Tom Jacuba KALYPTO - Der Wächter des schlafenden Berges

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Inhaltsangabe zu „KALYPTO - Der Wächter des schlafenden Berges“ von Tom Jacuba

Gabrylon, der Wächter des Schlafes, ist verzweifelt. Seit Tausenden Sonnenwenden wacht er im Inneren eines Vulkans über den magischen Schlaf seiner Brüder und Schwestern - der Magier von Kalypto. Doch nach und nach sterben sie, und Gabrylon kann es nicht verhindern. Nur wenn das eine Dienstvolk gefunden ist, würdig das Zweite Reich von Kalypto zu errichten, darf er die Magier wecken. Nun aber bahnt sich etwas Ungeheuerliches an, von dem Gabrylon nichts ahnt: Ein einfacher Sterblicher, ein Mann aus dem Volk der Waldstämme, macht sich auf den Weg zum Vulkan, um es mit den Magiern aufzunehmen -

Nach langer Rede um den heißen Brei herum, konnte die Handlung dann doch endlich zu einem Ende finden.

— TanteGhost

Ich bin unzufrieden mit dem Ende.

— AnnikaLeu

Gelungener Abschluss der Trilogie

— Talathiel

Ein paar verschenkte Stellen. Vielleicht wollte der Autor zuviel? Hätte er vielleicht andere Stellen besser ausbauen sollen?

— JamesVermont

Obwohl mir die Vorgänger besser gefallen haben, hat die Trilogie einen würdigen Abschluss gefunden. Ich kann die Reihe einfach nur empfehlen

— Sick

Das Buch beginnt vielversprechend, verliert sich dann aber zusehend in sich selbst und präsentiert schließlich ein eher fragwürdiges Ende

— MissTalchen

Toller Abschluss der Trilogie um die Magier von Kalypto

— thora01

Bild- und sprachgewaltiger Abschluss einer spannenden und fesselnden Trilogie.

— Jashrin

Spektakulärer abschlussband einer unglaublich brillianten triologie

— nileya

Super geschrieben, Pageturner, tolle Charaktere! Eine meiner Lieblingsreihen! Fans von High Fantasy sollten zugreifen!

— SillyT

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  • Toller Abschluss der Trilogie

    KALYPTO - Der Wächter des schlafenden Berges

    junia

    18. August 2017 um 18:28

    Wie kam ich zu diesem Buch?Das Buch wurde mir als kostenloses Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, was jedoch keinen Einfluss auf meine ehrliche Meinung hat. Durch eine Leserunde bei Lovelybooks wurde ich vor einiger Zeit auf die Reihe aufmerksam.Wie finde ich Cover und Titel?Das Cover passt ja zu den Vorgänger-Teilen. Ich finde es sehr gut gewählt. Es ist ein Eyecatcher, aber nicht kreischend aufmerksamkeiterregend. Auch der Titel passt.Um was geht’s?Auf den Inhalt gehe ich an dieser Stelle nicht ein, den Klappentext könnt ihr ja selbst lesen. Lasst euch aber gesagt sein, dass sehr viel passiert in der Welt von und um Kalypto. Die Story ist logisch (wenn man mal davon ausgeht, dass das alles real ist), äußerst spannend aufgebaut, hatte einige für mich überraschende Wendungen, einige waren leider ziemlich vorhersehbar, vielleicht lese ich aber einfach zu viel, dass ich da schon ein Gespür für habe.Wie ist es geschrieben?Der Schreibstil ist flüssig und zügig zu lesen, der Ausdruck ist gut und leicht zu verstehen. Sehr gut gefällt mir, dass die Erzählperspektive mit jedem Kapitel wechselt, so bekommt man sehr viel aus verschiedenen Sichtweisen mit. Fieserweise enden die meisten Kapitel mit einem spannenden Ende, so dass man schon gezwungen ist, schnell weiterzulesen. Die Beschreibungen sind nicht zu ausschweifend, aber detailliert und bildhaft genug, um gleich in der Story drin zu sein. Ein herzerfrischender Humor (Hallo Frix!) rundet das Ganze ein wenig ab und trifft genau meinen Geschmack. Anfangs hatte ich so meine Probleme, in die Story reinzukommen, weil ich einfach verdammt vergesslich bin und Teil 2 schon ein paar Tage zurückliegt. Durch kleine Hinweise hier und da kommt man (sogar ich) aber gut rein.Wer spielt mit?Die Charaktere sind gut gezeichnet, ich konnte mir die Personen und Gegebenheiten sehr gut vorstellen, ich habe mitgefiebert und mitgelitten, Charaktere bis auf den Tod gehasst und mich tierisch gefreut, als ihnen auch endlich mal was Schlechtes widerfährt.Wie steht es mit der Fehlerquote?Das Buch war meines Erachtens sehr gut lektoriert und dementsprechend eine Wohltat für die Augen beim Lesen. ;-)Mein Fazit?Ich habe das bekommen, was ich erwartet habe: Ein gelungenes Ende der Kalypto-Trilogie, somit erhält das Buch von mir wohlverdiente 5 von 5 Sternchen und kann guten Gewissens weiterempfohlen werden. Es wird nicht das letzte Buch des Autors sein, das ich lese. :-)

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  • Leserunde zu "KALYPTO - Der Wächter des schlafenden Berges" von Tom Jacuba

    KALYPTO - Der Wächter des schlafenden Berges

    TomJacuba

    Hallo, Ihr Leserratten und -rättinnen! Am 12. August ist Kalypto 3 – „Der Wächter des schlafenden Berges“ – erschienen. Heute lade ich Euch zu einer Leserrunde mit diesem Buch ein. Mein Verlag stellt hierfür 20 Freiexemplare zur Verfügung. Ich selbst werde an der Runde teilnehmen. Die Bewerbungsfrist endet am 15. September um Mitternacht. Bitte beachtet die beiden Bedingungen, an die ich dieses Mal die Teilnahme an der Leserunde knüpfe: Erstens wünsche ich mir von allen, die mitlesen wollen mindestens zwei Besprechungen, und eine davon auf der Plattform von Amazon. Zweitens wünsche ich mir ein Leserundenteam, in dem jeder die ersten beiden Bände kennt. Das Kalypto-Epos lebt nämlich stark von seinen Figuren und ihrer Entwicklung, und nur wer die Geschichte bis zum Ende von Band 2 gelesen hat, kennt diese und kann die Erfüllung ihrer Schicksale in Band 3 wirklich „genießen“. Und wird ohne weiteres die beiden folgenden Fragen beantworten können: Wie hieß Lasnics Vater? Und welches „Amt“ bekleidete der Magier Kauzer bei den Waldleuten von Strömenholz? Einzelheiten über die Erzählung des dritten Bandes erfahrt ihr auf meiner Homepage: http://www.thomas-ziebula.de/bucher/fantasy/ Hier – und natürlich in der Buchpräsentation auf Amazon – findet Ihr auch eine Leseprobe und eine Chronologie der Ereignisse bis zu Beginn des dritten Teils (falls noch nicht: mein Webmaster wird die überarbeitete Version demnächst veröffentlichen). Ich freue mich auf Eure Bewerbungen und wünsche Euch einen schönen Spätsommer. Mit herzlichem Gruß Euer Tom Jacuba

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  • »Lerne auch du Erbarmen mit den Lebewesen des Universums.« (S. 75)

    KALYPTO - Der Wächter des schlafenden Berges

    Talathiel

    22. February 2017 um 16:59

    Gabrylon, der Wächter des Schlafes, ist verzweifelt. Seit Tausenden Sonnenwenden wacht er im Inneren eines Vulkans über den magischen Schlaf seiner Brüder und Schwestern - der Magier von Kalypto. Doch nach und nach sterben sie, und Gabrylon kann es nicht verhindern. Nur wenn das eine Dienstvolk gefunden ist, würdig das Zweite Reich von Kalypto zu errichten, darf er die Magier wecken. Nun aber bahnt sich etwas Ungeheuerliches an, von dem Gabrylon nichts ahnt: Ein einfacher Sterblicher, ein Mann aus dem Volk der Waldstämme, macht sich auf den Weg zum Vulkan, um es mit den Magiern aufzunehmen… (Klappentext) Wieder einmal schafft es Tom Jacuba uns in eine atemberaubende High Fantasy Welt zu entführen. Ich habe bereits die ersten beiden Bände zu Kalpyto einfach nur sehr genial gefunden und darum musste ich natürlich auch den dritten und finalen Band lesen. Die Handlung schließt direkt an den zweiten Band, zu Beginn gibt es allerdings eine knappe Zusammenfassung als Auffrischung. Damit fiel mir der Einstieg nicht gerade schwer. Begeistert war ich wieder einmal von dem Sprachstil, die sich je nach Protagonist ändert und somit ziemlich einzigartig ist. Auch wechseln wir bisher gewohnt die Erzählperspektiven regelmäßig – neben Erzählungen aus Lasnics, Ayrins, Laukas und Catolis‘ Sicht diesmal auch aus Sicht des Wächters des Schlafes, Gabrylon. Die Charaktere sind zudem wieder sehr detailliert und bleiben mehr oder weniger ihren Prinzipien treu und fallen nicht aus der Reihe, auch wenn sie sich entwickeln und reifer werden. Auch der Sinneswandel von einer der Figuren machte Sinn und passte zu der Rolle, auch wenn ich nach dem ersten Band niemals damit gerechnet hätte. Die Handlung ist wieder einmal sehr spannend mit einigen unvorhergesehenen Ereignissen. Fabelhaft ist auch, wie die verschiedenen Handlungsstränge zusammenlaufen und ein ganzes ergeben. Es ist einfach nur fantastisch, was die Protagonisten bis hier hin erleben und auch erlebt haben, auch wenn manches keine schönen Erfahrungen waren. Das Ende der Trilogie stimmt mich zufriedenen und ist gelungen. Ich hätte mir dieses Ende sicher nicht unbedingt so gewünscht, oder gar erträumt, aber finde es dennoch passend. Die wichtigsten Fragen konnten zum Ende hin geklärt werden, was mich zufrieden stimmt. Ob es nun jedem so gefällt, dass muss jeder selber entscheiden. Vielleicht mag ich nicht ganz glücklich mit dem Ende sein, unglücklich bin ich aber auch nicht, denn der Handlungsablauf gibt diese Möglichkeit her und ist daher stimmig. Damit konnte mich auch der dritte Band überzeugen und lässt mich trotz allem ein wenig wehmütig zurück, denn damit ist eine lange Reise zu Ende gegangen, die ich gerne als Leser begleitet habe. Kalypto ist wunderbare High Fantasy, die ich gerne empfehle.

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  • Finales kurz vor Weltuntergangsszenario

    KALYPTO - Der Wächter des schlafenden Berges

    Marapaya

    14. January 2017 um 13:16

    Reihenrezensionen sind irgendwie recht schwierig zu gestalten, wie ich gerade feststelle. Das Grundlegende zum Buch und der Reihe muss man gerade beim dritten und letzten Band ja nun nicht noch einmal zum Besten geben. Inhaltlich mag ich mich auch nicht so sehr aus dem Fenster lehnen, die Gefahr zu viel zu verraten hat mich im Griff, obwohl ich das ein oder andere gerade zum Ende kritisch anmerken würde wollen. Tom Jacuba ist seiner Erzählung treu geblieben – alle drei Bände bilden in sich ein großes Ganzes und sind von mir verschlungen worden. Wie für das Genre typisch gibt es eine Handvoll Helden, die die Welt retten und irgendwie eine Art Auserwählte darstellen – ob sie nun wollen oder nicht. Der Kreis schließt sich in diesem letzten Band unübersehbar. Jacuba ist sich aber nicht zu schade, den ein oder anderen liebgewordenen Charakter ins Vorjahreslaub zu schicken und hält so seine Spannung aufrecht, manchmal wird es mir in diesem Band aber auch zuviel mit dem Angreifen, Verteidigen und Sterben. Meine eigene Anspannung hinsichtlich bestimmter Figuren hat sich zum dritten Teil allerdings etwas gelegt, ich kann mir mittlerweile doch recht sicher sein, dass er mit Lasnic, Ayrin, Gumpen und Lauka noch einiges vor hat und sie nicht auf Seite drei wird sterben lassen. Daher wird man der Schlachten vielleicht auch ein bisschen überdrüssig. Wer aber im großen Showdown als Überlebender hervorgeht, bleibt bis zum Schluss ungewiss. Überhaupt gefällt mir in diesem letzten dritten Teil sehr, wie neue Figuren hinzukommen, über Band eins und zwei aufgebaute Geheimnisse allmählich gelüftet werden und die eigene Vorstellung von der Landkarte zu dieser Fantasiewelt immer weniger weiße Flecken enthält. Ein rundes großes Ganzes eben. Dass mir besonders ein Teil des Endes nicht gefällt, daran hat der Autor wahrscheinlich keine Schuld. Hätte er mir meinen Wunsch erfüllt, hätte er sich selbst ein bisschen unglaubwürdig gemacht. Wer einmal mit der Geschichte begonnen hat und an ihr Gefallen fand, der hat eigentlich keine andere Wahl als auch die Folgebände zu lesen – und die haben sich für mich gelohnt.

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  • Leserunde zu "Die rote Löwin" von Thomas Ziebula

    Die rote Löwin

    ThomasZ

    Liebe Leseratten und Leserättinen! Euch allen ein glückliches Jahr 2017! Buchmäßig fängt es ziemlich gut an, denn am 13. Januar erscheint mein neuer historischer Roman „Die Rote Löwin“. Heute lade ich Euch zu einer Leserunde mit mir und meinem Buch ein. Die Geschichte in wenigen Sätzen: Anno 1205. Nach dem Tod ihrer Eltern sind Rubina und ihr Bruder Waldemar auf sich allein gestellt. In Magdeburg geraten sie in die Fänge des machtgierigen Domdekans Laurenz. Der erkennt in Rubina – „Runja“ – die einmalige Gelegenheit, den Gelehrten Pirmin auszuschalten, seinen Rivalen um das Bischofsamt. Runja hat nämlich verblüffende Ähnlichkeit mit dessen verstorbener Frau. Mit ihrem Bruder als Druckmittel, zwingt Laurenz die junge Frau in den Orden der Vollstrecker, wo der Schwarze Abt Dagomar sie zur Mörderin ausbildet. Doch das Schicksal will es, dass Runja sich in Pirmin verliebt … Vorweg eine Warnung an alle besonders zart besaiteten unter Euch: „Die rote Löwin“ ist ein Thriller und es geht alles andere als friedlich und idyllisch zu in dieser Geschichte. Eine Leseprobe findet Ihr bei Amazon: https://www.amazon.de/Die-rote-L%C3%B6win-Historischer-Roman/dp/3404174763/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1483282238&sr=1-1&keywords=die+rote+l%C3%B6win#reader_3404174763 und demnächst auch auf meiner website http://www.thomas-ziebula.de/ Die Bewerbungsphase dauert bis zum 13. Januar. Mein großzügiger Verlag spendiert 25 Bücher. Ich wünsche mir Leserundenteilnehmer, die bereit sind, ihre Leseerfahrung mit der „roten Löwin“ aufzuschreiben und außer auf LB auch auf Amazon und anderen Plattformen als Rezension zu veröffentlichen. Ich grüße Euch herzlich und bin gespannt auf Eure Bewerbungen. Thomas Ziebula

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    • 400
  • Blau und Weiß

    KALYPTO - Der Wächter des schlafenden Berges

    AnnikaLeu

    29. December 2016 um 20:31

    "Ein ganz schlechter Witz des Wolkengottes." Spoiler wenig verhandelbar, da Abschluß einer Trilogie. Wer noch nicht gelesen hat, sollte ins Fazit springen.Also nach dem Prolog und schon irgendwie seit dem ersten Band in dem das ERSTE MORGENLICHT schon in Versalien ausgezeichnet war und in der Autorenbeschreibung drin stand, dass der Autor auch Science Fiction schreibt, geht mir der Gedanke an die Schiffsbezeichnung nicht aus dem Kopf. Das ERSTE MORGENLICHT, das klingt so wie es betont wird schon nach einem Raumschiff und die Schlafkammern erhärten meinen Verdacht umso mehr. Plus: ich habe Angst um den schlafenden Berg, ich möchte, dass die Kalyptiker die noch leben, wieder aufwachen.So. Watt hamma denn hier nun wirklich. Letztes Jahr startete ich mit "Die Herren der Wälder" und war so dermaßen begeistert, beinah perfekt, lautete mein Urteil. Schon "Magierin der tausend Inseln" war dann jedoch irgendwie nicht mehr so umwerfend, was vor allem an den Charakteren lag. Denn handwerklich gesehen, kann der Autor auf jeden Fall schreiben und weiß mit Worten zu punkten. Teil 3 nun sollte gehofft wieder umwerfend werden. Das Buch habe ich im Zug eines 'LeseMarathons' auf LB gelesen (mal was anderes als LeseRunden). Das war ganz unterhaltsam und hat interessante Fragen aufgeworfen. "Ich sehe die Dinge nur, wie sie sind."- "Und wie sind sie?""Wir werden alle sterben." So viele Charaktere, da bin ich wirklich dankbar, dass wir uns über gut 2/3 des Buches abwechselnd aufteilen auf Lasnic, Catolis und Laukas Perspektive. Leider aber muss ich da auch direkt mein Gemecker ansetzen. Misslungen fand ich den Übergang von "Der Stille" zu "Der Wächter". Was nämlich in einem wunderschönen und unglaublich spannenden Intermezzo endet, beginnt dann mit einem Zeitsprung über die Wintermonate hinweg. Leider springt Laukas Perspektive nicht mit und man erlebt dieselbe Szene aus dem Intermezzo erneut aus ihrer Sicht. Was für mich das Intermezzo obsolet macht. Auch gab es einige Handlungen die ich einfach nicht nachvollziehen konnte und die mir auch manchmal unlogisch erschienen, für völlig verpatzt halte ich die letzten Handlungen des Wächters, weil man vorher auch ab und an mal in seine Perspektive schauen konnte und er ganz andere Wege geplant hatte, als den, den er schlussendlich gegangen ist. Da sind jetzt einfach noch Fragen offen, die mich unbefriedigt zurück lassen.Dass ich Lauka nicht leiden kann und es ihr von Herzen gönne, diese ekligen Warzen nun zu haben, ist kein Geheimnis, hat se verdient. Catolis' Läuterung hingegen schießt mir so was von quer ein, dass ich hier gar nicht darauf eingehe. Lasnic hat Sympathie gut gemacht, weil er echt rüberkommt, rotzt und flucht, gibt zu sich in die Hosen zu machen vor Angst und ist dennoch mutig genug seinen Trauertränen freien Lauf zu lassen. Der hat was, der Waldmann. Sein Weib hingegen nicht, mit der weinerlichen Zimperliese werde ich einfach nicht warm und kauf' es ihr auch kein Stück ab irgendwie tapfer zu sein. Mein Herz in diesen Büchern gehört Lord Frix, der hat's verstanden, meiner Meinung nach. Und auch Gumpen mit seiner Waldfurie sind hervorragend. Hätte gern noch viel mehr von den beiden gelesen. Wer mir so richtig auf den Nerv geht bis über das Ende hinaus ist Loranye und ich kann daher dem Epilog auch so gar nichts abgewinnen. "Nur wer zerbrochen ist, kann heil werden." Als würde das alles noch nicht reichen, gibt es zahllose weitere Charaktere die noch nie vorher aufgetaucht sind. Was mit den Nordmännern/Eiswilden als Ganzes beginnt, über einen Gnom geht, einen Finsterfürsten, samt erzknochiger Mutantennachkommen, Zwergen und was nicht noch alles. Gerade die Zwerge hätten wirklich nicht mehr sein müssen. Es gibt genug Völker die involviert waren. Zumal der Finsterfürst als Zwischen'Boss' auch irgendwie lahm war und im Vorbeigehen ausradiert wurde. Denn alle Welt macht sich von allen Seiten auf den Weg nach Kalypto. Das ist das Gute an der Geschichte. Dummerweise bin ich diejenige die einen an der Klatsche hat und sich schon vor Lesebeginn dachte: BITTE kein Happy End und wenn doch, BITTE für die Kalyptiker. Tja. ich muss damit leben, dass ich - mal wieder - daneben lag. Auch mit der Überlegung es könne ein Raumschiff sein. Es ist übrigens erschreckend wie oft die Farben: Weiß und Blau genannt werden in diesem Buch. Kunststück, denn was tut das ERSTE MORGENLICHT? Richtig, es leuchtet Weiß, Türkis und Blau. Fazit: "Verfluchter Ring, gesegneter Ring." Alle drei Teile zusammen ergeben eine runde Gesamtkomposition. Leider aber finde ich hat die Trilogie zum Ende stark nachgelassen, was für mich auch klar mit Catolis zusammenhängt, die ich leider nicht 'grau' finde, sondern 'schwarz' zu 'weiß'. Die Antipathie wird gegen Lauka im direkten Vergleich geschürt, wie sie ihre Sklavenruderer behandelt, ihren eigenen Leuten den Willen raubt, sich aufspielt und eben doch damit alles richtig macht und durchkommt! Entgegen Ayrin, die sich auch aufspielt, ihr Neugeborenes unbedingt mitschleppen will und alles immer begnadigt und der die Gelegenheiten und Gutmenschen einfach zufliegen.Lauka also soll man gar nicht mögen: gelungen. Lasnic soll man mögen: passt. Ayrin soll man mögen: absolut nicht. Und Catolis soll eine Charentwicklung haben: nö, die is einfach 'reverse gebrainwashed'. Die weiteren Nebenfiguren sind wie sie sind meist überragender, bis auf Loranye, die ich nich leiden kann.Handlungstechnisch find' ich dieses: Alle gegen Einen gut. Hätte aber gern auf das Eingreifen einzelner verzichtet, die ohnehin am Ende durch den Wächter keine Rolle spielten. Die Szenen sind super bis auf den einen Zeitsprung den ich für vermurkst halte. Das Finale an sich, endlich im Vulkan is mir dann doch zu kurz geraten und hat keinen würdigen letzten Twist. Und für den neuen Farbton: aschige Milch, sowie meine Vorstellung des Geschmacks von: einer verrosteten Pfeilspitze liebe ich die Sprache des Autors.Ich wünsche Lasnic und euch: "Fette Beute und tausend Pilze" und bin traurig, dass der Ausflug in diese Welt beendet ist.Ein "Hast du Honig?!" Urteil.

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  • Krönender Abschluss einer fantastischen Triologie

    KALYPTO - Der Wächter des schlafenden Berges

    nileya

    18. November 2016 um 20:37

    Nach den beiden atemberaubenden Vorgängern ist auch Band drei der Kalypto-Reihe ein absoluter Spitzenreiter in meiner Favoritenliste. Der Inhalt ist nach wie vor von dauernder Spannung und vor allem einer sichtbaren Entwicklung geprägt. Auch die vielseitigen Charaktere , welche unterschiedlicher nicht sein könnten machen jeder für sich eine Entwicklung durch. Auch die Sichtweisen ändern sich. Völker treffen aufeinander und Kalypto rückt in andere Maßstäbe.Tom Jacuba schafft es erneut die Leser in den Bann zu ziehen. Bis zum Schluss ist unklar wie der bittere Kampf enden wird und im Laufe des Buches verstecken sich einige unerwartete Überraschungen.Ich empfehle diese Trilogie jedem der Fantasy auf hohem Niveau mag. Sowohl für Jugendliche als auch für Erwachsene Leser geeignet und ein absolutes muss in der Sammlung jedes leidenschaftlichen Lesers, dass ganz klar wieder 5 Sterne verdient.

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  • Bewahr' dein Leben, und du wirst es verlieren. Wirf es weg, und du gewinnst es.

    KALYPTO - Der Wächter des schlafenden Berges

    Sick

    15. November 2016 um 12:09

    Nachdem Lasnic erfahren hat, was die Magier mit ihrer Vorstellung vom Zweiten Kalyptischen Reich angerichtet haben, steht für ihn eines fest: Er muss nach Kalypto reisen, jener Vulkaninsel, in der die Magier ihren bereits Jahrtausende währenden Schlaf schlafen. Das Zweite Reich und somit die Unterdrückung der Sterblichen muss unbedingt verhindert werden. Doch nicht alle sind von Lasnics Vorhaben überzeugt, denn die Reise ist lang und gefährlich, zumal niemand genau weiß, wo Kalypto eigentlich liegt. Das hält allerdings weder Lasnic, noch die Nordmenschen oder Lauka davon ab, sich auf den Weg zu machen. Sie alle wollen es mit den Magiern aufnehmen, koste es, was es wolle..."Der Wächter des schlafenden Berges" ist der dritte und zugleich finale Band der "Kalypto"-Trilogie. Er setzt kurze Zeit nach dem Ende des zweiten Teils ein, knüpft im Grunde aber genau da an, wo zuvor der Schluss war. Lasnic ist zurück in den Wäldern, doch vieles hat sich während seiner Abwesenheit verändert. Ein Grund mehr für Lasnic, seinen Plan in die Tat umzusetzen. Obwohl sie nicht überzeugt sind, schließen sich Ayrin mit ihren Leuten und einige Waldmänner Lasnics Vorhaben an. Natürlich sind auch Gumpen und Lord Frix wieder mit von der Partie. Letzterer findet nicht mehr ganz so viele Erwähnungen wie in den Vorgängern, dafür erfährt man nun endlich, was es mit Gumpen und dem Mörderwal auf sich hat. Generell werden noch einige lose Enden zusammengefügt, durchaus auch mit Überraschungspotential. Zusätzlich werden aber auch einige neue Fässer aufgemacht, von denen nicht immer hundertprozentig ersichtlich ist, was sie bezwecken. So hat man in der Mitte des Buches manchmal das Gefühl, dass die Handlung etwas vom Weg abkommt. Ich fand es jetzt nicht besonders schlimm, denn auch im echten Leben muss man manchmal Umwege gehen, um ans Ziel zu kommen.Die Sprache ist gewohnt einzigartig den Protagonisten angepasst, was ihren jeweiligen Charakter unterstreicht. Wieder wechselt die Erzählperspektive regelmäßig, nur diesmal erfährt man zusätzlich zu Lasnics, Ayrins, Laukas und Catolis' Sicht auch etwas über die Magier im Vulkan mittels Gabrylon, dem Wächter des Schlafes. Er ist für die schlafenden Magier verantwortlich und weckt sie gegebenenfalls. Er nimmt sozusagen Catolis' Stelle als Verfechter des Zweiten Reiches ein, denn diese ist nach ihrer Begegnung mit Lauka geläutert. Letztere verfolgt nach wie vor ihre eigenen Pläne und schreckt vor nichts zurück. Die Grausamkeiten halten sich in diesem Buch verglichen mit den Vorgängern allerdings eher zurück, Kämpfe gibt es natürlich trotzdem. Sie sind wieder recht anschaulich beschrieben und fordern das eine oder andere bekannte Gesicht, ebenfalls wie gehabt. In Aufbau und Stil reiht sich dieser Teil also nahtlos mit ein.Die wichtigste Frage bei einem finalen Band: Werden alle meine Fragen beantwortet und passt der Schluss zur Geschichte? Eine Frage, die jeder für sich selbst beantwortet und wo die Meinungen auseinander gehen. Für mich sind die wichtigsten Fragen definitiv geklärt und der Plot ist in sich stimmig. Ein paar Kleinigkeiten hätte man vielleicht noch etwas besser ausarbeiten können, allerdings ist die Trilogie so dicht und umfangreich, dass ich möglicherweise auch nicht mehr alles auf dem Schirm habe. Eine zweite Runde wird es beizeiten definitiv geben und wahrscheinlich entdecke ich da noch den einen oder anderen Hinweis, der für einen Aha-Moment sorgen wird. Der Schluss selbst, also der Ausklang der Geschichte, hat mir persönlich auch ganz gut gefallen, obwohl ich verstehen kann, dass andere Leser ihn vielleicht gar nicht mögen. Nur jedem kann man es sowieso nicht recht machen und völliger Humbug ist es auf keinen Fall.Obwohl mir die Vorgänger besser gefallen haben, hat die Trilogie einen würdigen Abschluss gefunden. Ich kann die Reihe einfach nur empfehlen! Kalypto - Die Reihe: Die Herren der Wälder (Rezension: http://www.lovelybooks.de/autor/Tom-Jacuba/KALYPTO-Die-Herren-der-W%C3%A4lder-1133086916-w/rezension/1163654402/)Die Magierin der Tausend Inseln (Rezension: https://www.lovelybooks.de/autor/Tom-Jacuba/KALYPTO-Die-Magierin-der-Tausend-Inseln-1217197073-w/rezension/1222205689/)Der Wächter des schlafenden Berges

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  • Eine Geschichte die erzählt werden musste

    KALYPTO - Der Wächter des schlafenden Berges

    KatharinaJ

    11. November 2016 um 09:34

    Im fernen Kalypto, im inneren eines erloschenen Vulkans, wacht der Wächter des Schlafes über den Schlaf tausender Magier. Erst wenn ein Dienstvolk gefunden ist, ist die Zeit des zweiten Reiches von Kalypto gekommen. Doch der Wächter wird Zunehmens unruhiger, denn nicht nur erlöschen nach und nach immer wieder Magier im Schlaf und sterben, sondern es droht auch Gefahr durch Lasnic und seine Gefährten sowie deren Feinde. Denn alle machen sich auf den Weg nach Kalypto für die alles entscheidende Schlacht.Endlich ist er da – Der langersehnte dritte und sogleich letzte Teil der Kalyptoreihe von Tom Jacuba. Alles dreht sich wieder um Lasnic, der Waldmann mit den flotten Sprüchen und um seine Gefährten die der Autor uns so wundervoll und witzig gezeichnet hat. Aber auch die Feinde des Waldmanns sind wieder mit von der Partie und einfach schön hassenswert ;-)So erleben wir im dritten Teil eine super spannende Reise zum Vulkan der Magier, gespickt mit jeder Menge Gefahren, unerwarteten Wendungen aber auch Liebe. Der Autor löst sauber alle meine offenen Fragen der ersten beiden Teile auf und verknüpft geschickt die losen Enden.Die vielen Völker, eigenen Sprachen und Länder machen „Kalypto – Der Wächter des schlafenden Berges“ wieder zu einem absoluten High-Fantasy-Erlebnis.Zum Ende bleibe ich trotzdem mit etwas gemischten Gefühlen zurück – Wehmut, dass das Abenteuer schon vorbei ist, Unzufriedenheit über ein paar kleinere Dinge in der Geschichte wie das Ende und die kleinen Längen im Mittelteil aber auch glücklich, dass ich diese tollen Bücher lesen durfte.Ich denke es ist sehr schwierig nach zwei starken Vorgängern einen würdigen Abschluss zu schreiben und das hat der Autor dann doch mit Bravour hinbekommen.Lasnics Geschichte musste erzählt werden – Vielen Dank dafür, Tom Jacuba

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  • Kein würdiger Abschluss ... leider!

    KALYPTO - Der Wächter des schlafenden Berges

    MissTalchen

    30. October 2016 um 10:48

    „Lebendiges vernichten, Lebendiges schaffen.“ Er dachte laut. „Du sprichst vom Leben selbst, nicht wahr?“ „Es ist grausam und schön zugleich.“ „Es ist so grausam, verdammte Marderscheiße, und beim Schwanz des Wolkengottes – es ist so schön.“ Ich durfte auch das Finale der Reihe im Rahmen einer Leserunde lesen und bin sehr glücklich darüber, auch wenn mich der Abschluss der Reihe doch etwas enttäuscht hat. Zur Story: Während Catolis sich im Reich der Eiswilden auf die Suche nach ihrer Magierfreundin Violis macht, begibt sich Lasnic auf die lange Reise nach Kalypto, um die Waldstämme und alle anderen Menschen endgültig vom Einfluss der kalyptischen Magier zu befreien. Doch auch Lauka ist längst auf dem Weg zur Insel der schlafenden Magier um ihr vermeintliches Erbe anzutreten. Alle drei finden etwas anderes als sie erwartet hatten. Meine Meinung: Nach wenigen Seiten war ich schnell wieder im Buch angekommen, auch wenn mir diverse Einzelheiten erst nach und nach wieder einfielen. Daher konnte ich mich bald einfach nur in die Handlung fallen lassen und das Geschehen genießen, was eine sehr angenehme Art war, das Buch zu lesen und sich von den Wendungen durch die Story tragen zu lassen. Doch leider hielt das nicht all zu lange an, denn nach dem 1. Drittel verliert die Handlung zusehend ihren Fokus. Teilweise werden die Charaktere in eine Richtung gedrängt, die ganz und gar nicht ihrem Ziel entspricht, was die Story bald inszeniert erscheinen lässt. Hätte der Autor von Anfang an besser auf diesen Teil seiner Story hingearbeitet, hätte er vielleicht eine logische Daseinsberechtigung. So fehlt ihm diese leider. Auch diffuse Zeitsprünge beginnen sich zu häufen und machen alles noch komplizierter. Einzig und allein die Wendungen konnten mich überraschen, wenn sie denn berechtigt und nachvollziehbar waren. Darunter leiden auch teilweise die Charaktere. Während andere sich noch einmal weiter entwickeln und komplexer werden, sind andere plötzlich ganz anders als man sie eingeschätzt hätte. Das fand ich teilweise wirklich schade. Das Ende konnte mich dann leider in keinster Weise zufrieden stellen, weil in meinen Augen kaum einer der Charaktere ein Ende bekommt, was er verdient hätte und viele kleine Fragen offen bleiben. Besonders der Prolog hat mich in der Hinsicht wütend gemacht und macht einem irgendwie die ganze Reihe kaputt. Man kommt nicht umhin sich zu fragen, wozu das alles nun gut war. Mein Fazit: Das Buch beginnt vielversprechend, verliert sich dann aber zusehend in sich selbst und präsentiert uns schließlich ein für mich eher fragwürdiges Ende.

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    • 4
  • Gelungener Abschluss einer tollen Triologie

    KALYPTO - Der Wächter des schlafenden Berges

    Schwarzkirsche

    28. October 2016 um 15:04

    "Kalypto - Der Wächter des schlafenden Berges" ist der dritte Teil der Kalypto Triologie. Zum Inhalt werde ich nicht viel sagen, damit auch alle die Teil 1 und 2 noch nicht gelesen haben, die Rezension spoilerfrei lesen können.Meinung: Ich denke, dass der letzte Band der Trilogie ein gelungener Abschluss ist. Die Geschichte knüpft gut an den vorangegangenen Teil an und wem die ersten beiden Bücher gefallen haben, wird sicher auch dieses mögen. Mir hat wie immer der Schreibstil richtig gut gefallen. Besonders die Sprache von Lasnic finde ich wieder sehr gelungen, sie ist so wunderbar bildlich. Bei manchen Flüchen und Ausdrücken musste ich wirklich lache. Die Perspektive wechselt immer wieder zwischen drei verschiedenen Personen, wobei mir persönlich eine Sichtweise interessanter erschien als die beiden anderen. Die Handlung hatte in der Mitte des Buches einen neuen Strang, der mir irgendwie fehl am Platz erschien und mich ein wenig gelangweilt hat. Am Ende kam dann aber das, worauf ich als Leser die ganze Zeit gewartet habe. Der große Showdown zwischen Magiern und Menschen und es wurde auch wieder richtig spannend. Das Ende kam etwas anders als ich es erwartet habe, es hat mir aber gut gefallen. Die Geschichte ist insgesamt rund und abgeschlossen, nur ein paar wenige Fragen bleiben ungeklärt. Nach dem eigentlichem Ende kam dann noch ein Epilog - der hat mir so gar nicht gefallen. So hätte ich die Trilogie nicht enden lassen, aber das ist wohl Geschmackssache. Ich würde das Buch allen empfehlen die Teil 1 und 2 mochten und wer die Trilogie noch gar nicht kennt, sollte Band 1 (Die Herren der Wälder) auf jeden Fall eine Chance geben. 

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  • Mensch oder Magier wer behält die Oberhand? - Toller Abschluss der Trilogie

    KALYPTO - Der Wächter des schlafenden Berges

    thora01

    22. October 2016 um 20:21

    Inhalt/Klappentext:Gabrylon, der Wächter des Schlafes, ist verzweifelt. Seit Tausenden Sonnenwenden wacht er im Inneren eines Vulkans über den magischen Schlaf seiner Brüder und Schwestern - der Magier von Kalypto. Doch nach und nach sterben sie, und Gabrylon kann es nicht verhindern. Nur wenn das eine Dienstvolk gefunden ist, würdig das Zweite Reich von Kalypto zu errichten, darf er die Magier wecken. Nun aber bahnt sich etwas Ungeheuerliches an, von dem Gabrylon nichts ahnt: Ein einfacher Sterblicher, ein Mann aus dem Volk der Waldstämme, macht sich auf den Weg zum Vulkan, um es mit den Magiern aufzunehmen -Meine Meinung:Sehr guter Abschluss der Trilogie. Der Schreibstil gefällt mir sehr gut. Er konnte mich richtig in die Story hineinziehen und ich habe mit meinen Lieblingsprotagonisten mitgefiebert. Mir hat die Aufteilung  auf mehrere Handlungsstränge sehr gut gefallen. Dadurch wurden die Sichtweisen der verschiedenen Gruppierungen sehr gut dem Leser nahegebracht. Die Protagonisten sind alle sehr tiefgründig und detailiert geschrieben. Sie haben alle ihre feinen Ecken und Kanten und lassen sich nicht in einen Topf mit anderen geben. Die Hauptprotagonisten haben sich toll entwickelt. Sie sind reifer geworden. Die Handlung ist von den ersten Worten weg sehr spannend und beinhaltet einige Überraschungen für den Leser. Sehr schön fand ich das Zusammenspiel der verschiedenen Völker der Erde. Der Abschluss ist sehr actionreich und ein wenig traurig. Es werden alle Fragen die aufgekommen sind sehr gut beantwortet. Für mich ist diese Trilogie ein Sahnestückchen. Sie hat alles was für mich zu einer schönen Fantasyreihe gehört.

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  • Kalypto - gelungener Abschluss

    KALYPTO - Der Wächter des schlafenden Berges

    wbnixe

    20. October 2016 um 22:56

    Achtung dritter und letzter Teil der Kalypto-Reihe!KlappentextGabrylon, der Wächter des Schlafes, ist verzweifelt. Seit Tausenden Sonnenwenden wacht er im Inneren eines Vulkans über den magischen Schlaf seiner Brüder und Schwestern - der Magier von Kalypto. Doch nach und nach sterben sie, und Gabrylon kann es nicht verhindern. Nur wenn das eine Dienstvolk gefunden ist, würdig das Zweite Reich von Kalypto zu errichten, darf er die Magier wecken. Nun aber bahnt sich etwas Ungeheuerliches an, von dem Gabrylon nichts ahnt: Ein einfacher Sterblicher, ein Mann aus dem Volk der Waldstämme, macht sich auf den Weg zum Vulkan, um es mit den Magiern aufzunehmen.Meine MeinungMit jedem Buch in den Bänden nahm die Geschichte an Fahrt auf. Ich selber hatte mit dem ersten Band so meine Differenzen, aber durchhalten wird belohnt, auch schon im zweiten Band.Der Perspektivwechsel, der im ersten Band eine kleine Herausforderung war, baut in diesem Teil gelungen Spannung auf. Man fiebert immer wieder dem nächsten Abschnitt der jeweiligen Perspektive zu. Sodass im letzten Drittel des Buches die Spannung konstant oben gehalten wird, welches natürlich auch am Inhalt des Drittels liegt.  Die Liebe zum Detail von Tom Jabcuba erkennt man auch daran, wie er jedem Volk seine eigenen Eigenheiten und auch Sprache verleiht. So kommt Lasnic zu seinem Fluchen, Ayrin zu ihrer bedachten Redensart und Lord Frix zu seinem herrlichen Akzent. Außerdem erfährt man zu jedem Hauptcharakter innerhalb der Bücher seine Geschichte, bzw. die des Volkes. Die Völker haben teilweise Verbindung mit denen man nicht gleich rechnet.Trotz dass man durch die unterschiedlichen Perspektiven oft mehr weiß als die Protagonisten, geschieht immer etwas Unerwartetes, sodass auch das Ende zum Glück nicht vorhersehbar ist. Fazit:Kalypto - Der Wächter des schlafenden Berges ist ein gelungener Abschluss der Reihe und somit empfehlenswert. Jedem der die Reihe bereits angefangen hat und vielleicht kleine Schwierigkeiten damit hat, kann ich nur empfehlen weiterzulesen, es lohnt sich :)

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  • Ein krönender Abschluss

    KALYPTO - Der Wächter des schlafenden Berges

    Jashrin

    20. October 2016 um 13:07

    Noch immer haben die ausgesandten Magier es nicht geschafft, das eine Dienstvolk für das Zweite Reich von Kalypto zu finden. Ihre Versuche, die unterschiedlichen Völker gegeneinander aufzuhetzen und so das eine, starke und würdige Volk zu finden scheinen gescheitert. Mauritz und Kautzer sind tot, Violis ist bei den Eiswilden verschollen und die bislang so starke und erfolgreiche Catolis scheint wahnsinnig geworden zu sein. Gabrylon, der über den magischen Schlaf der übrigen Magier und Magierinnen wacht, ist verzweifelt. Immer mehr Magier sterben und der Beginn des Zweiten kalyptischen Reiches liegt in weiter Ferne. Doch ehe es beginnt, darf er seine schlafenden Brüder und Schwestern nicht wecken. Während er noch nach einem Ausweg sucht, machen sich sowohl Lauka, Mauritz Tochter, als auch der Waldmann Lasnic auf den Weg, um die schlafenden Magier zu finden und zu vernichten… Mit Spannung habe ich den dritten Band erwartet und wurde nicht enttäuscht. Bildgewaltig lässt Tom Jacuba auch dieses Mal seine phantastische Welt auferstehen. Sein Schreibstil ist gewohnt fesselnd und er schafft es scheinbar mühelos den einzelnen Charakteren und Völkern Leben einzuhauchen. Gerade die Unterschiede zwischen Völkern machen für mich einen großen Reiz aus, vor allem, da der Autor sie nicht nur beschreibt, sondern durch die unterschiedlichen Sprachmuster und Verhaltensweisen lebendig werden lässt. So prallen immer wieder Welten aufeinander und die unterschiedlichen Anschauungen führen regelmäßig zu Missverständnissen und Streitigkeiten. Der dritte und letzte Band beginnt zeitlich ein paar Monate nach dem Ende des zweiten Teils, dennoch knüpft er nahtlos an den vorrangehenden an. In zunächst drei und später nur noch zwei Erzählsträngen führt Tom Jacuba seine Figuren und uns Leser dem großen Finale entgegen. Wortgewaltig und spannend wird auf ein für mich überraschendes Ende hingearbeitet. Dabei geht es erwartungsgemäß nicht ohne Verluste und ich habe mit den Protagonisten mitgelitten und mitgefiebert. So unerwartet das Ende auch war, für mich ist es rundum gelungen und würdiger und passender Abschluss der gesamten Trilogie. Neben vielen grausamen und teils schockierenden Szenen gab es auch immer wieder Momente, in denen ich lachen oder zumindest schmunzeln musste. Vor allem der Sarkasmus war manches Mal einfach grandios. Sehr gefreut hat es mich, dass die Entwicklung der Charaktere auch in diesem Band weitergeht. Sie sind nach wie vor vielschichtig, haben ihre Persönlichkeit, doch die Erfahrungen prägen sie und beeinflussen ihr Denken und Verhalten. Besonders am Beispiel von Catolis ist dies gut zu sehen, doch auch Lasnic hat den jungen Waldmann, der vor der Verantwortung flüchten wollte, weit hinter sich gelassen. Mein Fazit: Das Buch bleibt bis zum Schluss sehr komplex und verknüpft gekonnt noch einige lose Enden, die sich auf der langen Reise seit dem ersten Band ergeben haben. Es bildet einen würdigen Abschluss dieser bild- und sprachgewaltigen Trilogie und vor allem seine Figuren – seien sie eher liebens- oder hassenswert – werden mir noch lange im Gedächtnis bleiben. High-Fantasy vom Feinsten und daher eine klare Leseempfehlung für alle Fans dieses Genres.

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  • Das Finale der Fantasy-Saga um Waldmann Lasnic

    KALYPTO - Der Wächter des schlafenden Berges

    Stehlblueten

    14. October 2016 um 20:22

    Wie lange habe ich auf dieses Buch hingefiebert. Dann erreichte mich ein Päckchen von Bastei Lübbe und ich durfte es endlich in den Händen halten. Kalypto: Der Wächter des schlafenden Berges ist das letzte Buch der Trilogie um den Waldmann Lasnic, Königin Ayrin, deren Schwester Lauka und die Magierin Catolis. Und all den anderen Charakteren, die mir über drei Bücher so ans Herz gewachsen sind. Nachdem mir der vorhergehende Band schon unglaublich gut gefallen hat, hatte ich sehr hohe Erwartungen an das Finale. Und sie wurden nicht enttäuscht! Das Buch startet ohne lange Einleitung gleich spannungsgeladen und Lasnic findet sich in einer brenzligen Situation wieder. Kurz wurde noch einmal wiederholt, was zuvor geschah, allerdings war das so gut in die Geschichte eingeflochten, dass es überhaupt nicht gestört hat und somit auch nicht aufgesetzt wirkte – was sonst in Fortsetzungen leider häufig der Fall ist. Ich war direkt wieder in der Geschichte drin und hatte gar kein Problem mit den vielen Charakteren oder unterschiedlichen Erzählperspektiven. Tom Jacuba gestaltet seine Figuren so vielschichtig und unterschiedlich, variiert je nach Perspektive sogar in Schreibstil und Sprache, dass man sich spielend leicht wieder in Geschichte und Charaktere einfindet. Mehr noch, man fühlt sich, als würde man lang vermisste Freunde wieder sehen. Und ein bisschen war es auch so. Was mich ähnlich überzeugt hat wie die Charaktere, war der Spannungsbogen. Bogen ist hier vielleicht das falsche Wort, denn die Spannung musste sich gar nicht erst aufbauen, sie war durchgehend da. Ich weiß gar nicht, wann ich das zum letzten Mal hatte. Was diesen Punkt betrifft, schlägt der dritte Band seinen Vorgänger noch einmal um Längen! Man war beim Lesen teilweise dauerangespannt, konnte und wollte das Buch gar nicht aus der Hand legen, weil man so sehr mitgefiebert hat. Dieses Mal konnte ich mich auch gar nicht für eine Lieblingsperspektive entscheiden, weil in allen so viel passiert ist. Und wie schon zuvor findet der Autor für jedes Kapitel das perfekte Ende – einen Cliffhanger. Dann wechselt die Perspektive und man ist kurz wütend, dass man nicht gleich erfährt, wie es mit besagter Person weitergeht. Nach wenigen Sätzen ist die Wut auch schon wieder verflogen, denn schon ist man vollends in der neuen Perspektive gefangen. Was das angeht, ist dieses Buch wirklich große Kunst. Während des Lesens habe ich, gerade was Catolis und Lauka betrifft, auch oft darüber nachgedacht, was für eine Richtung Geschichte und Charaktere genommen haben. Zu Beginn der Reihe hätte man einfach nie damit gerechnet, was für eine Wendung alles einmal nehmen würde. Die Wandlung der verschiedenen Charaktere ist dabei gut und logisch dargestellt. Sie wirken echt und menschlich in ihren Aktionen und keine der Handlungen kam mir unnatürlich oder inszeniert vor. Meiner Meinung nach war es auch interessant zu beobachten, wie man im Laufe der Geschichte die Seiten wechselt. Meine Favoriten blieben zwar die gleichen, aber wenn man teilweise nur die Wahl zwischen Böse und Böse hat – wie entscheidet man sich dann? Nur eines ist von Band 1 bis 3 unverändert geblieben: mein Hass gegenüber Lauka. Doch der Leser trifft nicht nur auf “alte” Figuren, auch ein paar neue mischen sich ins Geschehen. Endlich lernt man das Volk aus dem Norden kennen, über das man schon so oft lesen durfte. Auch neue Landschaften darf man entdecken und – wie der Titel schon ankündigt – trifft man auf den Wächter des schlafenden Berges. Das alles ist unglaublich gut umgesetzt und die Fäden und Erzählstränge werden geschickt zusammengeführt. Das Einzige, was mich bei dem Buch nicht so ganz begeistert hat, ist das Ende. Beziehungsweise das Ende nach dem Ende. Der Epilog hat mir nämlich leider nicht so zugesagt, aber wenn ihr wissen wollt, warum das der Fall ist, müsst ihr das Buch wohl selbst lesen – verraten kann ich es natürlich nicht! Ein paar Fragen sind bei mir leider noch offen. Deren Antwort würde zwar den Verlauf der Geschichte nicht mehr weiter beeinflussen, weshalb diese Antworten vielleicht nicht von essentieller Bedeutung sind, mich hätten ein paar weitere Ausführungen aber dennoch gefreut. Ansonsten habe ich aber wirklich gar nichts zu meckern und bin jetzt, wo schon eine Weile seit Beenden des Buches vergangen ist, wirklich traurig, mich von den Charakteren verabschieden zu müssen. Sie sind alle so gut und interessant gestaltet, dass ich über jeden einzelnen gerne noch mehr erfahren würde. Aber manchmal soll man ja aufhören, wenn es am schönsten ist. Und so verabschiede ich mich von Lasnic, seinen Gefährten und Widersachern und ziehe meinen nicht vorhandenen Hut vor Tom Jacuba. Danke für diese Reihe, das Lesevergnügen und dass wir Deine Figuren auf ihrer Reise begleiten durften. Bis zum nächsten Buch! Fazit Was soll ich noch groß sagen? Dass ich ein großer Fan der Kalypto-Reihe bin, hat man ja schon mehrmals hier lesen dürfen. Meiner Meinung nach wurde die Trilogie auch mit jedem Band besser, was oft ja genau umgekehrt der Fall ist. Daher gibt es eine klare Leseempfehlung!

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