Tom Pollock Der Wolkenkratzerthron

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Inhaltsangabe zu „Der Wolkenkratzerthron“ von Tom Pollock

Hinter dem bekannten London existiert eine Stadt, bevölkert mit Monstern und Wunderdingen. Dort stampfen wilde Zuggeister über die Gleise und glashäutige Tänzer mit glühenden Adern erleuchten die Straßen. Als die junge Beth Bradley – Graffiti-Künstlerin – von ihrer besten Freundin Pen verpfiffen wird und von der Schule fliegt, reißt sie von zu Hause aus und gerät in den geheimen Teil der Stadt. Dort begegnet sie Filius Viae, dem wilden Kronprinzen der Stadt, der ihre Hilfe braucht: Ein alter Feind ist in die Dunkelheit unterhalb der St Paul’s Cathedral zurückgekehrt, und ein jahrhundertealter Krieg droht dadurch wieder aufzuflammen. Beth und Fil irren in atemberaubendem Tempo durch das bizarre Wunderland auf der Suche nach Verbündeten und einem Weg, die Stadt, die sie beide so sehr lieben, zu retten.

Anfangs gewöhnungsbedürftig,aber wenn es um Originalität und Ideenreichtum geht,ist die Geschichte kaum zu übetreffen.Vollste Leseempfehlung

— czytelniczka73
czytelniczka73

Wenn sich ein Buch Urban-Fantasy nennen darf dann dieses. Voller Ideenreichtum und Poetik.

— pueppie
pueppie

Eine Ganz neue Art von Fantasy- und ich liebe es♥

— -Imagine-
-Imagine-

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  • Die Chinesische Kalenderchallenge 2015/2016

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    stebec

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    Willkommen zu unserer Challenge des Chinesischen Kalenders. Wir kattii und stebec haben uns ein paar nette Aufgaben überlegt, an deren Erfüllung ihr hoffentlich genauso viel Spaß haben werdet, wie wir bei der Erstellung. Natürlich dreht sich hier alles um den Chinesischen Kalender. Wir stellen euch Aufgaben für dessen Erfüllung ihr Punkte sammeln könnt, wenn ihr fleißig lest, aber alles der Reihe nach. Die Regel: Die Challenge findet vom 01.Mai 2015 bis zum 30.April 2016 statt. Einsteigen könnt ihr jederzeit und die verpassten Aufgaben auch nachholen.  Wir stellen euch jeden Monat zwei Aufgaben, die einem Tier des chinesischen Tierkreiszeichens passen. Die Aufgaben werden immer frühzeitig veröffentlicht, damit ihr genug Zeit habt, um euch eure Bücher herauszusuchen. Zusätzlich könnt ihr jeden Monat Elementaufgaben erfüllen, die Zusatzpunkte einbringen. Hier solltest ihr allerdings auf ein Gleichgewicht zwischen den Elementen sorgen. d.h. das jedes Element nur 6 mal verwendet werden darf. Die Elementaufgaben sind immer gleich. Natürlich müsst ihr auch darauf achten Yin&Yang im Gleichgewicht zu halten. D.h. das jedes Yin oder Yang nur 16 mal verwendet werden darf. Auch die Yin&Yang Aufgaben bleiben gleich. Erstellt bitte einen Sammelbeitrag, den wir verlinken können und in dem ihr eure Punkte aktuell haltet. Das hilft uns die Übersicht nicht zu verlieren.  Haltet euch hierbei bitte an das Beispiel, was wir unten erstellt haben. Die Aufgaben: Jeden Monat gibt es zwei Hauptaufgaben für euch, die von kattii im Monat vorher veröffentlicht werden. Eine zu einer schlechten und eine zu einer guten Eigenschaft des Tieres. Es geht sich also also darum für jeden Monat zwei Bücher zu lesen.  Die Elementzusätze können mit den Hautpaufgaben vereinbart werden. Die Elementzusätze sind keine Pflicht. als Beispiel: Ich lese ein Buch zu einer Hauptaufgabe, das über 450 Seiten hat und kann mir Wasserpunkte auf mein Konto schreiben. Feuer, heiß, leidenschaftlich und zerstörerisch. Um die Feuerpunkte zu bekommen, müsst ein Buch aus dem Genre Liebesroman, Thriller oder Dystopie lesen Wasser, 71% der Erde sind mit Wasser bedeckt. Das ist ganz schön viel. Deswegen müsst ihr für die Wasserpunkte ein Buch lesen, dass über 450 Seiten hat.  Luft, bedeutet Leichtigkeit. Man ist losgelöst von allem, deswegen lest ein Buch aus dem Genre: Fantasy, historischer Roman oder etwas humorvolles . Erde, ist ein sehr festes Element. Für die Erdenpunkte müsst ihr ein Hardcover lesen. Metall, steht für Fortschritt und deswegen müsst ihr für die Metalpunkte ein Buch lesen, dass nicht vor 2015 erschienen ist. Die Yin&Yang-Aufgaben sind simpel. Auch hier gilt, dass diese mit den Hauptaufgaben vereinbart werden können.  Yin => Ein helles Cover Yang => Ein dunkles Cover Ihr könnt euch hier entscheiden, ob ihr nur die Hauptaufgaben erfüllt oder die Zusätze auch abarbeiten möchtet.  Pro Buch könnt ihr eine Hauptaufgabe, einen Elementzusatz und einmal Yin oder Yang anrechnen. als Beispiel: Wenn ich ein Buch für eine Hauptaufgabe lesen, das über 450 Seiten hat und ein helles Cover besitzt, dann habe ich alle möglichen Aufgaben erfüllt. Sollte ich die Hauptaufgabe im Monat des Aufgabenstellung erfüllen, habe ich die höchstmögliche Punktzahl erreicht.  Die Punkte: Pro erfüllte Tieraufgabe gibt es 1 Punkt Pro erfülltes Element gibt es 1 Punkt Pro erfülltem Yin/Yang gibt es 1 Punkt Wenn ihr im Jahr des aktuellen Tieres geboren wurden seit:  Punktzahl mal 2 Wenn ihr die Aufgabe im Monat lest, in dem sie gestellt wurde: 1 Zusatzpunkt pro Aufgabe. Als Beispiel: Richtige Aufgabe + Element + Yin/Yang = 3 Punkte Ihr könnt also im Monat, wenn ihr beide Aufgaben und Zusatzaufgaben erfüllt habt 6 Punkte sammeln. Bei richtigem Geburtsjahr verdoppeln sich die Punkte auf 12. Und wenn ihr die Aufgabe im richtigen Monat lest gibt noch jeweils 1 Punkt pro Aufgabe dazu. Ihr könnt also bei richtigem Geburtsmonat 14 Punkte sammeln. Und in den anderen Monaten 8 Punkte. Am Ende der Challenge bekommt ihr noch einmal ein paar Bonuspunkte, wenn ihr fürs Gleichgewicht gesorgt habt. Punkte werden im folgenden Verhältnis verteilt. Yin&Yang: Jedes Yin&Yang mindest 8mal: 4 Punkte Jedes Yin&Yang mindest 10mal: 8 Punkte Jedes Yin&Yang mindest 12mal: 12 Punkte Elemente: Jedes Element mindestens 3mal: 8 Punkte Jedes Element mindestens 4mal: 12 Punkte Bonus für die Katzenaufgabe: 12 Punkte Am Ende des Jahres könnt ihr somit maximal 138 Punkte erreichen. Wenn wir euch jetzt mit unseren Regeln und Aufgaben nicht total durcheinandergebracht haben, freuen wir uns, wenn ihr uns ein Jahr lang auf dem Weg des chinesischen Kalenders begleitet. Selbstverständlich stehen wir euch immer mit Rat und Tat zur Seite.  Teilnehmer: 123sarah321 [inaktiv?] AberRush AnnaWaffel Anruba ban-aislingeach Bellastella BlueSunset Buchgeborene [inaktiv?] Buchgespenst clary999 DasBuchmonster DieBerta fabulanta [inaktiv?] Federzauber Galina86 hannelore259 Hikari Honeygirl96 [inaktiv?] janaka Jecke JuliB kattii Kitayscha Krimine LadySamira091062 Lavieenverre louella2209 lunaclamor [inaktiv?] mabuerele MiHa_Lore MiniMixi  mrsapplejuiice monana88 [inaktiv?] Niob Paulamybooksandme raphael-edward Regina99 samea Sandra251 scarlett59 Sick stebec sursulapitischi [inaktiv?] Tatsu Tiana_Loreen TigorA weinlachgummi Willia Wolfhound zazzles

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  • Mehr als "nur" Fantasy

    Der Wolkenkratzerthron
    Aniday

    Aniday

    Nachdem sie durch den Verrat ihrer besten Freundin von der Schule geflogen ist zieht die junge Graffiti-Künstlerin Beth durch die Nacht. Dort begegnet sie dem Jungen Filius, der ein Teil der Stadt zu sein scheint und sich als Sohn einer Göttin bezeichnet – mit dem Gefühl ohnehin nichts zu verlieren wenn sie ihrem Zuhause den Rücken kehrt folgt Beth dem Straßenjungen in seine Welt und wird in ein wahnwitziges Abenteuer um die Rettung Londons selbst verstrickt. Der Einstieg in dieses Buch war verwirrend, fremdartig und hat dadurch meine Neugier noch verstärkt. Es wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt, vor allem jedoch aus zweien: Beth, deren Leben in erster Linie daraus bestehen zu scheint nachts die Stadt unsicher zu machen und an Wänden Spuren ihrer Fantasie zu hinterlassen, meist in Begleitung ihrer treuen Freundin Pen, der Gedichte über alles gehen. Diese Teile der Geschichte sind intensiv erzählt, werden aber von außen betrachtet, während Filius aus seiner Sicht erzählt. Seine Sicht ist seltsam, denn zuerst einmal muss man verstehen lernen von was er da erzählt. Was für ihn selbstverständlich ist hat für den Leser erst einmal keinen Zusammenhang, denn er ist ein Teil der Stadt, lebt in deren magischer Welt mit völliger Selbstverständlichkeit. Doch mit diesen beiden Charakteren ist es nicht getan, da gibt es noch viele mehr und jeder davon hat seine eigene Persönlichkeit. Die Vielschichtigkeit, die Tom Pollock ihnen allen gegeben hat, hat mich immer wieder ums neue fasziniert. Filius war vielleicht nicht mein Fall, dafür Beth umso mehr, mit ihrer großen Klappe die so viel versteckt. Oder Pen, die eine unglaubliche Wandlung bei noch unglaublicherem Schrecken durchmacht. Und natürlich mein persönlicher Held, Victor, den man einfach selbst erleben muss. Beth stolpert in diese zweite Welt, und da sie nichts zu verlieren hat fragt sie nicht lange ob sie verrückt ist. Sie nimmt an, was sie sieht und folgt dem widerwilligen Filius. Mehr noch, sie bestärkt ihn sich dem Kampf zu stellen, der ihn erwartet und drückt ihm ihre Unterstützung auf. Denn London wird von Reach, dem Krangeist, bedroht und die Göttin Mater Viae ist schon zu lange verschwunden um dem Einhalt zu gebieten. Klingt verwirrend? Nun, das ist es auch, denn auch wenn Beth in ihrer Einsamkeit die Dinge annimmt wie sie sind steht man als Leser vor Bruchstücken. Die Zusammenhänge bleiben allen, außer vielleicht Filius, die meiste Zeit lang ein Rätsel. Bis dahin gilt: Nicht den Kopf zerbrechen, einfach mitnehmen lassen und die schrägen, großartigen Einfälle des Autors auf sich wirken lassen. Es gibt immer etwas zu entdecken und zwischen den Zeilen zu lesen. Die meiste Zeit kam mir das Buch vor wie ein Traum. Ein wirrer, phantastischer, rasanter Traum, der sich langsam aber sicher in einen Albtraum verwandelt. Es ist ein Traum voller irrealer Dinge, voller Ängste, Sehnsüchte und Gleichnisse. Denn das hier ist nicht klassisch gut-böse. Es gibt so viele Schattierungen und bis zum Ende hin weiß ich nicht recht, wen ich am meisten bemitleiden sollte. Ich war mir nicht sicher, ob das Buch wirklich volle Punktzahl verdient, denn hier und da war manches doch etwas arg wirr und kam mir nicht immer ganz durchdacht vor. Aber nach welchem Maßstab will ich das schon messen? Ich bin mit Beth und den anderen durch die Nacht gejagt, habe seltsame Wesen getroffen und mir dazwischen um alles und jeden Gedanken gemacht. Und auch jetzt, nachdem ich es schon vor einigen Tagen beendet habe, denke ich noch über manche Dinge nach. Ein Buch, welches mich beim lesen nicht loslässt und auch danach noch so beschäftigt hat nicht weniger als 5 Punkte verdient. Ich bin fasziniert von der Welt, die der Autor hier erschaffen hat. Und wie viele Gedanken um alles er noch zwischen die Zeilen geschrieben hat.

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    • 2
    dieFlo

    dieFlo

    30. September 2014 um 08:46
  • Ein etwas anderer Fantasyroman

    Der Wolkenkratzerthron
    lesebiene27

    lesebiene27

    Klappentext: "Als Beth, Schulverweigerin und begnadete Sprayerin, dem grauhäutigen und wilden Filius Viae begegnet, ahnt sie nichts von der dunklen Seite Londons, auf der Fil Kronprinz ist. Mit ihm gemeinsam geht sie auf die Suche nach Verbündeten, um sich gegen Reach, den Kran-König zur Wehr zu setzen und die Rückkehr der Königin der Straßen Londons, Filius‘ Mutter, vorzubereiten."   Die Geschichte ließ sich flüssig und einfach lesen und verflog somit auch schnell. Am Anfang hatte ich ein bisschen Schwierigkeiten mich an den neuen und ungewohnten Sprachstil zu gewöhnen und in die Geschichte einzufinden. Doch wenn man das einmal geschafft hat, lohnt es sich auf jeden Fall. Der Sprachstil ist sehr locker, doch irgendwie wirkt es dabei authentisch und nicht überspitzt. Die Spannung, die gleich zu Beginn aufgebaut wurde, hat sich während des ganzen Buches durchgezogen und es so zu einer Lektüre gemacht, die man schnell lesen konnte und wollte. Man lernt während der ganzen Geschichte Wesen kennen, die man sich so gar nicht vorstellen konnte, die soweit aber gar nicht abwegig sind. Ich hatte sogar danach manchmal das Gefühl, dass die Wesen auch in unserer Welt leben könnten, so nah hat der Autor geschrieben. Von Beginn an fiebert man mit Filius und Beth mit, ob sie es schaffen werden eine Armee gegen Reach auf die Beine zu stellen, die stark genug ist, sich gegen ihn behaupten zu können. Toll fand ich hierbei, dass sich jeder in der Geschichte weiterentwickelt hat und über sich hinausgewachsen ist. Ich fand das Buch toll, grade weil man das Gefühl hatte, dass die Geschichte neu war und nicht so oder in ähnlicher Form schon öfter verwendet wurde. Auch die Auflösung hat mir gut gefallen und es läuft ein bisschen anders ab, als man es sich gewünscht hätte. Was mich ein wenig gestört hat an dem Buch, war, dass an manchen Stellen nicht ausreichend erklärt wurde. Dadurch hat die Story etwas oberflächliches bekommen. Fazit: Das Buch kann ich daher weiterempfehlen an diejenigen, die sich für Fantasy interessieren, jedoch mal Lust haben, was anderes als das übliche zu lesen. Das Buch bringt viele neue Formen ans Licht und macht Spaß zu lesen.

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    • 3
    lesebiene27

    lesebiene27

    07. March 2014 um 19:37
  • Dieses Buch fasziniert vom Anfang bis zum Ende

    Der Wolkenkratzerthron
    Buechersalat_de

    Buechersalat_de

    03. January 2014 um 13:12

    Autor/in Tom Pollock ist Absolvent des Studiengangs kreatives Schreiben an der Sussex University und Mitglied der Londoner Schriftstellergruppe ?The T-Party?. Er hat schon überall auf der Welt ? von Schottland bis Sumatra ? gelebt, aber die besondere Magie Londons hat ihn immer wieder dorthin zurückgezogen. Inhalt Hinter dem bekannten London existiert eine Stadt, bevölkert mit Monstern und Wunderdingen. Dort stampfen wilde Zuggeister über die Gleise und glashäutige Tänzer mit glühenden Adern erleuchten die Straßen. Als die junge Beth Bradley Graffiti-Künstlerin von ihrer besten Freundin Pen verpfiffen wird und von der Schule fliegt, reißt sie von zu Hause aus und gerät in den geheimen Teil der Stadt. Dort begegnet sie Filius Viae, dem wilden Kronprinzen der Stadt, der ihre Hilfe braucht: Ein alter Feind ist in die Dunkelheit unterhalb der St Paul s Cathedral zurückgekehrt, und ein jahrhundertealter Krieg droht dadurch wieder aufzuflammen. Beth und Fil irren in atemberaubendem Tempo durch das bizarre Wunderland auf der Suche nach Verbündeten und einem Weg, die Stadt, die sie beide so sehr lieben, zu retten. Erster Satz Ich bin auf der Jagd.  Meine Meinung Das Cover hat mich zuerst angesprochen, das ist mit den Wolkenkratzern in dem Graffiti Stil wirklich toll gemacht. Der Klappentext hat mich überzeugt und ich musste das Buch unbedingt lesen. Am Anfang war ich noch etwas skeptisch. Der Schreibstil und die vielen neuen Informationen haben mich wirklich erschlagen. Aber ab dem zweiten Kapitel war ich drin und dann hat mich das Buch nicht mehr los gelassen. Der Autor hat wirklich eine wunderbare Welt geschaffen. Filius und Beth sind starke Charktere, die sich wunderbar in diese Welt einfügen. Die vielen Wesen die der Autor geschaffen hat wie zum Beispiel den Gleisgeist, Reach den Krankönig und Elektra sind einfach wunderbar geworden. Die Kämpfe sind spannend und die Beziehung und die Gespräche von Beth und Filius sind wunderbar geworden. Dieses Buch liest sich einerseits wie ein Märchen andererseits ist es so realistisch durch die Gegenstände die leben, dass man wirklich völlig in einer anderen Welt ist. Ich bin wirklich völlig begeistert. Dieses Buch ist sehr zu empfehlen und am Fantasy Himmel wirklich eine große Ausnahme. Es ist ganz anders als alles was ihr bisher gelesen habt! Dieses Buch ist anscheinend der Beginn einer Reihe, zumindest liegen die Informationen so. Ich bin gespannt und würde den zweiten Teil auch verschlingen. Fazit Der Wolkenkratzerthron fasziniert in jeder Hinsicht. 

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  • Kindle-Buffet: Kostenlose E-Books bei Amazon

    Kindle Buffet
    sursulapitschi

    sursulapitschi

    Nein, dies ist keine Leserunde, sondern der Thread für:   Kostenlose e-books   Viele fleißige Menschen posten für uns täglich jede Menge Links für kostenlose e-books. Da es sehr viel bequemer wäre, wenn die einzelnen Links nach Genres sortiert aufrufbar wären (und Lovelybooks uns da technische Grenzen setzt), ist dies hier der Versuch, das Thema praktischer zu gestalten. Hier könnt ihr Links einstellen, wenn ihr kostenlose e-books entdeckt habt, oder einfach stöbern. Viel Spaß!  

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    • 11961
  • Buchverlosung zu "Der Wolkenkratzerthron" von Tom Pollock

    Der Wolkenkratzerthron
    Aleshanee

    Aleshanee

    Hallo ihr Lieben! Wie angekündigt startet heute meine erste Advents-Verlosung! Zu gewinnen gibt es "Der Wolkenkratzerthron" von Tom Pollock, ein besonderes Fantasy-Abenteuer in der Metropole London! Klappentext: Als Beth, Schulverweigerin und begnadete Sprayerin, dem grauhäutigen und wilden Filius Viae begegnet, ahnt sie nichts von der dunklen Seite Londons, auf der Fil Kronprinz ist. Mit ihm gemeinsam geht sie auf die Suche nach Verbündeten, um sich gegen Reach, den Kran-König, zur Wehr zu setzen und die Rückkehr der Königin der Straßen Londons, Filius' Mutter, vorzubereiten. Ein Buch über Freunde und Monster und darüber, dass man sie nicht immer klar voneinander unterscheiden kann. Hier gehts zum Verlag Die Verlosung läuft auf meinem Blog und dort erfahrt ihr auch, was ihr für dieses tolle Buch tun müsst ;) Würde mich freuen, wenn ihr mal bei mir reinschaut: Weltenwanderer Ich wünsche euch viel Glück!

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    • 6
  • London vom Feinsten! :)

    Der Wolkenkratzerthron
    chrissiladeux

    chrissiladeux

    10. November 2013 um 14:00

    Hinter dem bekannten London existiert eine Stadt, bevölkert mit Monstern und Wunderdingen. Dort stampfen wilde Zuggeister über die Gleise und glashäutige Tänzer mit glühenden Adern erleuchten die Straßen. Als die junge Beth Bradley Graffiti-Künstlerin von ihrer besten Freundin Pen verpfiffen wird und von der Schule fliegt, reißt sie von zu Hause aus und gerät in den geheimen Teil der Stadt. Dort begegnet sie Filius Viae, dem wilden Kronprinzen der Stadt, der ihre Hilfe braucht: Ein alter Feind ist in die Dunkelheit unterhalb der St Paul s Cathedral zurückgekehrt, und ein jahrhundertealter Krieg droht dadurch wieder aufzuflammen. Beth und Fil irren in atemberaubendem Tempo durch das bizarre Wunderland auf der Suche nach Verbündeten und einem Weg, die Stadt, die sie beide so sehr lieben, zu retten.Da mich das Cover sehr beeindruckt hat, habe ich das Buch mit ziemlich hohen Erwartungen angefangen zu lesen. Auf den ersten Seiten des Buches war ich ein wenig verwirrt, da ich keine Ahnung hatte aus wessen Sicht das Buch denn jetzt nun geschrieben wird und ich mit Wörtern wie „Gossenglas“ noch nichts anfangen konnte. Dadurch bekam ich wenig Zweifel, welche aber schnell wieder verflogen als es um die Hauptperson Beth ging, mit der ich mich sehr schnell „anfreunden“ konnte. Nach und nach hatte ich alle Charaktere ins Herz geschlossen und verstand auch die Zusammenhänger die am Anfang für Verwirrung gesorgt hatten. Das Buch ist in einer guten Schreibweise verfasst sodass man das Buch flüssig durchlesen kann. Mir viel es allerdings nicht schwer es auch mal aus den Händen zu legen was aber nicht schlimm ist. Ich denke das Buch überzeugt vor Allem durch die Idee des Autors zu einer solch Besonderen Geschichte. Es ist mal eine etwas andere Geschichte die für viele Überraschungen gut ist. – Ein sehr schönes Buch für alle Fantasyfans Vielen Dank, dass ich bei dieser Leserunde mitmachen durfte!! Es hat mir sehr viel Spaß gemacht das Buch zu lesen und ich hoffe, dass es eine

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  • Leserunde zu "Der Wolkenkratzerthron" von Tom Pollock

    Der Wolkenkratzerthron
    ueberreuter_Verlag

    ueberreuter_Verlag

    Kino im Kopf – mit Tom Pollocks atemberaubendem Urban-Fantasy-Debüt tauchen wir hinein in eine Welt, die sich hinter dem bekannten London verbirgt. „Ich bin auf der Jagd. Die Sonne hockt tief über Battersea, und ihre Strahlen huschen wie Kriegsbemalung über das Mauerwerk, während ich durch den Bahntunnel streife.“ Die Stadt ist ein gefährlicher Ort, wenn man nicht aufpasst. Denn hinter den Fassaden Londons, das wir alle kennen, existieren Monster und Wunderdinge. Dort stampfen wilde Zuggeister über die Gleise und glashäutige Tänzer mit glühenden Adern erleuchten die Straßen. Beth hat davon keine Ahnung. Sie ist Graffiti-Künstlerin – und wird wegen einer nächtlichen Sprayaktion der Schule verwiesen. Schuld an der ganzen Misere ist in ihren Augen ihre beste Freundin Pen. Pen MUSS sie einfach an die Schulleitung verpfiffen haben. Denn außer ihnen wusste niemand von der Sache und alle Beweise waren vernichtet. Enttäuscht von Pen und einfach allem, reißt Beth von zu Hause aus und verläuft sich in den geheimen Teil der Stadt. Dort begegnet sie dem grauhäutigen und geheimnisvollen Filius Viae, dem wilden Kronprinzen der Stadt, der behauptet in tödlicher Gefahr zu sein! Ein alter Feind ist in die Dunkelheit unterhalb der St Paul’s Cathedral zurückgekehrt und ein jahrhundertealter Krieg droht dadurch wieder aufzuflammen, der London zu zerstören droht. Beth und Filius irren in atemberaubendem Tempo durch das bizarre Wunderland auf der Suche nach Verbündeten und einem Weg, die Stadt, die sie beide so sehr lieben, zu retten. Eine unglaublich aufregende Metropole Europas vermischt mit einer Welt voller Wesen, wie wir sie noch nie gesehen haben. Findet es selbst heraus und werft schon einmal einen Blick in die Leseprobe. Wenn ihr an der Verlosung von 15 Exemplaren des spektakulären Fantasy-Romans teilnehmen wollt, dann verratet uns zur Einstimmung auf diese spannende Stadt: Was habt ihr in London schon erlebt? Was hat euch besonders fasziniert? Oder was würdet ihr gern in London sehen? Oder oder oder … London wir kommen! Einsendeschluss ist der 01.09.2013

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    • 435
  • [Rezension] "Der Wolkenkratzerthron" von Tom Pollock

    Der Wolkenkratzerthron
    Leochiyous

    Leochiyous

    30. October 2013 um 22:11

    INHALT Als Beth nach einer nächtlichen Sprayer-Aktion von der Schule fliegt, flüchtet sie sich Hals über Kopf in das Herz Londons – und läuft dort Filius über dem Weg, der sich selbst als Kronprinz der Stadt ausgibt und dringend Hilfe benötigt: Ein alter Feind sammelt seine Kräfte und droht, Beths und Filius‘ London, so wie sie es kennen und lieben, zu zerstören. Gemeinsam versuchen sie, dem Feind ihrerseits eine Armee entgegenzustellen – doch die Suche nach Verbündeten gestaltet sich schwieriger als erwartet und nicht jeder Freund spielt mit offenen Karten… MEINUNG Der Wolkenkratzerthron ist definitiv ein Buch der besonderen, seltenen Art und ein kleines Goldstück inmitten der Flut von Fantasy-Büchern, die gerade so zahlreich auf den Markt kommen. Was es so einzigartig macht, ist die Gesamtkomposition – die Figuren, der Schreibstil, die Tiefe und Bedeutung hinter jedem Satz. Besonders beeindruckt war ich - und bin es immer noch - von den so liebevoll und neuartig gezeichneten Figuren, die im Wolkenkratzerthron vorkommen. Hier werden keine bekannten Wesen genutzt, sondern eigene erschaffen, die allesamt sehr schräg, wunderlich und authentisch sind. Mein Herz habe ich an die Natriumiten verloren :). Das grandiose an allen ist: Sie wirken, als gehören sie dorthin, in das London unserer Zeit. Genauso verhält es sich auch mit den Charakteren. Filius und Beth habe ich sehr schnell ins Herz geschlossen, sie sind beide etwas ganz besonderes. Und beide machen innerhalb des Romans glaubwürdige Charakterentwicklungen mit, was ihnen zusätzliche Tiefe verleiht – man muss die beiden, gerade als Team, einfach toll finden. Beide haben ihre Fehler und Schwächen, aber was am Ende von Bedeutung ist, ist die Kraft und Stärke, die sie in dem jeweils anderen finden. Auch die anderen Figuren sind, egal wie klein ihre Rolle ist, sehr facettenreich gezeichnet und nie eindimensional oder gar langweilig – sie alle bereichern den Wolkenkratzerthron ungemein. Der Schreibstil ist ebenfalls speziell. Der Wolkenkratzerthron ist nicht unbedingt ein Buch für zwischendurch, dazu ist die Sprache zu komplex und zu eigenwillig eingesetzt, aber sobald man sich darauf einlässt, merkt man, wie viel Mühe sich hier gegeben wurde. Des Weiteren erklärt der Autor nichts, sondern lässt den Leser selbst seine Antworten und den Sinn hinter allem suchen. Es ist ein Buch, in welchem man die Geschichte nicht wirklich liest, sondern miterlebt. Und ein weiterer Pluspunkt liegt definitiv in der „realistischen“ Geschichte selbst: Ich habe von Anfang an mit Filius und Beth mitgefiebert und jedes Mal, wenn es kritisch wurde, hatte ich Angst um sie, da von Anfang an klar war: Geschont wird der Leser hier nicht. Wenn jemand so einen Kampf beginnt… dann stößt man an Grenzen und büßt am Ende immer etwas ein, einige mehr, andere weniger. Und so ist es auch hier. Letzten Endes kann ich viele Punkte aufführen, die für dieses Buch sprechen, aber sie alle würden es nicht ausreichend erklären können, wie voll dieses Werk von Dingen ist, die einfach nur schön und schrecklich zugleich sind. FAZIT Der Wolkenkratzerthron ist ein unheimlich vielschichtiges, tiefgehendes Buch und erst am Ende fallen einem die vielen Facetten auf, die er birgt. Schlicht und ergreifend: Ich bin in dieses Buch verliebt. Als Beth zum ersten Mal neben Filius durch London gerannt ist, bin ich mitgerannt und mit ihnen auf die höchsten Türme geklettert und als ich das Buch geschlossen habe, habe ich sie und ihre Geschichte augenblicklich vermisst. 5 Sterne gibt es von mir für diese kraftvolle, ungewöhnliche und liebenswerte Geschichte voller frischer Ideen.

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  • Tolle Story, spannend erzählt, auf jeden Fall lesenswert!

    Der Wolkenkratzerthron
    Buechermaus96

    Buechermaus96

    29. October 2013 um 12:35

    Tom Pollock: "Der Wolkenkratzerthron" Klappentext: "Stell keine Fragen - versuch's gar nicht erst. Du hast heute Nacht Monster gesehen." Als Beth, Schulverweigerin und begnadete Sprayerin, dem grauhäutigen und wilden Filius Viae begegnet, ahnt sie nichts von der dunklen Seite Londons, auf der Fil Kronprinz ist. Mit ihm gemeinsam geht sie auf die Suche nach Verbündeten, um sich gegen Reach, den Kran-König zur Wehr zu setzen und die Rückkehr der Königin der Straßen Londons, Filius‘ Mutter, vorzubereiten. Ein Buch über Freunde und Monster und darüber, dass man sie nicht immer klar voneinander unterscheiden kann. Meine Meinung:Selten trifft man auf einen Fantasy-Roman, in dem einem mal andere Geschöpfe, als die typischen Feen, Elben, Hexen, etc. begegnen. Der Autor dieses Buches muss über eine enorme Vorstellungskraft verfügen, denn in diesem Buch waren alle phantastischen Wesen eine Neuschöpfung. Noch nie zuvor habe ich von Natriumiten, Gleisgeistern oder Bordsteinpriestern gehört und schon allein deshalb machte es so viel Spaß dieses "andere" London zu entdecken.Im Vergleich zu diesen Wesen ist die Protagonistin Beth ja schon fast langweilig, allerdings nur fast. Zuerst viel es mir ein wenig schwer mit ihr war zu werden. Ihre Mutter ist gestorben und zu ihrem Vater hat sie kein gutes Verhältnis, dies hat sie natürlich sehr beeinflusst. Als dann noch ein Streit mit Pen, ihrer besten Freundin, hinzukommt, sagt sie selbst dass sie nichts mehr zu verlieren habe, dies wiederum beeinflusst viele ihrer Entscheidungen, die so ziemlich waghalsig, wenn nicht sogar dumm erscheinen und dies machte es schwer für mich, mich mit ihr "anzufreunden", allerdings änderte sich dies im Laufe des Buches, durch das Phänomen "Kopfkino", denn man hatte als Leser das Gefühl, sich inmitten des Geschehens zu befinden, was vor allem durch den Schreibstil verursacht wurde. Dieser war authentisch, denn Beth und auch Fil, der zweite Protagonist - der zwar zu Anfang ziemlich arrogant erschien, aber im weiteren Verlauf auch zeigte, dass er eine verletzliche Seite besitzt und dadurch sehr sympathisch wurde - nutzen oftmals umgangssprachliche Wendungen und da sie beide Teenager sind passt das ganz hervorragend und tausendmal besser als Hochsprache.Dazu kommt, dass die Spannung das ganze Buch über erhalten bleibt und dass es immer wieder überraschende Wendungen gibt, sodass es schwer ist das Buch aus der Hand zu legen.Das Cover rundet die ganze Sache noch ab, denn auch wenn ich das Mädchen ein wenig verwirrend finde, da sie lange Haare hat und Beth eigentlich kurze. Möglich wäre auch, dass es Pen darstellen soll, da sie ebenfalls eine wichtige Rolle spielt, aber dann würde das Outfit (aufgrund des fehlenden Kopftuches) nicht passen, weshalb ich zu dem Schluss kam, dass das wohl Beth sein soll, wodurch es mir aber wiederum schwer fiel sie mir mit kurzen Haaren vorzustellen, aber das ist ja eigentlich in keinster Weise von Bedeutung, vor allem da das Cover wirklich gut aussieht. Der Schriftzug passt, da er wie ein Graffiti gestaltet wurde, dann Big Ben und der Kran im Hintergrund - wirklich sehr schön und auf jeden Fall ein Eyecatcher! Fazit:Ein wirklich gelungener und lesenswerter Fantasy-Roman, der vor allem durch Einfallsreichtum und die nicht abreißende Spannung punkten kann. Da das Ende doch noch einige Dinge offen lässt, freue ich mich auf den zweiten Band - in der Hoffnung, dass er auch hier zu Lande erscheint.

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  • Grandioses Debüt!

    Der Wolkenkratzerthron
    Arith

    Arith

    28. October 2013 um 14:32

    Das Cover: Erfrischend, anders. Und doch spiegelt es so gut die Geschichte und Beths Liebe fürs Taggen und Sprayen wieder. Verzaubert mit seinen wüsten Wesen und macht neugierig zugleich, wer dieses Mädchen wohl genau ist, das in die Kämpfe der magischen Welt Londons gerät. Figuren: Beth ist eine äußerst starke Figur, sie gehört beiweiten nicht in dieses "Rette mich"-Schema. Nach dem Tod ihrer Mutter praktisch auf sich selbst gestellt, kämpft sie sich durch ihre Schulzeit, ist ungehobelt und grobschnäuzig und lässt sich von niemanden etwas sagen oder aufzwingen. Sie verbindet eine tiefe Freundschaft zu Pen, für die sie alles tun würde, die sie stets beschützen möchte. Die zwischenmenschlichen Beziehungen rund um Beth sind im Allgemeine toll miteinander verknüpft. Beth wird zu demjenigen, der Fillius Mut und Stärke verleiht und mit ihm eine Armee von Wesen. Sie wird zu einer Galionsfigur des Kampfes und doch behält sie Schwächen und Ängste und - zum Glück - ihr großes Mundwerk. Herrlich, wie frei von der Leber Beth und Fillius sich teilweise anschnauzen, und das obwohl er doch der Sohn einer Göttin sei. Fillius hingegen wirkt zu Beginn noch wie ein Angeber, ein Großmaul und teilweise auch ein Großkotz. Es hat Spaß gemacht zu lesen, wie wenig er seiner Rolle als Anführer noch gewachsen ist, wie viel Verantwortung er beweist, allein weil Beth ihn immer weiter antreibt. Sie seine Sorgen und Ängste erkennt, ihn tröstet und aufbaut. Immer wieder wiederholt sich der Punkt, dass Fillius und Beth allein vor ihren Problemen davon gelaufen wären. Zusammen stellten sie sich jedoch dem eigentlich Unmöglichen, rannten ihm noch entgegen. Ihre Vertrautheit entwickelt sich zur Freundschaft, zu einer zarten Liebe, die trotz der Kriegswirren und des Ausgangs der Geschichte nie kitschig wirkte. Sprache: Für ein Debüt mächtig gut. Ein klarer, wohl formulierter Stil, der mich schon auf der ersten Seite des Buchs packte und am Ende wohlig unterhalten zurückließ. Mit Bildern im Kopf, so detailliert, als hätte ich mir einen Film angesehen und nicht ein Buch gelesen. Das ist für mich auch Pollocks Talent. Seine Vision eines phantastischen Londons heraufzubeschwören und mit wenigen Worten im Kopf des Lesern lebendig werden zu lassen. Und nicht nur das, ich bin total verliebt in die versteckte Symbolik dieses Buchs. Ich könnte zeilenweise darüber schwärmen, aber dann würde ich nur spoilern ... Lob, Lob, Lob: Diese magische Welt und wie diese mit dem wirklichen London verknüpft ist: genial. Lampenwesen, Bordsteinpriester, Gleisgeister, Reflexokratien - Tom Pollocks Ideen fesselten mich beim Lesen an die Seiten. Simpel, wunderbar, liebenswert und manchmal auch schrecklich. Ich habe ich mich schlicht in das Szenario des Buchs verliebt. Wie das Alte der Stadt Londons den immerwährenden Kampf gegen die Kräne, die Erneuerung, führte, hat mich mitgerissen. So wie Beth, die in den Straßen Londons ein Zuhause und in den seltsamen Wesen Freunde und Mitstreiter fand, so tauchte auch ich in die Geschichte mit ein. Die überraschenden Wenden. Ich konnte mir nie sicher sein, was als nächstes passiert. Welche Figur wann wieder auftaucht und obwohl der Kampf gegen den Krankönig von Anfang an vorherbestimmt war, so überraschte mich Pollock mit seiner Geschichte. Gerade zum Ende hin mit Drehungen, mit denen ich nicht gerechnet hätte. (Und bei denen ich - ganz ehrlich - laut mit "Neeein!" aufbegehrte. ;) ) Dennoch zeichnet sich das gewählte Ende durch seine Tragik und Dramatik aus. Wie schon im Buch erwähnt, die Figuren kämpfen einen Krieg, und aus einem Krieg kommt niemand unversehrt zurück, Die Umsetzung hat mir einfach besonders gut gefallen. So wie jede Großstadt sind auch in dieser Geschichte die Orte dreckig, verlassen und vollgestopft vom Müll der Meschen. Die Menschen tragen ihre Lasten, Fehler und Ängste mit sich und alles vermischt sich zunächst zu einer trüben, einsamen Welt, in der Fillius wie ein magischer Ausweg für Beth wirkt. Aber dann kommt eben doch alles anders, vielleicht habe ich deswegen das Buch so ins Herz geschlossen. Pollock schafft es zu zeigen, dass selbst die giftigsten Dämpfe, der Schlick und die vergessenen Seelen zu etwas Nutze sind. Eine gute Seite haben. Beth die Familie geben, die sie am dringendsten braucht. Zusammenfassend: Grandioses Debüt! Eine einfach geniale, starke und phantastische Geschichte über die geheime magische Welt Londons und den geheimnisvollen Prinzen der Straßen. Ich habe gelacht, gestaunt, geweint und die Faust vor Wut geballt und daher vergebe ich für diesen Lesegenuss 5 von 5 möglichen Sternen. Abschließend bedanke ich mich bei Ueberreuther für das Rezensionsexemplar und frage sogleich nach: Wann kommt Band zwei? :)

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  • Rezension zu „Der Wolkenkratzerthron“ von Tom Pollock

    Der Wolkenkratzerthron
    dorli

    dorli

    09. October 2013 um 13:35

    Die 16-jährige Graffitikünstlerin Beth Bradley ist wegen frecher Graffitis von der Schule geflogen. Ihre beste Freundin Pen hat sie verraten. Zuhause wird Beth von ihrem Vater kaum wahrgenommen, seit ihre Mutter gestorben ist. So zieht sie enttäuscht und wütend zugleich durch Londons dunkle Straßen bis zu ihrem Tunnel - eine Zuflucht, in der sie seit Jahren ihre Fantasiewelt an die Wände sprayt. An diesem Abend fühlt Beth sich einsam und verlassen. Plötzlich geschieht etwas Merkwürdiges: Ein geisterhaftes Zugwesen rattert in den Tunnel. Beth steigt ein und landet in einem mysteriösen London. Seltsame Geschöpfe tummeln sich hier und Beth begegnet Filius Viae, Kronprinz der Straßen Londons. Filius erzählt Beth von einer schrecklichen Gefahr. Der Kran-König Reach bedroht die Stadt. Und so macht Beth sich mit Filius in dieser wundersamen Welt auf die Suche nach Verbündeten für den Kampf gegen Reach… Was Tom Pollock ohne Zweifel besitzt, ist eine Mega-Portion Fantasie. Er hat in diesem Buch Kreaturen geschaffen, wie sie mir in noch keiner anderen Geschichte über den Weg gelaufen sind. Dabei orientiert er sich hauptsächlich an den Dingen, die eine Großstadt wie London zu bieten hat. So beherbergen zum Beispiel Straßenlaternen das Lampenvolk. In Statuen stecken Menschen, die aufgrund von Verbrechen in vergangenen Leben zur Strafe in die Steinhaut hineingeboren wurden. Gossenglas, Filius Aufpasser, ist ein Müllmonster und erschafft sich täglich mit Hilfe von Kakerlaken und Ameisen neu. Die spießigen Reflexokraten leben als Spiegelbilder im London-hinter-Glas. Gerüste und Kräne werden zu reißenden Bestien. Neben diesen skurrilen Geschöpfen schickt der Autor auch sehr interessante Hauptfiguren ins Rennen. Da ist zuallererst Beth. Die Sprayerin ist aufmüpfig, wild, leichtfertig und fahrlässig, gleichzeitig aber auch sehr einsam. Sie sehnt sich nach einem richtigen Zuhause und hofft, dieses bei Filius zu finden. Filius Viae ist ein Kind der Straßen Londons, mit einer Haut grau wie Beton und Blut dunkel wie Öl. Filius ist in seiner Welt gefangen. Von Gossenglas aufgezogen, wartet er auf die Rückkehr seiner Mutter, der Göttin Mater Viae. Beths aufbrausende Art ermuntert ihn, sich dem bedrohlichen Krankönig Reach entgegenzustellen. Pen ist Beths beste Freundin. Die Muslime ist einerseits geprägt von ihrer Tradition und Kultur, wird andererseits in ihrem Denken aber von Schule, Freizeit und natürlich besonders von Beth beeinflusst. Pen muss im Verlauf der Geschichte Bekanntschaft mit einer von Pollocks fiesesten Kreaturen machen. Beths Vater Paul ist von der Trauer um seine verstorbene Frau wie gelähmt und merkt gar nicht, wie sehr seine Tochter ihn braucht. Beths plötzliches Verschwinden rüttelt ihn endlich wach und er macht sich auf eine verzweifelte Suche nach seiner Tochter. Als besonders liebenswerte Nebenfigur muss noch Viktor genannt werden. Der ständig betrunkene Russe sorgt mit seinem herrlich trockenen Humor für beste Unterhaltung. Vieles davon hört sich ein bisschen verrückt an, aber das Zusammenspiel all dieser Gestalten ist auf eine spannende und interessante Art verrückt und hat mich durchweg begeistert. Nicht nur Pollocks Einfallsreichtum ist einfach grandios, er wartet auch mit einer gut ausbalancierten Mischung aus dunklen Momenten, humorigen Szenen, gnadenlosen Kämpfen und einigen Überraschungen auf. Außerdem hebt er immer wieder hervor, wie wichtig Freundschaft ist und dass es sich lohnt, zusammenzuhalten und für seine Lieben zu kämpfen. Der Autor verzichtet darauf, für die eigenartigen Geschehnisse Hintergründe zu nennen. Er lässt seine Figuren einfach Handeln und überlässt es dem Leser, eigene Schlüsse aus den Vorkommnissen zu ziehen und Zusammenhänge selbst herzustellen. Pollocks frische Ideen machen dieses Buch zu einer atemberaubenden Entdeckungsreise in eine fremde und doch irgendwie bekannte Welt. Es kommt einfach darauf an, wie man die Dinge betrachtet :-)

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  • Der Wolkenkratzerthron

    Der Wolkenkratzerthron
    Vivi-Carbon

    Vivi-Carbon

    04. October 2013 um 11:42

    Klappentext "Als Beth, Schulverweigerin und begnadete Sprayerin, dem grauhäutigen und wilden Filius Viae begegnet, ahnt sie nichts von der dunklen Seite Londons, auf der Fil Kronprinz ist. Mit ihm gemeinsam geht sie auf die Suche nach Verbündeten, um sich gegen Reach, dem Kran-König zur Wehr zu setzen und die Rückkehr der Königin der Straßen Londons, Filius Mutter, vorzubereiten." Das Buch hat mir gut gefallen, wobei es mich vor allem damit überzeugt hat, dass es etwas neues ist und man nicht das Gefühl hat die Geschichte schon x-mal gelesen zu haben. Das Buch ist aus der Sichtweise von Beth und Filius geschrieben, wobei später auch noch Beths Vater und Beths beste Freundin Pen hinzukommen. Die Geschichte springt immer zwischen den verschiedenen Personen, wobei man einen sehr guten Eindruck der verschiedenen Charaktere  bekommt und auch sehr interessante Nebenerzählstränge entstehen, die die Handlung spannender machen. Jedoch wurden mir zum Ende des Buches hin die Sprünge zwischen den Personen zu abgehackt und es viel mir manchmal etwas schwer mich wieder zu orientieren. Die Charaktere in dem Buch sind alle sehr gut ausgebaut und entwickeln sich auch während der Geschichte, wobei  sie sehr überzeugend sind. Vor allem Beth, die zwar die toughe Sprayerin ist, aber auch mal schwächere Momente hat, was ihren Charakter sehr echt wirken lässt.  Mit Filius konnte ich am Anfang nicht soviel anfangen, aber mit der Zeit kam er mir auch immer näher und ich konnte ihn besser verstehen und mich in ihn hineinversetzen. Was mich an dem Buch total begeistert hat, war die Fantasie des Autors. Die Wesen, die einem, in dieser anderen Seite von London begegnen, sind einfach mal etwas neues und machen das Buch unheimlich interessant. Es war einfach spannend zu lesen, was sich der Autor alles ausgedacht hat und wie sich die Wesen verhalten. Eigentlich lohnt es sich schon allein deswegen das Buch zu lesen. Den Schreibstil des Autors fand ich auch sehr passend, wobei er oft Jugendsprache benutzt, vor allem wenn Beth spricht, was aber sehr gut zu ihr passt und auch nicht übertrieben wirkt. Teilweise wird der Schreibstil fast poetisch, was eine ganz besondere Atmosphäre erzeugt. Was mir hingegen nicht so gut gefallen hat, war zum einen, dass Beth sofort akzeptiert hat, dass es in dem London in dem sie seit Jahren lebt, eine ganz andere Seite gibt, mit Monstern und fantastischen Wesen. Sie hat es überhaupt nicht hinterfragt oder sich gewundert, sondern hat sich so verhalten, als ob sie schon immer gewusst hätte, dass es sie gibt. Außerdem wurde mir das Buch zum Ende hin zu schnell, es war oft abgehackt und teilweise auch schwer zu verstehen, da die Sprünge zu den Personen auch immer Sprünge zwischen verschiedenen Szenen enthalten haben. Ich hätte mir gewünscht, dass das alles ausführlicher beschrieben worden wäre und sich der Autor ein bisschen mehr Zeit genommen hätte. Fazit: Mir hat das Buch gut gefallen, trotz der oben genannten Kritikpunkte und würde das Buch jedem empfehlen, der Urban Fantasy mag und mal Lust hat etwas anderes und neues zu lesen und auch wer Spaß daran hat, mal ganz andere Fantasiewesen kennen zu lernen.

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  • Der Kampf um London

    Der Wolkenkratzerthron
    Bluely

    Bluely

    23. September 2013 um 13:12

    Fantastische Wesen bevölkern London, die von der normalen Bevölkerung nicht wahrgenommen werden. Bis Beth, begeisterte Sprayerin und gerade von der Schule geflogen, eines Nachts auf Filius stößt und ihm das Leben rettet. Dieser kämpft als Prinz der Straßen gegen den Krankönig Reach, der alles vernichten will. Das Buch beginnt sehr spannend und man wird von der Handlung auch gleich richtig mitgerissen, obwohl wenig erklärt wird und einem auch Hintergrundinformationen fehlen. Diese Spannung hält und baut der Autor weiter auf bis zum Showdown. Durch seinen einfachen, umgangssprachlichen Schreibstil spricht er den Leser direkt an. Einige Figuren bleiben aber leider bis zum Schluss recht blass, wohingegen andere regelrecht liebevoll beschrieben wurden. Dass die Protagonisten größtenteils impulsiv handeln ohne dies zu hinterfragen, kann ich bei einem Jugendbuch verschmerzen. Die Konsequenzen daraus sind demzufolge auch nicht immer einfach zu tragen. Besonders gut gefallen hat mir, dass sich Gut und Böse nicht immer eindeutig unterscheiden lassen. Dies macht der Autor sehr deutlich. Auch das Thema Freundschaft, meiner Meinung nach das Hauptthema des Buches, wird immer wieder hervorgehoben. Die Beziehung zwischen Beth und ihrer besten Freundin Pen übersteht auch einen vermeintlichen Verrat und ist bis zum Schluss unzerstörbar. Von dieser Hoffnung lebt das Buch, das mir mit Einschränkungen, wie den teils grausamen und brutalen Szenen, gut gefallen hat, obwohl ich immer wieder deutlich merkte, dass ich nicht zur Zielgruppe gehöre. :-)

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  • Hab mir mehr erhofft

    Der Wolkenkratzerthron
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    16. September 2013 um 16:22

    Inhalt:Als Beth, Schulverweigerin und begnadigte Sprayerin, dem grauhäutigen und wilden Filius Viae begegnet, ahnt sie nichts von der dunklen Seite Londons, auf der Fil Kronprinz ist. Mit ihm gemeinsam geht sie auf die Suche nach Verbündeten, um sich gegen Reach, den Kran-König zur Wehr zu setzen und die Rückkehr der Königin der Straßen Londons, Filius Mutter, vorzubereiten. Erster Satz:Ich bin auf der Jagd.Meine Meinung: Das Cover finde ich wirklich ausgefallen und es gefällt mir sehr gut. Man kann beim genaueren betrachten sehen, in welchen Land es spielt und man kann Beth, sowie Filius erkennen.  Die Idee fand ich echt genial. Ich hab sowas in der Art noch nie vorher gehört und es hat mich wirklich interessiert. Eine weitere Welt mitten in London unter all den anderen Menschen. Aber die Umsetzung war jetzt nicht ganz der Renner. Ich hab mich echt gefreut, das Buch zu lesen und die ersten 100 Seiten fand ich auch echt gut, weil alles sehr toll beschrieben worden war. Es war zwar ziemlich wirr, aber das hat mich nicht groß gestört. Aber nach diesen 100 Seiten ging es mir einfach viel zu schnell und man hat all die Hintergründe nicht wirklich erfahren. Und außerdem fand ich Beths Entscheidungen viel zu schnell und sie hat ihr altes Leben zu schnell weggeworfen. Zum Schluss konnte ich auch kaum mitfühlen, weil es ziemlich emotionslos schien. Am Schluss gab es nur eine Sache, die mich überrascht hat. Der Schreibstil war sehr erfrischend und jugendlich gestaltet. Es war echt angenehm das Buch zu lesen, allerdings auch ziemlich wirr. Bei den Charakteren hat es mir an Tiefe gefehlt. Zu Beginn fand ich Beth sehr interessant und Fil konnte ich kaum einordnen. Beide schienen sich zu ergänzen. Aber ganz sagen kann ich es nicht, da sie immer Oberflächlicher wurden. Fazit: Eine gute Idee, aber leider zu viele Kritikpunkte an der Umsetzung: Ich hab mir zu viel erwartet. Trotzdem war es eine unterhaltende Geschichte.

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