Tom Liehr Radio Nights

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Inhaltsangabe zu „Radio Nights“ von Tom Liehr

Radio remastered Donald Kunze hat ein loses Mundwerk und eine Stimme, die unter die Haut geht. Und er hat einen Traum: Radiomoderator will er werden, mit eigenem Programm. Selbstredend gewinnt er schon als Grundschüler jeden Lesewettbewerb, gilt als "der Professor" oder "die Stimme", wird Klassen- und Schulsprecher. Beliebt ist er allerdings nicht, höchstens bewundert - er ist ein Einzelgänger. Ein Job bei "Sound-Fashion", einem Plattenladen mit textilem Anschluß, beschert ihm eines Tages Liddy - seine erste und vielleicht einzige große Liebe. Kunze fühlt sich so glücklich wie damals, als er ein kleines, gelbes Taschenradio mit Ohrstecker bekam. Und plötzlich scheint alles möglich: Don FM Kunze wird Starmoderator. Doch Erfolg und Liebe vertragen sich nicht. "Als ich klein war, da gab es eine Nacht, in der ich ganz allein in meinem Etagenbett lag. Ich habe mich zu Tode gefürchtet, wirklich. Aber ich hatte mein Radio, mein kleines, gelbes Radio. Es hat mir das Leben gerettet." Wenn Don FM Kunze auf Sendung ist, halten die Nachtschwärmer verzaubert inne: Taxifahrer verweigern ihren Dienst, Musikfans erwachen aus dem Tiefschlaf, und Frühschichtler stellen die Weckzeit vor. Die Welt erwacht zu neuem Leben, denn alle wollen seine Stimme hören - auf PowerRock Berlin, dem coolsten Sender der Stadt. "Radio Nights" ist eine Liebeserklärung an das gesprochene Wort und eine Kampfansage an den Mainstream. Ein rasanter und witziger Roman, der direkt ins Ohr geht. "Rasant und witzig." Radio Eins

Tolles Buch, in einem Rutsch durchgelesen. .

— Samuel_Pickwick
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    Radio Nights
    janett_marposnel

    janett_marposnel

    01. June 2013 um 21:23

    Hier geht es ums Radio, um Charts, um Frequenzen und um Menschen. Auf mich wirkte „RadioNights“ nicht wie ein Roman, in dem man mit dem Helden mitfühlt und mifiebert, sondern eher wie eine quicklebendige Erzählung. Der Ich-Erzähler Donald Kunze führt den Leser auf 255 Seiten durch knappe 50 Jahre seines Lebens – und es wird garantiert nie langweilig. Manchmal ist man durch die Zeitsprünge etwas desorientiert, aber mit der Marburg-Zeit hat die Verwirrung ein Ende, denn die Geschichte spielt von da an in der Gegenwart. Musik nimmt natürlich eine große Rolle ein und beim Erwähnen des einen oder anderen Songs denkt man oft: Joh, das Stück haben wir auch immer gehört. Mein Gott, das waren noch Zeiten und ohne das er es verhindern kann, schleicht sich ein Lächeln um die Lippen des Lesers. Jedoch lässt Donald Kunze den Leser nie zu nahe an sich rankommen. Obwohl Donny viele Höhen und Tiefen durchlebt, ist der Leser nie vollkommen emotional mit dem Helden des Buches verbunden. Ich habe die Ereignisse auf unterhaltsame Art und Weise zur Kenntnis genommen, aber ein Gefühl kam bei mir nie richtig auf und mich beschlich der Verdacht, dass der Autor Tom Liehr genau das gewollt hat, denn diese Distanz deckt sich mit der Person Donald Kunze, die nie gelernt hat, mit Gefühlen umzugehen. Seine alkoholsüchtigen Eltern hatten nur mit sich zu tun und damit, den Schein zu wahren. Der einzige Mensch, der ihm in seiner Kindheit etwas bedeutete, war seine Schwester Veronika, die sich zu Hause genauso ungeliebt fühlte wie ihr kleiner Bruder und deshalb sehr früh das Elternhaus verließ. Es gab niemanden in Donald Kunzes Leben, der ihm jemals zeigte, was es heißt zu lieben oder geliebt zu werden und genau wie Donald die Menschen in seinem Leben auf Abstand hält, hält er auch den Leser auf Abstand. Doch Donny lässt sich durch nichts unterkriegen, er macht sein Ding, er wird der berühmte Don FM Kunze, der die „Nachtratten“ moderiert und ein feines Gespür fürs Radiomachen hat. Und am Ende des Buches kennt er nicht nur die Liebe zum Radiomachen, sondern entdeckt tatsächlich die echte Liebe zu einem Menschen. Es hat zwar lange gedauert, aber was lange währt, wird endlich gut. Alles in allem kommt „RadioNights“ mit wenig Identifikation aus (deshalb einen Stern weniger und wegen der Zeitsprünge, die ihren Sinn vor mir verborgen hielten), bietet dafür aber flotte Sprüche und viel Coolness und man erhält einige interessante Einblicke in die deutsche Radioszene.

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  • Rezension zu "Radio Nights" von Tom Liehr

    Radio Nights
    Callso

    Callso

    04. October 2011 um 09:54

    Tom Liehr ist Tom Liehr. Und das ist gut so! Das als positives Fazit von mir schon mal vorne weg. „Radio Nights“ handelt vom Aufstieg, Fall und vielen Zwischenetappen des Hauptdarstellers vor dem öffentlichen Mikrofon. Eine bunte und unterhaltsame Story, verpackt in derber Sprache. Die vielen Zeitsprünge habe ich als spannend und herausfordernd angesehen. Der ersten Hälfte des Romans kann man wunderbar folgen, dort geht es noch mehr um Gefühle und Liebe. Später bleiben die Emotionen ein wenig auf der Strecke. Zudem wird es ein klein wenig unüberschaubar und bisweilen auch weniger realistisch. Immerhin, auch Radio Nights ist ein kleines Meisterwerk, gleichwohl die späteren Werke „Geisterfahrer“ und „Sommerhit“ noch deutlich, deutlich mehr fesseln.

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  • Rezension zu "Radio Nights" von Tom Liehr

    Radio Nights
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    31. July 2011 um 21:26

    Die Hauptfigur, Donald Kunze, wollte Zeit seines Lebens ein Radio-Star werden - und er wird es... Die Geschichte erzählt in Kurzfassung Donald's Kindheit, etwas länger seine 'Coming of Age'-Phase und wesentlich länger die Zeit des 'Erwachsen-Seins'. Wie immer geht das bei Tom Liehr einher mit viel Musik, vielen schrägen Figuren, viel Alkohol, viel unglücklich Verliebt-sein, viel Happy-End - und in diesem Fall natürlich, viel über das Medium Radio. Wieder sehr lakonisch, humorig, schräg, liebevoll und sehr fesselnd geschrieben. Radio Nights ist eigentlich Tom Liehrs erstes Buch, wurde aber 2008 (ergänzt!?) wieder-veröffentlicht. Hochinteressant dass sein 2003er Radio-(Horror-)Visonen mehr oder weniger Wirklichkeit geworden sind.

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  • Rezension zu "Radio Nights" von Tom Liehr

    Radio Nights
    RogerMiwa

    RogerMiwa

    24. September 2009 um 04:10

    Wer ein urkomisches, von Anfang bis Ende lustiges Buch, erwartet, wird enttäuscht. Dafür schreibt Autor Tom Liehr in seinem ersten Roman mit voller Hingabe vom Aufstieg, Fall und wieder rum Aufstieg eines Menschen.
    Das Buch möchte ein wenig hinter die Kulissen des Radios eintauchen und tut dies auch, soweit ich das beurteilen kann. Daumen nach oben!!

  • Rezension zu "Radio Nights" von Tom Liehr

    Radio Nights
    Alu

    Alu

    12. April 2009 um 11:37

    Eine ungewöhnliche Story, ein Plädoyer gegen 08-15-Einheitsbrei-Sender und natürlich ein Liebesgeschichte. Und so ganz nebenbei erfährt man einiges zu technischen und organisatorischen Hintergründen des Radiomachens. Ok, die Handlung ist vorhersehbar - muss aber auch so verlaufen - alles andere wäre dem Protagonisten und damit den Lesern gegenüber unfair. Ein tolles, fesselndes und einfühlsames Buch mit viel Atmosphäre.

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  • Rezension zu "Radio Nights" von Tom Liehr

    Radio Nights
    beowulf

    beowulf

    10. October 2008 um 22:02

    Die zweite Ausgabe des ersten Liehr. Tom Liehr schreibt in einer eher spröden, klaren Sprache einen Entwicklungsroman. Donald Kunze, der Junge mit der schönen Stimme, geprägt durch ein Elternhaus von alkoholikern wird vom selbstbezogenen, monofixierten Radiofreak zum liebenden Familienvater, durch viele Rückstände und durch die Beziehung zu Liddy, seiner ersten und größten Liebe. An seiner Monobezogenheit zum Radio scheitert diese Liebe und auch die zweite Chance vergeigt der zu Don FM Kunze aufgestiegene beinahe.Tom Liehr lässt dem Radio kein Happy end- es ist verkommen zum Bedudelungsmedium, seinen Protagonisten aber gönnt der Autor eine glückliche Zukunft. Das Buch ist nicht chronologisch aufgebaut, sondern die Handlung springt durch die Jahre, die Kapitel stehen jeweils unter dem Motto eines Songs aus diesem Jahr. Rock´n´Roll ist nicht nur im Inhalt, sondern auch in der Schreibe des Autors zu spüren. Die eigene Erfahrung des Autors mit dem Medium Radio merkt man dem Buch an, leider ist es nach 260 Seiten schon am Ende.

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  • Rezension zu "Radio Nights" von Tom Liehr

    Radio Nights
    Ninifee

    Ninifee

    12. May 2008 um 21:56

    Dieser Roman hat Musik, Witz und eine Geschichte, die mal nicht von der Stange ist.
    Wer High Fidelity mag, wird dieses Buch lieben!