Tom Finnek

 4.4 Sterne bei 383 Bewertungen
Autor von Gegen alle Zeit, Unter der Asche und weiteren Büchern.
Tom Finnek

Lebenslauf von Tom Finnek

Tom Finnek, 1965 in Westfalen geboren, lebt als Filmjournalist, Drehbuchautor und Schriftsteller in Berlin. Als Autor (unter dem Namen Mani Beckmann) beschäftigt er sich schon länger mit historischen Stoffen, insbesondere zum Münsterland. Für ihn ist London mit seiner langen, wechselhaften Geschichte genauso faszinierend wie Berlin. Tom Finnek ist verheiratet und Vater von zwei Söhnen. Er lebt mit seiner Familie in Berlin. Weitere Informationen unter: www.tomfinnek.de

Neue Bücher

Totenbauer: Tenbrink und Bertram 2
 (1)
Neu erschienen am 01.10.2018 als Hörbuch bei Audible Studios.

Alle Bücher von Tom Finnek

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Tom FinnekGegen alle Zeit
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Gegen alle Zeit
Gegen alle Zeit
 (88)
Erschienen am 17.05.2013
Tom FinnekUnter der Asche
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Unter der Asche
Unter der Asche
 (80)
Erschienen am 10.02.2017
Tom FinnekVor dem Abgrund
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Vor dem Abgrund
Vor dem Abgrund
 (64)
Erschienen am 06.06.2016
Tom FinnekGalgenhügel
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Galgenhügel
Galgenhügel
 (37)
Erschienen am 05.12.2017
Tom FinnekTotenbauer
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Totenbauer
Totenbauer
 (30)
Erschienen am 12.06.2018
Tom FinnekMoorteufel
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Moorteufel
Moorteufel
 (28)
Erschienen am 16.09.2014
Tom FinnekTabu
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Tabu
Tabu
 (21)
Erschienen am 01.12.2015
Tom FinnekDas Verrätertor
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Das Verrätertor
Das Verrätertor
 (11)
Erschienen am 19.04.2014

Neue Rezensionen zu Tom Finnek

Neu
Igelmanu66s avatar

Rezension zu "Galgenhügel" von Tom Finnek

Interessante Story und spannend geschrieben.
Igelmanu66vor einem Monat

»Wir werden sterben, Michael.«
»Eben drum. … Willst du denn gar nicht wissen, was mit deiner Schwester geschehen ist?«

 

Ob Michael seiner Frau noch erzählen konnte, was ihm während des Flugzeugabsturzes auf der Seele brannte? Während er beim Absturz stirbt, überlebt Ellen wie durch ein Wunder – doch nicht lange. Eines Morgens hängt sie an einem historischen Galgen in einem kleinen Dorf im Münsterland. Während praktisch jeder annimmt, dass das erlebte Trauma und der Tod ihres Mannes sie in den Selbstmord getrieben haben, hat Kommissar Tenbrink Zweifel. Vor 16 Jahren starb an derselben Stelle Ellens Schwester und Tenbrinks Bauchgefühl sagt ihm, dass es irgendeinen Zusammenhang geben muss. Zusammen mit seinem Kollegen Bertram macht er sich an die Ermittlungen…

 

Diesen Krimi habe ich wirklich von Anfang bis Ende genossen. Schon der Einstieg mit besagtem Flugzeugabsturz ist spannend und macht enorm neugierig. Die Spannung setzt sich fort, immer wieder gibt es neue Ansatzpunkte und auch bei der einen Toten wird es nicht bleiben. Ich hatte zwar recht zeitig schon einen Verdacht, der sich später auch als korrekt erwies, das minderte aber den Unterhaltungswert nicht.

 

Die beiden Ermittler bilden das klassische Paar voller Gegensätze, die sich ergänzen, sich mögen und sich manchmal gegenseitig auf die Nerven gehen. Tenbrinks Charakter ist besonders interessant, stellt er doch einen sturen Eigenbrötler dar, der bevorzugt seinem Bauchgefühl nachgeht. Bertram hingegen ist äußerst intelligent, hat aber auf seiner Ermittlerweste ein paar schmutzige Flecken. Beide wirken sie sympathisch, allerdings hat Tenbrink gesundheitliche Probleme von einem solchen Ausmaß, dass ich mir schwer vorstellen kann, wie er den bereits existierenden 2. Band des Teams bestreiten soll.

 

Bei ihren Ermittlungen stoßen die Kommissare auf viele Probleme. Ellen war eine bekannte Schauspielerin, ihr Gesicht kennt jeder aus dem Fernsehen, was ein großes Interesse an ihrem Tod hervorruft. Ein Pressevertreter, der auf eigene Faust Nachforschungen betreibt, sorgt für zusätzlichen Ärger und die Staatsanwaltschaft würde den Fall lieber heute als morgen einstellen. Zudem haben die Dorfbewohner allesamt Geheimnisse und keine Lust, sich auf eine Reise in die Vergangenheit zu begeben, die den Ermittlern notwendig erscheint.

 

Als Regionalkrimi erfüllt das Buch alle Ansprüche, die Beschreibungen der Gegend (einschließlich des Wetters) sind passend und stimmungsvoll, immer wieder gibt es Ausdrücke und Sätze in Platt und Niederländisch, was mir gut gefiel und mich auch nicht vor sonderliche Probleme stellte. Die meisten Dinge sollten sich auch aus dem Zusammenhang erschließen, trotzdem bin ich an solchen Stellen immer dafür, in der Fußnote oder im Anhang eine hochdeutsche Übersetzung zu bringen. Neben der Sprache sorgen viele kleine landestypische Besonderheiten (z.B. Speisen und Getränke) für das rundum gelungene regionale Flair.

 

Fazit: Interessante Story und spannend geschrieben. Wenn ich auch Zweifel habe, wie Tenbrink noch weiter arbeiten will, habe ich doch vor, das herauszufinden.

Kommentare: 4
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L

Rezension zu "Totenbauer" von Tom Finnek

Urlaub mit Folgen
lucycavor 2 Monaten

Eine Joggerin findet auf einer Parkbank einen am Kopf schwerverletzten Mann. Bevor er stirbt kommen nur noch zwei Worte aus seinem Mund „toter Bauer“. Jetzt fängt das grosse Rätselraten an.

Bremer, neuer Leiter der KK11 und Maik Bertram sowie weitere Team-Mitarbeiter nehmen die Ermittlungen auf. Sein früherer Chef, Tenbrink, ist nach wie vor krank geschrieben. Doch Betram und Tenbrink haben früher sehr gut zusammengearbeitet. Es fällt Bertram schwer, sich unter der neuen Leitung zurechtzufinden. Wenn immer möglich informiert er Tenbrink über die laufenden Ermittlungen.

Für den Leser beginnt alles ein paar Jahre früher als zwei befreundete Familien auf Kreta Urlaub verbringen. Am letzten Abend kehren deren Jungs vom Ausgang zurück. Dabei begegnen sie einem Mädchen, das stockbesoffen vor ihnen auftaucht. Hilfsbereit bringen sie sie ihren Bungalow. Der eine der Jungs kehrt nochmals in ihren Bungalow zurück. Dabei muss er feststellen, dass sie inzwischen mit einem Kissen erstickt wurde. Dass dieses ermordetet Mädchen einen Zusammenhang zu dem erschlagenen jungen Mann im Park bildet, ahnte bis dahin noch niemand.

Bertram nimmt an, dass es sich vielleicht um ein Beziehungsdrama handeln könnte. Doch wie tiefer er in die Geheimnisse verschiedener Dorfbewohner eindringt, desto rätselhafter wird es.

Das ungewöhnliche Ermittler-Duo Bertram und Tenbrink harmonieren aussergewöhnlich. Tenbrink leidet nach seinem Schädelbruch immer wieder an Aussetzern und Erinnerungslücken. Sein Charakter ist eher stur, verschlossen und eigenbrötlerisch. Bertram, einige Jahre jünger, gutaussehend und ein Frauenschwarm, wurde vor einiger Zeit ins Münsterland strafversetzt.

Ich kenne den ersten Band dieser Serie nicht. Trotzdem fand ich mich schnell in das Geschehen rein. Der flüssige und angenehme Schreibstil trägt viel dazu bei. Die bildhaften und authentischen Beschreibungen der einzelnen Charakteren hervorragend ausgearbeitet. Auch die immer wieder humoristischen Einlagen und plattdeutschen Dialoge zwischen den einzelnen Abschnitten geben dem Ganzen einen herrlichen Pepp. Ich habe ab und zu schallend gelacht. Die Spannung steigert sich laufend und der Autor versteht es, den Leser förmlich an der Nase rumzuführen. Am Schluss ein toller Showdown.
Ein gelungener Regional-Krimi mit viel Lokalkolorit, der am Schluss mit einem Cliffhanger endet, der auf eine weitere Fortsetzung hoffen lässt. Ich gebe 5 Sterne und empfehle „Totenbauer“ gerne.

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wampys avatar

Rezension zu "Totenbauer" von Tom Finnek

Lebt von den Figuren und der Atmosphäre
wampyvor 2 Monaten

Buchmeinung zu Tom Finnek - Totenbauer

„Totenbauer“ ist ein Kriminalroman von Tom Finnek, der 2018 bei beTHRILLED by Bastei Entertainment erschienen ist. Dies ist der zweite Band um die Ermittler Tenbrink und Bertram.

Zum Autor:
Tom Finnek (Pseudonym des Autors Mani Beckmann) wurde 1965 in Westfalen geboren und lebt als Filmjournalist, Drehbuchlektor und Schriftsteller in Berlin. Unter dem Namen Mani Beckmann erschienen neben einigen Berlin-Krimis seine historischen Moor-Romane, die im Münsterland angesiedelt sind (siehe Autorenseite Mani Beckmann). Unter dem Pseudonym Tom Finnek schreibt er seit 2009 historische London-Romane. Tom Finnek/Mani Beckmann ist verheiratet und Vater von zwei Söhnen. Er lebt mit seiner Familie in Berlin.

Klappentext:
Auf einer Parkbank im Münsterland bricht ein Mann zusammen. An seiner Schläfe klafft eine blutige Wunde. Der Frau, die ihm helfen möchte, flüstert er die Worte "toter Bauer" zu - und stirbt.
Oberkommissar Maik Bertram vermutet zunächst, dass der Mann das Opfer eines tödlichen Liebes- oder Eifersuchtsdramas geworden ist. Aber was haben die letzten Worte des Toten zu bedeuten? Ohne die Hilfe Heinrich Tenbrinks, der sich von einem Schädelbasisbruch erholt und mit immer stärkeren Erinnerungslücken zu kämpfen hat, tritt er bald auf der Stelle. Also wendet er sich an seinen ehemaligen Partner und sofort meldet sich Tenbrinks untrügliches Bauchgefühl: Könnten die Worte des Sterbenden einen ganz anderen Sinn haben? Bertram und Tenbrink arbeiten wieder als Team und schon bald führen sie ihre Ermittlungen zu alten Familiengeheimnissen, einem weiteren rätselhaften Todesfall und zu einer ehemaligen Knochenmühle. Gleichzeitig kämpfen die Kommissare mit ihrer eigenen Vergangenheit und stoßen auf Dinge, die besser für immer unentdeckt geblieben wären ...


Meine Meinung:
Die große Stärke dieses Romans ist analog zum Vorgänger die Figurenzeichnung. Der westfälische Sturkopf Tenbrink leidet weiterhin an Gedächtnisaussetzern, deren Ursache aber im Verlauf der Geschichte aufgelöst werden. Momentan ist er vom Dienst freigestellt, aber er kann das Ermitteln nicht sein lassen, zumal er seine Kontakte nutzen kann. Maik Bertram ist in Westfalen angekommen, aber seine Frauengeschichten bleiben ein Quell stetiger Probleme. Seine Zusammenarbeit mit dem neuen Chef funktioniert nicht besonders und Bertram spielt seinen überlegenen Intellekt mehr als nötig aus.

Der Fall selber ist trotz einiger Finten und Überraschungen nicht besonders spannend. Die Geschichte lebt von der gelungenen Atmosphäre, den überzeugenden Figuren und dem trockenen Humor. Spannung geht vor allem von den persönlichen Problemen der beiden Ermittler aus. Sie ergänzen sich hervorragend und brauchen einander noch mehr als im Vorgänger. Es gibt einige Passagen in plattdeutschem Dialekt, die eine sehr intensive Atmosphäre verbreiten ebenso wie einige Besonderheiten des westfälischen Brauchtums. Zum Ende gibt es einen Showdown der etwas anderen Art, der aber zum Inhalt passt.


Fazit:
Der Krimi punktet mit seiner westfälischen Atmosphäre und der sehr gelungenen Figurenzeichnung. Die Figuren sind zumeist mit einiger Tiefe und in vielen Grautönen gezeichnet. Leichte Abzüge gibt es für den nicht so spannenden Kriminalfall. So bewerte ich das Buch mit vier von fünf Sternen (80 von 100 Punkten). Ich kann das Buch allen empfehlen, die einen ruhigen Krimi mit viel Atmosphäre und bodenständigen Figuren mögen.

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Gespräche aus der Community

Neu
Tom_Finneks avatar
Hallo! Wie schon beim "Galgenhügel" wird es auch zum Erscheinen meines zweiten Münsterland-Krimis, "Totenbauer", eine Leserunde mit Freiexemplaren geben. E-Book und Taschenbuch erscheinen am 12. 6. 2018, den Start der Leserunde samt Verlosung werde ich rechtzeitig bekanntgeben.
Zum Thema
Tom_Finneks avatar
Hallo,
vor Kurzem ist mein Münsterland-Krimi "Galgenhügel" bei "beThrilled/Bastei Lübbe" als E-Book und Taschenbuch erschienen. Auch eine Hörbuch-Version ist bei Audible erschienen.
Für eine Lovelybook-Leserunde stellt der Verlag nun 15 Freiexemplare des E-Books (epub oder mobi) zur Verfügung. Wer mitlesen möchte, ist herzlich eingeladen.

Zum Inhalt:
Ein nebelverhangener Herbstmorgen, ein kleines Dorf im Münsterland und ein historischer Galgen - an dem eine bekannte Schauspielerin hängt. Alles deutet auf Selbstmord hin. Doch Kommissar Tenbrink wird hellhörig, als er erfährt, dass die Schwester der Toten vor sechzehn Jahren an genau diesem Ort auf tragische Weise ums Leben kam. Ein bloßer Zufall? Tenbrink und sein junger Kollege Bertram glauben nicht an Zufälle. Irgendwo muss es eine Verbindung zwischen den beiden Todesfällen geben. Während ihrer Ermittlungen graben sie tief in der Vergangenheit der Dorfbewohner - was nicht allen im Ort gefällt. Und um ein altes Geheimnis zu schützen, schreckt jemand auch vor weiteren Morden nicht zurück.

"Galgenhügel" ist der Auftakt der neuen Krimi-Reihe von  Tom Finnek (alias Mani Beckmann) um das Ermittlerteam Tenbrink und Bertram: Westfälischer Dickschädel mit Erinnerungslücken trifft auf strafversetzten Magdeburger mit heikler Vergangenheit.

Ich freue mich auf eine hoffentlich lebendige und spannende Leserunde.
Liebe Grüße
Tom Finnek
Zur Leserunde
Tom_Finneks avatar
Ich überlege, zu meinem Münsterland-Krimi eine Leserunde zu starten. Der Verlag hat 10 E-Books als Freiexemplare zur Verlosung angeboten. Wäre es sinnvoll, eine solche Leserunde "zwischen den Jahren" zu starten, oder warte ich lieber bis zum Januar?
Zum Thema

Zusätzliche Informationen

Tom Finnek wurde am 26. Dezember 1965 in Alstätte/Westf. (Deutschland) geboren.

Tom Finnek im Netz:

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auf 118 Wunschlisten

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