Tom Jones Over the Top and Back

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Inhaltsangabe zu „Over the Top and Back“ von Tom Jones

Über einen Zeitraum von sechs Jahrzehnten hat sich Sir Tom Jones in einem Geschäft über Wasser gehalten, das für seine Kurzlebigkeit berüchtigt ist. Mit einer Wucht, die aus seiner tiefen Liebe für die Musik stammt, gelang ihm der Durchbruch in der unberechenbaren Musikindustrie - er wurde zum Megastar und nahm eine ungeheure Fülle an Songs auf. Im Laufe seiner Karriere spielte Jones mit Künstlern aus allen musikalischen Genres, von Rock, Pop und Dancemusik bis hin zu Country, Blues und Soul, darunter Größen wie Elvis, Frank Sinatra, Ray Charles, Jerry Lee Lewis, Ella Fitzgerald, Stevie Wonder, Robbie Williams und Portishead. So unterschiedlich die Stile, so unverwechselbar war immer seine Stimme.

Die Karriere von Tom Jones ist schillernd. Er hat viele Auf und Abs erlebt. Und jetzt berichtet er aus ...

— Splashbooks

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  • Rezension zu "Over the Top and Back"

    Over the Top and Back

    ElkeK

    06. July 2016 um 05:48

    Inhaltsangabe: Thomas John Woodward, besser bekannt als Tom Jones, kam im Juni 1940 in Treforest in Südwales zur Welt. Obwohl seine Eltern Engländer waren, fühlte er sich von Anfang an als Waliser und benimmt sich entsprechend: rauhbeinig und trinkfreudig! Er wuchs in einfachen Verhältnissen auf und lernte schon früh seine Ehefrau Linda kennen. Als er 16, sie 15 Jahre alt sind, mussten sie heiraten, da sich der gemeinsame Sohn Mark auf den Weg gemacht hatte. Tom Jones ging bereits mit 15 Jahren von der Schule ab und arbeitete fortan für wenig Geld auf dem Bau, in einer Fabrik und als Staubsauger-Verkäufer, um irgendwie für seine Familie sorgen zu können. Abends und an den Wochenenden zog der mit „Jungs“ um die Häuser und irgendwann bot sich die Gelegenheit, vor einem Publikum zu singen. Da es offenbar gut ankam und Tom Jones sehr viel Spaß beim Singen hatte, baute er sich damit ein zweites Standbein auf. Doch über Wales hinaus kam er nicht, bis er eines Tages Gordon Mills kennen lernte. Gordon Mills, zu seiner Zeit Produzent und Manager, nahm „Tommy Scott and the Senators“ unter seine Fittiche, holte sie nach London und mit dem Hit „It’s Not Unusual“ starteten sie eine unvergleichliche Karriere. Doch jede Karriere ist nicht nur von Höhenflügen begleitet, sondern auch mit Kompromissen und Tiefflügen – auch als Gleitflug getarnt – gespickt und so berichtet Sir Tom Jones von seiner Karriere als Sänger und zuweilen auch als Familienvater und treusorgender Ehemann. Mein Fazit: Zugegeben, ich bin 43 Jahre alt und daher kann ich jetzt nicht behaupten, dass ich mit diesem grandiosen Sänger und Entertainer aufgewachsen bin. Aber es gibt da eine sehr private – nicht ganz jugendfreie – Anekdote in meinem Leben, die unverbrüchlich mit diesem Namen und mit einem seiner Songs verbunden ist. Und als ich im März auf der Leipziger Buchmesse wandelte und das Buch im Regal stehen sah, wußte ich, dass ich dieses Buch unbedingt haben und lesen musste. Und für mich hat sich dieser Kauf gelohnt. Tom Jones versteht es, Geschichten zu erzählen. Von seinen Großeltern, Eltern und seiner Schwester, seiner Schulzeit, die einmal für knapp zwei Jahre unterbrochen wurde, da er an Tuberkulose erkrankte. Ich bekam kleine Einblicke von seinem einfachen Leben in einem Örtchen Treforest oder Pontypridd, dass an Treforest angrenzt. Seine Schwärmerei für ein Mädchen namens Melinda Rose konnte ich ihm genauso abnehmen wie sein Kampf gegen die Lese-Schreibschwäche, die ihn durch die Schulzeit hindurch quälte. Dann begann er eines Tages zu singen und er kämpfte für eine Gesangs-Karriere, um seiner Rolle als Versorger der Familie in irgendeiner Form gerecht zu werden. Er wollte es seiner Familie schön machen, sie sollten sorgenfrei ihr Leben verbringen, aber ehe er wirklich viel Geld verdiente, musste er durch einige tiefe Täler in den Straßen von London durchschreiten. Er war auch manchmal drauf und dran, aufzugeben! Was danach folgte, ist hinlänglich bekannt: Er erzählte von der Anekdote, wie das mit den Schlüpfern begann (und es ihn zum Schluss anödete), wie er verschiedene große Stars traf, wie z. B. 1968 Elvis Presley in Las Vegas: „Und dennoch war da diese Frage, die er mir einmal stellte, und die mich später vor dem Hintergrund dessen, was mit ihm passierte, immer wieder beschäftigte. ‚Was nimmst du, um nicht verrückt zu werden? Welche Droge hilft dir dabei?‘ Es überraschte ihn sichtlich, als ich sagte, ich würde nichts nehmen. Für ihn existierte diese Möglichkeit gar nicht.“ (Seite 353) Er beschreibt da schon eine ziemlich harte Szene, eine gelegentlich kompromisslose Industrie und dass er oft auch nur machte, was sie wollten und nicht, was er sich für sich wünschte. Und es gab auch einige Jahren, in denen er durch das Land (USA) tingelte, um wenigstens noch etwas Musik zu machen, ohne einen wirklichen Hit zu landen. Und er stellt das eine oder andere Gerücht klar und berichtigt die umherschwirrenden Legenden! Das einzige, was in seinen Erzählungen etwas zu kurz kommt, ist sein Privatleben. Aber das erklärt sich auch darin, dass seine Frau stets nur im Hintergrund blieb und seine Welt des Ruhms nicht teilte. Sein Sohn Mark wurde später sein Manager, aber auch das bleibt eher im Hintergrund, die familiäre Bindung ist eher oberflächlich beschrieben. Dafür gibt es widerum einige sehr interessante Fotos, die den einen oder anderen Karriere-Status beschreiben oder private Bilder mit seiner Familie. Nun, nicht alle Personen oder Melodien sind mir bekannt, aber das ist nicht schlimm. Tom Jones erklärt es kurz und dann versteht es auch ein Leser, der mit der Musik-Industrie nicht so viel zu tun. Ich jedenfalls habe mich nicht einen Augenblick gelangweilt gefühlt und kann diese spannende Geschichte jedem empfehlen, der sich in irgendeiner Form mit ihm verbunden fühlt. Von mir gibt es fünf Sterne!

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  • Over the Top and Back: Die Autobiografie, rezensiert von Götz Piesbergen

    Over the Top and Back

    Splashbooks

    18. May 2016 um 09:07

    Tom Jones ist ein Künstler, der im Laufe seiner Karriere Lieder gesungen hat, die Jung und Alt begeistert haben. Dabei war seine musikalische Laufbahn sehr abwechslungsreich. Er hatte viele Hits hintereinander, aber auch Phasen, in denen es ihm nicht gelang, Songs in den oberen Chartpositionen zu platzieren. Darüber berichtet er jetzt in seiner Autobiographie „Over the Top and Back: Die Autobiographie“.Und wenn man die Lebenserinnerungen des Musikers liest, dann gewinnt man den Eindruck eines Künstlers, der im Leben oft Glück hatte. Glück, immer auf die richtigen Leute zu treffen. Oder zu kennen. So hat er seinen alten Manager kaum gefeuert, da hat er auch schon seinen eigenen Sohn als dessen Nachfolger angeheuert.Generell ist es beeindruckend, wie Tom Jones über seine Karriere schreibt. Und man hat den Eindruck, dass er ein geduldiger Mensch ist, der seinen Freunden durchaus lange Zeit die Treue hält, auch wenn es für ihn selbst nicht gut ist. Denn der oben genannte Manager hatte seine Karriere lange Zeit betreut.Tom Jones gibt sich in seiner Autobiographie quasi als der Gegenentwurf eines typischen Musikers, der in den 60er Jahren erfolgreich geworden ist. Von Drogen hält er nie viel, bzw. er trinkt nur sehr gerne. Hier zeigt sich, dass er aus der britischen Arbeiterklasse stammt und allgemein sehr trinkfest ist. So werden im Laufe des Buches diverse Alkoholika konsumiert, ohne dass es dem Künstler irgendwie negativ schadet. Im Gegenteil: Er blickt auch mit einer gewissen Verachtung auf die herab, die der Gegenkultur der 68er Generation angehörten. Was ihn aber nicht davon abhält, mit einigen prominenten Vertretern von diesen zu singen.Rest lesen unter:http://splashbooks.de/php/rezensionen/rezension/23627/over_the_top_and_back_die_autobiografie

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