Das Haus, in dem es schräge Böden, sprechende Tiere und Wachstumspulver gibt

von Tom Llewellyn 
4,0 Sterne bei31 Bewertungen
Das Haus, in dem es schräge Böden, sprechende Tiere und Wachstumspulver gibt
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klengts avatar

absolut empfehlenswert!

Michaela11s avatar

Unglaublich witzige Geschichte. Perfekt für Kinder mit viel Phantasie.

Alle 31 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Das Haus, in dem es schräge Böden, sprechende Tiere und Wachstumspulver gibt"

Ein schaurig-schräges Abenteuer über eine ganz normale Familie in einem ungewöhnlichen Zuhause.

'Diese Gegend ist ganz bestimmt nicht normal. Und ihr wohnt im seltsamsten Haus von allen', warnt das Nachbarsmädchen Lola die Brüder Jacob und Charly. Die sind gerade erst mit ihrer Familie in 'Haus Tilton' eingezogen und merken schnell, dass Lola recht hat. Eine merkwürdige Entdeckung reiht sich an die nächste. Die schrägen Böden, die sprechende Ratte Mr. Daga und das gefährliche Wachstumspulver, das Jacob im 'Trau-dich-bis-ganz-nach-oben-Raum' findet sind da erst der Anfang. Da wundert es niemanden mehr, als das Haus auch noch unsichtbar wird.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783407746405
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:189 Seiten
Verlag:Julius Beltz GmbH & Co. KG
Erscheinungsdatum:29.02.2016

Rezensionen und Bewertungen

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    klengts avatar
    klengtvor 6 Monaten
    Kurzmeinung: absolut empfehlenswert!
    Absolut empfehlenswert!

    Als ich das Cover sah, musste ich dieses Buch einfach haben :) Der Titel hat mich sowas von neugierig gemacht und da war es mir auch egal, dass es eigentlich ein Kinder- beziehungsweise Jugendbuch ist.

    Es hat mir sehr gut gefallen, ist leicht und spannend geschrieben. Man mag nicht aufhören zu lesen bis das Buch beendet ist. In meinen Augen sollte jedes Kind dieses Buch lesen oder vorgelesen bekommen. Von Anfang an ist alles ein riesengrosses Abenteuer :) Absolut zu empfehlen!

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    Dions avatar
    Dionvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Herrlich amüsante Geschichte!
    Skurrile Geschichte um ein etwas anderes Haus

    Jacob und Charlie ziehen mit ihren Eltern in ein altes Haus, das über schräge Böden verfügt, seltsamen Diagrammen und Schriften an der Wand und einer Rattenfamilie, deren Oberhaupt zum Chefelektriker wird.
    Geheimnisse umgeben das neue Zuhause der Familie und Jacob und Charlie beschließen, diese zu enthüllen....

    Ein herrlich amüsanter Roman, der mich in den Bann zog, immer mehr Geheimnisse tun sich auf, immer skurriler geht es zu. Flüssig und schnell zu lesen, absolut empfehlenswert für alle Altersklassen, auch wenn die Geschichte eigentlich für die jüngeren Semester ab zehn angedacht ist.


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    Herbstapfels avatar
    Herbstapfelvor 2 Jahren
    Haus Tilton und seine Geheimnisse

    Klappentext:
    Ein schaurig-schräges Abenteuer über eine ganz normale Familie in einem ungewöhnlichen Zuhause. 'Diese Gegend ist ganz bestimmt nicht normal. Und ihr wohnt im seltsamsten Haus von allen', warnt das Nachbarsmädchen Lola die Brüder Jacob und Charly. Die sind gerade erst mit ihrer Familie in 'Haus Tilton' eingezogen und merken schnell, dass Lola recht hat. Eine merkwürdige Entdeckung reiht sich an die nächste. Die schrägen Böden, die sprechende Ratte Mr. Daga und das gefährliche Wachstumspulver, das Jacob im 'Trau-dich-bis-ganz-nach-oben-Raum' findet sind da erst der Anfang. Da wundert es niemanden mehr, als das Haus auch noch unsichtbar wird.

    Der Autor:
    Tom Llewellyn war als Fachjournalist und Texter tätig und ist Mitbegründer des Guerilla-Kunst-Projekts "Beautiful Angle". Ebenso hat er "Rotator" miterfunden, ein vierteljährliches Magazin über Kunst, Musik und Design. Tom lebt mit seiner Frau und vier wilden Kindern in einem viktorianischen Haus (mit Neigetechnik-Etagen) in Tacoma, Washington.

    Meine Meinung:

    Jacob zieht mit seinen Eltern, dem Großvater und Charly, seinem Bruder, in das merkwürdige "Haus Tilton". Die Böden sind schräg gearbeitet, an den Wänden finden sich seltsame Kritzeleien und dann soll noch eine Leiche im Kriechkeller verbuddelt sein. Jacob möchte unbedingt herausbekommen, was es mit dem geheimnisvollen Haus auf sich hat. Zumal Lola, die in der Nachbarschaft wohnt, ihm genau das bestätigt, was er schon beim Einzug geahnt hat: Sein neues Zuhause gibt eine Menge Rätsel auf, die es zu lösen gilt. Doch was wird er dabei entdecken?

    Der Titel des Buches lässt schon vermuten, dass es sich um ein ungewöhnliches, mit viel Fantasie geschriebenes Werk handelt. Mir hat gefallen, dass es so ungewöhnlich zuging und es sprechende Ratten gab. Mr. Daga, das Familienoberhaupt der Tiere, kannte sich bestens mit der Stromversorgung aus und wusste alles Mögliche über "Haus Tilton". Kein Wunder, denn sprechende Ratten werden anscheinend viel älter als ihre normalen Artgenossen.

    Die Geschichte ist schräg und anders, genau für die Leserschaft, die es mag, in eine Handlung einzutauchen, die nicht alltäglich ist von Ideen sprüht. Trotzdem hat mir das gewisse Etwas gefehlt, denn nach dem Zuklappen des Buches habe ich mich zwar gut unterhalten gefühlt, aber lange darüber nachdenken werde ich nicht. Das liegt vielleicht zum Teil daran, dass auf den wenigen Seiten viel passiert und man nicht zu tief in die Geschehnisse eintauchen kann.
    Vieles wird angeschnitten und findet dann nie wieder Erwähnung. So zum Beispiel ein Bestattungsunternehmen mit einer Todesliste. Hierzu hätte ich gern mehr erfahren. Schade.
    Die Rückblicke wiederum fand ich sehr gelungen, denn so konnte man den Schöpfer des Hauses kennenlernen.

    Alles in allem ein netter Zeitvertreib mit einigem Einfallsreichtum und einem Schreibstil, der einfach und bildhaft ist und dem doch dieser Wow-Effekt fehlt, den man bei dem Buchtitel erwartet hätte.

    3 Sterne.

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    Kunterbuntestagebuchs avatar
    Kunterbuntestagebuchvor 3 Jahren
    Ein toller Roman für jung und alt

    Welche Geheimnisse birgt der Trau-dich-ganz-nach-oben-Raum?

    Seit Jacob und Charlie in das Haus mit den schrägen Böden und der Nachbarstochter Lola eingezogen sind, ist ihr Leben voller merkwürdiger Ereignisse. Die Sache mit dem Wachstumspulver geht gerade noch mal gut aus. Dann wird das Haus unsichtbar, Geier tauchen auf und Jacob stößt auf einen wertvollen Schatz – in dem “schrägen” Haus ist immer was los!

    Fazit:

    Dieses Buch habe ich durch Zufall entdeckt, als ich mir andere Romane angeschaut habe. Die Altersempfehlung liegt bei 12-14 Jahren – was mich aber nicht wirklich interessiert. Denn wenn ich ein Buch lesen möchte, dann ist mir das egal. Und ich wurde nicht enttäuscht. Das Haus mit den schrägen Böden hält so manches Geheimnis und viele lustige und unglaubliche Ereignisse bereit. Ob man nun 13 oder 34 ist – das Buch packt einen mit seiner tollen Geschichte. MIch hat es sogar so sehr gepackt, das ich es in einer Nacht durchgelesen habe. Der Schreibstil ist leicht und locker und die beiden Hauptprotagonisten sind sehr symphatisch. Man möchte am liebsten mit ihnen zusammen dieses Abenteuer bestreiten, das die schrägen Böden mit sich bringen. Und seien wir mal ehrlich – wer träumt nicht davon, sein Haus für andere unsichtbar zu machen? Klare Leseempfehlung von mir, egal in welchem Alter man ist.

    Steffi G.

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    Shiro_91s avatar
    Shiro_91vor 3 Jahren
    Vorsicht vor dem Wachstumspulver !!

    MEINE MEINUNG
    Das Haus in dem es schräge Böden, sprechende Tier und Wachstumspulver gibt, ist ein zuckersüßes Buch für Leser ab 10 Jahren. Auch wenn ich aus dem Alter schon lange raus bin, hab ich es vor langem mal auf meine Wunschliste gepackt und zu Weihnachten von meinem Bruder geschenkt bekommen. Was mich sehr gefreut hat und ich auch mal zur Abwechslung auch mal ein ''leichtes'' Buch lesen wollte. Gesagt getan. Die Handlung im Buch ist recht schnell erzählt. Jakob und Charlie mit ihren Eltern und dem Großvater suchen ein neues Heim und finden in der North Holly Street Nummer 1418 ein recht günstiges Haus. Was noch keiner ahnt, dass sich im Innern Geheimnisse und Abenteuer verbergen, bei dem eine sprechende Ratte noch das Kleinste davon ist.

    Besonders sympatisch ist Familie Hensley, die zwar ihre kleinen Problemchen haben, aber dennoch das Beste aus der Situation machen. Amüsant fand ich, dass sie die schiefen Böden in jedem Zimmer durch Bücher unter den Möbeln versuchten auszugleichen. Im Verlauf der Handlung gibt es immer mal wieder kleiner und größere Hürden zu überwältigen, wie beispielsweise verschüttetes Wachstumspulver - das wirklich funktioniert! -  oder der Hund der Nachbarin, der plötzlich durch das Fressen des Pulvers riesig wird und es eine Ratte ist, die Abhilfe schafft. Daneben versuchen Jakob und Charlie dem Geheimnis des Vorbesitzers auf den Grund zu gehen und finden neben einer alten Liebe des Erbauers auch noch einen wahren Schatz. Hinweise und Anmerkungen von Tilton, sei es nun die Warnung für den Gebrauch des Wachsumpulvers oder das sich bei falscher Verkabelung der Elektrik das Haus unsichtbar macht befinden sich auf den Wänden des alten Herrenhauses, was nicht alles unbedingt zu Mutter Hensley wohlwollen und Sympatie gegenüber dem Haus beiträgt.

    Alles in allem ein spannendes und abenteuerreiches Erlebnis für junge und Erwachsene Leser. Bei all dem fantastischen rund um das Haus, gibt es auch ernsthafte und emotionale Momente die zur Geschichte gehören und mehr die Beweggründe und Vergangenheit des Mr. Tilton erklären und so zu einer Auflösung mit einem zufriedenstellenden Ende führt.

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    Miamous avatar
    Miamouvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Absolut schräg, lustig und schaurig - schön...
    Ein besonderes Haus....

    Welche Geheimnisse birgt der Trau-dich-ganz-nach-oben-Raum? Seit Jakob und Charlie in das Haus mit den schrägen Böden und der Nachbarstochter Lola eingezogen sind, ist ihr Leben voller merkwürdiger Ereignisse. Die Sache mit dem Wachstumspulver geht gerade noch mal gut aus. Dann wird das Haus unsichtbar, Geier tauchen auf und Jacob stößt auf einen wertvollen Schatz – in dem „schrägen“ Haus ist immer etwas los! Schaurig-gruselig, fantastisch und voller Humor.

    **********************************************


    Es ist wirklich lustig, interessant und nett die Familie Hensley in ihrem neuen sehr schrägen Haus zu begleiten. Die Charaktere sind überschaubar und jeder hat seine Eigenheiten. Die Idee mit der sprechenden Ratte, die die Familie absolut im Griff hat, ist sehr gelungen. Das Wachstumspulver sorgt für vielerlei schräge Situationen, die einem wirklich zum Lachen bringen.

    Berufsbedingt bin ich immer auf der Suche nach guten Kinderbüchern. Mit diesem wirklich liebevollem Buch kann man nur ins Schwarze treffen. Die Kinder haben das Buch sogar freiwillig weitergelesen, nachdem ich begonnen habe es ihnen vorzulesen. Das Buch eignet sich auch wirklich gut zum Vorlesen, denn obwohl die gesamte Handlung natürlich in sich geschlossen ist, passiert in jedem Kapitel eine eigene Geschichte ("Der Lichtschalter" und "Großpapas Holzbein" kamen besonders gut an :-))

    Alles in allem ein sehr gelungenes Buch, welches das Interesse von Kindern (aber auch Erwachsenen) gut bei der Stange halten kann.


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    Flattervor 4 Jahren
    schaurig-schräg-toll

    Über den Autor:

    Tom Llewellyn war als Fachjournalist und Texter tätig und ist Mitbegründer des Guerilla-Kunst-Projekts "Beautiful Angle". Tom lebt mit seiner Frau und vier wilden Kindern in einem viktorianischen Haus (mit Neigetechnik-Etagen) in Tacoma, Washington.


    Zum Inhalt:

    Seit Jacob und Charlie in das Haus mit den schrägen Böden und der Nachbarstochter Lola eingezogen sind, ist ihr Leben voller merkwürdiger Ereignisse. Welche Geheimnisse birgt der Trau-dich-ganz-nach-oben-Raum? In diesem Haus ist immer was los. Wachstumspulver, eigentlich ne tolle Sache, das Haus wird unsichtbar, auch genial, Geier tauchen auf und Jacob stößt auf einen wertvollen Schatz. Hier kommt keine Langeweile auf.


    Meine Meinung:

    Familie Hensley wird ihre Stadtwohnung viel zu klein und so kommt ihnen das unglaublich preiswerte Haus in der Stechpalmstraße mehr als gelegen. Zusammen mit Opa ziehen sie dort ein. Von den schrägen Böden und den komischen Kritzeleien an den Wänden lassen sie sich nicht  abschrecken. Endlich Platz. Dann machen Jacob und sein Vater auch gleich Bekanntschaft mit Mr. Daga.Seines Zeichens Ratte und eigentlicher, selbsternannter Herr des Hauses, der sprechen kann und es überhaupt nichgt toll findet, dass Familie Hensley sich jetzt in dem Haus einnistet. Ich finde die Charaktere extrem gut gelungen, Jacob, an allem interessiert, sehr clever und für jedes Abenteuer zu haben. Sein kleiner Bruder Charlie, der bei allem mitmacht. Die Familie geht sehr liebevoll miteinander um und jeder ist für den anderen da. Hier wird Zusammenhalt groß geschrieben. Die Liebe zwischen ihnen spürt man in jeder Zeile. Der Opa vergöttert seine Enkel und erzählt ihnen Geschichten. Mein heimlicher Star ist Mr. Daga. Ratte durch und durch und hat die Familie Hensley, sowie auch seine eigene, extrem gut im Griff. Sehr charmant kommandiert er jeden rum, der ihm über den Weg läuft. Aber auch er ist hilfsbereit und hat das Herz am rechten Fleck. Der Schreibstil ist fesselnd und die Geschichte spannend geschrieben. Manche Szenen sind etwas schräg, genauso wie die Böden im Haus, aber extrem passend. Auch der Humor kommt nicht zu kurz, der sehr gut in Szene gesetzt ist und ehe sie es sich versehen, passieren Jacob und Charlie die merkwürdigsten Dinge.


    Cover:

    Das Cover ist ein echter Eyecatcher. Witzig, verwunschen, bunt und genauso "schräg" wie seine Geschichte.


    Fazit:

    Eine schaurig-schöne Geschichte, die mich absolut begeistert hat. Schräg, verrückt, schaurig und absolut toll.

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    jasimaus123s avatar
    jasimaus123vor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Cover & Inhalt sind beide sehr überzeugend! Tolles Buch :)
    Look at the Cover, it's WOW! - Ein wundervolles Buch!

    acob zieht mit seinen Eltern in das 'Haus Tilton' ein dass die Immobilienmaklerin ihnen zu einem äußerst günstigen Preis verkauft. Zuerst fragen Sie sich warum das Haus so billig ist, kaufen es aber dann da die Familie viel zu groß für die kleine Wohnung ist und nicht genug Geld für ein anderes Haus hat. Nach dem sie eingezogen sind, Mama, Papa, Jacob, Opa und sein kleiner Bruder Charlie endecken sie das Geheimnis des Hauses und des ehemaligen Bewohner. Böden die um 6° geneigt sind, Wände voller seltsamer Wörter und Formalen, Wachstumspulver und einen versteckten Schatz.
    Bitte seht euch dieses wundervolle Cover an! Ich liebe es und bekomme schon allein vom anschauen gute Laune. Das Haus wird im Buch zwar etwas beschrieben, doch den Großteil kann man sich selbst ausdenken und ich finde es wundervoll das der Autor da soviel Platz für eigene Gedanken lässt.
    Das Buch ist eher dünn und so kann man es ziemlich schnell durchlesen und ich denke es ist eher für Leser von 10-12 geeignet. Somit bin ich ein bisschen zu alt für das Buch aber trotzdem konnte es mich absolut begeistern mit seiner fantastischen Geschichte. Die Charaktere bleiben eher flach und man versucht sie so weit wie möglich im Hintergrund zu halten auch über den Protagonisten Jacob erfährt man leider sehr wenig. Trotzdem würde ich das nicht unbedingt als Minuspunkt ansehen, da es keineswegs das Buch gestört hat da wirklich das Haus und desen Geheimnisse im Vordergrund lagen. 
    Der Schreibstil ist sehr flüssig und man fliegt nur so über die Seiten. Er ist eher schlicht und einfach gehalten, Fremdwörter und Umschreibungen gibt es so gut wie keine. Teilweise war es wirklich wie ein Buch das man 4-jährigen vorliest aber es gibt doch einige Punkt an der Handlung an denen man sieht dass das Buch wirklich erst für Leser ab 10 geeignet ist. 
    Die Handlung ist gut überdacht obwohl mir die Übergänge der Abenteuer, die Charlie und Jacob erleben sehr getrennt erscheinen. Man merkt als Leser sofort wo ein Abenteuer endet und das nächste beginnt, hier hätte der Übergang etwas fließender sein können. Die Kapitelunterteilung ist ansonsten gut gelungen und auch die Titel der Kapitel wurden gut gewählt, auch im Inneren findet man eine tolle Gestaltung was das Lesevergnügen natürlich noch mehr hebt. 
    FAZIT:

    Ein tolles Buch für junge Leser ab 10-12 Jahren, bei dem man nicht nur vom Cover zum staunen gebracht wird. Tom Llewellyn weiß wie man Leser fesselt und führte mich durch eine wundervolle Geschichte!

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    Buechernisches avatar
    Buechernischevor 5 Jahren
    Kurzmeinung: 5 Lesemonsterpunkte für ein tolles, im wahrsten Sinne des Wortes, schräges Kinderbuch, das ich euch allen wärmstens ans Herz legen kann ♥
    Schräges Lesevergnügen für junge und junggebliebene Abenteurer! :-)

    Das Kinderbuch, das ich euch heute vorstellen möchte, birgt eine wirklich schräge (Wortwitz), spannend erzählte Geschichte hinter einem Cover, das mich buchstäblich aus den Socken gehauen hat. Ich liebe dieses Cover, ganz ehrlich! Ich könnte es stundenlang betrachten, weil es die Grundidee des Buches so farbenprächtig und innovativ wiedergibt. Hach, einfach toll. Doch nun möchte ich euch erst einmal berichten, worum es in »Das Haus, in dem es schräge Böden, sprechende Tiere und Wachstumspulver gibt« geht. Dieser Titel ist doch wohl der absolute Knaller, oder?


    Haus 1418 ist schräg, in mehrfacher Hinsicht!

    Jacob und Charlie ziehen gemeinsam mit ihrem Großvater und ihren Eltern in Haus Nummer 1418 in der Stechpalmenstraße, einer etwas merkwürdigen Wohngegend. Haus Tilton, wie das Schild am Eingang verlauten lässt, ist ein – wie soll ich sagen – im wahrsten Sinne des Wortes schräges Zuhause: Alle Böden im Haus sind um 3° Grad geneigt und sämtliche Wände, Decken, sogar die Treppengeländer sind mit seltsamen Formeln, Gleichungen und Diagrammen übersät. Der Besitzer, ist vor kurzem verstorben, lebte sehr zurückgezogen und hat sich zuletzt nicht mehr aus seinen vier Wänden bewegt. Familie Hensley kann sich das Haus mit dem Gehalt von Vaters Museumsjob und Mutters Halbtagsjob im Schulsekretariat gerade so leisten und versucht mit ein wenig Farbe an der Außenfassade Gemütlichkeit in ihr neues Zuhause zu bringen. Doch sie sind nicht alleine. Eine Rattenfamilie beansprucht das Domizil des 70jährigen Vorbesitzers ebenfalls für sich. Das sind jedoch keine gewöhnlichen Ratten, Papa Ratte, der auf den Namen Mr. Daga hört, kann nämlich sprechen und ist sehr erbost, als das jüngste Familienmitglied versehentlich umgebracht wird. Was erlauben sich diese Menschen, einfach in ihr Haus einzuziehen! Doch das ist nicht das einzige Unglück, welches die frisch in Haus Nr. 1418 gezogene Familie miterleben muss. Seltsame Dinge gehen vor sich, die etwas mit zwei rabenschwarzen Geiern, Unsichtbarkeit, Nachbarsmädchen Lola, Wachstumspulver und einem Schatz zu tun haben…

    Traumhafter Anblick!

    Seht euch dieses Cover an, das ist doch ein klarer Kandidat für meine Coverjuwelen, findet ihr nicht auch? Eine erfrischend kreative Farbkombination sowie eine sehr gelungene Kombination aus Illustration und typographischen Spielereien machen dieses Titelbild einfach perfekt. Das ist ein richtiges Schmuckstück in meinem Bücherregal und wird dort nicht nur mit seinem Buchrücken zu sehen sein. Auch die schwarz-weißen Illustrationen, welche sich oberhalb der Kapitelüberschriften befinden, sind sehr gelungen und runden den Look ab. Interessant finde ich, wie die kreativen Köpfe hinter den Verlagskulissen die zahlreichen Formeln und Phrasen auf den Wänden des Hauses typographisch hervorhoben. Beim Lesen entdeckte ich sehr oft Sätze, die durch eine feine, wie Handschrift wirkender Schriftart betont wurden und so einen zusätzlichen Blickfang bilden. Da merkt man, wieviel Liebe zum Detail in diesem Buch steckt! ♥
    Das Titelbild der englischen Hardcoverausgabe gefällt mir nicht ganz so gut. Die Farbgebung ist deutlich wärmer; die Illustrationen des englischen Covers sind schön, der Stil eher scherenschnittartig. Die kühlen Farbtöne passen meiner Meinung nach jedoch besser zum schaurigen Thema, aber das ist wie immer natürlich Geschmackssache.

    Fantastische Elemente versus Wissenschaft

    Ein Sonnenstrahl schien kraftvoll durch die offene Tür und ließ die umherwirbelnden Staubteilchen aufleuchten. Als meine Augen sich an das Halbdunkel gewöhnt hatten, fiel mir etwas auf. Mit Füller und Bleistift gekritzelte Worte, Ziffern, Diagramme und Zeichnungen bedeckten die Wände, die Geländer und fast den ganzen Boden. – Seite 8

    Die Hensleys müssen sich an ihr neues, ungewöhnliches Zuhause erst einmal gewöhnen. Eigentlich ist das eine ganz normale Familie, die fünf könnten deine Nachbarn sein. Wir sprechen hier nicht von Zauberern oder Hexen. Das sind Menschen wie du und ich, mitten aus dem Leben gegriffen. Der einzige Unterschied: Sie leben eben in einem sehr seltsamen Haus, das von außen betrachtet noch nicht so auffällig erscheint, doch hinter Wänden, unter Teppichen, in engen Nischen und selbst auf dem Dachboden für einige Überraschungen sorgen wird. Und sprechende Ratten sind da noch das harmloseste Phänomen! ;-)

    Vater Hensley ist der kreative und kunstverliebte Kopf der Familie, liebt seinen Job in einem Museum, während Mama Hensley mit ihrem Halbtagsjob im Schulsekretariat ein wenig Geld zum nicht ganz so prall gefüllten Portemonnaie beisteuert. Auch die Kinder Charlie und Jacob, aus dessen Ich-Perspektive die Geschichte geschildert wird, bietet reichlich Identifikationspotential für die junge Leserschaft. Man möchte schnell Jacobs bester Freund sein, und mit ihm gemeinsam die Geheimnisse des schiefen Hauses erkunden, durch den engen Trau-dich-ganz-nach-oben-Raum im Dachgeschoss kriechen und verborgene Schätze entdecken. Oder dem Geheimnis all dieser Kritzeleien auf der Tapete auf die Spur kommen! Dabei bringt der Autor den jungen Leser auf spannende und kindgerechte Weise mit der Welt der Zeitreisen, physikalischen Gesetzmäßigkeiten und mathematischen Gleichungen ein. Wissenschaft vermischt mit Fiktion sorgt hier für spannende Aha-Erlebnisse, die verblüffen und dafür sorgen, dass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen möchte. Tom Llewellyn verblüfft mit seinem Ideenreichtum und ich bin wirklich gespannt, was er in Zukunft noch so aus seinem schrifstellerischen Hut zaubern wird.

    Biologische akustische
    Informationsübertragung.
    Klang und Bedeutung.
    Zungenschnalzen versus Quieken. – Seite 20

    Was den Namen des Autors betrifft, musste ich meine Neugier befriedigen und habe ein wenig im Internet nachgeforscht. Dabei fand ich heraus, dass Tom einen Namensvetter namens Thomas Llewellyn hat; ein theoretischer Physiker und angewandter Mathematiker, welcher Anfang des 20. Jahrhunderts geboren wurde. Ob das ein spannender Zufall ist? Vielleicht holte sich der Autor ja hier ein wenig Inspiration für die wissenschaftlich angehauchten Aspekte des Buches?

    Packend bis zur letzten Seite!

    Der erfrischende, packende Erzählton nimmt junge wie erwachsene Leser einfach an die Hand und zieht sie mitten hinein in ein spannendes, gruseliges und oft sehr lustiges Abenteuer. Sympathiepunkte sammelt Familie Hensley bei mir allein schon durch den Umstand, dass sie erst einmal Buchstapel unter die Möbel legten, um die Schräge der Räume auszugleichen. Keine Sorge, den Büchern passiert dabei bestimmt nichts. Doch auch der emotionale und ernstere Teil des Plots wusste mich zu begeistern. Die Auflösung rund um Haus Tilton auf den letzten etwa 50 Seiten des Buches überrascht, bewegt und schließt die Geschichte mit einem sehr zufrieden stellenden Ende ab.

    Dieses Kinderbuch ist wirklich pures Vergnügen und versetzt mich zurück in meine eigene Kindheit, als ich noch Höhlen aus Stühlen und Wolldecken baute oder Schatzkarten zeichnete. Tom Llewellyn schrieb »Das Haus, in dem es schräge Böden, sprechende Tiere und Wachstumspulver gibt« zwar als Standalone, doch ich könnte mir durchaus vorstellen, in weiteren spannenden Geschichten rund um Haus Nummer 1418 in der Stechpalmengasse zu schmökern. Das wollte ich genauer wissen und darum habe ich Tom Llewellyn einfach mit ein paar Fragen gelöchert. Da die Antwort noch ein wenig auf sich warten lässt, veröffentliche ich das kleine Interview etwas später separat. Ich hoffe, das klappt so wie ich es mir wünsche :-)

    Mein Fazit: Ein spannendes, schaurig-schönes Abenteuer, welches ich kurz nach dem Beenden zunächst mit vier Monsterpunkten bewerten wollte. Einen Tag später, nachdem ich es etwas sacken ließ, betrachtete ich das Cover, ließ das Gelesene noch einmal Revue passieren, erinnerte mich mit einem Schmunzeln an so manche witzige Situation und dachte an die gefühlvollen Momente, die Auflösung und das Ende, das dieses Kinderbuch einfach rundherum gelungen abschließt. Nein, dieses Buch mit seinem außergewöhnlichen Titel hat die volle Punktzahl verdient. Darum hebt das gelbe Lesemonster nun fröhlich sein Schildchen hoch und verkündet lautstark: 5 Monsterpunkte für ein tolles, ein wenig – im wahrsten Sinne des Wortes – schräges Kinderbuch, das ich euch allen wärmstens ans Herz legen möchte, großen wie kleinen Schatzsuchern!

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    Michaela11s avatar
    Michaela11vor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Unglaublich witzige Geschichte. Perfekt für Kinder mit viel Phantasie.
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