Tom Kummer

 3,4 Sterne bei 48 Bewertungen
Autor von Nina & Tom, Von schlechten Eltern und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Tom Kummer

Tom Kummer, geboren 1961 in Bern, ist ein Schweizer Autor. Als Journalist löste er im Jahr 2000 wegen fiktiver Interviews einen Medienskandal aus. Nach mehreren Jahren in Los Angeles mit seiner Familie, lebt er wieder in Bern. Er schrieb u.a. »Good Morning, Los Angeles - Die tägliche Jagd nach der Wirklichkeit« (1997) und »Blow Up« (2007). Sein letzter Roman »Nina & Tom« (2017) wurde von der Kritik gefeiert.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Tom Kummer

Cover des Buches Nina & Tom (ISBN: 9783351050351)

Nina & Tom

 (30)
Erschienen am 17.03.2017
Cover des Buches Von schlechten Eltern (ISBN: 9783608504286)

Von schlechten Eltern

 (10)
Erschienen am 11.03.2020
Cover des Buches Blow Up (ISBN: 9783453405110)

Blow Up

 (5)
Erschienen am 01.12.2008
Cover des Buches Reportagen #27 (ISBN: 9783906024264)

Reportagen #27

 (0)
Erschienen am 04.02.2016
Cover des Buches Nina und Tom (ISBN: 9783608504538)

Nina und Tom

 (0)
Erschienen am 14.03.2020

Neue Rezensionen zu Tom Kummer

Cover des Buches Von schlechten Eltern (ISBN: 9783608504286)Julia92s avatar

Rezension zu "Von schlechten Eltern" von Tom Kummer

Tom Kummer - Von schlechten Eltern
Julia92vor 8 Monaten

Cover: Einfach grandios! Es hat mich sofort in den Bann gezogen. Im Zentrum liegt ein glasklarer Bergsee mit zwei Menschen, die am Ufer stehen. Umgeben ist alles von Bergen. Die Farbkombination ist sehr gut gewählt! Die schlichte Schrift in schwarz-weiß passt perfekt dazu.

 

Klappentext: Ein Vater kehrt mit seinem Sohn zurück in sein Heimatland. Er hat seine Frau verloren und eines seiner Kinder in Los Angeles zurückgelassen. Nachts fährt er als Chauffeur internationale Führungskräfte und afrikanische Diplomaten durch die Schweizer Berglandschaft. Er muss ein neues Leben finden, eine Zukunft. Für sich und seinen Sohn. Aber irgendwie auch für die ganze verfluchte Menschheit.

 

Meinung: Der Schreibstil des Autors ist flüssig zu lesen, sofort konnte ich in die Geschichte eintauchen. Man erfährt viel über den Protagonisten Tom und seinen Beruf. Nacht für Nacht holt er Geschäftsleute ab und fährt sie durch die Schweiz. Oft sind seine Passagiere mit Tablets oder Smartphones beschäftigt, somit kann Tom seinen Gedanken nachhängen. Ab und zu ergeben sich auch Konversationen, die teils eigenartig sind. Das meine ich jedoch nicht negativ. Es sind Dialoge, wie ich sie in der Art und Weise selten gelesen habe. Tom versucht, immer auf Distanz zu bleiben. Er denkt oft an seine verstorbene Frau Nina, will seine Trauer jedoch nicht zeigen. Diese nächtlichen Fahrten waren interessant, am besten hat mir die Szene mit dem afrikanischen Arzt gefallen. Schade, dass er nachher nicht noch mal aufgetaucht ist.

Tagsüber schläft Tom großteils. Er steht erst auf, wenn sein Sohn Vince von der Schule heimkommt. Ihre Beziehung zueinander würde ich als schwierig einstufen, sie reden zwar von der verstorbenen Frau und Mutter, jedoch will auch hier niemand aktiv trauern. Toms Gedanken über seine beiden Söhne Vince und Frank geht für mich über alle Grenzen. Zuerst war ich schockiert und musste gewisse Sätze nochmal lesen, um zu begreifen, dass ich richtig gelesen hatte. Vater und Sohn Vince (12) liegen stets nackt und ineinander verschlungen im Bett. Vielleicht drücken sie ja so ihre Trauer aus? Ich für meinen Teil kann es nicht begreifen. Auch, dass sich Tom vorstellt, nackt auf seinem 18-jährigen Sohn Frank zu liegen, ihn zu küssen und zu spüren, fand ich etwas verstörend.

Diese Dinge haben mich dazu bewogen, einen Stern abzuziehen. Noch einen Stern Abzug gibt es für die vielen vielen Rechtschreibfehler. Keine Ahnung, ob ich eine Rohfassung erwischt habe, aber so viele Fehler in einem Verlagsbuch sind mir selten untergekommen.

Schade eigentlich, denn ohne die grenzwertige Vater-Sohn-Beziehung und diese ganzen Fehler wäre es ein echtes Schmuckstück gewesen. Somit kann ich nur 3 von 5 Sternen vergeben.

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Cover des Buches Von schlechten Eltern (ISBN: 9783608504286)H

Rezension zu "Von schlechten Eltern" von Tom Kummer

Das Cover des Jahres, leider nicht mal die Story des Monats
Highlandervor 10 Monaten

Was für ein Cover! Ich denke, dass dieses Titelbild unter den Top 3 für 2020 landen wird. Leider konnte mich sonst nicht mehr allzu viel an diesem Buch überzeugen. Es sei hier noch einmal explizit darauf hingewiesen dass es sich nicht um ein autobiografisches Buch handelt. Wie man auf diese Idee kommen sollte?

Nun ja, Tom Kummer, der Autor, ist in Bern geboren, lebte lange Zeit in Los Angeles, hat zwei Söhne und seine Frau Nina ist 2014 an Krebs verstorben. Tom Kummer, der Protagonist, ist in Bern geboren, lebte lange Zeit in Los Angeles, hat zwei Söhne und seine Frau Nina ist 2014 an Krebs verstorben. sowohl Protagonist als auch Autor wohnen mittlerweile wieder in Bern. Der Protagonist bekommt eine Neigung zum Narzissmus attestiert…

Jetzt habe ich schon einiges an Inhalt verraten, bleibt nur noch zu sagen, dass (der Protagonist) Tom in Luxusfahrzeugen afrikanische, hochrangige Personen durch die Schweizer Nacht chauffiert und dabei regelmäßig mit seiner Vergangenheit konfrontiert wird. Gleichzeitig wird das Verhältnis zwischen ihm und seinem jüngeren Sohn beschrieben.

Leider konnte die Geschichte mich nicht abholen. Klappentext und Grundidee fand ich vielversprechend, aber das Buch hat mich trotz durchaus sprachlichem Geschick enttäuscht. Sehr häufig wurden Handlungsstränge angefangen und nicht konsequent zu Ende geführt, z.B. beim Jugendamt, der Politik und dem Klimawandel. Tatsächlich könnte man den Klappentext um zwei Sätze ergänzen und hätte fast schon eine einigermaßen verlässliche Inhaltsangabe und das kann ja nicht der Sinn sein.

Für mich wurden hier wirre Fantasien mit Alltäglichem verknüpft. Mehrfach habe ich mich nach dem Mehrwert für die Leser*innen gefragt. Für manche mag das Literatur sein, für mich fehlte dafür der tiefere Sinn. Auch in Anbetracht der Vorgeschichte des Autors (#borderlinejournalist, googelt ihn mal) lässt mich das Buch sehr verwirrt zurück. Leider auf eine negative Art... 

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Cover des Buches Von schlechten Eltern (ISBN: 9783608504286)M

Rezension zu "Von schlechten Eltern" von Tom Kummer

Von schlechten Eltern von Tom Kummer
maulwurfskindvor einem Jahr

Das buch wurde mir vorgeschlagen, als ich "Marianengraben" von Jasmin Schreiber kaufte (tolles Buch übrigens), und hinterher dachte ich, "na wenn das zusammenpasst, dann kauf ich mir das!"

Ein fataler Fehler! Der Autor bemitleidet sich 200 Seiten lang selbst, der Schreibstil nervt und es passiert genau nichts, außer dass er rumfährt und seinem Sohn ein schlechter Vater ist (immerhin der Titel passt). Ein Buch, wie es nur ein weißer Mann schreiben kann, ganz ehrlich.

An manchen Stellen, wenn die Landschaft beschrieben wird, fand ich die Atmosphäre dann doch ganz schön, aber das wars auch.

Ich habe dieses Buch wirklich nur aufgrund der geringen Seitenzahl durchgelesen, hätte ich es einmal zugeklappt, hätte ich es nie wieder geöffnet.

Vor seinem nächsten Roman sollte der Autor vielleicht lieber in Therapie geben und seinen Sohn in professionelle Obhut geben, statt so einen Müll zu schreiben.

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Gespräche aus der Community



Tom liebt Nina.
Nina liebt Tom.
Sie hat nur noch wenige Tage zu leben.


Die größte Liebesgeschichte seit Love Story.


So jemanden wie Nina hat Tom noch nie gesehen: Sie sieht aus wie ein Knabe und hat diesen Gangsterblick, der keine Schwächen zulässt. Er selbst bastelt Feuerbomben und inszeniert Geschichten, die wie die Wahrheit klingen. In Barcelona lernen sie sich kennen, in Berlin experimentieren sie mit Sex, Pop und Drogen, und in L. A. gründen sie eine Familie. Nina & Tom sind das ungleiche Paar, das nur die Extreme kennt. Doch nun, nach dreißig gemeinsamen Jahren, ist Nina krank. Sie wird sterben. Und niemand kann sie davon abhalten, ihre letzten Tage in Freiheit zu verbringen. Ein Buch, wie es nur das Leben schreiben kann.


“’Wir sind Engel der Hölle’, sage ich zu Nina, als wir in der Lufthansa-Maschine die Anden überqueren. Sie legt ihren Arm über meine Schulter. Ich lege meine Finger auf ihre Wange und streiche hinunter bis zum Kinn. Ich sehe, wie ihre Lippen zittern: ‘Tom’, sagt sie, ‘wie wollen wir jetzt weiterleben?’”


Tom Kummer, der »Bad Boy« des deutschen Journalismus, hat der Frau ein Denkmal gesetzt, von der ihn nur der Tod scheiden konnte: ein durch und durch erschütterndes Buch.

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Über Tom Kummer

Tom Kummer, geboren 1961 in Bern, ist ein Schweizer Journalist. Im Jahr 2000 löste er wegen fiktiver Interviews einen Medienskandal aus. Er lebt in Los Angeles und Bern. Er schrieb u.a. Good Morning, Los Angeles. Die tägliche Jagd nach der Wirklichkeit (1996) und den Roman Blow Up (Blumenbar, 2007).

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