Tom Holland Rubikon

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Inhaltsangabe zu „Rubikon“ von Tom Holland

Aufstieg und Untergang der Römischen Republik: Mit stilistischer Brillanz und historischem Scharfsinn erzählt Tom Holland die römische Geschichte von ihren etruskischen Anfängen bis zur Ermordung Caesars.

Spannend geschrieben - römische Geschichte aus einem anderen Blickwinkel.

— steijner12

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  • Tom Holland: Rubikon - Triumph und Tragödie der römischen Republik

    Rubikon

    steijner12

    15. October 2015 um 13:28

    Aufstieg und Untergang der Römischen Republik: Mit stilistischer Brillanz und historischem Scharfsinn erzählt Tom Holland die römische Geschichte von ihren etruskischen Anfängen bis zur Ermordung Caesars. Abbildung: Klett-Cotta  Der Rubikon, ein kleiner Fluss, der südlich von Ravenna in die Adria mündet, ist geschichtsträchtig und zu einer Metapher geworden.  "Die bewaffnete Überquerung des Flusses in Richtung Süden durch Gaius Julius Cäsar und seiner Truppen im Jahr 49 v. Chr.  – und damit in Richtung Rom – war gleichbedeutend mit einer Kriegserklärung an den Römischen Senat. Caesar war sich bewusst, dass es ab diesem Punkt kein Zurück mehr gab, was er in dem berühmten Zitat alea iacta est (wörtlich: „Der Würfel ist geworfen worden“) zum Ausdruck brachte." (Quelle: Wikipedia) "Rubikon"  ist auch deshalb ein aussagekräftiger Titel für das Werk Tom Hollands, der darin die Anfänge der römischen Republik, des römischen Staates, dessen Selbstverständnis, dessen Arroganz und dessen letztlichen Niedergang - zumindest was die Staatsform der Republik und den Übergang in das Prinzipat betrifft - sachlich, aber keineswegs unspannend darlegt. Kurzweiliger Querschnitt der römischen Gesellschaft Tom Holland bietet einen Abriss der römischen Geschichte: Von ihren etruskischen Anfängen  bis hin zur Kaiserzeit des Augustus. Die Geschichte bis ca. 100 v. Chr. wird im ersten Kapitel zusammengefasst und auf wenige geschichtliche Höhepunkte beschränkt  die Gründung der Republik, die Punischen Kriege mit "Lieblingsgegner" Karthago, der Beginn der Klassenkämpfe unter den Brüdern Gracchus. Die nachfolgenden Kapitel sind den Jahren 90 v. Chr. - 27 v. Chr. gewidmet. Namen, Zahlen und Fakten werden dabei dem Leser dargebracht, es wird gekämpft, gerächt, geredet, geliebt, gebadet und gespeist, kurz: der Leser erhält einen kurzweiligen Querschnitt der antiken römischen Gesellschaft. Bei Holland wird der Alltag der römischen Politiker lebendig. Die Beschreibung der politischen (Un-)Kultur in der Römischen Politik nimmt einen großen Teil dessen ein, was nach der Lektüre hängen bleibt:  Rom eurde zwar auf Basis von Gesetzgebung und Wahlen gegründet, doch die Protagonisten waren Meister des politischen Ränkespiels udn auch darin, den  Rahmen der Gesetzgebung  für ihre Interessen auszudehnen oder sogar zu überspannen.  Auch das  Selbstverständnis der Römer - und zwar in allen Schichten - allen Völkern überlegen zu sein und diese das auch spüren zu lassen, tropft quasi aus jeder Seite dieser Monographie. Außerdem:  Die Schere zwischen Arm und Reich, die Dekadenz der Obrigkeit und die oftmals fehlende Klasse - oder besser ausgedrückt: der fehlende Wille - der politischen Oberschicht, auch dann für das Volk zu arbeiten, wenn es einem selbst nicht unmittelbar nützt. Fazit Holland gelingt es dabei, alle Winkel und Ecken des politischen Lebens in der römischen Republik zu durchleuchten. Letztlich ist Rubikon ein zwar mit Details durchsetztes aber nicht überfrachtetes Werk, das den römischen Alltag, die römische Politik, das römische Selbstverständnis oder auch die römischen Brutalität und Egozentrik in einer Art und Weise  auf den Punkt bringt, wie zumindest ich es bisher noch in keiner anderen Monographie gelesen habe. Tom Holland: Rubikon - Triumph und Tragödie der römischen Republik; 1. Aufl. 2015, 463 Seiten, broschiert, mit Karten, Klett-Cotta, 16,95 EuroISBN: 978-3-608-94924-7

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