Tom Reichel Der Diener

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Inhaltsangabe zu „Der Diener“ von Tom Reichel

Tom Reichel erzählt in seinem neuen Buch die Geschichte einer Familie, in der es drunter und drüber geht. Kurz vor dem 12. Geburtstag von Tochter Doro spitzt sich die Lage zu. Da tritt Heinrich als Diener in ihr Leben. Er scheint aus einer anderen Zeit zu stammen, ist mit einem 1959er Bentley vorgefahren, wie ein englischer Butler gekleidet und gehört zu einer geheimnisvollen Bruderschaft, die im Verborgenen wirkt. Man lässt ihn verwundert ein, weil er so überzeugend aussieht. Und der Mann aus der Dienerschaft erweist sich für alle als rettender Engel ... "Heinrich hatte die Menschen schon immer eher für ihre Schwächen als für ihre Stärken geliebt. Und anders konnte man als Diener wohl auch nicht sein. Also verkniff er sich jede Bemerkung und nickte nur leicht über den Schreibtisch hinüber. Er war bereit. Eine neue Aufgabe."

Etwas anders als erwartet aber trotzdem ergreifend, interessant und absolut lesenswert. Unbedingte Empfehlung für Freunde des Tiefgründigen.

— Kaito
Kaito

ein modernes Märchen

— gusaca
gusaca

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  • Leserunde zu "Der Diener" von Tom Reichel

    Der Diener
    Sonnenblume1988

    Sonnenblume1988

    "Der Diener" von Tom Reichel Ich möchte euch ganz herzlich zu einer neuen Leserunde einladen: Der Verlag Gerth Medien stellt zwei Exemplare des Buches „Der Diener“  von Tom Reichel zur Verfügung. Vielen Dank an den Verlag für die Unterstützung der Leserunde! "Tom Reichel erzählt in seinem neuen Buch die Geschichte einer Familie, in der es drunter und drüber geht. Kurz vor dem 12. Geburtstag von Tochter Doro spitzt sich die Lage zu. Da tritt Heinrich als Diener in ihr Leben. Er scheint aus einer anderen Zeit zu stammen, ist mit einem 1959er Bentley vorgefahren, wie ein englischer Butler gekleidet und gehört zu einer geheimnisvollen Bruderschaft, die im Verborgenen wirkt. Man lässt ihn verwundert ein, weil er so überzeugend aussieht. Und der Mann aus der Dienerschaft erweist sich für alle als rettender Engel ... "Heinrich hatte die Menschen schon immer eher für ihre Schwächen als für ihre Stärken geliebt. Und anders konnte man als Diener wohl auch nicht sein. Also verkniff er sich jede Bemerkung und nickte nur leicht über den Schreibtisch hinüber. Er war bereit. Eine neue Aufgabe."" Hier der Link zu Leseprobe. Bitte bewerbt euch bis zum 21. September 24 Uhr hier im Thread und beantwortet die Frage, wie euch die Leseprobe gefällt: Wie findet ihr die Verse, die am Anfang jeden Kapitels stehen? Was gefällt euch besser? Der Prolog oder das erste Kapitel ? Bitte beachtet, dass Arwen10 die Bücher selber verschickt. Deshalb müssen wir euch darum bitten, im Gewinnfall 2,00 Euro Portokosten zu überweisen. Bitte bewerbt euch nur, wenn ihr dazu bereit seid. Die Bücher werden erst nach der Überweisung des Geldes versendet. Im Gewinnfall verpflichten sich die Teilnehmer der Leserunde, innerhalb von ca. vier Wochen zum Austausch in allen Abschnitten sowie zum Schreiben einer Rezension. Diese wird bitte nicht nur bei Lovelybooks, sondern auch auf einer anderen Internetseite (amazon, Verlagshomepage…) veröffentlicht. Bitte beachtet außerdem, dass es sich um eine CHRISTLICHE Leserunde handelt. Der Glaube an Gott spielt in diesem Buch eine Rolle. Ich freue mich sehr auf eure Bewerbungen. Wer ohne Verlosung mitlesen möchte, kann dies natürlich auch sehr gerne tun.

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  • Der Diener

    Der Diener
    KleinerVampir

    KleinerVampir

    22. October 2014 um 19:03

    Buchinhalt: Heinrich sorgt als Butler für Ordnung im Hause einer Familie. Und das nicht nur in konventioneller Hinsicht – auch im ehelichen Gefühlschaos ist Heinrich der ruhende Pol und den hat die Familie auch bitter nötig: am 12. Geburtstag der Tochter seiner Arbeitgeber erfährt Familienvater Armin: Doro ist ein Kuckuckskind und nicht seine leibliche Tochter! Wut und Verzweiflung allenthalben… Was tun? Zum Glück gibt’s Heinrich, der nach und nach die Wahrheit ans Licht bringt….   Persönlicher Eindruck: Ich möchte diesmal gar nicht sofort etwas zum Inhalt sagen, da dem Leser etwas ganz anderes zuerst ins Auge fällt: das Cover! Ich habe sehr viele Bücher, allerdings hatte bislang noch keines eine derartig tolle Covergestaltung. Samtbezogen und mit goldgeprägten Ornamenten ist das Buch schon von außen ein wahres Kleinod, das man sich kaum anzufassen getraut. Die Ornamente setzen sich innen gedruckt fort und man denkt sofort an die Wandteppiche in alten Schlössern, wo es ja früher reichlich Diener gab. Der Protagonist des Buches ist Heinrich, ein ganz besonderer Butler. Er ist der Dreh- und Angelpunkt der Handlung und seine Tätigkeiten gehen weit über das, was ein Diener sonst so tut, hinaus. Durch ihn erfährt Familienvater Armin, aber auch alle anderen Charaktere, wie unwichtig es im Grunde ist, ob Doro nun leibliches Kind des Arztes ist, oder nicht. Viel wichtiger hingegen sind Liebe und die Erkenntnis, dass Tochter Doro an sich ein großes Glück für die Familie ist und Verzeihen und Liebe schwerer wiegen als Wut und Verzweiflung. Insgesamt geht es in diesem modernen Märchen um die Ehe an sich, mit Höhen und Tiefen und der Möglichkeit, einander jederzeit eine neue Chance zu geben, sofern man sich eben darauf einlässt. Diese Möglichkeit des Neuanfangs zeigt sich auch in den Szenen mit dem kranken Jungen Lucius aus Armins Klinik. Der Schreibstil selbst war für meinen Geschmack nicht wirklich einfach zu lesen. So richtig flüssig und „leserund“ war für mich die Lektüre leider nicht. Vielleicht hat es der Autor auch so beabsichtigt, um den Leser immer wieder aufzufordern, nachzudenken – man weiß es nicht. Ich empfand das Buch als recht schwere Kost mit vielen Kurzsätzen, die das Lesen zudem noch holprig machten. Der Roman war für mich immer wieder ein Aufeinanderprallen von prosaischem Ratgeber und modernem Märchen, das unterhaltende Element fehlte streckenweise fast völlig. Ich wurde nicht wirklich warm mit den Figuren, einzig Heinrich, der für mich am meisten Tiefe besaß, vermochte wirklich zu überzeugen. Alles in allem eine ziemlich ungewöhnliche Geschichte.

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  • Glücklich ist, wer anderen Glück bringt.

    Der Diener
    Kaito

    Kaito

    22. October 2014 um 09:09

    Diener Heinrich bekommt von der geheimen Dienerschaft eine neue Aufgabe, die ihn zur Familie von Armin führt. In dessen scheinbar heiler Welt ist einiges nicht wie es scheint und Wut, Hilflosigkeit und Angst seine Tochter Doro zu verlieren, verbreiten sich langsam in Armins Leben. Kann Heinrich in dieser Situation helfen? Kann die Liebe die Wahrheit verkraften? Und kann Doro dem kranken Lucius sein inneres Leuchten wiederbringen? Schon wenn man das Buch in die Hand nimmt ist man überwältigt. Es ist in weinrotem Samt gebunden und mit goldenen Ornamentprägungen versehen, einfach wunderschön anzusehen und ein ganz besonderes Lesegefühl. Man will ständig über den Umschlag streichen und hat fast schon Angst das Buch überhaupt aufzuschlagen. Traut man sich aber doch an den Inhalt heran, präsentiert der Autor ein berührendes Familiendrama und einen märchenhaften stillen Helfer, der versucht für seinen Herrn alles in die rechten Bahnen zu lenken. Dabei setzt er sich zwar manchmal über seine eigentlichen Grenzen hinweg aber trotzdem agiert er immer denzent und korrekt im Hintergrund. Jedes Kapitel wird mit einem Bibelzitat eingeleitet, das inhaltlich zum Inhalt des jeweiligen Abschnitts passt. Das Motiv des Glaubens zieht sich mal mehr und man weniger deutlich durch die gesamte Geschichte. Der Leser wird dabei des öffteren zum Nachdenken angeregt und entdeckt wahrscheinlich mehr als einmal parallelen zum alltäglichen Miteinander. Sprachlich kombiniert der Autor die moderne Sprache von heute mit der umständlichen Ausdrucksweise eines alten englischen Butlers. Auf Umgangssprache verzichtet er dabei zum Großteil. Aber auch Bandwurmsätze oder unübersichtliche Verschachtelungen sind nicht Teil des Sprachstils. Das Buch lässt sich angenehm und flüssig lesen. Die Kapitel sind relativ lang und so hat das Buch insgesamt nur fünf davon, plus Prolog und Epilog. Dadurch wird der Leser verleitet es in einem Rutsch durch zu lesen, was bei knapp 220 Seiten kein großes Problem darstellt. Ich bin eigentlich kein Freund von Familiendramen, aber in diesem Fall konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Es ist ergreifend, berührend und einfach faszinierend. Ich war begeistert diesen Diener bei seiner Arbeit zu beobachten. Zwar hatte ich anhand des Klappentextes etwas anderes erwartet, aber trotzdem kann ich dieses Buch vorbehaltlos empfehlen. Es präsentiert nicht nur eine einzigartige Geschichte, sondern bietet auch viel Wahrheit und Weisheit für das eigene Leben. Und ist ein echtes Schmuckstück für jedes Bücherregal!

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  • ein modernes Märchen

    Der Diener
    gusaca

    gusaca

    05. October 2014 um 20:16

    Heinrich, der perfekte Butler, bekommt von der Dienerschaft eine neue Aufgabe , die ihn zur FAmilie von Armin führt. DAbei erfährt der  Arzt Armin, das seine 12-jährige Tochter Doro nicht seine leibliche Tochter ist, und die Welt bricht für ihn zusammen. Wut, HIlflosigkeit und Angst seine Tochter zu verlieren, bringt Armin dazu selber Lügen zu verbreiten. Kann Heinrich in dieser Situation helfen? Kann die Liebe die Wahrheit verkraften? Und kann Doro dem kranken Lucius sein inneres LEuchten wiederbringen? Der Autor schenkt uns mit diesem Buch ein modernes Märchen, in dem ein Diener eine tragende Rolle spielt und die Wahrheit ans LICht bringt. Es wird verdeutlicht, dass ein jeder etwas mehr Licht in die Welt bringen kann, wenn er Glück und Liebe weitergibt. Es geht nicht um REcht oder Unrecht , sondern um das FInden der eigenen inneren Wahrheit und dem Umgang mt dieser. Obwohl Doro und Lucius nicht die HAuptfiguren in diesem Buch sind, haben sie mich am meisten beeindruckt. Auch die Figur des Heinrichs ist genial umgesetzt worden. Nur Armin als VAter konnte mich nicht überzeugen, zu sehr KArrieremensch,der seine Tochter zwar liebt, aber sich zu sehr von seiner Wut und Enttäuschung mitreißen läßt. Erst am Ende erkennt er was er zu verlieren droht. Nur seiner Frau kann er nicht verzeihen. Schade.

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