Tom Ryan Gipfelbild mit Hund

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Inhaltsangabe zu „Gipfelbild mit Hund“ von Tom Ryan

Atticus M. Finch und Tom Ryan bilden das ungewöhnlichste Bergsteigerduo in New Hampshires Bergwelt: Ein Zwergschnauzer und ein Journalist mit Höhenangst besteigen alle 48 höchsten Gipfel der White Mountains - mitten im Winter! Tom Ryan soll Atticus überallhin mitnehmen - so der Rat des Hundezüchters. Dass das einst alle 4000 Fuß hohen Berge der White Mountains sein würden, hatte er wohl nicht gedacht. Doch als eine Freundin an Krebs stirbt, wollen sie mit ihrer ambitionierten Bergtour auf eine Krebsstiftung aufmerksam machen. Während des Abenteuers lernen beide, sie selbst zu sein: Der überarbeitete Journalist kann endlich abschalten, und Atticus läuft voraus, immer auf der Suche nach der besten Route. Ryan weiß, er braucht ihm nur zu folgen. Eine Geschichte über eine Freundschaft zwischen Mann und Hund, die mit der gemeinsamen Leidenschaft für das Bergsteigen wächst. Und eine harte Prüfung bestehen muss, als Atticus plötzlich schwer erkrankt...
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  • Rezension zu "Gipfelbild mit Hund" von Tom Ryan

    Gipfelbild mit Hund

    michael_lehmann-pape

    06. November 2012 um 11:54

    Berg-Freundschaft „Wenn wir an eine Schranke stoßen, erreichen wir eine Grenze, die uns sagt, dass wir von nun an mehr sein werden, als wir je zuvor warn“. Und jene Schranken, die Tom Ryan „aufstößt“ liegen in der Höhe. Berge. Aber nicht alleine geht er. Atticus M. Finch ist seine durchaus treuer Begleiter seit dem Jahre 2005. Bis dahin aber gab es das nicht, diese weiten Strecken, diese Berge. Hier und da ein kleiner Spaziergang, das war es auch schon für Tom Ryan. Für ihn galt zuvor: „Die meisten Menschen leben auf der Welt, nicht in ihr“ Zu schwer sein Gewicht, zu wenig in Form der ganze Körper. Doch, wie so manches Mal im Leben, eine Initialzündung hatte alles verändert. Einige gemeinsame Wanderungen mit Familienmitgliedern und ein „Werbevorhaben“ für eine Stiftung, ein Bildvortrag über die „4000 Fuß“ Berge der White Mountains, all dies führt Tom Ryan zur Umsetzung seines Vorhabens zunächst einer Winterbesteigung aller 48 Gipfel. Atticus hatte wohl einfach zu folgen, als Ryan in Rekordzeit 2005 alle 48 Gipfel erwanderte. Und 2006 hat er sich auf den Weg gemacht, das ganze noch einmal langsam und mit Genus anzugehen. Vorher war Ryan ein „Zeitungsmann“, Herausgeber, Redakteur und Reporter einer kleinen Lokalzeitung in Newburyport in Person. Ein Hintergrund, auf dem die anregende Sprache und der frische Stil des Buches durchaus erklärbar sind. Ein Hintergrund aber auch, den Ryan durchaus breit zu Gehör gibt, beileibe beginnt das Buch nicht „mitten in den Bergen“ , sondern Ryan erzählt seine Geschichte, in Teilen auch einiges von seiner Familiengeschichte zunächst, um den Leser mit sich und seiner Entwicklung vertraut zu machen. Zu erläutern, wie das erste Mal ein Zwergschnauzer, den Weg zu ihm fand.. Eine wichtige Etappe auf dem Weg zur Gemeinschaft später dann mit Atticus. Ein Vorbau, der durchaus seine gut 60 Seiten zunächst einnimmt, bevor Ryan episodenhaft von besonderen Begebenheiten, aber auch alltäglichen Erfahrungen seiner Besteigungen beginnt, zu erzählen. Vom riesigem Bären, dem die beiden ungleichen Bergwanderer einmal gegenüber standen, von Wanderqualen aufgrund einer „mitten drin „gerissenen Fußsehen , nichts aber, was Ryan von seiner Tour Hätte abhalten können. Er, der auf so manchem Gipfel denkt „Wie oft im Leben kannst Du das Antlitz Gottes sehen“, wenn nicht auf einem Gipfeln? Und so ist es nicht verwunderlich, dass Ryan viele gut gemeinte Warnungen in den Wind schlug und tatsächlich auch im Winter intensiv in den Bergen nach oben wanderte und stieg. Und um das Pensum dann zu schaffen, als später der Einsatz für die Stiftung einer verstorbenen Freundin hinzukam, waren es zwei, manches Mal gar drei Touren pro Tag, die Mann und Hund angingen. Mit vielen Erlebnissen und Erfahrungen, die der Leser nun im Buch in einfachen Worten nachlesen kann. Aber auch mit viel „drum herum“ an Lebengeschichten und Gedanken. Das sollte man vorher wissen, ein reines „Bergabenteuer Buch“ ist dieses Buch nicht, eher eine „Teilbiographie“ des Lebens von Tom Ryan Trotz manchmal zu vieler Geschichten „drum herum“, locker und flüssig, fast wie im Plauderton, fließen die Seiten dahin und das frisch und realistisch geschildert, so dass der Leser durchaus emotional in guter Weise mit hineingezogen wird in die kleinen und großen Abenteuer, die Mann und Hund auf ihrer Bergwanderschaft erlebten.

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