Tom Finnek , Mani Beckmann Moorteufel

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Inhaltsangabe zu „Moorteufel“ von Tom Finnek

Karwoche 1814. In Europa toben die Befreiungskriege gegen Napoleon, die Welt ist in Aufruhr. Auch das Leben des westfälischen Bauernsohns Jeremias Vogelsang, der sich mit anderen geduldeten Deserteuren in seiner Heimat aufhält, gerät aus den Fugen. Vorgeblich, weil Jeremias desertiert ist, in Wahrheit jedoch, um sich des unerwünschten Liebhabers seiner Tochter zu entledigen, ruft Amtmann Boomkamp zur Hatz auf den "Verräter"auf. Von Gendarmen gejagt, bleibt Jeremias nur die Flucht ins Moor, das auch allerlei lichtscheuem Gesindel Zuflucht bietet - eine schicksalhafte Entscheidung, wie sich bald zeigt. Denn hier kommt Jeremias einem Rätsel der Vergangenheit auf die Spur, einem Geheimnis, das sein eigenes Leben umgibt.

Ein spannender historischer Roman mit vielen Krimielelmenten.

— Bellis-Perennis

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  • Es ist schwer Lüge und Wahrheit auseinander zu halten ...

    Moorteufel

    Bellis-Perennis

    07. July 2015 um 07:54

    Schauplatz dieses überaus packenden Romans ist das westfälische Dorf Ahlbeck während der Karwoche des Jahres 1814. Seit Jahren erschüttern die Befreiungskriege gegen Napoleon die Länder Europas. Viele zwangsrekrutierte Männer desertieren, so auch der achtzehnjährige Magistersohn Jeremias Vogelsang. Er muss, weil ihn der Amtmann Boomkamp, der Vater seiner Geliebten, verfolgt, in das Moor in der Nähe seines Heimatortes flüchten. Dort trifft er nicht nur auf allerlei lichtscheues Gesindel sondern auch auf das Geheimnis, das sein eigenes Leben umgibt. Längst vergessene und verschwiegene Vorfälle tauchen plötzlich wieder auf. Soldaten und Räuberbanden (der Unterschied ist kaum auszumachen) versetzen das Dorf in Angst und Schrecken. Jeremias weiß nun bald nicht mehr, wessen Geschichte er glauben soll. Rache und schlechtes Gewissen ringen um eine Lösung. Die Story ist kompakt und gut durchstrukturiert. Der Erzählstil (die ICH-Form aus Sicht des Jeremias) ist mitreißend. Der Leser kann gemeinsam mit dem jungen Vogelsang ein Puzzleteil nach dem anderen des Geheimnisses zusammensetzen. Interessant sind auch die auch die Darstellungen der anderen Dörfler, die bei der geheimnisumwitterten Herkunft von Jeremias, eine nicht immer rühmliche Rolle spielen. Sowohl dem Magistersohn als auch dem Leser fällt es schwer, Wahrheit und Lüge auseinander zu halten.

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  • Leserunde zu "Vor dem Abgrund" von Tom Finnek

    Vor dem Abgrund

    Tom_Finnek

    Hallo!  Mitte April erscheint mein historischer Roman "Vor dem Abgrund" als Taschenbuch beim Bastei Lübbe Verlag. Der Verlag hat freundlicherweise angeboten, 15 Exemplare des Taschenbuchs für eine Leserunde zur Verfügung zu stellen, und ich würde mich freuen, wenn eine Leserunde (die ich natürlich aktiv begleiten würde) zustande käme.  Zum Inhalt:  Londons schwarzes Herz - Im Herbst 1888 kommen zwei junge Menschen ins Londoner East End, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Die verarmte Celia Brooks versucht verzweifelt, ihren Vater zu finden. Der Hoteliersohn Rupert Ingram will hingegen nur seine Pflichten im sündigen Treiben vergessen. Doch im East End hat alles seinen Preis, Antworten ebenso wie das Vergessen. Und während die Huren ihre Dienste feilbieten und ein Mörder namens Jack the Ripper in den Schatten lauert, stoßen Celia und Rupert auf Geheimnisse, die ihr Leben für immer verändern … Leseprobe (die ersten 30 Seiten als PDF) Ich freue mich auf eine hoffentlich lebendige und spannende Leserunde, die direkt zum Erscheinen des Buches (ca. 16. April) starten soll. Liebe Grüße und viel Glück bei der Buchverlosung Tom Finnek

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  • Räuberjagd in Westfalen

    Moorteufel

    PaulTemple

    24. September 2013 um 19:20

    Der Leser begleitet den Ich-Erzähler für drei Tage in das kleine westfälische Dorf Ahlbeck des Jahres 1814. Die Befreiungskriege sind geschlagen und Napoleon wieder Richtung Frankreich getrieben worden - der 18jährige Bauernsohn Jeremias könnte eigentlich recht froh in die Zukunft blicken. Jedoch wird er nach wie vor als Deserteur gesucht und muss sich - plötzlich drängt die Zeit - vor der damligen Obrigkeit und deren Soldaten verstecken. Jeremias macht die Bekanntschaft eines ehemaligen Dorfbewohners und erfährt mysteriöse Dinge über seine Familiengeschichte, der er auf den Grund gehen will... Die Kurzzusammenfassung macht es deutlich: So einiges (!) an Handlung in diesem Krimi kommt nur durch eine Vielzahl von Zufällen und grob geschnitzer Konstruktion zustande. Ich wunderte mich des öfteren, wie viel Zeit zum Unterhalten und Palavern ein damals 18jähriger auf der Flucht so hatte. Nichtsdestotrotz darf man dem Buch eine gewisse Unterhaltsamkeit und Spannung nicht absprechen. Leider mehr 08/15-Krimi vor historischer Kulisse, als geschichtvermittelnder Krimi. Bedingt empfehlenswert.

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  • Moorteufel

    Moorteufel

    HeikeM

    22. April 2013 um 11:00

    Vor dem Hintergrund der napoleonischen Befreiungskriege erzählt Mani Beckmann vom Konflikt zwischen den Nachbardörfern Ahlbeck und Oldendorf. Eine Geschichte, die besonders von deren Hauptpersonen, den einfachen Dorfbewohnern, lebt. Sehr bildhaft stellt er die schwierige Lebenssituation der Bauern dar. Die Armut wird greifbar, das Leben ist alles andere als leicht, sie haben nur das Notwendigste zum Überleben. Marodierende Banden nehmen von dem Wenigen noch das, was sie brauchen oder zu brauchen denken. Sehr gut hat mir auch die Beschreibung der einzelnen Schauplätze gefallen. Das Moor, die Höfe, alles entstand klar und deutlich in meiner Fantasie. Jeremias Vogelsang, der Hauptakteur und Ich-Erzähler, ist ein gelungener Charakter, gegen den es die anderen Personen etwas schwer haben, richtig zur Geltung zu kommen. Er war ein junger Mann, mit Träumen, die zerplatzten und aus denen wieder neue entstanden. Allerdings war er mir manchmal ein wenig zu naiv. Sein 'Da hätte ich selbst drauf kommen können' wurde etwas zu sehr strapaziert. Dagegen hätte ich mir den historischen Hintergrund ein wenig mehr beleuchtet gewünscht. Das hätte die Geschichte "runder" gemacht. Das Geschehen wurde sehr ruhig erzählt, trotzdem fehlte es nicht an Spannung. Als Leser wusste man nie mehr als der Protagonist, so konnte man mit ihm ahnen, spekulieren und wieder Gedanken verwerfen. "Moorteufel" habe ich recht gern gelesen, mich hat das Buch gut unterhalten. Der Roman führte mich in eine Gegend, die eher selten zum Handlungsort auserkoren wird. So werde ich mich in absehbarer Zeit wieder auf die literarische Reise nach Ahlbeck begeben und den beiden Folgebänden ("Die Kapelle im Moor" und "Teufelsmühle") meine Beachtung schenken.

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