Tom Rachman The Imperfectionists: A Novel

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Inhaltsangabe zu „The Imperfectionists: A Novel“ von Tom Rachman

Ziemlich langweilig.

— Heldin-mit-Happy-End
Heldin-mit-Happy-End
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  • Rezension zu "The Imperfectionists: A Novel" von Tom Rachman

    The Imperfectionists: A Novel
    Textravaganzen

    Textravaganzen

    10. November 2011 um 22:52

    Rachmans Debüt dreht sich inhaltlich rund um die Redaktion einer englischsprachigen Tageszeitung in Rom und zeichnet sich in erster Linie durch seinen formalen Ansatz aus: Jedes Kapitel liest sich wie eine individuelle Kurzgeschichte aus der Perspektive eines Mitarbeiters; als roten Faden, der sich durch den gesamten Roman zieht und die einzelnen Geschichten zu einem kohärenten Ganzen vereint, gibt es am Ende jedes Kapitels ein paar wenige Seiten, die dem Leser fragmentarisch Einsicht in die Entstehungsgeschichte der Zeitung gewähren. Den einzelnen Geschichten unterliegt ein gemeinsames (Kontrast-)programm: Während innerhalb der Zeitungsredaktion Oberflächlichkeit bis hin zur Anonymität herrscht, gibt es in den Geschichten intime Einblicke ins Privatleben der Beteiligten. So erlebt der Leser mit, wie beispielsweise Abbey Pinnola, auch schlicht „Accounts Payable“ genannt, bei einem Liebesabenteuer eingeholt wird von einer Personalentscheidung. Oder er erfährt, warum Ornella De Monterecchi, die treuste Leserin des Blattes, die jede Ausgabe von vorne bis hinten studiert und deswegen rund 10 Jahre im Rückstand ist, ausgerechnet die Ausgabe vom 24. April 1994 nicht finden kann und warum das ihr Leben für immer verändert. Obwohl die kleinen privaten Dramen der Mitarbeiter so viel unbedeutender scheinen als die Schlagzeilen, die die Zeitung abdruckt und die außerdem jedes Kapitel küren, sind sie doch umso interessanter, da greifbarer, menschlicher. Nichtsdestotrotz ist der Ton in Rachmans Roman nicht durchweg ernst, denn im Alltag der Mitarbeiter gibt es so einige Kuriositäten zum Schmunzeln. Tragisch-komisch ist da wohl das passende Attribut. Und wenn dieses Buch eine Nachricht in sich birgt, dann ist es der altbekannte Slogan „Nobody is perfect“, gepaart mit „Es ist nicht alles Gold, was glänzt“ und Robert Frosts Lebensweisheit „Was ich vom Leben gelernt habe, kann ich in drei Worte fassen: Es geht weiter.“ Nichts Neues? Aber dennoch mit viel Mühe verpackt und schön zu lesen.

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  • Rezension zu "The Imperfectionists: A Novel" von Tom Rachman

    The Imperfectionists: A Novel
    gina_mayer

    gina_mayer

    30. May 2011 um 17:27

    Elf Kurzgeschichten über die Journalisten einer Tageszeitung in Rom, die sich im Laufe des Romans zu einer großen Gesamtbild zusammenfügen. Spannend, witzig, gut geschrieben. Ich hab´s verschlungen!

  • Rezension zu "The Imperfectionists: A Novel" von Tom Rachman

    The Imperfectionists: A Novel
    walli007

    walli007

    13. March 2011 um 10:12

    Polaroids Die Zeitung hält alles zusammen. Doch kann es keine richtige Inhaltsangabe geben, denn eigentlich handeln die Kapitel von einzelnen Personen, die einen Bezug zu der Zeitung haben. Gleichzeitig wird die Geschichte der Zeitung erzählt. Für mich war dieses Buch eher wie eine Sammlung von Momentaufnahmen aus dem Leben verschiedener Menschen, die durch ihre Arbeit oder andere Umstände in lockerer Verbindung stehen. Doch daraus entwickelt sich insgesamt gesehen eine sehr lesenswerter Abriss über das Pressewesen, die Arbeitswelt, wie Menschen von der Arbeit beeinflusst werden, wie sie in das Privatleben hineinspielt. Gleichzeitig geht es um Aufstieg und Fall eines Presseorgans, bei dem etwas die Moderne verpasst wird, weil aus der Herausgeberfamilie kein Nachfolger gefunden wird, der sich wirklich für die Materie interessiert. Gerade dieser lockere Zusammenhang, der vieles der eigenen Vorstellung überlässt und doch die meisten Fragen klärt, hat mir besonders gut gefallen. Aufgrund einer Besprechung, die ich in einer Zeitschrift gelesen hatte, habe ich dies gar nicht erwartet. Dort wurde nämlich bemängelt, der Autor habe seinen Protagonisten keine Geschichte gegönnt. Das kann ich nun wirklich nicht so sehen. Aus den Schnappschüssen der einzelnen Kapitel ergibt sich für mich eine fortlaufende Handlung und damit auch eine Geschichte, nämlich die der Zeitung und wenn auch nicht so hervorgehoben die der handelnden Personen. Ein Buch, das aus dem alltäglichen Einerlei hervorsticht.

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  • Rezension zu "The Imperfectionists: A Novel" von Tom Rachman

    The Imperfectionists: A Novel
    phoebe caulfield

    phoebe caulfield

    28. January 2011 um 11:22

    Die Idee für die Sturktur dieses Buches finde ich einfach ziemlich clever. Letztendlich sind es 11 Short Stories, die jeweils einen kurzen, aber intensiven Einblick, in das Leben einzelner Protagonisten einer Zeitungsredaktion geben. Die Redaktion ist das verbindende Element dieser Geschichten. Und gerade als ich dachte "ok, nun weiß ich, was hier läuft", kommt Rachman nochmals mit einem überraschenden Trick um die Ecke. Sehr gelungen, wie glaubhaft Rachman absolut verschiedene Personen beschreibt und deren Inneres nach Außen kehrt. Ich will das auch können:-). P.S. In der engl. Taschenbuchausgabe ist am Ende ein wunderbares Gespräch zum Buch zwischen Malcom Gladwell ("Blink") und Tom Rachman enthalten. Wäre toll,wenn es auch in der deutschen TB-Ausgabe erscheinen würde, die Leser würde es sicher freuen.

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