Tom Gschwandtner Gelähmt ist nicht gestorben

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Inhaltsangabe zu „Gelähmt ist nicht gestorben“ von Tom Gschwandtner

Neue Schuhe braucht Tom Gschwandtner nicht mehr – außer um Modetrends zu folgen. Im September 1995 bricht er sich, damals rastlose 26 Jahre alt, bei einem Autounfall den Hals. Der Wagen landet in einem Waldstück auf dem Dach und Tom auf der Intensivstation, dann in der Reha und schließlich im Rollstuhl. Doch er holt sich sein neues Leben. Schritt für Schritt, was schwierig ist, wenn man nicht gehen kann. Und irgendwann steht er plötzlich wieder Mitten im Leben, obwohl er sitzt. Ein Jahr nach dem Unfall heiratet er seine Freundin Gabi, die bei dem Unfall ebenfalls schwer verletzt wurde, nun aber wieder ganz gesund ist. Sie beziehen ihr neues, barrierefreies Haus, gründen eine Firma, bekommen zwei wundervolle Kinder und lachen und streiten so wie alle anderen Menschen auch. Sein Fazit: es ist ein gutes Leben. Trotz Rollstuhl. Von einer Nachahmung rät er dennoch dringend ab.

Beeindruckende Lebensgeschichte eines starken Mannes - und seiner genauso starken Frau.

— Bilie

Eine Lebensgeschichte zum Lachen, traurig sein, dankbar sein und Mut machend, unbedingt lesen!

— orfe1975

Sehr bewegende Einblicke in das Leben des Autors

— Steph86

Eine sehr tief berührende Geschichte

— Lesezeichen16

beeindruckende Lebensgeschichte, prägnant und ausdrucksvoll geschrieben

— Schnuck59

Gib niemals auf, jedes Leben ist lebenswert!

— RebekkaT

Eine erstaunliche und berührende Lebensgeschichte!

— zwischenZeilen

Ein sehr guter Bericht über die Rückkehr ins Leben. Persönlich, nicht beschönigend und humorvoll beschrieben. In einem durchgelesen

— Gelsche

Ein hartes Schicksal. Immer gekämpft. Sehr beeindruckend und humorvoll.

— leucoryx

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  • Beeindruckende Lebensgeschichte eines starken Mannes - und seiner genauso starken Frau

    Gelähmt ist nicht gestorben

    Bilie

    18. December 2016 um 19:59

    Tom Gschwandtner schildert seine eigene Lebensgeschichte, ab dem Zeitpunkt als er mit 26 Jahren einen Autounfall erleidet und seit dem er querschnittsgelähmt ist.,Erwartet habe ich nun ein Buch, das detailiert auf seinen Kampf zurück ins Leben eingeht, Hintergründe aufdeckt (z.B. Unfallverursacher, etc. ). Das ist aber überhaupt nicht so. Denn ein Großteil des Buches handelt von der Zeit auf der Intensivstation. Enttäuscht war ich von dem Buch deshalb aber keineswegs. Das Buch beginnt direkt mit dem Unfall, das Warten in der Wiese auf den Rettungsdienst (im Bewusstsein, dass er sich überhaupt nicht mehr bewegen kann), die ersten Tage auf der Intensivstation, in denen er sich überhaupt nicht mitteilen kann und dann die Reha. Er schildern seine Eindrücke so eindringlich und dennoch mit einer kräftigen Prise Humor und Selbstironie, dass man trotz der eigentlich schrecklichen Geschichte immer wieder herzhaft lachen muss. Seine Geschichte macht aber auch Mut und zeigt, was man mit eisernem Willen schaffen kann. Tom Gschwandtner gibt auch interessante Einblicke in das Leben als querschnittsgelähmter Mensch und die vielen, vielen Schwierigkeiten im Alltag, an die man als "gesunder" Mensch überhaupt nicht denkt. Auch begreift man sehr schnell, dass Querschnittslähmung eben nicht gleich Querschnittslähmung ist. Ich habe wirklich Respekt vor diesem Mann, der sich vom Schicksal nicht hat unterkriegen lassen und in einem Kapitel sogar erklärt, weshalb er Glück gehabt hat, dass er den Unfall erst mit 26 Jahren, bzw. schon mit 26 Jahren gehabt hat. Genauso viel Respekt habe ich aber auch vor seiner Freundin und jetzigen Frau Gabi. Obwohl sie selbst auch schwer verletzt wurde war sie immer für ihn da - und eine Trennung kam wohl von vornherein nie in Frage. Eine sehr lesenswerte Lebensgeschichte. 

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  • Zu sehr ins lächerliche gezogen

    Gelähmt ist nicht gestorben

    aftersunblau

    01. May 2016 um 10:54

    Bei einem Autounfall vor 20 Jahren hat sich Tom Gschwandtner den Hals gebrochen. Mit 26 Jahre ist er Querschnittsgelähmt und muss sich zurück ins Leben kämpfen.Auch seine Lebensgefährtin Gaby wird bei dem Unfall schwer verletzt und muss monatelang en Gipskorsett tragen.Ich muss sagen dass ich von dem Buch etwas anderes erwartet hatte und vielleicht auch aus diesem Grund skeptisch rezensiere. Sehr ausführlich beschreibt der Autor seine Zeit auf der Intensivstation, der Krankenstation und der anschließenden REHA. Dis tut er mit sehr viel Humor, der alles auflockern sollte, mir aber entschieden zu viel wurde. Ich selbst bin auch ein Mensch mit Galgenhumor und konnte vieles nachvollziehen und darüber schmunzeln, gestört hat mich die Ausgiebigkeit, zum Teil über mehrere Seiten, so dass ich teilweise überblättert habe. Es wirkte auf mich aufgesetzt und nicht mehr echt.Zwischen Toms Bericht konnte man immer wieder einmal Tagebucheinträge von Gaby lesen, die fand ich dann wesentlich informativer weil sachlich formuliert.Die eingestreuten Arztberichte waren für einen Laien nicht zu verstehen, zu viel Fachchinesisch. Da hätte Tom lieber in eigenen Worten formulieren sollen welche Folgen der Unfall hatte.Der Teil über die Genesung war, wenn auch zum Teil informativ, viel zu lang und es folgten am Ende nur noch ein paar wenige Seiten über seinen Zustand nach der Entlassung aus der REHA und wie er zurück ins Leben gefunden hat. Dieser Teil hat mir viel besser gefallen, zumal er sachlich geschildert wurde und nicht fast ins lächerliche abtrifftete wie seine Krankengeschichte.Viel neues konnte ich aus dem Buch nicht erfahren und es konnte mich auch leider emotional nicht berühren wie ich es erwartet hatte. Ich vergebe 3,5 Sterne.

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  • Leserunde zu "Gelähmt ist nicht gestorben" von Tom Gschwandtner

    Gelähmt ist nicht gestorben

    Verlag_Kremayr-Scheriau

    Worum geht's? Neue Schuhe braucht Tom Gschwandtner nicht mehr – außer um Modetrends zu folgen. Im September 1995 bricht er sich, damals rastlose 26 Jahre alt, bei einem Autounfall den Hals. Der Wagen landet in einem Waldstück auf dem Dach und Tom auf der Intensivstation, dann in der Reha und schließlich im Rollstuhl. Doch er holt sich sein neues Leben. Schritt für Schritt, was schwierig ist, wenn man nicht gehen kann. Und irgendwann steht er plötzlich wieder Mitten im Leben, obwohl er sitzt. Ein Jahr nach dem Unfall heiratet er seine Freundin Gabi, die bei dem Unfall ebenfalls schwer verletzt wurde, nun aber wieder ganz gesund ist. Sie beziehen ihr neues, barrierefreies Haus, gründen eine Firma, bekommen zwei wundervolle Kinder und lachen und streiten so wie alle anderen Menschen auch. Sein Fazit: es ist ein gutes Leben. Trotz Rollstuhl. Von einer Nachahmung rät er dennoch dringend ab. Erscheinungstermin: 28. August 2015 Tom Gschwandtner geboren 1969, Matura am Gymnasium Horn, Ausbildung zum Milizoffizier, mehrere Arbeitsjahre in Wien, unter anderem in einer Werbeagentur und im pharmazeutischen Außendienst. Nach dem Unfall berufliche Neuorientierung. Tom Gschwandtner arbeitet heute als Grafiker, Texter und kreativer Schrägdenker. >> Informationen zum Buch   Bewerbung zur Leserunde:  Wenn ihr mehr wissen wollt, dann bewerbt euch bis einschließlich 19. August 2015 für eines von 20 Leseexemplaren von "Gelähmt ist nicht gestorben". Sagt uns, was euch an diesem Buch interessiert und auf welchen Plattformen ihr eure Rezension veröffentlichen werdet.  Dafür könnt ihr gerne das Unterthema "Bewerbung" verwenden. Eine baldige Beteiligung an der Leserunde sowie das Schreiben einer Rezension sind gewünscht! Natürlich sind auch alle LeserInnen mit einem eigenen Exemplar herzlich eingeladen, an unserer Leserunde teilzunehmen. Wir freuen uns auf eure Teilnahme!  > Besucht unsere Webseite! www.kremayr-scheriau.at > Folgt uns auf Facebook und Twitter und verpasst keine Neuigkeiten und Buchverlosungen mehr. Leseprobe: 10. September 1995. Der Unfall Ein herrlicher Tag. Ein herrlicher Sonntag. Es ist der 10. September 1995. Viel Sonne. Viel unternommen. Viel Spaß gehabt. Dann die Heimfahrt. Spätabends. Zu viert im Auto. Kurz das Fenster geöffnet. Fahrtwind. Frische. Freiheit. Im Autoradio läuft »What’s up« von den »4 Non Blondes«. »What’s going on?«, schreit die Sängerin mit ihrer rauen, kräftigen Stimme aus den Lautsprechern. »Was ist jetzt los?«, wundere ich mich still, denn zum Schreien komme ich nicht mehr, als das Auto in dieser immer enger werdenden Kurve plötzlich wild zu taumeln beginnt, unter lautem Getöse Sträucher und Bäume niederwalzt, über die Böschung hinunterkracht und nach einem gewaltigen Salto als Totalschaden auf dem eingedrückten Dach liegen bleibt. Und dann schreie ich auch nicht, sondern denke nur: »Scheiße.« Dass nicht nur das Auto ein Wrack ist, das weiß ich in der Sekunde. Die Herrlichkeit ist vorbei. Und der Spaß sowieso. Das ist mir schlagartig klar. Zu meiner eigenen Verwunderung verfüge ich noch über einen halbwegs hellen Verstand. Selbst hier im Dunkeln. Und ich bin bei vollem Bewusstsein. Zumindest noch. Es ist irgendwann vor Mitternacht und ich sitze nicht mehr als Passagier auf einer Autorückbank, sondern liege neben einer völlig zerquetschten und zerfetzten Karre, die gerade zischend ihr Leben aushaucht. Ich liege auf dem Rücken. Auf einer schwarzen Wiese. In einem schwarzen Wald. Ich liege auf dem Rücken, aber ich habe das Gefühl, dass nur mein Kopf im Gras liegt. Den Rest meines Körpers spüre ich nicht mehr. Der fliegt irgendwo herum. Der hat sich verabschiedet, ohne mir Bescheid zu geben, wann, oder ob er überhaupt daran denkt, jemals wieder zu mir zurückzukehren. Ich blicke in den Nachthimmel hinauf und schließe für ein kurzes »Das ist aber jetzt nicht wahr, oder?« die Augen. Und für einen noch kürzeren Moment bin ich froh darüber, dass ich die ewige Mahnung meiner vorausdenkenden Oma befolgt und das Haus in sauberer Unterwäsche verlassen habe. Man kann ja nie wissen, sagt die Oma. Immer saubere Unterwäsche! Geht ganz schnell, fällst du nieder, brichst dir einen müden Knochen, und schon musst du dich obendrein auch noch vor dem Herrn Doktor in Grund und Boden genieren! Also gut. Jedenfalls darüber muss ich mir jetzt keine Gedanken machen. Ich kann mich auf das Wesentliche konzentrieren. So schnell kann das gehen, sagt die Oma. Und zugegeben, es ist ja auch wirklich schnell gegangen. Jetzt grad. So schnell konnte ich gar nicht schauen und auch nicht schreien. Ein Kracher, und schon liege ich hier auf dieser Wiese. Und schon braut sich in meinem Gehirn etwas zusammen. Etwas Gröberes. Etwas Ungutes. Gabi hat mich nämlich gezwickt. So richtig gezwickt. Ordentlich. Nicht bloß so mit halbem Herzen. In die Beine hat sie mich gezwickt. Auf mein Drängen hin. »Mach schon!«, habe ich gesagt, und jetzt sage ich noch einmal: »Jetzt mach endlich!« Und Gabi sagt, sie hat schon. Und noch einmal sagt sie, sie hat schon. »Scheiße«, denke ich ein zweites Mal. Und Gabi denkt sich auch etwas. Und beide wissen wir: Spekulieren oder hoffen, das können wir uns ab jetzt sparen. Das ist vorbei. Die Querschnittlähmung ist jetzt amtlich. Mit Stempel und Unterschrift von ganz oben. Oder von sonst wo.

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    • 233
  • Ein Buch, das Mut macht

    Gelähmt ist nicht gestorben

    MagicMoment

    Tom Gschwandtner hat mit 26 Jahren einen schweren Autounfall und ist von nun an querschnittsgelähmt. Als Tetraplegiker ist er vom Hals an abwärts gelähmt und kann nur einige seiner Finger geringfügig bewegen. Das Buch beginnt gleich mit dem Unfall und beschreibt den langen Krankenhausaufenthalt, die Reha-Maßnahmen und auch die Zeit als Tom wieder zu Hause ist. Das Buch war anders, als ich es erwartet habe. Ich dachte, dass es überwiegend Toms Alltag als Rollstuhlfahrer schildert, wie er sich im Alltag zurechtfindet und wie er sein Leben meistert. Dies ist aber nicht ganz so, denn einen Großteil des Buches macht der Krankenhausaufenthalt aus. Auch das ist natürlich interessant, allerdings sind die vielen Fachbegriffe für Nicht-Betroffene nicht immer verständlich und manchmal liest es sich eher wie ein Krankenbericht als wie ein Buch, das ja auch unterhalten möchte.  Erst gegen Ende erfährt man kurz angerissen, wie es Tom erging, als er schließlich wieder zu Hause war und was er aus seinem Leben gemacht hat. Hier hätte ich mir mehr Informationen gewünscht, allerdings schreibt Tom Gschwandtner am Ende des Buches, dass er dieses Buch geschrieben hat, weil viele Menschen immer noch zu wenig über das Mögliche und Unmögliche aus dem Leben eines Querschnittsgelähmten kennen. Das ist ihm mit diesem Buch auf jeden Fall gelungen. Man erfährt Dinge, über die man sich als Nicht-Betroffener vorher nie so richtig Gedanken gemacht hat. Auf einige Fragen, auf die ich gerne eine Antwort gehabt hätte, wird im Buch leider nicht näher eingegangen. So zum Beispiel wer der Fahrer des Unfallwagens war und ob er sich je wieder bei Tom gemeldet hat. Ich würde dieses Buch auf jeden Fall Menschen ans Herz legen, die vielleicht selbst betroffen sind oder in ihrem näheren Umfeld querschnittsgelähmte Menschen haben, man kann aus dem Buch vieles an Wissen ziehen. Wer dieses Buch zur reinen Unterhaltung lesen möchte, dem würde ich es nur eingeschränkt empfehlen. Ich möchte Tom Gschwandtner auf jeden Fall alles Gute für die Zukunft wünschen und hoffe, dass er weiterhin ein so lebensfroher Mensch bleibt.

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    • 2

    Lesezeichen16

    09. November 2015 um 18:35
  • Als Querschnittsgelähmter mit starkem Wille und viel Humor zurück ins Leben

    Gelähmt ist nicht gestorben

    orfe1975

    01. October 2015 um 22:16

    Cover: Auf dem Cover ist der Autor selber zu sehen, sodass gleich klar wird, um wessen Geschichte es hier geht. Er lächelt und sitzt lässig in seinem Rollstuhl, womit gleich klar ist, dass er trotz Lähmung sich mit seinem Leben glücklich arrangiert hat. Inhalt: Im Buch schildert Tom Gschwandtner aus seiner Sicht, wie er nach einem Autounfall im Alter von 26, durch den er querschnittgelähmt wird, wieder zurück ins Leben findet. Mein Eindruck: Das Buch lässt sich in 4 Phasen einteilen: Unfall mit anschließender Intensivstation, Unfallstation, Reha und schließlich sein anschließendes "normales" Leben. Beeindruckend ist dabei, wie detailliert und gleichzeitig humorvoll er alles schildert. Er war sein Leben lang ein Stehaufmännchen, der kein Risiko scheute und das kommt ihm zugute bei der Aufgabe, mit seiner Lähmung im Leben klarzukommen. So schreibt er z. B. "Zu Tode gefürchtet ist auch gestorben...Also einfach abwarten. Abwarten, was auf mich zukommt. Fürchten kann ich mich dann ja immer noch". Dies ist nur einer von mehreren solcher tollen Zitate, die man sich später als "Spruch des Tages" an die Wand pinnen möchte, um immer daran erinnert zu werden. Obwohl sein Weg hart ist, mit Schmerzen verbunden und er auch viele Rückschläge einstecken muss und er auch zeitweise niedergeschlagen ist, versinkt er nicht in Selbstmitleid, sondern kämpft weiter und versucht, allem etwas Positives abzugewinnen. Man erfährt hier auf unterhaltsame Weise nebenher eine Menge über Querschnittslähmung und die medizinischen und physiotherapeutischen Möglichkeiten, mit dieser umzugehen. Tom Gschwandtner schafft es, trotz der ernsten Lage den Leser zu berühren, gleichzeitig durch Humor wieder zum Lachen zu bringen, dankbar zu sein für das eigene Leben und einen einfach mitzureißen. Schön ist auch, mitzuerleben, wie seine Freundin, deren Tagebuchauszüge an passenden Stellen eingestreut sind, das alles erlebt, auch "die andere Seite" kennenzulernen. Und immer wieder betont der Autor auch, wie wichtig ihm der Beistand der Freunde und Verwandten in dieser Zeit war, ohne die er es nicht geschafft hätte. Fazit: Eine Lebensgeschichte zum Lachen, traurig sein, dankbar sein und Mut machend, unbedingt lesen!

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  • Manchmal lacht man erst nachher

    Gelähmt ist nicht gestorben

    Sikal

    27. September 2015 um 20:41

    Vor 20 Jahren hat sich Tom Gschwandtner bei einem Autounfall das Genick gebrochen. Lange Tage auf der Intensivstation mit unangenehmen Licht, piepsenden Geräuschen und dem Warten auf irgendwas, gehören nun zu seinem Leben. Sein Leben? Das war anfangs nichts, was er sich vorstellen konnte, je wieder genießen zu können. Und doch ist es ihm geglückt – durch einen langen Krankenhausaufenthalt, unzähligen Therapiestunden und dem Willen, nicht aufzugeben, kann er heute sein Leben führen. Diesem Leben begegnet er mit einer großen Wertschätzung, die man während der ganzen Rehabilitation immer wieder spürt. Besonders wertschätzend erzählt er von seiner Familie, von seiner Freundin und späteren Frau Gaby und auch Gabys Familie, die immer zu ihm stehen und ihn in jeder Lage unterstützen – sich mit ihm über jeden Fortschritt freuen und mit ihm weinen, wenn es mal nicht weitergeht. Das Buch liest sich flüssig, humorvoll und beeindruckt mit dem eisernen Willen Tom Gschwandtners, der den Blick nach vorne richtet und Ziele in seinem Leben hat. Ein bisschen langatmig fand ich die Arztberichte, die für Laien schwer zu lesen sind. Ein besonderes Highlight waren für mich die Tagebucheinträge Gabys, die einen tiefen Einblick in ihre Sicht der Dinge geben. Das Buch ist sehr persönlich, berührt und lässt die Seiten nur so verfliegen.

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  • Ein Buch voller Mut, Hoffnung und Normalität

    Gelähmt ist nicht gestorben

    buchfeemelanie

    27. September 2015 um 08:31

    Das Buch hat einen guten Schreibstil. Die Kapitel sind nicht zu lange. Der Autor schildert im ehrlich Stil von seinem Umfall, die lange Zeit der Kranken- und Reha Aufenthalte und die Zeit danach. Er schafft es, ein ( fast) normales Leben zu führen, mit Haus und Kind. Gerade am Anfang konnte ich die lange Wartezeit gut nachempfinden. Schade fand ich, dass ich von den Arztberichten nur wenig verstanden habe. Auch waren die Erholungszeit ein bisschen langatmig geschrieben. Das Kapitel von dem Begleithund hat mich dann wieder angesprochen. Generell fand ich das Ende ein bisschen besser, obwohl es weniger ins Detail geht. Das Buch vermittelt dem Leser Mut. Auch seinen Humor hat sich Tom bewahrt und dieser wird im ganzen Buch widergespiegelt. Dies wirkte auf mich manchmal ein bisschen " gezwungen", an anderen Stellen musste ich darüber wirklich schmunzeln. Die Tagebucheinträge fand ich gut. Schade fand ich, dass mich das Buch emotional nicht so angesprochen hat, wie ich es erwartet hätte. Fazit: Ein mutiges Buch, welche das plötzliche Leben im Rollstuhl gut darstellt und zeigt, wie normal man dabei doch ist

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  • Gelähmt ist nicht gestorben und ob man ein gutes Leben hat, liegt an einem selbst!

    Gelähmt ist nicht gestorben

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Genickbruch. Querschnittslähmung. Gerade mal 26 Jahre alt. Ein Desaster. Ein Trauerspiel! Eine Tragödie!! Ja. Und nein. Denn der Autor schafft es durch diese buchstäbliche Um-Bruch-Situation ohne persönliche Krise hindurchzugehen. Getragen von der Liebe zu seiner späteren Frau Gabi. Von Eltern, Schwiegereltern, Freunden. Er beschließt einfach, es so zu nehmen, wie es jetzt neu für ihn ist Tappt nicht in die Selbst-Mitleidsfalle. Erschließt sich Stück für Stück ein Leben mit Frau und Kindern, dem eigenen Haus und einem erfolgreichen Grafikunternehmen. Manches ist komplizierter geworden durch die körperlichen Einschränkungen. Das Wesentliche aber, die Liebe von und zu Menschen, die Berufstätigkeit, Hobbys sind wenige Monate nach dem Unfall wieder da. Das Wort, das mir beim Lesen am häufigsten in den Sinn kam, war „beeindruckend“. Und man muss nicht selbst durch einen Unfall gezeichnet sein, um von Tom Gschwandtner sehr viel lernen zu können, an Lebensmut, an Liebesfähigkeit, an Entschlossenheit und Akzeptieren dessen, was ist. Es sei noch gesagt, dass der Autor sich und seine Situation auf eine Weise beschreibt, die so zutiefst humorvoll ist, ohne je ins Lächerliche zu driften, dass es trotz des ernsten Themas eine Freude ist das Buch zu lesen.

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    • 2

    gst

    24. September 2015 um 20:43
  • Gib niemals auf

    Gelähmt ist nicht gestorben

    Lesezeichen16

    23. September 2015 um 19:22

    Klappentext: Neue Schuhe braucht Tom Gschwandtner nicht mehr - außer um Modetrends zu folgen. Im September 1995 bricht er sich, damals rastlose 26 Jahre alt, bei einem Autounfall den Hals. Der Wagen landet in einem Waldstück auf dem Dach und Tom auf der Intensivstation, dann in der Reha und schließlich im Rollstuhl. Doch er holt sich sein neues Leben. Schritt für Schritt, was schwierig ist, wenn man nicht gehen kann. Und irgendwann steht er plötzlich wieder mitten im Leben, obwohl er sitzt. Ein Jahr nach dem Unfall heiratet er seine Freundin Gabi, die bei dem Unfall ebenfalls schwer verletzt wurde, nun aber wieder ganz gesund ist. Sie beziehen ihr neues, barrierefreies Haus, gründen eine Firma, bekommen zwei wundervolle Kinder und lachen und streiten so wie alle anderen Menschen auch. Sein Fazit: es ist ein gutes Leben. Trotz Rollstuhl. Von einer Nachahmung rät er dennoch dringend ab.   In seiner Biografie „Gelähmt ist nicht gestorben“ erzählt Tom Gschwandter wie der Unfall sein Leben veränderte und wie er es dennoch schaffte, nicht aufzugeben. Offen und ehrlich erzählt der Autor von seinem Leben nach dem Unfall und das Ganze wurde gepaart mit Humor und mit Hang zur Selbstironie. Was das Lesen sehr emotional, aber auch  angenehm machte. Toms Erzählungen und die tiefen Einblicke in seine Gefühlwelt werden durch diverse Arztberichten und Tagebucheinträge von seiner Freundin Gaby angereichert. Hier finde ich es sehr schön, dass Gaby Gefühle einen Platz gefunden haben und somit lernte ich auch einen Teil ihrer Sichtweise kennen. Auch wenn dieses Buch mit seinen 23 Kapiteln auf 200 Seiten relativ kurz ist, hat es mich ab der ersten Seite in seinen Bann gezogen und ich habe mitgefiebert bzw. mitgelitten.   Dieses Buch ist einfach beeindruckend und sehr emotional und dennoch humorvoll gehalten worden. Respekt Tom Gschwandter und ich hoffe, dieses Buch kann nicht nur berühren, sondern auch Mut machen. Nie den Mut und den Lebenswillen verlieren! Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!

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  • Gelähmt ist nicht gestorben

    Gelähmt ist nicht gestorben

    Steph86

    23. September 2015 um 18:39

    Buchinhalt Neue Schuhe braucht Tom Gschwandtner nicht mehr – außer um Modetrends zu folgen. Im September 1995 bricht er sich, damals rastlose 26 Jahre alt, bei einem Autounfall den Hals. Der Wagen landet in einem Waldstück auf dem Dach und Tom auf der Intensivstation, dann in der Reha und schließlich im Rollstuhl. Doch er holt sich sein neues Leben. Schritt für Schritt, was schwierig ist, wenn man nicht gehen kann. Und irgendwann steht er plötzlich wieder Mitten im Leben, obwohl er sitzt. Ein Jahr nach dem Unfall heiratet er seine Freundin Gabi, die bei dem Unfall ebenfalls schwer verletzt wurde, nun aber wieder ganz gesund ist. Sie beziehen ihr neues, barrierefreies Haus, gründen eine Firma, bekommen zwei wundervolle Kinder und lachen und streiten so wie alle anderen Menschen auch.   Leseeindruck Ein sehr emotionales, aber auch verdammt ehrliches Buch. Viele Einblicke in das Leben eines gehandicapten Menschen, die man so gar nicht nachvollziehen kann. Der Autor hat einen bemerkenswerten Schreibstil, der mit viel Humor gespickt ist und das obwohl dieses Buch wie ein Seelenstriptease für ihn und seine Frau, deren Tagebucheinträge eine wichtige Rolle spielen, gewesen sein muss. Das Ende kommt leider viel zu schnell und so kommt es dem Leser an manchen Stellen leider ein wenig oberflächlich vor. Ein Minuspunkt für mich persönlich, sind die anfangs zu langen Arztbericht, wo ich als Laie leider nichts verstehe. Dennoch bekommt das Buch von mir meine vollendste Leseempfehlung.

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  • Ein gutes Leben

    Gelähmt ist nicht gestorben

    Schnuck59

    22. September 2015 um 16:07

    Tom Gschwandtner schreibt in seinem Erstlingswerk „Gelähmt ist nicht gestorben“ seine Geschichte vom Autounfall von vor 20 Jahren, durch den er eine hohe Querschnittslähmung erleidet, von der nachfolgenden Zeit auf der Intensiv- und Unfallstation, vom Aufenthalt im Rehabilitationszentrum und über seinen Neuanfang im Alltag und Beruf. Die Geschichte beginnt mit dem tragischen Unfall und seinen Gedanken an der Unfallstelle. Die Zeit im Krankenhaus kann man durch Tagebucheinträge und Krankengeschichten sehr gut nachvollziehen. Durch den Wechsel der Erzählperspektive, hier durch seine Tagebucheinträge und die seiner späteren Frau, werden die Gedanken in dieser schwierigen Zeit noch deutlicher. Seine Lage und Gefühle während der Reha beschreibt der Autor sehr detailliert. Seinen Humor und seinen Optimismus hat er nie verloren und erzählt so seine beeindruckende Lebensgeschichte. Der Schreibstil ist flüssig, emotional und aber auch humorvoll und teilweise ironisch. „Was sonst hätte ich tun sollen? Kopf in den Sand stecken? Geht nicht. Kann mich ja nicht bewegen.“ Das Inhaltsverzeichnis zeigt die einzelnen Kapitel mit ihren prägnanten Überschriften. Im Epilog erklärt der Autor, dass das Buch eher für Nichtbetroffene mit wenig Wissen, aber mit Interesse an diesem Thema, geschrieben ist und kein Ratgeber sein soll. Diesen Gedanken hat er gut umgesetzt. Das Cover zeigt einen lebensbejahenden, lächelnden Tom Gschwandtner, dessen Fazit im vorderen Kappentext steht: „Es ist ein gutes Leben. Trotz Rollstuhl. Von einer Nachahmung rät er dennoch dringend ab.“ Mir hat seine Geschichte, dieses ausdrucksvolle Buch, gut gefallen. Es ist ehrlich, informativ, lehrreich, unterhaltsam und emotional. 

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  • Es ist das, was man selbst draus macht!

    Gelähmt ist nicht gestorben

    Selinavo

    20. September 2015 um 19:00

    Das Buch handelt von Tom Gschwandtner, der nach einem tragischen Autounfall mit 26 Jahren querschnittsgelähmt ist. Mit seinem Buch zeigt er auf, wie er die Tage nach dem Unfall erlebt hat und wie er zurück ins Leben gefunden hat. Begleitet wird dies von seiner Patientenakte, in der der Leser somit Einblick hat und von Tagebucheinträgen  seiner späteren Ehefrau Gaby. Mit diesen Einträgen hat der Leser somit einen Blick aus einer anderen Perspektive auf das Geschehen, was sehr gut gemacht ist. Insgesamt spricht Tom über sein Leben mit einem gewissen Sarkasmus, er nimmt vieles ungewöhnlich leicht und lässt sich nicht von seiner Situation unterkriegen. Er hat ein Ziel vor Augen, das er eben nicht erreichen kann, wenn er sich unterkriegen lässt. Das Buch macht sehr viel Mut und gibt Menschen Hoffnung, die in der gleichen Situation sind. Gut fand ich auch, dass aufgezeigt wird, was sich nun genau im alltäglichen Leben durch seine Behinderung geändert hat, aber dass es eben nur Kleinigkeiten sind und das Leben deswegen nicht schlechter ist. Insgesamt ein sehr tolles Buch, dass zeigt, dass man nach dem Fall einfach immer wieder aufstehen muss. Sonst funktioniert das Leben nicht :-)

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  • Eine Geschichte, die Mut macht

    Gelähmt ist nicht gestorben

    Mrs. Dalloway

    19. September 2015 um 16:34

    Mit 26 hatte der Autor Tom Gschwandtner einen Unfall, bei dem er sich schwer verletzte und seitdem querschnittsgelähmt ist und im Rollstuhl sitzt. Doch anstatt Trübsal zu blasen, ist er voller Lebensfreude und erzählt jetzt, 20 Jahre später, voller Humor und Optimismus seine Geschichte, die vielen anderen Mut machen könnte. Das Buch hat 190 Seiten und ist in mehrere kleine Kapitel unterteilt. Nicht nur dadurch lässt es sich gut und schnell lesen. Einen erheblichen Beitrag dazu leistet auch der Schreibstil. Ich war beinahe überrascht, wie forsch und humorvoll der Autor mit seinem Schicksal umgeht. Respekt! Zwischendurch gibt es auch Patientenberichte zu lesen, die aber für mich weniger interessant waren, ob der vielen Fachbegriffe. Andere können hiermit vielleicht mehr anfangen. Umso schöner fand ich es aber, dass auch Gabi, seine jetzige Frau, zu Wort kommen darf und wir als Leser die Geschichte so von zwei Seiten kennen lernen. Fazit: Ein berührendes Buch über ein wahres Schicksal, in dem auch der Humor nicht zu kurz kommt. Lesen!

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  • Gelähmt ist nicht gestorben

    Gelähmt ist nicht gestorben

    RebekkaT

    15. September 2015 um 13:36

    Tom Gschwandtner überlebt einen Autounfall, ist jedoch mit 26 Jahren gelähmt. Sein Buch erzählt seine Geschichte und seinen Weg ins Leben zurück. Vor fast genau 20 Jahren war da diese Kurve - Tom wird aus dem Auto geschleudert und von da an merkt er seinen Körper nicht mehr. Gaby, seine Freundin, ist ebenfalls schwer verletzt. Cover: Es zeigt Tom, lächelnd in seinem Rollstuhl, dabei strahlt er Ruhe und einfach Freude aus. Schreibstil: Locker wird von den Alltagsproblemen berichtet, mit Humor von der Lähmung geschieben, mit Trauer über Nico erzählt. Für jede Phase hat Tom einen eigenen Schreibstil gefunden und ich fieberte mit: vom Häufchen Elend, welches Gaby lieber frei geben würde, für ein besseres Leben mit einem gesunden Mann, bis hin zu einem erfolgreichen Vater und Hausbesitzer, der so vieles tun kann. Der erste Teil berichtet über den Unfall. Medizinische Protokolle lassen das Ausmaß schnell bewusst werden, zeigen, was auf Tom zukommt. Dann folgt die Reha: er lernt Menschen kennen, die ebenfalls im Rollstuhl sitzen, wie den Selbstmörder, der erst in seinem Rollstuhl wieder Lebenswillen gefunden hat. Der letzte Teil zeigt dann die Jahre bis jetzt, was er alles geschafft und bewerkstelligt hat, und immer ist der Leser sehr nah dran. Tom erzählt, wie Max und Nina entstanden sind, lässt uns in seine Privatsphäre eintauchen und das ist es, was das Buch und Tom so sympathisch macht. Ich glaube ihm, dass er Spaß und Freude am Leben hat und wünsche Tom von ganzem Herzen weiter diese Freude und Lust am Leben - auf dass Du noch viel mehr schaffst!

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  • Schicksalsbeichte

    Gelähmt ist nicht gestorben

    esposa1969

    13. September 2015 um 21:04

    Klappentext: Neue Schuhe braucht Tom Gschwandtner nicht mehr - außer um Modetrends zu folgen. Im September 1995 bricht er sich, damals rastlose 26 Jahre alt, bei einem Autounfall den Hals. Der Wagen landet in einem Waldstück auf dem Dach und Tom auf der Intensivstation, dann in der Reha und schließlich im Rollstuhl. Doch er holt sich sein neues Leben. Schritt für Schritt, was schwierig ist, wenn man nicht gehen kann. Und irgendwann steht er plötzlich wieder mitten im Leben, obwohl er sitzt. Ein Jahr nach dem Unfall heiratet er seine Freundin Gabi, die bei dem Unfall ebenfalls schwer verletzt wurde, nun aber wieder ganz gesund ist. Sie beziehen ihr neues, barrierefreies Haus, gründen eine Firma, bekommen zwei wundervolle Kinder und lachen und streiten so wie alle anderen Menschen auch. Sein Fazit: es ist ein gutes Leben. Trotz Rollstuhl. Von einer Nachahmung rät er dennoch dringend ab. Leseeindrücke: Die Autobiografie setzt genau da ein, wo Toms vorheriges Leben auch aufhört: Am Tag des furchtbaren Autounfalls vor 20 Jahren und ebenso wie er aus seinem gesunden Leben herauskatapultiert wird, werden wir in die Geschichte hineingeworfen: Seine Lebensgeschichte. Dieser Unfall hat eine Querschnittslähmung zufolge, was wir zuvor ja bereits in der Buchbeschreibung auch lesen konnten.... Der Autor berichtet uns wie er alles erlebt hat, auch in Arztberichte mit Datum dürfen wir Einblick erhalten, sowie in Gabis Tagebucheinträge ebenfalls, wie sie die Situation erlebt hat. Die Lebensgeschichte von Tom ist tief beeindruckend, das Buch selbst kurzweilig und lesenswert. Hier kann man lernen, lernen über Kraft und Überlebenswille. Der Schreibstil liest sich flüssig und angenehm.  Da ich selbst zu 100 % behindert bin, was man aber nicht auf dem ersten Blick sieht,  berührt mich dieses Buch auch persönlich. Tief in sein Innerstes lässt der Autor blicken. 23 Kapitel, die einem fesselten und nicht mehr losließen, verteilen sich über knapp 200 Seiten. Das Cover zeigt den Autor und Betroffenen, der lächelnd sein Lebensmotto ausstrahlt: "Gelähmt ist nicht gestorben". Sehr gerne vergebe ich 5 Sterne! © esposa1969

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