Tom Slee Deins ist Meins

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Inhaltsangabe zu „Deins ist Meins“ von Tom Slee

Airbnb, Uber und andere Unternehmen der Sharing Economy geben sich als Speerspitze eines neuen Wirtschaftens. Sie künden von einer Epoche, in der wir Eigentum und Dienstleistungen unter Gleichen teilen und tauschen. Die altbekannten Probleme des Kapitalismus – Überproduktion, Ressourcenverschwendung und Umweltzerstörung – könnten auf diese Weise gelöst werden, so das Versprechen, und Vertrauensbeziehungen zwischen vormals Fremden würden zu einer neuen, besseren Gesellschaft führen. Dieses Buch blickt hinter die Fassade und zeigt ein völlig anderes Bild: Einige wenige Firmen, die längst in den Händen der großen Risikokapitalgeber liegen, verdienen Milliarden an der Vermittlung von Teilen und Tauschen. Dabei dringen sie in vormals nicht ökonomisierte Lebensbereiche wie die Nachbarschaftshilfe vor, umgehen Errungenschaften wie Arbeitsschutzgesetze und Mindestlohn und verschärfen die Wohnungsnot in den Metropolen der Welt. Damit verlagern sie das unternehmerische Risiko vollständig auf ihre Vertragspartner und schaffen ein neues Prekariat aus Tagelöhnern, das sich mit mager bezahlten Gelegenheitsjobs mühsam über Wasser hält. Deins ist meins zeigt, wie sich eine gute Idee in ein ausbeuterisches Geschäftsmodell verwandelt hat, und stellt uns die unbequeme Frage, ob das die schöne neue Welt ist, zu der wir durch unser Konsumverhalten beitragen wollen.

Sharing Economy ist eine der neusten wirtschaftlichen Entwicklungen der letzten Jahre. Airbnb, Uber und vergleichbare Unternehmen ...

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  • Deins ist meins. Die unbequemen Wahrheiten der Sharing Economy, rezensiert von Götz Piesbergen

    Deins ist Meins
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    07. June 2016 um 09:48

    Es dürfte wohl kaum jemanden geben, der nicht von den Konflikten mit Uber in der letzten Zeit gehört hat. Was genau dahintersteckt, das hat Tom Slee in seinem Buch "Deins ist Meins: Die unbequemen Wahrheiten der Sharing Economy" geschrieben. Der Autor hat eine interessante Biografie. Er ist promovierter Chemiker und hat lange Zeit in der Softwarebranche gearbeitet. Seit 15 Jahren schreibt er über Politik, Wirtschaft und neue Technologien. Er lebt mit seiner Familie in Waterloo, Kanada. Was ist "Sharing Economy"? Es handelt sich um das Anbieten von Dienstleistungen abseits der gewohnten Märkte. Bei Uber sind die Autos im Privatbesitzt, während bei Airbnb private Wohnungen an Gäste vermietet werden. Es ist ein netter Gedanke, dass man für diese Dienste etwas Geld erhält. Doch gefährlich wird es, wenn daraus große Geschäfte entstehen. Und das ist bei diesen Diensten der Fall. Uber und AirBnb und diverse andere Sharing Economy-Firmen haben sich innerhalb weniger Jahren zu geldschweren Unternehmen entwickelt. Die außerdem enorm einflussreich geworden sind und sich anschicken, den Markt aufzurollen. Traditionelle Dienstleistungen wie Taxis oder Hotels sollen und werden so obsolet. Wie es durchaus im Sinne der führenden Köpfe hinter diesen Unternehmen ist. Gnadenlos deckt Tom Slee auf, wie aus gut gemeinten Ansätzen etwas wird, was man nur als gefährlich bezeichnen kann. Denn das Problem an diesen Unternehmen ist, dass man als normaler "Angestellter" ständig unter Druck steht. Wenn man bei Uber zum Beispiel eine gewisse Prozentzahl unterschreitet, wird man quasi disqualifiziert. Nur dass diese Grenze absurd hoch gesetzt ist.Rest lesen unter:http://splashbooks.de/php/rezensionen/rezension/23725/deins_ist_meins_die_unbequemen_wahrheiten_der_sharing_economy

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