Tom Lloyd Söldnerfluch

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Inhaltsangabe zu „Söldnerfluch“ von Tom Lloyd

Er nennt sich Luchs. Er kennt nur ein Leben, nämlich das Soldatenleben. Luchs schlägt sich schon seit Jahren als Söldner durch, und das eigentlich mehr schlecht als recht. Doch dann muss er für seine neuesten Auftraggeber ein Mädchen retten – und das hat zu allem Unglück auch noch eine magische Begabung. Und wird vom mächtigsten Ritterorden gesucht. Also genau das, was Luchs gerade noch gebraucht hat. Aber leider hat Luchs ein verflucht gutes Herz – und eine verdammt gute Waffe …

Holpriger Start, aber sehr spannendes Ende!

— Maxi2011

Söldner und ein Kartenspiel

— Brivulet

Es geht um eine Söldnertruppe, Kämpfe, Blut, vergessene Orte, Beziehungen und Magie!

— Sirene

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  • Holpriger Start, aber sehr spannendes Ende!

    Söldnerfluch

    Maxi2011

    09. April 2018 um 11:43

    Söldnerfluch von Tom Lloyd   Tom Lloyd hatte mich schon früher mit seinen Büchern begeistern können und als ich „Söldnerfluch“ entdeckt habe, wollte ich es unbedingt lesen. Vielen Dank an das Bloggerportal und Heyne Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.   Luchs ist ein Söldner der sich mit seiner Arbeit knapp über Wasser halten kann. Dann wird ihm Arbeit bei einer Söldnergruppe angeboten die er mit wenig Begeisterung annimmt, da er nicht gerne mit solchen Gruppen zusammen arbeitet. Auf dem Weg zur nächsten Stadt begegnet die Gruppe Soldaten die jemanden bei sich haben. Ein unscheinbares Mädchen wird Eskortiert und scheinbar nicht freiwillig, denn es ruft um Hilfe. Niemand außer Luchs reagiert auf den Ruf, denn er ist in seiner alten Landessprache und weckt bei ihm sofort den Wunsch, dem Mädchen zu Hilfe zu kommen. Wer ist das Mädchen? Die Söldner nehmen das Mädchen mit sich und begeben sich mit ihrer nächsten Arbeit unwissend in eine weitaus größere Gefahr als sie erst dachten, denn Soldaten sind ihnen auf den Fersen - nicht nur wegen dem befreiten Mädchen.   Ich mag den Stil von Tom Lloyd, aber diesmal bin ich wirklich schwer in die Geschichte rein gekommen. Sehr viele Personen und Orte werden beschrieben und die vielen Zeitwechsel und Perspektivwechsel bringen einen schnell durcheinander. Trotzdem war die Geschichte sehr Spannend und hat viele detaillierte sowie fesselnde Szenen, die es mir schwer machten das Buch aus der Hand zu legen. Luchs war mir auch sehr sympathisch, da er nicht der klassische Buch-Held ist. Er ist abgekämpft, grob, sarkastisch und hat viel durchgemacht. Er zeigt aber auch oft seine ruhige und weiche Seite, die ich einfach total passend zu ihm empfinde. Für viele könnte das Buch sehr langatmig wirken, aber durch die vielen Details und die spannenden Kämpfe wird das schnell wieder ausgeglichen.   „Zu oft wohl habe ich den Trost der Wildnis gesucht und die Freuden menschlicher Anwesenheit vergessen.“   Fazit: Ich bin gespannt wie die Geschichte weiter geht. Es scheint ein Reihenauftakt zu sein und auch wenn es keinen Cliffhanger gab, wirkt die Geschichte bei weitem nicht fertig. Wer hier leichte Kost erwartet, ist hier leider falsch. Söldnerfluch ist eine sehr komplexe High-Fantasy Geschichte, auf die man sich wirklich einlassen sollte.   „Wollen wir hoffen, dass es eine Zukunft hat. Ich bin zu lange allein gewesen, habe zu viele Nächte mit einem offenen Auge geschlafen und eine Hand auf meinem Gewehr gehabt.“   Lg eure Tanya

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  • Söldner und ein Kartenspiel

    Söldnerfluch

    Brivulet

    11. September 2017 um 19:27

    High Fantasy mal aus der Sicht eines gebrochenen Veterans. Kennt man doch? Nein, nicht so, wie Tom Lloyd es hier beschrieben hat. Luchs, so heißt der Hauptcharakter des Romans, ist ein nicht mehr ganz junger Kämpfer, der einst auf der falschen Seite des Krieges gekämpft hatte und dafür hart bestraft wurde. Er schließt sich einer Söldnertruppe an, die ihre Namen und die Stellung innerhalb der Hierarchie anhand von Spielkarten regeln. Dieser Aspekt machte mich neugierig und ich muss sagen, ich wurde nicht enttäuscht. Es ist eine vielseitige Welt, in die uns Tom Lloyd mitnimmt. Ein grausamer Krieg hat ihr den Stempel aufgedrückt, der nun jedoch überwunden scheint. Es gibt fürchterliche Geschöpfe, interessante Städte und fesselende Charaktere, nicht zuletzt Lady Racke, zu deren Rettung Luchs und die Söldner ausgesandt werden und die so gar nicht in die Rolle des armen Opfers passen will ... Fazit: Trotz des etwas schwierigen Einstiegs hat mir die Geschichte um Luchs sehr gut gefallen. Die verschiedenen magischen Waffen fand ich sehr gelungen, nebst den Geschöpfen, gegen die sie in den unterirdischen Katakomben kämpfen müssen. Die Story nahm rasch Fahrt auf und hielt mich bis zum Schluss gefangen. Hoffentlich gibt es eine Fortsetzung. Klare Leseempfehlung für alle Fans von High Fantasy.

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  • Schwieriger Start, aber interessante und packende Welt!

    Söldnerfluch

    Sirene

    21. August 2017 um 18:51

    Es geht um eine Söldnertruppe, Kämpfe, Blut, vergessene Orte, Beziehungen und Magie!  Er nennt sich Luchs. Er kennt nur ein Leben, nämlich das Soldatenleben. Luchs schlägt sich schon seit Jahren als Söldner durch, und das eigentlich mehr schlecht als recht. Doch dann muss er für seine neuesten Auftraggeber ein Mädchen retten – und wird vom mächtigsten Ritterorden gesucht. Dazu kommt eine gesuchte Magierin, die Schutz benötigt. Also genau das, was Luchs gerade noch gebraucht hat. Aber leider hat Luchs ein verflucht gutes Herz – und eine verdammt gute Waffe …Zu Anfang hatte ich einen schweren Start mit dem Roman von Tom Lloyd und erst nach guten hundert Seiten war ich in der Geschichte drin gewesen (es sind 604 Seiten). Der Autor schreibt dynamisch, aber es ist flüssig zu lesen und nicht zu hastig, seine Beschreibungen sind weniger detailliert, dafür genau und leicht vorzustellen. Mein Problem lag beim Szenen- und Zeitwechsel, der mich zu Beginn aus der Bahn geworfen hat und auch später mich in meinem Lesefluss unterbrochen hat. Auch fand ich ein paar Stellen langatmig und ermüdend, aber das Buch ist im Ganzen sehr interessant und konnte mich hier und da wirklich packen. "Für eine Dame in Not war sie an viel mehr Stellen mit dem Blut von jemand anderen bedeckt, als Luchs es erwartet hatte. Und sie war nackt. Vollkommen nackt." - S. 9Das interessanteste an "Söldnerfluch" ist für mich die Welt und die Magie. Die Länder sind vom Krieg gezeichnet, wie auch unser Protagonist Luchs. Er stand auf der falschen Seite des Krieges und kämpft immer noch damit, als auch mit dem Hass ihm gegenüber. Außerdem gibt es in dieser Welt verschiedene Wesen, als auch Monster! Unsere abenteuerlustige Truppe hat alle Hände voll zu tun!Bei den Magiern handelt es sich hier um verschiedene Arten von Elementarmagiern. Und ungewöhnlich ist hier, dass die Menschen die eigenen Magier versklaven, damit sie mit ihren Fähigkeiten magische Munition für den Kampf herstellen. Jeder Elementarmagier verfügt über besondere Kräfte und im Roman erfahren wir noch nicht sehr viel über alle Arten die es gibt, aber "Söldnerfluch" bekommt auf jeden Fall eine Fortsetzung bei dem Ende. Bei der Söldnertruppe handelt es sich um einen großen bunten Haufen, der mehr schlecht als recht zusammenhält. Zu Anfang waren die vielen Namen etwas verwirrend, aber die Charaktere stechen alle durch Besonderheiten hervor. Die Frauen der Truppe werden, neben Luchs, viel näher beleuchtet und rücken mehr ins Licht als alle anderen Nebencharaktere. Mit der Zeit konnte mich das Buch gut packen und ich war begeistert von der Welt, den verschiedenen Wesen, Orten und Magie. Es hat düstere Stellen, aber auch humorvolle und lockere und ist auf jeden Fall ein dynamisches Abenteuer!

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  • Ritterfaust und Kurzschwert

    Söldnerfluch

    SABO

    26. July 2017 um 19:29

    Tom Lloyd - Söldnerfluch - Heyne"Er nennt sich Luchs. Er kennt nur ein Leben, nämlich das Soldatenleben. Luchs schlägt sich schon seit Jahren als Söldner durch, und das eigentlich mehr schlecht als recht. Doch dann muss er für seine neuesten Auftraggeber ein Mädchen retten – und das hat zu allem Unglück auch noch eine magische Begabung. Und wird vom mächtigsten Ritterorden gesucht. Also genau das, was Luchs gerade noch gebraucht hat. Aber leider hat Luchs ein verflucht gutes Herz – und eine verdammt gute Waffe …"Blutige Seide und der Geruch von Branntwein empfangen Luchs und seine Kumpane, als sie das Gemach einer Lady stürmen, die zu retten, sie das Gasthaus unsicher gemacht haben. "Wir sind gekommen um sie zu retten, Miss.." ..vielmehr bekommt der Söldner nicht heraus, seine Zunge scheint ihm den Dienst zu versagen, denn die Lady ist nackt, vollkommen nackt, ihre einzige Bekleidung besteht aus ihrem langen rotem Haar.In Not scheint sie auch nicht gerade zu sein, denn kerzenhalterschwingend hat sie soeben ihrem adligen Charmeur, der ihr die Kleider vom Leib riss, die Nase gebrochen. Der Princip der Geprüften wimmert in sein blutverschmiertes Gewand. Die so gar nicht zartbesaitete Lady packt ihm am zerfetzten Kragen und schleudert den Herrscher des gesamten Stadtstaates von Grasiel durch ein geschlossenes Fenster. Ein dumpfer Knall ist das Echo auf die scheppernden Scherben.Was ist nur passiert, dass Luchs diesen Autrag annahm, vielleicht wäre doch etwas gemütlicher gewesen, sich mit einer Ratte, ein karges Kerkermahl zu teilen.Doch dann kam der Wächter und machte ihm dieses nicht abzulehnende Angebot."Geh ins Gasthaus zum Hexenlicht und zahle dem Wirt, für den Stuhl, den du ihm zertrümmerst ein Extratrinkgeld. Sag ihm, wenn er dir einen Hinweis auf eine Beschäftigung gibt, wird er dich schneller von hinten sehen..""Was soll, dachte sich Luchs, Ehre, Stolz und Abenteuer sind Brüder der Freiheit.."Ein spannendes Fantasy-Abenteuer, mit kauzigen Charakteren und Dialogen.Ein Ritterorden und Kurzschwert - Märchen, das vor allem bei der männlichen Leserschaft seine Liebhaber finden wird. Gute Unterhaltung!

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