Rotes Gold

von Tom Hillenbrand 
4,0 Sterne bei124 Bewertungen
Rotes Gold
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (94):
martina_turbanischs avatar

Rotes Gold ist ein nicht ganz typischer, aber trotzdem sehr spannender, Krimi, den ich am ehesten ins Fach „Wirtschaftskrimi“ legen würde.

Kritisch (4):
Marie1971s avatar

Mittel

Alle 124 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Rotes Gold"

'Tom Hillenbrand regt genussvoll den Appetit der Krimileser an.' Die Welt
Seit der Luxemburger Koch Xavier Kieffer mit Frankreichs berühmtester Gastrokritikerin liiert ist, wird er zu den exklusivsten Events eingeladen. Doch das edle Dinner beim Pariser Bürgermeister endet bereits nach der Vorspeise: Ryuunosuke Mifune, Europas berühmtester Sushi-Koch, kippt plötzlich tot um.
Die Diagnose lautet: Fischvergiftung. Doch Kieffer ist skeptisch und deckt schnell Widersprüche auf. Er taucht ein in die Welt der Sushiküche und muss erkennen, dass es Fische gibt, die teurer sind als Gold - und wertvoller als ein Menschenleben.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783462044126
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:352 Seiten
Verlag:Kiepenheuer & Witsch
Erscheinungsdatum:19.04.2012
Das aktuelle Hörbuch ist am 15.09.2016 bei Audio Media Verlag erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Felicevor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Nett geschrieben und viele Infos über Thunfischzucht
    Zweiter Luxemburg-Krimi

    Bisher hatte ich Band eins und fünf gelesen und mir gefällt der Schreibstil von Tom Hillenbrand. Er zeichnet sich durch viel Sachkenntnis aus, einerseits was die Beschreibung Luxemburgs betrifft (eine schöne und faszinierende Stadt, die wir seitdem schon zweimal besucht haben), andererseits die Informationen über die (Gourmet)küche und das Gastronomiegewerbe an sich.
    Im vorliegenden Fall geht es um die japanische Küche, speziell um Sushi-Meister und die Thunfischzucht. Das ist schon exakt recherchiert und beschrieben und regt definitiv zum Nachdenken an, was den Konsum betrifft.
    Nett beschrieben sind die leckeren Gerichte, die Xavier Kieffer entweder selbst kreeiert oder serviert bekommt, denn er liebt gutes Essen. Allerdings macht die Lektüre nicht nur Appetit. So manche  "Spezialität" lässt einen schaudern, wird aber amüsant beschrieben.
    Natürlich recherchiert Kieffer, weil er von höchster Stelle , dem Pariser Bürgermeister, den Auftrag dazu erhalten hat, aber dennoch finde ich, ist es kein Krimi im klassischen Sinn.
    Die Figuren sind authentisch gezeichnet und man kommt schnell in die Geschichte rein.
    Womit ich der vorigen Rezensentin Recht geben muss, ist, dass mich wundert und auch nervt, dass er Kettenraucher ist und quasi auf jeder Seite eine "Ducal" anzündet.  Teilweise raucht er sogar zwischen den Gängen, das kann ich mir nicht vorstellen, dass das nicht den Geschmack des Gerichts verfälscht. Vielleicht bin ich auch zu naiv, aber abgesehen davon finde ich es auch nicht relevant für die Geschichte, eher störend. Man kann durchaus einen guten Roman schreiben, ohne dass die handelnden Personen rauchen bzw. dies so im Vordergrund steht (mit der Erwahnung der  jeweiligen Marke desjenigen noch obendrein).
    Weil ich mich insgesamt aber gut unterhalten habe, vergebe ich 3,5 Sterne und lese gerne noch die mir fehlenden Teile drei und vier.

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    Bibi1960s avatar
    Bibi1960vor 3 Monaten
    Ein kulinarischer Krimi

    Das Buch „Rotes Gold“ von Tom Hillenbrand war mein erster „kulinarischer Krimi“ und ist nach „Teufelsfrucht“ der zweite Band der Reihe um den Luxemburger Koch und Restaurantbesitzer Xavier Kieffer. Den ersten Band muss man nicht gelesen haben, um die Ereignisse gut verfolgen zu können.

    Xavier Kieffer ist in Paris zufällig anwesend, als ein japanischer Star-Sushi-Meister bei einem Galadiner, das er zubereiten sollte, tot zusammenbricht. Es wird eine Vergiftung mit Tetrodotoxin, dem Gift des Kugelfisches, diagnostiziert. Doch der stand gar nicht auf der Speisekarte….

    Der Bürgermeister von Paris, Ausrichter des Diners, bittet Xavier um dezente Mithilfe bei der Aufklärung des Falls. Und der hört sich um und recherchiert.

    Dabei ist der Luxemburger so viel unterwegs, dass ich mich gefragt habe, wie er wohl noch sein eigenes Restaurant leiten, geschweige denn noch selber kochen kann? Und schadet das viele Rauchen nicht seinem Feinschmeckergaumen?

    Im Laufe der Geschichte erfährt der Leser unglaublich viel (zu viel?) über Thunfisch, Sushi und die französische Küche. Da ich selber kein Fan von allen dreien bin, wurde mir das Thema fast schon zu viel. Sicher habe ich einiges über Meeresüberfischung, politische Machtspiele in der Branche und fragwürdige dubiose Fischzuchtstationen erfahren, aber letztendlich kamen mir der Kriminalfall und dessen Aufklärung dann doch etwas zu kurz.

    Die Beschreibungen der Luxemburger Städte und deren Umgebung haben mir dagegen sehr gut gefallen. Sie waren sehr bildlich und ich konnte mir alles gut vorstellen. Hier hat Tom Hillenbrand echten Appetit auf Luxemburg geweckt!

    Alles in allem habe ich mich mit dem Buch ein bisschen schwer getan. Das lag nicht am Schreibstil des Autors, sondern am Thema, das so gar nicht meins war.

    Gerne gebe ich aber einem weiteren Roman über Xavier Kieffer eine neue Chance.

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    Federfees avatar
    Federfeevor einem Jahr
    Unblutig, Gesellschaftskritik, leckeres Essen, aber nicht nur ...

    Die ersten 50 Seiten fand ich ein wenig langweilig, aber diese Reihe kulinarischer Krimis hat es eben mehr mit den leisen Tönen, wobei 'leise' keineswegs 'harmlos' heißt. Im Gegenteil: der Autor Tom Hillenbrand, der Europapolitik studiert hat, siedelt seine Krimis in Sichtweite von Europa an, in Luxemburg/Stadt mit Blick auf den Kirchberg mit seinen europäischen Institutionen und er übt ganz schön Kritik an europäischen Gesetzgebungen, am Städtebau, an moderner Kunst, ...

    Paris: "Dann duftete die Stadt der Lichter nicht nach Blumen und Liebe, sondern nach Autoabgasen und Müll." (8)

    "… hatte man eine Reihe funktionsloser lavendelfarbener Stahlstreben gerammt, Gebilde,die man wahlweise als Kunstinstallation oder als lackierten Schrott bezeichnen konnte." (102)


    … aber vor allem an der Nahrungsmittelindustrie und dem kulinarischen Zirkus rund ums Essen. Er kritisiert diejenigen, denen selbst das Schlemmen auf hohem Niveau irgendwann fad wird und die immer 'auf der Suche nach einem noch größeren kulinarischen Kick' sind (15).

    So schildert er in einer Szene, wie dem Koch Xavier Kieffer 'Ortolan' serviert wird, ein im Ganzen gebratener Singvogel, eine eklige und empörende Szene. An seiner Stelle hätte ich es aus Prinzip abgelehnt, das zu essen. Zugute halten muss man ihm, dass er später so lange alles von sich gab, bis nichts mehr im Magen war. Das sagt wohl alles.

    Die Hauptperson Xavier Kieffer war selbst in der Haute Cuisine tätig, hat das aber aufgegeben, um sich ganz der bodenständigen luxemburgischen Küche zu widmen. In seinem kleinen Restaurant gibt es z.B. Rieslingpaschteít und Gromperekichelcher (Kartoffelpuffer). Nur eines stört mich maßlos: dass er ständig und überall raucht und damit seine Geschmacksnerven ruiniert. Und das als Koch!

    So ganz nebenbei erfährt man einiges über das kleine Großherzogtum Luxemburg, das früher in Stahl machte und nun ein Schwerpunkt des Finanzwesens ist.

    Das Thema in diesem Krimi – Band 2 der bisher fünfteiligen Reihe – ist allerdings Sushi, der damit verbundene Thunfischfang und die Machenschaften der Fischindustrie. Ein japanischer Star der Sushi-Küche wird ausgerechnet auf einer Veranstaltung des Pariser Bürgermeisters vergiftet und weil dieser politisch in Schwierigkeiten gerät und seine gute Freundin Valérie eine noch bessere Freundin von Xavier ist … wird dieser gebeten, den Mörder zu suchen. Und das schafft er auch, in bester Kieffer-Manier.

    Wer unblutige Krimis mit ein bisschen Gesellschaftskritik und Lokalkolorit mag, wer sich für leckeres Essen und die Restaurantszene interessiert, dem kann man diese Reihe nur empfehlen.

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    Caillean79s avatar
    Caillean79vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: 3 in 1! Kriminalroman, Kochbuch/-lexikon und Reiseführer
    3 in 1 – Krimi, Kochbuch und Reiseführer in einem :-)

    „Rotes Gold“ war mein erstes Buch von Tom Hillenbrand, obwohl es ja schon das zweite Buch der Reihe um den Koch Xavier Kieffer ist. Ab und zu wurde auf Geschehnisse aus Band eins Bezug genommen, aber gestört hat mich das beim Lesen nicht. Auch habe ich den ersten Band nicht „vermisst“. Man kann dieses Buch also getrost auch ohne Vorkenntnis des ersten Romans lesen.

    Diesmal geht es um rotes Gold. Nachdem ich zuerst lange überlegt habe, wieso das Buch wohl so heißt, erschloss sich im Laufe des Lesens der Sinn dieses Titels: Mit dem roten Gold ist weder ein Gewürz gemeint noch ein besonders guter Rotwein (wie ich zuerst vermutet hatte). Nein, es geht um das rote Fleisch des Thunfischs und die leidvolle Geschichte der Thun-Fischerei. Da die Filets besonders großer Fische äußerst wertvoll sind, große Fische aber mittlerweile auch äußerst selten, ist es kein Wunder, dass sich daraus kriminelle Machenschaften entwickeln.

    Das Buch bietet neben der Kriminalgeschichte an sich viele Details rund um die Fischfang-Industrie und das zum Teil recht eigenwillige Geschäft mit Sushi & Co. Ich habe viele interessante Einblicke bekommen und hätte nicht erwartet, in diesem Büchlein von knapp 350 Seiten so viel Lehrreiches zu finden.

    Dazu spielt bei einem Koch natürlich das gute Essen immer eine vordergründige Rolle, so dass man auch ein paar Küchentipps mitnimmt.  

    Und nicht zuletzt ist das Buch fast schon ein Reiseführer für das Großherzogtum Luxemburg - wobei „groß“ hier ja wohl ein bisschen übertrieben ist ;-) Dank der anschaulichen Beschreibungen von Herrn Hillenbrand habe ich aber richtig Lust bekommen, Orte wie Echternach oder Luxemburg-Stadt zu besuchen. Und ich weiß jetzt, was Bouneschlupp ist! Leider weiß ich jetzt auch, wie man Ortolan zubereitet (die Szene war einfach nur ekelhaft und verursachte mir schon beim Lesen einen leichten Würgereiz). Das war der einzige Moment, in dem ich das Buch am liebsten zugeklappt und weit weg gelegt hätte.

    Aber insgesamt haben mich Autor und Protagonist überzeugt, so dass demnächst auch der Nachfolgeband „Letzte Ernte“ auf meinem Leseprogramm steht.

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    peedeevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Dieser kulinarische Krimi hat mein Wissen rund um die japanische, französische und luxemburgische Küche erweitert.
    Ein gelungener zweiter Band

    Xavier Kieffer, Band 2: Das soziale Leben hat sich für den Koch Xavier Kieffer verändert, seit er mit Frankreichs berühmtester Gastrokritikerin zusammen ist, denn er wird nun zu exklusiven Events eingeladen, wie dem vom Pariser Bürgermeister. Aber die Menüfolge endet bereits nach der Vorspeise, da Ryuunosuke Mifune, der berühmte Sushi-Koch, tot zusammenbricht. Die Diagnose Fischvergiftung macht Xavier misstrauisch. Er versucht, mehr herauszufinden und merkt schnell, dass es um mehr als „nur“ Fisch geht und Fisch nicht gleich Fisch ist…

    Erster Eindruck: Auf dem Cover sieht man durch das Fenster in ein Bistro oder sonstiges kleines Restaurant. Ein altes Fahrrad ist vornedran abgestellt. Mir gefällt es.

    Xavier Kieffer war einst Sternekoch, ist aber aus dieser Spitzengastronomie ausgestiegen und liebt die einfache, ehrliche Küche. Doch hat er natürlich noch das Wissen, wie es hinter den Kulissen von Sterneküchen abläuft. Er kann nicht glauben, dass der Sushi-Koch, der eine Koryphäe auf seinem Gebiet ist, sich tatsächlich eine Fischvergiftung mit Tetrodotoxin zugezogen haben soll. Das ist das Gift, das vielen vom Kugelfisch her bekannt ist, aber auch in anderen Meerestieren vorkommt. Seine Beziehungen und Recherchen gewähren unter anderem Einblicke in die Lebensart der Japaner, Essgewohnheiten von Franzosen, Fischfang und Politik.

    Auch der zweite Band rund um Xavier Kieffer hat sich wiederum flüssig lesen lassen. Der Autor beschreibt die Dinge sehr genau, so dass ich ein gutes (manchmal zu gutes) Bild vor Augen hatte – wenn ich da nur an den Ortolan denke… würg… Ach ja, der Ortolan: Dies ist ein kleiner Singvogel, der lange als Delikatesse in Frankreich galt, wobei der Fang mittlerweile verboten ist. Der Fang und die Zubereitung sind grausam – definitiv nichts für mich. Mein Magen drehte sich schon fast um, als ich die detaillierten Beschreibungen las. Ich habe dann diese „Delikatesse“ gegoogelt und Bilder gesehen… Nein, danke! Aber auch die Japaner haben spezielle Zubereitungsarten: Ein Flussaal wird auf eine Arbeitsplatte genagelt und dann lebend filettiert. Lebend! Igitt.

    Dieser kulinarische Krimi hat mein Wissen rund um die japanische, französische und luxemburgische Küche erweitert. Zudem habe ich sehr viel über den Thunfisch gelernt – ich muss zugeben, mein Wissen vorher tendierte gegen null. Die Beziehung von Xavier und seiner Freundin ist für mich nicht so recht greifbar, aber darüber werde ich hoffentlich in den nächsten Bänden mehr erfahren.

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    Thaliomeevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Hochaktuelles Thema, in einen spannenden Krimi verpackt.
    Ein Gourmet gerät in Gefähr

    Das Cover erinnert mich eher an einen (beschaulichen) Regio-Krimi, bei dem es sich um gutes Essen und regionale Köstlichkeiten dreht. Schnell ist klar, das dies so überhaupt nicht zutrifft.
    Der Ermittler Xafier Kieffer ist Koch und besitzt ein eigenes Restaurant. Und um die Gastronomie geht es auch in dem Buch, allerdings nimmt dies schnell internationale Ausmaße an. Insbesondere das modern gewordene Sushi wird unter die Lupe genommen, denn Thunfisch wird in den Meeren langsam knapp. Die Überfischung ist ein wichtiges Thema und wird vom Autor sensibel dargestellt.
    Aber auch kulinarische Merkwürdigkeiten, wie das Verspeisen des Ortolan (wobei das Gesicht mit einer Serviette bedeckt wird) lernt der Leser kennen.
    Ein Buch, dass nachdenklich macht und einen bewußter einkaufen und essen lässt. Und nebenbei ein spannender Krimi, der angesichts der durchaus ernsten Hintergrundgeschichte aber nicht das wichtigste ist.

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    Bücherfüllhorn-Blogs avatar
    Bücherfüllhorn-Blogvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Luxemburger Koch ermittelt kulinarisch im Thunfischhandel. Kriminelle Machenschaften im Thunfisch Handel, Kulinarisches von Sushi und andern
    Luxemburger Koch ermittelt kulinarisch im Thunfischhandel

    Ein kulinarischer Krimi – das hat mich neugierig gemacht und mir wieder gezeigt, dass es sich zwischendurch immer mal wieder lohnt, abseits des eigenen Geschmacks zu lesen um dann auf kleine Fundstücke zu stoßen. Wie den Ermittler Xafier Kieffer. Dieser wohnt und arbeitet in der Luxemburger Unterstadt, ist Koch und hat sein eigenes Restaurant. Liiert ist er mit Valerie, der Firmen-Eigentümerin eines französischen Gourmet-Führers. Dennoch ist eigentlich nicht Kieffer der Hauptprotagonist, sondern die kulinarischen Entdeckungen, die eben selbiger macht. So wird ausgerechnet in Paris über die Sushi-Szene berichtet. Eine französisch-japanische Liaison.

     

    Dieser Krimi handelt von den kriminellen Machenschaften im Thunfischhandel und im allgemeinem von der Überfischung der Meere. Dies ist sozusagen das Setting, in dem der Koch Xavier Kieffer ermittelt. Während er in Paris, Luxemburg und Sizilien Nachforschungen anstellt, spielt neben den Örtlichkeiten auch das Essen eine große Rolle, nicht nur die kulinarischen Spezialitäten, sondern auch einfach das normale gute Essen. Der Leser lernt jede Menge über Thunfisch, über den roten Thun (Thunnus thynnus), über traditionelle japanische Thunfisch-Meister (die die Wasabi-Knolle über Haifischraut raspeln…), über Sushi, über japanische Sushi-Meister und jede Menge andere Spezialitäten wie den Fugu, den Ortolan (Seite 60), Kapaun (S. 57), Omakase (S. 14), Bluefin (S. 85) etc.

     

    Besonderes an die Szene mit dem Ortolan musste ich nach dem Lesen ein paar mal denken – diese Beschreibung ist unvergesslich! Was für andere eine Delikatesse ist, erscheint mir ziemlich widerlich. Und so kann ich Xavier verstehen, der einen leichten Würgreflex hatte und sich auf der Rückfahrt übergeben musste.

     

    Ein leckeres Dessert wird im letzten Drittel des Buches erwähnt: Ile flottante (schwimmende Inseln), das Rezept kann man sich selber im Internet suchen. Hört sich lecker an.

     

    Es gibt interessantes über den Pariser Großmarkt Rungis, japanische Messer (Santoku, Jangi), den japanischen Grill (Robata), dies alles wunderbar in die Geschichte eingepackt, ohne dass es groß auffällt, aber man hinterher schlauer ist. So zum Beispiel die Textstelle, als Hashimoto Xavier erklärt, dass er für seinen Robata nur spezielle Eichenholzgrillkohle nimmt.

    Zitat Seite 78: „…Mit eurer europäischen Mickeymauskohle wird mein Fisch labberig.“

     

    Auch entdeckte ich ein Wort, das ich bisher mit etwas anderem in Verbindung gebracht habe: Yellowtail. Dieser war mir bisher nur als australischer Wein (Känguru-Wein-Etikett)bekannt, aber es ist auch ein Fisch.

     

    Der Name von Xaviers japanischem Freund Hashimoto erinnerte mich an die Schilddrüsenkrankheit gleichen Namens.

     

    Auf Seite 125 erschließt sich dem Leser, der es bis dahin nicht wusste, was mit „rotem Gold“ gemeint ist. Ich muss gestehen, ich assoziierte es zunächst mit Wein …

     

    Einen kleinen Einblick in die Kalkulation der Gerichte auf der Karte eines Restaurants erhält man auf Seite 202. Auch Köche können nicht so, wie sie gerne wollen.

     

    Interessant war auch der Ausflug von Xavier mit Valerie in die Luxemburger Schweiz nach Echternach. Dort genossen sie vom Trooskneppchen die Aussicht und gingen an der Hohllay an einer Felsengrotte vorbei. Ich muss sagen, während des Lesens bekam ich Lust, selber mal dorthin zu fahren, und dann auch Luxemburg-Stadt einen Besuch abzustatten.

     

    Zwei Lokalitäten habe ich gegoogelt, zum einen in Luxemburg die Rue St. Ulric in der Xavier wohnt, die gibt es wie die Alzette im „Hinterhof“ tatsächlich. Ebenso in Paris das Cafe Marly und die Rue de Thermopyles.

     

    Während der Mord an dem Pariser Sushi-Meister geklärt wird, stellte sich mir die Frage, ob es Tetrodotoxin in Kraken-Tentakelspitzen wirklich gibt?

     

    Was ab und an beim lesend für mich störend war, war das  Xavier Kieffer und auch Valerie geraucht haben und dies auch explizit erwähnt wird.

     

    Fazit

    Das Buch ist genau das, was es verspricht: ein kulinarischer Krimi. Mir haben sowohl die kriminalistischen als auch die kulinarischen Elemente sehr gut gefallen. Während des Lesens überfielen mich selber kulinarische Gelüste, am besten also bereits vor dem Lesen etwas „Finger Food“ bereitlegen. Überhaupt macht das Buch Lust, wieder „ehrlich“ zu kochen, ohne all die Fertigzutaten, die die Zubereitung des Essens so schon einfach machen. Sushi-Genießern möchte ich vorwarnen, denn nach dem Lesen dieses Buches wird dieser sich wohl fragen müssen, was für ein Sushi er bisher gegessen hat, wahrscheinlich das industriell vorgefertigte. Zudem gibt es wie nebenbei Tipps von Städten oder Sehenswürdigkeiten, die man mal besuchen könnte.

     

    Alles in allem hat mir das Buch so gut gefallen, dass ich auf alle Fälle den ersten Band und die Folgebände lesen will.

     

    Reihenfolge "Xavier Kieffer"

    Band 1

    Teufelsfrucht

    Band 2

    Rotes Gold

    Band 3

    Letzte Ernte

    Band 4

    Tödliche Oliven

    Band 5

     

     

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    Themistokeless avatar
    Themistokelesvor 3 Jahren
    Rotes Gold

    Mit diesem Roman erlebt der Luxemburger Koch Xavier Kieffer schon seinen zweiten Kriminalfall und wie schon im ersten Band spielt gutes Essen, wieder eine recht große Rolle.

    In diesem Band, spielt die Hauptrolle beim Essen das Sushi und auch Fisch im Allgemeinen und obwohl ich selbst ein großer Sushiliebhaber bin, muss ich gestehen, dass dieser Teil es nicht ganz so sehr wieder Vorgänger geschafft hat, dass ich beim Lesen des Romans Hunger bekommen habe. Das mag aber auch daran liegen, dass nicht ganz so ausschweifend über Essen gesprochen wurde und häufig auch eher von seiner negativen Seite.

    Den Fall um den toten Sushimeister Ryonusuke Mifune fand ich aber glatt noch spannender, als den Fall aus dem Vorgänger. Insbesondere was man noch alles über die Herstellung von Sushi und die Herkunft des wichtigsten Sushifisches, dem Blauflossenthun erfährt, war einfach genial, denn ich liebe es irgendwie, wenn mich ein Roman nicht nur unterhält, sondern auch noch mit ein wenig Wissen füttert. Viele Dinge, die man dabei erfährt, sind zwar extrem erschreckend, besonders, wenn man daher darüber nachdenkt, wie gierige Menschen teilweise mit der Umwelt umgehen und was sich aufgrund von deren Gier und mancher Umweltschädigung, sie sie begehen, so alles in unserem Essen befindet.

    Kieffer lernt man in diesem Roman auch noch ein ganzes Stück besser und näher kennen, jedoch ist trotzdem mein altes Problem geblieben, dass Kieffer für mich wie eine Person ist, mit der ich oft telefoniert habe und viel über sie weiß und mir aus diesen Teilstücken und der Stimme ein Bild gemacht habe, das aber vollkommen falsch aussehen würde, wenn ich diesem Menschen dann wirkliche begegne, da ich die optischen Beschreibungen von Kieffer mit meiner Vorstellung von ihm, immer noch nicht in Einklang bringen kann.
    Neben ihm trifft man auch noch auf weitere altbekannte Charaktere, die einem eindeutig teilweise sogar noch sympathischer werden können, wie bei mir Pekka, den ich in diesem Teil ehrlich schätzen gelernt habe und den ich extrem gern mal treffen würde, aber auch welche, die mir richtig unsympathisch wurden, wie der Pariser Bürgermeister, den ich ehrlich einfach nur richtig schlimm fand von seiner Persönlichkeit her, aber das ist vom Autor auch genial gemacht, wie man anfängt manchen Personen gegenüber zu fühlen.
    Außerdem kamen auch noch einige grandiose Charaktere hinzu, vor allen Dingen Kieffers ehemaliger Kollege und Japaner, den er zu rate zieht, war einfach nur der Hammer durch seinen schrägen Charakter. Und einige dieser neuen Charaktere machen den Roman auch eindeutig verdammt spannend, allein durch ihre Art.

    Genial finde ich einfach immer wieder, dass bei diesen Romanen, das neben den kriminalistischen Elementen auch politische und kulinarische Themen angesprochen und verarbeitet werden, wie in diesem Roman unter anderem die Überfischung der Meere und man zum Nachdenken über diese Themen angeregt wird und das so stimmig in den Roman integriert, dass es die Handlung auf keinen Fall stört, sondern nur positiv erweitert und einen auch teilweise sehr aufklärt, da man über vieles gar nicht so genau Bescheid weiß, wenn man sich nicht tiefer mit diesen Themen beschäftigt.

    Ich hoffe ehrlich, dass bald ein weiterer Teil dieser Reihe erscheinen wird, denn beide Romane waren vom Stil, dem Inhalt und auch ihrem Spannungsgrad einfach nur klasse und ich wäre froh noch einige Fälle mit diesem sympathischen Koch erleben zu dürfen, denn ich muss gestehen, dass mir Kieffer irgendwie ans Herz gewachsen ist!

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    TochterAlices avatar
    TochterAlicevor 3 Jahren
    Der König der Meere

    Ich liebe Sushi - und ich liebe Xavier Kieffer, den luxemburgischen Koch! In diesem spannenden Krimi hat man beides zusammen - was will man mehr?!

    Es geht weiter mit Xavier - unkonventionell, sympathisch und ein  Feinschmecker in jeder Hinsicht hat sich der Protagonist aus der "Teufelsfrucht" kein bisschen verändert: das freut die geneigten Leser, die bereits ungeduldig auf die Fortsetzung dieser stimmungsvollen Reihe gewartet haben.

    Xavier gerät durch seine Freundin, die Pariser Gastrokritikerin - nein, wohlgemerkt DIE Gastrokritikerin überhaupt - Valerie in illustre Kreise: ein vom japanischen Sternekoch Mifune zubereitetes exklusives Sushi-Diner, zu dem Francois Allégret, der Bürgermeister von Paris einlädt und auf dem der Koch - quasi im Zenit seines Erfolges - auf fatale Weise zu Tode kommt -vergiftet durch das schwere Nervengift Tetrodotoxin, das aus dem Kugelfisch wie auch aus anderem Meeresgetier gewonnen wird.

    Xaviers erhofftes romantisches Wochenende mit Valerie platzt aufgrund der aufwühlenden Entwicklungen, doch findet er Ablenkung durch ein Austernfrühstuck mit einem alten Freund - Japaner und ebenfalls Koch - durch den er aufschlussreiche Informationen zu Mifune, zur Kunst der Sushi-Zubereitung und den in Meerestieren enthaltenen Giften enthält. Der Termin mit Valerie wird vertagt, seine Überlegungen zum Todesfall jedoch nicht. In den ersten Stunden nach dem grausigen Ereignis wird ein fataler Unfall vermutet, doch es kommt schlimmer! Verbrecherische Taten, bei denen sich alles um den König der Meere, den Thunfisch, dreht! Und Xavier ist immer mittendrin: er schuldet Bürgermeister Allégret, der nun im Kreuzfeuer steht, nämlich noch einen Gefallen und der scheut sich nicht, ihn als Ermittler einzusetzen - ein Ermittler jedoch, dem sein Job mit kiloweise Stopfleberpastete "versüßt" wird...

    Im zweiten Band dieser wundervollen luxemburgischen Serie geht es ganz schön zur Sache - von der leichten Behäbigkeit, die den ersten Teil durchzog, ist keine Spur mehr zu erkennen.  Wer atmosphärische Krimis liebt, in denen Essen und Trinken eine große Rolle spielen, auf knackige Spannung aber nicht verzichten will - für den ist "Rotes Gold" wie gemacht! Herrlich, wie Hillenbrand die Atmosphäre sowohl in Paris als auch im beschaulichen Luxemburg einfängt! Aber ob das Rauchen am laufenden Band - fast keine Seite, auf der sich Xavier nicht mindestens einen Glimmstengel gönnt - unbedingt sein muss? Hier wird es als typisch französische und auch luxemburgische Eigenart verkauft: nun, ich kenne jede Menge überzeugte bis militante Nichtraucher sowohl aus Frankreich als auch aus den Benelux-Ländern, für die genussvolles Essen und Zigarettenqualm am besten auf zwei unterschiedliche Planeten verteilt sein sollten... mir scheint, der Autor will hier auf charmante Art ein ganz persönliches Laster legitimieren. Das stört mich ein ganz kleines bisschen, tut dem Lesevergnügen in ganz großem Stil jedoch keinen Abbruch.

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    Norskehexs avatar
    Norskehexvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Spannender Krimi, der sich wieder mal kritisch mit einem Gebiet der Lebensmittelindustrie auseinandersetzt.
    Rotes Gold - tödliches Gold

    Inhalt:

    Dank der Verbindungen seiner Freundin Valérie Gabin ist der luxemburgische Koch Xavier Kieffer Teil einer exklusiven Gesellschaft im Musée d´Orsay in Paris. Der Bürgermeister hatte zu einem japanischen Abend eingeladen und dafür das Musée sperren lassen. Dumm nur, dass der Abend in einem Skandal endet: Der bekannte Sushimeister aus Japan bricht tot zusammen – vergiftet. Und plötzlich sieht sich Kieffer mal wieder mit Ermittlungen konfrontiert, die er dieses Mal im Auftrag des Bürgermeisters durchführen soll und die ihn durch halb Europa führen. Immer auf der Spur des Thunfischs…


    Persönliche Meinung:

    Mir persönlich gefallen die Krimis von Tom Hillenbrand sehr gut. Sie sind eine spannende Mischung aus Miss-Marple-ähnlichen Krimis und einer gehörigen Portion Kritik an der feinen Food-Gesellschaft. Wie bei solchen Krimis üblich, gerät der Ermittler natürlich wieder zufällig an den Fall und kann ihn mithilfe seiner Freunde und seiner Hartnäckigkeit lösen. Nebenbei erfährt der Leser noch eine ganze Menge über die Methoden der Lebensmittelindustrie. Im ersten Buch ging es ja um eine Superfrucht, dieses Mal hat sich der Autor die Fischindustrie vorgenommen.
    Neben der immer wieder angesprochenen Überfischung der Meere und der Machtlosigkeit zum Schutz der Gewässer, wird hier die Zucht von Thunfisch ein großes Thema. Ob das technisch möglich ist, ist mir nach dem Lesen der Geschichte nicht klar. Aber ich werde noch mehr auf die verschiedenen Sicherheitssiegel achten beim Fischkauf. Ich esse nur selten Fisch und da sollte der eventuell höhere Preis schon drin sein.
    Dass Gabin und Kieffer ein Paar geworden sind, gibt der Geschichte noch eine zusätzliche Würze und wird den Leser wohl auch noch weiterhin unterhalten, denn die beiden passen sehr gut zusammen, sind aber doch sehr unterschiedlich.
    Sprachlich ist das Buch sehr gut und leicht zu lesen, man wird sofort in die Geschichte reingezogen und begleitet dann gern den ermittelnden Koch bei seinen Nachforschungen. Mir persönlich gefällt es sehr, dass auch immer wieder Wörter oder Sätze auf luxemburgisch im Buch vorkommen, das lässt die Geschichte authentischer wirken.
    Der Krimi kommt herrlich unaufgeregt daher und die Jagd durch Europa ist natürlich nur dank des betuchten Auftraggebers möglich. Dass der den Skandal überlebt ist ja wohl klar, denn er gräbt bei seinen politischen Gegnern einfach einen noch größeren Skandal aus…



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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Daniliesings avatar
    Fans von guten Krimis, die nicht nur in Sachen Spannung sondern auch aus kulinarischer Hinsicht glänzen, aufgepasst: In 3 Tagen erscheint endlich der zweite Fall für Tom Hillenbrands Ermittler Xavier Kieffer im KiWi Verlag. Nach "Teufelsfrucht" sein 2. Buch, das zu genüsslichen Krimi-Lesestunden einlädt. Der Autor wird diese Leserunde zu "Rotes Gold" außerdem begleiten und beantwortet gern eure Fragen. Mehr zum Inhalt: Seit der Luxemburger Koch Xavier Kieffer mit Frankreichs berühmtester Gastrokritikerin liiert ist, wird er zu den exklusivsten Events eingeladen. Doch das edle Dinner beim Pariser Bürgermeister endet bereits nach der Vorspeise: Ryuunosuke Mifune, Europas berühmtester Sushi-Koch, kippt plötzlich tot um. Die Diagnose lautet: Fischvergiftung. Doch Kieffer ist skeptisch und deckt schnell Widersprüche auf. Er taucht ein in die Welt der Sushiküche und muss erkennen, dass es Fische gibt, die teurer sind als Gold – und wertvoller als ein Menschenleben. "Rotes Gold" ist ein tolles Leseerlebnis für Genießer und Spannungsliebhaber. Tom Hillenbrand macht in seinem Buch nicht nur Appetit auf japanisches Essen, sondern auch auf viele weitere Bücher von ihm. Das möchtet ihr selbst erleben? Dann schließt euch doch dieser Leserunde an! Wenn ihr Lust und Zeit habt euch hier über das Buch in den einzelnen Leseabschnitten auszutauschen und abschließend eine Rezension zu schreiben, bewerbt euch gleich! Bis einschließlich 22. April 2012 könnt ihr euch als Testleser anmelden. Wer die 25 Glücklichen sind, die je einmal "Rotes Gold" erhalten, erfahrt ihr am 23.04. Beantwortet für eure Chance unter "Bewerbung zur Leserunde" folgende Frage: Was ist euer Lieblingsessen und könntet ihr es euch als Bestandteil eines kulinarischen Krimis vorstellen?
    Zur Leserunde
    merlin78s avatar
    Das Buch „Rotes Gold“ von Tom Hillenbrand würde ich gerne als Wanderbuch zur Verfügung stellen:

    Inhalt: Tom Hillenbrand regt genussvoll den Appetit der Krimileser an. Die Welt. Seit der Luxemburger Koch Xavier Kieffer mit Frankreichs berühmtester Gastrokritikerin liiert ist, wird er zu den exklusivsten Events eingeladen. Doch das edle Dinner beim Pariser Bürgermeister endet bereits nach der Vorspeise: Mifune, Europas berühmtester Sushi-Koch, kippt plötzlich tot um. Die Diagnose lautet: Fischvergiftung. Doch Kieffer ist skeptisch und deckt schnell Widersprüche auf. Er taucht ein in die Welt der Sushiküche und muss erkennen, dass es Fische gibt, die teurer sind als Gold – und wertvoller als ein Menschenleben.

    Wer Interesse an diesem Buch hat, hat hier die Chance sich hier für das Wanderbuch anzumelden. Gerne stelle ich das Buch für 10 Leser zur Verfügung. Sollten sich 10 Leser schnell finden, trage ich anschließend gerne eure Namen in eine Warteliste ein.

    Ich werde euch gerne eintragen, bitte gebt mir dafür einfach einen kurzen Bescheid. Die Lesezeit von ca. 2 Wochen sollte dabei bitte nicht überschritten werden, damit die nachfolgenden Leser auch noch zu ihrem Lesevergnügen kommen können.

    Und: Bitte behandelt das Buch gut, ich würde mich freuen, wenn das Buch gut erhalten zu mir zurück kommt.

    Seid euch im Klaren darüber, dass für jeden geringe Portkosten anfallen. Der Versand ins Ausland kann nur erfolgen, wenn sich der Vorgänger dazu bereit erklärt die höheren Portokosten zu tragen. Bitte klärt das vorher ab, damit es im Nachhinein nicht zu Unmut kommt.

    Eine Teilnahme beim Wanderbuch setzt min. eine 3-monatige Mitgliedschaft sowie Aktivität bei Lovelybooks voraus. Aktivität wird an Eselsohren gemessen, die man durch Rezensionen, Tags, etc. erlangen kann. 500 Eselsohren gelten als Richtwert.

    Es läuft also wie folgt:
    Ihr sagt einfach hier bescheid, wenn ihr gern mitlesen möchtet und ich trage euch in die Liste ein. Ich schicke es an den ersten los und jeder hat dann zwei Wochen Zeit um es zu lesen und weiterzuschicken. Die Adresse von dem nächsten erfragt bitte jeder Teilnehmer selbst rechtzeitig, damit es möglichst zügig voran geht. Und postet bitte kurz hier, wenn ihr das Buch erhalten bzw. weitergeschickt habt, damit wir wissen, wo es gerade steckt. Geht das Buch verloren, dann teilen sich der Absender und der Empfänger die Kosten für ein neues Exemplar.

    Solltet ihr aus irgendeinem Grund nicht mehr teilnehmen wollen, gebt bitte Bescheid!

    Teilnehmer:
    1. sofie (gelesen)
    2. Themistokeles (gelesen)
    3. fabulanta (nicht gemeldet)
    4. eifelmini (gelesen)
    5. Deli (gelesen)
    6. kolokele  (gelesen)
    7.
    8.
    9. 
    10. SharonBaker (liest)

    …. Zurück an merlin78

    Viel Freude beim Lesen !
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