Der magische Faden

von Tom Llewellyn 
4,5 Sterne bei18 Bewertungen
Der magische Faden
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MsChilis avatar

Ein tolles Kinderbuch.

ELSHAs avatar

Witzig, mystisch ... macht richtig Spass!!!

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Inhaltsangabe zu "Der magische Faden"

Für alle Fans von Percy Jackson! Spannender Abenteuerroman für Mädchen und Jungen ab 10.
Wie unheimlich der schwarze Faden aussieht! Als Markus ihn vorsichtig berührt, bekommt er einen elektrischen Schlag. Doch damit nicht genug: Der Faden bewegt sich und schlängelt sich quer durchs Haus, immer weiter, bis zum Dachboden. Dort stoßen Markus und seine Geschwister auf einen Karton mit alten Briefen ihres Vaters. Fünf Jahre ist es her, seit er in Griechenland spurlos verschwunden ist. Immer tiefer tauchen Markus und seine Geschwister in die griechische Mythologie ein, um ihren Vater wiederzufinden. Die Spur führt direkt zum Labyrinth des Minotaurus ...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783522184496
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:256 Seiten
Verlag:Thienemann in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH
Erscheinungsdatum:20.07.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    _Vanessa_s avatar
    _Vanessa_vor 5 Monaten
    Anders als erwartet

    Seit sein Vater vor Jahren bei einer archäologischen Ausgrabung in Griechenland spurlos verschwunden ist, leben Markus, seine beiden jüngeren Geschwister und seine Mutter in dem Glauben, ihn nie wieder zu sehen.
    Eines Tages jedoch liegt ein geheimnisvolles Paket vor der Tür, adressiert an die drei Geschwister, welches von ihrem Vater zu stammen scheint. Darin liegt nichts weiter als ein Knäuel schwarze Wolle. Als Markus ihn berührt, bekommt er einen elektrischen Schlag und kurz drauf fängt das gesamte Haus an zu leuchten und das ist erst der Anfang. Immer mehr seltsame Dinge geschehen und gemeinsam mit seinen Geschwistern und seiner neuen Mitschülerin Aster macht er sich auf das Geheimnis um den Wollknäuel zu lüften.

    Meine Meinung:
    "Der magische Faden" wurde für Fans von Percy Jackson empfohlen. Leser meines Blogs wissen vielleicht, dass ich "Percy Jackson" unheimlich gerne mochte und auf griechische Mythologie stehe - da kam ich natürlich nicht drum herum früher oder später zu "Der magische Faden" zu greifen.

    Schnell konnte ich in die Geschichte um Markus, seine Geschwister und das mysteriöse Knäuel Wolle eintauchen. Tom Llewellyns Schreibstil las sich flüssig und angenehm und ist der Zielgruppe, ab 10 Jahre, entsprechend einfach. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Protagonist Markus im Ich-Erzähler, was gut passte und mir gefiel.

    Markus ist der älteste der drei Geschwister und hat das Verschwinden seines Vaters vor 5 Jahren so natürlich am deutlichsten zu spüren bekommen. Er ist kein typischer Held, ist zurückhaltend und fängt schnell an zu weinen. Richtig sympathisch fand ich ihn persönlich nicht, doch unsympathisch war er mir auch nicht. Er ist gut dargestellt, hätte vielleicht ein wenig mehr Farbe vertragen können, ist überzeugend und macht im Laufe des Buches eine gute Entwicklung.
    Sein Bruder Lukas ist so ziemlich das genaue Gegenteil von ihm, er ist wilder, temperamentvoller. Jannie, die Jüngste im Bunde, ist dann wieder eher so wie Markus. Sie spricht nicht und steckt ihre Nase gerne in Bücher. Im Großen und Ganzen fand ich auch die beiden überzeugend, hier hätte ich mir aber ebenfalls mehr Tiefe gewünscht. So ging es mir auch mit den ganzen anderen Charakteren, auf die ich an dieser Stelle nicht einzeln eingehen möchte.

    "Der magische Faden" beginnt damit, dass Markus versehentlich einen Mitschüler schlägt und vom Unterricht ausgeschlossen wird. Beim Abendessen kommt seine Mutter dann mit dem Paket an, welches an ihn und seine beiden Geschwister adressiert wurde und einen mysteriösen schwarzen Faden enthält. Dieser soll ihr Leben gehörig auf den Kopf stellen, doch das ahnen sie an diesem Abend noch nicht.

    "Für alle Fans von Percy Jackson!" - Mit diesem Satz wird das Buch beworben und dieser Satz war es auch, der meine Aufmerksamkeit auf sich zog. Ich muss sagen, dass ich dies nicht unbedingt nachvollziehen kann, denn mit Percy Jackson hat "Der magische Faden" meiner Meinung nach keine Ähnlichkeit und so habe ich etwas ganz anderes erwartet, als ich letztendlich bekommen habe. Griechische Mythologie spielt zwar in gewisserweise eine Rolle, doch die ist eher klein und auf griechische Götter oder mythologische Wesen trifft man auch eher nicht. Viel mehr geht es darum herauszufinden, was es mit dem schwarzen Faden auf sich hat und wo das Paket, welches offensichtlich von Markus Vater stammt, plötzlich herkommt, wo er doch seit Jahren verschollen ist und für tot erklärt wurde.

    Das Ganze ist eine echt interessante und spannende Geschichte, die mich überzeugen konnte. Ein wenig enttäuscht war ich allerdings schon, da meine Erwartungen eben in eine ganz andere Richtung gingen. Trotzdem habe ich "Der magische Faden" gerne gelesen, der Handlungsverlauf ist, wie gesagt, spannend und interessant und konnte meine Neugier die ganze Zeit bei sich behalten. Die Geschichte entwickelt sich wunderbar und das Ende ließ mich zufrieden zurück, es bleiben in meinen Augen keine Fragen offen.

    Fazit:
    "Der magische Faden" ist ganz anders, als ich erwartet habe. Wer mit dem Gedanken an das Buch herangeht, etwas Ähnliches wie "Percy Jackson" zu lesen, wird vermutlich enttäuscht werden. Wenn man das außen vor lässt, ist es aber eine interessante und spannende Geschichte, in der 3 junge Geschwister versuchen das Geheimnis um einen mysteriösen schwarzen Faden und ihren verschollenen Vater aufzudecken.


    Die Rezension ist zuerst auf meinem Blog "Vanessas Bücherecke" erschienen.

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    MsChilis avatar
    MsChilivor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein tolles Kinderbuch.
    Drei Geschwister und der magische Faden

    Markus, der älteste der drei Geschwister, lebt mit seiner Mom, Lukas und Jannie alleine in ihrem Haus seid ihr Vater vor fünf Jahren spurlos verschwunden ist. Die Geschwister sind tolle Charaktere, denn sie haben alle ihre Eigenarten und sind demnach nicht perfekt. Jannie spricht nicht, Markus heult wegen jeder Kleinigkeit und Lukas ist vorlaut und prügelt sich gern. Doch der Zusammenhalt der drei ist ausgesprochen intensiv und als ein Gerade weil niemand perfekt ist, kann man sich hier gut hineinversetzen und durch die Prise Mythologie wird es gleich noch interessanter. Nur die Nebencharaktere hätten etwas mehr Würze vertragen können.

     

     

    Eine schöne Geschichte mit drei ausgesprochen tollen Geschwistern.

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    CRBs avatar
    CRBvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine spannende Geschichte, die mit etwas Lebensanschauung und Bildungsinhalten anreichert ist und dabei nie den Faden verliert.
    Heulsusen, Draufgänger und die seltsame Elektrifizierung

    Markus ist eine Heulsuse. Das macht ihm immer wieder Schwierigkeiten, denn er weiß eigentlich gar nicht, warum immer gleich die Tränen bei ihm fließen. Lukas, der jüngere Bruder ist ein kleiner Draufgänger, aber mit einer gewissen Umsicht und Jannie, die Jüngste der Geschwister spricht nicht, ist aber unglaublich gescheit. Zu den dreien stößt im Laufe der Geschichte noch Aster, die von ihren weißen Eltern adoptiert worden ist und die sich trotz großer Liebe ein wenig mehr Bewegungsspielraum verschaffen möchte.
    Eines Tages wird ein John-Doe-Päckchen, das ein Knäuel schwarzen Fadens enthält, vom Postboten gebracht. Damit beginnt das Abenteuer, denn dieser Faden hat einige höchst seltsame Eigenheiten: er elektrifiziert alles und jeden, er macht bei Körperkontakt das Gehirn viel klüger als es ist (oder gerade so klug wie es ist?) und er weckt Dr. Fernos Begehrlichkeit, der Böses im Sinn haben. Und natürlich steht der Faden in Verbindung mit dem Verschwinden des Vaters der Geschwister.
    Ist der Faden möglicherweise der Ariadne-Faden aus der griechischen Sage? Und ist Matthias Blevin wirklich tot? Die Antwort auf diese Fragen entwickelt der Autor mit Konsequenz und Liebe zum Detail. Das ist umso bemerkenswerter als der Roman einen verträglichen Umfang aufweist, der zielgruppengerechte Ausführlichkeit erlaubt und dennoch keine unnötigen Abschweifungen gestattet.
    Fazit: Ein Kinderroman, der eine spannende Geschichte mit ein wenig Lebensanschauung anreichert und dabei in genau der richtigen Menge Bildungsinhalte der griechischen Antike beimengt. Sehr gelungen.

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    J
    jodysartvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein abwechslungsreiches, witziges, konfuses Abenteuer, mit interessanten Wendungen,
    Ein abwechslungsreiches, witziges, konfuses Abenteuer, mit interessanten Wendungen,

    Es geht um die Geschwister Markus, Lukas und Jeannie, die ein geheimnisvolles Päckchen mit einem sonderbaren schwarzen Wollknäuel erhalten. Der Faden ist jedoch kein gewöhnlicher. Er scheint einen eigenen Willen zu besitzen, Dinge zum Leuchten zu bringen, Verbindungen einzugehen. Er bringt die Geschwister, die doch sehr verschieden sind, näher zusammen, indem sie gemeinsam versuchen, den Dingen auf den Grund zu gehen. Sie vermuten, dass der Faden von ihrem Vater kommt, der seit Jahren verschollen ist.

    Die Protagonisten sind gut ausgearbeitet. Sie werden nicht oberflächlich behandelt. Jeder hat seine Eigenheiten, seine Stärken und Schwächen. So ist der Ich-Erzähler Markus jemand, in dem sich sicher einige wiederfinden. Er ist nah am Wasser gebaut und scheint seinen kleinen Bruder für dessen Stärke zu bewundern. Dabei ist Markus selber derjenige, der neugierig und mutig genug ist, um mehr über den Faden herausfinden zu wollen. Er stellt sich der Herausforderung und wächst über sich hinaus. Lukas ist selbstsicher, aber auch etwas vorlaut und wild. Jeannie ist sehr intelligent, liest viel, spricht aber kein Wort und hat ihre eigene Weise gefunden mit den anderen zu kommunizieren. Aster ist sehr offen und neugierig, sie ist neu in der Stadt und sofort auf Markus zugegangen. Sie ist freundlich zu allen, ohne Vorurteile, wird jedoch von ihrer Mutter sehr überbehütet und kann nachts nicht gut schlafen.

    Das Cover gefällt mir im Großen und Ganzen. Irgendwie hat es mich angesprochen, sonst hätte ich erst gar nicht danach "gegriffen". Die Andeutungen der griechischen Mythologie und noch so einige Dinge, die im Buch vorkommen, kann man hier bereits erkennen. Allerdings finde ich es doch recht dunkel und leicht überladen, was natürlich auch an der verkleinerten Darstellung auf meinem Bildschirm sein kann.
    Bei jedem Kapitelanfang findet man eine weitere kleine Zeichnung (Vignette) von der Illustratorin Nina Dulleck.

    Mir hat der anschauliche und flüssige Schreibstil des Autors sehr gut gefallen. Es war durchgehend spannend und ich wollte die ganz Zeit wissen, was es mit dem Faden auf sich hat.
    Außerdem hat mir sehr gut gefallen, dass es nicht an der Oberfläche bleibt. Es wird die griechische Mythologie angesprochen oder auch die Fibonacci-Reihe, und auch Jeannies Vorbild Da Vinci.
    Die vielen bildlichen Beschreibungen fand ich toll. Es werden Dinge angesprochen, über die man normalerweise einfach hinwegliest. Man fühlte sich teilweise, als würde man neben den Personen stehen und mit ihnen das leuchtende Haus bestaunen und sich vor den Motten fürchten. Auch die einfachen Erklärungen von komplizierten Vorgängen wie die Strings haben mich beeindruckt. Sie sind verständlich und schön in die Geschichte eingearbeitet. Man lernt Dinge im Vorbeigehen. Die Geschichte ist gleichzeitig aufregend, geheimnisvoll, an manchen Stellen philosophisch und informativ.
    Die Interpretation des Gegenstandes Faden bzw. Wollknäuel, der Verbindungen eingeht, und Dinge zusammenbringt, sie miteinander verknüpft und dadurch etwas ganz wunderbares hervorbringt, wie das leuchtende Haus, gefällt mir sehr gut.
    Ein abwechslungsreiches, witziges, konfuses Abenteuer, mit interessanten Wendungen, in dem das Leben so einiger Menschen auf den Kopf gestellt wird.

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    S
    Sabine_Hartmannvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Magisches Verwirrspiel um einen Faden
    magisch verwirrend

    Markus und seine beiden Geschwister erhalten ein Paket, in dem sich nichts weiter befindet als ein seltsames Fadenknäuel. Es scheint von ihrem bei archäologischen Ausgrabungen Grabungen verschollenen Vater zu stammen. Die Mutter verbietet, den Faden zu berühren und verstaut die Schachtel in einer dunklen Ecke.

     

    Natürlich können die drei Geschwister nicht widerstehen. Gern wüssten sie, wo ihr Vater geblieben ist. Sie hoffen, dass der Faden einen Hinweis liefern könnte. Alle drei Kinder (und auch die Mutter) hat das plötzliche Verschwinden verstört. Markus ist ein ziemliches Weichei und bricht häufig in Tränen aus, was ihn zum Opfer macht. Gut, dass er Aster kennenlernt. Sie hat zwar auch ihr Päckchen zu tragen, steht aber zu Markus und hilft ihm damit. Lukas, der jüngere Bruder, ist immer für Überraschungen gut, während Jannie nicht spricht, sondern alles, was sie sagen möchte, in einen Block schreibt.

    Der Faden sorgt im weiteren Verlauf für ziemlich seltsame Aktionen. Beispielsweise beginnt das gesamte Haus zu leuchten und zieht nicht nur Motten, sondern auch seltsame Menschen an.

    Wer sich ein wenig auskennt, weiß natürlich recht bald, um welchen griechischen Mythos es in dieser Geschichte geht. Doch auch diejenigen, die keine Ahnung haben, werden im Laufe der Story auf die richtige (oder eine mögliche?) Fährte gebracht.

    Llewellyn geizt nicht mit Überraschungen, skurrilen Ideen und immer neuen Verwicklungen. Dabei ist seine Sprache klar und sehr angemessen für die Zielgruppe. Dieser fantastische Abenteuerroman wird den Zehnjährigen, für die er ausgeschrieben ist, begeistern, wenn sie sich auf diese seltsame Welt und die magischen Dinge, die in ihr geschehen, einlassen können.

    Sehr schön gelungen ist auch das etwas verwirrende Titelbild, das schon zeigt, dass es um Mythologie und Verwirrung geht.

    Insgesamt ist dieses Buch eine Entdeckung, die man sich nicht entgehen lassen sollte, gerade auch wegen der einfühlsamen Gestaltung der (angeschlagenen) Hauptfiguren.

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    MellieJos avatar
    MellieJovor einem Jahr
    Kurzmeinung: Tolles Jugendbuch klasse Schreibstil auch für Junggebliebene Erwachsene geeignet
    Tolles Jugendbuch

    4,5 von 5 🌟 tolles Jugendbuch klasse Schreibstil 


    Für alle Fans von Percy Jackson! Spannender Abenteuerroman für Mädchen und Jungen ab 10.
    Markus erhält eines Tages ein Paket mit einem seltsam aussehenden Wollknäuel. Wie unheimlich der schwarze Faden aussieht! Als Markus ihn vorsichtig berührt, bekommt er einen elektrischen Schlag. Doch damit nicht genug: Der Faden bewegt sich und schlängelt sich quer durchs Haus, immer weiter, bis zum Dachboden. Dort stoßen Markus und seine Geschwister auf einen Karton mit alten Briefen ihres Vaters. Fünf Jahre ist es her, seit er in Griechenland spurlos verschwunden ist. Immer tiefer tauchen Markus und seine Geschwister in die griechische Mythologie ein, um ihren Vater wiederzufinden. Die Spur führt direkt zum Labyrinth des Minotaurus ...


    Das Cover und die Inhaltsangabe haben mich angefixt, auch wenn das empfohlene Lesealter zw. 10-12 ist, aber mir hat es wirklich Spass es zu lesen. 


    Die ganze Geschichte ist klar und flüssig geschrieben und man hat es gut verstanden.
    Das Cover ist einfach hübsch und hätte mich als Kind überzeugt.😃


    Markus Blevins ist sehr nahe am Wasser gebaut 😭😭, besticht aber am Anfang durch seinen schwarzen Humor, ich habe gelacht, aber auf der anderen Seite ist er sehr introvertiert. Und hat es im Schulalltag nicht leicht. Kindermund tut Wahrheit kund, und auch tierisch verletzen. Er ist oft Ziel verbaler Attacken besonders von seinem Mitschüler Ethan. 


    Dann kommt es zu einer Wendung durch eine Kleinigkeit. Markus' Familie bekommt ein Päckchen, darin ein Knäuel aus schwarzem Faden. Einen Absender ist nicht zu finden. Und Markus und seine Geschwister sind ziemlich irritiert, warum schickt man ihnen einem schwarzen Faden?? Dann finden Sie heraus, daß dass Päckchen von ihrem verschwundenen Vater gesandt wurde.  


    Die drei Geschwister werden liebevoll beschrieben und sind alle verschieden; stehen aber immer füreinander ein. 
    Neben Markus gibt es noch Lukas, dieser ist davon überzeugt eine ganz normale Familie zu haben, nur mit Markus stimmt was nicht, glaubt er, trotzdem liebt er ihn. 


    Zum Schluss ist da noch die Schwester Jannie, die alle für bekloppt halten, denn sie sagt kein Wort. Lag es daran, das der Vater verschollen ist, oder gab es ein Trauma, was sie verstummen liess? 


    Die Geschichte lebt vom Schreibstil des Autors sein Humor ist genial. Alles hat allerdings ein Ende nur die Wurst 🌭 hat und auch ein Faden. 


    Ich muss dieses Buch einfach empfehlen! 


    Fakten
    256 Seiten  
    Buch 12,99€
    Ebook 12,99 €




    Erschienen @Thienemann Esslinger 


    Kaufen kann man das Buch direkt beim Verlag und hier :
    https://www.amazon.de/gp/aw/d/3522184491/ref=mp_s_a_1_1?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85Z%C3%95%C3%91&qid=1505231870&sr=8-1&pi=AC_SX236_SY340_FMwebp_QL65&keywords=der+magische+faden&dpPl=1&dpID=51P6Taw1iVL&ref=plSrch


    Ihr findet diese Rezension auch wie immer auf unserem Blog:
    http://ourfavorbooks.blogspot.de/?m=1


    Ich möchte mich sowohl bei Thienemann-Esslinger Verlag als auch bei NetGalley Deutschland für die Verfügung Stellung des Ebooks bedanken. 







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    evermore1993s avatar
    evermore1993vor einem Jahr
    magisch, spannend, mythisch...

    Rezension


    Der magische Faden

    Autor: Tom Llewellyn

    Verlag: Thienemann Verlag 

    Seitenzahl: 256

    Ebook : 12,99 Euro

    Gebundene Ausgabe 12,99 Euro

    Erscheinungsdatum: 20. Juli 2017


    *Inhalt*


    Markus erhält eines Tages ein Paket mit einem seltsam aussehenden Wollknäuel. Wie unheimlich der schwarze Faden aussieht! Als Markus ihn vorsichtig berührt, bekommt er einen elektrischen Schlag. Doch damit nicht genug: Der Faden bewegt sich und schlängelt sich quer durchs Haus, immer weiter, bis zum Dachboden. Dort stoßen Markus und seine Geschwister auf einen Karton mit alten Briefen ihres Vaters. Fünf Jahre ist es her, seit er in Griechenland spurlos verschwunden ist. Immer tiefer tauchen Markus und seine Geschwister in die griechische Mythologie ein, um ihren Vater wiederzufinden. Die Spur führt direkt zum Labyrinth des Minotaurus …


    *Cover*


    Das Cover finde ich persönlich sehr ansprechend. Es ist sehr interessant und farbenfroh gestaltet.

    In eher dunklen Tönen gehalten, verspricht das Cover schon viel Spannung und extra.


    *Meinung*


    Markus geht mir am Anfang mit seinem ständigen Rumgeheule ziemlich auf die Nerven. Für jedes bisschen fängt er an zu heulen. Trotzdem mag ich Markus. Er ist ein sehr interessanter Protagonist. Dadurch dass er sehr nah am Wasser gebaut ist, erfährt man viel über seine Gefühle.


    Lukas ist Markus aufmüpfiger kleiner Bruder. Er ist nicht so „ weich“ wie Markus und sagt auch mal seine Meinung. Aber ein bisschen Schiss hat er trotzdem manchmal. Aber das ist eher süß.


    Am liebsten mag ich ja Jannie. Sie ist die kleinste der drei Kinder. Sie geht mit 8 Jahren, bereits in die 4. Klasse. Jannie spricht nicht. Um sich mitzuteilen, schreibt sie in ihr Notizheft. Ich finde das es Jannie besonders interessant macht.


    Die drei Kinder erhalten eines Tages ein Päckchen von ihrem verschollenen Vater. Dieser war Archäologe und ist bei einer Grabung plötzlich verschwunden.

    Doch in dem Päckchen war nur ein dummer schwarzer Faden, zumindest dachten sie es.


    Doch es stellte sich schnell heraus, dass der Faden nicht einfach nur ein dummer Faden ist.


    Nachdem Markus den Faden das erste Mal berührt, überschlagen sich die Ereignisse. 


    Erst fängt das Haus an blau zu leuchten und zieht jede Menge Tiere und auch Menschen an. Dadurch lernen sie Aster und McLean kennen.


    Aster geht mit Markus zur Schule und kann nachts nicht schlafen. So wird sie auf das leuchtende Haus aufmerksam. Schnell werden die beiden Freunde und versuchen das Geheimnis um den Faden zu lüften.


    Das der verwirrte Mann, in ihrem Nussbaum, der laut Namensschild McLean heißt, eine tragende Rolle spielt, merken sie erst, als es fast zu spät ist.


    Doch dann führt der Faden die vier auf den Dachboden, zu einer Schachtel voller Briefe und bringt sie den Vater der drei Kinder immer näher…


    *Fazit*


    Ich mag die Geschichte und die handelnden Personen. Aber mir ging das alles ein wenig zu schnell.

    Ein Ereignis nach dem anderen, ohne mal zur Ruhe zukommen.

    Im großen und ganzen ist die Geschichte gut gelungen, ich hätte mir nur etwas mehr gewünscht.


    Daher gibt es von mir 4 von 5 Sternen

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    lex-bookss avatar
    lex-booksvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Spannend und gut erzählt mit lebensnahen, sympathischen Charaktere und schönen Botschaften.
    Abgefahrene Idee, toll erzählt mit kindgerechten Botschaften

    Ich habe das Buch im Urlaub gelesen und fand es überraschend gut. Eine spannende, teilweise unheimliche, sehr gut erzählte Kindergeschichte mit lebensnahen Protagonisten, in der spielerisch Wissen über die griechische Mythologie und naturwissenschaftliche Zusammenhänge vermittelt wird. 


    Was mir hier besonders gefällt, sind die Charaktere, die feinfühlig gezeichnet und mit menschlichen Macken ausgestattet sind. In Ich-Erzähler Markus wird sich der oder die eine oder andere bestimmt wiederfinden. Markus ist nah am Wasser gebaut und weint bei geringsten Anlässen, weshalb er es in der Schule nicht leicht hat, geärgert und gemobbt wird. Sein jüngerer Bruder Lukas ist hingegen ein echter Haudegen, der gerne austeilt und dann erst nachdenkt. Die kleine Schwester Jannie ist hochintelligent, spricht aber nicht. Aster, Markus’ Schulfreundin, hat üble Schlafprobleme. Dabei ist es wie im echten Leben - alles hat seine Ursachen. Und die Kinder hatten es nicht immer leicht, sie alle haben einen familiären Verlust erlitten und sind innerlich aus dem Gleichgewicht.

    Ohne zu weit und belastend für die Altersgruppe in die Tiefe zu gehen, strickt der Autor um seine Protagonisten ein außergewöhnliches Abenteuer. Eines Tages nämlich trifft ein geheimnisvolles Päckchen vom totgeglaubten Vater der Geschwister Markus, Lukas und Jannie ein, in dem sich ein komisches Wollknäuel befindet. Diesem scheint eine starke Energie und vielleicht sogar ein echtes Bewusstsein innezuwohnen. Schon bald passieren die seltsamsten Dinge und mysteriöse Besucher treten auf den Plan. Verfolgt der Faden möglicherweise eine Absicht? Will er den Kindern etwas mitteilen?

    Es ist ein stellenweiser recht abgefahrener Mix aus Detektivstory, Abenteuer und Fantasy, der ungewöhnlich erwachsen für ein Kinderbuch ist, ein bisschen philosophisch und auf eine kreative, sympathisch-unaufdringliche Weise informativ. Unter anderem erfährt man etwas über die neuere Deutung der Sage von Theseus und dem Labyrinth des Minotaurus und welche Lehre wir daraus ziehen könnten. Diese Botschaft fand ich nicht nur ziemlich lustig, sondern auch sehr passend für ein Kinderbuch. Letztendlich geht es darum, dass niemand perfekt ist und jeder seine Fehler hat. Ein netter Einfall hierbei: Nicht nur nimmt die Handlung Bezug zur klassischen Heldenreise, sondern gleicht dieser auch selbst ein wenig, da die Kinder eine beachtliche Entwicklung hinlegen und an den Ereignissen merklich reifen. Sie bestehen ein Abenteuer, lernen einiges über sich selbst und wachsen zu einer kleinen Gemeinschaft zusammen, in der jeder den anderen - so wie er ist - akzeptiert.

    Spannend erzählt und stellenweise humorvoll, fällt es  unwahrscheinlich leicht, in die Handlung zu finden, da sich der Autor nicht mit langen Erklärungen aufhält, sondern - ideal für die Altersgruppe - direkt einsteigt und Informationen dann nach und nach einfließen lässt. Den anschaulichen Schreibstil, der Ereignisse nicht runterleiert, sondern sie spürbar macht und den Leser gekonnt an die Hand nimmt, mochte ich sogar so gerne, dass ich schon nach weiteren Veröffentlichungen des Autors gegoogelt habe. Es wird also sicher nicht mein letztes Buch von Tom Llewellyn gewesen sein. Sollte "Der magische Faden" eine Fortsetzung nach sich ziehen, würde ich mich freuen. Das Ende wirkt zwar abgeschlossen, eine Serie wäre aber durchaus denkbar, da (buchstäblich) einige lose Fäden bleiben.

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    Archers avatar
    Archervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ziemlich coole Kids, die mal nicht perfekt sind und auch keine Götterkinder; dazu eine gehörige Prise Mythologie und Spannung.
    Warum Theseus ein Held und Idiot war

    Markus (13), Lukas (11) und Jannie (8) leben seit dem Verschwinden ihres Vaters allein mit ihrer Mutter. Ihr Vater war Archäologe und vor seinem Verschwinden in Griechenland. Fünf Jahre lang haben sie nichts mehr von ihm gehört - und plötzlich kommt ein Päckchen von ihm. In ihm befindet sich ein schwarzer Faden, zu einem Wollknäuel zusammengerollt. Als Markus ihn berührt, passiert etwas Seltsames, unter anderem leuchtet ihr Haus eine ganze Nacht lang blau. Markus, seine Geschwister und das neue Mädchen aus seiner Klasse, Aster, kommen einer Riesensache auf die Spur, und das Labyrinth des Minotaurus ist nur eines davon.

    Ziemlich cool fand ich, dass Markus, seine Geschwister und auch Aster keine supercoolen Kids waren. Jeder von denen hatte authentische Züge, die auch jeden von uns in dem Alter ziemlich genervt hätten/haben. Markus neigt dazu, loszuheulen, sein Bruder prügelt erst und fragt später, und die kleine Schwester ist hochintelligent, spricht aber nicht. Und Aster hat auch eigene Probleme, die man höchstens seinen Feinden wünscht. Dass darin dann auch noch ganz nebenbei ein paar interessante griechische Mythologien zur Sprache gebracht werden und dass Freundschaft einen hohen Stellenwert einnimmt, macht das Ganze spannender. Manche Ausdrücke oder Sachen haben mich ein wenig genervt, dürften auf Kinder aber wahrscheinlich lustig wirken, ansonsten ist das ein kurzweiliger Spaß auch für Leute, die vielleicht nicht gern dicke Wälzer lesen, sich aber gern gut unterhalten lassen wollen.

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    Buechersalat_des avatar
    Buechersalat_devor einem Jahr
    Mitreißend und geheimnisvoll


    Der Klappentext hat mich bei diesem Buch definitiv gelockt. Das Cover ist für den Inhalt passend, hat mich aber nicht so sehr angesprochen. Aber ich habe an dem Cover wirklich nichts auszusetzen. 


    Markus hat es alles andere als leicht. Er fängt irrsinnig schnell an zu weinen, vor allem, wenn sein Mitschüler Ethan Park mal wieder auf ihm rum hackt. Doch eines schönen Tages verändert sich das Leben von den Blevins. Denn sie bekommen ein Paket, der Absender ist unbekannt, oder besser gesagt verschollen, denn Markus Vater ist seit Jahren spurlos verschwunden. In dem Karton befindet sich ein Wollknäuel, die drei Kinder wollen herausfinden, was es mit dem Faden auf sich hat und stellen dabei wirklich alles auf den Kopf...


    Von Anfang an sticht der Schreibstil des Autors wirklich hervor. Mit viel Humor wird die Geschichte aus Markus Sicht erzählt und ich habe schon auf den ersten Seiten so gelacht. Markus besitzt viel schwarzen Humor, obwohl ihm das nicht bewusst ist. Er ist eher der unsichere Typ und etwas verstört, als Aster, die Neue in seiner Klasse, plötzlich mit ihm spricht. Die drei Blevin Geschwister sind sehr unterschiedlich. Während Jannie kein Wort spricht und alle sie für verrückt halten ist Lukas der Meinung, dass mit seiner Familie alles in Ordnung ist. Außer natürlich Markus, mit dem stimmt was nicht. Aber im Grunde lieben die drei sich und natürlich auch ihre Mutter. Auch Aster hatte es nicht leicht, aber vielleicht können die vier sich gegenseitig helfen?!


    Für mich hat der Autor eine außergewöhnliche Geschichte geschrieben. Über verlorene Dinge, Erinnerungen und Menschen. Über den Tod, das Verlassen werden und die Suche nach sich Selbst. Jeder Charakter hat seine eigene Geschichte und es wird schnell klar, wie sehr ihre Leben miteinander verbunden sind und wie wichtig diese Verbundenheit ist. Hier und da gibt es eine kleine Weisheit, manchmal auch mit Humor verbunden, aber wirklich sehr passend.  


    Die Geschichte rund um den geheimnisvollen Faden ist am Anfang von Humor geprägt, wird aber schnell spannend und immer geheimnisvoller. Vor allem die Elemente der griechischen Mythologie haben eine überraschende Wendung geschaffen.
    Ob die Kinder am Ende das Rätsel lösen können und alle glücklich sind bis an ihr Ende, das müsst ihr schon selbst herausfinden. Ich für meinen Teil bin überaus glücklich, diese Geschichte gelesen zu haben. 


    Die Geschichte ist ein Einzelband und absolut für das Lesealter 10-12 Jahren geeignet. Wobei auch ältere Leser sich nicht langweilen werden. 












    Eine Geschichte die einen Anfang und ein Ende hat, wie das bei Fäden so üblich ist. Sehr überzeugend und einfach mitreißend. Diese Geschichte möchte man immer wieder "zum ersten Mal" lesen. 

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