Tom Melley

 4,8 Sterne bei 62 Bewertungen
Autor von Der dunkle Erbe, Die Klinge des Glaubens und weiteren Büchern.
Autorenbild von Tom Melley (©Tom Melley)

Lebenslauf

Tom Melley begeistern seit frühester Jugend historische Themen rund um das Mittelalter. Speziell die Epoche der Kreuzzüge weckten sein Interesse und er schreibt packende historische Romane über diese bewegte Zeit. Sein Lebensmittelpunkt ist seit vielen Jahren die Hansestadt Bremen, in der er als selbstständiger Unternehmer tätig ist.  

Botschaft an meine Leser

Liebe Leserinnen und Leser,

ich bedanke mich sehr herzlich bei meinen LeserInnen für den überwältigenden Erfolg meiner Romane "Die Gebote des Templers", "Der Krieger des Herrn", "Die Klinge des Glaubens" und "Der dunkle Erbe".

NEUERSCHEINUNG! 

Nun ist mein neuer historischer Roman „Das Recht des Blutes“ fertig,  und erscheint am 15. November 2024. Er schließt sich unmittelbar an „Die Klinge des Glaubens“ an, und ist der vierte Teil meiner Mittelalter- Saga.

Tom Melley

Link zu Der dunkle Erbe

Link zu Die Gebote des Templers

Link zu Der Krieger des Herrn

Link zu Das Recht des Blutes

Alle Bücher von Tom Melley

Cover des Buches Der dunkle Erbe (ISBN: 9783757507817)

Der dunkle Erbe

(16)
Erschienen am 14.01.2023
Cover des Buches Die Klinge des Glaubens (ISBN: 9783754905487)

Die Klinge des Glaubens

(12)
Erschienen am 06.10.2021
Cover des Buches Die Gebote des Templers (ISBN: 9783750244030)

Die Gebote des Templers

(12)
Erschienen am 16.10.2019
Cover des Buches Der Krieger des Herrn (ISBN: 9783753118086)

Der Krieger des Herrn

(11)
Erschienen am 10.11.2020
Cover des Buches Der dunkle Erbe: Historischer Roman (ISBN: B0BPJHNVKW)

Der dunkle Erbe: Historischer Roman

(1)
Erschienen am 25.01.2023
Cover des Buches Der dunkle Erbe (ISBN: 9783757520403)

Der dunkle Erbe

(0)
Erschienen am 22.02.2023

Neue Rezensionen zu Tom Melley

Cover des Buches Die Gebote des Templers (ISBN: 9783750244030)
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Rezension zu "Die Gebote des Templers" von Tom Melley

Robin-Kaercher
Historie & Dramatik toll verbunden

Ich war überrascht, wie sehr mich dieses Buch gepackt hat. Von der ersten Seite an hatte ich das Gefühl, mitten im Heiligen Land des Jahres 1193 zu stehen. Melley schafft es, eine glaubwürdige Welt aufzubauen, ohne sich in Details zu verlieren. Die Atmosphäre ist stark, die Handlung klar, mit einem Spannungsbogen, der auch wirklich bis zum Ende trägt.

Der Ritter Guillaume de Born ist keine glatte Heldenfigur, sondern ein Mann mit Fehlern, Zweifeln, Wut und Mut, und das macht ihn so lebendig. Ich mochte seine Entwicklung: Vom stolzen Tempelritter zum Menschen, der begreift, dass Ehre und Glaube nicht dasselbe sind. Besonders beeindruckt hat mich, wie der Autor christliche, jüdische und muslimische Figuren miteinander verwebt – respektvoll + vielschichtig. Das Heilige Land wirkt dadurch wie ein echter Schmelztiegel, nicht wie eine Kulisse.

Was mir als Student der Geschichte besonders gefallen hat: Man merkt, dass Melley seine Hausaufgaben gemacht hat. Die historische Authentizität stimmt. Orte, Bräuche, Machtverhältnisse, nichts wirkt willkürlich, alles mit Substanz. Trotzdem bleibt der Roman nie trocken. Er liest sich wie ein Abenteuer, aber mit dem Wissen im Hintergrund, dass vieles davon so oder so ähnlich wirklich gewesen sein könnte.

Ich habe selten einen Mittelalterroman gelesen, der Spannung und historische Tiefe so geschickt verbindet. "Die Gebote des Templers" ist nicht nur unterhaltsam, sondern auch ein Stück Geschichtserfahrung, das man beim Lesen fast körperlich spürt. Für mich eines dieser Bücher, bei denen man am Ende denkt: Schade, dass es vorbei ist...

Packender historischer Roman mit einer satten Portion Mittelalter

In seinem fünften historischen Roman kehrt der Autor Tom Melley in das Setting zurück, in dem schon seine ersten drei Romane angesiedelt waren. Dabei konnte er mich ein weiteres Mal auf ganzer Linie überzeugen und begeistern. Der vierte Band der Mittelalter-Saga spielt im Jahre 1211 und somit 2 Jahre nach den Geschehnissen in Band 3. 

Obwohl hier einige Figuren aus den ersten drei Bänden der Saga wieder mitwirken, benötigt man für die Lektüre grundsätzlich keine Vorkenntnisse aus diesen Büchern. Alle für das Verständnis erforderlichen Informationen zu den Protagonisten und ihrer Vorgeschichte werden gut in die laufende Handlung eingebunden, ohne dabei den Lesefluss zu stören. Um die Entwicklung der Figuren und die eine oder andere Anspielung auf frühere Ereignisse in Gänze genießen und nachvollziehen zu können, empfiehlt es sich aber schon, die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen.

Kurz nachdem ihre Mutter und ihr Mann einer tückischen Krankheit zum Opfer gefallen sind, begibt sich die junge Cecilia auf die beschwerliche Reise von Italien nach Sachsen, um dort ihren Vater zu finden. Erst kurz vor ihrem Tode hat ihr ihre Mutter Informationen zu ihm geliefert. Begleitet wird sie vom Knappen Veit, der allerdings ein finsteres Geheimnis hütet. Als Cecilia und Veit von Häschern des Herzogs von Spolento überfallen werden, eilt ihnen ein Söldner des Papstes zur Hilfe und begleitet sie fortan. Doch die Begegnung war alles andere als ein Zufall. 

Mit einem packenden Schreibstil erzählt der Autor eine atmosphärisch dichte Geschichte voller Spannung und Dramatik. Dabei erleben wir das zum Teil doch recht wilde Treiben aus den wechselnden Perspektiven der Reisegruppe um Cecilia und von Walter von Westereck, dem Vater von Cecilia, der von ihrer Existenz allerdings nichts ahnt. Getragen wird das Ganze von einer Riege gut gezeichneter und vielschichtig angelegter Protagonisten in Haupt- und vermeintlichen Nebenrollen, eine gut aufeinander abgestimmte Mischung aus historischen und fiktiven Figuren, denen es problemlos gelingt, die Geschichte mit Leben zu füllen. Die Handlung hält sich dabei eng an die tatsächlichen Ereignisse im Jahre 1211, der Autor nutzt die durchaus vorhandenen Lücken aber geschickt aus, um sie mit viel Einfallsreichtum zu füllen, ohne die Ereignisse zu verfälschen. Ein Glossar, ein Personenregister und ein Nachwort am Ende des Buches geben nicht nur Auskunft über Dichtung und Wahrheit, sondern zeugen zudem von einer intensiven Recherchearbeit des Autors, die der Geschichte absolut zugutekommt.  

Wer auf spannende und atmosphärisch dichte historische Romane mit einer satten Portion Mittelalter steht, wird hier bestens bedient und unterhalten.

Mittelalterroman, der den Leser fesseln kann

Nachdem 1211 Cecilias Mutter und ihr Ehemann einer seltsamen Erkrankung erlegen sind, macht sich die junge Frau in Begleitung des Knappen ihres Mannes, auf den Weg, ihren unbekannten Vater zu suchen. Der junge Veit ist seiner Herrin treu ergeben. Unterwegs werden sie überfallen und in letzter Minute vom Söldner Rufus, den der Kardinal Cencio hinterhergesandt hat, gerettet. Der geheimnisvolle Rufus fasziniert Cecilia. Doch nicht nur seine Mission bleibt undurchsichtig. Auch Veit hat dunkle Geheimnisse. Wird Licht in all diese Geheimnisse kommen und wird es Cecilia gelingen ihren Vater zu finden?

 

Vierter Teil einer Mittelalter Saga

 

Tom Melley ist ein ausgesprochener Spezialist des 12. Jahrhunderts. „Das Recht des Blutes“ ist bereits der vierte Teil von seiner Mittelalter Saga. Dennoch ist es gut möglich dieses Buch ohne Vorkenntnisse zu lesen, da alle relevanten Informationen zu vorhergehenden Ereignissen geliefert werden. Insgesamt gesehen ist die Geschichte stimmig und einleuchtend.

Dem Autor gelingt es auf mitreißender Weise und packendem Schreibstil den Leser für die Geschichte zu interessieren. Während die Spannung gleichbleibend konstant bleibt, wird diese immer mal wieder durch unvorhersehbare Geschehnisse neu befeuert.

 

Authentisch aber auch brutal

 

Tom Melley liefert dem Leser einen eindrucksvollen Einblick, welche Zustände im 12. Jahrhundert geherrscht haben. Stellenweise sind die Schilderungen harte Realität und brutale Gräueltaten, die anschaulich geschildert werden, verlangen dem Leser einiges ab.

Der Roman setzt sich aus zwei Handlungssträngen zusammen. Diese werden abwechselnd erzählt und verschmelzen zu einem späteren Zeitpunkt zu einem gemeinsamen Erzählstrang. Dabei sind beide Verläufe harmonisch aufeinander abgestimmt.

 

Das Leben von Schwertbrüdern

 

Der zweite Handlungsstrang beschreibt das Leben vom Graf Walter und dem Schwertbruder Hartung während ihren Kämpfen in Livland. Diese beiden Charaktere haben mir besonders gut gefallen. Doch auch Rufus kann den Leser beeindrucken und man ist gespannt welche Intuition hinter seinem Handeln steckt.

Veit wird stellenweise als dümmlich und unterwürfig geschildert, doch schnell wird dem Leser sein wahrer Charakter offenbar.

Die weibliche Hauptprotagonistin konnte bei mir nicht wirklich viele Sympathien sammeln. Im Gegenteil, so manche ihrer Handlungen wirkte unüberlegt und egoistisch.

 

Fazit:

Ein guter Mittelalterroman, der den Leser ohne Zweifel gut unterhalten kann und damit für Fans dieser Epoche durchaus empfehlenswert ist.

 

Gespräche aus der Community

Hallo liebe Fans historischer Romane, 

euch erwartet ein spannendes, aussergewöhnliches Abenteuer aus der Zeit des dritten Kreuzzugs.

Ich freue mich über eure Anregungen, Kritiken und hoffe auf einen regen Austausch mit euch!

Es werden 10 Printausgaben vergeben, ihr seid herzlich zur Verlosung eingeladen.

Viele Grüsse

Tom Melley

172 BeiträgeVerlosung beendet
SusanDs avatar
Letzter Beitrag von  SusanD

Nachdem ich fast meine Rezension vergessen hätte, möchte ich hier noch den Link anfügen.
https://www.lovelybooks.de/autor/Tom-Melley/Die-Gebote-des-Templers-2324032565-w/rezension/2421495809/
Natürlich habe ich diese auch auf anderen Portalen geteilt, da dieses wunderbare Buch alle Aufmerksam bekommen soll, die es verdient.

Ich bedanke mich sehr fürs Mitlesen und ganz besonders bei Tom Melley für die tolle Begleitung dieser Leserunde und unser weiteres Gepräch. Ich hoffe, ich darf auch beim nächsten Buch wieder dabeisein!!!

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