Tom Liehr

 4.1 Sterne bei 341 Bewertungen
Autor von Leichtmatrosen, Idiotentest und weiteren Büchern.
Autorenbild von Tom Liehr (© privat)

Lebenslauf von Tom Liehr

Tom Liehr wurde 1962 in Berlin geboren. Seinen ersten Science-Fiction-Roman schrieb er als 14jähriger, weil er in einem Schreibmaschinenkurs so schnell tippen wollte wie seine Mitschülerinnen. Nach seinem Abitur studierte er Informatik, danach arbeitete er beim P.M. Magazin, als Unternehmensberater, Rundfunkproduzent und DJ tätig. Seit 1998 Besitzer eines Unternehmens für Softwareentwicklung.Im Jahre 1990, nach einer künstlerischen Verschnaufpause, wurde er Sieger und Drittplazierter des ersten "Playboy-Literaturwettbewerbs". Im Jahr 2003 erschien im Aufbau-Verlag sein erster Roman "Radio Nights", es folgten dort "Idiotentest" (2005), "Stellungswechsel" (Filmadaption, 2007), "Geisterfahrer" (2008),  "Pauschaltourist" (2009), "Sommerhit" (2011) und "Leichtmatrosen" (2013). "Leichtmatrosen" ist im Jahr 2017 im Auftrag der ARD verfilmt worden. Ab dem Jahr 2015 wurden die Romane von Tom Liehr bei Rowohlt publiziert, zuerst "Nachtankstelle" (2015) und dann "Landeier" (2017). Der insgesamt elfte Roman "Die Wahrheit über Metting" erschien im Oktober 2020.

Botschaft an meine Leser

Huhu.

Keine Ahnung, wie das gekommen ist, aber offenbar bin ich irgendwie als Autor von "lustigen Jungsbüchern" verortet worden, wobei mit "Jungs" Männer jenseits der 30 gemeint sind. Das trifft möglicherweise auf "Leichtmatrosen" und "Pauschaltourist" zu, aber z.B. "Sommerhit" und "Nachttankstelle" und "Die Wahrheit über Metting" behandeln ernstere Themen als etwa dasjenige, wie eine gut gefüllte Babywindel zu wechseln ist. Was ich sagen will: Gebt nichts auf diese Etiketten. Tatsächlich ist das Lesen von Bücher oft ein exzellenter Weg, um sich von ihnen zu befreien.

Herzlich,
Tom Liehr

Neue Bücher

Die Wahrheit über Metting

 (10)
Neu erschienen am 13.10.2020 als Taschenbuch bei ROWOHLT Taschenbuch.

Alle Bücher von Tom Liehr

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Buchformat:
Cover des Buches Leichtmatrosen (ISBN: 9783352008535)

Leichtmatrosen

 (56)
Erschienen am 15.04.2013
Cover des Buches Idiotentest (ISBN: 9783746621838)

Idiotentest

 (47)
Erschienen am 23.09.2005
Cover des Buches Radio Nights (ISBN: 9783746630335)

Radio Nights

 (45)
Erschienen am 18.08.2014
Cover des Buches Sommerhit (ISBN: 9783746629209)

Sommerhit

 (36)
Erschienen am 06.03.2013
Cover des Buches Pauschaltourist (ISBN: 9783746625331)

Pauschaltourist

 (39)
Erschienen am 10.10.2009
Cover des Buches Geisterfahrer (ISBN: 9783746623825)

Geisterfahrer

 (34)
Erschienen am 15.02.2008
Cover des Buches Landeier (ISBN: 9783499291098)

Landeier

 (30)
Erschienen am 22.09.2017
Cover des Buches Stellungswechsel (ISBN: 9783746623870)

Stellungswechsel

 (24)
Erschienen am 25.09.2007

Interview mit Tom Liehr

Wie lange schreibst Du schon und wie und wann kam es zur Veröffentlichung Deines ersten Buches?

Mein erster Langtext entstand, als ich dreizehn war, ein SF-Monster-Manuskript mit dem Titel "Der Aufstand der Menschen". Der erste Roman von mir wurde fast 30 Jahre später publiziert, "Radio Nights" bei Aufbau, inzwischen sind es fünf und der sechste folgt im Sommer 2011. Wie es dazu kam? Ich habe mich mit einem (nicht veröffentlichungsfähigen) Manuskript bei der Agentur Michael Meller beworben, irgendwann Ende der Neunziger. Meller sagte sinngemäß: "Scheiß Text, aber Sie können toll erzählen", also haben wir einen Vertretungsvertrag abgeschlossen. Und als ich dann das erste brauchbare Romanmanuskript fertiggestellt hatte, ging alles sehr schnell. Ein paar Wochen, nachdem ich es meiner Agentur geschickt hatte, saß ich bei Aufbau im Chefbüro und schüttelte Hände.

Welcher Autor inspiriert und beeindruckt Dich selbst?

Meine Inspirationsquelle sind Menschen, nicht die Texte anderer Autoren. Ich versuche auch nicht, bestimmte Schriftsteller nachzuahmen, obwohl mir seit ein paar Jahren der Vergleich mit Nick Hornby (dessen Bücher ich ganz okay finde, jedenfalls teilweise) an der Backe hängt. Eine Zeitlang haben mich die amerikanischen Erzähler - Irving, Updike, Roth, DeLillo usw. - sehr beeindruckt, aber ich fürchte, das stagniert inzwischen. Diejenigen, die als Nachfolger gehandelt werden, etwa Jonathan Franzen, begeistern mich nur eingeschränkt. Ich lese gerne die Bücher von Thomas Glavinic, Juli Zeh, Clemens Berger, Heinrich Steinfest, Wolf Haas. Ich mag Haruki Murakami, Ian McEwan, Leon de Winter, Chuck Palahniuk, aber auch Matt Beaumont und Jonathan Tropper, um einige zu nennen. Ich verehre Frank Schulz, ohne auch nur das geringste Bedürfnis zu verspüren, seine Richtung einzuschlagen. Ich gebe mir gelegentlich Terry Pratchett und ähnliche, zur Entspannung. Aber eigentlich mag ich alle Autoren, die großartige Geschichten auf originelle, interessante, spannende, unterhaltsame Weise erzählen. Und ich lese gerne SF, vor allem von Dan Simmons, Iain Banks, John Scalzi und Peter F. Hamilton. Irgendwann werde ich vielleicht meine Jugendidee wieder aufgreifen und einen SF-Roman schreiben.

Woher bekommst Du die Ideen für Deine Bücher?

Das wäre toll, wenn es einen Ort oder so gäbe, wo man sich die Ideen holen kann! Spaß beiseite. Ich fürchte, es geht mir da wie vielen anderen Autoren: Die Ideen sind plötzlich da, und man weiß kaum mehr, woher und warum. Okay, bei meinem Erstling habe ich lange darüber nachgedacht, zu welchem Thema ich viel sagen kann, das zu diesem Thema noch nicht gesagt wurde, und da ich mal eine Radiostation hatte, bot sich dieses Sujet an. Mein zweites Buch erzählt eigentlich die Geschichte eines guten Freundes, ein bisschen auch meine eigene, aber wie es zu der Idee kam - keine Ahnung. Nur bei meinem bisher letzten Roman weiß ich das noch ganz genau: Ich saß mit meinem Lektor beim Bierchen und wir erzählten uns gegenseitig Urlaubsgeschichten. Irgendwann fiel der Begriff "Pauschaltourist". Da sagte mein Lektor: "Das wäre ein schöner Buchtitel." Und schon war die Idee geboren.

Wie hältst Du Kontakt zu Deinen Lesern?

Über Facebook, über meine Website, über Leserbriefe - die ich akribisch beantworte. Über Lesungen. Über Leser- und Bücherportale wie die "Büchereule". Aber eigentlich ist es eher umgekehrt: Die Leser halten den Kontakt mit mir. Es ist mir, um ehrlich zu sein, noch immer ein bisschen peinlich, plötzlich (<hüstel> seit inzwischen 8 Jahren) professioneller Schriftsteller zu sein, und ich reagiere lieber als dass ich agiere. Aber ich finde es toll, dass die Distanz zwischen Autoren und Lesern inzwischen so stark verringert wurde.

Wann und was liest Du selbst?

Ich lese, wann immer ich kann, abends im Bett, nachts in der Kneipe, im Zug, im Urlaub (tonnenweise), am Wochenende in der Bücherlandschaft, die meine Frau und ich uns in die Wohnung haben bauen lassen. Es gibt nichts Wichtigeres für Autoren. Aber ich tue es vor allem, weil Bücher schlicht und ergreifend großartig sind. Übrigens selbst die nicht so guten. Fast jede Geschichte ist letztlich ein Gewinn. Und was ich lese? Siehe Antwort auf Frage 3.

Neue Rezensionen zu Tom Liehr

Neu

Rezension zu "Die Wahrheit über Metting" von Tom Liehr

Erinnerungen werden geweckt
liesmal50vor einem Tag

Ein kurzer Hinweis auf die „Geschichte rund um Tomás Lebesanft, der in einem Altenheim aufwächst und das Leben sozusagen rückwärts kennenlernt“ hat mich neugierig gemacht auf das Buch „Die Wahrheit über Metting“ von Tom Liehr, erschienen im Rowohlt Verlag.

Die Geschichte spielt in den 1970er Jahren in dem kleinen fiktiven Ort Metting in Niedersachsen. Hier wächst Tomás Lebesanft auf, in dem Altenheim Horizont, das von seinen Eltern geführt wird. Durch seine aufgeschlossene und liebenswerte Art gewinnt er schnell das Vertrauen vieler Bewohnerinnen und Bewohner. Eine ganz besondere Freundschaft entwickelt sich zwischen Tom und der 82-jährigen Marieluise Benedickt. Wegen seiner Legasthenie findet er in der Schule bei den Lehrern kaum Anerkennung. Darum freue ich mich, dass es der Buchliebhaberin Marieluise gelingt, in Tom die Liebe zu Büchern zu wecken.

Die Gabe des Autors, sich in die Zeit der Handlung zurückzuversetzen, ist bewundernswert. Es gelingt ihm durch detaillierte Beschreibungen, aber auch mit seinem besonderen Schreibstil, meine eigenen Erinnerungen zu wecken und teilweise mit den Erzählungen verschmelzen zu lassen. Dabei sind es nicht nur die schönen Dinge wie das Capri-Eis oder die Beschäftigung mit der HO-Eisenbahn, die mich gern zurückdenken lassen. Es werden auch Erinnerungen ganz anderer Art geweckt, zum Beispiel denke ich an Rassismus durch die Freundschaft zwischen Tom und Filip, den „Zigeunerjungen“, oder an die Ungerechtigkeit, dass Homosexualität damals noch strafrechtlich verfolgt wurde.

Mir hat es gefallen, Toms Kindheit und Jugend in Metting zu begleiten. Auch die Geschichte seiner Rückkehr in seine Heimatstadt nach dreißig Jahren hat mich gefesselt und berührt.

Ich danke für ein tolles Buch mit spannender Unterhaltung und großem Lesevergnügen. Sehr gern empfehle ich das Buch, das so manche Überraschung bereithält,  weiter.

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A

Rezension zu "Die Wahrheit über Metting" von Tom Liehr

Berührende Geschichte
Aleinadvor einem Tag

Die Wahrheit über Metting erzählt die Geschichte von Tomás Lebesanft und führt den Leser im ersten Teil in seine Kindheit in Metting und im zweiten Teil 30 Jahre später in sein Leben als Erwachsener, der in seine Heimat zurückkehrt. Beide Teile sind wunderbar erzählt und die Figuren glaubwürdig und lebensnah beschrieben, die einem im Laufe der Lektüre richtig ans Herz wachsen. Nicht nur Tomás, sondern auch die weise, alte Frau Marieluise, in die der Junge verliebt ist und die letztendlich stirbt, oder sein Freund Filip und dessen Schwester Melina, mit denen er eine innige Freundschaft hat. 

Es sind die kleinen Details wie die Eisstiele, die Tomás und sein Freund nach jedem Eisverzehr vergraben, oder Plätze wie der Kiosk, der einer alten Frau gehört, die ihr Leben lang in Metting arbeitet und auch im Rentenalter nicht damit aufhören will, oder das italienische Restaurant Da Mario, die den Roman so anschaulich und realitätsnah machen. Viele Themen wie das Älterwerden, Freundschaft, Familie, Heimat und Fremdenfeindlichkeit werden dabei kunstvoll miteinander verwoben, wobei das Ganze zum Schluss einen Sinn und vor allem nachdenklich macht. 

Es ist keine Geschichte, die der Leser so schnell vergisst dank seiner liebenswerten Charaktere. Obwohl Tomás im ersten Teil schlecht von Lehrern und auch seinen Eltern, vor allem seiner Mutter, behandelt wird und man an mehreren Stellen wütend wird über so viel Ungerechtigkeit, die dem Jungen widerfährt, ist der Roman zu Ende sehr hoffnungsvoll und versöhnlich, vor allem durch Tomás' Freunde, deren Optimismus bewundernswert ist, da vielleicht viele Menschen eher verbittert durchs Leben gingen, wenn ihnen das, was Filip und Melina passiert ist, passiert wäre.

Ein ganz tolles Buch, das ich allen, Jung und Alt, sehr ans Herz legen möchte. Trotz ernster Themen ist es sehr unterhaltsam und humorvoll geschrieben.

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L

Rezension zu "Die Wahrheit über Metting" von Tom Liehr

Metting und die Wahrheit
leseratte_danivor 2 Tagen

Tomás Lebesanft wächst Ender der 70er-Jahre in der kleinen Stadt Metting auf. Seine Eltern betreiben dort das Pflegeheim Horizont, weshalb er lange glaubt, dass viele Menschen auf der Welt alt, krank oder beides sind. Daneben haben Toms Eltern beide ihre Vorlieben und Geheimnisse – während sein Vater heimlich homosexuell ist, liebt seine Mutter Orangenlikör. Als dann auch noch die rüstige 82-jährige und sehr attraktive Marieluise ins Heim einzieht, erlebt Tom seine erste große Liebe und entdeckt die Liebe zum Lesen und zu Büchern. Auch 30 Jahre später denkt er immer noch an sie, obwohl er keinen Kontakt mehr nach Hause und zu dem Pflegeheim hat. Doch dann erfährt Tom, dass das Heim vor dem finanziellen Aus steht und seine Eltern die letzten Bewohner sind. Daraufhin trifft er eine Entscheidung…

Der Schreibstil ist angenehm, da er auf der einen Seite ernst, auf der anderen Seite aber auch humorvoll ist. Dadurch war ich schnell in der Geschichte drin, die in zwei Teile unterteilt ist. Im ersten Teil wird aus der Kindheit bzw. Jugend von Tom erzählt. Der zweite Teil spielt 30 Jahre nach seinem Weggang aus Metting.

Im ersten Teil werden viele Figuren vorgestellt. Neben Tomás und seinen Eltern lernt man auch die Mitarbeiter und Bewohner des Pflegeheims kennen. Außerdem trifft man auf den besten Freund von Tom und einige Mitschüler sowie Lehrer. Die Eigenschaften der Figuren werden gut herausgearbeitet und es wird gezeigt, dass nicht jeder Mensch gut ist und jeder seine Fehler hat. Zudem werden gesellschaftliche Themen wie Fremdenfeindlichkeit bzw. Rassismus sowie der strukturelle Wandel beleuchtet.

Insgesamt ist das Buch eine etwas andere Geschichte, da tiefergehende Botschaften mitgeteilt werden. Dazu gehört einerseits die Tatsache, dass das Leben unweigerlich irgendwann mit dem Tod endet. Dies wird aber nicht plump abgehandelt, sondern würdevoll dargestellt. Der erste und zweite Teil stellen dies indirekt auch dar, denn aus meiner Sicht schließt sich am Ende des Buchs auch ein Kreis. Daneben werden die oben genannten Themen eingebaut und durch Beispiele unterstützt, die so auch täglich in unseren Alltag zu finden sind.

Ein kleiner „Kritikpunkt“ ist, dass ich mir im zweiten Teil an der einen oder anderen Stelle noch mehr Infos zu den Geschehnissen der letzten 30 Jahre gewünscht hätte. Dagegen wird im ersten Teil auf manche Dinge meiner Meinung nach zu sehr ins Detail gegangen.

Zusammenfassend ist das Buch aber dennoch sehr empfehlenswert, weil es eben eine etwas andere Geschichte mit vielen wichtigen Botschaften ist und die Umsetzung sehr angenehm zu lesen ist sowie zum Nachdenken anregt.

An dieser Stelle möchte ich mich nochmals herzlich bedanken, dass ich an der dazugehörigen Leserunde teilnehmen durfte.

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Gespräche aus der Community

Neu
Cover des Buches Die Wahrheit über Metting

25 TB-Freiexemplare und autorenbegleitete Leserunde zum elften Roman von Tom Liehr ("Leichtmatrosen", "Nachttankstelle", "Landeier"). Ich freue mich über den Austausch mit Euch zur Geschichte rund um Tomás Lebesanft, der in einem Altenheim aufwächst und das Leben sozusagen rückwärts kennenlernt.

Metting ist keine Tätigkeit und kein Mensch, sondern ein Ort, aber auch den gibt es nur in meiner Fantasie, jedenfalls das Metting in Niedersachsen, in dem "Die Wahrheit über Metting" überwiegend spielt. Dort wird Tomás Lebesanft groß, im "Alten- und Pflegeheim Horizont" in Metting-Hasenhügel. Dort lernt er auch seine erste große Liebe kennen, die fast siebzig Jahre ältere Marieluise Benedickt. 

Ich freue mich darauf, mit Euch zusammen dorthin zu reisen, und von Euch zu hören, wie Euch die Reise gefällt!

Herzlich,
Tom Liehr

«Tom Liehr ergründet mit großer Freude die verschlungenen Pfade des Lebens und fördert dabei immer wieder die liebenswert dämlichsten Menschen zutage: uns ...» (Edgar Rai)

Buchseite beim Verlag

251 BeiträgeVerlosung beendet
Letzter Beitrag von  TomLvor 11 Stunden

Danke! Es war mir eine Freude! :)

Cover des Buches Leichtmatrosen
Vier Männer und eine Tusse
Sie sind bestenfalls Bekannte: Simon, der unzuverlässige Handwerker mit dem Handy-Tick, Henner, der Pfarrer, der gestärkte Hemden liebt, Mark, der Berufschaot, der mit weit über dreißig noch bei seinen Eltern wohnt, und Patrick, der Lektor mit Liebeskummer. Aus einer Laune heraus buchen sie eine Tour auf einem riesigen Hausboot - und das Verhängnis nimmt seinen Lauf. "Leichtmatrosen" ist ein sehr amüsanter, überraschender Roman über vier Männer, deren Leben so nicht weitergehen kann, ein Buch mit Tiefgang in jedem Wortsinn, und eine Liebeserklärung an die wunderschöne Landschaft zwischen Berlin, Ostsee und Elbe.
Der Verlag stellt 25 Exemplare zur Verfügung, und ich möchte die Gelegenheit nutzen, mal eine Leserunde bei Lovelybooks auszuprobieren. Die Bücher wären rechtzeitig zum offiziellen Erscheinungstermin bei den Gewinnern.
Herzlich,
Tom Liehr

286 BeiträgeInvalid date
Cover des Buches Landeier
Es ist das Paradies.
Es ist die Hölle.
Man nennt es Landleben.

Sebastian Kunze ist als Großstadtjournalist gescheitert. Er landet mit Frau und Tochter in der brandenburgischen Provinz, denn Melanie ist Psychotherapeutin, und auf dem Land gibt es, was sie braucht: Einen Kassensitz und therapiebedürftige Menschen. Doch die ländliche Realität zwischen Gurkenständen und Landgaststätten hält für das Paar einige Überraschungen bereit. Melanie traut sich bald kaum mehr auf die Straße - wegen all der «Bescheuerten». Sebastian hingegen lernt die Überschaubarkeit des neuen Lebens zu schätzen ...
(Klappentext)

In meinem inzwischen zehnten Roman erzähle ich von einem, der sich für den Mittelpunkt der Welt hält, bis er feststellen muss, dass die Welt eigentlich auch ohne ihn ganz gut zurechtkommt - und sowieso ganz anders ist, als er sich das einbildet, vor allem außerhalb seiner geliebten Großstadt. Ich würde mich freuen, wenn sich ein paar Teilnehmer fänden, die bereit wären, gemeinsam mit mir dieses Buch zu lesen, in Fetzen zu reißen oder ganz okay zu finden. Unter den Mitlesebewerbern werden 20 Freiexemplare verlost, die übrigens vor dem Erscheinungstermin versandt werden.
287 BeiträgeVerlosung beendet

Zusätzliche Informationen

Tom Liehr wurde am 04. Dezember 1962 in Berlin geboren.

Tom Liehr im Netz:

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auf 56 Wunschzettel

von 6 Lesern aktuell gelesen

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