Tom Wilhelm , Susanne Wilhelm Uhrwerk Venedig

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Inhaltsangabe zu „Uhrwerk Venedig“ von Tom Wilhelm

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  • Rezension zu "Uhrwerk Venedig" von Tom Wilhelm

    Uhrwerk Venedig

    buchprinzessin

    Taschenbuch: 220 Seiten Verlag: Burger, Ulrich (7. Oktober 2011) Von aufziehbaren Herzen und mechanischen Heilmitteln… Inhalt: Notiz 1154: Die Wissenschaft der Instrumente und der Mechanik ist von allen die nobelste und nützlichste, da man mit ihrer Hilfe alle belebten Körper, die sich bewegen können, in all ihren Aktionen, beobachten kann; und der Schwerpunkt dieser Bewegungen liegt in der Mitte, wo die ungleichen Gewichte aufgeteilt sind; und es mangelt sowohl an Muskeln, als sie sie auch besitzen und sie haben ebenso Hebel und Gegenhebel. (Die Notizbücher des Leonardo da Vinci, Philosophische Maxime) Erster Satz: Pietro Marzo fühlte ein flüchtiges Kribbeln durch seinen Körper huschen, als ihm Giulia Pavoni ein Lächeln schenkte. Pressestimmen: „Eine der schönsten phantastischen Erzählungen der letzten Jahre – gothisch, romantisch und beklemmend zugleich.“ (Andreas Gruber) „Stilistisch hervorragend, interessantes Personal, stimmige Atmosphäre, schöner Plot mit Anleihen bei den Romantikern von E.T.A. Hoffmann bis Edgar Allan Poe. [...]Wie lebt man mit einem goldenen Herzen, das im ewigen Gleichtakt schlägt?“ (Ralf Bodemann) Meine Meinung: „Uhrwerk Venedig“ ist die erste deutschsprachige Clockpunk-Anthologie. Clockpunk ist eine relativ neue Spielart der Science-Fiction, verwandt mit dem Steampunk: allerdings ohne Dampfantrieb, sondern mit Uhrwerken. Die beiden Modeströmungen beschreiben in der Regel eine alternative Vergangenheit, in welcher eine bestimmte technische Neuerung (hier Uhrwerke, dort Dampfmaschinen) größeres Gewicht bekommen hat, als dies in der Realität tatsächlich der Fall war. In diesem Mini-Taschenbuch werden Geschichten von mechanischen Käfern, goldenen Herzen, einem unorthodoxen Helden namens Leonardo da Vinci, Dogen und dem Himmel über einer Stadt, in der die Gondeln Trauer tragen und von Federkraft betrieben werden, erzählt. Der Schreibstil ist aufgrund der unterschiedlichen Autoren natürlich sehr verschieden, insgesamt aber recht flüssig. Die Handlung ist meist spannend, die Protagonisten (besonders Aurora in Lukas Edels „Der Schlüssel“) sind charakterlich interessant. Doch nur eine der Kurzgeschichten vermag durch wirklich originelle Ideen zu überzeugen, nämlich Susanne Wilhelms „Die zwei Seiten der Medaille“: hier versetzt die Autorin nicht einfach eine Erfindung des 20. Jahrhunderts in die Renaissance. Fazit: „Uhrwerk Venedig“ liest sich als angenehme Kurzkost für zwischendurch; ein großes Lese-Highlight ist in dem Mini-Taschenbuch allerdings nicht zu finden. Daher vergebe ich 3 Sterne für die erste deutschsprachige Clockpunk-Anthologie!

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  • Rezension zu "Uhrwerk Venedig" von Tom Wilhelm

    Uhrwerk Venedig

    mabuerele

    08. August 2012 um 10:09

    Was wäre, wenn im Venedig des 12. oder 14. Jahrhunderts schon die Technik von heute existiert hätte? Dieser Frage geht die Anthologie in ihren 6 Geschichten nach. Es werden sogar technische Entwicklungen angedacht, die über unsere Zeit weit hinausgehen. All das ist eingebunden in eine historische Handlung, deren Fakten exakt recherchiert wurden. Die Geschichten lassen sich flott lesen. Sie sind spannend geschrieben. Wie bei einer Anthologie meist normal, ist die Qualität der einzelnen Erzählungen dabei unterschiedlich. Trotzdem hat jede das Thema auf ihre Weise gut umgesetzt. Im Charakter unterscheiden sich die Geschichten. Einige enthalten zusätzlich Fantasy- und Krimielementen. Doch jeder Leser sollte seine Lieblingsgeschichte selbst finden. Die Anthologie zeigt die Vielschichtigkeit des Clockpunk. Für mich war sie ein gelungener Einstieg in ein bisher unbekanntes Genre. Die Verknüpfung der historischen Gegebenheiten mit technischen Spielereien hat mir gut gefallen. An manchen Stellen hätte ich mir eine ausführlichere Darstellung der technischen Zusammenhänge gewünscht. Auf jeden Fall hat das Buch mein Interesse an dieser Literaturgattung geweckt.

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  • Leserunde zu "Uhrwerk Venedig" von Tom Wilhelm

    Uhrwerk Venedig

    Lucas_Edel

    Liebe LeserInnen! Es freut mich Euch zur Leserunde zu "Uhrwerk Venedig" begrüßen zu dürfen, der ersten deutschsprachigen Clockpunk-Antho, die nun auch als ebook vorliegt. Achtung, Suchtpotential und im Moment statt 10 € für die Printausgabe um nur 2,99 € für 342 Normseiten. Sprich 70% Sparpotential, der "Vorteil" der digitalen Welt. Für diese tolle Chance danken wir dem UlrichBurger-Verlag ganz herzlich, der dies mit seiner Weitsicht ermöglichte. Viel Literatur um fast geschenkt! http://www.amazon.de/Uhrwerk-Venedig-ebook/dp/B007F2HBY4/ref=zg_bs_620981031_27 Ich erlaube mir die Autoren hierher einzuladen, damit wir über die Geschichten sprechen können. Ich freue mich schon auf den Gedankenaustausch. LG, Euer Luc

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  • Rezension zu "Uhrwerk Venedig" von Tom Wilhelm

    Uhrwerk Venedig

    ginnykatze

    15. June 2012 um 21:02

    Eine Feder macht den Unterschied! Zum Inhalt: Was wäre wenn in Venedig der Renaissance schon moderne Technik vorgeherrscht hätte? Diese Frage beantworten uns hier sechs Autoren präzise in ihren Geschichten. In Flieg Goliath geht es um einen goldenen Käfer, der im Kopf des Erbauers schon lange Gestalt angenommen hatte. Als er dann fertiggestellt und vorgeführt wird, passiert ein Unglück. Das Tor beinhalt eine wirklich gruselige Geschichte mit einer Zeitmaschine. Hier werden Dinge durch die Maschine gelassen, die gefährlich und dunkel sind. In Narrheiten geht es um einen Mord an einem Polizisten mit einer ungewöhnlichen Tatwaffe. Bei den Ermittlungen verschwindet nicht nur die Leiche, auch der ganze Mord scheint unwirklich. Bei Tränensplitter geht es um die Erfindung eines künstlichen Ersatzteils für den Körper. Auch eine Roborterratte und andere fürchterliche Erfindungen werden uns hier vorgeführt. Die zwei Seiten der Medaille sind in Nanomaschinen ersichtlich, die für eine Krankheit hergestellt werden. Aber alles was heilen kann, kann auch zerstören. Der Schlüssel ist die Geschichte zum Herzen einer Tochter. Ihr Herz brach, weil sie ihren Freund nicht haben konnte und ihre Mutter ihr mit einem goldenen Herzen das Leben rettet, sie aber auch gefühllos damit macht. So mehr werde ich Euch jetzt nicht verraten, lest selbst diese Clockpunk-Anthologie. Eine Genre was ich bis dato noch gar nicht kannte. Fazit: Wirklich erstaunlich, wie einfach man beim Schreiben die Welt verändern kann. Alle Geschichten drehen sich um Zahnräder, Uhrwerke, Nanomaschinen, künstliche Herzen und natürlich um Erfindungen abstrusester Gestalt. Spannend und gut lesbar wird hier Venedig ins Bild gesetzt, indem die Autoren einfach Technik aus der heutigen Zeit in die Renaissance verpflanzen. Am besten hat mir hier die Geschichte von Suzanne Wilhelm gefallen: "Die zwei Seiten der Medaille". Auch die anderen Autoren überzeugen mit ihren Erzählungen und ich kann sagen, dass mir das Buch alles in allem sehr gut gefallen hat. Die Geschichte von T.S. Orgel: "Narrheiten" fand ich ein wenig verwirrend und erst zum Ende hin verstand ich sie wirklich. Der Schreibstil ist in allen Geschichten gut und flüssig lesbar. Hier kommen von mir 5 Sterne und eine Leseempfehlung.

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