Tom R. Smith Child 44. Kind 44, englische Ausgabe

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Inhaltsangabe zu „Child 44. Kind 44, englische Ausgabe“ von Tom R. Smith

Im Moskau der 50er Jahre durfte es keine Verbrechen geben. Deshalb wird die übel zugerichtete Leiche des Jungen als Unfall ausgegeben. Die zweite Leiche rüttelt Leo wach!

Trotzdem es mir ein bisschen zu amerikanisch/russlandkritisch ist ein absoluter Pageturner! Spannend und bildkräftig!

— Nele

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  • Rezension zu "Child 44. Kind 44, englische Ausgabe" von Tom R. Smith

    Child 44. Kind 44, englische Ausgabe

    Saralonde

    21. April 2012 um 16:02

    Ich hatte das Buch schon eine Weile in meinem SUB-Regal liegen. Ich bin nicht so eine Krimi-/Thriller-Leserin, aber dieses Buch wurde so sehr gelobt, dass ich mich mal daran versuchen wollte. Auch, weil ich bisher glaube ich gar keine Bücher gelesen habe, die in der Sowjetunion spielen. 1953: Kalter Krieg. Es herrscht das Terrorregime unter Stalin. Der MGB-Agent Leo Demidov ist von seinem Land und vom Kommunismus und sogar von den brutalen Praktiken der Geheimpolizei überzeugt. Doch als er bei einem Verhör feststellt, dass der Beschuldigte tatsächlich unschuldig ist, beginnt er zweifeln. Zumal plötzlich jemand ins Visier des MGB gerät, der ihm nahesteht: seine eigene Frau. Parallel dazu stirbt der Sohn eines Kollegen unter dubiosen Umständen. Alles deutet auf Mord hin. Doch Verbrechen darf es in der Sowjetunion nicht geben, denn die kommunistische Theorie sagt, dass jedes Verbrechen durch die Gleichstellung eines jeden überflüssig wird. Leo stößt auf weitere, ähnliche Fälle und will ermitteln. Doch das kann der Staat nicht zulassen… Was mich an diesem Buch am meisten beeindruckt hat, ist die Beschreibung der unglaublichen Ungerechtigkeit und Grausamkeit des kommunistischen Regimes. Ich hatte schon Berichte über den Terror unter Stalin gelesen, doch in diesem Buch wird das so anschaulich vermittelt, dass es mich bis ins Mark erschüttert hat. Jeder noch so kleine Verdacht konnte den Tod bedeuten. Ein Tierarzt, der den Hund eines ausländischen Diplomaten behandelt, muss ein Spion sein. Seine Nachbarn müssen gegen ihn aussagen und sich Vorwürfe ausdenken, tun sie es nicht, riskieren sie ihr eigenes Leben. Besteht einmal ein Verdacht, hast du keine Chance. In der ersten Hälfte des Buchs geht es hauptsächlich um dieses Thema und darum, wie Leo langsam den Glauben an sein Regime verliert. In der zweiten Hälfte geht es dann um die schreckliche Mordserie, die ja eigentlich gar nicht sein darf, und ihre Aufklärung. Das Bild des Mörders ist angelehnt an den Massenmörder Andrei Tschikatilo, auch bekannt als der “Ripper von Rostov”. Die besondere Grausamkeit der Morde ist erschütternd. Leos Suche nach ihm gestaltet sich dann nach typischer Thriller-Manier, Verfolgungsjagden, knappes Entkommen usw. Und, das ist mein einziger Kritikpunkt an diesem Roman, da trägt Tom Rob Smith schon ganz schön dick auf. Wie Leo immer wieder entkommt, empfinde ich teilweise schon als etwas unglaubwürdig. Stellenweise musste ich dabei an MacGyver denken… Das war also, wie so häufig bei Thrillern - wirklich nicht mein Ding. Dass Ridley Scott sich gleich die Filmrechte gesichert hat, kann ich gut verstehen, das Ganze schreit geradezu nach einer Verfilmung. Im Laufe der Ermittlung gibt es jedoch auch eine Enthülling, die einem wirklich den Atem raubt, das ist wirklich genial gemacht. Und insgesamt hat Tom Rob Smith das ganze Lob für das Buch auch verdient.

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