Tom Hillenbrand

 4 Sterne bei 912 Bewertungen
Autor von Teufelsfrucht, Rotes Gold und weiteren Büchern.
Tom Hillenbrand

Lebenslauf von Tom Hillenbrand

Story-Jäger mit (Papier-)Bogen: Tom Hillenbrand, geboren 1972, ist ein Journalist und Schriftsteller. Er studierte Europapolitik, volontierte an der Holtzbrinck-Journalistenschule und war Ressortleiter bei SPIEGEL ONLINE. Seine Sachbücher und Romane haben sich hunderttausende Male verkauft, sind in mehrere Sprachen übersetzt und standen auf der SPIEGELBestseller- sowie der Zeit-Bestenliste. Seine Vorliebe gilt Krimis, jedoch schreibt er auch Science Fiction und historische Romane. In seiner Freizeit jagt er mit Bogen und Schwert Monster durch Dungeons, und zwar auf die althergebrachte Art: mit Papier, Bleistift und Würfeln. Hillenbrand lebt momentan in München.

Neue Bücher

Bittere Schokolade: Xavier Kieffer 6

Neu erschienen am 29.11.2018 als Hörbuch bei Audible Studios.

Bittere Schokolade

 (20)
Neu erschienen am 08.11.2018 als Taschenbuch bei Kiepenheuer & Witsch. Es ist der 6. Band der Reihe "Xavier Kieffers".

Alle Bücher von Tom Hillenbrand

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Teufelsfrucht

Teufelsfrucht

 (190)
Erschienen am 18.04.2011
Rotes Gold

Rotes Gold

 (125)
Erschienen am 19.04.2012
Hologrammatica

Hologrammatica

 (105)
Erschienen am 15.02.2018
Letzte Ernte

Letzte Ernte

 (107)
Erschienen am 20.06.2013
Der Kaffeedieb

Der Kaffeedieb

 (91)
Erschienen am 10.03.2016
Drohnenland

Drohnenland

 (83)
Erschienen am 15.05.2014
Gefährliche Empfehlungen

Gefährliche Empfehlungen

 (85)
Erschienen am 12.01.2017
Tödliche Oliven

Tödliche Oliven

 (47)
Erschienen am 06.11.2014

Interview mit Tom Hillenbrand

Dieses Interview führte das LovelyBooks-Team mit Tom Hillenbrand, damit man etwas über ihn und seine Beziehung zu Büchern erfahren kann:

1) Wie lange schreibst Du schon und wie und wann kam es zur Veröffentlichung Deines ersten Buches?

Reportagen und Kolumnen schreibe ich seit über zehn Jahren, aber "Teufelsfrucht" ist mein erster Roman.

2) Welcher Autor inspiriert und beeindruckt Dich selbst?

Robert E. Howard wegen seines rasanten Erzählstils; Arthur Conan Doyle wegen seiner tollen Plots

3) Woher bekommst Du die Ideen für Deine Bücher?

Vor allem durchs Lesen - egal ob Zeitungen, Sachbücher oder Twitter-Feeds, Hauptsache viel. Und dann gären lassen, der Rest geht von selbst.

4) Wie hältst Du Kontakt zu Deinen Lesern?

Über Lesungen und Social Media.

5) Wann und was liest Du selbst?

Dauernd, in jeder freien Minute, vor allem aber auf Reisen. Ich habe auf meinem iPad genug Stoff, um eine Weltreise durchzustehen. Neben Sachbüchern und Websites lese ich vor allem Klassiker aller Genres - zuletzt parallel Akutagawa, Simenon und Lovecraft.

Videos zum Autor

Neue Rezensionen zu Tom Hillenbrand

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Rezension zu "Bittere Schokolade" von Tom Hillenbrand

[Rezension #85] Bittere Schokolade
KiraNearvor 11 Stunden

Name: Bittere Schokolade
Autor: Tom Hillenbrand
Genre: Wirtschaftskrimi
Preis: €11,00 [D] | €11,40 [A]
Seiten: 473
Sprache: Deutsch
Erscheinungsjahr: 2018
ISBN: 978-3-462-05073-8

Verlag: Kiepenheuer & Witsch


Klappentext:
Eigentlich wollte der Luxemburger Koch Xavier Kieffer seine Jugendliebe Ketti Faber niemals wiedersehen - an ihre gemeinsame Zeit in Paris erinnert er sich nicht allzu gern zurück. Doch als die Patisseurin ihn einlädt, ihre neue Schokoladenmanufaktur in der Nähe von Brüssel zu besichtigen, kann er nicht widerstehen. Kurz darauf wird Ketti ermordet. Als Kieffer zu ermitteln beginnt, kommt er einem Verbrechen von ungeheurem Ausmaß auf die Spur ...


Meinung (Achtung, möglicherweise Spoiler!):
Bücher und Schokolade - das sind zwei Dinge, die ich sehr gerne habe und die ich auch sehr gerne genieße. Als ich dann schließlich bei der Verlosung auf Lovelybooks das Glück hatte, gezogen zu werden, habe ich mich sehr gefreut. Auch, als das Buch wenige Tage später zusammen mit einer kleinen Tafel Edel-Bitter Schokolade bei mir zuhause angekommen war, war die Freude sehr groß. Leider hat sie dann beim Lesen des Buches doch etwas nachgelassen. Ich kann den Finger nicht genau drauflegen, aber ich versuche mal, ihn zumindest um die Punkte kreisen zu lassen, die mir gefallen haben - oder eben nicht.

Das hier ist mein erster Roman des Autoren und der 6. Band der Xavier-Kieffer-Reihe, auch ist es mein erstes Buch, welches in Luxemburg spielt. Ich muss ganz ehrlich sagen, ich habe diesem Land bisher nie wirklich sonderlich Aufmerksamkeit geschenkt, könnte mir aber jetzt vorstellen, es mal zu besuchen und mir anzusehen. Auch wenn ich nicht immer mitgekommen bin, fand ich die Beschreibungen der Landschaften wie auch Xaviers Garten mit dem kleinen Fluss ziemlich schön. Natürlich erwarte ich nicht, letzteres im echten Luxemburg zu sehen, aber ich denke, ich bekomme trotzdem was gutes zu sehen.

Was auch recht oft in Erscheinung getreten ist, in fast jedem Kapitel, war die namensgebende Schokolade. Ziemlich oft nascht der Hauptcharakter das eine oder andere Stück oder es geht nur darum, dass der Anbau oder die Herstellung der Schokolade erklärt wird. Hatte hier und da was von einem Sachbuch, aber das war die meiste Zeit trotzdem noch in Ordnung. Nur ganz selten hatte ich das Gefühl, dass die Schokolade auf Teufel komm raus in die Szene integriert wird, so als müsste sie unbedingt drin sein, nur, weils im Titel steht.

Was ich auch interessant fand, waren die ganzen Namen der Gerichte, die Xavier in seinem Restaurant serviert bzw servieren lässt. Allerdings hat er selbst wohl kaum etwas in seinem eigenen Restaurant zu tun, die meiste Zeit bedient er seinen Freund aus Finnland oder hilft aus, wenn es mal in der Küche brennt (sprichwörtlich). Ansonsten sieht man ihn viel mehr außerhalb seines Restaurants und er fährt/fliegt gerne mal weg. Ich bin mir nicht sicher, ob man das als Besitzer und Chef eines gut laufenden Restaurants machen kann und sollte, aber er kann es offenbar. Auch gibt er nicht immer seinen Angestellten Bescheid, was jetzt auch nicht so gut ist.

Privat hat er leichte Probleme mit seiner Partnerin, bei der ich mir jetzt nicht sicher bin, ob die Beiden sich noch lieben oder ob das einfach nur noch Gewohnheit ist. Sie kämpft gerade um ihr Familienerbe, ein Restaurantführer und -kritiker, allerdings ist die Firma hier nicht mit der Zeit gegangen und ist nun von der Insolvenz bedroht. Doch wie auch die Freundin ist der Hauptcharakter wohl allem gegenüber verschlossen, was neu ist. Er hat sich ein Smartphone gekauft und kann absolut nicht damit umgehen. Auch kann er nicht mit dem PC umgehen ... dass der Hauptcharakter auf alte Dinge versteift ist und sich mit neuer Technik oder überhaupt mit neuen Dingen schwer tut, ist etwas, was ich leider sehr oft gesehen habe in Krimis. Irgendwie ist es ein beliebtes Klischee und manchmal kann ich es nachvollziehen, manchmal aber auch nicht. Hier konnte ich es weniger. Auch, dass die Freundin sich quer stellt bei den meisten Lösungen, die sich ihr bieten, ist mir die meiste Zeit schleierhaft geblieben, wie auch die Tatsache, dass diese Nebenhandlung im Grunde nichts mit der Story zu tun hat und erst groß aufgebauscht, aber dann wieder fallengelassen wird.

Nun ja, zurück zur Hauptgeschichte. An sich finde ich die Story ziemlich interessant, leider war sie insgesamt nicht so spannend, wie ich gehofft hatte. Xaviers Ermittlungsmethoden sind in Ordnung und ich finde es praktisch, dass er den einen oder anderen Kontakt hat, der ihm bei den Ermittlungen helfen kann. Allerdings wirkt das Buch ein wenig so, als könnte sich der Autor nicht entscheiden, was nun das wirkliche Motiv hinter dem Mord an der Ex des Hauptcharakters ist. Liegt es nun an dem Schmuggel? Wusste Ketti zu viel? Lag es an der Korruption? An den besonderen Kakaopflanzen? So wirklich sticht das für mich nicht heraus, sobald sich ein Motiv herauskristallisiert hat, geht das Buch in eine andere Richtung, als würde es sagen: Ja, das ist der Grund, aber eigentlich wiegt der folgende Grund noch schwerer. Wirkt nicht sehr überzeugend, hier hätte man sich auf ein oder höchstens zwei Motive einigen können, das wäre besser gewesen, als ein verwirrendes Chaos daraus zu machen. Apropos Chaos, das Ende wirkte sehr chaotisch, unübersichtlich und auch irgendwie unbefriedigend. Der Hauptcharakter bekommt von den meisten Dingen nichts mit, die betreffenen Personen kommen einfach so davon und die Ermittlung wird quasi unter den Teppich geschoben. Das erinnert mich an den einen Eberhofer-Fall, in dem Eberhofer die Täterinnen am Ende auch entkommen, allerdings kam es dort etwas weniger verwirrend und auch etwas nachvollziehbarer rüber als hier. Hier wirkte der Hauptcharakter wie jemand, der eigentlich nicht in die Szene gehörte und dann einfach zur Seite gewischt wurde, quasi der Deus ex machina für die Bösewichte. Das fand ich am Ende nicht so prickelnd.


Der Schreibstil hat mir dagegen gut gefallen, das Lesen fiel locker und war auch sehr entspannend. Die Erklärungen waren bildhaft und verständlich. Das Titelbild war schön und ich habe auch das eine oder andere schokoladige Produkt beim Lesen verzehrt. Es liegt gut in der Hand und die Schriftgröße ist passend. Am Ende des Buches gibt es ein Küchenglossar, in welchem alle Begriffe aufgezählt und erklärt werden, besonders die Namen der luxemburgischen Gerichte. Ich kann mir sogar vorstellen, sollte ich wirklich irgendwann mal nach Luxemburg reisen, dass ich gucken werde, ob ich das eine oder andere Gericht finden und probieren kann. Wäre sicherlich interessant und wer weiß, möglicherweise schmecken sie mir sogar.


Leseprobe:
Capitaine Schiltz entfuhr ein lang gezogener Seufzer. Weder Lieutenant Krier noch Caporal Premier Classe Feretti bekamen etwas davon mit, der dröhnende Motor der Limousine übertöhnte den Jammerlaut ihres Vorgesetzten. Bei dem Auto handelte es sich um einen Dailmer DS420, ein ebenso teures wie seltenes britisches Fabrikat. Der Wagen stammte aus den Siebzigern, die Sitze waren ziemlich durchgesessen. Nun ziepte Schiltz' Rücken, genauer gesagt hatte er auf der ganzen Fahrt von Luxemburg bis Brüssel geschmerzt. Lieber wäre der Capitaine in einem stinknormalen Mercedes oder BWM gereist. Aber es gab nun mal Anlässe, zu denen etwas Besonderes hermusste, etwas Ausgefallenes. Das war der DS420 zweifelsohne. Die britische Queen besaß einen, und auch der Großherzog hatte das Modell zu Schiltz' Leidwesen im Fuhrpark.

Er schaute auf seinen Spickzettel. An diesem Morgen war der Botschafter der Republik des Befreiten Kongo dran. Ihm war wage bewusst, dass es mehrere Kongos gab, vermutlich drei. Er hätte allerdings nicht sagen können, wodurch sie sich unterschieden oder wie ihre Flaggen aussahen. Es machte nichts. Alles, was Schiltz wissen musste, war der Namen ihres Fahrgasts: Antoine-Desire Ibaka.

Die Weißen Mäuse, so nannten sie die vorausfahrende Eskorte aus drei Motorrädern, bremsten ab. Durch die Scheibe des Fonds konnte er eine Truppe erkennen, die hinauf zum Eingang der Residenz führte. Dort stand ein Butler und wartete. Der Innentasche seiner Paradeuniform entnahm Schiltz einen Kuli und strich Ibakas Namen durch. Erneut seufzte Schiltz. Der Offizier verabscheute dieses ganze repräsentative Brimborium. Obendrein war er hungrig. Vor seinem geistigen Auge tauchte die erfreuliche Vision esin Stücks Kéistaart auf. Daneben stand eine große Tasse heiße Schokolade.

>>Ech kéint een ëmbréngen fir e Schockelaskaffi<<, murmelte er.

Auf dem Beifahrersitz drehte sich Lieutenant Krier um und blickte ihn fragend an. Schlitz schüttelte den Kopf und blickte ihn fragend an. Schiltz schüttelte den Kopf und deutete auf die Residenz. Krier nickte und stieg aus. Schlitz tat es ihm nach. Sie stiegen die Treppe empor, der Lieutenant meldete sie an. Als Nächstes würden sie hineingehen und Monsieur Ibaka erklären, dass seine Königliche Hoheit, der Großherzog von Luxemburg, Herzog von Nassau, Prinz von Bourbon-Parma, Graf von Sayn, Königstein, Katzenelnbogen und so weiter geehrt wäre, wenn Exzellenz ihm die Ehre erweisen würde. Ibaka würde sich erfreut zeigen und das Angebot auf der Stelle annehmen.



Fazit:
Ich war mir lange nicht sicher, welche Bewertung ich dem Buch geben soll, auch, weil es ein Geschenk war. Allerdings habe ich ein paar Nächte darüber geschlafen und ich denke, es bringt niemanden etwas, wenn ich es zu lasch, aber auch zu streng bewerte, einfach, weil ich es sonst auch nicht mache. Sondern so, wie es mein Gefühl sagt und danach bin ich gegangen. Es hat viel tolles, aber am Ende fehlte dann doch hier und dort etwas, damit es ein vollmundiges Erlebnis werden konnte. Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich noch ein zweites Mal zu dem Buch greifen werde oder nicht, aber das sehe ich ja dann. Ich habe noch so viele andere Bücher, die ich noch lesen möchte und bis dahin ist sicherlich genug Zeit vergangen, dass ich mich entscheiden kann. Ich würde jetzt nicht sagen, dass man es unbedingt gelesen haben muss, aber wenn jemand Interesse hat, dann soll er oder sie sich ruhig mal hineinlesen :-)
Insgesamt vergebe ich dem Buch 3 Rubine.

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Rezension zu "Bittere Schokolade" von Tom Hillenbrand

Kriminelle Verwicklungen um den edlen Kakao
Hennievor 3 Tagen

„Bittere Schokolade“ war für mich der erste Xavier Kieffer – Krimi, obwohl es schon des Kochs und Privatermittlers sechster Fall ist.

Durch den angenehmen, flüssigen Schreibstil Tom Hillenbrands befand ich mich schnell in der Geschichte. Wie er seine Story entwickelt, gefällt mir. Mit Kieffers finnischen Freund Pekka wurde ich auch schnell warm. Überhaupt gestaltet der Autor seine Charaktere mit all ihren Schwächen und Stärken nachvollziehbar. Kieffer raucht zuviel und der Finne spricht dem Wein im Übermaß zu. Menschliche Fehler, die man im realen Leben sehr oft antrifft, die aber häufig beschönigt werden. Das ist hier nicht so!

Im neuen Fall wird dem Leser eine verhältnismäßig komplexe Darstellung rund um die Schokolade präsentiert. Dabei handelt es sich meiner Meinung nach nicht um einen kulinarischen Krimi, sondern um die ziemlich vielschichtigen Verwicklungen, Schwierigkeiten und Verfehlungen, die sich bei der weltweiten Anpflanzung der edlen Kakaopflanze ergeben. Ich würde der Bezeichnung Wirtschaftskrimi den Vorzug geben. In 47 Kapiteln und auf 480 Seiten erfuhr ich viel Wissenswertes nicht nur über die Kakaopflanze. Der Autor versteht es in brillanter Weise mehrere Themen aufzugreifen und miteinander zu verflechten. Warum Xavier Kieffers Ex-Freundin Ketti Faber sterben musste, bleibt lange ungeklärt. Die Schauplätze der Handlung sind äußerst vielfältig. Der als leicht übergewichtig beschriebene Luxemburger kommt ganz schön ins Schwitzen wegen der vielen, teilweise kreuzgefährlichen Umherreiserei. Brüssel, Paris, London, Westafrika sind die Orte, wo er sich aufhält und Ermittlungen betreibt.

Die kulinarische Seite kam mir leider zu kurz. Ich hatte Rezepte erwartet! Am Ende des Buches befindet sich ein Glossar zum Küchenlatein. Dort sind die Gerichte aus dem Luxemburgischen übersetzt, aber leider nicht beschrieben.

Ich vergebe meine Lese-/Kaufempfehlung mit vier von fünf Sternen.

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danzlmoidls avatar

Rezension zu "Bittere Schokolade" von Tom Hillenbrand

Bittere Schokolade
danzlmoidlvor 6 Tagen

Inhalt:
Eigentlich wollte der Luxemburger Koch Xavier Kieffer seine Jugendliebe Ketti Faber niemals wiedersehen – an ihre gemeinsame Zeit in Paris erinnert er sich nicht allzu gerne zurück. Doch als die Patisseurin ihn einlädt, ihre neue Schokoladenmanufaktur in der Nähe von Brüssel zu besichtigen, kann er nicht widerstehen.Kurz darauf wird Ketti brutal ermordet. Hat ihr Tod etwas mit jener mysteriösen Plantage in Westafrika zu tun, von der die Manufaktur ihren besonderen, fair angebauten Kakao bezog? Und was hat es mit dem Luxemburger Botschafter der Republik Kongo auf sich, der in etwa zur selben Zeit verstarb wie Ketti Faber? Kieffer beginnt zu ermitteln und kommt einem Verbrechen von ungeheuren Ausmaßen auf die Spur. Und er lernt, dass Schokolade eine sehr bittere Angelegenheit sein kann.

Meine Meinung:
Bei diesem Buch bin ich mir nicht ganz so sicher, was ich davon halten soll. Für mich ist es nicht das erste Buch von Tom Hillenbrand. Und ich muss sagen, dass er etwas nachlässt. Bei den anderen Büchern tat ich mich schwer die Augen von den Zeilen zu nehmen. So hat er mich in den Bann gezogen. Doch dieses Gefühl hatte ich diesmal nicht.

Man darf mich nicht falsch verstehen. Tom Hillenbrand ist ein toller Autor, was er macht hat Hand und Fuß, nur hier tat ich mich wirklich ein wenig schwer.

Schon der Beginn der Story war für mich nicht ganz so einfach. So hat es ein wenig gedauert, bis ich in Luxemburg angekommen bin. Ein Geschehen jagt das andere, viele Nebenschauplätze entstehen, was mich immer mehr verwirrt hat.

Die Handlung war am Anfang ziemlich schnell an Spannung zunehmend, doch dann hat sich die Geschichte in meinen Augen im Kreis gedreht, bis dann zum Schluss hin alles doch wieder ganz anders war, wie zuerst erwartet.

Ja... dass der Leser irgendwo auch ein wenig an der Nase herum geführt werden muss, um die Handlung spannend zu gestalten, da sind wir uns einig und ich muss mich wiederholen, es ist kein schlechtes Buch. Nur habe ich einen deutlichen Unterschied zum letzten von mir gelesenen Hillenbrand festgestellt, so dass ich hier nicht die beste Bewertung geben kann.

Alles in allem bin ich mir sicher, dass viele andere Leser gut unterhalten sind, ich ware es auch, aber eben nicht auf dem von mir erwarteten Niveau (was ich nicht nur auf den Autor schieben möchte - es kann genauso gut an mir liegen).

Fazit:
Ein Krimi der auf jeden Fall unterhält.

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Gespräche aus der Community

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abas avatar

"Botschafter Ibaka ist tot."
"Aber wie ...?"
"Weiß man nocht nicht. Aber ich würde vorschlagen, dass keiner mehr was von dieser Schokolade isst."

Fans von Xavier Kieffer aufgepasst!
Ja! Er ist wieder da! Und diesmal entdeckt er bittere Tatsachen hinter der süßesten aller Verführungen: Schokolade.
Seitdem 2011 ein renommierter Pariser Gastronomiekritiker in seinem Restaurant ermordet wurde, wird Xavier nicht müde, wenn es darum geht, gastronomische Skandale aufzudecken. Und dabei hätte er eigentlich gern einfach nur seine Ruhe in seinem kleinen und gemütlichen Restaurant im schönsten Teil Luxemburgs...
"Bittere Schokolade" von Tom Hillenbrand ist der neueste Kriminalroman um die Figur des charmanten Kochs Xavier Kieffer.
Möchtet ihr wissen, welche dunklen Geheimnisse hinter der Schokoladenproduktion stecken? Und wollt ihr wissen, was Xavier erlebt, um dahinter zu kommen?
Dann macht bei dieser Buchverlosung mit!

Zur Handlung
Eigentlich wollte der Luxemburger Koch Xavier Kieffer seine Jugendliebe Ketti Faber niemals wiedersehen – an ihre gemeinsame Zeit in Paris erinnert er sich nicht allzu gerne zurück. Doch als die Patisseurin ihn einlädt, ihre neue Schokoladenmanufaktur in der Nähe von Brüssel zu besichtigen, kann er nicht widerstehen.
Kurz darauf wird Ketti brutal ermordet. Hat ihr Tod etwas mit jener mysteriösen Plantage in Westafrika zu tun, von der die Manufaktur ihren besonderen, fair angebauten Kakao bezog? Und was hat es mit dem Luxemburger Botschafter der Republik Kongo auf sich, der in etwa zur selben Zeit verstarb wie Ketti Faber? Kieffer beginnt zu ermitteln und kommt einem Verbrechen von ungeheuren Ausmaßen auf die Spur. Und er lernt, dass Schokolade eine sehr bittere Angelegenheit sein kann.


Zum Autor
Tom Hillenbrand, geboren 1972, studierte Europapolitik, volontierte an der Holtzbrinck-Journalistenschule und war Redakteur bei SPIEGEL ONLINE. Seine Sachbücher und Romane haben sich bereits hunderttausende Male verkauft, sind in mehrere Sprachen übersetzt und standen auf der SPIEGEL-Bestseller- sowie der ZEIT-Krimi-Bestenliste.

Go, Kieffer, go!
Rechtzeitig zum Erscheinungstermin verlosen wir zusammen mit KiWi 25 Exemplare von "Bittere Schokolade" unter allen, die wissen möchten, ob und wie es Xavier gelingt, hinter die dunklen Machenschaften in Sachen Schokolade zu kommen. 
Was ihr dafür tun müsst, um eins der Bücher zu gewinnen? Beantwortet über den "Jetzt Bewerben"-Button* bis zum 14.11. folgende Frage:

Schokolade macht glücklich!
Esst ihr Schokolade? Für euer Leben gern? Seid ihr sogar süchtig? Oder absolut nicht?
Erzählt uns alles über eure Schokoladenabhängigkeit!


Ich bin jetzt schon gespannt auf eure Antworten!

Aber das ist immer noch nicht alles! Jeden Gewinner erwartet eine süße Überraschung, passend zum Thema des Buches.

Außerdem haben wir noch eine weitere Überraschung für euch parat. Im Unterthema "Wunschbücher aus der Backlist von Tom Hillenbrand zu gewinnen" erwarten euch 10 weitere tolle Buchgewinne.

Ich wünsche euch viel Glück bei der Verlosung!


*
Bitte beachtet vor eurer Bewerbung unsere Richtlinien für Buchverlosungen und Leserunden.

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NaddlDaddls avatar

Könnt ihr die Kontrolle über euer Leben bewahren?


Galahad Singh ist darauf spezialisiert, verschwundene Personen aufzuspüren. Kein einfaches Unterfangen in einer Zeit, in der es ein Leichtes ist, eine neue Identität anzunehmen. Doch was ist, wenn man nicht gegen einen Menschen vorgehen muss, sondern gegen eine künstliche Intelligenz?
In "Hologrammatica" entfaltet Tom Hillenbrand einen Sci-Fi-Thriller Ende des 21. Jahrhunderts, wo Menschlichkeit und die eigene Freiheit auf dem Spiel stehen. Werft mit uns einen Blick in die Zukunft und macht mit bei der Buchverlosung zu "Hologrammatica"!

Mehr zum Buch
Ende des 21. Jahrhunderts arbeitet der Londoner Galahad Singh als Quästor. Sein Job ist es, verschwundene Personen wiederzufinden. Davon gibt es viele, denn der Klimawandel hat eine Völkerwanderung ausgelöst, neuartige Techniken wie Holonet und Mind Uploading ermöglichen es, die eigene Identität zu wechseln wie ein paar Schuhe. Singh wird beauftragt, die Computerexpertin Juliette Perotte aufzuspüren, die Verschlüsselungen für sogenannte Cogits entwickelte – digitale Gehirne, mithilfe derer man sich in andere Körper hochladen kann. Bald stellt sich heraus, dass Perotte Kontakt zu einem brillanten Programmierer hatte. Gemeinsam waren sie einem großen Geheimnis auf der Spur. Der Programmierer scheint Perotte gekidnappt zu haben. Je tiefer Singh in die Geschichte eintaucht, umso mehr zweifelt er daran, dass sein Gegenspieler ein Mensch ist. 


Werft doch einen Blick in den Buchtrailer

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Tom Hillenbrand, geboren 1972, studierte Europapolitik, volontierte an der Holtzbrinck-Journalistenschule und war Ressortleiter bei SPIEGEL ONLINE. Seine Sachbücher und Romane haben sich hunderttausende Male verkauft, sind in mehrere Sprachen übersetzt und standen auf der SPIEGELBestseller- sowie der Zeit-Bestenliste. Zuletzt erschien von ihm der historische Abenteuerroman »Der Kaffeedieb«.

>> Hier geht es direkt zur Leseprobe für den ersten Eindruck

Gemeinsam mit Kiepenheuer & Witsch vergeben wir in dieser Buchverlosung 30 Exemplare von "Hologrammatica". 
Unter allen, die bis zum 29. März eine Rezension zum Buch schreiben, werden außerdem drei KiWi-Buchpakete mit weiteren aufregenden Thrillern verlost!

Was ihr für dafür tun müsst? Bewerbt euch bis einschließlich 21.2. über den blauen "Jetzt bewerben"-Button und beantwortet folgende Frage:   

In "Hologrammatica" entwirft Tom Hillenbrand eine Zukunftsvision, in der die Technologie sehr weit fortgeschritten ist, was sehr positiv sein kann, aber auch Risiken birgt.
Kontrolle über das eigene Leben vs. eine Lösung für die Probleme der Welt – Wofür würdet ihr euch entscheiden und weshalb? 

Ich bin schon sehr gespannt auf eure Antworten und drücke euch allen ganz fest die Daumen!  

Bitte beachte vor deiner Bewerbung unsere Richtlinien für Buchverlosungen!
Zur Buchverlosung
abas avatar

Guten Appetit!

Die lange Wartezeit ist vorbei, Xavier Kieffer ist wieder da! Der luxemburgische Spitzenkoch und Hobbydetektiv ermittelt noch einmal im kulinarisch gefährlichen Dreiländereck. 
Eigentlich ist Xavier ein gemütlicher Koch, der am liebsten seine Ruhe in seinem kleinen Restaurant in der luxemburgischen Hauptstadt hätte, stattdessen gerät er immer wieder in unerwartete Abenteuer, die ihn in große Gefahr bringen. Diesmal steht er vor einer echten Herausforderung: Er muss in der Vergangenheit nach der Lösung eines mysteriösen Falles nachforschen und kommt dabei einem dunklen Geheimnis auf die Spur...
Tom Hillenbrand bringt uns in "Gefährliche Empfehlungen" Xavier, den Meisterkoch, zurück!
Habt ihr Lust, mit Xavier auf Verbrecherjagd zu gehen, alte Bekannte zu treffen und gleichzeitig viel über die fantastische Kunst des Kochens zu erfahren? Dann ist diese Leserunde genau das Richtige für euch!

Zum Inhalt
Frankreichs legendärer Gastroführer "Guide Gabin" lädt zu einem rauschenden Fest in seinem neuen Firmenmuseum in Paris, und der Luxemburger Koch Xavier Kieffer ist mittendrin. Während der Feier verschwindet eines der Exponate – die extrem seltene Ausgabe des "Guide Bleu" von 1939, von der nur wenige Exemplare existieren. Kieffer beginnt, Nachforschungen anzustellen. Bald erfährt er, dass wegen der Sternebibel bereits mehrere Menschen sterben mussten. Aber was ist so gefährlich an einem über siebzig Jahre alten Restaurantführer? Was ist das Geheimnis des blauen Buchs?

Appetit auf eine Leseprobe?

Zum Autor
Tom Hillenbrand, geboren 1972, studierte Europapolitik, volontierte an der Holtzbrinck-Journalistenschule und war Redakteur bei SPIEGEL ONLINE. Seine Sachbücher und Romane – darunter die kulinarischen Krimis mit dem Luxemburger Koch Xavier Kieffer als Ermittler – haben sich bereits Hunderttausende Male verkauft, sind in mehrere Sprachen übersetzt und standen auf der SPIEGEL-Bestseller- sowie der Zeit-Bestenliste. Für seinen Roman "Drohnenland" wurde er u.a. mit dem Friedrich-Glauser-Preis für den besten Kriminalroman des Jahres ausgezeichnet.

Wollt ihr Fans von Xavier werden? Oder seid ihr schon eingefleischte Anhänger des berühmten luxemburgischen Kochs?
Zusammen mit KiWi verlosen wir 25 Exemplare von "Gefährliche Empfehlungen" unter allen, die Lust auf eine Leserunde mit Xavier haben und sich über diesen spannenden kulinarischen Krimi austauschen und im Anschluss eine Rezension schreiben möchten. Seid ihr neugierig? Dann solltet ihr euch* über den blauen "Jetzt bewerben"-Button bis zum 15.01. bewerben und auf folgende Frage antworten:

Frohes neues Jahr wünscht Xavier!
Um einen besonderen Neujahrsempfang zu veranstalten, braucht Xavier Inspiration und Ideen für neue Gerichte.
Habt ihr Lust, ihm zu helfen und eure Lieblingsfamilienrezepte zu verraten?


Ich freue mich jetzt schon auf eure Antworten und wünsche euch viel Glück!

* Bitte beachtet vor deiner Bewerbung unsere Richtlinien für Buchverlosungen und Leserunden.
tardys avatar
Letzter Beitrag von  tardyvor 2 Jahren
Danke schön, Grüße zurück :-)
Zur Leserunde

Zusätzliche Informationen

Tom Hillenbrand wurde am 16. Oktober 1972 in Hamburg (Deutschland) geboren.

Tom Hillenbrand im Netz:

Community-Statistik

in 821 Bibliotheken

auf 132 Wunschlisten

von 19 Lesern aktuell gelesen

von 13 Lesern gefolgt

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