Tom Michell

 4.2 Sterne bei 21 Bewertungen

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Cover des Buches Der Pinguin meines Lebens (ISBN:9783596036028)

Der Pinguin meines Lebens

 (21)
Erschienen am 23.06.2016

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Rezension zu "Der Pinguin meines Lebens" von Tom Michell

Schöne, interessante, andere Geschichte
Fortivor 10 Monaten

"Der Pinguin meines Lebens" macht auf den (meinen) ersten Blick nicht viel her: das Coverbild wirft immer mehr Fragen auf, je länger man es betrachtet (Photoshop fail), und auch der Titel klingt seicht und einfallslos. Immerhin der Klappentext verspricht eine interessante Geschichte, verschweigt aber, dass es im Buch auch zu einem guten Teil um die Erlebnisse eines jungen englischen Lehrers im Argentinien der 1970er Jahre geht, was ich fast genauso spannend finde wie die Geschichte des liebenswerten Magellanpinguins Juan Salvado. Das Buch liest sich gut und flüssig.
Insgesamt eine schöne, interessante, andere Geschichte - Lesempfehlung!

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Rezension zu "Der Pinguin meines Lebens" von Tom Michell

Der Pinguin meines Lebens
Wuestentraumvor 2 Jahren

Tom Michell geht mit 21 Jahren nach Südamerika, um dort als Lehrer in einem College zu arbeiten. Er ist ein großer Abenteurer, der viel von dem Land sehen und dort erleben möchte. Am Ende eines Kurztrips nach Uruguay findet er am Strand hunderte ölverschmierte und verstorbene Pinguine. Bei genauerem Hinsehen entdeckt er einen, der sich plötzlich bewegt. Ohne lange darüber nachzudenken, nimmt er den Pinguin und säubert ihn in langsamen Schritten im Appartement in der Badewanne, bis er das ganze Öl aus dem Gefieder des Pinguins entfernt hat. Am nächsten Morgen, der Tag seiner Abreise, will er den Pinguin wieder ins Meer entlassen, doch dieser bleibt hartnäckig an seinen Fersen. So entscheidet sich Tom Michell schließlich, den Pinguin mit nach Buenos Aires zu nehmen und damit ändert sich nicht nur das Leben des Pinguins, sondern auch seines.


Liebevoll beschreibt Tom Michell das Leben mit Juan Salvado, wie er ihn nennt, den Alltag im College, die Hilfe der dortigen Angestellten, vor allem aber seiner Schüler, die sich hingebungsvoll und veranwortungsbewusst um Juan Salvado kümmern, seine Terrasse säubern, ihn füttern und sich mit ihm unterhalten. Egal, welcher Mensch Juan Salvado kennenlernte, er berührte deren Leben und gab ihnen so viel Geborgenheit und innere Ruhe.


Einziger Kritikpunkt an diesem Buch ist, dass für mich zu viele Dinge erwähnt wurden, wie z.B. die Politik in Südamerika, Währung, Inflation, der Ausflug mit den Gauchos, was direkt nichts mit Juan Salvado zu tun hatte und mir etwas deplatziert erschien. Sicherlich erschien es dem Autor wichtig dies zu seiner Zeit in Südamerika oder seinen Erinnerungen an diese Zeit mit einzufügen, doch für die wesentliche Geschichte des Pinguins passte es meines Erachtens nicht dazu.


Auch, was Tom Michell auf Seite 236 schreibt: "Werden die Ozeane der Welt den Schaden überleben, den wir verursachen, aber uns weigern zu sehen?"

Natürlich hat er recht, was die Umweltverschmutzung angeht, welche wir Menschen verursachen. Und er weist darauf hin, wie viele Tiere dadurch getötet werden. Dies regt einen natürlich sehr zum Nachdenken an.


Fazit:

Eine wunderschöne Geschichte über einen außergewöhnlichen Pinguin, der die Herzen der Menschen berührte. Zum Ende des Buches habe ich einige Tränen vergossen, da der Pinguin auch mich sehr berührt hat.

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Rezension zu "Der Pinguin meines Lebens" von Tom Michell

Auf den Pinguin gekommen
campino246vor 2 Jahren

Der Autor möchte Abenteuer erleben, also beginnt er als Englischlehrer in einer argentinischen Schule. In der freien Zeit möchte er Lateinamerika erkunden. Als er bei Freunden im Ferienhaus am Strand einige Tage verbringt, wird er plötzlich Besitzer eines Pinguins.

Der Beginn der Geschichte hat mir gut gefallen und auch das Ende hat die Geschichte rund gemacht. Zwischendrin waren die Erzählungen aber teilweise langweilig. Es passiert einfach zu wenig und die Geschichten sind nicht Anekdotenmäßig, sondern eben langweilig. Am Ende störte mich etwas, dass vieles nur nebenbei erzählt wird und man das Gefühl hat, dass Teile der Geschichte fehlen. Ich finde es schade, dass in dem kurzen Buch Längen vorhanden sind, weil die Geschichte eigentlich schön ist.

Fazit: Für Pinguin- Fans lesenswert, das ist halt der Traum eines jeden Pinguin- Fans. Allerdings spielt das Ganze in den 70ern und ist somit schon etwas veraltet.

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