„Montecrypto“
von Tom Hillenbrand hat sich für mich sehr schnell weggelesen und bietet eine spannende Mischung aus Krimi, Thriller und Schatzsuche. Im Mittelpunkt steht der Privatdetektiv Ed Dante, der von der Schwester des verstorbenen Krpytomillionär Hollister beauftragt wird, dessen Nachlass aufzuspüren. Dabei handelt es sich um ein sehr, sehr großes Vermögen in digitaler Währung. Die Suche gestaltet sich allerdings schwierig, weil die beiden natürlich nicht die einzigen Interessenten sind.
Eigentlich hatte ich einen eher klassischen Finanzthriller über Geldwäsche, Betrug oder ähnliche Themen erwartet. Stattdessen taucht die Geschichte sehr tief in die Welt der Kryptowährungen und digitalen Geldsystemen ein. Das war für mich stellenweise eine echte Herausforderung, da ich mit diesem Themengebiet gar keine Berührungspunkte habe.
Am besten gefallen haben mir die Passagen, die an eine klassische Schatzsuche erinnern. Immer dann, wenn Hinweise entschlüsselt, Verstecke entdeckt oder neue Spuren verfolgt werden, entwickelt das Buch einen besonderen Reiz und viel Spannung. Weniger begeistert haben mich die ausführlichen Ausflüge in die digitale Finanzwelt.
Insgesamt bin ich mit dem Buch nicht vollständig warm geworden, was aber vermutlich auch daran liegt, dass mich Finanz- und Geldthemen generell weniger interessieren. Trotzdem ist das Buch gut geschrieben, originell und spannend aufgebaut, wenn auch teilweise vorhersehbar. Wer sich für Kryptowährungen, Finanzsysteme und moderne Schatzsuchen begeistern kann, dürfte hier viel Freude haben. Deshalb vergebe ich gute 4 von 5 Sternen.































