtem Flugzeugabsturz ist spannend und macht enorm neugierig. Die Spannung setzt sich fort, immer wieder gibt es neue Ansatzpunkte und auch bei der einen Toten wird es nicht bleiben. Ich hatte zwar recht zeitig schon einen Verdacht, der sich später auch als korrekt erwies, das minderte aber den Unterhaltungswert nicht.

 

Die beiden Ermittler bilden das klassische Paar voller Gegensätze, die sich ergänzen, sich mögen und sich manchmal gegenseitig auf die Nerven gehen. Tenbrinks Charakter ist besonders interessant, stellt er doch einen sturen Eigenbrötler dar, der bevorzugt seinem Bauchgefühl nachgeht. Bertram hingegen ist äußerst intelligent, hat aber auf seiner Ermittlerweste ein paar schmutzige Flecken. Beide wirken sie sympathisch, allerdings hat Tenbrink gesundheitliche Probleme von einem solchen Ausmaß, dass ich mir schwer vorstellen kann, wie er den bereits existierenden 2. Band des Teams bestreiten soll.

 

Bei ihren Ermittlungen stoßen die Kommissare auf viele Probleme. Ellen war eine bekannte Schauspielerin, ihr Gesicht kennt jeder aus dem Fernsehen, was ein großes Interesse an ihrem Tod hervorruft. Ein Pressevertreter, der auf eigene Faust Nachforschungen betreibt, sorgt für zusätzlichen Ärger und die Staatsanwaltschaft würde den Fall lieber heute als morgen einstellen. Zudem haben die Dorfbewohner allesamt Geheimnisse und keine Lust, sich auf eine Reise in die Vergangenheit zu begeben, die den Ermittlern notwendig erscheint.

 

Als Regionalkrimi erfüllt das Buch alle Ansprüche, die Beschreibungen der Gegend (einschließlich des Wetters) sind passend und stimmungsvoll, immer wieder gibt es Ausdrücke und Sätze in Platt und Niederländisch, was mir gut gefiel und mich auch nicht vor sonderliche Probleme stellte. Die meisten Dinge sollten sich auch aus dem Zusammenhang erschließen, trotzdem bin ich an solchen Stellen immer dafür, in der Fußnote oder im Anhang eine hochdeutsche Übersetzung zu bringen. Neben der Sprache sorgen viele kleine landestypische Besonderheiten (z.B. Speisen und Getränke) für das rundum gelungene regionale Flair.

 

Fazit: Interessante Story und spannend geschrieben. Wenn ich auch Zweifel habe, wie Tenbrink noch weiter arbeiten will, habe ich doch vor, das herauszufinden.

Kommentare: 4
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Gespräche aus der Community

Neu
Tom_Finneks avatar
Hallo! Wie schon beim "Galgenhügel" wird es auch zum Erscheinen meines zweiten Münsterland-Krimis, "Totenbauer", eine Leserunde mit Freiexemplaren geben. E-Book und Taschenbuch erscheinen am 12. 6. 2018, den Start der Leserunde samt Verlosung werde ich rechtzeitig bekanntgeben.
Zum Thema
Tom_Finneks avatar
Hallo,
vor Kurzem ist mein Münsterland-Krimi "Galgenhügel" bei "beThrilled/Bastei Lübbe" als E-Book und Taschenbuch erschienen. Auch eine Hörbuch-Version ist bei Audible erschienen.
Für eine Lovelybook-Leserunde stellt der Verlag nun 15 Freiexemplare des E-Books (epub oder mobi) zur Verfügung. Wer mitlesen möchte, ist herzlich eingeladen.

Zum Inhalt:
Ein nebelverhangener Herbstmorgen, ein kleines Dorf im Münsterland und ein historischer Galgen - an dem eine bekannte Schauspielerin hängt. Alles deutet auf Selbstmord hin. Doch Kommissar Tenbrink wird hellhörig, als er erfährt, dass die Schwester der Toten vor sechzehn Jahren an genau diesem Ort auf tragische Weise ums Leben kam. Ein bloßer Zufall? Tenbrink und sein junger Kollege Bertram glauben nicht an Zufälle. Irgendwo muss es eine Verbindung zwischen den beiden Todesfällen geben. Während ihrer Ermittlungen graben sie tief in der Vergangenheit der Dorfbewohner - was nicht allen im Ort gefällt. Und um ein altes Geheimnis zu schützen, schreckt jemand auch vor weiteren Morden nicht zurück.

"Galgenhügel" ist der Auftakt der neuen Krimi-Reihe von  Tom Finnek (alias Mani Beckmann) um das Ermittlerteam Tenbrink und Bertram: Westfälischer Dickschädel mit Erinnerungslücken trifft auf strafversetzten Magdeburger mit heikler Vergangenheit.

Ich freue mich auf eine hoffentlich lebendige und spannende Leserunde.
Liebe Grüße
Tom Finnek
Zur Leserunde
Tom_Finneks avatar
Ich überlege, zu meinem Münsterland-Krimi eine Leserunde zu starten. Der Verlag hat 10 E-Books als Freiexemplare zur Verlosung angeboten. Wäre es sinnvoll, eine solche Leserunde "zwischen den Jahren" zu starten, oder warte ich lieber bis zum Januar?
Zum Thema

Zusätzliche Informationen

Tom Finnek wurde am 26. Dezember 1965 in Alstätte/Westf. (Deutschland) geboren.

Tom Finnek im Netz:

Community-Statistik

in 472 Bibliotheken

auf 122 Wunschlisten

von 6 Lesern aktuell gelesen

von 12 Lesern gefolgt

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