Tom Knox Cagot

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Inhaltsangabe zu „Cagot“ von Tom Knox

Eine Serie entsetzlicher Ritualmorde erschüttert England. Die Opfer sind allesamt sehr alt, sehr vermögend und baskischer Herkunft. Außerdem weisen sie ungewöhnliche Deformierungen an Händen und Füßen auf. Journalist Simon Quinn ermittelt und wird auf einen Volksstamm aufmerksam, der wegen seiner »Andersartigkeit « von jeher verfolgt wurde – die Cagots.

Unterhaltsamer Thriller mit vielen Schauplätzen und Rätseln. Das gabs alles schon besser, aber auf alle Fälle gute Unterhaltung

— andy123
andy123

Am Anfang muss man sich sehr durchkämpfen, aber es nimmt an Spannung zu. Ich empfinde dieses Buch als gut, trotz einiger Schwächen.

— AnnaWaffel
AnnaWaffel

Sehr ärgerlich! Aus einem vielversprechenden Buch wurde ein Werk voller unrealistischer Handlungen und bedenklichen Inhalts.

— Igelmanu66
Igelmanu66

spannend bis zum schluss, sehr empfehlenswert

— michaelbauer
michaelbauer

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  • Cagot

    Cagot
    Traumfeder

    Traumfeder

    Inhalt Am Sterbebett seines Großvaters, erhält David Martinez eine Karte, bei der bestimmte Orte des Baskenlandes eingezeichnet sind. David begibt sich auf die Suche, bei der er nicht einmal weiß, wonach er sucht. Nie hätte er geahnt, dass die Reise so gefährlich werden könnte, denn jemand will um jeden Preis dafür sorgen, dass David sein Ziel niemals erreicht. Simon Quinn ist Journalist in England und schreibt berichte über seltsame Morde, die scheinbar nur eine bestimmte Menschengruppe betreffen. David und Simon ahnen es nicht, doch sie sind der selben Sache auf der Spur. Schon bald werden sich ihre Wege kreuzen. Meine Meinung "Cagot" ist ein Buch, das sein Geheimnis nur sehr langsam preis gibt. Während des Lesens stellte ich mir oft die Frage, was die Geschichte überhaupt sagen will. Worum genau geht es eigentlich? Doch um dies zu erfahren, muss man geduldig sein. David Martinez ist ein Medienanwalt, aufgewachsen ohne Eltern, die während eines Urlaubs starben, hat er nur noch seinen Großvater. Als dieser im Sterben liegt, übergibt er David eine Karte, eben die Karte, die seine Eltern kurz vor deren Tod bei sich hatte. Darauf sind mehrere Punkte markiert, die David aufsuchen soll um zu verstehen, was geschehen war. Zusammen mit der Karte erhält er auch einige Millionen, die es reizbarer machen sollen. Im spanischen Baskenland angekommen, gerät er schon bald in Schwierigkeiten. Ohne es zu wollen, kommt er einem uraltem Geheimnis auf die Spur, welches von so manchen Menschen weiterhin geheim gehalten werden will. Schon bald sitzt ihm ein Feind im Nacken, welcher ihn zu gerne tot sehen würde. Zusammen mit Amy Meyerson, flieht er vor den Verfolgern, jedoch nicht ohne die Punkte auf der Karte zu besuchen. Ihnen wird klar, dass alles mit dem Volk der Cagots zusammen hängt, doch je näher sie der Lösung kommen, desto gefährlicher wird es. Simon Quinn ist Journalist. Als solcher erhält er die Gelegenheit über bestialische Morde in Großbritannien zu schreiben. Schon bald stellt sich heraus, dass nur eine ganz bestimmte Menschengruppe zu den Opfern gehört, eine, die zuvor mit einem Genetiker zu tun hatte, der nun verschwunden ist. Je mehr Nachforschungen Simon anstellt, desto gefährlicher scheint es zu werden, denn auch er ist einem Geheimnis auf der Spur, welches nicht aufgedeckt werden will. Schon bald kreuzen sich sein und Davids Weg. Gemeinsam fliehen sie vor einem grausamen Feind und geben die Suche trotz allem nicht auf, denn die Wahrheit könnte alles verändern. Wie bereits der Titel verrät, geht es in diesem Buch um die Cagots, eine ganz besondere Menschengruppe, die zum Großteil im Baskenland beheimatet ist. Um die Besonderheiten dieser Gruppe zu erfahren, empfehle ich das Buch zu lesen. Es werden viele genetische Erklärungen gegeben, aber auch Verbindungen zu Geschichten aus der Bibel hergestellt. Diese Geschichten sollen die Herkunft der Cagots erörtern. Während des zweiten Weltkriegs geriet diese Menschengruppe ins Visier der Nazis, die mit ihnen, ähnlich wie den Juden, verfuhr. Besonders diese biblischen und historischen Verbindungen stellten sich als äußerst interessant heraus. Vieles davon lässt sich tatsächlich in der Bibel und im Internet nachlesen, sollte man nach mehr Informationen suchen. Die Einleitung stellte sich dagegen als zäh und langatmig heraus. Um ehrlich zu sein, war ich mit dem Ende auch nicht wirklich zufrieden. Nach all dem was war, schien mir dies zu einfach zu sein. Die Charaktere haben so viel durchgemacht nur um so alles zum Ende kommen zu lassen? Tom Knox schafft es auch noch so manche Widerlichkeiten einzubauen, bei der einem richtig übel werden kann. Allerdings hat mich sein Schreibstil beeindruckt. Es hat die zwei Erzählstränge wirklich gut zusammen geführt. Die Geschichte war vielleicht nicht ganz so super, doch der Autor hat mich überzeugt, dass ich mehr von ihm lesen sollte. Fazit Durch zwei interessante und unterschiedliche Protagonisten, kann der Leser das Volk der Cagots kennen lernen. Dabei werden Aspekte ihrer Vergangenheit und Herkunft offenbart, die einfach unglaublich sind. Mit einem tollen Schreibstil kann der Autor überzeugen, doch dies kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass viele Passagen ziemlich langatmig waren.

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    • 2
    Arun

    Arun

    04. May 2015 um 23:53
  • Bergab.

    Cagot
    Igelmanu66

    Igelmanu66

    „Angus…hältst du es für möglich…dass ich Cagot bin? Oder zumindest von Cagots abstamme? – Meiner Meinung nach weist du keins der vordergründigen Cagot-Syndrome auf, aber du hast, vielleicht, eine gewisse Veranlagung. – Genau so etwas habe ich befürchtet. O Gott. – Das heißt nicht, dass du verrückt wirst. Jedenfalls nicht mit Sicherheit. Aber auszuschließen ist es nicht.“ Ich greife mal auf den Klappentext zurück: „Als der Journalist Simon Quinn von einer mysteriösen Mordserie und grausam zugerichteten Leichen hört, wittert er die ganz große Story und beginnt zu recherchieren. Bei seinen Nachforschungen stößt er auf das Volk der Cagot, dem die Opfer angehörten. Ein Volksstamm, der seit Jahrhunderten in den Pyrenäen angesiedelt ist und ebenso lange verfolgt, misshandelt und ausgegrenzt wird. Warum hat man die alten Leute mittels archaischer, unglaublich brutaler Tötungsmethoden hingerichtet? Während Quinn in London recherchiert, ist David Martinez im Baskenland seiner Familiengeschichte auf der Spur. Er lernt Eloise kennen, ein Cagot-Mädchen, das zu den letzten ihres Volkes gehört und möglicherweise etwas über den Tod seiner Eltern weiß. Allerdings gibt es da jemand, der seine Spurensuche mit aller Macht verhindern will – und mit allen Mitteln. Es beginnt eine atemlose Tour de Force durch mehrere Länder, an deren Ende man den Glauben an die Menschheit verliert.“ Um es kurz zu sagen: Den Glauben an die Menschheit hab ich nicht verloren, wohl aber den an dieses Buch. Aber ich greife vor… Als ich begann, dieses Buch zu lesen, dachte ich: „Wow, das wird ein richtig heftiger und spannender Thriller!“ Tatsächlich ist der Start furios und sollte auch den Lesern gefallen, die es gerne etwas blutiger haben. Leider blieb es nicht so. Stattdessen ging es für mich im Laufe der Handlung langsam aber stetig bergab… Ich will nicht ungerecht sein. Man kann ja auch nicht ernsthaft eine Metzel-Szene nach der anderen erwarten. Mal ganz davon abgesehen, dass mir das sicher nicht gefallen würde. Zudem finde ich auch die Kapitel, in denen unsere Protagonisten dem Rätsel auf der Spur sind, wirklich interessant. Ich muss gestehen, dass ich immer mal wieder meine Lektüre unterbrach, um Verschiedenes „nachzugoogeln“. Von den Cagot hatte ich noch nie gehört! Entsprechend war ich entsetzt, als ich merkte, dass das Grundthema kein Fiktives war. Die Handlung verlief in zwei parallelen Erzählsträngen (zum einen die Recherchen von Simon Quinn, zum anderen die Reise des David Martinez), die am Ende zusammenliefen. Bei beiden wurde es sehr spannend, denn ständig waren sie in Gefahr, mussten sich aus einer lebensbedrohlichen Situation nach der andern retten. Und genau da setzt mein erster Kritikpunkt an. Ich fühlte mich nämlich häufig wie in einem James-Bond-Film. Wobei ich diese Filme durchaus mag – nur über den mangelnden Realismusgehalt dürfte kein Zweifel bestehen. Ähnlich war es hier. Eine gefährliche Situation entstand, unsere Helden wurden bedroht, es gab (eigentlich) keinen Ausweg, sie sollten nun endgültig verloren sein… Doch dann konnten sie im letzten Moment doch noch irgendwie fliehen, wurden doch noch gerettet, oder fanden doch noch das, was viele andere zuvor vergebens gesucht hatten. Ich hab die ganze Zeit damit gerechnet, dass sie gleich noch eine Atombombe entschärfen würden – ganze 4 Sekunden vor der Detonation! Natürlich möchte man seine Helden glücklich zum Ende des Buchs bringen. Aber ein paar Zufälle weniger hätten dabei nicht geschadet. Nun gut, ich hatte keinen Tatsachenbericht erwartet. Und bis zu diesem Punkt hätte das Buch von mir immer noch vier Sterne bekommen. Aber dann gab es für mich echte Ärgernisse, über die ich nicht hinwegsehen kann. Man kann sich doch nicht mit den Themen Nazis, Rassen und Eugenik befassen, über mehr als 400 Seiten (zu Recht) diese Dinge verurteilen und dann den „bösen“ Charakter des Buches mit Eigenschaften ausstatten, die den gegenüber seiner Rasse geäußerten Vorurteilen entsprechen! Ich habe wirklich gedacht, ich lese nicht richtig! Was soll ich also als Leser annehmen? Dass an diesen Vorurteilen doch was dran ist? Oder dass diese Person rein zufällig genau eine solch „rassetypische“ Unart hat? Um es mal klar zu sagen: Ich spreche von Kannibalismus. Dieser ist sicher in verschiedenen Kulturkreisen vorgekommen, aber doch bitte nicht genetisch bedingt! Nein, ich nehme an, dass der Autor nicht vernünftig nachgedacht hat. Und das nur, um einen weiteren ekligen Vorfall schildern zu können. Ich finde das sehr bedenklich! Und als wenn das noch nicht gereicht hätte, lässt er einen seiner Protagonisten „befürchten“, dass er ebenfalls ein Cagot sein könnte. Weil er dann ebenfalls diese Veranlagung hätte! Man muss sich das mal vorstellen. Da traut sich ein Mann plötzlich nicht mehr, mit seiner Freundin zusammen zu sein, weil er befürchtet, ein Kannibalismus-Gen in sich zu haben. Also bitte! Die Auflösung konnte mich ebenfalls nicht überzeugen, passte in das obige Schema zu vieler Zufälle. So bleibt für mich als Fazit Ärger darüber, dass aus einem vielversprechenden Buch ein Werk voller unrealistischer Handlungen und bedenklichen Inhalts wurde.

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    • 11
    NiWa

    NiWa

    24. June 2014 um 07:49
    Igelmanu66 schreibt Man kann sich doch nicht mit den Themen Nazis, Rassen und Eugenik befassen, über mehr als 400 Seiten (zu Recht) diese Dinge verurteilen und dann den „bösen“ Charakter des Buches mit Eigenschaften ...

    Das ist ja mal ein genialer Fauxpas!

  • Mixtour

    Cagot
    Arun

    Arun

    Ein Verschwörungsthriller mit folgendem Klappentext: Eine Serie entsetzlicher Ritualmorde erschüttert England. Die Opfer sind allesamt sehr alt, sehr vermögend und baskischer Herkunft. Außerdem weisen sie ungewöhnliche Deformierungen an Händen und Füßen auf. Journalist Simon Quinn ermittelt und wird auf einen Volksstamm aufmerksam, der wegen seiner "Andersartigkeit" von je her verfolgt wurde - die Cagots. Eine spektakuläre Mischung aus Geschichte, Religion, Genforschung und Nervenkitzel, die einem schlaflose Nächte bereitet. Meine Meinung: Für mich ein Buch mit Höhen und Tiefen wobei die Tiefen überwiegen. Zwei Handlungsstränge, einmal der Medienanwalt David Martinelli auf den Spuren seiner Familie, zum anderen Simon Quinn ein Journalist mit guten Beziehungen zur Polizei der über ungewöhnliche Mordfälle berichtet. Ein starker Beginn der eigentlich Lust macht schnell weiter zu lesen. Auch für Freunde der härteren Gangart geeignet, einige Methoden der Folter und des Tötens wie „Knotung“ und „Mundritzen“ werden angewandt und erklärt. Lächerlich wird es das erste Mal als Amy und David bei der Spurensuche anhand einer Karte im Baskenland von dem bösen Terroristen „Miguel“ aufgespürt werden. Nach dem Liebesspiel mit Amy fällt Miguel von einer Sekunde auf die Andere in eine Art Tiefschlaf, diesen Umstand nutzt unser Paar zur Flucht! Auf der Suche nach dem Geheimnis werden viele Länder und Regionen besucht und beschrieben, man merkt das der Autor lange als Reisejournalist gearbeitet hat. Doch der Kern der Sache hat mich nun gar nicht überzeugt. Eine ziemlich krude Story über Abstammungslehre und Rassenkunde mit Auszügen aus der Bibel und dem Talmud, die auch von Königen und Kirche über Jahrhunderte weiterverfolgt und untersucht wurde. In 20. Jahrhundert aufgegriffen und weitergeführt von deutschen Forschern (Eugenik-Rassenkunde) in Südwest-Afrika (Namibia) Diese Erkenntnisse spielen dann eine große Rolle während der NS-Zeit und führen angeblich zu Absprachen zwischen Kirche-Papst und Nazis-Hitler. Kommt mir alles sehr weit her geholt vor und das große Geheimnis finde ich persönlich weniger weltbewegend. Der Autor stellt es natürlich völlig anders da. Für einen Schock bei einigen dürfte eine Episode in Namibia sorgen, dort wie die Verbrennung eines Menschen in aller Deutlichkeit beschrieben, eine zweite geplante Verbrennung gerät wiederum an die Grenze der Lächerlichkeit. Eine für mich eher mittelmäßige Geschichte in die sehr viel hinein gemixt wurde. Mehr als 2 Sterne möchte ich nicht vergeben.

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    • 2
  • Wer ist hier ein Baske?

    Cagot
    walli007

    walli007

    16. June 2013 um 18:46

    Nach Amerika reist der Anwalt David Martinez, um seinen Großvater ein letztes Mal zu sehen. Auf dem Totenbett macht dieser seinem Enkel gegenüber seltsame Andeutungen der Reue und Scham. David kann dass nicht verstehen, denn nach dem frühen Unfalltod seiner Eltern, war der Großvater immer eine feste Größe im Leben des jungen Anwalts. Nachdem der Großvater verstorben ist, erlebt David eine riesige Überraschung. Er erbt zwei Millionen. Zur gleichen Zeit geschehen in England eigenartige Morde, bei denen die Opfer grausam zugerichtet werden. Hier bekommt der Journalist Simon Quinn die Möglichkeit, an den Ermittlungen teilzunehmen.  Am Anfang steht wie so oft die Frage, was soll das? Und die ist hier auf sehr fesselnde Art gelöst. Historie und Gegenwart werden durch die Handlung verbunden und geben dem Leser einen überraschenden Einblick in die Geschichte einiger Volksgruppen. Man ist sehr versucht, die Suchmaschinen zu bemühen, um zu erfahren, was erfunden und was recherchiert ist. Eugenik ist in diesem unseren Land ein gewisses Reizthema, mit dem man vorsichtig umgeht. Doch hier hat der Autor eine Lösung gefunden, die einen besonderen Aha-Effekt hat und den Gedanken des "richtig so" auslöst. Auf diese Art wurden Verfolgungen und Völkermorde vermutlich noch nicht erklärt. Und auch die Schwierigkeiten, mit denen die Protagonisten auf ihrer Suche zu kämpfen haben, sind oft unerwartet und dennoch logisch, wobei das Verhalten der Antagonisten einem manchmal fast die Haare zu Berge stehen lässt.  Ein Thriller der es in sich hat und dabei noch mit interessanten geschichtlichen Varianten aufwartet, die zum Nachdenken und Nachforschen anregen.

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  • Thriller "der anderen Art"

    Cagot
    Thommy28

    Thommy28

    12. February 2012 um 16:00

    Inhaltlich will ich nur soviel sagen: Ein kruder Mix aus Rassentheorien, biblischer Geschichte, Hexenverfolgung im Mittelalter, Nazi-Gräueln und einer Prise Terrorismus (ETA). Darin eingebettet ist aber eine spannende Geschichte in der Gegenwart in der mit grausamen Morden, Intrigen und Geheimnissen nicht gespart wird. Das Ganze ist temporeich geschrieben und lässt sich sehr gut lesen.Leider bleiben die Figuren etwas farblos, hier hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht. Insgesamt ein Thriller "der anderen Art" und daher für den, der einen Mix aus geschichtlichen Fakten gemischt mit viel Phantasie mag, zu empfehlen. An einen Dan Brown, der ähnliches zu bieten hat, kommt der Autor aber vom Sujet her nicht ganz heran, bei der Spannung übertrifft er ihn aber sogar bzw. ist er ihm ebenbürtig.

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  • Rezension zu "Cagot" von Tom Knox

    Cagot
    Yvi

    Yvi

    16. September 2011 um 20:00

    Rezension verkneife ich mir.Bin gar nicht in die Story reingekommen und habe nach der Hälfte des Buches aufgehört.

  • Rezension zu "Cagot" von Tom Knox

    Cagot
    Steffili

    Steffili

    25. July 2011 um 14:03

    Der Großvater von David Martinez stirbt und hinterlääst seinem Enkel eine Karte, in der verschiedene Kirchen im Baskenland eingezeichnet sind. Er vermacht ihm 2 Millionen EUR, wenn er sich auf den Weg ins Baskenland macht, um jeder der Kirchen aufzusuchen. Simon macht sich auf den Weg und schwebt schon bald in Lebensgefahr... Zeitgleich werden in London zwei Menschen brutal gefoltert und ermordet. Der Reporter Simon Quinn versucht, die Hintergründe zu erforschen. Wo ist der Zusammenhang zwischen der Karte und den Morden? Was gibt es im Baskenland zu entdecken? Am Ende steht die Lösung eines großen Rätsels.

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  • Rezension zu "Cagot" von Tom Knox

    Cagot
    HarryF

    HarryF

    14. July 2011 um 20:03

    Ich mag Bücher mit wissenschaftlichem Hintergrund. Cagot ist so eines, gleichzeitig Thriller, Krimi und Schnitzeljagd auf höchstem Niveau, erfährt man nebenbei auch sehr vieles über Genetik und Eugenik, über die Basken und das Baskenland.

  • Rezension zu "Cagot" von Tom Knox

    Cagot
    JessSoul

    JessSoul

    In England werden mehrere Menschen auf brutale Weise gefoltert und ermordet, ganz ohne erkennbares Motiv. Ihre Gemeinsamkeit liegt in einem Vermögen von mehr als einer halben Million Dollar und der Abstammung aus dem Baskenland. Zur selben Zeit stirbt Davids Großvater und hinterlässt ihm überraschenderweise 2 Millionen Dollar, allerdings mit der Bedingung, ins Baskenland zu reisen und einen José Garovillo ausfindig zu machen. Geplagt von seiner langweiligen Arbeit in einem Anwaltsbüro, beschließt er, diese Bedingung zu erfüllen und seinem bisherigen Leben den Rücken zu kehren. Doch schon kurz nach seiner Ankunft im Baskenland gerät David bei der Suche nach dem ominösen José mit ansässigen Terroristen aneinander, ohne überhaupt zu wissen warum. Eine gefährliche Verfolgungsjagd beginnt, die eine Spur von Tod und Verschwörung quer durch Europa und Namibia hinterlässt. Aber was steckt dahinter und welche tragende Bedeutung kommt dabei dem Volk der Basken und den seit Jahrhunderten ausgegrenzten Cagots zu? Cagot von Tom Knox ist ein weitaus intelligenterer und spannenderer Beitrag zu Verschwörungsromanen wie Illuminati und Sakrileg. Die zahlreichen Verstrickungen fordern den Leser heraus, mit Wachsamkeit dabei zu bleiben und die vielfältigen Informationen halten die Spannung so enorm aufrecht, dass man selbst den Gang zur Toilette noch um fünf Kapitel hinauszögert. Dazu kommen die bildlich super beschriebenen Schauplätze und psychologisch sehr gut durchdachte Persönlichkeiten. Ein wirklich herausragendes Buch von ethischer und moralischer Tragweite in einer Zeit, in der Genforschung allmählich Grenzen überschreitet und die Beschäftigung mit der Frage von Nöten ist, wie weit man gehen kann und inwiefern Wissen auch vernichtend ist. Einzige Bemängelung meinerseits sind die in manchen Passagen auftretenden Wiederholungen, wie z.B. Fragen à la "Was hatte das nun wieder zu bedeuten?" oder einfach häufig wiederholte Wortgruppen, was aber auch an Lektorat oder Übersetzter gelegen haben kann. Das ist allerdings wirklich nur eine minimale Trübung des ansonsten außerordentlich großen Lesevergnügens. Positiv sei definitiv noch das zum Buch hinführende alternate reality game "Unberührbar" genannt. Damit bekam man die Möglichkeit, genügend Vorwissen zu sammeln, es erleichterte einem die Vorstellung vieler Schauplätze und ließ sie noch lebendiger erscheinen. Das war wirklich etwas vollkommen Neues und Aufregendes!

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    • 2
  • Rezension zu "Cagot" von Tom Knox

    Cagot
    melly_maeh

    melly_maeh

    04. June 2011 um 00:20

    Ich kann das Buch also jedem empfehlen, der Thriller mag und nicht zu sensibel für deutlich beschriebene Folterszenen ist. Über ein paar habe ich nur mit halbem Auge drübergelesen, weil ich mir das nicht genau vorstelen wollte. Nicht gerade eine Frühstückslektüre. Aber dennoch eine Empfehlung.

  • Rezension zu "Cagot" von Tom Knox

    Cagot
    Chrissi92

    Chrissi92

    24. May 2011 um 19:00

    Eine klasse Geschichte! Wer denkt es geht nur um Rätsel und Mythen hat sich getäuscht. Es wird zwischendurch auch sehr heftig und blutig, also auch kurze Szenen können hier reinhauen ! Aber die Rätsel kommen natürlich nicht zu kurz und spannend ist auch, wie glaubwürdig manche Theorien erscheinen...lässt so manchen an der sozialen Art der Menschen zweifeln...vielleicht auch an sich selbst. Man stellt sich die Frage: wie würde ich reagieren? Das hat mir wirklich sehr gefallen. Auf alle Fälle lesenswert!

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  • Rezension zu "Cagot" von Tom Knox

    Cagot
    Catherine Oertel

    Catherine Oertel

    19. May 2011 um 14:06

    Als ich das Buch in Händen hielt bemerkte ich zuerst, dass ansprechende Cover, welches überaus passend zur Story ist, in der uns der Autor auf eine rasante Schnipsel Jagd über mehrere Kontinente, in verschiedene Kirchen und ein außerordentlich unwirtliches Kloster schickt. In Phoenix stirbt ein Mann und David Martinez erbt überraschend ein Vermögen, dass an ein Vermächtnis geknüpft ist. Um in den Besitz der Barschaft in Höhe von ca. 2 Millionen Dollar zu kommen, muss David ins Baskenland reisen und einen gewissen José Garovillo in einem kleinen Ort namens Lesaka aufsuchen. Denn genau so hat es sein Großvater, von dem er aufgrund seiner Lebensweise immer annahm er wäre arm wie eine Kirchenmaus, in seinem Testament verfügt. Während David sich, ausgestattet mit einer geheimnisvollen Karte, auf die Reise in das größte Abenteuer seines Lebens begibt, werden überall auf der Welt seltsame Ritualmorde verübt. Noch ahnt David nicht, dass er in einen Strudel aus Mord, Intrigen und einem uralten Geheimnis geraten ist, welches ihn in höchste Gefahr bringt. Gleichzeitig versucht Journalist Simon Quinn, Detective Chief Inspector Bob Sanderson von New Scotland Yard bei der Aufklärung der bestialischen Mordserie zu unterstützen. Alle Spuren führen ins Baskenland. Drei Männer die auf unterschiedlichen Wegen versuchen das Böse zu bekämpfen. Doch nur gemeinsam können sie des Rätsels Lösung finden und das größte Geheimnis der Menschheit lüften. Fazit: Anspruchsvolle Lektüre, lebendig, vielschichtig und fesselnd geschrieben. Mitunter ganz schön grausam, abartig und bestürzend, wenn man bedenkt was Menschen – Menschen antun. Definitiv nichts für schwache Nerven. Ein Buch, das den Titel „Thriller“ mit Recht trägt. Ich vergebe 4 von 5 Sternen © Catherine Oertel

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  • Rezension zu "Cagot" von Tom Knox

    Cagot
    ankatess

    ankatess

    10. May 2011 um 16:49

    Cagot beschäftigt sich mit der Frage welchen Einfluss unsere Gene und Vererbungen haben. Dabei geht es von der Eugenetik bis über die Prinzipien der Darwinschen Evolutionstheorie und die Entstehung neuer Arten oder Spezifikationen bis hin zum Schicksal der "Cagot". Ein sehr spannendes Buch was man nicht mehr aus der Hand legen kann. Fiktion und Wahrheit wurden gelungen vermischt und die vielen realen Informationen wurden gut mit rein gebracht.

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  • Rezension zu "Cagot" von Tom Knox

    Cagot
    Gospelsinger

    Gospelsinger

    18. April 2011 um 20:48

    Der Londoner Polizeireporter Simon Quinn hat gute Beziehungen. Deshalb erhält er als einziger Informationen über zwei seltsame Mordfälle. In London und im hintersten Schottland werden zwei alte Damen tot aufgefunden. Auf ungewöhnliche Art und äußerst brutal wurden sie gefoltert und ermordet. Die Foltermethoden waren aus dem Mittelalter, eine „Knotung“ und die Methode des „Mundritzens“. Die einzige Gemeinsamkeit der beiden Frauen war, dass sie große Geldsummen hinterlassen haben und aus dem Baskenland stammten. Bei seinen Recherchen stößt Quinn auf das Volk der Cagot, das seit Jahrhunderten verfolgt und misshandelt wird. Gleichzeitig recherchiert der Amerikaner David Martinez die baskische Geschichte. Sein verstorbener Großvater hat ihm eine große Geldsumme vermacht, aber unter der Bedingung, dass David im Baskenland einen bestimmten ETA-Terroristen und verschiedene Kirchen aufsucht. David gerät dabei auf die Spuren seiner Familiengeschichte und lernt das Cagot-Mädchen Eloise kennen. Eine Bekanntschaft, die gefährliche Auswirkungen hat. Lebensgefährliche Auswirkungen. Bis nach Afrika muss David reisen, um das Rätsel seiner Herkunft zu lösen. Genforschung, ein fast ausgestorbenes Volk, ETA-Terroristen, die politische Lage des Baskenlands, Folter, Liebe, Hexen, Afrika, all das wurde hier gekonnt zu einem atemberaubenden Thriller zusammengefügt. Gestört hat mich nur die teilweise sehr heftige Brutalität. Besonders schlimm fand ich die Beschreibung der langsamen Verbrennung eines Menschen. Das Buch hätte diese extreme Brutalität gar nicht nötig gehabt. Die Thematik und der flüssige Schreibstil hätten genügt, um die Spannung des Thrillers aufzubauen. Besonders gut gefallen dagegen hat mir, etwas über das mir bis dahin unbekannte Volk der Cagot zu erfahren, und mit dem Baskenland einmal einen ganz anderen Handlungsort kennen zu lernen. Wer nicht allzu zart besaitet ist, wird diesen spannenden Thriller nicht aus der Hand legen können.

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  • Rezension zu "Cagot" von Tom Knox

    Cagot
    Penny Warren

    Penny Warren

    16. April 2011 um 11:04

    Mitreißend. Abstoßend. Spannend bis zum Schluss. Simon Quinn ist freier Reporter und wird auf eine Story angesetzt, die nicht nur sein Leben gefährdet. In England geschehen grausame Ritualmorde und Simon soll herausfinden, was dahinter steckt. Zur selben Zeit wird in Amerika David Martinez auf eine Reise geschickt. Eine Reise, um dem Geheimnis seiner Herkunft auf die Spur zu kommen. Mit einer mysteriösen Landkarte seines Vaters macht sich David auf, ins Baskenland, dort lernt er die junge Amy kennen und beide werden in einen Strudel aus Ereignissen gerissen, die sie beide mehrmals fast das Leben kosten. Zwei unterschiedliche Handlungsstränge ziehen sich durch die Geschichte, um letzen Endes zusammen zu finden. Das Buch ist nicht nur spannend bis zum Schluss, sondern mindestens genauso brutal. Mord- und Folterszenen werden Detailreich beschrieben und sind nichts für schwache Nerven, bzw. schwache Mägen. Während der Geschichte werden bereits Fragen des Lesers beantwortet, aber dafür auch wieder neue aufgeworfen. Am Ende der Geschichte wird das ganze Ereignischaos noch einmal zusammengefasst und Licht in das Dunkel aus Verwirrungen und Handlungen gebracht. Ein verdammt gutes Buch, welches mich überzeugte und nur schwer aus der Hand zu legen war.

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