Tom McAllister Was ich dir noch sagen wollte

(25)

Lovelybooks Bewertung

  • 33 Bibliotheken
  • 2 Follower
  • 1 Leser
  • 9 Rezensionen
(1)
(2)
(8)
(12)
(2)

Inhaltsangabe zu „Was ich dir noch sagen wollte“ von Tom McAllister

Von einem Tag auf den anderen wird der dreißigjährige Hunter Witwer. Eben war sie noch da, jung und voller Elan, nun ist Kait fort – für immer. Hunters Herz ist gebrochen. Unfähig, in sein altes Leben zurückzukehren, nimmt er die Urne mit Kaits Asche, lässt alles hinter sich und macht sich auf die Reise, die er seiner Frau immer versprochen hat, einmal quer durch Amerika, von Ost nach West. Und er erkennt: Es ist nie zu spät, zu zeigen, wie sehr man jemanden liebt.

Schöne Idee, schleppt sich aber hin. Hätte man besser umsetzen können. Schade.

— IMG_1001

Verspricht mehr, als es zu bieten hat

— AlexandraHonig

Habe mir mehr vom Titel versprochen. War nicht ganz mein Fall.

— 1611

Tolles Thema- aber für mich nicht fesseld umgesetzt

— kadiya

Klasse für mich, gerne mehr von diesem Autor, sehr erfrischender Schreibstil.

— Pepples002

Stöbern in Romane

Wie der Wind und das Meer

ein wunderbares Buch über die Liebe in einer schweren Zeit

hoonili

Und Marx stand still in Darwins Garten

Großartige Idee, sprachlich gut umgesetzt. Die Handlung bleibt jedoch belanglos.

Katharina99

Leere Herzen

starker Anfang, nur das Ende konnte mich nicht mitreissen

vielleser18

Wie man es vermasselt

Gute Ansätze, sehr amerikanisch.

sar89

Highway to heaven

Ein schöner Roman um eine alleinerziehende Mutter, die nach dem Auszug ihrer Tochter, einen neuen Lebensinhalt sucht.

Sigrid1

Ein wilder Schwan

Ich habe selten so einen Schwachsinn gelesen. Humorlos, unspannend, aber mit vielen sexuellen Anspielungen gespickt. Schade um das Geld!

frauendielesen

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Ich habe mir leider mehr versprochen..

    Was ich dir noch sagen wollte

    AlexandraHonig

    20. September 2016 um 20:46

    Was ich dir noch sagen wollte ♡Tim McAllisterDas Cover & der Klappentext haben mich sofort angesprochen.„Von einem Tag auf den anderen wird der dreißigjährige Hunter Witwer. Eben war sie noch da, jung und voller Elan, nun ist Kait fort - für immer. Hunters Herz ist gebrochen. Unfähig, in sein altes Leben zurückzukehren, nimmt er die Urne mit Kaits Asche, lässt alles hinter sich und macht sich auf die Reise, die er seiner Frau immer versprochen hat, einmal quer durch Amerika, von Ost nach West. Eine Reise, auf der er in die kuriosesten Situationen gerät und den schrägsten Figuren begegnet. In seinen Gedanken und Erinnerungen an ihr gemeinsames Leben, an glückliche Momente und verpasste Chancen ist Kait immer bei ihm. Aber was wird die Zukunft bringen? Wird es Hunter gelingen, Kait gehen zu lassen?“Tja, also was soll ich sagen... Der Anfang war ganz niedlich, als der Protagonist Hunter so ein bisschen über das Kennenlernen, das Verlieben und die Beziehung sinniert. Dabei berichtet er über alltägliche Situationen aus (natürlich) der Sicht eines Mannes. Und bereits da finden die ‚Probleme’, die ich mit dem Buch und dem Schreibstil hatte, an.Ich hatte eigentlich auf eine berührende Geschichte a là „ein ganzes halbes Jahr“ gehofft, aber die Emotionen wollten sich leider einfach nicht einstellen.Auch die Handlung lässt zu wünschen übrig und auf irgendetwas spannendes wartet man vergeblich. Die Sätze ziehen sich übrigens unendlich in die Länge; Derart ausgetüftelte Schachtelsätze zu verwenden, die für den Leser noch leicht verständlich erscheinen, ist eine Kunst, die der Autor leider nicht beherrscht. Als Erzählperspektive ist der innere Monolog von Hunter gewählt. Einige Stellen wären wirklich niedlich, aussagekräftig und wahrscheinlich sogar berührend gewesen, wären eben diese Stellen nicht in unglaublich langen und unverständlichen Sätzen untergebracht worden UND wären diese Stellen nicht versteckt zwischen unglaublich vielen langweiligen Füllinformationen gewesen.Super Schade, aber die Idee und die Covergestaltung und auch der Titel versprechen in diesem Fall leider mehr, als das Buch (mir) tatsächlich zu bieten hatte. Aber das liegt ja alles im Auge des Lesers, vielleicht können Andere mehr mit dem gegebenen Schreibstil anfangen.2 von 5 ♡

    Mehr
  • Gemischte Gefühle

    Was ich dir noch sagen wollte

    Mitchel06

    20. September 2016 um 20:41

    Was ich dir noch sagen wollteZum Inhalt:Ein Roman, so schön wie eine Liebeserklärung. Von einem Tag auf den anderen wird der dreißigjährige Hunter Witwer. Eben war sie noch da, jung und voller Elan, nun ist Kait fort – für immer. Hunters Herz ist gebrochen. Unfähig, in sein altes Leben zurückzukehren, nimmt er die Urne mit Kaits Asche, lässt alles hinter sich und macht sich auf die Reise, die er seiner Frau immer versprochen hat, einmal quer durch Amerika, von Ost nach West. Eine Reise, auf der er in die kuriosesten Situationen gerät und den schrägsten Figuren begegnet. In seinen Gedanken und Erinnerungen an ihr gemeinsames Leben, an glückliche Momente und verpasste Chancen ist Kait immer bei ihm. Aber was wird die Zukunft bringen? Wird es Hunter gelingen, Kait gehen zu lassen?Der Schreibstil in diesem Buch gefiel mir anfangs nicht so gut ich habe leider etwas länger gebraucht um mich mit dem Schreibstil und den Gedanken des Autors anfreunden konnte.Das Cover hingegen gefiel mir sehr gut, es passt perfekt zum Klappentext und ist auch ansprechend gestaltet, so dass man allein vom Cover her auf dieses Buch aufmerksam wird.Der Hauptprotagonist Hunter ist sehr in seiner Trauer festgefahren und bringt diese auch sehr deutlich zum Ausdruck, so dass dem Leser die Situation von Hunter deutlich bewusst wird. Hier bei finde ich jedoch, dass der Autor in einigen Abschnitten etwas übertrieben hat. Wodurch das Buch in der Mitte etwas langatmig wurde und ich mich durchringen musste weiter zu lesen. Jedoch gefielen mir der letzte Teil sowie das Ende sehr gut und ich habe doch noch ein friedliches Ende mit diesem Buch gefunden.Ich würde das Buch gerne noch mit etwas Abstand noch ein zweites Mal lesen um den Buch noch eine neue Chance zu geben.

    Mehr
  • Was ich dir noch sagen wollte .....

    Was ich dir noch sagen wollte

    tootsy3000

    10. September 2016 um 19:38

    Manchmal ist es gar nicht so einfach seine Gefühle für ein Buch richtig in Worte zu fassen. Genau so geht es mir gerade bei diesem Roman. Denn irgendwie hatte ich etwas Bezauberndes, Tröstendes, Magisches erwartet. Geworden ist es ein eher bizarrer Road-Trip mit schrägen Bekanntschaften und bizarren Erlebnissen. Wäre das jetzt noch in einem tollen Schreibstil dargebracht, dann, ja dann hätte man zumindest ein Leseerlebnis mit schwarzem Humor. Auch Hunter war mir persönlich ein zu seltsamer Kauz, als dass ich mich mit ihm wohlgefühlt hätte. Ich will jetzt nicht sagen, dass die Geschichte gänzlich schlecht war, sie war ok. Doch dieser innere Monolog, der auf jedes längere Kapitel folgte, war über die maßen langatmig, dass meine Gedanken einfach immer abdrifteten. Schade, denn die Grundidee der Geschichte hat mich wirklich angesprochen. Mein Fazit: War zwar ok, gehört für mich aber zu den Büchern, die man liest und gleich wieder vergisst. Schade, denn das Cover ist wirklich sehr schön gestaltet und auch der Titel spricht für das Buch, ebenso der Klappentext. Doch leider, leider konnte mich die Umsetzung nicht begeistern.

    Mehr
  • Langweilig und emotionslos

    Was ich dir noch sagen wollte

    kitty_montamer

    28. August 2016 um 23:04

    Mit großen Erwartungen nahm ich mir "Was ich dir noch sagen wollte" zur Hand. Neugierig, worauf ich mich einlassen würde. Gespannt darauf, was die Geschichte für Emotionen wohl bei mir auslösen würde. Das Thema um welches es sich im gesamten Buch handelt, ist nämlich keinesfalls ein leichtes, oder gar einfaches. Nein, es ist ziemlich ernst und birgt sehr viel Potenzial, dem Leser eine gehörige Ladung an Gefühlen zu übermitteln. Schon auf den ersten Seiten wurde mir klar, dass Tom McAllister dieses Potenzial nicht ausschöpfen würde.Den Schreibstil des Autors empfand ich leider als mühsam zu lesen und auch ziemlich anstrengend. Er benutzt sehr viele verschachtelte Sätze, die gar kein Ende finden wollten. Zudem beschreibt er Dinge, die die Geschichte nicht voran treiben, sondern den Leser einzig auf einer Stelle stehen lassen.Die Erzähler-Wechsel haben mich verwirrt. Schreibt er in dem einen Kapitel noch auktorial, bedient er sich im nächsten der "Du-Form", was für mich leider sehr, sehr  mühsam zu lesen war, da ich mich mit dieser Art von Erzählung nicht anfreunden kann.»An  manchen Tagen kannst du einfach nicht«Zitat aus: "Was ich dir noch sagen wollte"Die großen Gefühle ließen auf sich warten. Von der traurigen, emotionalen Geschichte war rein gar nichts zu spüren. Ich habe eher eine Antipathie gegen den Protagonisten entwickelt, da er sich absolut irrational verhält. Dass er trauert, und jeder mit Trauer anders umgeht, ist mir völlig bewusst. Wie er allerdings mit der Urne seiner Frau durch die Gegend fährt und sich stellenweise absolut vergisst, ist mir absolut schleierhaft. An Hunter war für mich bedauerlicherweise absolut nichts liebenswertes. Ich habe mich während eines Rückblicks in die Vergangenheit sogar sehr oft gefragt, warum Kait ihn überhaupt geheiratet hat, denn selbst vor ihrem Tod fand ich ihn nicht sonderlich nett, oder zuvorkommend.Die Geschichte zieht sich sehr in die Länge. Mir kam es so vor, als wäre nicht nur die Protagonistin, sondern einfach alles an diesem Buch tot. Es passierte nichts weltbewegendes, außer Sachen, die ich nicht nachvollziehen konnte. Da sind die Verwandten von Kait, die natürlich ein paar persönliche Gegenstände der Verstorbenen erhalten würden, doch der Protagonist wehrt sich dagegen. Die Gründe dessen waren mir bis zum Schluss hin, absolut nicht bewusst.Das Ende hat mich ebenfalls nicht sonderlich überrascht. Ich muss sogar zugeben, dass ich erleichtert war, als ich es erreicht hatte.Fazit:"Was ich dir noch sagen wollte" ist leider kein "Roman, so schön wie eine Liebeserklärung", wie es einem der Klappentext sagt, sondern eine einfache, nüchterne Erzählung über einen gebrochenen Mann, der nach dem Tod seiner Frau im Grunde genommen selber stirbt. Auf die großen Emotionen, die man bei einer solchen Geschichte einfach erwartet, wartet man vergebens. Zu diesen Kritikpunkten kommt außerdem noch ein Schreibstil, der sehr gewöhnungsbedürftig und ein Protagonist, der einfach nur unsympathisch ist. Schade. Ich hatte mir mehr erhofft!© www.mybooksparadise.de

    Mehr
  • Ein Mann verarbeitet den Tod seiner Frau

    Was ich dir noch sagen wollte

    zusteffi

    Als ich die Infos zum Buch las war mir direkt klar, dass ich dieses Buch lesen will. Der Inhalt hat mich sehr angesprochen. Hunter ist 30 und ist plötzlich Witwer. Er kommt mit dem Tod seiner Frau überhaupt nicht zurecht und noch weniger mit den schlauen Kommentaren von Familie und Freunden. Mit seiner Frau wollte er eine Reise durch Amerika unternehmen. Da er keinen Sinn mehr in seinem Leben sieht macht er sich alleine auf die geplante Reise. Die Idee der Geschichte finde ich im nachhinein gesehen immer noch gut, die Umsetzung jedoch ist absolut nicht nach meinem Geschmack. Die Schreibweise hat mich überhaupt nicht erreicht, nach den ersten 100. Seiten hoffte ich, dass sich daran was ändert, Leider war dies nicht der Fall und nach der Hälfte des Buches war ich mehr als genervt. Hunter erzählt im Buch aus seiner Sicht, aber die Art und Weise trifft gar nicht meinen Geschmack. Und obwohl das Thema um den Tod und den Sinn des Lebens hoch sensibel ist konnte ich leider überhaupt nicht mit Hunter mitfühlen. Sehr schade! Mein Fazit: Das Thema des Buches finde ich super, die Umsetzung war leider gar nicht nach meinem Geschmack.

    Mehr
    • 2
  • Komplett enttäuscht...

    Was ich dir noch sagen wollte

    -Lesemaus-

    30. August 2015 um 20:39

    Bei diesem Klappentext MUSSTE ich mir das Buch einfach kaufen. Anfangs noch ganz euphorisch begann ich mit dem Lesen. Und blieb es für die ersten Kapitel noch. Das ist ja mal ein ganz anderer Schreibstil, eine gute Idee, um in die Geschichte einzuleiten. Als Leser fühlt man sich direkt angesprochen. Aber dann, nach weiteren zwei Kapiteln, war ich fast genervt. Das Buch zog sich, es gab keine richtige Handlung und der Schreibstil hat dann einfach gereicht. Schade, ich bin wirklich enttäuscht und habe das Buch nach der Hälfte aus den Händen gelegt.

    Mehr
  • ein Buch das vollkommen anders ist als ich es erwartet habe

    Was ich dir noch sagen wollte

    Manja82

    09. July 2015 um 13:41

    Kurzbeschreibung Ein Roman, so schön wie eine Liebeserklärung. Von einem Tag auf den anderen wird der dreißigjährige Hunter Witwer. Eben war sie noch da, jung und voller Elan, nun ist Kait fort - für immer. Hunters Herz ist gebrochen. Unfähig, in sein altes Leben zurückzukehren, nimmt er die Urne mit Kaits Asche, lässt alles hinter sich und macht sich auf die Reise, die er seiner Frau immer versprochen hat, einmal quer durch Amerika, von Ost nach West. Eine Reise, auf der er in die kuriosesten Situationen gerät und den schrägsten Figuren begegnet. In seinen Gedanken und Erinnerungen an ihr gemeinsames Leben, an glückliche Momente und verpasste Chancen ist Kait immer bei ihm. Aber was wird die Zukunft bringen? Wird es Hunter gelingen, Kait gehen zu lassen? (Quelle: Atlantik) Meine Meinung Von jetzt auf gleich ist Hunter plötzlich alleine. Seine geliebte Frau Kait ist nicht mehr da, sie ist gestorben. Dabei wollten die beiden noch so viel erleben. Hunter vergeht an Schmerz, schafft es nicht in sein normales Leben zurückzukehren. Daher schnappt er sich Kaits Urne und macht sich auf einen Road Trip durch die USA. Das war Kaits großer Traum. Immer dabei sind seine Gedanken und Erinnerungen an die Vergangenheit. Kann Hunter Kait so gehen lassen? Oder zerbricht er so endgültig an seiner Trauer? Der Roman „Was ich dir noch sagen wollte“ stammt aus der Feder des Autors Tom McAllister. Es ist das erste Buch des Autors, das in Deutsch erschienen ist. Hunter ist 30 Jahre alt und eigentlich ein ganz annehmbarer junger Mann. Er liebte seine Frau Kait wirklich sehr. Doch dann ist er plötzlich alleine, Kait ist tot. Hunter weiß nicht wohin mit seiner Trauer und entschließt sich letztlich Kaits letzten Wunsch zu erfüllen. Er macht einen Road Trip durch die USA. In der Vergangenheit konnte sich Hunter schnell für etwas begeistern. Doch dies hat sich dann doch rasch geändert. Ich persönlich habe Hunter gemocht, auch wenn er nicht immer ganz einfach zu nehmen war. Die anderen Charaktere bleiben eher im Hintergrund. Außer vielleicht Kaits Mutter oder ihre Brüder. Diese aber mochte ich gar nicht. Sie wirkten auf mich extrem unfreundlich. Der Schreibstil des Autors ist soweit flüssig und ließ sich angenehm lesen. Ich hatte mich recht schnell daran gewöhnt und konnte der Handlung gut folgen. Die Handlung selbst war anders als ich es erwartet hatte. Es beginnt alles mit einer langen Liebeserklärung. Ich muss leider zugeben diese war mir schon fast zu viel, zu übertrieben. Ansonsten bin ich recht gut ins Buch gekommen. Ich konnte Hunters Trauer nachvollziehen, die Gefühle waren greifbar, haben mich aber schon fast erdrückt. Leider aber lässt die Handlung dann zum Mittelteil hin sehr schnell nach. Es wird recht zäh und langatmig. Der Road Trip steht nicht im Mittelpunkt, es geht immer noch nur um Hunters Trauer, wie er damit umgeht. Es war mir ehrlich dann doch ein wenig zu viel. Zum Ende hin wurde das Buch dann wieder besser und konnte mich nach der Durststrecke zwischendrin nochmals packen. Das Ende selbst gefiel mir richtig gut. Es passt gut, macht die Handlung rund und hat dann doch noch einiges herausgeholt. Fazit Alles in Allem ist „Was ich dir noch sagen wollte“ von Tom McAllister ein Buch das vollkommen anders ist als ich es erwartet habe. Ein manchmal schwieriger aber doch auch verständlicher Protagonist und ein flüssig lesbarer Stil des Autors stehen hier einer Handlung gegenüber, die mich nur zu Anfang und am Ende wirklich packen konnte und die sich doch ganz anders entwickelt als erwartet. Der Autor hat hier leider nicht das gesamte Potential genutzt. Schade!

    Mehr
  • Leider hat es mich enttäuscht...

    Was ich dir noch sagen wollte

    Katja_Wolke

    15. May 2015 um 21:08

    Sie waren glücklich verheiratet, doch dann verliert er plötzlich seine Frau und den Halt im Leben... Klappentext: »Das schaffen wir mit links!« Wie gut, dass Ines nichts schrecken kann. Ohne ihre patente Schwester wäre Christine sonst ziemlich mulmig zumute. Ihre Freundin Marleen hat sie angefleht, für ein paar Tage ihre Pension auf Norderney zu übernehmen - ein Job, von dem Christine nicht die leiseste Ahnung hat. Die Schwestern stoßen schnell an ihre Grenzen. Und das nicht nur, weil sie nicht kochen können. Zu allem Überfluss flackert Gisbert von Meyers Verliebtheit in Christine wieder auf, und er schreibt einen geheimnisvollen Artikel, den Papas Freund Kalli sofort nach Sylt faxt. Prompt stehen Papa und Mama auf der Matte, als selbst ernannte Retter. Das Chaos ist perfekt. Zumal Christine und Ines sich immer mehr in Lügen verstricken: Marleen und ihr Freund sitzen wegen einer dubiosen Verdächtigung in Dubai in Untersuchungshaft, was keiner erfahren darf ... "Es geht nicht um das Diner bei Kerzenschein in einem Restaurant am Meer, sagte er zu ihr, sondern darum, dass man sich darauf verlassen kann, dass die Reste vom Vortag zum Aufwärmen auf dem Herd stehen, wenn man von der Arbeit kommt. Es geht nicht darum, den Schlafzimmerboden mit Rosenblättern zu bedecken, sonder um ein ordentlich gemachtes Bett und um die Abende, an denen man zusammen Filme guckt und Popcorn futtert. Es geht nicht um Heißluftballonflüge und Champagner, sonder um das gute Gefühl, dass jemand deine Hand hält, wenn du im Stau stehst." (Seite 82) Meinung zu... ...Cover, Titel, Klappentext, Gestaltung: Das Cover hat mich überhaupt erst auf dieses Buch aufmerksam gemacht und hat mich im ersten Moment an "Morgen kommt einer neuer Himmel" erinnert. Der Titel klingt auch total schön und passt zum Klappentext, der mich neugierig auf die Geschichte gemacht hat. ...Grundidee & Verlauf: Die Geschichte beginnt mit einer langen Liebeserklärung über ein ganzes Kapitel hinweg. An sich kein schlechter Einstieg, der damit endete, dass seine Frau tot ist. Normalerweise hätte ich diesen Einstieg toll gefunden, aber der Schreibstil hat mir gar nicht gefallen. Dennoch habe ich weiter gelesen, um der Geschichte eine Chance zu geben. Die Idee hat mir an sich eigentlich gut gefallen. Hunters Frau stirbt und er steht auf einmal total neben sich. Sie war noch so jung und er hätte ihr noch so viel sagen wollen und sie hatten noch so viele Reisen geplant. Genau das holt er jetzt nach, und reist mit ihrer Urne quer durch die USA. Doch irgendwie konnte mich die Geschichte nicht überzeugen. Immer wieder fiel es mir sehr schwer, die eigentliche Geschichte und Rückblenden zu unterscheiden. Denn Hunter redet mit der Urne und führt die Antworten von Kaith in seinem Kopf aus. Daraus schweift er dann plötzlich in eine Erinnerung ab und es gibt eine Rückblende mit Dialogen, und plötzlich ist man wieder im Jetzt. Diese Übergänge habe ich irgendwie nie wirklich mitbekommen und konnte deshalb auch nicht genau sagen, ob das jetzt eine Erinnerung ist, ein ausgedachter Gedanke oder die Realität. Außerdem hatte ich das Gefühl, dass die Geschichte nicht wirklich voran kam. In erster Linie geht es ja darum, dass Hunter den Verlust verarbeiten und sich von Kaith verabschieden möchte. Aber diese Fahrt durch die USA hat sich stellenweise sehr gezogen und mir war nicht wirklich klar, was das sollte. Es ist manchmal einfach seitenweise nichts passiert. Das Ende kam nicht unbedingt abrupt, aber für das Ganze, was vorher war, war es mir dann doch zu plötzlich. Auf einmal konnte er das tun, was er vorher die ganze Zeit nicht konnte. Es lässt mich einfach etwas unglücklich zurück. ...Schreibstil: Den Schreibstil fand ich total ungewohnt. Alleine nach dem ersten Kapitel hätte ich es deswegen am liebsten abgebrochen. Ellenlange, verschachtelte Sätze, die gefühlt kein Ende genommen haben. Das hat sich im zweiten Kapitel glücklicherweise etwas gebessert, aber das hielt nicht lange an. Es war einfach mit diesen langen Sätzen sehr anstrengend zu lesen. ...Charaktere: Kaith lernt man durch Erzählungen, Gedanken und Erinnerung ein bisschen kennen. Sie war eine Frau, mit Plänen von Reisen in die große weite Welt. Sie hat Hunter über alles geliebt, hatte aber trotzdem so seine Geheimnisse vor ihm. Eigentlich konnte ich sie mir sogar ganz gut vorstellen. Besonders wenn ihre Familie beschrieben wurde, passte das Bild einfach perfekt. Hunter befindet sich natürlich in einer Ausnahmesituation nach diesem Verlust und verhält sich auch dementsprechend. Er handelt ziemlich spontan und ohne über die Konsequenzen nachzudenken. Das bekommt er auch zu spüren, aber auch das scheint ihm vollkommen egal zu sein. Manchmal hatte ich das Gefühl, dass ihm generell sehr viel egal war, und mit seiner Lebenseinstellung kam ich nicht allzu gut klar. Klar konnte ich ihn verstehen, aber trotzdem war mir sein Handeln nicht schlüssig. Die anderen Personen waren etwas blass beschrieben und manchmal habe ich sie auch alle miteinander verwechselt, weil sich auch manche Namen ziemlich ähnlich waren. Fazit: Ich habe nicht das bekommen, was ich erwartet hatte. Erwartet hatte ich nämlich eine schöne Geschichte über den Verlust der Ehefrau und wie Hunter wieder ins Leben findet. Bekommen habe ich auch eine Geschichte in die Richtung, die aber ganz seltsam war. Der Schreibstil war total schwierig zu lesen, weil es sehr lange Schachtelsätze waren. Außerdem konnte ich nie zwischen Realität, Gedanken und Vergangenheit unterscheiden, das verschwam alles ziemlich ineinader. Leider konnte es mich nicht überzeugen, auch nicht am Ende, obwohl mir die Idee wirklich gefallen hat.

    Mehr
  • sehr schön

    Was ich dir noch sagen wollte

    Saruna

    22. April 2015 um 09:08

    Da ich dabei bin auch in andere Genre hineinzulesen, kam mir dieses buch gerade recht. Das Cover hat mir zugesagt und auch der Klappentext weckte meine Neugierde. Kait und Hunter sind ende zwanzig, frisch verheiratet und haben das ganze leben noch vor sich. Denken sie. Denn Kait stirbt und lässt Hunter allein zurück. Zurück in einer Welt ohne Kait. Aus Verzweiflung und weil es ihr gemeinsamer Wunsch war zu reisen, begibt er sich auf einen Trip durch Amerika und erlebt dabei die schrägsten Geschichten. Die Kapitel sind abwechselnd geschrieben. Einmal aus Hunters Sicht, in der er erzählt wie er und Kait sich kennen und lieben gelernt haben. Diese Kapitel haben mir besser gefallen weil sie echt wirken. Hunter erzählte mir Dinge mit denen ich mich sehr gut identifizieren konnte. Die anderen Kapitel sind aus der Erzählsicht und schildern die Geschichte die Hunter erlebt. Das Buch hat mir sehr gut gefallen und hat mich auch berührt. Ich konnte sehr gut mit Hunter mitfühlen. Der Schreibstil ist einfach und verständlich und mir hat besonders die Thematik gefallen. Die Botschaft ist auch eindeutig: Genies das Leben, lebe im Jetzt, vergeude deine zeit nicht mit Planen und warten auf den richtigen Moment, den der ist JETZT.

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks