Tom Werde

 5 Sterne bei 16 Bewertungen

Lebenslauf von Tom Werde

Tom Werde wurde am 29.06.1979 in Bethesda, Maryland, USA, als drittes Kind eines Soldaten und einer Sekretärin geboren, ist heute verheiratet und Vater zweier Töchter. Aufgewachsen in Köln fand er dort über die ehrenamtliche Tätigkeit für Feuerwehr und Hilfsorganisationen den Weg zum Medizinstudium, das er 2004 abschloss. Nach Promotion 2007 und Qualifikation zum Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie 2011 arbeitet er heute hauptberuflich als Notarzt in einem Landkreis in NRW.

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Tom WerdeMein Leben mit dem Tod
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Mein Leben mit dem Tod
Mein Leben mit dem Tod
 (16)
Erschienen am 23.04.2017

Neue Rezensionen zu Tom Werde

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M

Rezension zu "Mein Leben mit dem Tod" von Tom Werde

Ein Notarzt schreib über seine Einsätze
Mattdervor einem Jahr


Habe das Buch hier gewonnen, danke dafür.


Was für ein Buch was für ein Kraft geht von ihn aus ein Notarzt beschriebt eindringlich über seine Einsätze ohne die Intimsväre der Leute zu Verletzten. Verdammt stark geschrieben regt zum nachdenken an auch den Tod seiner Eltern eindrücklich und inzentiv zu schildern hinter lässt ein Magen Flauen. Danke für diese Buch.

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Rezension zu "Mein Leben mit dem Tod" von Tom Werde

Ein starkes Buch!
Danionvor einem Jahr

„Mein Leben mit dem Tod“ spricht ein Thema an, das in vielen Kulturen ein Tabu ist oder zumindest unerwünscht. Mit dem Tod und Sterben sind bei den Menschen ursprüngliche Ängste verbunden, die Endlichkeit des eigenen Daseins oder auch Schmerz des Verlustes, den die meisten Leser wohl kennen werden.

Als Notarzt begegnet der Autor dem Tod immer wieder. Den Satz „Das könnte ich nicht!“ könnten sicherlich viele sagen, vielleicht auch Tom Werde selbst, wenn das nicht seine Arbeit wäre, begleitet vom Wunsch, die Menschenleben zu retten. Dass es nicht immer gelingt, zeigt dieses Buch. Zahlreiche Geschichten lassen keinen Zweifel, dass man so was nicht lange aushalten könnte, wenn man nicht darüber spräche. Insofern kann man „Mein Leben mit dem Tod“ auch als eine Art Suche nach Gespräch mit anderen Leuten bezeichnen. Noch beim Lesen der ersten Kapitel erkennt man, dass es um ein Buch geht, dessen Autor seine Erlebnisse aufarbeiten bzw. verarbeiten möchte. Dass es kein Buch ist, mit dem man sich als Schriftsteller versuchen oder Geld verdienen möchte. Und das macht dieses Buch besonders ansprechend.

Auf den Seiten dieses Buches findet man viel Schmerz, vor allem in den Abschnitten über die Eltern des Autors. Nach einigen Kapiteln braucht mein eine Pause, um Luft zu holen, denn manchmal drückt es schon heftig auf die Psyche, besonders wenn man ähnliche Geschichten aus seinem eigenen Umkreis kennt, besonders wenn Ähnliches in der eigenen Familie passierte oder wenn man bedenkt, dass so etwas auch jedem von uns passieren könnte.

Ich war fasziniert von diesem Buch, von den Gefühlen, die nicht immer in Worte gefasst aber zwischen den Zeilen zu finden sind. Es lässt einen darüber nachdenken, was eigentlich unser Leben ist, wie abrupt es enden kann und dass man jeden Moment nutzen müsste, um seinen Lieben zu sagen, wie sehr man sie schätzt, sie liebt und sie braucht.

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makamas avatar

Rezension zu "Mein Leben mit dem Tod" von Tom Werde

Der TOD und das LEBEN
makamavor einem Jahr

Tom Werde ist Notarzt, er berichtet in diesem Buch über das Sterben und den Umgang damt. Für viele immer noch ein TABU-Thema.
Darüber spricht man nicht. Dabei gehört der Tod zum Leben, genau wie die Geburt und sollte nicht totgeschwiegen werden.
In verschiedenen Kapiteln geht es darum, wie er dem Tod begegnet, auch Erlebnisse in der eigenen Familie gehören  dazu.
Jeder Tod ist anders und jeder geht da anders mit um.
Eindringlich beschreibt er seine Erlebnisse und seine Gedanken dazu.
Wie damit umgehen, wenn dem Patienten nicht mehr zu helfen ist, wenn alle Bemühungen umsonst bleiben, oder er gar schon beim Einntreffen des Notarztes verstorben ist.....
Wie kann er den Angehörigen zur Seite setehen?
Wie geht er selber damit um.
Nicht jeder Einsatz ist gleich ---- manche sind extrem belastend --- besonders wenn Kinder involviert sind.
Gut, dass es hier Hilfe für die Helfer gibt.
Ich kenne das auch - ich arbeite bei krebskranken Kindern und habe auch immer wieder mit dem Tod zu tun und weiß aus eigener Erfahrung, dass es einen unterschiedlich belastet......
Darüber sprechen hilft ungemein......
und ich hoffe das auch mit Hilfe dieses Buches es immer weniger ein Tabuthema ist.
Darüber spricht man nicht falsch ----- und hilft auch nicht.
Mir hat dieses Buch gut gefallen und ich vergebe 4,5 Sterne und eine Leseempfehlung für alle.
Denn der Tod gehört nun mal zum Leben dazu und sollte nicht totgeschwiegen werden.
 

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Gespräche aus der Community

Neu
T
An dieser Stelle startet (hoffentlich) zum 01.06.2017 die Leserunde zu meinem Erstlingswerk "Mein Leben mit dem Tod".
Zu diesem Zweck habe ich hier
https://www.lovelybooks.de/autor/Tom-Werde/Mein-Leben-mit-dem-Tod-1450852107-w/buchverlosung/1456830421/
bereits eine Buchverlosung eröffnet.
Fühlt Euch herzlich eingeladen, Eure Meinung mit mir zu teilen.
Feedback zum Buch ist mir an dieser Stelle ebenso wichtig wie Eure Einstellung zum Thema selbst.
Ich freue mich also auf einen möglichst intensiven Austausch und verspreche, in dem Rahmen, in dem es meine Familie und mein Job zulassen, so oft wie möglich dabei zu sein.

Zur Leserunde
T
Als aufgeregt enthusiastischer Ersttäter lade ich Euch ein, Euch auf „Mein Leben mit dem Tod“ einzulassen und verlose an dieser Stelle 10 signierte Exemplare meines Erstlingswerks.
Ich freue mich anschließend auf eine gemeinsame, möglichst intensive und offene Leserunde.
In zahlreichen Gesprächen mit Freunden, Bekannten und Verwandten musste ich immer wieder feststellen, dass sich meine Art, über „Tod und Sterben“ zu sprechen, ganz offenbar erheblich von der gesellschaftlich verbreiteten Herangehensweise unterscheidet. Ich stieß oft auf Erstaunen, teils gar Unverständnis, wie ich so nüchtern mit diesem Thema umgehen könne.
Es drängte sich also die Frage auf, ob ich wirklich so „anders“ bin und – wenn dies der Fall wäre – ob ich immer schon so war oder was mich dazu hat werden lassen.
Die Suche nach der Antwort führte mich zu immer mehr prägenden Erlebnissen – beruflich wie auch privat –von denen mir rückblickend klar wurde, dass mich eigentlich jede dieser „Begegnungen“ mit dem Tod in einer anderen emotionalen Situation zurückgelassen und damit mich selbst und meine Einstellung zum Leben und zum Sterben jedes Mal verändert hat.

Im zeitlichen Zusammentreffen mit einem Jahr, das mich durch eine Aneinanderreihung emotionaler Grenzbelastungen wiederkehrend gefordert hat (s. Kapitel VII. „Das Jahr der Kinder“), hat mich letztlich die Lektüre der eher erlebnisorientierten Bücher von Falk Stirkat („Ich kam, sah und intubierte“) und Jörg Nießen („Schauen Sie sich mal diese Sauerei an“ & „Die Sauerei geht weiter“) motiviert, diese Erlebnisse zu Papier zu bringen.
„Mein Leben mit dem Tod“ zeichnet quasi autobiographisch meinen Weg nach, lässt Euch meine Einsätze und Lebenssituationen miterleben und gewährt dabei Einblick in das Gefühlserleben dahinter.

Meine Frage zur Verlosung:
Wieviel Respekt muss man vor dem Thema haben?
Darf man über den Tod sarkastisch schmunzeln oder gar lachen?

Wer mitmachen möchte, postet bitte einfach seine Antwort bis zum 28.05.2017 hier, die Gewinner werden ausgelost und anschließend bekannt gegeben und benachrichtigt.
Ich versuche, den Versand unverzüglich zu gewährleisten, so dass wir vielleicht schon zum 01.06. die Leserunde beginnen können – das folgende Pfingstwochenende bietet sich ja geradezu an.

Ich freue mich auf Euch,
viel Glück und viele Grüße,
Tom.


Danions avatar
Letzter Beitrag von  Danionvor einem Jahr
Zur Buchverlosung

Zusätzliche Informationen

Tom Werde wurde am 29. Juni 1979 in Bethesda, Maryland (Vereinigte Staaten von Amerika) geboren.

Tom Werde im Netz:

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