Tom Liehr

 4,1 Sterne bei 399 Bewertungen
Autor von Leichtmatrosen, Idiotentest und weiteren Büchern.
Autorenbild von Tom Liehr (© privat)

Lebenslauf von Tom Liehr

Tom Liehr wurde in Berlin geboren. Seinen ersten Science-Fiction-Roman schrieb er als 14jähriger, weil er in einem Schreibmaschinenkurs so schnell tippen wollte wie seine Mitschülerinnen. Nach dem Abitur studierte er Informatik, danach arbeitete er für das "P.M."-Magazin, war außerdem als Unternehmensberater, Computerverkäufer, Rundfunkproduzent und DJ tätig. Seit 1998 ist er Geschäftsführer eines Unternehmens für Softwareentwicklung. Im Jahre 1990, nach einer künstlerischen Verschnaufpause, wurde er Sieger und Drittplazierter des ersten "Playboy-Literaturwettbewerbs", aus dem später der "Gratwanderpreis" wurde. Im Jahr 2003 erschien im Aufbau-Verlag sein erster Roman "Radio Nights", es folgten dort "Idiotentest" (2005), "Stellungswechsel" (Filmadaption, 2007), "Geisterfahrer" (2008),  "Pauschaltourist" (2009), "Sommerhit" (2011) und "Leichtmatrosen" (2013). "Leichtmatrosen" ist im Jahr 2017 im Auftrag der ARD verfilmt worden. Danach erschienen bei Rowohlt "Nachtankstelle" (2015), "Landeier" (2017) und "Die Wahrheit über Metting" (2020). Sein zwölfter Roman, "Freitags bei Paolo", wird im November 2022 wieder von Aufbau publiziert. Tom Liehr hat außerdem zahlreiche Short Storys und Sachtexte veröffentlicht, sein Roman "Geisterfahrer" ist auch auf Französisch ("À Contresens", 2020, Asphalte) erhältlich, und einen Gutteil seiner Romane gibt es auch als Hörbücher. Er hat den 42erAutoren e.V. mitgegründet und ist Mitglied im PEN Berlin.

Botschaft an meine Leser

Huhu.

Keine Ahnung, wie das gekommen ist, aber offenbar bin ich irgendwie als Autor von "lustigen Jungsbüchern" verortet worden, wobei mit "Jungs" Männer jenseits der 30 gemeint sind. Das trifft möglicherweise auf "Leichtmatrosen" und "Pauschaltourist" zu, aber z.B. "Sommerhit" und "Nachttankstelle" und "Die Wahrheit über Metting" behandeln ernstere Themen als etwa dasjenige, wie eine gut gefüllte Babywindel zu wechseln ist. Was ich sagen will: Gebt nichts auf diese Etiketten. Tatsächlich ist das Lesen von Bücher oft ein exzellenter Weg, um sich von ihnen zu befreien.

Herzlich,
Tom Liehr

Neue Bücher

Cover des Buches Freitags bei Paolo (ISBN: 9783746639406)

Freitags bei Paolo

 (23)
Neu erschienen am 15.11.2022 als Taschenbuch bei Aufbau TB.

Alle Bücher von Tom Liehr

Cover des Buches Leichtmatrosen (ISBN: 9783746630731)

Leichtmatrosen

 (57)
Erschienen am 13.02.2015
Cover des Buches Idiotentest (ISBN: 9783746621838)

Idiotentest

 (48)
Erschienen am 23.09.2005
Cover des Buches Radio Nights (ISBN: 9783746630335)

Radio Nights

 (47)
Erschienen am 18.08.2014
Cover des Buches Sommerhit (ISBN: 9783746629209)

Sommerhit

 (40)
Erschienen am 06.03.2013
Cover des Buches Pauschaltourist (ISBN: 9783746625331)

Pauschaltourist

 (40)
Erschienen am 10.10.2009
Cover des Buches Geisterfahrer (ISBN: 9783746623825)

Geisterfahrer

 (37)
Erschienen am 15.02.2008
Cover des Buches Die Wahrheit über Metting (ISBN: 9783499001840)

Die Wahrheit über Metting

 (29)
Erschienen am 13.10.2020
Cover des Buches Landeier (ISBN: 9783499291098)

Landeier

 (31)
Erschienen am 22.09.2017

Interview mit Tom Liehr

Wie lange schreibst Du schon und wie und wann kam es zur Veröffentlichung Deines ersten Buches?

Mein erster Langtext entstand, als ich dreizehn war, ein SF-Monster-Manuskript mit dem Titel "Der Aufstand der Menschen". Der erste Roman von mir wurde fast 30 Jahre später publiziert, "Radio Nights" bei Aufbau, inzwischen sind es fünf und der sechste folgt im Sommer 2011. Wie es dazu kam? Ich habe mich mit einem (nicht veröffentlichungsfähigen) Manuskript bei der Agentur Michael Meller beworben, irgendwann Ende der Neunziger. Meller sagte sinngemäß: "Scheiß Text, aber Sie können toll erzählen", also haben wir einen Vertretungsvertrag abgeschlossen. Und als ich dann das erste brauchbare Romanmanuskript fertiggestellt hatte, ging alles sehr schnell. Ein paar Wochen, nachdem ich es meiner Agentur geschickt hatte, saß ich bei Aufbau im Chefbüro und schüttelte Hände.

Welcher Autor inspiriert und beeindruckt Dich selbst?

Meine Inspirationsquelle sind Menschen, nicht die Texte anderer Autoren. Ich versuche auch nicht, bestimmte Schriftsteller nachzuahmen, obwohl mir seit ein paar Jahren der Vergleich mit Nick Hornby (dessen Bücher ich ganz okay finde, jedenfalls teilweise) an der Backe hängt. Eine Zeitlang haben mich die amerikanischen Erzähler - Irving, Updike, Roth, DeLillo usw. - sehr beeindruckt, aber ich fürchte, das stagniert inzwischen. Diejenigen, die als Nachfolger gehandelt werden, etwa Jonathan Franzen, begeistern mich nur eingeschränkt. Ich lese gerne die Bücher von Thomas Glavinic, Juli Zeh, Clemens Berger, Heinrich Steinfest, Wolf Haas. Ich mag Haruki Murakami, Ian McEwan, Leon de Winter, Chuck Palahniuk, aber auch Matt Beaumont und Jonathan Tropper, um einige zu nennen. Ich verehre Frank Schulz, ohne auch nur das geringste Bedürfnis zu verspüren, seine Richtung einzuschlagen. Ich gebe mir gelegentlich Terry Pratchett und ähnliche, zur Entspannung. Aber eigentlich mag ich alle Autoren, die großartige Geschichten auf originelle, interessante, spannende, unterhaltsame Weise erzählen. Und ich lese gerne SF, vor allem von Dan Simmons, Iain Banks, John Scalzi und Peter F. Hamilton. Irgendwann werde ich vielleicht meine Jugendidee wieder aufgreifen und einen SF-Roman schreiben.

Woher bekommst Du die Ideen für Deine Bücher?

Das wäre toll, wenn es einen Ort oder so gäbe, wo man sich die Ideen holen kann! Spaß beiseite. Ich fürchte, es geht mir da wie vielen anderen Autoren: Die Ideen sind plötzlich da, und man weiß kaum mehr, woher und warum. Okay, bei meinem Erstling habe ich lange darüber nachgedacht, zu welchem Thema ich viel sagen kann, das zu diesem Thema noch nicht gesagt wurde, und da ich mal eine Radiostation hatte, bot sich dieses Sujet an. Mein zweites Buch erzählt eigentlich die Geschichte eines guten Freundes, ein bisschen auch meine eigene, aber wie es zu der Idee kam - keine Ahnung. Nur bei meinem bisher letzten Roman weiß ich das noch ganz genau: Ich saß mit meinem Lektor beim Bierchen und wir erzählten uns gegenseitig Urlaubsgeschichten. Irgendwann fiel der Begriff "Pauschaltourist". Da sagte mein Lektor: "Das wäre ein schöner Buchtitel." Und schon war die Idee geboren.

Wie hältst Du Kontakt zu Deinen Lesern?

Über Facebook, über meine Website, über Leserbriefe - die ich akribisch beantworte. Über Lesungen. Über Leser- und Bücherportale wie die "Büchereule". Aber eigentlich ist es eher umgekehrt: Die Leser halten den Kontakt mit mir. Es ist mir, um ehrlich zu sein, noch immer ein bisschen peinlich, plötzlich (<hüstel> seit inzwischen 8 Jahren) professioneller Schriftsteller zu sein, und ich reagiere lieber als dass ich agiere. Aber ich finde es toll, dass die Distanz zwischen Autoren und Lesern inzwischen so stark verringert wurde.

Wann und was liest Du selbst?

Ich lese, wann immer ich kann, abends im Bett, nachts in der Kneipe, im Zug, im Urlaub (tonnenweise), am Wochenende in der Bücherlandschaft, die meine Frau und ich uns in die Wohnung haben bauen lassen. Es gibt nichts Wichtigeres für Autoren. Aber ich tue es vor allem, weil Bücher schlicht und ergreifend großartig sind. Übrigens selbst die nicht so guten. Fast jede Geschichte ist letztlich ein Gewinn. Und was ich lese? Siehe Antwort auf Frage 3.

Neue Rezensionen zu Tom Liehr

Cover des Buches Freitags bei Paolo (ISBN: 9783746639406)
K

Rezension zu "Freitags bei Paolo" von Tom Liehr

FREITAGS BEI PAOLO Eine Geschichte über die Liebe und das Leben
katjariedelarslanvor 6 Tagen

Der doppeldeutige Buchname zeugt bereits vom Einfallsreichtum von Tom Liehr. Denn das Ehepaar Freitag trifft sich ab dem Zeitpunkt ihrer intensiven überwältigenden Bekanntschaft 1000 Freitage im Restaurant von Paolo.

Tom Liehr schafft es wieder mit seiner unterhaltsamen, detaillierten, humorvollen Erzähltechnik eine bunte und gefühlvolle Geschichte zu schreiben, die die Leser*innen das Buch nicht aus der Hand legen lässt.

Clemens und Marie sind das Traumpaar, erfolgreich in ihren unterschiedlichen Berufen, tolle Wohnung, tolle Zwillinge und für jeden Freitag ihres Lebens zum Essen in ihrem Stammrestaurant verabredet. Bis dass sich das Leben plötzlich verändert, eigentlich unwichtige Dinge passieren und die Beiden sich trennen. 

Dennoch hat mich irgendetwas an der Geschichte nicht ganz so mitgerissen wie in allen anderen Romanen von Tom Liehr. Teilweise fand ich es zu erfunden, teilweise erinnerten die Figuren an bekannte Prominente und die Beschreibung der Beziehung erschien mir manchmal zu viel. Dennoch ist es eine unterhaltsame, gesellschaftskritische und liebenswerte Geschichte, obwohl es mich anfangs auch nicht gleich fesselte. 

Der „special effect“ des Buches sind die 3 Epiloge, die das weitere Leben aller Figuren kurz zusammenfasst. Somit erhält der Leser eine rundum fertige und gelungene Geschichte.


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Cover des Buches Freitags bei Paolo (ISBN: 9783746639406)
F

Rezension zu "Freitags bei Paolo" von Tom Liehr

Freitags bei Paolo
Florentineevor 13 Tagen

In dem Buch ,,Freitags bei Paolo" von Tom Liehr geht es um Clemens und Marie, die sich an Silvester bei einer Party kennenlernen. Sie bemerken schnell das sie einander mögen und sich mehr vorstellen können. Als sie dann eine Beziehung haben ziehen sie um, in eine neue Wohnung, dort passieren Dinge die sie so schnell nicht erwartet hätten. Als Ritual möchten sie jeden Freitag bei ihrem Lieblingsitaliener (Paolo) zu Abend essen und sie schwören sich wenn es irgendwann nicht mehr zwischen ihnen funkt, beenden sie es. 

Das Buch hat mir gefallen da es sehr detailliert beschrieben ist und man immer der Handlung folgen kann, ohne dass es kompliziert ist. Für Menschen die eher leichte Kost lesen, ist das Buch auf jeden Fall was. Für Menschen, die es eher spannend und nervenkitzelnd mögen, wohl eher nicht, nach meiner Meinung. Es hat mir gefallen, das das Buch an einigen Stellen sehr witzig und humorvoll geschrieben war und ich deswegen öfters schmunzeln konnte. 

Nicht gut an dem Buch fand ich die sehr langen Kapitel. So hatte man weniger Motivation nach dem Buch zu greifen und öfters fand ich das Buch auch zu lange hingezogen. Die Geschichte war an Stellen lang geschrieben wo ich schon wusste das das und das passiert und kurz geschrieben wo ich nicht so viel verstanden habe. Ich hätte mir außerdem mehr Bezug auf die Charaktere gewünscht. Da man hier nie so einen richtigen Protagonisten hat, ist es schwer die Gedankengänge der einzelnen Figuren nachzuvollziehen.

Ich würde dem Buch Menschen weiterempfehlen, die wie schon gesagt es eher ruhiger haben wollen und auch Sinn für Humor haben. Da ich leider nicht so in diesem Genre bin, hat es mir einfach nicht so gut gefallen. Hätte ich leichte Kost in Büchern auch mehr gemocht, hätte es mir bestimmt mehr gefallen. Trotzdem ein großes Lob an den Autor dass er aus so einer kleinen Idee etwas so großes erschaffen konnte, großen Respekt!

Viele Grüße 

Florentine Schubert

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Cover des Buches Freitags bei Paolo (ISBN: 9783746639406)
Subidus avatar

Rezension zu "Freitags bei Paolo" von Tom Liehr

Lieben - verlieren - lieben
Subiduvor einem Monat

Und wieder zeigt Tom Liehr eine neue Seite und bleibt sich doch dabei treu. Ich liebe seine Wortspiele, seine Worterfindungen, seinen Wortwitz, seine Schreibweise. Ich habe dieses  dieses Buch inhaliert. Wort für Wort. Man kann keinen Satz einfach überfliegen. Es könnte einem was entgehen.

Marie und Clemens. Tom Liehr schreibt die Liebesgeschichte der beiden. Eine Liebesgeschichte über 20 Jahre. Er schreibt die Geschichte aus beider Sicht gleichwertig. Keiner wird klein gemacht, keiner schlecht gemacht. So lernt man beide kennen, vom ersten Zusammentreffen an. Tom Liehr schreibt keine Romanzen, kein ChickLit. Also habe ich auch keine intensive Liebesgeschichte erwartet. Und doch ist hier ganz viel Gefühl dabei. Eine sehr große Intensität der Gefühle bei beiden zueinander. Großartig beschrieben und geschrieben.

Das Buch lebt von den Gefühlen zweier Menschen. Vom Beginn einer wundervollen Liebe, eine Symbiose, wie sie nur wenige erleben. Es sind die kleinen feinen Dinge, die zeigen, wie zwei Menschen sich bedingungslose lieben können, wie die Hand auf der Decke, die einen unglaublich glücklich macht. Die Wärme beim Denken an den anderen, an bestimmte Situationen, Rituale. Wie die Treffen der Freitags am Freitag ... tausend Mal.

Irgendwann kommen die ersten kleinen Rissen, ein Genervtsein, der Gedanken, was wäre wenn man noch mal neu anfangen würde. Dann das Verlieren und ein neues Lieben?

Tom Liehr schreibt nicht nur über die beiden, sondern lässt uns Teilhaben an anderen Paaren und deren Beziehungen, so das man hier auch den Vergleich zu anderen Paaren bekommt. Tom Liehr hat die große Gabe besondere Menschen zu erfinden, sie so zu beschreiben, dass man intensiv mit ihnen fühlt, mit ihnen leidet, sie in den Arm nehmen will, sie schütteln will, wütend wird, Mitleid hat, aber sich auch mit ihnen freuen kann . Charaktere, die so anders sind und doch so menschlich. Ganz große Erzählkunst.

Aber auch ein anderes Thema wird in diesem Roman aufgegriffen. Clemens ist Komiker.  Tom Liehr beschreibt hier auch über die Veränderungen in der Kultur- und Künstlerszene in diesen zwanzig Jahren, über den Einfluss der sozialen Netzwerken, der Meinungsfreiheit, den damit verbundenen Verlust der Leichtigkeit. 

Selten hat mich ein Roman so berührt und mitgenommen. Es ist ein sehr intensiver und tiefsinniger Roman, der mich sehr zum Nachdenken angeregt hat. Chapeau Tom Liehr.  

Absolut empfehlenswert und somit verdiente 5 Sterne.


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Gespräche aus der Community

Ab dem 18. November: Leserunde zu Tom Liehrs neuem Roman "Freitags bei Paolo" mit Autorenbegleitung und ein paar Freiexemplaren zur Verlosung

Liebe Lovelybooker,

am 15. November erscheint mein zwölfter Roman "Freitags bei Paolo" im Aufbau-Verlag. Da ich hier schon einige sehr interessante Leserunden miterleben durfte, möchte ich die kleine Tradition auch mit diesem Text fortsetzen, der ein ganz besonderer Text ist. Er erzählt die Geschichte von Marie und Clemens, die sich am letzten Abend des zwanzigsten Jahrhunderts kennen- und liebenlernen, bei einem kleinen Italiener in Berlin-Friedenau, und die schon in der ersten Woche ihres Zusammenseins ein Ritual ins Leben rufen: Sie wollen, wenn nicht gerade die Welt untergeht, an jedem Freitag zu Paolo, zu Ihrem Italiener gehen, um gemeinsam eine weitere Woche des Zusammenseins zu feiern. Was nicht immer einfach ist, weil Clemens schließlich als Comedian reüssiert, und da ist es durchaus problematisch, freitags immer etwas anderes vorzuhaben. Und Marie, die Anwältin, wäre gerne politisch aktiver. Aber über zwanzig Jahre hinweg, von denen der erste Teil des Romans erzählt, schaffen sie es dennoch. Bis ...

Ja, bis. Darum geht es, und um das Danach. Es geht außerdem um Kunstfreiheit in problematischen Zeiten und um Ehrlichkeit in der Politik, aber vor allem geht es um die Frage, was wichtiger ist - die ewige Liebe oder eine Partnerschaft, der die Liebesluft zwar ausgegangen ist, die aber in allen anderen Bereichen noch ideal funktioniert.

Ich würde mich eine rege Teilnahme an der Leserunde freuen, und hoffe, ich kann das ein bisschen pushen, indem ich 20 Freiexemplare anbiete, die mein großzügiger Verlag rechtzeitig verschicken wird. 

Herzlich,

Tom Liehr

259 BeiträgeVerlosung beendet
L
Letzter Beitrag von  Lizzy123vor einem Monat

Vielen Dank für dieses tolle Buch!

https://www.lovelybooks.de/autor/Tom-Liehr/Freitags-bei-Paolo-5017212429-w/rezension/7865289134/

Ich habe meine Rezension auch bei Thalia, Weltbild und Bücher.de veröffentlicht.

25 TB-Freiexemplare und autorenbegleitete Leserunde zum elften Roman von Tom Liehr ("Leichtmatrosen", "Nachttankstelle", "Landeier"). Ich freue mich über den Austausch mit Euch zur Geschichte rund um Tomás Lebesanft, der in einem Altenheim aufwächst und das Leben sozusagen rückwärts kennenlernt.

Metting ist keine Tätigkeit und kein Mensch, sondern ein Ort, aber auch den gibt es nur in meiner Fantasie, jedenfalls das Metting in Niedersachsen, in dem "Die Wahrheit über Metting" überwiegend spielt. Dort wird Tomás Lebesanft groß, im "Alten- und Pflegeheim Horizont" in Metting-Hasenhügel. Dort lernt er auch seine erste große Liebe kennen, die fast siebzig Jahre ältere Marieluise Benedickt. 

Ich freue mich darauf, mit Euch zusammen dorthin zu reisen, und von Euch zu hören, wie Euch die Reise gefällt!

Herzlich,
Tom Liehr

«Tom Liehr ergründet mit großer Freude die verschlungenen Pfade des Lebens und fördert dabei immer wieder die liebenswert dämlichsten Menschen zutage: uns ...» (Edgar Rai)

Buchseite beim Verlag

298 BeiträgeVerlosung beendet
Jidewis avatar
Letzter Beitrag von  Jidewivor 2 Jahren
Vier Männer und eine Tusse
Sie sind bestenfalls Bekannte: Simon, der unzuverlässige Handwerker mit dem Handy-Tick, Henner, der Pfarrer, der gestärkte Hemden liebt, Mark, der Berufschaot, der mit weit über dreißig noch bei seinen Eltern wohnt, und Patrick, der Lektor mit Liebeskummer. Aus einer Laune heraus buchen sie eine Tour auf einem riesigen Hausboot - und das Verhängnis nimmt seinen Lauf. "Leichtmatrosen" ist ein sehr amüsanter, überraschender Roman über vier Männer, deren Leben so nicht weitergehen kann, ein Buch mit Tiefgang in jedem Wortsinn, und eine Liebeserklärung an die wunderschöne Landschaft zwischen Berlin, Ostsee und Elbe.
Der Verlag stellt 25 Exemplare zur Verfügung, und ich möchte die Gelegenheit nutzen, mal eine Leserunde bei Lovelybooks auszuprobieren. Die Bücher wären rechtzeitig zum offiziellen Erscheinungstermin bei den Gewinnern.
Herzlich,
Tom Liehr

272 BeiträgeVerlosung beendet
TomLs avatar
Letzter Beitrag von  TomLvor 6 Jahren
Kleine Info an die Mitleser und möglichen Fans des Romans: Er ist im vergangenen Jahr verfilmt worden, mit Golo Euler, Stefan Százs, Gabriel Merz und Susanne Bormann in den Hauptrollen. Der Film läuft am 12. Mai 2017 um 20.15 Uhr in der ARD. Herzlich, Tom

Zusätzliche Informationen

Tom Liehr wurde am 04. Dezember 1962 in Berlin geboren.

Tom Liehr im Netz:

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auf 59 Merkzettel

von 8 Leser*innen aktuell gelesen

von 16 Leser*innen gefolgt

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