Tom Liehr Landeier

(27)

Lovelybooks Bewertung

  • 20 Bibliotheken
  • 6 Follower
  • 0 Leser
  • 21 Rezensionen
(5)
(18)
(2)
(1)
(1)

Inhaltsangabe zu „Landeier“ von Tom Liehr

Es ist das Paradies.
Es ist die Hölle.
Man nennt es Landleben.

Sebastian Kunze ist als Großstadtjournalist gescheitert. Er landet mit Frau und Tochter in der brandenburgischen Provinz, denn Melanie ist Psychotherapeutin, und auf dem Land gibt es, was sie braucht: Einen Kassensitz und therapiebedürftige Menschen. Doch die ländliche Realität zwischen Gurkenständen und Landgaststätten hält für das Paar einige Überraschungen bereit. Melanie traut sich bald kaum mehr auf die Straße - wegen all der «Bescheuerten». Sebastian hingegen lernt die Überschaubarkeit des neuen Lebens zu schätzen ...

Wer die Kombination von Witz und Anspruch mag, sollte unbedingt Sebastian Kunze kennenlernen.

— Claddy

kurzweilige Unterhaltung

— einialbert

Eine Geschichte die Augen öffnen kann.

— Monice

Eine witzige Story mit Tiefgang und wunderbar ausgearbeitete Charaktere machen die "Landeier" zu einem Leseerlebnis.

— KirstenSlottke

Schade, denn aus diesem Buch hätte man wirklich eine lustige Geschichte machen können.

— testandtry

Amüsant und kurzweilig!

— Manuel2704

Ein Buch mit viel trockenem aber niveauvollem Humor und eine Familie die sich beim Leben auf dem Lande zusammenrauft.

— Angelika123

Großstadt vs. Landleben, eine herrlich schräge Komödie mit schrulligen Typen und einem "großen" Kind , das endlich erwachsen wird.

— louella2209

Ein Hoch auf das Landleben und seine schrulligen Bewohner – herrlich geschrieben

— jutscha

Heitere Großstadt-trifft-Provinz-Posse mit einem Ehemann, der sich vor dem Erwachsenwerden zu drücken versucht...

— seschat

Stöbern in Humor

Wie wir Katzen die Welt sehen

Endlich ein Ratgeber, der auf charmante Art erklärt, warum Katzen sind wie sie sind. Von A bis Z

Ladybella911

Auf alles vorbereitet - Lifehacks für draußen

„Mac Gyver“ Lifehacks 🔧 📎 für draußen 😉

DocAndrew

Pinguine sind kitzlig, Bienen schlafen nie, und keiner schwimmt so langsam wie das Seepferdchen

Ein handliches, süßes und lehrreiches Büchlein mit wahnsinnig tollen Illustrationen.

Niccitrallafitti

Manche mögen's steil

Etwas Romantik, etwas Bergsteigererlebnis und ein vorhersehbares Ende konnten mich dieses Mal nicht völlig überzeugen.

sommerlese

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Mit SK kann man sehr viel Spaß haben

    Landeier

    Claddy

    20. November 2016 um 16:18

    Für den Journalisten Sebastian Kunze läuft gerade alles nicht so, wie er es gebrauchen könnte. Weil die Zeitschrift, für die er seine Kolumnen und Restaurantkritiken schreibt, insolvent ist, verliert er seinen Job. Seine Frau ist, obgleich er sich heimlich sterilisieren ließ, zum zweiten Mal schwanger. Und zu allem Überfluss kauft sie ein Haus in dem winzigen Ort Brunn im Spreewald, eine gute Autostunde von Berlin, Sebastians Lebensmittelpunkt, entfernt, um dort einen Neustart zu versuchen.  Tom Liehr liefert einen Protagonisten, wie man ihn weniger kaum mögen könnte. Arrogant, selbstgefällig und egozentrisch, analysiert und kritisiert er alles, was ihm unter die Augen kommt. Einzig seine Frau Melanie verlangt ihm ab und zu eine anerkennende Bemerkung ab, was ihn nicht daran hindert, sie bei jeder sich bietenden Gelegenheit zu betrügen.  Damit auch kein einziger der überheblichen Gedanken, die vor Sexismus und Political Incorrectness nur so triefen, dem Leser entgeht, berichtet Sebastian Kunze in Ichform. Da er ein gebildeter und intellektueller Zeitgenosse mit der Gabe genauen Hinschauens und der Freude an gewagten Analysen ist, sind seine Auslassungen originell und amüsant. Diese Sicht des Satirikers, der scharfe Beobachtungen mit eigenen, meist verheerenden Beurteilungen anreichert, unterhält auf höchstem Niveau. Auch über seine Frau, die Psychotherapeutin Melanie, erfahren wir einiges. Immer wieder sind kurze Tagebucheintragungen eingefügt, die ihre Gedanken und Gefühle festhalten. Die Distanz, die sie in Berlin zu ihren Patienten gewohnt war, beginnt sie hier im Dörfchen Brunn schon bald zu vermissen. Liebevoll und exakt sind sämtliche Personen gezeichnet. Alle bereichern durch individuelle Schrullen. Der trockene, intelligente Humor unterhält auf hohem Niveau. Auch kleinste Details sind derartig durchdacht, dass sich für maximalen Unterhaltungswert sehr aufmerksames Lesen empfiehlt.  Würde nicht das Ganze zum Ende hin eine Spur zu seicht, wäre dieses Buch sicher ein Volltreffer gewesen. Aber vielleicht gefällt ja dem einen oder anderen Leser genau das: in SK auch die guten Seiten entdecken zu dürfen. Jeder, der exzellenten Schreibstil gepaart mit messerscharfem Witz genießen kann, sollte hier unbedingt zugreifen. 

    Mehr
  • Das SK Projekt

    Landeier

    berka

    19. November 2016 um 01:05

    Dies Buch ist eine 9. Was das bedeutet erfahrt Ihr im Buch recht schnell. Und Ihr werdet entsetzt sein.Der Titel lässt eine weitere Variante aus der Reihe 'Städter zieht aufs Land und züchtet Bohnen' erwarten. Das kommt zwar am Rande auch vor, bildet aber keineswegs das Zentrum der Geschichte. Und die Jahreszeiten spielen auch keine Rolle.Vielmehr geht es um einen äußerst arroganten Journalisten der seinen Job verliert und seiner reizenden Gattin in den Spreewald folgt. Dabei wandelt er sich mehr als seine Squaw und es kommt zu einigen Verwicklungen, mehr wird hier nicht verraten.Die äußere Form: wechselnde Tagebucheinträge der beiden Hauptdarsteller, seine sind deutlich länger. In Ich-Form um die Identifikation zu erleIchtern, das funktioniert gut. Es gibt eine Fülle von Nebenfiguren die äußerst lebendig geschildert werden, das macht neben den flotten Handlungswechseln den Reiz des Buches aus.Kurzweilige Unterhaltung, nicht nur für Spreewald-Besucher und Liebhaber.Und warum ist das Buch nur eine 9? Weil die 10 als Höchstwertung halt sehr schwer erreichbar ist und sparsam vergeben werden sollte, gerade wie es SK uns vormacht.

    Mehr
  • Erstens kommt es anders...

    Landeier

    einialbert

    16. November 2016 um 17:50

    Der selbstherrliche Journalist Sebastian Kunze fällt aus allen Wolken, sein Job ist ohne Vorwarnung weg und seine Frau hat klamm heimlich ein Haus im Spreewald erstanden, um dort eine Praxis für Psychotherapie zu eröffnen und die gemeinsame Tochter dort in behütetem Umfeld aufzuziehen.Und jetzt, soll Kunze wirklich weg aus "seinem" Berlin, das doch ohne ihn eigentlich gar nicht existieren kann? Soll er sich wirklich auf saure Gurken und Landeier einlassen?Erleben Sie mit Sebastian und Melanie Kunze einen Kulturschock der anderen Art. Amüsant, wie verloren Großstädter auf dem flachen Land sein können. Und wo leben die wahren Freaks, in Berlin oder im Spreewald?

    Mehr
  • Leserunde zu "Landeier" von Tom Liehr

    Landeier

    TomL

    Es ist das Paradies. Es ist die Hölle. Man nennt es Landleben. Sebastian Kunze ist als Großstadtjournalist gescheitert. Er landet mit Frau und Tochter in der brandenburgischen Provinz, denn Melanie ist Psychotherapeutin, und auf dem Land gibt es, was sie braucht: Einen Kassensitz und therapiebedürftige Menschen. Doch die ländliche Realität zwischen Gurkenständen und Landgaststätten hält für das Paar einige Überraschungen bereit. Melanie traut sich bald kaum mehr auf die Straße - wegen all der «Bescheuerten». Sebastian hingegen lernt die Überschaubarkeit des neuen Lebens zu schätzen ...(Klappentext)In meinem inzwischen zehnten Roman erzähle ich von einem, der sich für den Mittelpunkt der Welt hält, bis er feststellen muss, dass die Welt eigentlich auch ohne ihn ganz gut zurechtkommt - und sowieso ganz anders ist, als er sich das einbildet, vor allem außerhalb seiner geliebten Großstadt. Ich würde mich freuen, wenn sich ein paar Teilnehmer fänden, die bereit wären, gemeinsam mit mir dieses Buch zu lesen, in Fetzen zu reißen oder ganz okay zu finden. Unter den Mitlesebewerbern werden 20 Freiexemplare verlost, die übrigens vor dem Erscheinungstermin versandt werden.

    Mehr
    • 286
  • Stadt kann jeder, aber Land muss man können.

    Landeier

    Monice

    08. November 2016 um 14:44

    In "Landeier" von Tom Liehr, wird ganz toll gezeigt wie einfach und anonym das Leben in einer Großstadt ist und wie kompliziert und persönlich das Leben auf dem Land dagegen sein kann. Ich hatte am Anfang ein kleines Problem in die Geschichte rein zu kommen und das lag allein an der Arroganz des Hauptprotakonisten. Doch nach einigen Seiten hatte ich seine Art verstanden und konnte es umsetzten für mich. Das Buch hat sich ansonsten gut gelesen. Melanie war mir sehr sympathisch, auch wenn sie es doch sehr Überrumpelt alle anderen vor Vollendete Tatsachen gestellt hat. Der Schreibstil, war locker und hat den Leser den die Seiten fließend lesen lassen. Leider gab es zwischendrin ein zwei Spannungsabfälle, so das es etwas zäh wurde, aber trotzdem war es ein Gutes Buch, was als leichte Lektüre für zwischendurch, trotzdem zum Nachdenken anregt. Inhalt:Für Sebastian Kunze ändert sich von jetzt auf gleich alles. Zuerst muss er über Umwege erfahren, das er seinen Job verloren hat, dann stellt ihn seine Frau Melanie vor eine Große Entscheidung und eine für ihn getroffenen Entscheidung wird zur Nebensache. Melanie hat ohne Sebastians wissen ein Haus im Spreewald gekauft und den Umzug organisiert. Mit Tochter und Mann will sie hier eine eigene Praxis aufbauen und das Leben neu starten. Doch Sebastian weiß nicht wie ihm geschieht, für ihn bliebt vorerst keine andere Wahl. Er der Städter und Frauenheld findet sich jetzt in der Provinz wieder und muss sich neu orientieren. Als Melanie verkündet Schwanger zu sein, zweifelt er an der Vaterschaft. Erst durch eine schwere Erkrankung seines besten Freundes öffnen sich seine Augen und er gesteht all seine Sünden. Die Hoffnung auf eine Familie aufgegeben, kommt dann vielleicht doch noch die Wende.   Viel Spaß beim Lesen.

    Mehr
  • Ein Roman für Stadtmenschen und Landeier.

    Landeier

    claireb

    08. November 2016 um 00:35

    Als der Journalist Sebastian plötzlich seinen Job verliert, ändert sich alles. Seine Frau Melanie kauft sich ohne sein Wissen ein Haus im Spreewald, JWD, nicht in Berlin und möchte dort gerne mit Sebastian und der gemeinsamen Tochter wohnen. Aber auch Sebastian verschweigt Melanie so einiges. Zum einen lebt er trotz Ehe eher ein Junggesellenleben mit vielen Frauenbekanntschaften, viel Sex und wenig Verbindlichkeit und zum anderen hat er sich in Prag sterilisieren lassen.Melanie eröffnet in der Provinz eine psychotherapeutische Praxis, doch sie merkt schnell, dass es auch Schattenseiten hat, auf dem Land als Psychotherapeutin zu arbeiten und quasi die halbe Nachbarschaft zu therapieren. Tom Liehr überzeugt durch seinen lockeren und humorvollen Schreibstil. Durch den Aufbau der Kapitel, in denen mal die Geschichte aus Melanies und mal aus Sebastians Sicht erzählt wird, wird man als Leser gut abgeholt und kann sich gut in beide Protagonisten hineinversetzen. Insgesamt hat mir Landeier sehr gut gefallen. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt und kann den Roman nur weiterempfehlen.

    Mehr
  • Leseerlebnis

    Landeier

    KirstenSlottke

    06. November 2016 um 19:21

    Der eher unsympathische Journalist Sebastian Kunze zieht mit seiner Frau Melanie unfreiwillig von Berlin ins Land der Spreewaldgurken. Die Annehmlichkeiten der Großstadt und das neue Landleben werden aus Sicht von Sebastian Kunze sehr plastisch geschildert. Dabei geht es in diesem Buch nicht um die oberflächliche Darstellung des ländlichen Lebens mit allem drum und dran. Auch wenn lebhafte Schilderungen desselben nicht zu kurz kommen. Vielmehr geht es um Sebastians Beziehung zu seiner Frau Melanie und zu seiner Tochter. Über diese Beziehung mit ihren Hochs und Tiefs wird alles andere als oberflächlich geschrieben. Und tiefgründig geht es auch um Sebastians Sicht von sich selbst, der Entwicklung seiner eigenen Person und sein Denken über, von und an Personen die ihm wichtig sind, oder es werden. Diesen Entwicklungsprozess liest man mit lockeren und leichten Worten, in einer Schreibweise, die es mir schwer gemacht haben, das Buch aus der Hand zu legen. Gefühle kommen auf keinen Fall zu kurz. Als Leserin habe ich in der Geschichte mitgelebt. Langeweile kam nie auf, vielmehr war permanent die Neugier vorhanden, wie es weitergeht. Selbst am Ende angelangt, hätte ich gerne noch mehr Zeit in dieser Geschichte verbracht. Hinzu kommen wunderbar ausgearbeitete Charaktere der Haupt- und Nebendarsteller, welche die "Landeier" zu einem Leseerlebnis machen.

    Mehr
  • Landeier

    Landeier

    Pixibuch

    06. November 2016 um 17:38

    Schon der Titel dieses Buches ist mir irgendwie sofort ins Auge gestochen. Der Inhalt geht leicht zu lesen, ist sehr flippig und beschreibt den Alltag einer "fast" normalen Familie in der heutigen Zeit. Sebastian in Journalist und ist in seinen Kolumnen nicht gerade zimperlich. So Mancher bekommt hier knüppeldick sein Fett ab. Er liebt sein leben, zuhause haltet seine Frau die Fäden in der Hand. Er betrügt Pocahontas und hat zu seiner kleinen Tochter so gut wie keine Beziehung. Doch dann macht sein Blatt pleite und er sitzt auf der Straße. Seine Frau wollte wegen des Kindes schon lange aus Berlin weg und hat im ehemaligen Osten in einem kleinen verschlafenen Ort ein Haus gekauft, in der sie auch eine Praxis für Psychotherapie betreiben will.  Natürlich paßt das dem Großstadtmenschen Sebastian überhaupt nicht. Aber wider Erwarten gibt es auch ein paar nette Leute in dem Ort. Er meint aber immer noch, dass er der BERLINER Journalist ist und so kommt es zu einigen Ungereimtheiten und Verständigungsschwierigkeiten. Der Autor beschreibt dies in so identischer und natürlicher Form, dass der Leser meint, mittendrin dabei zu sein. Gut beschreibt er auch den Unterschied zwischen der Weltstadt Berlin und dem heimeligen Dorf anderen Ende der Welt.Sein Sprachgefühl und seine Wortwahl sind wirklich außerordentlich gut geraten. Wer hier ein hochtrabendes Buch erwartet, liegt falsch. Dies ist eine Lektüre zur vollen Unterhaltung und zum Abschalten. Ich kann diesen Roman nur weiterempfehlen.

    Mehr
  • Oft langweilig

    Landeier

    testandtry

    05. November 2016 um 12:24

    Das Cover:Abgebildet ist ein roter Traktor, der ein Autor abschleppt. Das passt zur Geschichte. Denn Sebastian wohnt nun mit seiner Familie auf dem Land und auch sein Auto wird einmal abgeschleppt. Meine Rezension:Das Buch beginnt mit der Sterilisation von Sebastian, denn er möchte nach einer Tochter keine Kinder mehr. Schließlich hat er auch zu seiner kleinen Tochter kein inniges Verhältnis und Kinder findet er einfach nervig. Die Sterilisation lässt er in Prag durchführen ohne das seine Frau Melanie davon erfährt. Dann geht das Stadtmagazin für das er schreibt pleite. Plötzlich ist er arbeitslos und findet keinen neuen Job. Seine Frau Melanie macht sich dagegen mit einer Psychotherapie-Praxis auf dem Land in Brandenburg selbstständig. Das heißt die ganze Familie muss umziehen. Nun muss er sich um Kind und den Haushalt kümmern. Zusätzlich gibt es in der Provinz die seltsamsten Menschen, die oft in Melanies Praxis landen. Als erfährt das Melanie schwanger ist, verliert er das Vertrauen zu ihr und glaubt das sie ihn mit seinem Kumpel betrogen hat. Doch er macht Melanie keinen Vorwurf, sondern täuscht ihr eine perfekte Beziehung vor. Im Dorf tritt er einen Literaturzirkel bei und versucht sich einzugewöhnen. Sogar das Verhältnis zu seiner Tochter verbessert sich. Ob das Dorfleben am Ende doch noch die Beziehung rettet? Das müsst ihr selbst lesen.Es wird immer abwechselnd aus der Sicht von Sebastian und Melanie erzählt. Melanie schreibt immer kurze Tagebucheinträge über ihre Gedanken und Gefühle. Sebastian erzählt ausführlicher. Allerdings fand ich am Anfang Sebastian überhaupt nicht sympatisch und eher arrogant. Er macht sich lustig über andere und ist von sich selbst überzeugt. Die Pleite des Stadtmagazins bringt ihn wenigstens dazu von seinem hohen Ross herunterzusteigen und nicht mehr so zynisch wie in seinen Artikeln zu sein. Melanie ist hingegen eine selbstbewusste Frau, die eigentlich auch gut ohne Sebastian klarkommen würde. Warum sie sich nicht scheiden lassen, ist mir ein Rätsel. Sie sind eher noch wegen des gemeinsames Kindes zusammen. Als Melanie erneut schwanger wird, zerbröckelt die Beziehung immer mehr, denn Sebastian kann ja eigentlich nicht der Vater sein. Ich muss zugeben das ich mich mit dem Lesen schwer getan habe. Denn der Schreibstil des Autors gefällt mir gar nicht. Es wird oft lang und ausschweifend über Nebensächlichkeiten berichtet, so dass es einfach langweilig wird. Ich habe das Buch sogar eine Woche beiseite gelegt, weil mich die Geschichte nur noch genervt hat. Da habe ich lieber Musik gehört oder Filme angeschaut. Nur ablenken, so dass ich das Buch nicht weiterlesen muss. Ungefähr solche Ablenkungen wie damals, wenn ich keine Lust zum Lernen hatte. Doch dann habe ich das Buch letztendlich doch ausgelesen. Dabei habe ich aber viel übersprungen, wenn es wieder um Nebensächlichkeiten ging. Das Ende ist auch nicht gerade das was ich mir erwartet hätte. Irgendwie hat mir bei diesem Buch der gewisse "Kick" gefehlt. Die Inhaltsangabe hörte sich viel lustiger an als tatsächlich.

    Mehr
  • Plötzlich Landei

    Landeier

    Manuel2704

    04. November 2016 um 19:23

    Als der Journalist Sebastian seinen Job in Berlin verliert und seine Frau, die Psychotherapeutin Melanie, ohne sein Wissen einfach ein Haus in der brandenburgischen Provinz kauft, ist er zuerst überhaupt nicht begeistert von der Aussicht mit seiner Frau und der gemeinsamen Tochter ein Dasein auf dem öden Lande zu fristen. Doch auch Sebastian verheimlicht seiner Frau so einiges – zum Beispiel die eine oder andere Liebelei oder die heimliche Sterilisation, die er hat durchführen lassen, um nicht nochmal Vater zu werden. Nachdem Melanie auf dem Land ihre eigene Praxis eröffnet hat, wo es mehr als genügend Patienten gibt, traut sie sich plötzlich wegen der ganzen „Bescheuerten“ nicht mehr aus dem Haus und auch sonst hält das ungewohnte Landleben noch einige Überraschungen für die Familie bereit... Autor Tom Lier hat mit „Landeier“ einen sehr unterhaltsamen und vor allem extrem witzigen Roman geschrieben, der sich durch den tollen und flüssigen Schreibstil angenehm lesen lässt. Ich habe sofort gut in die Geschichte hineingefunden – was meist ja schon die halbe Miete ist – und mich das ganze Buch hindurch gut unterhalten gefühlt. Auch der Humor des Autors gefällt mir sehr gut, wodurch er mir einige „Lacher“ entlockt hat. Die Protagonisten sind authentisch und sympathisch dargestellt und auch die sonstigen Beschreibungen, z.B. von der Umgebung, sind anschaulich und rundum gelungen. Durch unterschiedliche Erzählperspektiven lässt der Autor mal Melanie und mal Sebastian zu Wort kommen, wodurch man als Leser sehr gute Einblicke in deren Leben erhält und sich viel besser in sie hineinversetzen und –fühlen kann.Insgesamt einfach ein tolles Buch mit einer kurzweiligen Geschichte, die großen Spaß macht!

    Mehr
  • Landleben als Chance

    Landeier

    Angelika123

    30. October 2016 um 22:36

    Sebastian ist Journalist und nicht gerade ein Sympathieträger, nein eher ist er ein „Kotzbrocken“. Er betrügt seine Frau, kümmert sich nicht um das gemeinsame Kind und unterzieht sich heimlich einer Vasektomie. Als die Zeitung, bei der er eine Kolumne schreibt, vor dem aus steht, wird er entlassen Seine Frau Melanie ist Psychotherapeutin und kauft heimlich ein Haus mit Praxis auf dem Lande. Notgedrungen zieht er mit der Familie aufs Land und empfindet nach anfänglichen Eingewöhnungsproblemen das Landleben als ganz angenehm. Ein Buch, das ich mit Freude gelesen habe und das viel zu schnell zu Ende war. Der trockene Humor, der intelligent und anspruchsvoll daher kommt, hat mich immer wieder sehr erheitert. Den Schreibstil in der Ich-Perspektive und noch dazu von zwei Seiten geschrieben fand ich locker, spannend und ansprechend – nichts Alltägliches. Es war mal etwas anderes - abwechslungsreich und einfach klasse. Das Buch blieb bis zum Schluss spannend und trotz Happy-End blieb eine Frage noch immer offen. Das lässt mich auf eine Fortsetzung hoffen, über die ich mich sehr freuen würde. Der Roman hat mich begeistert und wunderbar niveauvoll unterhalten.

    Mehr
  • Überzeugter Großstädter zieht notgedrungen aufs Land

    Landeier

    Gise

    28. October 2016 um 13:45

    Nach mehrjähriger Tätigkeit ist Sebastian Kunze als Großstadtjournalist gescheitert. Als überzeugter Berliner landet er mit Frau und Tochter in der brandenburgischen Provinz, wo seine Frau Melanie ihre Praxis als Psychotherapeutin erfolgreich eröffnet. Die beiden lieben sich, verheimlichen sich aber ein paar Kleinigkeiten: Sebastian hat sich in Tschechien sterilisieren lassen, Melanie hat ohne sein Wissen das Haus in Brunn gekauft und ist schwanger mit dem zweiten Kind. Nun müssen sich beide in der ländlichen Gegend wiederfinden: Melanie als gefragte Therapeutin, die so manches erfährt, was sie gar nicht wissen wollte von ihren Nachbarn, Sebastian als Babysitter, der plötzlich seine Ader als Bastipapi entdeckt.Tom Liehr wirft den Leser gleich zu Beginn in das turbulente Geschehen mit den beiden Eheleuten, die in diesem Buch viele Federn lassen müssen. Dabei werden nicht nur die Hauptfiguren akribisch beleuchtet, nein, auch die Nebenfiguren werden mit viel Liebe ausgearbeitet. Bissiger Humor paart sich mit so mancher Situationskomik. Dabei bleibt der Autor seinen Figuren immer treu, sie bleiben (trotz so mancher negativer Eigenschaft) immer sympathisch. Der Leser aber wird so manches Grinsen im Gesicht tragen oder auch laute Lacher loslassen.So entsteht ein äußerst unterhaltsames, witziges Buch, das durch viele Turbulenzen und einem gelungenen Spannungsbogen überzeugt. Empfehlenswert! 

    Mehr
  • Überzeugter Großstädter zieht notgedrungen aufs Land

    Landeier

    Gise

    28. October 2016 um 13:45

    Nach mehrjähriger Tätigkeit ist Sebastian Kunze als Großstadtjournalist gescheitert. Als überzeugter Berliner landet er mit Frau und Tochter in der brandenburgischen Provinz, wo seine Frau Melanie ihre Praxis als Psychotherapeutin erfolgreich eröffnet. Die beiden lieben sich, verheimlichen sich aber ein paar Kleinigkeiten: Sebastian hat sich in Tschechien sterilisieren lassen, Melanie hat ohne sein Wissen das Haus in Brunn gekauft und ist schwanger mit dem zweiten Kind. Nun müssen sich beide in der ländlichen Gegend wiederfinden: Melanie als gefragte Therapeutin, die so manches erfährt, was sie gar nicht wissen wollte von ihren Nachbarn, Sebastian als Babysitter, der plötzlich seine Ader als Bastipapi entdeckt.Tom Liehr wirft den Leser gleich zu Beginn in das turbulente Geschehen mit den beiden Eheleuten, die in diesem Buch viele Federn lassen müssen. Dabei werden nicht nur die Hauptfiguren akribisch beleuchtet, nein, auch die Nebenfiguren werden mit viel Liebe ausgearbeitet. Bissiger Humor paart sich mit so mancher Situationskomik. Dabei bleibt der Autor seinen Figuren immer treu, sie bleiben (trotz so mancher negativer Eigenschaft) immer sympathisch. Der Leser aber wird so manches Grinsen im Gesicht tragen oder auch laute Lacher loslassen.So entsteht ein äußerst unterhaltsames, witziges Buch, das durch viele Turbulenzen und einem gelungenen Spannungsbogen überzeugt. Empfehlenswert! 

    Mehr
  • Ein Hoch auf das Landleben und seine schrulligen Bewohner – herrlich geschrieben

    Landeier

    jutscha

    28. October 2016 um 12:10

    Sebastian ist Journalist und Chauvinist, wenig einfühlsam bei seiner Kolumne und eher ein Typ, der gerne verbal austeilt, absoluter und bekennender Stadtmensch und ein Frauenheld. Dass er verheiratet und Vater ist, stört ihn dabei wenig, dabei hat er die seiner Meinung nach schönste Frau geheiratet, die ihm je begegnet ist. Da er keine Lust hat, noch einmal Vater zu werden, lässt er sich in Polen heimlich sterilisieren.Als er ohne Vorwarnung seinen Job verliert und er erfährt, dass seine Frau Melanie ohne ihn einzuweihen ein Haus im Spreewald auf dem Land gekauft hat, ist er am Boden zerstört. Dennoch zieht er dorthin – was bleibt ihm auch anderes übrig ohne Job. Doch es kommt alles anders als erwartet. Melanie, Psychotherapeutin mit nun eigener Praxis, traut sich bald wegen der ganzen „Bescheuerten“ nicht mehr auf die Straße, und Sebastian lernt, das neue Leben zu schätzen.Mein erster Roman des Autors Tom Liehr hat mir viel Spaß gemacht und macht Lust auf mehr. Der Schreibstil ist leicht und flüssig und die Macken der Protagonisten sowie der ländlichen Bewohner sind so liebenswert dargestellt, dass es fast nicht ausbleibt, dass der Leser sich selbst in den Spreewald wünscht. Ich finde den Roman herrlich geschrieben und absolut witzig. Die Geschichte ist zwar teilweise vorhersehbar, aber das hat meiner Lesefreude absolut keinen Abbruch getan. Sie eignet sich prima zum Abschalten und Amüsieren, auch wenn es durchaus anspruchsvoll geschrieben ist. Ich kann das Buch ohne wenn und aber empfehlen, obwohl es eigentlich nicht mein bevorzugtes Genre ist und vergebe verdiente 4 von 5 Sternen.

    Mehr
  • Verquere Story über Großstadt meets Provinz

    Landeier

    seschat

    23. October 2016 um 17:33

    INHALTDer Berliner Sebastian Kurze, Anfang 40, ist mit Leib und Seele Großstadtjournalist und trotz Ehestatus und Tochter ein Womanizer.Als nun seine Angetraute, Psychotherapeutin Melanie, heimlich ein Haus im Spreewald kauft, ist Sebastian gar nicht begeistert... MEINUNGTom Liehr ist ein moderner, unkonventioneller und humorvoller Erzähler, der besonders im Alltäglichen fündig wird. Seine Großstadt-trifft-auf-Provinz-Posse ist zum Schreien komisch und lebt, wie sollte es anders sein, von den Gegensätzen. Hauptfigur Sebastian Kunze verhält sich trotz seiner mehr als 40 Lenze immer noch wie ein großer Junge und ist sehr empfänglich für kurze Affären. Verantwortungsbewusstsein oder Empathie scheint er nicht zu besitzen. Die Entscheidung seiner Frau Melanie, in den Spreewald zu ziehen, schmeckt ihm daher so gar nicht. Er fürchtet um seine Freiheiten und um seine Ehre. Als er dann auch noch seinen Job beim Stadtmagazin "Bernd und Susi" verliert und trotz heimlicher Sterilisation ein zweites Mal Vater werden soll, gerät seine Welt aus den Fugen... Sebastian Kunze ist der geborene Antiheld, der sich immer irgendwie durchwurschtelt. Seine tragikomische Seite hat Liehr mit Blick auf die heutige Zeit perfekt inszeniert. Kunzes Frau Melanie hat ein großes Geheimnis und ist in ihrem Tun sehr ambitioniert. Doch obschon sie sich in Psychodingen von Berufswegen sehr gut auskennen sollte, vermag sie ihren Mann nicht immer zu durchschauen. Dieser versteht sich und sein Handeln ja selbst nicht wirklich; was zu allerhand lustigen Begebenheiten führt. Der Autor hat die richtige Entscheidung getroffen, indem er sowohl Melanie als auch Sebastian in die Erzählerrolle schlüpfen ließ. Denn auf diese Weise bringt er Licht ins Dunkel der gegenseitigen Unterstellungen und Geheimnisse. Schnell merkt man, dass das Ehepaar Kunze keine gewöhnliche Ehe führt - was vor allem an Sebastians Kapriolen liegen mag. Doch im Laufe der Handlung entpuppt sich der geborene Singlemann als liebevoller und rücksichtsvoller Vater - eine Entwicklung, die zeigt, dass er doch nicht so machomäßig und draufgängerisch zu sein scheint... Der Handlungsort, die Stadt Brunn im Spreewald, ist der komplette Gegensatz zur lauten und lebhaften Großstadt Berlin. Im kleinen Örtchen kennt jeder jeden und die sog. Spreewaldgurke ist ein Nationalheiligtum. Insgesamt haben mir Liehrs Beschreibungen von Natur und vor allem den dortigen Bewohnern sehr gefallen. Denn letztere leben zwar entschleunigter und sind aber deswegen keineswegs immer hinterwäldlerisch. Lieblingszitat (S. 208): "Frauen werden erwachsen. Männer nur älter." FAZITEin kurzweiliger Roman über einen Mann in der Mid-Life-Crisis, der nicht nur den Übergang vom Stadt- zum Landleben zu meistern hat. Liebhaber der Situationskomik werden hier voll und ganz auf ihre Kosten kommen.

    Mehr
  • weitere
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks