Tom Hillenbrand Der Kaffeedieb

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Inhaltsangabe zu „Der Kaffeedieb“ von Tom Hillenbrand

Am Ende des 17. Jahrhunderts verfällt Europa dem Kaffee. Philosophen in London, Gewürzhändler in Amsterdam und Dichter in Paris: Sie alle treffen sich in Kaffeehäusern und konsumieren das Getränk der Aufklärung. Aber Kaffee ist teuer. Und wer ihn aus dem jemenitischen Mocha herausschmuggeln will, wird mit dem Tod bestraft. Der Mann, der es trotzdem wagt, ist der junge Obediah Chalon, Spekulant, Händler und Filou. Er hätte allen Grund sich umzubringen, nachdem er an der Londoner Börse Schiffbruch erlitten hat. Nur ein großes Geschäft, ein ganz großes, könnte ihn vor dem Ruin bewahren. Und so geht er aufs Ganze: Mit finanzieller Unterstützung der Vereinigten Ostindischen Compagnie stellt er eine Truppe internationaler Spezialisten zusammen, um den Türken den Kaffee zu klauen. Die spektakuläre Reise scheint zunächst zu gelingen, doch dann sind immer mehr Mächte hinter ihnen her …

Unterhaltsamer und großartig recherchierter Abenteuerroman!

— littleowl
littleowl

Ein abteuerlicher historischer Roman, gute Unterhaltung garantiert!

— Eliza08
Eliza08

Trotz kleinen Längen in der ersten Hälfe ein spannender historischer Roman, der einige Abenteuer bereithält!

— -nicole-
-nicole-

Ich konnte mit dem Buch nicht warm werden , obwohl ich ein Fan von historischen Romanen bin.

— Jonas1704
Jonas1704

Viel Recherche, noch mehr historische Fakten, weniger Spannung. Konnte mich nicht begeistern.

— buchernarr
buchernarr

interessanter historischer Krimi, viele Hintergrundinformationen, allerdings mit leichten Längen

— mrs-lucky
mrs-lucky

Das Buch zeigt einem eine in den schönsten Farben beschriebenen Welt, die schon lange zurück liegt.

— Lealein1906
Lealein1906

Konnte mich leider nicht überzeugen. Schade

— ChattysBuecherblog
ChattysBuecherblog

Sehr viele interessante Fakten rund um den Kaffee im 17. Jahrhundert und eine spannende Geschichte.

— Kirschbluetensommer
Kirschbluetensommer

Unterhaltsame Abenteuer- bzw. Intrigengeschichte, stilistisch schön geschrieben - für mich war's trotz kleinerer Schwächen perfekt!

— Windflug
Windflug

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  • Der Kaffeedieb

    Der Kaffeedieb
    littleowl

    littleowl

    13. August 2017 um 13:59

    Meine Meinung Habt ihr euch bei einem Roman schon mal rückblickend gefragt, ob der Klappentexter ihn gelesen hat? So ungefähr ging es mir jedenfalls, nachdem ich die letzte Seite von „Der Kaffeedieb“ umgeblättert hatte. Kurz gesagt geht es darum, dass Protagonist Obediah Chalon mit einem Trupp von Abenteurern Kaffeepflanzen von einer streng bewachten Plantage stehlen soll – insoweit stimmt die Geschichte mit der Beschreibung auf dem Buchrücken überein. Allerdings dreht sich der Roman eigentlich eher um die Vorbereitung des Diebstahls und den odysseeartigen Weg zur Plantage. Das soll nicht heißen, dass ich mich gelangweilt habe: Zahlreiche spannende Momente und Actionszenen haben mich bei Laune gehalten, außerdem bot die faszinierende Kulisse des Abenteuers für sich schon jede Menge Unterhaltung. Ein kleines bisschen veräppelt habe ich mich durch die Struktur des Romans aber schon gefühlt. Wie gesagt, gezogen hat sich die Geschichte nicht, sie war nur ganz anders als ich erwartet hatte. Gut fand ich, dass man parallel zu Obediahs Reise quer durch Europa erfährt, wie seine zahlreichen Verfolger mit ihren Ermittlungen vorankommen. Hillenbrand nutzt diese Struktur sehr geschickt, um zusätzlich Spannung zu erzeugen. Der wirklich allergrößte Pluspunkt für diesen Roman ist, dass er absolut großartig recherchiert ist. Tom Hillenbrand nimmt den Leser mit auf eine Zeitreise ins Europa des 17.Jh. und verbindet dabei meisterhaft historische Fakten und Fiktion. Von Beinbekleidung und Chiffrierungstechniken bis zu Schiffstypen und der Hierarchie des französischen Militärs gibt es keinen Bereich, über den er nicht Bescheid weiß. Dieser Aufwand hat sich auf jeden Fall gelohnt, gerade diese zahlreichen kleinen Details lassen die vergangene Epoche lebendig werden. „Der Kaffeedieb“ hat es mir ermöglicht, mit allen fünf Sinnen in dieses spannende Jahrhundert einzutauchen. Den Glossar am Ende fand ich sehr hilfreich, er hätte aber ruhig noch ausführlicher sein können. Trotz aller Recherche hätte die Geschichte bei mir kein Kopfkino in Gang gesetzt, wenn sie nicht hervorragend geschrieben wäre. Alles andere hätte mich angesichts der Tatsache, dass der Autor Journalist ist, aber auch überrascht. Der Roman liest sich schön locker und kurzweilig, insbesondere die Beschreibungen sind wunderbar anschaulich und farbenfroh. Die Geschichte hat mich auch so manches Mal zum Schmunzeln gebracht: Nicht mit albernen Schenkelklopfern, sondern feiner Ironie. Dialoge sind bei historischen Romanen ja grundsätzlich eine Gratwanderung, hier ist sie zum Glück gelungen. Die Gespräche sind problemlos zu verstehen (und teilweise sehr witzig), aber in gerade so altmodischem Ton geschrieben, dass sie im historischen Setting nicht deplatziert wirken. Protagonist Obediah, eigentlich mehr Gelehrter als Haudegen, war mir von Anfang an sympathisch. Der Brite ist fasziniert vom wissenschaftlichen Fortschritt und mit einem unstillbaren Wissenshunger gesegnet. Obediah weiß sich aber auch durchaus zu verteidigen und stellt im Laufe der Handlung doch noch Abenteurer-Qualitäten unter Beweis. Darüber hinaus wartet die Geschichte mit unzähligen interessanten und unvergesslichen Nebenfiguren auf. Von Vermandois, unehelicher Königssohn und Meisterdieb, bis zu Verwandlungskünstlerin Caterina und Musketier Polignac, den die Jagd auf Obediah mehr als nur Nerven kostet. Ich könnte die Aufzählung ewig weiterführen, aber ich schlage euch vor, einfach selbst nachzulesen. Fazit Eine Überraschung, aber keine schlechte! „Der Kaffedieb“ ist ein überragend recherchierter und superb geschriebener Abenteuerroman mit vielen interessanten Nebenfiguren.

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  • Das schwarze Gold

    Der Kaffeedieb
    Eliza08

    Eliza08

    26. April 2017 um 11:24

    Meine Meinung: Das Cover ist eine absolute Wucht, es erinnert sofort an die alten niederländischen Meister und fängt das Flair der Zeit wunderbar ein. Der Klappentext bietet eine gute und knappe Zusammenfassung des Inhalts, sodass man als Leser Lust auf mehr bekommt. Chalon und sein Team von Dieben ist eine Truppe, die man sofort, jeder auf seine Art und Weise, ins Herz schließt. Jeder hat spezielle Fähigkeiten die für den heiklen Auftrag den sie ausführen sollen, von Nutzen sein werden. Als Leser braucht man eine gewisse Portion Geduld und analytische Begabung, um bei der Fülle an handelnden Personen auf diesen 460 Seiten die Orientierung zu behalten. Die Verwicklungen von Adel und Handel, sowie deren agieren über die Landesgrenzen hinweg, entwickelt sich nicht nur zu einem spannenden historischen Roman, nein es wird ein Abenteuerroman daraus, sodass man das Buch innerhalb kürzester Zeit liest. Der Roman wird zeitlich stringent aus mehreren Perspektiven erzählt und durch die vielen erzählenden Personen nimmt der Roman immer mehr an Fahrt auf. Auch die Briefe, die Teile der Geschichte erzählen, tragen dazu bei, dass der Roman eine eigene Dynamik entwickelt. Insgesamt ist der Roman in sechs Teile unterteilt. Die Handlung ist komplex, aber logisch nachvollziehbar, sodass die Taten der Protagonisten stets verständlich sind. Das Spionagenetz, welches innerhalb dieses Romans thematisiert wird, ist außerordentlich beachtlich und es macht sehr viel Spaß als Leser den Spionen über die Schulter zu schauen. Tom Hillenbrand verwendet eine Sprache die den Leser dazu auffordert aufmerksam zu sein, viele französische, lateinische Ausdrücke und Redewendungen fließen in seinen Roman ein. Auch das passende Fachvokabular hat sich der Autor für seinen Roman angeeignet, sodass das Glossar im Anhang unabdingbar ist. Aber auch die Karte, der Anhang sowie eine Auflistung aller „Dramatis Personae“ runden den positiven Eindruck von diesem Buch ab. Diesen Roman kann ich nur allen empfehlen, die gerne anspruchsvollere historische Romane lesen. Als Leser sollte man allerdings bereit sein, sich auf die wirtschaftlichen und adeligen Verstrickungen einzulassen. Ein historischer Roman, der zugleich ein Wirtschaftskrimi ist und von seinen Leser volle Aufmerksamkeit fordert. Eine klare Leseempfehlung! Ich bedanke mich beim Verlag Kiepenheuer & Witsch für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

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  • Rasante Gaunerkomödie mit historischem Panorama

    Der Kaffeedieb
    Gise

    Gise

    03. March 2017 um 13:58

    Ende des 17. Jahrhunderts hat der Kaffee seinen Weg in die europäischen Kaffeehäuser gefunden. Doch Kaffee ist teuer, denn die Türken bewachen die Plantagen äußerst sorgfältig. Da erhält der Engländer Obediah Chalon den (geheimen) Auftrag, Kaffeepflanzen nach Europa zu bringen. Der Diebstahl muss in allen Details gut geplant sein, soll er denn tatsächlich funktionieren. Chalon macht Pläne, studiert Karten und sonstiges Material und hört sich um, damit er sich die geeigneten Gefährten dafür finden kann. Erst dann kann es losgehen. Von manchem Pech, doch auch von viel Glück begleitet, macht sich Obediah Chalon mit seiner Diebesbande auf den Weg, um seinen Auftrag zu erledigen.Es ist einfach herrlich, den Protagonisten bei der Vorbereitung und Durchführung seiner Pläne über die Schulter zu schauen und ihn auf sein Abenteuer zu begleiten! Seine Überlegungen sind sehr spannend zu lesen, er denkt vorausschauend und manchmal um tausend Ecken, um so manch unüberwindlich erscheinende Hürde doch bezwingen zu können. Und dabei gelingt es ihnen mehr als einmal, im letzten Moment fliehen zu können, denn nicht nur die Türken wollen den Raub der Kaffeepflanzen verhindern, sie werden auch verfolgt von einem Kapitän der Musketiere, der ihnen Landesverrat nachweisen möchte. Dadurch entsteht sehr schnell ein Spannungsbogen, der den Leser über das gesamte Buch hinweg trägt.“Ocean’s Eleven“ lässt grüßen, hier mit einer Prise Fernost auf einem perfekt konstruierten historischen Hintergrund. So manch überraschende Wendung hat nicht nur die Protagonisten überrascht, sondern auch den Leser. Störend waren lediglich die vielen Fremdwörter, die teilweise im angehängten Glossar erklärt wurden, aber leider nicht alle. Dennoch wirkt die Geschichte dadurch äußerst authentisch.Die meisten historischen Romane verbinden ihre Erzählung mit einer Liebesgeschichte, die meist sehr ausführlich abgehandelt wird. „Der Kaffeedieb“ kommt zwar ohne Liebesgeschichte auch nicht durch, doch sie bleibt im Hintergrund, es dominiert die Gaunerkomödie. Ein wahrhaft gelungenes Buch, das ich gerne weiterempfehle.

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  • Der Kaffeedieb - Ein historischer Roman mit einigen Abenteuern

    Der Kaffeedieb
    -nicole-

    -nicole-

    25. January 2017 um 21:04

    Ein Dieb auf gefährlicher Mission... Im Jahr 1683: In Europa gibt es ein neues Getränk, das inzwischen jeder begehrt: Kaffee. In Kaffeehäusern treffen sich Philosophen, Künstler, Dichter und Händler um bei einer Schale Kaffee alles wichtige zu besprechen. Doch die wertvolle Bohne ist nicht nur beliebt, sondern auch sehr teuer - die Osmanen haben das Monopol darauf. Sie wachen streng darüber, auf Diebstahl der wertvollen Kaffeebohnen steht der Tod. Auch der junge Engländer Obediah Chalon ist regelmäßiger Gast in den Kaffeehäusern Londons und geht dort seinen Geschäften nach. Doch nachdem er sich an der Börse verspekuliert hat und auch einiges andere schiefgelaufen ist, führt ihn sein Weg nach Amsterdam. Dort wird Obediah ein Angebot gemacht, das er unmöglich ausschlagen kann - den nur damit kann er seinen drohenden Ruin abwenden. Er soll den Türken den Kaffee klauen. Auch wenn die Gefahr, erwischt zu werden, sehr hoch ist, bereitet Obediah akribisch die gewagte Expedition vor. Zusammen mit einer ausgewählten Truppe begibt er sich schließlich auf die abenteuerliche Reise - ohne zu wissen, ob er und seine Gefährten diese überleben werden.... "Obediah ging weiter, bis er 'Jonathan's Coffee House' erreichte. Als er den bis zum Bersten gefüllten Raum betrat, schlugen ihm die Aromen von Tabak, Kaffee und Aufregung entgegen." -Seite 23 Der Kaffeedieb spielt Ende des 17. Jahrhunderts und ist ein historischer Roman, der einige Abenteuer bereithält. Im Mittelpunkt steht der Kaffee - das neue Getränk, das jedermann in den unzähligen Kaffeehäusern konsumiert. Schnell bekommt man einen sehr guten Einblick in die damalige Zeit und dessen Flair: Ob es der Handel, die Korrespondenz, die Ausdrucksweise oder die Bekleidung ist - alles wird hier detailreich beschrieben. Ich musste mich anfangs zwar erst an den Schreibstil und an die Fremdwörter gewöhnen, doch mithilfe des Glossars hinten im Buch findet man sich schließlich gut zurecht. Neben der interessanten Hauptfigur Obediah Chalon, der den Leser immer wieder durch sein Handeln in Staunen versetzt, gibt es noch eine Reihe weiterer, sehr unterschiedlicher Personen. Genau diese heuert Obediah für seine Mission an, die alles andere als ungefährlich ist - Er will den Osmanen ihr Monopol abluchsen und die wertvollen Kaffeebohnen stehlen. Neben der abenteuerlichen Expedition gibt es noch einen weiteren Handlungsstrang, denn Obediahs Aktivitäten bleiben nicht unbemerkt... Beide Wege sind interessant zu verfolgen. Auch wenn die Geschichte in der ersten Hälfte des Buches ein paar Längen aufweist und sich dadurch manchmal etwas verliert, wird es in der zweiten Hälfte wieder richtig spannend. Sehr gut gefallen haben mir die beiden abgebildeten Karten vorne und hinten im Buch. So kann man sich sowohl über die Reiseroute, als auch über die damalige Länderverteilung ein sehr gutes Bild machen. "Der Anführer dieser Expedition muss einen messerscharfen Verstand besitzen, Beziehungen zu Personen mit vielerlei Talenten haben und die neuesten naturphilosophischen Errungenschaften kennen. Ihr seid der perfekte Mann für die Aufgabe." -Seite 57 Mein Fazit: Ein sehr lesenswerter historischer Abenteuerroman mit einem wirklich interessanten Hauptthema: Der Kaffee. Die damalige Zeit wird wunderbar geschildert und nach kleinen Längen am Anfang wird es in der zweiten Hälfte sehr packend. Die Geschichte nimmt an Fahrt auf, ist nach kleinen Anfangsschwierigkeiten gut verständlich und überrascht mit einem interessanten Verlauf. Auch das Abenteuer kommt hier nicht zu kurz. Trotz kleiner Kritikpunkte hat mir dieses Buch insgesamt sehr gut gefallen. Wer mal einen etwas anderen historischen Roman mit großem Abenteuer lesen möchte, dem kann ich Der Kaffeedieb sehr empfehlen!

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  • Challenge Historische Romane 2016

    Buecherwurm1973

    Buecherwurm1973

    Hallo Freunde der Historischen Romane! Unsere Challenge findet auch im Jahre 2016 statt. Mit neuen Kategorien und neuen Regeln. In diesem Jahr müssen  20 Bücher gelesen werden. Es gibt noch ein paar andere Änderungen. Am Ende des Jahres wird ein Bücherpaket verlost. Es gelten folgende Regeln: Ablauf:  Du kannst dich unten mit einem Kommentar anmelden. Erstellt bitte einen Sammelbeitrag, in dem ihr euere Rezensionen sammelt. Ich werde daraufhin eine Teilnehmerliste führen. Dann habe ich einen Überblick. 15 Bücher müssen rezensiert werden. 5 dürfen mit einem Leserkommentar bewertet werden. Es zählen nur rezensierte Bücher oder die 5 mit Leserkommentar. Auch dieses Jahr wird es  wieder Kategorien geben. Ich gebe euch 8 Kategorien und ihr müsst daraus die Hälfte lesen. Den Rest dürft ihr frei wählen. In jeder Kategorie max. 2 Bücher. Zeitspanne: 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016 Mindestzahl Bücher:  20 Bücher müssen gelesen werden. Du kannst jederzeit einsteigen oder dich wieder abmelden. Du verpflichtest dich nicht fix. Die Challenge soll Spass machen! KATEGORIEN Historische Auswanderer-Romane: Auf vielfachen Wunsch wurden Siedler-Romane gewünscht. Ich habe den Begriff "Historische Auswanderer Romane" gefunden. Kaiserreiche /Königsreiche: Alle Romane über die Kaiser- und Königsreiche der Vergangenheit sind hier gefragt. Es gibt genügend Auswahl.  Mittelalter: bezeichnet in der europäischen Geschichte die Epoche zwischen dem Ende der Antike und dem Beginn der Neuzeit (ca. 6. bis 15. Jahrhundert) Historische Personen: Keine Biografien. Sondern fiktionale Romane über historische Personen. Z.B. Tanja Langer, die ein Buch über Heinrich Kleists Selbstmord geschrieben hat. Historische Krimis: Kriminalromane bis zirka zum 2. Weltkrieg. Danach sind es für mich keine Historische Krimis mehr. 1. und 2. Weltkrieg: Romane, die sich im Umfeld der beiden Weltkriege bewegen. Historische Ereignisse: Romane, die sich im Umfeld von Historischen Ereignissen spielen. Zum Beispiel Russische Revolution, Französische Revolution, Franco-Ära etc... Glauben: Es gibt unzählige Romane über die Katholische Kirche (Papst), die Reformation und andere Glaubenskriege. 10 Bücher aus diesen Kategorien müssen gelesen werden. Ich freue mich auf zahlreiche Teilnehmer und einen regen Austausch! Teilnehmerliste: Gesamt: anne_lay   20/20anushka    20/20 ban-aislingeach    8/20 Bellis-Perennis  90/20 Buchraettin    20/20ChattysBuecherblog  22/20Curin    2/20 DieBerta       0/20 engineerwife    27/20Filzblume   16/20 Finesty22   0/20 Floh      41/20 Fornika  21/20Ginevra    20/20 histeriker   21/20Insider2199  6/20 JuliB      7/20 Kirschbluetensommer    20/20 LadySamira091062      1/20Lese_gerne  15/20 leseratteneu    0/20 LibriHolly     5/20mabuerle   42/20 PMelittaM    20/20 Pucki60      15/20 Rissa    2/20 robberta        3/20 specialang   3/20 sursulapitschi     20/20Sternenstaubfee   36/20Svanvithe    0/20 tiggger  2/20Traubenbaer 4/20 werderaner  14/20 Historische Auswanderer-Romane: anne_lay 2/2anushka   1/2 ban-aislingeach    0/2 Bellis-Perenni   2/2 Buchraettin    2/2 ChattysBuecherblog 0/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   1/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  1/2 Ginevra  0/2 histeriker    0/2 Insider2199 2/2 JuliB       2/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne  2/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     1/2mabuerle   2/2 PMelittaM   1/2 Pucki60    2/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi     2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2 tiggger  0/2Traubenbaer 1/2 werderaner  0/2Kaiserreiche / Königreiche: anne_lay 1/2anushka    2/2 ban-aislingeach   2/2 Bellis-Perennis   2/2 Buchraettin    0/2 ChattysBuecherblog 1/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    1/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh      2/2 Fornika  2/2 Ginevra  2/2 histeriker    2/2 Insider2199   0/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      1/2 Lese_gerne 1/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     1/2mabuerle  2/2 PMelittaM  2/2 Pucki60     1 /2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    1/2 sursulapitschi      0/2Sternenstaubfee    0/2Svanvithe    0/2tiggger  0/2Traubenbaer 0/2 werderaner  2/2 Mittelalter: anne_lay 2/2anushka    2/2 ban-aislingeach    1/2 Bellis-Perenni   2/2 Buchraettin   2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2 Ginevra  2/2 histeriker    2/2Insider2199 0/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 0/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly    1/2mabuerle  2/2 PMelittaM    2/2 Pucki60     1/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2 tiggger  2/2Traubenbaer 1/2 werderaner  1/2 Historische Personen: anne_lay 2/2anushka    2/2 ban-aislingeach    2/2 Bellis-Perenni   2/2 Buchraettin   2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife   2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2 Ginevra  2/2 histeriker    2/2 Insider2199 1/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 1/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle   2/2 PMelittaM   2/2 Pucki60      2/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe     0/2 tiggger  4/2Traubenbaer 1/2 werderaner  0/2 Historische Krimis: anne_lay 2/2anushka   1/2 ban-aislingeach    1/2 Bellis-Perennis   2/2 Buchraettin    2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2Ginevra  2/2 histeriker    2/2 Insider2199 0/2 JuliB      2/2 Kirschbluetensommer     1/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 2/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle   2/2 PMelittaM    2/2 Pucki60      2/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    1/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2tiggger  0/2Trauenbenbaer 0/2 werderaner  2/2 1. und 2. Weltkrieg: anne_lay 0/2anushka    2/2 ban-aislingeach    0/2 Bellis-Perennis   2/2 Buchraettin    1/2 ChattysBuecherblog  0/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    2/2 Filzblume   2/2 Finesty22   0/2 Floh       2/2 Fornika  2/2 Ginevra  0/2histeriker    2/2Insider2199 1/2 JuliB       1/2 Kirschbluetensommer     0/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 0/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle   2/2 PMelittaM    1/2 Pucki60      0/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      2/2Sternenstaubfee   2/2Svanvithe   0/2 tiggger  1/2Traubenbaer 0/2 werderaner  1/2 Historische Ereignisse: anne_lay   2/2anushka    0/2 ban-aislingeach    0/2 Bellis-Perenni  2/2 Buchraettin    2/2 ChattysBuecherblog 2/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    1/2 Filzblume   1/2 Finesty22   0/2 Floh      2/2 Fornika  1/2 Ginevra 1/2 histeriker    0/2 Insider2199 1/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     1/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne 1/2leseratteneu    0/2 LibriHolly     0/2mabuerle  2/2 PMelittaM    2/2 Pucki60      2/2 Rissa    1/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      1/2Sternenstaubfee   0/2Svanvithe   0/2 tiggger  0/2Traubenbaer 1/2 werderaner  1/2 Glauben: anne_lay 2/2anushka    0/2 ban-aislingeach    2/2 Bellis-Perenni  2/2 Buchraettin    0/2 ChattysBuecherblog 1/2 Curin     0/2 DieBerta       0/2 engineerwife    0/2 Filzblume   1/2 Finesty22   0/2 Floh      2/2 Fornika  0/2 Ginevra  2/2 histeriker    0/2 Insider 21099 0/2 JuliB       0/2 Kirschbluetensommer     2/2 LadySamira091062      0/2 Lese_gerne   1/2 leseratteneu    0/2 LibriHolly     1/2mabuerle   2/2 PMelittaM    1/2 Pucki60      0/2 Rissa    0/2 robberta        0/2 specialang    0/2 sursulapitschi      0/2Sternenstaubfee   0/2Svanvithe    0/2 tiggger  0/2Traubenbaer 0/2 werderaner  0/2

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    • 779
    Floh

    Floh

    22. November 2016 um 09:20
    Ginevra schreibt Mich würden mal Eure persönlichen Histo-Charts des Jahres interessieren - also nicht unbedingt Neuerscheinungen, sondern alle, die Euch in diesem Jahr so richtig begeistert haben! Ich fange ...

    Ich schwärme immer noch von "der Kafeedieb".

  • Leserunde zu "Der Mädchenreigen" von Susanne Gantert

    Der Mädchenreigen
    surema

    surema

    Hallo, seid Ihr Konrad-von-Velten-Follower bereit? Oder wollt Ihr Konrad und seine Familie kennenlernen? Dann kann es wieder losgehen. Ich starte die Verlosung und Leserunde für "Der Mädchenreigen", dem zweiten Abenteuer des jungen Juristen im Braunschweiger Land. Man muss den ersten Band nicht zwingend gelesen haben - die Handlung ist unabhängig.Konrad findet nach den tragischen Ereignissen um die Zwillingsschwestern Magdalene und Christine langsam wieder den Weg zurück ins Leben. Herzog Julius überträgt ihm nun endgültig die Aufgabe, Verbrechen im Braunschweiger Land aufzuklären und kriminalistische Methoden zu entwickeln und zu dokumentieren. Elise, die Tochter des reichen Kaufmannes Lorenz Kale soll von einem feuerspeienden Drachen entführt worden sein. Sie ist aber nicht die einzige Jungfer, die wie vom Erdboden verschluckt ist ... Konrad macht sich auf die Suche.Ich freue mich auf eifrige Diskussionen und vielleicht wieder ein paar nette Rezensionen!Eure Susanne Gantert

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    • 377
  • Kaffee und Geschichte

    Der Kaffeedieb
    Windflug

    Windflug

    29. June 2016 um 22:33

    Ein historischer Abenteuerroman um die Kaffeepflanze, die Ende des 17. Jahrhunderts durch eine zusammengewürfelte Gruppe Abenteurer von den Türken, die das Monopol auf den in Europa immer beliebter werdenden Kaffee haben, geklaut werden soll. Mehr braucht man zum Inhalt eigentlich gar nicht zu schreiben. Ich hatte richtig viel Spaß beim Lesen. Es hat mich nicht furchtbar mitgerissen oder bewegt oder gebildet, aber es hat mir einige Stunden absolutes, simples Lesevergnügen bereitet. Einigen Lesern scheint der Stil zu ausladend zu sein, und tatsächlich hatte ich gerade am Anfang manchmal das Gefühl, dass der Autor unbedingt jede Kleinigkeit, über die er bei der Recherche gestolpert ist, im Buch unterbringen musste, weshalb sich manche Szene sehr lange mit Erklärungen und Dialogen und Alltagshandlungen hinzieht, aber nachdem ich mich daran gewöhnt hatte, habe ich mich auf diese Dinge richtig gefreut. Das Buch ist kein Pageturner, nein, aber es ist einfach unheimlich charmant, und ich mochte gerade diese ganzen Details sehr. Die Figuren sind nicht allzu gut ausgearbeitet, daran ist natürlich auch mit die Menge der Charaktere schuld, aber auch die Hauptfigur Obediah Chalon blieb mir ein bisschen fern. Aber das machte nichts in diesem Zusammenhang. Fazit: Interessantes, gut recherchiertes Thema, 17. Jahrhundert, Kaffeeduft auf jeder Seite und ein Haufen schräger, wenn auch ein wenig platter Figuren, deren Handlung mich zwar nicht an den Nägeln kauen ließ, aber doch so spannend war, dass ich mich keine Sekunde gelangweilt habe - also ein perfektes Buch zum Abschalten, Eintauchen und einfach Spaß haben für kleine Geschichtsnerds wie mich. ;-)

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  • Der Kaffeedieb

    Der Kaffeedieb
    Jonas1704

    Jonas1704

    27. June 2016 um 09:38

    Ein schwieriger Roman, nicht für lockere Stunden zum leichte Lesen geeignet. Der mittlerweile verarmte Adlige Obeliah Chalon erhält die gefährliche Aufgabe, den Turken Kaffeebohnen zu entreissen, das wohl beliebteste Getränk seit dem 17. Jahrhundert, wo der Roman beginnt. Mit Bedenken übernimmt er den Auftrag denn die andere Option ist nur der Kerker, da er mit illegalen Geschäften gehandelt hat. Somit begibt er sich mit seiner Truppe auf die lange und voller Überraschungen Reise nach dem Osman. Zum Plus des Buches zählen seine aufwendige Gestaltung, das Hardcover, die Landkarten, die schöne Illustration die zu dem historischen Zeitpunkt passt. Allerdings gab es sowohl Minuspunkte meiner Meinung nach. Die Sprache war oft nicht gerade verständlich, vor allem weil viele Frendwörter aufkamen und nicht zuletzt die antiquäre Sprache. Die Ereignisse wurden manchmal bis ins letzte Detail beschrieben, das musste nicht sein. Die Charaktere und vor allen Obeliah als Hauptperson waren mir nicht besonders sympatisch. All dies waren Faktoren für die ich Sterne abgezogen habe und welche man von der interessanten Leseprobe nicht erahnen konnte. Nicht unbedingt ein Buch zum vorschwärmen, eher lauwarm würde ich sagen. 2,5 Sterne würde ich hierfür abgeben.

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  • Leserunde zu "Bucht der Schmuggler" von Ulf Schiewe

    Bucht der Schmuggler
    Ulf Schiewe

    Ulf Schiewe

    Bucht der Schmuggler Karibik 1635: Es ist die Jagd nach Reichtum und Glück, die unternehmungslustige Abenteurer wie Jan van Hagen in die Karibik treiben (Jetzt endlich als Taschenbuch, auf das viele gewartet haben. Ursprünglich letztes Jahr als reines eBook unter dem Titel "Gold des Südens" erschienen.)Klappentext: In den spanischen Kolonien hat der Schwarzhandel überhand genommen. Der neue Gouverneur von Hispaniola schwört, jeden Schmuggler, den er erwischt, eigenhändig aufzuhängen. Die schöne Doña Maria zittert um ihren Gemahl, einem reichen Pflanzer und heimlichen Drahtzieher des verbotenen Handels. Im fernen Bremen hat der junge Handelsherr Jan van Hagen nur die Wahl zwischen Schuldturm und Flucht in die Neue Welt, um als Schmuggler das verlorene Familienvermögen wieder herzustellen. Noch in der Nacht entkommt er den Schergen und nimmt Kurs auf Westindien. Seine Suche nach dem Gold des Südens hat begonnen.Hintergrund: Wir befinden uns im Jahr 1635, etwas mehr als hundert Jahre nach der Entdeckung der neuen Welt. In Nordeuropa tobt der Dreißigjährige Krieg, Spanien kann sich nicht genug um seine Kolonien kümmern und andere europäische Nationen dringen in die Karibik nach, um dort Fuß zu fassen. Ein paar Jahre zuvor haben die Holländer vor Kuba die spanische Silberflotte gekapert, Franzosen und Engländer gründen erste winzige Siedlungen. Auf Hispaniola und Tortuga nisten sich die Bukaniere ein und entdecken, neben der Jagd und einer primitiven Landwirtschaft, die Möglichkeiten eines zunächst noch bescheidenen Piratenlebens.Die koloniale Karibik: Auf Hispaniola entwickelt sich die Elite der Zuckerbarone. Es entsteht diese tropische Mischung aus Katholizismus und Voodoo, eine Kultur zwischen Schwarzafrika und weißen Pflanzern, zwischen prüder Frömmigkeit und lasziver Erotik, zwischen kolonialer Zivilisation und einsamer, unberührter tropischer Wildnis. Aber es ist natürlich auch die Zeit der Ausrottung der Indios, des Sklavenhandels und der Ausbeutung der Afrikaner auf den Plantagen der Spanier. Es ist eine brutale Welt von Gewalt, Intrigen und Korruption inmitten einer verführerischen Natur.Weitere interessante Einzelheiten: auf meiner WebseiteLeseprobe

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    • 835
  • Der Kaffeedieb

    Der Kaffeedieb
    buchernarr

    buchernarr

    25. June 2016 um 18:17

    Ein historischer Roman, der kaum historischer sein könnte. Vom Roman bleibt da eher wenig übrig, man liest und liest historische Fakten, hauptsächlich über das osmanische Reich im 17. Jahrhundert aber auch vom Weltgeschehen in ganz Europa. Spannend ist das sicherlich nicht so sehr, den der Autor hat sich nicht intensiv damit aussernandergesetzt aus dem Ganzen einen unterhaltsamen Roman zu schreiben. Der Engländer Obediah Chalon stammt aus einer verarmten adligen Familie. Sein Vater wurde hingerichtet und er ist mittellos. Anstatt aber eine ehrliche Arbeit zu suchen schlägt er sich mit allerhand Betrügereien um. Als er dadurch in den Knast wandert und keine andere Wahl sieht, nimmt er das Angebot der Vereinigten Ostindischen Compagnie an, die berühmten, teueren Kaffeebohnen aus der Türkei zu stehlen. Eine abenteuerliche Reise beginnt aber die Feinde sind mehr als anfang geglaubt... Kein sehr packender Roman für mich, etwas zu langatmig. Manche Stellen kamen mir endlos vor. Ich denke der roman hatte sehr viel Potenzial was das Thema betrifft aber er wurde nicht so gut umgesetzt. Trortdem gebe ich drei Sterne , weil man merkt wie viel Recherche hinter all dem steckt und das muss ja auch belohnt werden. 

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  • Nicht nur für Kaffeeliebhaber

    Der Kaffeedieb
    Lealein1906

    Lealein1906

    14. June 2016 um 18:54

    Ich gebe 5 Sterne für diesen wundervollen historischen Roman. Es geht um Obediah Chalon, einen Virtuosen, der sein Leben der Wissenschaft geopfert hat, aber sich auch auf Betrügerei versteht. So gelangt er in den Dienst der VOC (der Vereinigten Ostindischen Compagnie), die ihn aus dem Gefängnis holen, und er sieht sich auf einmal der Aufgabe gegenüber eine Kaffeepflanze aus den Tiefen Arabiens zu stehlen, dem damaligen Reich der Türken. So stellt er ein Team aus vielen aufregenden Charakteren zusammen, die alle sehr unterschiedlich sind und so viel Abwechslung in die Geschichte bringen, und macht sich auf die abenteuerliche Suche. Und auch ein mächtiger Gegenspieler fehlt nicht, der nochmal viel Trubel hinein bringt. Am Anfang war ich etwas skeptisch gegenüber der Hauptperson, sie kam mir zu alt und behäbig vor, aber das legt sich schnell und man lässt sich vollkommen auf die Geschichte ein. Sie hält eine Mischung aus Spannung (Diebstahl, spektakuläre Befreiungen, Schießereien), Liebe, Abenteuer und Romantik bereit, voll von schönen Beschreibungen. Es wird nie langweilig, man ist wie gebannt, auch der Schreibstil ist sehr gut und man kann wirklich kaum aufhören zu lesen. Mir gefällt besonders wenn man die „bekannten“ Schauplätze wie England und Holland verlässt und sich in die orientalische Richtung begibt. Sehr toll fand ich vor allem, dass man so viel aus dem Buch lernen kann. Über Kaffee, Wissenschaft, die historischen Begebenheiten und vieles vieles mehr. Sehr gut hat mir auch die Passage über den eigentlichen Diebstahl gefallen, die in Form einer Geschichte viele Jahr später immer noch erzählt wird. Wer einen neuen spannenden historischen Roman lesen will, hat mit „Der Kaffeedieb“ genau die richtige Wahl getroffen. Das Buch zeigt einem eine in den schönsten Farben beschriebenen Welt, die schon lange zurück liegt, aber so kann man ganz tief in sie eintauchen. Besonders gefällt mir am Ende auch, dass nicht das Geld zählt, sondern die Liebe.

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  • Leserunde zu "Bücherwürmer und Leseratten" von Bettina Mähler

    Bücherwürmer und Leseratten
    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

    Wie Ihr aus dem Titel entnehmen könnt, treffen sich hier die Bücherwürmer und Leseratten. Und zwar zum gemeinsamen SUB-Abbau. Oft stehen wir vor dem Regal und fragen uns, welches Buch wir als nächstes lesen sollen.  Hier kommt die Lösung. Wir lesen einfach nach einem Monatsmotto. Das Ganze funktioniert so: Ich gebe jeweils zum Monatsanfang ein neues Motto bekannt (siehe Unterthema) und dann heißt es: ran an die Bücher...ran an den SUB. Viel Spaß!

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    • 1088
  • Mein Leseeindruck

    Der Kaffeedieb
    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

    14. June 2016 um 10:03

    Zugegeben, ich bin ein Kaffeegenießer, deshalb ist mir wohl auch dieses Buch sofort ins Auge gestoßen. Oder lag es doch am Cover, auf dem es unendlich viel zu sehen und erkennen gibt? Sehr schön wird eine Schiffsszene dargestellt, die den Leser schon etwas in das Kommende einstimmt. Das Kommende? Na ja, wie sollte es anders bei dem Titel auch sein, geht es natürlich um Kaffee. Wir versetzen uns in die Zeit um das 17. Jahrhundert. Kahve ist gerade erst richtig in Mode gekommen. Aufgrund des Klimas gibt es jedoch nur bestimmt Regionen in denen die Pflanze richtig wachsen kann. Obediah, der seinen Lebensunterhalb mit Diebstählen bestreitet landet in einem Gefängnis und lässt sich dort von der Ostindien-Kompanie anwerben, um die Kaffeepflanzen den Osmanen zu stehlen. Er gerät dabei in unliebsame Gefilde und hat einige Abenteuer und Gefahren zu bestreiten. Und am Ende .... Na ja, dieses Ende erzähle ich jetzt nicht. Es soll ja spannend bleiben. Tja, und da wäre ich auch schon bei meiner ersten und dringlichsten Kritik: Die Spannung. Es ist eine durchaus nette Geschichte, mit allerlei historischer Begebenheiten, aber leider ist die Spannung etwas auf der Strecke geblieben. Ein durchaus netter Abenteuerroman mit historischem Hintergrund erwartet den Leser auf den fast 500 Seiten. Nachdem ich mich an den Schreibstil gewöhnt hatte,  stolperte ich immer wieder über sehr langatmige und ausschweifende Szenen, die den Lesegenuss bzw. - spaß doch sehr getrübt haben. Aufgrund der vielen Nebenstränge, blieb meines Erachtens die Hauptgeschichte - der Diebstahl - leider etwas auf der Strecke. Schade, denn genau hierauf hatte ich mich am meisten gefreut. Sehr schön fand ich allerdings die farbigen Karten zu Beginn und am Ende des Buches. Abschließend kann ich nun sagen, dass mich das Buch bzw. die Geschichte etwas enttäuscht hat. Ich liebe historische Romane, aber ein bisschen mehr Struktur und die Eine oder Andere spannende Szene hätte diesem Buch bestimmt sehr gut getan.

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  • Ein zähflüssiger Roman

    Der Kaffeedieb
    Insel56

    Insel56

    02. June 2016 um 11:05

              "Wir schreiben das Jahr 1683. Europa befindet sich im Griff einer neuen Droge. Ihr Name ist Kahve. Sie ist immens begehrt – und teuer, denn die Osmanen haben das Monopol da-rauf. Und sie wachen streng darüber. Aber ein junger Engländer hat einen waghalsigen Plan: Er will den Türken die Kaffeebohnen abluchsen …Lange haben die Europäer das Heidengebräu verschmäht und lieber Bier getrunken, aber am Ende des 17. Jahrhunderts verfällt Europa dem Kaffee. Philosophen in London, Gewürzhändler in Amsterdam und Dichter in Paris: Sie alle treffen sich in Kaffeehäusern und konsumieren das Getränk der Aufklärung.Aber Kaffee ist teuer. Und wer ihn aus dem jemenitischen Mokka herausschmuggeln will, wird mit dem Tod bestraft. Der Mann, der es trotzdem wagen will, ist der junge Obediah Chalon, Spekulant, Händler und Filou. Er hätte allen Grund sich umzubringen, nachdem er an der Londoner Börse Schiffbruch erlitten hat. Nur ein großes Geschäft, ein ganz großes, könnte ihn vor dem Ruin bewahren. Und so geht er aufs Ganze: Mit finanzieller Unterstützung der Vereinigten Ostindischen Compagnie stellt er eine Truppe internationaler Spezialisten zusammen, um den Türken den Kaffee zu klauen. Die spektakuläre Reise scheint zunächst zu gelingen, doch dann sind immer mehr Mächte hinter ihnen her …"( Quelle:Inhaltsangabe des Verlages)Das Cover des Buches ist wunderschön und auch die Ausstattung mit einem Lesebändchen gefiel mir sehr gut. Optisch ein richtiger Hingucker!Ich hatte mich so so sehr auf dieses Buch gefreut, doch mir ist es sehr schwer gefallen der Geschichte zu folgen. In meinen Augen wurden soviele weitere Schauplätze eröffnet, dass die eigentliche Geschichte für mich nicht mehr richtig zu erkennen war. Zusätzlich erschwert wurde dies durch die vielen Personen, die im Roman vorkamen.  Mit Obediah Chalon selber wurde ich auch nicht richtig warm. Deswegen habe ich mich durch das Buch eher gequält als freudig weitergelesen.       

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  • Der Kaffeedieb

    Der Kaffeedieb
    anne_fox

    anne_fox

    29. May 2016 um 09:54

    Ein historischer Roman, der über die Abenteuer des Obediah Chalon berichtet, der sich auf den Raubzug von Kaffee begibt. Kaffee ist um 1683 gerade in Mode gekommen und die Osmanen haben ein Monopol darauf. Auch ist es bis dato unmöglich den Kaffee wegen des Klimas in nordischen Ländern anzubauen. Obediah der Fälscher und Betrüger flieht vor einer Gefängnisstrafe von London in die Niederlande. Doch auch hier landet er im Zuchthaus, da er sich an der Börse durch den Kauf von Nelken die er mit ungedeckten Wechseln gekauft hat verspekuliert hat. Durch seine Notlage und um aus dem Gefängnis zu kommen, läßt er sich von der Ostindien-Kompanie anwerben, um mit ein paar anderen Abendteuern die Kaffepfanzen den Osmanen abzujagen. Ein nicht einfaches Unternehmen, da auch andere Machenschaften an Obediahs Plan Interesse haben und ihn verfolgen. Er gerät in einen Sog voller Schwierigkeiten um an die ersehnten Kaffeeplanzen zu kommen. Der Schreibstil was etwas gewöhnungsbedürftig und zu ausschweifend. Stellenweise wurde die Handlung dardurch auch sehr langatmig. Trotzdem eine interessante Geschichte um den Kaffee dem jedoch Spannung fehlte und der eigentliche Diebstahl zu kurz abgefasst wurde. Das Cover eine historische Hafenszene passt 100% in das Zeitalter dieser Story.

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