Mein Leben mit dem Tod

von Tom Werde 
5,0 Sterne bei16 Bewertungen
Mein Leben mit dem Tod
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Tolles Buch

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Ein starkes Buch!

Alle 16 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Mein Leben mit dem Tod"

Kein Buch vom „Leben retten“

Ein Notarzt, der nur vom Sterben schreibt – darf er das? Warum nicht? Viele „Retter“, Ärzte, Krankenschwestern und –pfleger, kurz Menschen, die regelmäßig mit dem Tod anderer Menschen konfrontiert sind, pflegen einen eigenen Umgang mit dem Thema „Tod und Sterben“. Während der Tod in der heutigen Gesellschaft häufig keinen Platz im Alltag finden darf, sind sie es gewohnt, offen darüber zu reden. Für „Unbeteiligte“ wirkt das oft befremdlich, möglicherweise gar respekt- oder pietätlos. Doch ist das so? Sind wir so? Diese Frage ist das Grundmotiv von „Mein Leben mit dem Tod“: Autobiographisch folgt dieses Buch dem Autor auf einer Reise durch seine Entwicklung, gewährt Einblick in seine Gefühlswelt und den stetigen Wandel seiner Einstellung zu Leben und Tod. Zwischen Analyse und eigener Verarbeitungsstrategie spricht Tom Werde die Einladung an den Leser aus, an seinem „Leben mit dem Tod“ teilzunehmen und dabei sich selbst und die eigenen Normen und Werte zu hinterfragen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783742701749
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:192 Seiten
Verlag:epubli
Erscheinungsdatum:23.04.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Mattdervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Tolles Buch
    Ein Notarzt schreib über seine Einsätze


    Habe das Buch hier gewonnen, danke dafür.


    Was für ein Buch was für ein Kraft geht von ihn aus ein Notarzt beschriebt eindringlich über seine Einsätze ohne die Intimsväre der Leute zu Verletzten. Verdammt stark geschrieben regt zum nachdenken an auch den Tod seiner Eltern eindrücklich und inzentiv zu schildern hinter lässt ein Magen Flauen. Danke für diese Buch.

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    Danionvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein starkes Buch!
    Ein starkes Buch!

    „Mein Leben mit dem Tod“ spricht ein Thema an, das in vielen Kulturen ein Tabu ist oder zumindest unerwünscht. Mit dem Tod und Sterben sind bei den Menschen ursprüngliche Ängste verbunden, die Endlichkeit des eigenen Daseins oder auch Schmerz des Verlustes, den die meisten Leser wohl kennen werden.

    Als Notarzt begegnet der Autor dem Tod immer wieder. Den Satz „Das könnte ich nicht!“ könnten sicherlich viele sagen, vielleicht auch Tom Werde selbst, wenn das nicht seine Arbeit wäre, begleitet vom Wunsch, die Menschenleben zu retten. Dass es nicht immer gelingt, zeigt dieses Buch. Zahlreiche Geschichten lassen keinen Zweifel, dass man so was nicht lange aushalten könnte, wenn man nicht darüber spräche. Insofern kann man „Mein Leben mit dem Tod“ auch als eine Art Suche nach Gespräch mit anderen Leuten bezeichnen. Noch beim Lesen der ersten Kapitel erkennt man, dass es um ein Buch geht, dessen Autor seine Erlebnisse aufarbeiten bzw. verarbeiten möchte. Dass es kein Buch ist, mit dem man sich als Schriftsteller versuchen oder Geld verdienen möchte. Und das macht dieses Buch besonders ansprechend.

    Auf den Seiten dieses Buches findet man viel Schmerz, vor allem in den Abschnitten über die Eltern des Autors. Nach einigen Kapiteln braucht mein eine Pause, um Luft zu holen, denn manchmal drückt es schon heftig auf die Psyche, besonders wenn man ähnliche Geschichten aus seinem eigenen Umkreis kennt, besonders wenn Ähnliches in der eigenen Familie passierte oder wenn man bedenkt, dass so etwas auch jedem von uns passieren könnte.

    Ich war fasziniert von diesem Buch, von den Gefühlen, die nicht immer in Worte gefasst aber zwischen den Zeilen zu finden sind. Es lässt einen darüber nachdenken, was eigentlich unser Leben ist, wie abrupt es enden kann und dass man jeden Moment nutzen müsste, um seinen Lieben zu sagen, wie sehr man sie schätzt, sie liebt und sie braucht.

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    makamas avatar
    makamavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Tom Werde ist Notarzt und berichtet über seine Erfahrungen mit Tod --- ein nachdenklich machendes Buch über ein Thema, das viele tabu ist.
    Der TOD und das LEBEN

    Tom Werde ist Notarzt, er berichtet in diesem Buch über das Sterben und den Umgang damt. Für viele immer noch ein TABU-Thema.
    Darüber spricht man nicht. Dabei gehört der Tod zum Leben, genau wie die Geburt und sollte nicht totgeschwiegen werden.
    In verschiedenen Kapiteln geht es darum, wie er dem Tod begegnet, auch Erlebnisse in der eigenen Familie gehören  dazu.
    Jeder Tod ist anders und jeder geht da anders mit um.
    Eindringlich beschreibt er seine Erlebnisse und seine Gedanken dazu.
    Wie damit umgehen, wenn dem Patienten nicht mehr zu helfen ist, wenn alle Bemühungen umsonst bleiben, oder er gar schon beim Einntreffen des Notarztes verstorben ist.....
    Wie kann er den Angehörigen zur Seite setehen?
    Wie geht er selber damit um.
    Nicht jeder Einsatz ist gleich ---- manche sind extrem belastend --- besonders wenn Kinder involviert sind.
    Gut, dass es hier Hilfe für die Helfer gibt.
    Ich kenne das auch - ich arbeite bei krebskranken Kindern und habe auch immer wieder mit dem Tod zu tun und weiß aus eigener Erfahrung, dass es einen unterschiedlich belastet......
    Darüber sprechen hilft ungemein......
    und ich hoffe das auch mit Hilfe dieses Buches es immer weniger ein Tabuthema ist.
    Darüber spricht man nicht falsch ----- und hilft auch nicht.
    Mir hat dieses Buch gut gefallen und ich vergebe 4,5 Sterne und eine Leseempfehlung für alle.
    Denn der Tod gehört nun mal zum Leben dazu und sollte nicht totgeschwiegen werden.
     

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    AnjaKoenigs avatar
    AnjaKoenigvor einem Jahr
    Mein Leben mit dem Tod

    ein gutes buch, das ein Thema aufgreift, das leider heute immer noch ein tabuthema ist. aus verschiedenen Todesfällen berichtet der Autor über seine eigenen Erfahrungen und Erlebnisse. deshalb kommt alles sehr authentisch rüber und gibt auch menschen, die wenig damit konfrontiert werden einige hinweise, wie und was da vor sich gehen kann. damit kann man dann einiges herausziehen, um besser damit umgehen zu können. deshalb ist dieses buch für jeden ein interessantes buch, wie ich finde. lebensnah berichtet Tom werde über seine Gefühle und beschreibt auch die seiner kollegen und Mitmenschen. nicht nur aus Berufserfahrung, sondern ebenfalls von Familienangehörigen wird berichtet, was noch eine weitere ebene erreicht.

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    Waschbaerinvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Leben und Tod sind untrennbar miteinander verbunden.
    Niemand wird auf der Welt vergessen

    Wir alle wissen, dass wir uns vom Tage der Geburt an immer näher auf unseren Todestag  zubewegen und trotzdem klammern wir gerne diese unumstößliche Tatsache aus, dass wir sterben müssen. Befindet man sich auf einer Geburtstagfeier, einem Jubiläum oder einem Klassentreffen, kommen die Gespräche nach geraumer Zeit unweigerlich zu den überwundenen oder anhaltenden Krankheiten und fast jeder trägt sie vor sich her, wie eine Trophäe. Doch den Tod, welcher uns unweigerlich in – hoffentlich noch ferner, vielleicht aber auch in naher – Zukunft ereilen wird klammern wir aus, als bestünde die Möglichkeit, diesem zu entrinnen.  Doch niemand wird auf dieser Welt vergessen!

    In diesem äußerlich unauffälligen Buch, „Mein Leben mit dem Tod“ hält uns der Autor Tom Werde an der Hand und nimmt uns mit zu seinen Einsätzen im Alltag, an dem am Ende auch der Tod eines alten oder jungen Menschen, auch eines Kindes stehen kann. In diesem Buch kommt aber nicht nur der Feuerwehrmann und Notfallarzt zu Wort, hier schreibt ebenfalls der Mensch Tom Werde, den ein Einsatz auch an die Grenzen seiner psychischen Belastbarkeit bringen kann.

    Wir lesen nichts von diesen heroischen TV-Ärzten, die im Vorübergehen mal schnell eine schwere und doch richtige Diagnose stellen, die dem Patienten in letzter Minute das Leben rettet, dem  „Herrgott in Weiß“, dem Angehörige ehrfürchtig begegnen.  

    Stattdessen lässt uns der Autor an seinem anfänglichen Übereifer als junger Feuerwehrmann teilhaben, seiner ersten Leiche die man durch das ganze Haus bereits riechen konnte, (zum Glück erspart er dem Leser die intensive Beschreibung!) sowie seinen späteren alltäglichen Einsätzen als Notarzt. In mehreren kurzen Geschichten greift Tom Werde diese auf und erzählt sie laientauglich, ohne viele Fachausdrücke, die man nachschlagen müsste. Dank seiner guten und langjährigen Ausbildung kann er in vielen Fällen helfen, aber immer wieder kommt durch, dass seinem Können auch Grenzen gesetzt sind und er sich dessen immer wieder bewusst wird/ist. Auch, als die Krankheit den eigenen Vater trifft.

    Wie anfangs schon geschrieben, hier meldet sich nicht nur ein Arzt zu Wort der im Noteinsatz funktioniert, sondern ein Mensch der auch Schmerz und Trauer mit seinen Mitmenschen empfindet. Das tut gut.

    Von meiner Seite kommt eine klare Leseempfehlung – vielleicht auch an Medizinstudenten, angehende Ärzte, damit diese immer schön mit den Füßen auf dem Boden bleiben.

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    Taluzis avatar
    Taluzivor einem Jahr
    Kurzmeinung: Der Leser wird angeregt, über das Thema und seine eigenen Einstellung dazu nachzudenken.
    Zum Leben gehört der Tod

    „Mein Leben mit dem Tod“ von Tom Werde ist ein autobiographisches Buch über die Einstellung zu Leben und Tod.

    Der Autor ist Notarzt und ist es gewohnt über den Tod zu sprechen, während in unserer Gesellschaft dieses Thema meistens gemieden wird. Daher wirkt es befremdlich, dass Tom Werde gerade über den Tod schreibt. Ist das respektlos oder pietätlos? Diese Fragen begleiten den Leser durch das Buch und geben die Möglichkeit sich mit den eigenen Werten und Normen auseinander zu setzen.


    Das Buch ist klar und einheitlich strukturiert. Auf 190 Seiten beschränkt der Autor sich auf das Notwendigste und verliert sich nicht in Details. Die Prologe vor fast jedem Kapitel beschreiben kurz was im nächsten Kapitel thematisiert wird. Die Themen betreffen, z. B.: den Tod in der eigenen Familie von Tom Werde, Erfahrungen aus seinem Berufsalltag, Angehörige, die Sterbende gehen lassen oder sich an sie klammern, Tod von Kindern, Emotionen und Glaube. Der Tod und sein Umgang mit ihm ist immer wieder anders. Dies wird im Buch deutlich aufgezeigt. Um so wichtiger ist es ihn zu akzeptieren und nicht damit alleine zu bleiben. Es gibt verschiedene Hilfsangebote, z. B. die Seelsorge, um den Tod zu verarbeiten. Auch erfahrene Kräfte nehmen diese immer wieder in Anspruch.

    Der Inhalt des Buches ist ehrlich und sachlich geschildert, es wird nichts reißerisch oder trocken dargestellt, sondern interessant und bewegend erzählt. Der Leser wird angeregt, über das Thema und seine eigenen Einstellung dazu nachzudenken.

    Der Käufer soll sich von dem dunklen Cover und dem Titel nicht abschrecken lassen, denn die Auseinandersetzung mit dem Thema ist wichtig und in „Mein Leben mit dem Tod“ von Tom Werde gelungen.

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    nicole8684s avatar
    nicole8684vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eindrucksvolle Schilderungen, die uns den Augenblick besser schätzen lassen.
    Der Tod gehört zum Leben - Beim Autor auch zum Beruf

    Als Notarzt und auch Feuerwehrmann schildert der Autor Tom Werde eindrucksvoll seine Erlebnisse rund um Sterben und Tod und seinen - beruflich geprägten - Umgang damit.

    Das Cover lässt auf Anhieb erkennen, worum es geht. Lediglich die Farbe finde ich zu düster. Sicher verbindet man mit dem Tod die Farbe Schwarz, aber durch das ebenso gedecktere Bild und dem eher zurückhaltenden Schriftstil tritt mir das Schwarz doch zu sehr in den Vordergrund und lässt es (zu) bedrückend und finster wirken. Es geht aber in dem Erstlingswerk von Tom Werde vielmehr darum, wie der Tod uns im Laufe des Lebens formt, prägt und beeinflusst.

    Das Buch lässt sich durchweg gut lesen. Mir persönlich haben an manchen Stellen etwas mehr erklärende Worte gefehlt, wie was bei der Feuerwehr / beim Rettungsdienst funktioniert bzw. zusammenhängt. Trotz der kleinen Vorliebe für Anführungszeichen und Klammeranmerkungen ist der Lesefluss dadurch nicht gestört. Auch den Aufbau in Kapitel mit Prolog und dann wiederum in einzelne Fälle finde ich gut gewählt. Es grenzt es thematisch gut ab und lässt dem Leser besseren Freiraum zu entscheiden, wann er mal eine Lesepause braucht als ein spärlich unterteilter Fließtext. Zusammenfassend für ein Erstlingswerk ein wirklich guter Schreibstil!

    Die Fälle, welche der Autor aus seiner Arbeit als Notarzt und Feuerwehrmann bzw. aus dem Privaten schildert, sind oft von einer angenehmen Beschränkung auf das thematisch Notwendige geprägt. Allerdings geht es nie in Nüchternheit über, man erkennt trotzdem stets die persönliche Betroffenheit des Autors und den respektvollen Umgang sowohl in den eigentlichen Momenten als auch noch beim (teils viel späteren) Schreiben. Die Mischung an Ereignissen und Personen macht es wirklich interessant und eröffnet dem Leser einen sehr breiten Blickwinkel. Auch die damit verbundene Vielfalt an Emotionen bringt der Autor gut zum Ausdruck. In den meisten Fällen trifft der Tod die Menschen absolut unvorbereitet. Das erdet den Leser doch in einer nachhaltig eindrucksvollen Art und Weise.

    Fazit:
    Mir hat „Mein Leben mit dem Tod“ wirklich gut gefallen. Von mir aus hätte das Buch noch deutlich mehr Seiten haben können. Absolut empfehlenswert!

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    k1sm3ths avatar
    k1sm3thvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Tolles Buch über ein großes Angstthema
    Der Tod ist überall, obwohl es ein Angstthema ist


    Der Notarzt Tom Werde erzählt, wie ihm der Tod ständig beruflich und  privat begegnet. Die Fälle sind sachlich niedergeschrieben und lassen auch den Notarzt nicht kalt. Er erzählt wie er damit umgeht und was er machen kann, um schwere Fälle besser zu verarbeiten. 
    Der Tod ist immer noch ein Angstthema und wird gerne augeklammert. Doch wäre es nicht besser, wir beschäftigen uns mit dem Thema und reden ganz offen darüber? Ich denke dieses Buch kann dazu beitragen, dass Menschen umdenken und man den Tod als Teil unseres Daseins ansieht, da er doch für jeden unausweichlich ist. 
    Ich habe das Buch sehr schnell ausgelesen, da es sehr gut geschrieben ist. Ich denke die einzelnen Kapitel und deren Prologe machen das Lesen  des Themas etwas leichter. Mir hat es sehr gefallen!

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    Saphir610s avatar
    Saphir610vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Gut zu lesendes und nachdenklich machendes Buch von einem Notarzt., zwischen eher sachlicher Schilderung und persönlicher Betroffenheit
    Berufsalltag mit dem Tod

    Ein Notarzt erzählt von seinen Einsätzen und Leben. Selten wird, glaube ich, daran gedacht, dass die Rettungskräfte auch nur Menschen sind, denen die Situationen in ihrem Berufsalltag auch nahe gehen und die verarbeitet werden müssen. Gerade der Tod trifft dann nicht nur die Angehörigen heftig.

    Jedes der Kapitel wird mit persönlichen Anmerkungen des Autors eingeleitet. Die aufgeführten Beispiele gehen schon unter die Haut und werden durch das Erleben von Tom Werde nochmal ein Stück persönlicher. Bestimmte Konstellationen lassen dann auch einen erfahrenen Notarzt betroffener, wenn z.B. einem Kind geholfen werden muss.

    Ruhig und eher sachlich sind die verschiedenen Geschehnisse geschildert, auch privat macht Krankheit und Tod keine Ausnahme. Auf wenigen Seiten wird so viel angesprochen, was betroffen macht und einen mehr über den Tod nachdenken lässt. Persönlich hat es meine eigenen Erlebnisse mit Verlust und Tod wieder mehr hervorgeholt und die Endlichkeit bewusst gemacht. Dass die Retter und Helfer nach Einsätzen selber Hilfe brauchen kann ich gut verstehen und finde es wichtig, dass in Gesprächen und Gemeinsamkeit geholfen werden kann.

    Mir hat „Mein Leben mit dem Tod“ sehr gut gefallen. Das Buch hat einen gut zu lesenden Schreibstil und schafft bei diesem emotionalen Thema eine Ausgewogenheit zwischen eher sachlicher Beschreibung und persönlicher Betroffenheit.

    Dazu wird die Frage aufgeworfen, warum in unserer Gesellschaft das Thema Tod eher umgangen wird, immer noch.

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    buecherwuermlis avatar
    buecherwuermlivor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein tolles Buch über ein Tabuthema. Sehr lesenswert!
    Ein tolles Buch über ein Tabuthema..

    Titel : Mein Leben mit dem Tod
    Autor : Tom Werde
    Seitenzahl : 192
    Verlag : neobooks

    Inhaltsangabe:
    Kein Buch vom „Leben retten“ Ein Notarzt, der nur vom Sterben schreibt – darf er das? Warum nicht? Viele „Retter“, Ärzte, Krankenschwestern und –pfleger, kurz Menschen, die regelmäßig mit dem Tod anderer Menschen konfrontiert sind, pflegen einen eigenen Umgang mit dem Thema „Tod und Sterben“. Während der Tod in der heutigen Gesellschaft häufig keinen Platz im Alltag finden darf, sind sie es gewohnt, offen darüber zu reden. Für „Unbeteiligte“ wirkt das oft befremdlich, möglicherweise gar respekt- oder pietätlos. Doch ist das so? Sind wir so? Diese Frage ist das Grundmotiv von „Mein Leben mit dem Tod“: Autobiographisch folgt dieses Buch dem Autor auf einer Reise durch seine Entwicklung, gewährt Einblick in seine Gefühlswelt und den stetigen Wandel seiner Einstellung zu Leben und Tod. Zwischen Analyse und eigener Verarbeitungsstrategie spricht Tom Werde die Einladung an den Leser aus, an seinem „Leben mit dem Tod“ teilzunehmen und dabei sich selbst und die eigenen Normen und Werte zu hinterfragen

    Ein unheimlich tolles Buch über ein Tabuthema.
    Das Buch ist in mehrere Kapitel unterteilt und ist in einem flüssigen und nüchternem Erzählstil geschrieben. Der Erzählstil passt perfekt zum Thema des Buches.
    Der Autor schreibt in seinem Buch über das Thema Tod aus der Sicht eines Notzarztes. Manche Geschichten sind wirklich harte Kost und gehen Tiefer. Wenn es z.B um Kinder geht.
    Der Autor setzt sich mit dem Tabuthema in verschiedenen Arten auseinander. Und macht auch deutlich das auch an Notärzten und Helfern solche Situationen nicht spurlos vorübergehen und das auch er mit solchen Situationen zu kämpfen hat.
    Ein sehr bewegendes Buch in dem der Autor auch über familiäre Todesfälle berichtet und wie er damit umgegangen ist!

    Fazit:
    Ein sehr bewegendes Buch, das nicht immer leicht Kost ist!

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    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu
    T
    An dieser Stelle startet (hoffentlich) zum 01.06.2017 die Leserunde zu meinem Erstlingswerk "Mein Leben mit dem Tod".
    Zu diesem Zweck habe ich hier
    https://www.lovelybooks.de/autor/Tom-Werde/Mein-Leben-mit-dem-Tod-1450852107-w/buchverlosung/1456830421/
    bereits eine Buchverlosung eröffnet.
    Fühlt Euch herzlich eingeladen, Eure Meinung mit mir zu teilen.
    Feedback zum Buch ist mir an dieser Stelle ebenso wichtig wie Eure Einstellung zum Thema selbst.
    Ich freue mich also auf einen möglichst intensiven Austausch und verspreche, in dem Rahmen, in dem es meine Familie und mein Job zulassen, so oft wie möglich dabei zu sein.

    Zur Leserunde
    T
    Als aufgeregt enthusiastischer Ersttäter lade ich Euch ein, Euch auf „Mein Leben mit dem Tod“ einzulassen und verlose an dieser Stelle 10 signierte Exemplare meines Erstlingswerks.
    Ich freue mich anschließend auf eine gemeinsame, möglichst intensive und offene Leserunde.
    In zahlreichen Gesprächen mit Freunden, Bekannten und Verwandten musste ich immer wieder feststellen, dass sich meine Art, über „Tod und Sterben“ zu sprechen, ganz offenbar erheblich von der gesellschaftlich verbreiteten Herangehensweise unterscheidet. Ich stieß oft auf Erstaunen, teils gar Unverständnis, wie ich so nüchtern mit diesem Thema umgehen könne.
    Es drängte sich also die Frage auf, ob ich wirklich so „anders“ bin und – wenn dies der Fall wäre – ob ich immer schon so war oder was mich dazu hat werden lassen.
    Die Suche nach der Antwort führte mich zu immer mehr prägenden Erlebnissen – beruflich wie auch privat –von denen mir rückblickend klar wurde, dass mich eigentlich jede dieser „Begegnungen“ mit dem Tod in einer anderen emotionalen Situation zurückgelassen und damit mich selbst und meine Einstellung zum Leben und zum Sterben jedes Mal verändert hat.

    Im zeitlichen Zusammentreffen mit einem Jahr, das mich durch eine Aneinanderreihung emotionaler Grenzbelastungen wiederkehrend gefordert hat (s. Kapitel VII. „Das Jahr der Kinder“), hat mich letztlich die Lektüre der eher erlebnisorientierten Bücher von Falk Stirkat („Ich kam, sah und intubierte“) und Jörg Nießen („Schauen Sie sich mal diese Sauerei an“ & „Die Sauerei geht weiter“) motiviert, diese Erlebnisse zu Papier zu bringen.
    „Mein Leben mit dem Tod“ zeichnet quasi autobiographisch meinen Weg nach, lässt Euch meine Einsätze und Lebenssituationen miterleben und gewährt dabei Einblick in das Gefühlserleben dahinter.

    Meine Frage zur Verlosung:
    Wieviel Respekt muss man vor dem Thema haben?
    Darf man über den Tod sarkastisch schmunzeln oder gar lachen?

    Wer mitmachen möchte, postet bitte einfach seine Antwort bis zum 28.05.2017 hier, die Gewinner werden ausgelost und anschließend bekannt gegeben und benachrichtigt.
    Ich versuche, den Versand unverzüglich zu gewährleisten, so dass wir vielleicht schon zum 01.06. die Leserunde beginnen können – das folgende Pfingstwochenende bietet sich ja geradezu an.

    Ich freue mich auf Euch,
    viel Glück und viele Grüße,
    Tom.


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