Sieben Tage für die Liebe von Tom Schillerhof konnte mich leider nicht vollständig überzeugen. Das Cover gefällt mir gut und passt meiner Meinung nach auch zum Inhalt des Buches.
Der Schreibstil ist angenehm zu lesen. Besonders gut gefallen haben mir die wechselnden Perspektiven der Figuren. Dadurch erhält man verschiedene Blickwinkel auf die Handlung, was das Buch abwechslungsreicher macht und für etwas mehr Dynamik sorgt.
Mit den Charakteren bin ich allerdings nicht richtig warm geworden. Sie wirkten auf mich oft etwas zu distanziert, sodass ich kaum eine emotionale Bindung zu ihnen aufbauen konnte. Manche Figuren empfand ich zudem stellenweise eher unsympathisch, weshalb mir ihre Entwicklungen und Entscheidungen oft gleichgültig waren.
Auch die Handlung konnte mich leider nicht wirklich fesseln. Zwar gibt es einige interessante Ansätze, insgesamt fehlte mir jedoch die Spannung. Die Geschichte plätscherte für mein Empfinden eher dahin und konnte mich selten dazu bringen, unbedingt weiterlesen zu wollen.
Positiv hervorheben möchte ich die Botschaft des Buches. Die Aussage, das eigene Leben selbst in die Hand zu nehmen, bewusst zu leben und das persönliche Glück zu suchen, finde ich sehr gelungen und inspirierend. Diese Botschaft bleibt auch nach dem Lesen im Gedächtnis und ist für mich der stärkste Aspekt des Romans.
Insgesamt war Sieben Tage für die Liebe leider nicht ganz mein Fall. Ich war am Ende eher froh, das Buch beendet zu haben. Trotz der schönen Botschaft fehlten mir die emotionale Nähe zu den Figuren und eine wirklich spannende Handlung. Deshalb vergebe ich 3 von 5 Sternen.










