Tom King

 4.3 Sterne bei 3 Bewertungen
Autor von Vision, DC und die Looney Tunes und weiteren Büchern.

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Batman

Neu erschienen am 19.11.2018 als Taschenbuch bei Panini.

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Vision

Vision

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Erschienen am 12.12.2016
DC und die Looney Tunes

DC und die Looney Tunes

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Erschienen am 21.05.2018
Batman

Batman

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Erschienen am 04.12.2017
Grayson Megaband 1

Grayson Megaband 1

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Erschienen am 25.04.2016
Robin War

Robin War

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Erschienen am 19.09.2016
Batman

Batman

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Erschienen am 10.04.2018
Vision

Vision

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Erschienen am 24.04.2017
Batman

Batman

 (0)
Erschienen am 19.11.2018

Neue Rezensionen zu Tom King

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Rezension zu "Vision" von Tom King

Vision trifft auf Desperat Housewives
AnnkaWunderlandvor 10 Tagen

Klappentext:

Der synthetische Mensch Vision ist als Mitglied der Avengers ein Held. Doch er will mehr. Um menschlicher zu sein, schafft er eine künstliche Familie und lebt mit Frau und Kindern in der Vorstadt. Aber die Idylle birgt auch Probleme. Als ein Mord geschieht, muss Vision entscheiden, wieviel Unmenschlichkeit nötig ist, um seine Familie zu beschützen ...

Meinung:

Ich muss gestehen, dass ich das Comic fast ein Jahr im Schrank liegen hatte vor ich es gelesen habe. Was soll ich sagen? Mir hat es echt gut gefallen. Damals als es rauskam, wurde es auch als beste Mini Serie ausgezeichnet. Das kann ich, nachdem ersten Band schon bestätigen.

Man wird direkt in die Welt von Vision und seiner Familie entführt. Erstmal ist die kleine Stadt Arlington, Virginia, dies ist die Stadt wo die Familie wohnt. Es ist ein Vorort und so begegnen auch manche ihnen gegenüber. Aber trotz alldem versuchen sie sich ein zu leben und zu den Menschen zu gehören.

Es ist aber schwer sich einzuleben als sie dann angegriffen werden, verändert sich alles in der Familie wovon Vision aber erstmal nichts merkt. Erst als es eigentlich schon zu spät ist. Er muss sich entscheiden für wen er sich entscheidet. Die Menschen oder seine Familie? Was wird er wählen?

Allgemein durch die ganzen Geheimnisse und die Morde die eine Kettenreaktion auslösen, bekommt das Buch einen Charm von Desperat Housewives. Besonders die Bemühung dazu zu gehören. Was den Kindern und der Frau schwerfällt. Oft kommen die Fragen auf bei Viv und Vis ob sie z.b auch Bluten oder ob sie normal sind. Irgendwann eskaliert alles und das Leben von ihnen steht auf dem Kopf.

Ich finde das Comic dreht sich viel um das Thema Ausgrenzung, weil man anderes ist. Ein kleiner Spoiler es wird auf die Wand von ihnen gesprüht: „ Haut ab, Steckdosen-F%$&er“. Dies zeigt das die Menschen, obwohl sie mit Captain America oder Iron Man groß geworden sind trotzdem mit den Vision´s Art nichts anfangen können.

Im Verlauf der Geschichte, merkt man das sich was großes anbahnt. Ein großer Kampf.

Fazit:

Das einfach gesagt, es hat was von Desperat Housewives und schlägt dies um längen. Besonders die Morde machen, dass Buch spannend. Obwohl ich auch die Menschliche Seite von Vision und seiner Familie mag. Auch das es sich mit dem Thema Ausgrenzung auseinader setzt. Alles im einem würde ich es jedem empfehlen, der mal was lockers lesen möchte aber trotzdem Spannung haben möchte. Dafür gab es 5 von 5 Sternen.

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Rezension zu "DC und die Looney Tunes" von Tom King

Is' was Doc?
Mueli77vor 7 Monaten

In jeweils zwei Storys, einmal in „realistischer“ Superhelden-Optik und einmal im Cartoon-Style, treffen die Helden des DC-Universums und der Looney Tunes aufeinander. Batman kämpft mit Elmer Fudd um eine verlorene Liebe, Wonder Woman Seite an Seite mit dem Tasmanischen Teufel um das Schicksal ihres Volkes, während Lobo von einem mutierten Koyoten beauftragt wurde, einen ebenfalls mutierten Laufvogel zu jagen. Bugs Bunny soll unterdessen die einzige Möglichkeit sein die vergiftete Kara, alias Supergirl zu retten und der Martian Manhunter versucht Marvin den Marsianer davon abzuhalten, die Erde zu zerstören. Selbst Yosemite Sam braucht Hilfe von Jonah Hex, nachdem er einen Claim voller Gold gefunden hat und plötzlich zum Ziel goldgieriger Räuber wird …

Die größte Sorge bei einem solchen Crossover immer, dass es nicht funktionieren könnte. Und was soll ich sagen? In Teilen wurde die Sorge sogar erfüllt. Mein absoluter Favorit ist auch gleich die erste Geschichte mit Batman und Elmer Fudd. Alle Figuren wurden hier als Menschen dargestellt, auch Bugs Bunny, wodurch im ersten Moment ein unwirkliches Gefühl eintritt, welches sich aber schnell legt. Die düstere Atmosphäre Batmans ergänzt sich ideal mit dem ebenfalls nicht ganz so fröhlichen Elmer Fudd und eine ähnliche Konstellation und mein zweiter Favorit sind Lobo und der Road Runner. Auch hier ist es eine eher realistische Darstellung der Figuren und Ereignisse, die beide Welten genial miteinander verbindet und dennoch glaubhaft erscheinen lässt. Selbst als zum Schluss hin der bekannte Looney Tunes-Humor einsetzt. Platz Drei teilen sich bei mir Wonder Woman und der Tasmanische Teufel mit Jonah Hex und Yosemite Sam. Bei beiden wird mit der Angst in verschiedenen Stilen gespielt und die eingesetzten Figuren sind trotzdem sie zuerst Out-of-Character erscheinen, sprich untypisch für ihr eigentlich bekanntes Handeln agieren, dennoch so angelegt, dass man mitfühl und ihren Handlungen Glauben schenkt. Absolut nichts für mich sind dagegen der Martian Manhunter und Marvin, was wie der unglückliche Versuch wirkt, beide Marsianer zwanghaft in einer Geschichte mit möglichst viel amerikanischem Pathos zu vereinen. Der eine will zerstören, der andere unbedingt retten und an das Gute im jeweils Anderen glauben. Am schlimmsten, war jedoch Bugs Bunny und die Legion der Superhelden. Zu sehr wird hier mit Klischees gearbeitet und was anfangs noch ganz witzig wirkt, verliert sich spätestens ab der Hälfte in einem zähen Dialog und nervigen übertriebenen Aktionen. Ja, zu Beginn ist es ganz witzig, dass auf Plotwiederholungen, und Querverweise in zig tausend Abenteuern hingewiesen wird. Da hat es noch Spaß gemacht, dass auch die Story ähnlich den klassischen Superheldengeschichten in mehrere Kapitel aufgeteilt wurde, nur leider ging dies zulasten der Story, die zuviel von allem haben wollte und letztendlich nichts so richtig davon konnte.

Bisher bin ich vorrangig auf die Hauptgeschichten eingegangen, da sie auch den Großteil des Bandes ausmachen. Doch jeder Geschichte folgten auch etwa acht Seiten mit einer Kurzgeschichte im Looney Tunes-Stil. Hier ist mein klarer Sieger Bill Morrisons Lobo/Road Runner, dicht gefolgt von Batman und Elmer Fudd. Beide schaffen es den Humor, die Leichtigkeit und die Optik der klassischen Lonney Tunes-Cartoons einzufangen. Platz Drei geht an den Martian Manhunter und Marvin, der im Gegensatz zur Hauptstory hier besser überzeugen kann, zusammen mit Jonah Hex und Yosemite Sam, der sich auch den bekannten Elementen der Cartoons bedient, aber eine etwas aktuellere Optik wählt. Der vierte Platz geht an Wonder Woman und den Tasmanischen Teufel. Nicht ganz im Stil der Cartoons, sondern eher im 50s-Style, aber dennoch sehr gelungen hapert es hier lediglich an einer nachvollziehbaren Story, die sich leider einer anderen Geschichte als Grundkonstrukt bedienen muss, um überhaupt zu funktionieren. Auch hier auf dem letzten Platz ist Bugs Bunny mit der Legion der Superhelden. In klassischer Cartoons-Optik wird genau die gleiche Geschichte noch einmal erzählt. Ebenso holprig, ebenso zäh und ohne wirklich witzig zu sein, während alle anderen eine neue Kurzgeschichte als Grundlage für ihren Cartoon-Auftritt wählten. Tja, als großer Bugs Bunny-Fan ist das eine schmerzhafte Feststellung.

Mit vielen bekannten Künstlern, weltberühmten Figuren und erfolgreichen Konzepten können wirklich gute und sehr unterhaltsame Geschichten entstehen. Und so bietet der Band für mich die komplette Bandbreite von kongenialem Humor, über actionreiche Dramatik, leichtfüßige Unterhaltung bis zum absoluten Reinfall einfach alles. Aber der überwiegende Teil dieses über 250 Seiten starken, sehr schönen Softcovers mit Klappenbroschur und mattem Umschlag gestalteten Bandes weiß mich als alten Freund der Looney Tunes und Gelegenheitsleser der DC-Helden zu überzeugen. Dass nun ausgerechnet mein Lieblings-Toon die schlimmste Enttäuschung darstellt, ist zwar nicht so schön, dafür überzeugen wiederum andere Figuren, von denen ich es persönlich nicht erwartet hätte. Wer also schon immer gerne einmal sehen wollte, wie sich Warners klassische Cartoon-Helden gegen die doch etwas düstereren DC-Figuren behaupten, der kann die 26 Euro für diesen Band ohne Bedenken investieren und wird einen wunderschönen Abend damit verbringen.

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