Tom Werde Mein Leben mit dem Tod

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Inhaltsangabe zu „Mein Leben mit dem Tod“ von Tom Werde

Kein Buch vom „Leben retten“

Ein Notarzt, der nur vom Sterben schreibt – darf er das? Warum nicht? Viele „Retter“, Ärzte, Krankenschwestern und –pfleger, kurz Menschen, die regelmäßig mit dem Tod anderer Menschen konfrontiert sind, pflegen einen eigenen Umgang mit dem Thema „Tod und Sterben“. Während der Tod in der heutigen Gesellschaft häufig keinen Platz im Alltag finden darf, sind sie es gewohnt, offen darüber zu reden. Für „Unbeteiligte“ wirkt das oft befremdlich, möglicherweise gar respekt- oder pietätlos. Doch ist das so? Sind wir so? Diese Frage ist das Grundmotiv von „Mein Leben mit dem Tod“: Autobiographisch folgt dieses Buch dem Autor auf einer Reise durch seine Entwicklung, gewährt Einblick in seine Gefühlswelt und den stetigen Wandel seiner Einstellung zu Leben und Tod. Zwischen Analyse und eigener Verarbeitungsstrategie spricht Tom Werde die Einladung an den Leser aus, an seinem „Leben mit dem Tod“ teilzunehmen und dabei sich selbst und die eigenen Normen und Werte zu hinterfragen.

Tolles Buch

— Mattder

Ein starkes Buch!

— Danion

Tom Werde ist Notarzt und berichtet über seine Erfahrungen mit Tod --- ein nachdenklich machendes Buch über ein Thema, das viele tabu ist.

— makama

Der Leser wird angeregt, über das Thema und seine eigenen Einstellung dazu nachzudenken.

— Taluzi

Eindrucksvolle Schilderungen, die uns den Augenblick besser schätzen lassen.

— nicole8684

Tolles Buch über ein großes Angstthema

— k1sm3th

Gut zu lesendes und nachdenklich machendes Buch von einem Notarzt., zwischen eher sachlicher Schilderung und persönlicher Betroffenheit

— Saphir610

Ein tolles Buch über ein Tabuthema. Sehr lesenswert!

— buecherwuermli

Ein Notarzt zeigt Gefühle - ein Buch das berührt, aber auch Stoff zum Nachdenken über das oft totgeschwiegene Thema Tod liefert.

— vielleser18

Klare Leseempfehlung und fünf Sterne.

— Kallisto92

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  • Ein Notarzt schreib über seine Einsätze

    Mein Leben mit dem Tod

    Mattder

    29. June 2017 um 17:06


    Habe das Buch hier gewonnen, danke dafür.


    Was für ein Buch was für ein Kraft geht von ihn aus ein Notarzt beschriebt eindringlich über seine Einsätze ohne die Intimsväre der Leute zu Verletzten. Verdammt stark geschrieben regt zum nachdenken an auch den Tod seiner Eltern eindrücklich und inzentiv zu schildern hinter lässt ein Magen Flauen. Danke für diese Buch.

  • Ein starkes Buch!

    Mein Leben mit dem Tod

    Danion

    23. June 2017 um 17:46

    „Mein Leben mit dem Tod“ spricht ein Thema an, das in vielen Kulturen ein Tabu ist oder zumindest unerwünscht. Mit dem Tod und Sterben sind bei den Menschen ursprüngliche Ängste verbunden, die Endlichkeit des eigenen Daseins oder auch Schmerz des Verlustes, den die meisten Leser wohl kennen werden. Als Notarzt begegnet der Autor dem Tod immer wieder. Den Satz „Das könnte ich nicht!“ könnten sicherlich viele sagen, vielleicht auch Tom Werde selbst, wenn das nicht seine Arbeit wäre, begleitet vom Wunsch, die Menschenleben zu retten. Dass es nicht immer gelingt, zeigt dieses Buch. Zahlreiche Geschichten lassen keinen Zweifel, dass man so was nicht lange aushalten könnte, wenn man nicht darüber spräche. Insofern kann man „Mein Leben mit dem Tod“ auch als eine Art Suche nach Gespräch mit anderen Leuten bezeichnen. Noch beim Lesen der ersten Kapitel erkennt man, dass es um ein Buch geht, dessen Autor seine Erlebnisse aufarbeiten bzw. verarbeiten möchte. Dass es kein Buch ist, mit dem man sich als Schriftsteller versuchen oder Geld verdienen möchte. Und das macht dieses Buch besonders ansprechend. Auf den Seiten dieses Buches findet man viel Schmerz, vor allem in den Abschnitten über die Eltern des Autors. Nach einigen Kapiteln braucht mein eine Pause, um Luft zu holen, denn manchmal drückt es schon heftig auf die Psyche, besonders wenn man ähnliche Geschichten aus seinem eigenen Umkreis kennt, besonders wenn Ähnliches in der eigenen Familie passierte oder wenn man bedenkt, dass so etwas auch jedem von uns passieren könnte. Ich war fasziniert von diesem Buch, von den Gefühlen, die nicht immer in Worte gefasst aber zwischen den Zeilen zu finden sind. Es lässt einen darüber nachdenken, was eigentlich unser Leben ist, wie abrupt es enden kann und dass man jeden Moment nutzen müsste, um seinen Lieben zu sagen, wie sehr man sie schätzt, sie liebt und sie braucht.

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  • Der TOD und das LEBEN

    Mein Leben mit dem Tod

    makama

    20. June 2017 um 14:39

    Tom Werde ist Notarzt, er berichtet in diesem Buch über das Sterben und den Umgang damt. Für viele immer noch ein TABU-Thema.Darüber spricht man nicht. Dabei gehört der Tod zum Leben, genau wie die Geburt und sollte nicht totgeschwiegen werden.In verschiedenen Kapiteln geht es darum, wie er dem Tod begegnet, auch Erlebnisse in der eigenen Familie gehören  dazu.Jeder Tod ist anders und jeder geht da anders mit um.Eindringlich beschreibt er seine Erlebnisse und seine Gedanken dazu.Wie damit umgehen, wenn dem Patienten nicht mehr zu helfen ist, wenn alle Bemühungen umsonst bleiben, oder er gar schon beim Einntreffen des Notarztes verstorben ist.....Wie kann er den Angehörigen zur Seite setehen?Wie geht er selber damit um.Nicht jeder Einsatz ist gleich ---- manche sind extrem belastend --- besonders wenn Kinder involviert sind.Gut, dass es hier Hilfe für die Helfer gibt.Ich kenne das auch - ich arbeite bei krebskranken Kindern und habe auch immer wieder mit dem Tod zu tun und weiß aus eigener Erfahrung, dass es einen unterschiedlich belastet......Darüber sprechen hilft ungemein......und ich hoffe das auch mit Hilfe dieses Buches es immer weniger ein Tabuthema ist.Darüber spricht man nicht falsch ----- und hilft auch nicht.Mir hat dieses Buch gut gefallen und ich vergebe 4,5 Sterne und eine Leseempfehlung für alle.Denn der Tod gehört nun mal zum Leben dazu und sollte nicht totgeschwiegen werden. 

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  • Mein Leben mit dem Tod

    Mein Leben mit dem Tod

    AnjaKoenig

    19. June 2017 um 15:57

    ein gutes buch, das ein Thema aufgreift, das leider heute immer noch ein tabuthema ist. aus verschiedenen Todesfällen berichtet der Autor über seine eigenen Erfahrungen und Erlebnisse. deshalb kommt alles sehr authentisch rüber und gibt auch menschen, die wenig damit konfrontiert werden einige hinweise, wie und was da vor sich gehen kann. damit kann man dann einiges herausziehen, um besser damit umgehen zu können. deshalb ist dieses buch für jeden ein interessantes buch, wie ich finde. lebensnah berichtet Tom werde über seine Gefühle und beschreibt auch die seiner kollegen und Mitmenschen. nicht nur aus Berufserfahrung, sondern ebenfalls von Familienangehörigen wird berichtet, was noch eine weitere ebene erreicht.

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  • Niemand wird auf der Welt vergessen

    Mein Leben mit dem Tod

    Waschbaerin

    19. June 2017 um 10:20

    Wir alle wissen, dass wir uns vom Tage der Geburt an immer näher auf unseren Todestag  zubewegen und trotzdem klammern wir gerne diese unumstößliche Tatsache aus, dass wir sterben müssen. Befindet man sich auf einer Geburtstagfeier, einem Jubiläum oder einem Klassentreffen, kommen die Gespräche nach geraumer Zeit unweigerlich zu den überwundenen oder anhaltenden Krankheiten und fast jeder trägt sie vor sich her, wie eine Trophäe. Doch den Tod, welcher uns unweigerlich in – hoffentlich noch ferner, vielleicht aber auch in naher – Zukunft ereilen wird klammern wir aus, als bestünde die Möglichkeit, diesem zu entrinnen.  Doch niemand wird auf dieser Welt vergessen! In diesem äußerlich unauffälligen Buch, „Mein Leben mit dem Tod“ hält uns der Autor Tom Werde an der Hand und nimmt uns mit zu seinen Einsätzen im Alltag, an dem am Ende auch der Tod eines alten oder jungen Menschen, auch eines Kindes stehen kann. In diesem Buch kommt aber nicht nur der Feuerwehrmann und Notfallarzt zu Wort, hier schreibt ebenfalls der Mensch Tom Werde, den ein Einsatz auch an die Grenzen seiner psychischen Belastbarkeit bringen kann. Wir lesen nichts von diesen heroischen TV-Ärzten, die im Vorübergehen mal schnell eine schwere und doch richtige Diagnose stellen, die dem Patienten in letzter Minute das Leben rettet, dem  „Herrgott in Weiß“, dem Angehörige ehrfürchtig begegnen.   Stattdessen lässt uns der Autor an seinem anfänglichen Übereifer als junger Feuerwehrmann teilhaben, seiner ersten Leiche die man durch das ganze Haus bereits riechen konnte, (zum Glück erspart er dem Leser die intensive Beschreibung!) sowie seinen späteren alltäglichen Einsätzen als Notarzt. In mehreren kurzen Geschichten greift Tom Werde diese auf und erzählt sie laientauglich, ohne viele Fachausdrücke, die man nachschlagen müsste. Dank seiner guten und langjährigen Ausbildung kann er in vielen Fällen helfen, aber immer wieder kommt durch, dass seinem Können auch Grenzen gesetzt sind und er sich dessen immer wieder bewusst wird/ist. Auch, als die Krankheit den eigenen Vater trifft. Wie anfangs schon geschrieben, hier meldet sich nicht nur ein Arzt zu Wort der im Noteinsatz funktioniert, sondern ein Mensch der auch Schmerz und Trauer mit seinen Mitmenschen empfindet. Das tut gut. Von meiner Seite kommt eine klare Leseempfehlung – vielleicht auch an Medizinstudenten, angehende Ärzte, damit diese immer schön mit den Füßen auf dem Boden bleiben.

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  • Zum Leben gehört der Tod

    Mein Leben mit dem Tod

    Taluzi

    18. June 2017 um 11:03

    „Mein Leben mit dem Tod“ von Tom Werde ist ein autobiographisches Buch über die Einstellung zu Leben und Tod. Der Autor ist Notarzt und ist es gewohnt über den Tod zu sprechen, während in unserer Gesellschaft dieses Thema meistens gemieden wird. Daher wirkt es befremdlich, dass Tom Werde gerade über den Tod schreibt. Ist das respektlos oder pietätlos? Diese Fragen begleiten den Leser durch das Buch und geben die Möglichkeit sich mit den eigenen Werten und Normen auseinander zu setzen. Das Buch ist klar und einheitlich strukturiert. Auf 190 Seiten beschränkt der Autor sich auf das Notwendigste und verliert sich nicht in Details. Die Prologe vor fast jedem Kapitel beschreiben kurz was im nächsten Kapitel thematisiert wird. Die Themen betreffen, z. B.: den Tod in der eigenen Familie von Tom Werde, Erfahrungen aus seinem Berufsalltag, Angehörige, die Sterbende gehen lassen oder sich an sie klammern, Tod von Kindern, Emotionen und Glaube. Der Tod und sein Umgang mit ihm ist immer wieder anders. Dies wird im Buch deutlich aufgezeigt. Um so wichtiger ist es ihn zu akzeptieren und nicht damit alleine zu bleiben. Es gibt verschiedene Hilfsangebote, z. B. die Seelsorge, um den Tod zu verarbeiten. Auch erfahrene Kräfte nehmen diese immer wieder in Anspruch. Der Inhalt des Buches ist ehrlich und sachlich geschildert, es wird nichts reißerisch oder trocken dargestellt, sondern interessant und bewegend erzählt. Der Leser wird angeregt, über das Thema und seine eigenen Einstellung dazu nachzudenken. Der Käufer soll sich von dem dunklen Cover und dem Titel nicht abschrecken lassen, denn die Auseinandersetzung mit dem Thema ist wichtig und in „Mein Leben mit dem Tod“ von Tom Werde gelungen.

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  • Der Tod gehört zum Leben - Beim Autor auch zum Beruf

    Mein Leben mit dem Tod

    nicole8684

    18. June 2017 um 09:50

    Als Notarzt und auch Feuerwehrmann schildert der Autor Tom Werde eindrucksvoll seine Erlebnisse rund um Sterben und Tod und seinen - beruflich geprägten - Umgang damit.Das Cover lässt auf Anhieb erkennen, worum es geht. Lediglich die Farbe finde ich zu düster. Sicher verbindet man mit dem Tod die Farbe Schwarz, aber durch das ebenso gedecktere Bild und dem eher zurückhaltenden Schriftstil tritt mir das Schwarz doch zu sehr in den Vordergrund und lässt es (zu) bedrückend und finster wirken. Es geht aber in dem Erstlingswerk von Tom Werde vielmehr darum, wie der Tod uns im Laufe des Lebens formt, prägt und beeinflusst.Das Buch lässt sich durchweg gut lesen. Mir persönlich haben an manchen Stellen etwas mehr erklärende Worte gefehlt, wie was bei der Feuerwehr / beim Rettungsdienst funktioniert bzw. zusammenhängt. Trotz der kleinen Vorliebe für Anführungszeichen und Klammeranmerkungen ist der Lesefluss dadurch nicht gestört. Auch den Aufbau in Kapitel mit Prolog und dann wiederum in einzelne Fälle finde ich gut gewählt. Es grenzt es thematisch gut ab und lässt dem Leser besseren Freiraum zu entscheiden, wann er mal eine Lesepause braucht als ein spärlich unterteilter Fließtext. Zusammenfassend für ein Erstlingswerk ein wirklich guter Schreibstil!Die Fälle, welche der Autor aus seiner Arbeit als Notarzt und Feuerwehrmann bzw. aus dem Privaten schildert, sind oft von einer angenehmen Beschränkung auf das thematisch Notwendige geprägt. Allerdings geht es nie in Nüchternheit über, man erkennt trotzdem stets die persönliche Betroffenheit des Autors und den respektvollen Umgang sowohl in den eigentlichen Momenten als auch noch beim (teils viel späteren) Schreiben. Die Mischung an Ereignissen und Personen macht es wirklich interessant und eröffnet dem Leser einen sehr breiten Blickwinkel. Auch die damit verbundene Vielfalt an Emotionen bringt der Autor gut zum Ausdruck. In den meisten Fällen trifft der Tod die Menschen absolut unvorbereitet. Das erdet den Leser doch in einer nachhaltig eindrucksvollen Art und Weise. Fazit:Mir hat „Mein Leben mit dem Tod“ wirklich gut gefallen. Von mir aus hätte das Buch noch deutlich mehr Seiten haben können. Absolut empfehlenswert!

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  • Der Tod ist überall, obwohl es ein Angstthema ist

    Mein Leben mit dem Tod

    k1sm3th

    12. June 2017 um 09:45

    Der Notarzt Tom Werde erzählt, wie ihm der Tod ständig beruflich und  privat begegnet. Die Fälle sind sachlich niedergeschrieben und lassen auch den Notarzt nicht kalt. Er erzählt wie er damit umgeht und was er machen kann, um schwere Fälle besser zu verarbeiten. Der Tod ist immer noch ein Angstthema und wird gerne augeklammert. Doch wäre es nicht besser, wir beschäftigen uns mit dem Thema und reden ganz offen darüber? Ich denke dieses Buch kann dazu beitragen, dass Menschen umdenken und man den Tod als Teil unseres Daseins ansieht, da er doch für jeden unausweichlich ist. Ich habe das Buch sehr schnell ausgelesen, da es sehr gut geschrieben ist. Ich denke die einzelnen Kapitel und deren Prologe machen das Lesen  des Themas etwas leichter. Mir hat es sehr gefallen!

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  • Berufsalltag mit dem Tod

    Mein Leben mit dem Tod

    Saphir610

    11. June 2017 um 22:54

    Ein Notarzt erzählt von seinen Einsätzen und Leben. Selten wird, glaube ich, daran gedacht, dass die Rettungskräfte auch nur Menschen sind, denen die Situationen in ihrem Berufsalltag auch nahe gehen und die verarbeitet werden müssen. Gerade der Tod trifft dann nicht nur die Angehörigen heftig. Jedes der Kapitel wird mit persönlichen Anmerkungen des Autors eingeleitet. Die aufgeführten Beispiele gehen schon unter die Haut und werden durch das Erleben von Tom Werde nochmal ein Stück persönlicher. Bestimmte Konstellationen lassen dann auch einen erfahrenen Notarzt betroffener, wenn z.B. einem Kind geholfen werden muss. Ruhig und eher sachlich sind die verschiedenen Geschehnisse geschildert, auch privat macht Krankheit und Tod keine Ausnahme. Auf wenigen Seiten wird so viel angesprochen, was betroffen macht und einen mehr über den Tod nachdenken lässt. Persönlich hat es meine eigenen Erlebnisse mit Verlust und Tod wieder mehr hervorgeholt und die Endlichkeit bewusst gemacht. Dass die Retter und Helfer nach Einsätzen selber Hilfe brauchen kann ich gut verstehen und finde es wichtig, dass in Gesprächen und Gemeinsamkeit geholfen werden kann. Mir hat „Mein Leben mit dem Tod“ sehr gut gefallen. Das Buch hat einen gut zu lesenden Schreibstil und schafft bei diesem emotionalen Thema eine Ausgewogenheit zwischen eher sachlicher Beschreibung und persönlicher Betroffenheit. Dazu wird die Frage aufgeworfen, warum in unserer Gesellschaft das Thema Tod eher umgangen wird, immer noch.

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  • Leserunde zu "Mein Leben mit dem Tod" von Tom Werde

    Mein Leben mit dem Tod

    TomWerde

    An dieser Stelle startet (hoffentlich) zum 01.06.2017 die Leserunde zu meinem Erstlingswerk "Mein Leben mit dem Tod".Zu diesem Zweck habe ich hier https://www.lovelybooks.de/autor/Tom-Werde/Mein-Leben-mit-dem-Tod-1450852107-w/buchverlosung/1456830421/bereits eine Buchverlosung eröffnet.Fühlt Euch herzlich eingeladen, Eure Meinung mit mir zu teilen.Feedback zum Buch ist mir an dieser Stelle ebenso wichtig wie Eure Einstellung zum Thema selbst. Ich freue mich also auf einen möglichst intensiven Austausch und verspreche, in dem Rahmen, in dem es meine Familie und mein Job zulassen, so oft wie möglich dabei zu sein.

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  • Ein tolles Buch über ein Tabuthema..

    Mein Leben mit dem Tod

    buecherwuermli

    09. June 2017 um 19:30

    Titel : Mein Leben mit dem TodAutor : Tom WerdeSeitenzahl : 192Verlag : neobooksInhaltsangabe: Kein Buch vom „Leben retten“ Ein Notarzt, der nur vom Sterben schreibt – darf er das? Warum nicht? Viele „Retter“, Ärzte, Krankenschwestern und –pfleger, kurz Menschen, die regelmäßig mit dem Tod anderer Menschen konfrontiert sind, pflegen einen eigenen Umgang mit dem Thema „Tod und Sterben“. Während der Tod in der heutigen Gesellschaft häufig keinen Platz im Alltag finden darf, sind sie es gewohnt, offen darüber zu reden. Für „Unbeteiligte“ wirkt das oft befremdlich, möglicherweise gar respekt- oder pietätlos. Doch ist das so? Sind wir so? Diese Frage ist das Grundmotiv von „Mein Leben mit dem Tod“: Autobiographisch folgt dieses Buch dem Autor auf einer Reise durch seine Entwicklung, gewährt Einblick in seine Gefühlswelt und den stetigen Wandel seiner Einstellung zu Leben und Tod. Zwischen Analyse und eigener Verarbeitungsstrategie spricht Tom Werde die Einladung an den Leser aus, an seinem „Leben mit dem Tod“ teilzunehmen und dabei sich selbst und die eigenen Normen und Werte zu hinterfragenEin unheimlich tolles Buch über ein Tabuthema. Das Buch ist in mehrere Kapitel unterteilt und ist in einem flüssigen und nüchternem Erzählstil geschrieben. Der Erzählstil passt perfekt zum Thema des Buches.Der Autor schreibt in seinem Buch über das Thema Tod aus der Sicht eines Notzarztes. Manche Geschichten sind wirklich harte Kost und gehen Tiefer. Wenn es z.B um Kinder geht.Der Autor setzt sich mit dem Tabuthema in verschiedenen Arten auseinander. Und macht auch deutlich das auch an Notärzten und Helfern solche Situationen nicht spurlos vorübergehen und das auch er mit solchen Situationen zu kämpfen hat.Ein sehr bewegendes Buch in dem der Autor auch über familiäre Todesfälle berichtet und wie er damit umgegangen ist!Fazit:Ein sehr bewegendes Buch, das nicht immer leicht Kost ist!

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  • Mein Leben , mit dem Tod

    Mein Leben mit dem Tod

    Kallisto92

    08. June 2017 um 16:26

    Das Buch " Mein Leben , mit dem Tod, warum wir sind wie wir sind", wurde von dem Notarzt Tom Werde geschrieben. In dem Buch erfährt man als Leser viel über private Schicksalsschläge des Autors, sowie einige Erlebnisse aus dem Leben als Notarzt. Alle Fälle beinhalten das Thema sterben ,sowie  seinen Umgang mit dem Thema. Tom Werde gewährt den Leser Einblicke in seine Gefühlswelt, sowie Verarbeitungsstrategien. Diese realen Erlebnisse zeigen, dass der Tod zum Leben dazugehört und auch ohne vorherige Krankheit etc. auftreten kann. Die Fälle aus der eigenen Familie sind meiner Meinung nach immer die schlimmsten, da man zur Familie einen engen Bezug hat. Diese waren sehr berührend geschrieben.  Ebenso erfährt man mehr über die erste Reanimation, der erste Tode, das erste Mal im Notdienst und vieles mehr. Somit kann man ihn in seiner Entwicklung zum Umgang mit dem Thema Tod besser kennenlernen und näheres aus den Erlebten Situationen des Autors erfahren.   Es gibt Bücher übers Leben retten, wieso sollte es da keine Bücher über das Sterben und den Tod geben? Genau mit diesen Thema setzt sich der Autor Tom Werde auseinander. Zum Schreibstil : Das Buch liest sich flüssig und ist sehr spannend zu lesen. Es ist jedoch keine leichte Kost, da das Thema Sterben und Tod keine einfache Sache ist über die man gern nachdenkt und welches man als gesunder Mensch herbeisehnt. Aber ich finde das Buch und die Erlebnisse für alle Lesenswert, die sich mit dem Thema auseinander setzen wollen oder selbst den Beruf erlernen wollen. Den auch wenn man Lebensretter sein möchte ,schafft man es nicht in jeden Fall. Fazit: Klare Leseempfehlung und fünf Sterne. Beim Lesen habe ich mich nochmal intensiver mit meinen eigenen Erlebnissen und Empfindungen zu Thema Tod und Sterben auseinander gesetzt.

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  • "Emotionale Geschichte"

    Mein Leben mit dem Tod

    winddoors

    08. June 2017 um 12:39

    "Mein leben mit dem Tod" von Tom Werde, von Beruf Notarzt. Er hat in seinem Buch über Begegnungen von  sterbenden und toten Menschen geschrieben. Viele unterschiedliche Situationen, wie es zum Tod kommt werden gut geschildert. Er hat Mut bewiesen darüber zu schreiben. Ein Mensch der sich täglich für Menschen in Not einsetzt ist schon mal bemerkenswert. Dazu gehört sehr viel Kraft. Wichtig ist da eine intakte Familie im Hintergrund.  Er berichtet über familiäre Todesfälle und die ihn während seines Einsatzes als Notarzt begegnen.Er hat ein Thema angesprochen, das uns alle angeht. Doch in unserer Gesellschaft will nieman wirklich mit dem Tod konfrontiert werden.

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  • Aus dem Leben eines Notarztes

    Mein Leben mit dem Tod

    Arwen10

    08. June 2017 um 06:30

    Das Cover und der Titel sind mir direkt aufgefallen. Das dunkle Cover hat mich erst in eine ganz andere Richtung denken lassen, bis ich mir das Bild näher angeschaut habe, ein Notarzt von hinten abgebildet, dazu eine Figur von einem Friedhof. Thema des Buches ist der Tod. Ein Anlass für das Buch ist unter anderem, dass in unserer Gesellschaft viele vermeiden, über das Thema Tod zu sprechen. Als Notarzt hat der Autor aber immer wieder damit zu tun. Es ist ein Thema, dass ihn immer wieder angeht.Zuerst muss ich sagen, finde ich es toll, dass es Menschen wie den Autor gibt, die sich täglich für Menschen in Not einsetzen. Auch heute nach einigen Jahren im Beruf, arbeitet er noch sehr gerne als Notarzt und kann sich keinen schöneren Beruf vorstellen. Dazu gehört viel Mut und viel Kraft und auch eine gewisse Einstellung , gepaart mit Liebe zum Menschen. Der Nächste ist uns so lieb, dass wir alles für ihn tun, wenn er in Gefahr gerät. Nichts ist schöner, wenn es ihm nachher gut geht, nichts mitunter schrecklicher, wenn man nichts mehr tun kann. Dies alles wird in diesem Buch sehr deutlich. Der Tod ist immer präsent, da man vorher nie weiss, wie es ausgeht. Sehr deutlich wird auch, wie wichtig der Einsatz von Seelsorgern ist, die die Menschen im Einsatz begleiten und Hilfestellung bei Bedarf geben. Es gibt viele Todesarten. Der Autor beschreibt im Buch einige aus seinem Leben. Er berichtet über familiäre Todesfälle und solche, die er im Einsatz, auf der Arbeit erlebt hat. Das Buch ist in einzelne Kapitel unterteilt, die jeweils mit ein paar einleitenden Worten beginnen. Dabei bekommt der Leser keinen Todesfall in allen Einzelheiten geschildert, sondern sehr einfühlsame behutsame Schilderungen der jeweiligen Ereignisse, die auch dem Opfer/Patienten alle Würde lassen. Da der Autor aber auch beschreibt, wie es ihm dabei ergangen ist, erfahren diese Geschichten eine spürbare Nähe, die auch beim Leser einen Eindruck hinterlassen.Ich habe das Buch sehr gerne gelesen, gerade weil mich der gleiche Bereich beruflich interessiert und ich die Berufung , die man dafür haben sollte kenne. Gerne hätte ich noch viel mehr wahre Begebenheiten gelesen. Aber ich habe auch gemerkt, dass dieses Buch Spuren hinterlässt. Auch wenn man sich nicht vor dem Thema scheut, gibt es viel Stoff zum Nachdenken und ein wenig das Gefühl, dass man danach mit anderen Augen durchs Leben geht.Fazit: Ein Buch, dass ich unbedingt empfehlen möchte und das ein Blick auf das Thema Tod wirft.

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  • Mein Leben mit dem Tod

    Mein Leben mit dem Tod

    Mauela

    05. June 2017 um 14:18

    Das Leben und der Tod. Zwei Lebenszustände die auf den ersten Blick so gar nicht zusammen passen wollen. Aber Fakt ist nun eben, dass jeder Mensch einmal stirbt und darum finde ich persönlich es nicht sonderlich abwegig, dass es auch Bücher übers Sterben und den Tod gibt. Eines davon ist „Mein Leben mit dem Tod…warum wir sind wie wir sind“ von Tom Werde. Tom Werde ist Notarzt und ganz nahe an den Menschen und manchmal auch ihrem Tod. Für ihn und seine Mitstreiter ist das Gespräch über das Sterben  täglich präsent  und so entwickelt er eine eigene Strategie mit dem allgegenwärtigen Tod  fertig zu werden. Den Leser nimmt er dabei auf seiner Entwicklung zu dem Menschen mit,  der er zwischenzeitlich geworden ist und fordert ihn auf die eigenen Ansichten über den Tod und das Sterben zu hinterfragen.Dabei führt er den Leser durch reale Geschichten, die in einem stets sachlichen respektvollen Ton gehalten sind und sich auf das Wesentliche beschränken. Die Geschichten und die Lebenssituationen der Personen die darin vorkommen sind sehr unterschiedlich und zeigen doch, dass der Tod allgegenwärtig ist und jeden jetzt und sofort treffen kann. Manchmal auch so ganz ohne Vorwarnung. Auch die Todesfälle seiner eigenen Familie lässt er dabei nicht außen vor und bringt so eine noch persönlichere Note ins Buch. Schön finde ich, dass der Autor jedem seinen eigenen Weg zugesteht, mit dem Tod fertig zu werden und ihm durchaus bewusst ist, dass sein Umgang mit dem Tod nicht überall auf Verständnis stößt. Schade finde ich jedoch trotz allem die Hoffnungslosigkeit, die ganz leicht mit schwebt. Die Hoffnungslosigkeit nämlich, dass mit dem Tod alles zu Ende ist. Aus und vorbei sozusagen. Für mich persönlich, als gläubigen Menschen, der an ein Leben nach dem Tod glaubt,  ist es schwer zu verstehen, dass man sich tatsächlich vorstellen kann, dass der Tod das Ende ist und danach einfach Nichts mehr kommt.Von mir eine Leseempfehlung für alle die, welche  einen eigenen Weg suchen, mit dem Tod fertig zu werden und eine ungewöhnliche Lektüre über den Tod nicht scheuen.

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