Das Schlechte Laune Monster

von Tom Jamieson und Olga Demidova
5,0 Sterne bei1 Bewertungen
Das Schlechte Laune Monster
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Ein tolles Bilderbuch zu einem wichtigem Gefühl.

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Inhaltsangabe zu "Das Schlechte Laune Monster"

Oskar hat mal wieder einen dieser Tage … Einen dieser ANDEREN Tage … Tage, an denen er seinen kleinen Bruder ärgert und mit den Füßen stampft. Und wer hat Schuld daran? Das Schlechte-Laune-Monster! Es stiftet ihn zu immer neuem Unfug an und hat ihn fest im Griff. Zusammen toben und schreien sie, erschrecken alte Damen und verwandeln das Schwimmbad in eine riesige Puddingschüssel. Kurzum: Sie gehen allen gehörig auf die Nerven. Das bleibt nicht ohne Folgen und Oskar kommt ins Grübeln. Will er wirklich so weitermachen? Eine kluge Geschichte über mürrische Momente und die Erkenntnis, dass nett sein auch Spaß machen kann.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783761632406
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:32 Seiten
Verlag:Bachem, J P
Erscheinungsdatum:01.03.2018

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    Kinderbuchkistes avatar
    Kinderbuchkistevor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Ein tolles Bilderbuch zu einem wichtigem Gefühl.
    Ein tolles Bilderbuch zu einem wichtigem Gefühl.

    Thema Gefühle / schlechte Laune
    für Kinder ab 3 Jahren



    Schlechte Laune kennt jeder und jeder geht damit anders um. Die einen werden ruhig ziehen sich zurück, andere lassen ihre schlechte Laune an anderen aus und sind gemein.  Wieder andere stampfen mit den Füßen und schreien wütend herum.Der kleine Protagonist dieser Geschichte ist anscheinen so richtig mit dem falschen Fuß aufgestanden. Oskar will weder nett sein, noch seine Lieblingsrakete mit seinem kleinen Bruder teilen. Er stampft mit den Füßen und dann schreit er alles Elend heraus.
     "Ich mag nicht..... Ich kann nicht....Ich will das nicht!  Nein!" Olga Demodova fängt diese Verzweiflung in sehr ausdrucksstarken Bildsequenzen ein. Dabei tut einem der Kleine schon wirklich sehr leid. Verzweifelung, Überforderung, wir wissen es nicht genau, wohl von allem ein bisschen doch in dieser Gefühlswelt fühlt Oskar sich sichtlich nicht wohl. Als seine Mutter ihn fragt ob er sein Schlechte-Laune-Monster dabei hat ist er zunächst irritiert. Wo soll dieses Monster sein? Er sieht es nicht. Egal wo er auch nachschaut, er findet es nicht. Und das macht ihn so richtig schlecht gelaunt. Andere würden sagen er wird wütend. Wieder stampft er mit den Füßen. Er stampft und stampft bis er völlig erschöpft ist. In diesem Augenblick steht plötzlich das große blaue Schlecht-Laune-Monster vor ihm. Erst etwas erstaunt, dann neugierig geht Oskar mit dem Monster, der nur eine Aufgabe hat, nämlich schlechte Laune zu verbreiten, mit. Dabei sieht der kleine schon wieder recht fröhlich aus. Vermutlich auch deshalb weil das Monster ihm erst einmal das Rezept für das Schlechte-Laune-Sandwich präsentiert.
    Ein riesengroßer Burger breitet sich über eine ganze Bilderbuchseite aus und lässt die Jungen unter unseren Lesekindern freudig erschauern während  die Mädchen weniger begeistert auf den Riesenburger mit  Regenwürmern, Krabbelkäfern und kleinen Spinnen, reagieren.
    Doch dann geht es für Oskar und sein Schlechte-Laune- Monster erst richtig los. Sie versetzten ihre Mitmenschen in richtig schlechte Laune. Was genau sie da machen verrate ich nicht denn das muss jeder selbst entdecken.
     Wir begegnen Hunden mit Hüten, Trampolinen und einem Schwimmbad ohne Wasser dafür mit.... Vor Freude über die dadurch entstehende schlechte Laune der anderen brüllen und stampfen sie vor Freude doch dann wendet sich das Blatt. Oskar findet es plötzlich ganz doof  und auch anstrengend schlechte Laune zu verbreiten. Am aller schlimmsten ist aber, dass er seine Freunde geärgert hat und nun keiner mehr mit ihm spielen möchte. Als er dem Monster die Freundschaft aufkündigt ist dieses ziemlich sauer denn entgegen Oskars Ansicht ist er der Meinung, dass man keine Freunde braucht.
    Oskar jedoch macht jetzt alles wieder gut. Wie genau er das macht verrate ich noch nicht.
    Die Bilder hierzu sind genauso fantastisch und ausdrucksstark gezeichnet wie alle anderen Illustrationen und Verstärken die Wirkung der Botschaft.
    *
    Bild und Text erzählen eine Geschichte über ein Gefühl, dass jeder kennt.
    Schlechte Laune.
    Eindrucksvoll erzählt dieses Buch wie es ist schlechte Laune zu haben, dass man sich dabei selbst schlecht fühlt, andere oft verletzt ( bewusst oder unbewusst) aber auch, dass es möglich ist sich für sein Verhalten zu entschuldigen.
    Oskar hat erkannt was ihm wichtig ist. Ihm war es wichtig, dass es friedlich zu geht, dass er Freunde hat. Er erkennt aber auch, dass seine Freunde, seine Familie, die Menschen, die er nicht so gut behandelt hat seine Entschuldigung annehmen.
    Es ist nicht schlimm Fehler zu machen, einmal schlecht gelaunt zu sein nur sollte man sich bewusst sein was für Folgen dies für andere hat.
    *
    Unsere Lesekinder waren begeistert von den sehr lebendigen Bildern, die sich zeitweise zu bewegen scheinen. Die Illustratorin Olga Demidova arbeitet viel im Zeichentrickbereich und auch wenn es sich hier um Bilderbuchillustrationen handelt, hat sie es auf hervorragende Weise geschafft die Dynamik des Trickfilms in ihre Illustrationen zu transportieren.
    *
    Das Buch bietet reichlich Anlass für Gespräche, denn schlechte Laune kennt jeder.
    Wann wart ihr das letzte Mal so richtig schlecht gelaunt?
    Wie hat sich das angefühlt?
    Was habt ihr dann gemacht?
    Habt ihr euch auch, so wie Oskar, später entschuldigt?
    All das waren Fragen, die in unsere Diskussionsrunde einflossen, an dessen Ende wir ein Schlechte-Laune-Monster gebastelt haben, das auf einer Box sitzt.
     
    Anleitung:
    Das Monster selbst aus Pappe, bekommt einen runden dicken Bauch von beiden Seiten der Pappe. Der Bauch ist aus Stoff mit Körnern gefüllt. Wenn man schlechte Laune hat kann man das Monster knuffen, kitzeln, auch mal boxen. In die Box kann man die Wut hineinbrüllen. Dafür nimmt man eine Papprolle, schneidet in den Karton ein Loch in das die Papprolle passt. Es bietet sich an eine längere Rolle zu nehmen dann kann die bis auf den Boden geführt werden und hält besser. Ansonsten muss man in Rolle im Loch mit Kleber befestigen.
    Wir haben die Rollen vorher noch bemalt.
    Nun kann das Kind durch das Rohr in die Kiste seine Wut brüllen. Kinder, die schon schreiben können, können auch Wutzettel hineinlegen oder gemalte Wutbilder, der Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.
    In der zweiten Version haben wir die Wutmonster ganz aus Stoff mit Körnerfüllung gebastelt. Das Bedarf ein wenig Vorbereitung denn die Stoffhüllen ( man kann auch kleine fertige Kissen nehmen) müssen vorher genäht werden.
    Mit Stoffmalfarbe, bunten Knöpfen und ein paar Stoffstreifen sind schnell individuelle Monster gezaubert, die man bei schlechter Laune auch mal an die Wand werfen kann.
    Wenn es nicht benötigt wird sitzt das Monster auf der Wutkiste.
    Bei Gelegenheit stelle ich hier noch Bilder ein. Leider hat unsere Kamera zur Zeit eine Auszeit genommen.
     


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