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Daniliesing

vor 5 Jahren

Bewerbung als Testleser

Kennt ihr das auch? Ihr möchtet etwas kaufen, ihr braucht Hilfe vom Kundenservice - doch von Service keine Spur? In seinem Buch "Ich bin ein Kunde, holt mich hier raus" aus dem KiWi Verlag beschreibt Tom König, was es heute eigentlich bedeutet Konsument zu sein. Der Autor wird diese Leserunde auch begleiten - ihr könnt ihm also gern Fragen stellen.

Mehr zum Inhalt:
Der nächste freie Mitarbeiter ist für SIE reserviert!

Waffeleis darf nur im Stehen verzehrt werden, Kündigungen sind ausschließlich über eine kostenpflichtige 0900-Nummer möglich, und Bareinzahlungen sind bei der Bank grundsätzlich unerwünscht: Kunden haben in diesem Land nichts zu lachen.

Pointiert und mit beißender Ironie beschreibt Tom König in seiner SPIEGEL-ONLINE-Kolumne »Warteschleife« seine Erlebnisse in der Service-Sahara – und deckt auf, wie viele Unternehmen ihre Kunden nach Strich und Faden betuppen. Er erzählt die irrwitzigsten Kunden-Erlebnisse, die SPIEGEL-ONLINE-Leser ihm geschickt haben – und gibt Tipps, wie man sich gegen die Gängelei von Firmen und Behörden wehren kann.


In diese Situation könnt ihr euch selbst bestens hineinversetzen? Und auf ähnliche Erlebnisse in Tom Königs Buch seid ihr schon gespannt? Dann bewerbt euch doch gleich als Testleser für eins von 25 Exemplaren von "Ich bin ein Kunde, holt mich hier raus".

Wenn ihr an der Leserunde teilnehmen und abschließend eine Rezension schreiben möchtet, dann beantwortet folgende Frage bis spätestens 15. August 2012 und nutzt eure Chance auf das Buch:

In welcher Situation habt ihr euch als Kunde schon mal so richtig betrogen, schlecht beraten oder unfreundlich behandelt gefühlt?

Autor: Tom König
Buch: Ich bin ein Kunde, holt mich hier raus

Daniliesing

vor 5 Jahren

Ab sofort könnt ihr euch bewerben!

Cappuccino-Mama

vor 5 Jahren

Bewerbung als Testleser

Ach , da fällt mir doch ganz spontan die Post ein. Bücher verschwinden im Bermuda-Dreieck und wenn man sich bei der sogenannten Servicestelle beschwert, wird man noch vollkommen kostenlos vom Zusteller zusammengestaucht. (Habe ich mir natürlich nicht bieten lassen und mich gleich nochmals beschwert, worauf der eine "eindrückliche Belehrung über den Umgang mit Kunden" erhalten hat - soll wohl auf gut deutsch heißen, dass er abgemahnt wurde!?)

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Anchesenamun

vor 5 Jahren

Teil 2: Seite 81 - 146
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So, 2. Abschnitt ist gelesen, dann will ich mal meinen Senf dazugeben. (Ketchup kost' extra!)
Einige Sachen fand ich sehr interessant, andere weniger. Z. B. das mit dem Tee hat mich überhaupt nicht interessiert, weil ich 1. keinen Tee mag und 2. es nicht so schlimm finde, dass es viele verschiedene Sorten mit etwas komischen Namen gibt.
Das mit dem DSL-Anbieter - wieso wundern mich solche Sachen nicht mehr?! Weil es wohl mittlerweile schon fast jedem selbst passiert ist, dass er irgendwelche Probleme mit diesen Verbrechern hatte. Allein schon, was wir mit 1&1 schon erleben mussten.
Das mit dem Lokführer ist auch ein starkes Stück. Da tut mir der Kerl schon leid, wenn dann alle glauben, ER sei schuld an der Verspätung. Ist schon schlimm genug, wenn man mit den Kunden nicht kommuniziert, aber wenn es auch intern nicht läuft, dann ist alles verloren.
So, ich les dann mal weiter, das flutscht ja richtig bei diesen kurzen Häppchen.

Caro1893x

vor 5 Jahren

Teil 2: Seite 81 - 146
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Anchesenamun schreibt:
Einige Sachen fand ich sehr interessant, andere weniger. Z. B. das mit dem Tee hat mich überhaupt nicht interessiert, weil ich 1. keinen Tee mag und 2. es nicht so schlimm finde, dass es viele verschiedene Sorten mit etwas komischen Namen gibt.

Ich mag zwar Tee, aber du hast schon Recht, ich finde das jetzt auch nicht schlimm, dass es da verschiedene Namen gibt und wenn dann doch überall das Gleiche drin ist finde ich das auch nicht sooo schlimm. Abgesehen davon gibt es da schon Unterschiede.
Viel schlimmer fand ich die Sache mit der Vanille. Das da draufstehen darf Originalvanille dann ist da nur Vanillin drin... Oder Erdbeerjoghurt aus Holzabfällen (wobei das ja weitläufig bekannt ist)

Anchesenamun

vor 5 Jahren

Teil 3: Seite 147 - Ende

So, jetzt bin ich auch durch! Sorry für die Verspätung, durch ein Praktikum und einen vorübergehenden Wohnortwechsel kam ich nicht schneller ans Buch ran und hab jetzt auch viel weniger Zeit zum Lesen.
Ich mach mich gleich mal an der Rezension zu schaffen!

Anchesenamun

vor 5 Jahren

Eure Rezensionen zum Buch

Bitteschön! :-) Danke, dass ich testlesen durfte!

http://www.lovelybooks.de/autor/Tom-K%C3%B6nig/Ich-bin-ein-Kunde-holt-mich-hier-raus-971498834-w/rezension-984898881/

Caro1893x

vor 5 Jahren

Teil 3: Seite 147 - Ende
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Und ich bin auch durch mit dem Buch. Ich muss leider schon zugeben, dass ich eigentlich bis zum Ende ein bisschen enttäuscht wurde. Mir hat so ein bisschen der Biss gefehlt und der Humor. Teilweise war es schon lustig erzählt, aber manches hätte irgendwie auch noch ein bisschen anders sein können. In manchen Beispielen konnte ich mich tatsächlich auch so ein bisschen wiederfinden. Aber über manches hätte ich mich jetzt auch nicht sooo aufgeregt, ehrlich gesagt.
Leider ist mir im letzten Abschnitt fast der Kragen geplatzt. Ich bin von Beruf Buchhändlerin und muss sagen, dass ich beim Thema Bücher und Buchhandlung echt wütend geworden bin. Vorallem Seite 205 unten, geht aus meiner Sicht überhaupt nicht. Warum ist ein Buchhändler nur ein guter Buchhändler, wenn er auf Schwedenkrimis und Bayernkrimis verzichtet? Ich finde es eine absolute Unverschämtheit Buchhändler die darauf nicht verzichten können, im Prinzip als schlechte Buchhändler bzw. Buchhandlungen hinzustellen. Es ist halt nun mal so, dass wir gerade von diesen Bestsellern leben. sicherlich haben wir auch unser ausgewähltes Sortiment, doch verzichten kann man weder auf Shades of Grey noch den neuen Follett oder sonst etwas. Das sind unsere Umsatzbringer schlechthin. Das sollte eigentlich bekannt sein. Zudem wird auf der nächsten Seite Nonbook als "Tand" bezeichnet, was ebenfalls mittlerweile ein großer Umsatzbringer. Ich finde auch nicht alles super, was die großen Buchhandlesketten da vertreiben, aber mehr oder weniger alle über einen Kamm zu scheren ist auch nicht ok.
Ein weiterer Punkt, der mich wahnsinnig gestört hat ist, dass in den Berichten ständig im Internet eingekauft wird. Jaaa der Autor versucht es erst im Laden, ist da nicht erfolgreich und beschreibt dann, wie toll doch das Internet ist. Ich dachte als Autor sollte man vielleicht wissen, wie wichtig auch die stationären Läden (Buchhandlungen) sind. Wir setzen uns aktiv für Bücher ein und das mehr als jedes Amazon der Welt. Ich finde es superschade, dass im Buch das Internet als das Allheilmittel dargestellt wird und einen Schlag ins Gesicht für jeden Einzelhändler, der wie wir ums Überleben kämpfen muss - und das jeden Tag aufs Neue!!!
Aus diesen Gründen wird das Buch leider keine wirklich gute Beurteilung bekommen (trotz der ab und an ganz lustigen Beispiele). Ich kann mir schon vorstellen, dass das nur mich so trifft, weil ich selbst Buchhändlerin bin, aber vielleicht sollte man, bevor man so ein Buch rausbringt darüber nachdenken, für wen das alles einen Schlag ins Gesicht sein könnte. Und sollte irgendetwas davon ironisch gemeint sein, kam diese Ironie nicht bei mir an, denn lachen kann ich schon lange nicht mehr über sowas!

Francine

vor 5 Jahren

Teil 3: Seite 147 - Ende
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@Caro1893x

Liebe Caro,
ich unterstütze dich in deinen Aussagen und sage noch zusätzlich: es macht traurig und wütend zugleich, so etwas als Buchhändlerin hören bzw. lesen zu müssen. Da fragt man sich zwangsläufig, wofür man sich abstrampelt, wenn ein Verlag und ein Autor die Mühen und die intensive Arbeit, Kunden zu sensibilisieren und für den stationären Handel wieder zu gewinnen, mit so einem "Schund" zunichte machen! Das ist unerhört! Ich überlege ernsthaft, den Verlag diesbezüglich anzuschreiben, was das Lektorat bzw. die Geschäftsleitung sich dabei gedacht hat?! Es ist mir unbegreiflich! Mir fehlen weitere Worte...

Anchesenamun

vor 5 Jahren

Teil 3: Seite 147 - Ende

@Caro1893x und @Francis_Buchblog:
Ich habe das auch nicht ganz verstanden, wieso man dann kein guter Buchhändler ist... Jeder muss von etwas lesen, und man kann von Regionalkrimis o.ä. halten, was man will, (Ich mag die übrigens...) man muss nunmal auch das verkaufen, was gekauft wird, weil man von irgendwas leben muss. Da fällt mir ein anderes Beispiel ein, auch wenn es nichts mit Büchern zu tun hat: Meine Schwägerin und ihr Mann haben ein Kino. Am liebsten würden sie nur Independent-Filme zeigen. Anfangs waren sie ein Programmkino, wurden auch vielfach dafür ausgezeichnet. Aber die Zuschauer blieben aus, und wovon sollen sie und ihre Kinder bitteschön leben? Jetzt zeigen sie natürlich v. a. die Mainstream-Sachen. Sie würden's auch gerne anders machen, aber manchmal geht's halt nicht anders.

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