Tom Robbins Völker dieser Welt, relaxt!

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Inhaltsangabe zu „Völker dieser Welt, relaxt!“ von Tom Robbins

Ein CIA-Agent unterwegs im Auftrag der Großmutter unterwegs.

Was haben ein zur Nonne gewordenes Nacktmodell, ein Urwaldmagier, eine Großmutter, eine reizvolle Lolita und der Papst gemein? Sie sind Albtraum und Erlösung für CIA-Agent Switters: ein vom Staat bezahlter Anarchist, ein Knarre tragender Pazifist und ein keuscher Lebemann, den nur zwei Fragen umtreiben: wie man Frauen ins Bett kriegt und wie man die bedrohte Weltordnung rettet.
Switters ist ein Held, wie er im Buche steht. Aber nur in diesem!

'Der wildeste Schriftsteller der Welt!' (Financial Times)

Herrlich! Abstruse Story, voller skurriler Typen und Ereignissen, abgedreht, gesellschaftskritisch mit hohem Sprachwitz und Kunst.

— thursdaynext

Naja...schade um Switters, Maestra, Papagei und Co...könnte eine gute Story sein. Manche Passagen echt lustig, der Rest leider langwierig.

— kofler_sonja

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  • Leser dieser Welt relaxt!

    Völker dieser Welt, relaxt!

    thursdaynext

    Es gibt Rezensenten, deren Berichte mich direkt nach Abschluss in die Hände des allseits bekannten Bücher- und Datenkraken treiben um dort kostengünstig der Gier nach Lesestoff zu frönen. Nach Beendigung der Besprechung zu Pan Aroma  war es wieder einmal soweit. Auf der Website des in Deutschland keine Steuern zahlenden Buch Dealers fand ich ein noch lockenderes Buch des bis dato mir unbekannten Tom Robbins und es war GROSSartig. Allein der deutsche Titel war Sirenengesang. Wobei „Fierce Invalids Home From Hot Climates“ so der englische Original Titel ebenfalls seinen Reiz hat. Die Neuentdeckung eines Autoren der reinsten Lesegenuß verbreitet ist aufregend, wunderbar und eine große Freude. Tom Robbins, „Der wildeste Schriftsteller der Welt“  - so die Financial Times auf dem Klappentext - bereitet geneigten Gemütern, die bereit sind die eigentliche Geschichte als nebensächliche aber unterhaltsame Rahmenhandlung für seinen Sprachwitz und seine Fabulierfreude zu genießen, die reinste Freude. Der Plot beginnt im Oktober 1997 in Peru. Dort befindet sich der vornamenlose CIA Agent Switters mit dem grandiosen Aberwillen gegen Krabbel- und Stechgetier und sonstigem Viechzeugs welches klein und fleuchend ist und beobachtet einen nackten Papagei... “...sah aus wie eine Kreuzung aus menschlichem Fötus und koscherem Hähnchen. Er war so alt, dass er sämtliche Federn verloren hatte, sogar die Stoppelfedern. Seine Haut war mit lauter winzigen Hubbeln übersät. Die blauen Adern darunter sahen aus wie Gummi. murmelte Switters....“ Switters entspricht nicht dem Klischee eines CIA Agenten, womöglich nicht einmal dem Bild, welches die CIA von ihren Agenten verinnerlicht hat. Systemkonformität ist ihm fremd, er unterwandert das Sytem das er schützen soll. Er ist ein Suchender, ein Wissenssammler ein sich treibenlassender Philosoph der die Welt reflektiert und - unter anderen schlechten Angewohnheiten – ein Lolita Problem hat, das er fortwährend mit seinem sehr eigenen Moralverständnis abzustimmen versucht. Mal mehr mal weniger erfolgreich, aber immerhin hat er eine Moral. Diese erleben zu dürfen mitsamt seiner seltsam skurrilen Großmutter, die ihn unerwartet hinterrücks auf raffinierte Art,  auf eine Fahrt in die Tiefen des ihm so unkommoden Urwalds schickt ist atemberaubendste Zwerchfellstimulanz. Natürlich, ist Agent Switters auch ein ausgefallenes Hobby zu eigen. Er ist Mitglied des C.R.A.F.T. Clubs. „Eines Geheimbundes mit Niederlassungen in Hongkong und Bangkok, dessen Mitglieder sich regelmässig trafen, um ein merkwürdiges Gebräu zu trinken und über Finnegans Wake zu debattieren. Wenn man sie später danach fragte antworteten die Mitglieder: „C.R.A.F.T.“ - (Can't Remember A Fucking Thing) -, und im Allgemeinen war das nicht einmal gelogen. „ Ja Switters ist so kompliziert, dass der Autor himself immer wieder in Aktion tritt um dem Leser seien Protagonisten zu erklären. Man könnte meinen das nervt, aber mitnichten! Mit schöner Regelmässigkeit gewährt Tom Robbins via Protagonist Switters dem Leser universelle Weisheiten: „Es ist nicht leicht zu sagen, wer die größere Bedrohung für die Welt darstellt: ehrgeizige Aufsichtsratsvorsitzende mit fetten Werbeetats oder geschickte Kleriker mit verstaubten Bibelversen.“ So kann ich nur allerwärmstens empfehlen sich mitsamt dem Konsum wenig wertschätzenden: „Sigmund Freud hat einmal behauptet: Witz sei die Verneinung des Leidens, was nicht heißt, dass die Geistreichen und die Verspielten unter uns glaubten das Leid existiere nicht – jeder leidet auf seine Art-, sondern nur, dass sie das Leiden nicht über das Leben selbst stellen, ihm keine vorrangige Bedeutung zubilligen und es mit Humor unter Kontrolle halten. Möglich, dass Freud Recht hatte. Gewiss ist ein Sinn für Humor notwendig, wenn man der allgegenwärtigen Ausbeutung entkommen und das Leben zu einer Gesellschaft genießen will, die versucht ihre Mitglieder zu kontrollieren (und abzuzocken) indem sie sie zwingt, ihre Symbole, Institutionen und Produkte ernst, ja todernst zunehmen.“ Agent Switters - von seiner Maestra zur, konsequent mittels Bluesplatten und nachhaltigen Elegien, Negierung des Selbstmitleids erzogen - auf die absolut abgefahrene spirituelle Reise durch heiße Länder zu begeben, und sich der Winterdepression durch intellektuelle Wonnigkeiten zu entziehen. Leser dieser Welt RELAXT. Holt euch Tom Robbins. Dodo Award reif und Kultregal tauglich.

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  • eBook Kommentar zu Völker dieser Welt, relaxt! von Tom Robbins

    Völker dieser Welt, relaxt!

    mpunktl

    22. October 2014 um 13:49 via eBook 'Völker dieser Welt, relaxt!'

    Tom Robbins sollte jeder lesen der auf wilde Buchstabengedankenphilosophiesuppe steht. Gewürzt mit Humor, Sarkasmus, Ironie und all den anderen Zutaten, die das Leben als Brainfood im Geiste zergehen lassen.

  • Rezension zu "Völker dieser Welt, relaxt!" von Tom Robbins

    Völker dieser Welt, relaxt!

    mupsipupsi

    19. September 2012 um 20:02

    Eins der besten Bücher, das ich je gelesen habe!

  • Rezension zu "Völker dieser Welt, relaxt!" von Tom Robbins

    Völker dieser Welt, relaxt!

    DrGordon

    05. July 2012 um 17:06

    Wilde Krüppel aus heissen Gefilden. So die Übersetzung des englischen Orginaltitels. Passt zu dem Buch. Oder einfach der normale Tom Robbins Wahnsinn. Geschichten aus dem Amazonas und der syrischen Wüste. Switters ein CIA Agent zwischen Sexphantasien mit möglichen und unmöglichen Frauen (seine Minderjährige Nichte Suzy, die Nonne Domino). Er spricht mehrere Sprachen je nach Bedarf und Gelegenheit. Im Amazonas im Auftrag seiner Grossmutter um einen Papagei in die Freiheit zu entlassen. Mit den einheimischen auf den langen Bootsfahrten philosophische Abhandlungen über das irische Werk Finnegans Wake. Im Urwald trifft er den "Magier" Ende der Zeit bzw Heute ist Morgen. Der verflucht ihn so dass er stirbt wenn er jemals wieder ein Fuss auf den Boden setzt. Fortan ist er im Rollstuhl oder auf Stelzen unterwegs. Nimmt einen letzten Auftrag an um ein Nonnenkloster in der syrischen Wüste zu besuchen. Dort sind 9 Nonnen und die Äbtissin ist ein ehemaliges Modell eines berühmten Bildes von Matisse. Die Nonnen haben ein Geheimnis, nämlich das der 3. Prophezeiung der Fatima (Portugal). Sie werden exkommuniziert der Vatikan schickt seine Leute nach Syrien. Erinnerungen an den Da Vinci Code von Dan Brown. Verschwörungen und katholische Kirche. Immer gut. Switters fängt auch wirklch ein Verhältnis mit der Nichte de Abtissin (Domino) and bis zum Showdown im Vatikan. Ein Buch mit vielen Seiten, manchmal etwas langatmig, aber witzig und gut zum Lesen. "Send in the Clowns"

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  • Rezension zu "Völker dieser Welt, relaxt!" von Tom Robbins

    Völker dieser Welt, relaxt!

    Lesenstattschlafen

    25. February 2009 um 13:44

    Ich lese Robbins immer - aber dieses ist für mich sein bestes Buch. Auf der Suche nach dem "missing link" gerät der Held in völlig absurde Situationen und bleibt dabei zutiefst menschlich, kein Gefühl ist ihm fremd, er ge4ht durch alle Emotionen aber bleibt doch bei sich, mit einer gehörigen Portion Schalk im Nacken. Verflucht zu sein und das Beste draus zu machen - besser geht es nicht. Wem es gelingt, sich in bierernsten "Spiri-Büchern" zu verirren, dem sei dieses Buch ans Herz gelegt. Es erdet und hilft, die geistigen Sphären zu verstehen.

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  • Rezension zu "Völker dieser Welt, relaxt!" von Tom Robbins

    Völker dieser Welt, relaxt!

    Holden

    03. December 2008 um 17:10

    Verglichen mit den anderen Büchern des "alten Zauberers" fällt dieses deutlich ab. Es scheint sich wieder um die bekannten Stereotypen zu handeln (verwegener Draufgänger, durchgeknallte Großmutter usw.), was man alles schon deutlich lustiger gefunden hat. Offenbar nur dieselbe alte Masche.

  • Rezension zu "Völker dieser Welt, relaxt!" von Tom Robbins

    Völker dieser Welt, relaxt!

    Pankraz

    10. October 2008 um 00:18

    Es sei gesagt, dass mir das Buch von einem Freund empfohlen wurde und ich trotzdem nicht im Sinn habe, die Freundschaft zu beenden. Gründe gäbe es allerdings genug und man stellt sich die Frage, warum dieser Autor scheinbar ein wenig “Kult“ ist. Gut, vielleicht hat man nicht sein bestes Werk erwischt, aber an der “Story“ sollte es eigentlich auch nicht unbedingt liegen. Denn die wäre okay: Der Geheimagent, der den Papagei der Großmutter im Dschungel aussetzen soll. Gut. Und alles geht ja auch irgendwie weiter. Aber wenn man dann zum x-ten Mal liest, wie der Mond oder der Himmel oder die Sonne oder wer weiß was sonst noch gerade beschaffen ist, nämlich (Bsp.): “Über ihm war der Himmel wie eine riesige Fläche aus schwarzem Samt, die auf das Porträt von Jesus oder Elvis wartete“, dann hat man irgendwie genug. Und eigentlich schon lange. Aber es geht weiter. Auf jeder Seite: “Das Mondlicht hüllte ihn ein wie der Anzug eines Clowns – weit, kreidebleich, theatralisch –, mit flaumigen roten Fieberquasten als Knöpfen.“ Dass dann natürlich das Blut des Protagonisten noch ein “sentimentales Liebeslied“ singt ist auch schon ziemlich wurscht. Auch nicht verstanden hat man “Wenn das Licht einer Kerze darauf fiel, sah es aus wie ein Hauch von bläulichem Nebel, die Narbe eines Nagels von einer lange vergessenen Kreuzigung, der winzige Schatten einer Wandermotte.“ Ja…ähh…genau… Persönlich glaubt man ja, dass Tom Robbins (zumindest dieses Buch) total missverstanden wird. Irgendjemand hat es mit Literatur verwechselt. Es reicht. Ich merke, man kann beim Lesen dieses Buches wirklich Aggressionen bekommen, bei mir hat es hervorragend funktioniert. Und um im Stile von Tom Robbins zu bleiben: “Beim Lesen dieses Buches wirken Kräfte auf den Leser ein, wie wenn George Bush Jr. eine Rede zur Lage der Nation hält und eigentlich die ganze Welt meint, welche den Schatten eines noch zu erlegenden Pottwals wirft.“ Wer das jetzt auch verstanden hat und sich am Satzbau nicht stört, dem sei “Völker dieser Welt, relaxt“ ohne Vorbehalte empfohlen. Mir geht’s jetzt auch besser und das Werk wird verstauben.

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  • Rezension zu "Völker dieser Welt, relaxt!" von Tom Robbins

    Völker dieser Welt, relaxt!

    Flughorn

    15. March 2008 um 11:47

    Hier wird alles gegeben!

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