Tom Winter Unbekannt verzogen

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Inhaltsangabe zu „Unbekannt verzogen“ von Tom Winter

Carol hat es gründlich satt: Da ist sie mit einem Mann verheiratet, dessen Rumgejammer bei ihr beinahe Mordgelüste weckt, hat eine halbwüchsige Tochter, die ihr vorkommt wie ein Alien im eigenen Haus, und nun auch noch das – endlich hatte sie sich ein Herz gefasst, nach Athen abzuhauen, da macht das Schicksal ihr einen Strich durch die Rechnung. Und dann ist da Albert: Der Briefträger schlurft einsam und lustlos durchs Leben, seit seine Frau gestorben ist. Nicht mal seine selbstmordgefährdete Katze Gloria schenkt ihm so recht Beachtung. Und jetzt, kurz vor der Rente, wird er auch noch dazu verdonnert, unzustellbare Briefe zu sortieren. Er gehört wohl endgültig zum alten Eisen – doch plötzlich trudeln bei ihm Briefe einer anonymen 'C.' ein, schlagartig fühlt er sich ihr verbunden wie einer alten Freundin und macht sich auf den Weg, sie zu finden … Tom Winter erzählt mit beißendem Humor und doch mit großer Wärme für seine Figuren von zwei Pflichterfüllern, die endlich den Mut aufbringen, aus dem Gewohnten auszubrechen.

Die Idee ist nett, aber die Charaktere sind manchmal ein bisschen überspitzt. Allerdings hat mir das Ende gefallen. Fand ich überraschend.

— Meerestochter
Meerestochter

Drei Sterne für den Sarkasmus, der mich einige Male zum Lachen brachte. Handlung & Charaktertiefe wären noch ausbaufähig gewesen.

— Schlehenfee
Schlehenfee

"Wer es immer allen recht machen will, kann am Ende nur alle enttäuschen, am meisten sich selbst"

— KatalinMaerz
KatalinMaerz

Albert und Carol - jeder ist auf seine Art einsam.

— Grandville
Grandville

Das Leben - ein jeder sollte doch daran denken, dass er nur das Eine hat. Egal was Andere von ihm denken! Man lebt für sich!

— dieFlo
dieFlo

Eine Geschichte, wie sie nur das wahre Leben schreiben kann - heiter und traurig zugleich!! Ein Muss für alle Fans britischen Humors!

— justitia
justitia

Eine tolle Idee super umgesetzt! Wie das wahre Leben -mal zum Lachen, mal zum Heulen! Ein Must-have für alle, die britischen Humor lieben!

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Beginnt witzig, hat dann aber leider viele Durststrecken. Briefträger Albert ist der Lichtblick.

— kalanthia
kalanthia

Ein wenig sarkastisch, überspitzt, mit ganz viel Gefühl und ein Autor, der seine Protagonisten Leben eingehaucht hat. Ein wunderbares Buch!

— Mone80
Mone80

Hört sich gut an wie das echte Leben

— patrick_pahlke
patrick_pahlke

Stöbern in Romane

Der Junge auf dem Berg

Verlust der Menschlichkeit – Eindrucksvoll, bedrückend und auf die heutige Zeit übertragbar

Nisnis

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Alles in allem ist „Liebe zwischen den Zeilen“ so herrlich kitschig schön und hat mein Leserherz erwärmt.

LadyDC

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Die Kapitel meines Herzens

Ein mitreißend verfasster Roman für bibliophile Zeitgenossen und Fans der Brontë-Epoche.Literarische Unterhaltung mit Niveau und viel Esprit

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Tochter des Diktators

Beeindruckender Roman über die Liebe, die eigentlich nie passiert ist, und ein Leben, das nie stattgefunden hat. Fein erzählte Biografie.

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Palast der Finsternis

Effektvoller Schauerroman-Genremix - gut geschrieben und mit anfänglicher Sogwirkung. Leider Punkteinbußen in Aufbau und Auflösung.

lex-books

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  • Zusatzaufgabe und Buchverlosung zum Lesesommer 2015 - Woche 6

    Das Mädchen, das nach den Sternen greift
    Marina_Nordbreze

    Marina_Nordbreze

    Der LovelyBooks Lesesommer geht in die sechste Runde und auch diese Woche heißt es wieder: Buchtipps bekommen, Aufgabe lösen, Zusatzpunkte sammeln und Buchpakete gewinnen! In der 6. Woche hat der Insel Verlag auf unserer Übersichtsseite fünf brandaktuelle Buchtipps für euch - lasst euch diese Chance auf Zusatzpunkte und phänomenalen Lesestoff nicht entgehen!  Zusammen mit dem Insel Verlag verlosen wir diese Woche 3 Buchpakete bestehend aus: "Das Mädchen, das nach den Sternen greift" von Pep Bras "Ein englischer Sommer" von Gabriele Diechler (hier läuft gerade eine Leserunde) "Dieser eine Sommer" von CJ Hauser (auch hier gibt es eine Leserunde) "In jenen hellen Nächten" von Roy Jacobsen (zur Leserunde) "Cottage mit Kater" von Hermien Stellmacher (Facebook-Seite zum Buch) Mehr Infos zu den Büchern findet ihr hier!  Wenn ihr euer Glück versuchen möchtet, beantwortet uns einfach folgende Frage:  Bei so vielen neuen Insel Büchern, die es diese Woche zu entdecken gibt, interessiert uns natürlich, welches Buch aus dem Insel Verlag euch in letzter Zeit so richtig begeistert hat. Nennt uns doch Titel und Autor und warum ihr das Buch so toll findet. Wer möchte, postet ein Foto von diesem Buch bei Instagram, Twitter oder bei Facebook mit dem Hashtag #LBLesesommer und verlinkt den Insel Verlag. Für diese Aufgabe gibt es beim LovelyBooks Lesesommer 100 Punkte, wer zusätzlich ein Foto bei Instagram/Twitter/Facebook postet und hier im Thema den Post verlinkt, erhält insgesamt 300 Punkte!  Wenn ihr nicht am Lesesommer teilnehmt, könnt ihr natürlich trotzdem gerne hier bei der Verlosung mitmachen!  Bitte gebt in eurer Antwort an, ob ihr auch Punkte für den LovelyBooks Lesesommer sammeln oder nur an der Verlosung der Buchpakete teilnehmen möchtet. Und wenn ihr nur die Punkte für den Lesesommer sammeln, aber nicht an der Verlosung teilnehmen möchtet, schreibt das ebenfalls dazu.

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  • Die LovelyBooks Themenchallenge 2015

    Das Schloss der Träumenden Bücher
    Daniliesing

    Daniliesing

    Ihr lest gern Bücher aus den verschiedensten Genres? Ihr sucht nach einer Leseherausforderung für 2015? Dann seid ihr hier genau richtig! Der Ablauf ist ganz einfach: Bei der Themen-Challenge geht es darum, passend zu 40 vorgegebenen Themen mindestens 20, 30 oder 40 Bücher aus 20, 30 oder 40 unterschiedlichen Themen zu lesen. Ihr könnt euch selbst als Ziel stecken, ob es 20, 30 oder 40 Bücher werden sollen. Bitte gebt dieses Ziel bei der Anmeldung mit an. Bitte sammelt alle eure gelesenen Bücher mit den passenden Themen in einem einzelnen Beitrag, den ich oben in einer Teilnehmerliste bei eurem Namen verlinken werde. Schickt mir dazu eine Nachricht mit dem Link zu eurem Sammelbeitrag! Wenn ihr ein Thema erfüllt habt, schreibt in diesem Sammelbeitrag, mit welchem Buch ihr das geschafft habt und postet einen Link zu eurer Rezension oder aber verfasst eine Kurzmeinung auf der Buchseite und teilt dann den Link zur Lesestatus-Seite, auf der auch die Kurzmeinung zu finden ist, mit uns. Diese Challenge läuft vom 1.1.2015 bis 31.12.2015. Alle Bücher, die in diesem Zeitraum und passend zu den Themen gelesen wurden, zählen. Es zählen Bücher aus allen Genres und mit allen Erscheinungsjahren, sofern sie die Themen erfüllen. Sie dürfen gern vom SuB (= Stapel ungelesener Bücher) oder neu gekauft, geschenkt bekommen oder geliehen sein. Man kann jederzeit noch in die Challenge einsteigen und auch passende Bücher zählen, die man zuvor im Jahr 2015 gelesen hat. Zu diesen Themen wollen wir passende Bücher lesen: Für jedes Thema gibt es ein extra Unterthema, in dem ihr euch über eure gelesenen oder eventuell dazu geplanten Bücher austauschen könnt. Ein Buch, in dem es um Bücher, Literatur und / oder das Lesen geht. Ein Buch, dessen Cover hauptsächlich (am besten ausschließlich) Schwarz und Weiß ist. Ein Buch, dessen Titel aus genau 2 Wörtern besteht. Ein Buch mit einer durchschnittlichen Bewertung von 3 oder weniger Sternen auf LovelyBooks. (Das Buch muss mindestens 3 Bewertungen haben, es gilt der Zeitpunkt, zu dem du zu lesen beginnst.) Ein Buch von einem Bestsellerautor, von dem du selbst noch nie etwas gelesen hast. Ein Buch, das gedruckt bisher ausschließlich als Hardcover erschienen ist. Ein Buch, das in Asien, Südamerika oder Afrika spielt. Ein Buch mit mehr als 650 Seiten. Ein Buch mit einer jungen und einer älteren Hauptfigur, mindestens 40 Jahre Altersunterschied. Ein Buch, zu dem es auf LovelyBooks noch keine Rezension sowie keine Kurzmeinung gibt. (Es zählt der Zeitpunkt des Lesebeginns.) Ein Buch mit einen elektrischen Gegenstand auf dem Cover. Ein Buch, in dessen Buchtitel gegenteilige Wörter / Dinge genannt werden. Ein Buch von einem Autor, der bisher ausschließlich dieses eine Buch veröffentlicht hat. Ein Buch, das durch seinen Titel & sein Cover auf eine ganz bestimmte Jahreszeit hindeutet. Ein Buch, in dem mindestens 3 unterschiedliche fantastische Wesen vorkommen. Ein Buch das, egal ob im Original oder in der Übersetzung, einen Literaturpreis gewonnen hat. (Bitte den Namen des Preises mit angeben.) Ein kunterbuntes Buch. Ein Buch, dessen Buchtitel eine Aufforderung ist. Ein Buch, bei dem die Initialen des Autors 2 aufeinanderfolgenden Buchstaben im Alphabet entsprechen. Ein Buch, das erstmalig 2015 in dieser Sprache erschienen ist. Ein Buch, das du geschenkt bekommen hast. (Bitte verrate auch von wem und zu welchem Anlass.) Ein Buch, in dem ein Tier von großer Bedeutung ist. Ein Buch mit Streifen auf dem Cover. Ein Buch, das eine Buchreihe abschließt. Ein Buch, das kein Roman ist. Ein Buch, das in einem Verlag erschienen ist, dessen Verlagsname mit dem selben Buchstaben beginnt oder endet wie dein Vor- oder Nickname. Bitte den Vornamen ggf. mit angeben ;) Ein Buch, in dessen Titel das Wort "Liebe" vorkommt. Eines der 5 Bücher, die schon am längsten ungelesen in deinem Regal stehen. (Falls du es weißt, verrate doch, wie lange du es schon besitzt.) Ein Buch, das für dich ein außergewöhnlich schönes Buchcover hat. Ein Buch, das verfilmt wurde oder sicher verfilmt wird. Ein illustriertes Buch. Es sollten richtige Zeichnungen und nicht nur Verzierungen am Seitenrand sein. Ein Buch, das zuerst auf Deutsch erschienen ist und ins Englische übersetzt wurde. Ein Buch, dessen Autor bereits verstorben ist. Ein Buch, das einen Monat im Buchtitel hat. Bitte lies das Buch auch in dem Monat, der im Titel vorkommt. Ein Buch, in dem es um Musik geht. Ein Buch, von dem du dachtest, du würdest es niemals lesen, weil es z.B. nicht deinen Lieblingsgenres entspricht. Ein Buch mit Blumen / Blüten auf dem Cover. Ein Buch, das eine Krankheit oder Behinderung thematisiert. (Bitte gab auch an welche!) Ein blutiges Buch. Ein Buch, in dessen Titel mindestens ein Wort aus einer anderen Sprache vorkommt. (Es darf nicht im deutschen Duden stehen.) Ich wünsche uns allen ganz viel Spaß & ich bin gespannt, welche Themen sich am leichtesten und welche als am schwierigsten heraustellen! Wer ist dabei? Ein paar zusätzliche Informationen: * Bezieht euch bei der Zuordnung des Buches zu einem der Themen immer auf die Ausgabe des Buches, die ihr selbst besitzt! * Sprache, Format etc. sind egal - auch Hörbücher gelten, außer es ist für das Thema von Bedeutung * Man kann diese Challenge mit anderen kombinieren, also auch Bücher hierfür und gleichzeitig für andere Challenges zählen. * Die Zuordnung der Bücher zu bestimmten Themen kann auch nachträglich noch geändert werden. * Wichtig ist, dass man das Buch 2015 beendet. Wann man es angefangen hat, ist egal. * Falls Bücher, die eine ISBN haben, noch bei LovelyBooks fehlen, geht in eure Bibliothek und sucht es oben unter "Bücher hinzufügen". Dort wählt ihr für deutschsprachige Bücher die Suche bei Amazon.de aus, für fremdsprachige alternativ Amazon.co.uk oder .com Die Challenge wird im Januar 2016 ausgewertet! Wer vorher sein Jahresziel erreicht hat, kann mir eine kurze Nachricht schreiben. Teilnehmer: 0VELVETVOICE0 19angelika63 (1/40) 78sunny (40 / 40) AberRush (30 / 30) Aduja 1(2/20) Aglaya (40 / 40) Agnes13 (40/40) Ajana (14/20) Alchemilla (1/40) Aleida (30 / 30) allegra (20 / 20) Alondria (22 / 20) Amaryllion (13/20) Amelien (19/20) ANATAL (31/30) andymichihelli (40/40) angi_stumpf (40 / 40) Aniday (36 / 30) Annilane (0/30) Anniu (16/30) anra1993 (33/40) Anruba (33/40) anybody (13/40) apfel94 (0/40) Arachn0phobiA (40 / 40) Aria_Buecher (15/40) Arizona (22/20) Ascheflocken (12/40) AuroraBorealis (14/20) Ayda (3/20) baans (8/30) Backfish (7/20) Bambi-Nini (25/20) ban-aislingeach Belicha (2/20) Bella233 (40 / 40) Bellis-Perennis (40 / 40) BethDolores (0/40) BiancaWoe (8/20) Bibliomania (32 / 30) Birgit1985 (20 / 20) black_horse (40 / 40) blauerklaus (24/20) Bluebell2004 (35/20) BlueSunset (36/30) bookgirl (30/40) Bookling (0/20) bookscout (33/30) Bookwormy (3/20) Bosni (21/20) buchfeemelanie (18/30) Buchgeborene (1/40) Buchgespenst (30 / 30) 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    • 8480
  • Eine Ahnung vom Glück

    Unbekannt verzogen
    KatalinMaerz

    KatalinMaerz

    23. December 2014 um 17:10

    Carol will sich von ihrem Mann trennen, schafft es aber schon 18 Jahre lang nicht. Um ihren Frust wenigstens etwas zu bekämpfen, schreibt sie Briefe an „Du“. Da Carol sie ohne Adresse losschickt, landen sie bei Albert, der für unzustellbare Post zuständig ist. Albert liest die Briefe, die ihn aus seiner Einsamkeit rütteln, und macht sich auf die Suche nach Carol. Deren Weg in die Freiheit wird durch die akut aufgetretene Krebserkrankung ihres Mannes noch mehr blockiert. Tom Winter ist ein guter Erzähler. Ich konnte mir die Personen sehr gut vorstellen. Die Sehnsucht Carols, aus ihrem Ehe-Käfig auszubrechen, war spürbar und ich litt mit ihr. Auch die Geschichte um Albert ist rührend dargestellt. Carols endgültige Entscheidung ist ungewöhnlich und ich denke mir, kaum eine Frau würde so handeln wie sie. Gerade dadurch bleibt das Buch im Gedächtnis. Man grübelt darüber nach, ob es die richtige Entscheidung war und wie man selbst gehandelt hätte.  Das zeichnet ja ein gutes Buch aus, dass es nicht nur unterhält, sondern auch zum Nachdenken anregt. Das Buch endet hoffnungsvoll - und mit ein paar real leeren Seiten. So kann man die Geschichte für sich selbst weiterspinnen.

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  • Buchverlosung zu "Zwillinge fürs Leben" von Tom Winter

    Zwillinge fürs Leben
    Jules1988

    Jules1988

    28. November 2014 um 11:34

    Familie in Aufruhr Mit "Zwillinge fürs Leben" schreibt Tom Winter nach seinem erfolgreichen Debüt "Unbekannt verzogen" wieder einen Roman, der die Dinge mit Humor nimmt, auch wenn das Leben es einem nicht immer leicht macht. Tom Winter erzählt mit einem lachenden und einem weinenden Auge und mit großer Wärme für seine liebenswerten Figuren. Das Buch: Da sitzt Meredith nun und starrt auf einen Becher Joghurt. Den Becher, den ihr Mann Alastair vor genau einem Jahr ebenso zurückließ wie sie und die beiden Kinder und den sie aufbewahrt hat wie ein Beweisstück von einem Tatort. Meredith tröstet sich mit Grünpflanzen, je größer ihr Kummer, desto mehr lässt sie es um sich herum wuchern. Es fehlt nicht mehr viel, und ihr Haus verwandelt sich in einen Dschungel. Doch als Alastair verkündet, dass er seine neue Freundin heiraten wird, hat Meredith genug und setzt den Joghurtbecher mit heliumgefüllten Ballons buchstäblich an die Luft – und kümmert sich um die Dinge, die wichtiger sind als ein nostalgiebeladenes, schimmelndes Milchprodukt: Ihr Zwillingsbruder Jack schnappt nämlich eine Bemerkung auf, die beide hellhörig werden lässt: Ist ihr tot geglaubter Vater vielleicht noch am Leben? Sie machen sich auf die Suche und müssen sich schließlich der Wahrheit über ihre Familie stellen … Hier geht's zur Leseprobe! Wir verlosen zusammen mit dem Insel Verlag 15 Exemplare von "Zwillinge fürs Leben". Fünf der Bewerber, die auch noch unsere Spezialaufgabe lösen, haben zusätzlich die Chance auf Tom Winters Debüt "Unbekannt verzogen"! Wenn ihr mitmachen wollt, beantwortet einfach bis einschließlich 7. Dezember 2014 folgende Frage: Was ist deiner Meinung nach der größte Vorteil beziehungsweise Nachteil daran, ein Zwilling zu sein? Spezialaufgabe: In ihrem Kummer hilft Meredith das Gärtnern in ihrem tristen Garten. Pflanze oder platziere eine Blume an einem traurigen Ort und zeige uns, wie du die graue Winterwelt ein bisschen grüner und lebendiger machst. Wir sind gespannt auf dein Foto! Der Autor: Tom Winter, 1974 in der Nähe Londons geboren, lebt nach 15 Jahren in Hongkong und Shanghai in Berlin und arbeitet als Werbetexter für internationale Firmen. "Unbekannt verzogen" ist sein Debüt, "Zwillinge fürs Leben" sein zweiter Roman. So ihr Lieben, hier kommen jetzt die Gewinner, die beide Bücher gewinnen, weil sie besonders schöne Fotos gepostet haben: KatalinMaerz, bine525, zauberblume, mamamal3, MiniBonsai Und hier sind die zehn Gewinner, die "Zwillinge fürs Leben" gewinnen: Agnes13, Wayland, Janine2610, Daphne1962, readandmore, Lucinda85, Zwinkerling, Mopsi, Nynaeve04, Mone80 Herzlichen Glückwunsch und ganz viel Spaß beim Lesen!

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    • 146
  • Einsamkeit ist auch keine Lösung

    Unbekannt verzogen
    Grandville

    Grandville

    03. September 2014 um 22:25

    Albert und Carol... sie haben sich nie gesehen und doch viel gemeinsam. Albert steht kurz vor der Rente und ist eigentlich Postboten. Er wird in den Innendienst versetzt. Er fühl sich überflüssig. Genau wie Carol... sie ist verheiratet, lebt im Eigenheim zusammen mit Mann und Tochter. Doch sie ist nicht glücklich. Sie beschließt irgendwann ihren aufgestauten Frust in Briefen an das Universum in Worte zu fassen.... und Albert bekommt sie auf den Tisch. Ich fand dieses Buch sehr unterhaltsam und interessant. Die Idee und auch Albert und Carol habe ich gemocht. Allerdings hat das Buch in der Mitte einige längen und ehrlich gesagt war mir Carol über weite Strecken nicht wirklich sympathisch. Auch hätte ich Albert und das Verhältnis zu seinem Nachbarn gerne noch ein wenig genauer ergründet. Der Schluss war ok, allerdings kam er mir ein wenig zu plötzlich, mir fehlte da irgendwas. Die Frage ist: wird der Autor ein weiteres Buch über Albert und die Briefe schreiben? Die Möglichkeit wäre da, aber ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass es sich lohnt. Bin gespannt, was der Autor machen wird. Kurzweilige Unterhaltung die ein wenig zum Nachdenken anregt. Ein Buch über die Ehe, über Träume, vertane Chance, Einsamkeit. Hat mir gut gefallen, ein netter Erstling mit Luft nach oben. 3,5 Sterne von mir, da das nicht geht erhöhe ich wohlwollend auf vier.

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  • Ganz anders als erwartet!

    Unbekannt verzogen
    Queenelyza

    Queenelyza

    16. April 2014 um 18:42

    Meine Güte, ist es wieder kalt geworden, schnell etwas Erwärmendes zum Lesen raussuchen. So dachte ich mir vor zwei Tagen - und heraus kam ein wahrer Glücksgriff - "Unbekannt verzogen"I Carol hat ihr Leben satt, alles nervt nur noch. Ihr Gatte Bob ist nur noch am Jammern, die halbwüchsige Tochter suhlt sich in schlechter Laune, und in der Reihenhaussiedlung ist Langeweile ständiger Begleiter. Es muss doch noch mehr geben im Leben, da ist sich Carol sicher. Sie durfte auch schon mal daran schnuppern, doch irgendwo ist es verloren gegangen, das Besondere. Als sie sich letztendlich entschließt, doch etwas zu ändern, überrascht sie ihr Mann mit einer schlechten Nachricht. Noch frustrierter, schreibt sie Briefe, die sie abschickt, die allerdings an niemanden Konkreten richtet. Der einsame Postmann Albert, der im Innendienst arbeitet, stolpert bald über diese Briefe. Er liest sie und nimmt so an Carols Leben teil. Erst ist er schockiert und erstaunt, dann allerdings fängt er an, Carol nach und nach zu verstehen, sie wird langsam eine Vertraute für ihn. Und so macht er sich auf den Weg, sie zu suchen. Ich konnte dieses Buch nicht aus der Hand legen. Erwartet habe ich nämlich etwas anderes, eine etwas seichte, vorhersehbare Schicksalsgeschichte. Dieses Buch ist sicher keine anspruchsvolle Unterhaltung, hatte allerdings wesentlich mehr Witz und Tiefgang, als ich erwartet habe. Zunächst einmal sind die respektlosen Gedanken von Carol und das Erschrecken von Albert witzig, aber glaubwürdig formuliert. Das ist wirklich guter britischer Humor, bei dem einen manchmal das Lachen im Hals steckenbleibt, weil es politisch nicht unbedingt korrekt ist, sich über solche Dinge allzu offen zu amüsieren. Diese gleitet aber nicht in pure Zotenreißerei und bitteren Witz ab, zwischendurch blitzen auch immer wieder die Verletzlichkeit und Sorgen der Hauptdarsteller auf, auch dieses immer wieder authentisch. Als sich die Situation zuspitzt, sind auch diese Szenen immer ganz nah am Menschen, Freud und Leid liegen nah beieinander. Durch die kurzen Kapitel wird man auch immer wieder dazu verleitet, doch noch eines zu lesen, und dann noch eines, und dann...und schwupps, ist man schon fast halb durch. Man möchte einfach wissen, wie das Buch ausgeht, wie es Carol und Albert geht. Dabei ist auch ziemlich egal, dass alle weiteren Personen in diesem Buch eigentlich wirklich nur schmückendes Beiwerk sind, denn so richtig charakterisiert wird keiner von ihnen. Dafür ist die Bühne eben frei für Carol und Albert, die diese so ausfüllen, dass nichts fehlt. Für mich war dieses Buch wie ein guter Freund, ich war fast traurig, als ich es beiseite legen musste. Aber irgendwie auch wieder nicht, zumindest, was die Entwicklung und den Ausgang der Story angeht. Aber wer wissen will, wie ich das meine, greift am besten selbst zum Buch - ich denke, es lohnt sich!

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  • Mehr erwartet....

    Unbekannt verzogen
    tinstamp

    tinstamp

    26. August 2013 um 13:08

    Die Inhaltsbeschreibung dieses Romans hatte mich überzeugt dieses Buch aus der Bücherei mit nach Hause zu nehmen. Alleine das Thema "Briefe" tat sein Übriges, denn seit meiner Kindheit habe ich Brieffreundschaften in der ganzen Welt. Auch wenn viele davon nicht mehr regelmäßig Kontakt halten und wir nur mehr über Mail oder Facebook kommunizieren, so sind manch wirklich tolle Freundschaften entstanden. Aber ich schweife ab.... Auch die Geschichte der beiden Hauptprotagonisten hörte sich interessant an und ich stellte mir einen teilweise unterhaltsamen Roman vor. Natürlich wusste ich durch den Klappentext, dass es auch um "Midlife-Crisis" und verlassen werden geht. Doch trotz des bösen, schwarzen englischen Humors hat dieses Buch eine sehr negative Grundstimmung. Deswegen musste ich in der Mitte des Buches etwas anderes leichtes, lustiges dazwischen lesen....so zog mich der Roman hinab. Denn Lesen bedeutet für mich vorallem (Ent-)spannung und Abschalten vom Alltag. Das ist mir bei diesem Buch nicht gelungen, da es zu viele pessimistische Töne hat. Carol, eine der beiden Hauptprotagonisten, lebt ein Leben, das sie eigentlich hasst und von dem sie enttäuscht ist. Ihre Teenie-Tochter Sophie ist ihr fremd und ihren Mann Bob liebt sie nicht mehr. Am liebsten würde sie beide verlassen und ein neues Leben irgendwo anders beginnen. Oft denkt sie an ihre große Liebe und wie wohl ihr Leben ausgesehen hätte, hätte sie es mit ihm verbracht. Vielen Menschen, egal ob Mann oder Frau, tragen sich in der Mitte des Lebens mit ähnliche Gedanken. Sie hinterfragen, was sie in ihrem Dasein eigentlich bis jetzt richtig gemacht haben oder was aus ihren Wünschen und Träumen wurde. Carol ist sich sicher, dass sie den falschen Mann geheiratet hat und so nimmt sie sich vor die Beziehung zu beenden. Doch genau an diesem Tag erhält Bob die Diagnose Krebs und Carol ringt mit sich....In ihrem Frust schreibt sie Briefe ans Universum und steckt diese in den nächsten Briefkasten.....nur versehen mit einem Smiley =) Albert, unser zweiter Hauptprotagonist, steht kurz vor der Pension. Er ist Postler und sein ganzes Leben besteht aus seiner Arbeit und seiner Katze Gloria. Seine Frau hat er schon früh verloren und sein Nachbar in der Altbauwohnung ist ein richtiger "Ungustl" .....ein unguter Geselle ;) für Nichtösterreicher. Er verhöhnt Albert sooft er nur kann. Als Albert Wochen vor seiner Pensionierung in die Abteilung "unzustellbare Post" gesteckt wird, arbeitet er auch dort zuverlässig und ohne zu Murren. Und eines Tages entdeckt er Carols Brief und liest und liest.....und kann es nicht erwarten, bald wieder Post von der Unbekannten C. zu bekommen. Und er beginnt über sein Leben nachzudenken.... Leider plätschert die Geschichte dann mehr oder weniger dahin. Hinsichtlich der Figuren dieses Romans bin ich zweigeteilter Meinung. Einerseits spielt hier der schräge Sarkasmus eine große Rolle, der mir das Lesen des Buches erleichtert hat und der die negative Grundstimmung hebte. Andererseits wurde ich mit keiner einzigen Person aus dem Buch so richtig warm. Teilweise konnte ich Carols Frust verstehen und auch die Zwickmühle, in der sie sitzt, andererseits waren mir viele ihrer Handlungen unverständlich. Auch Alberts war zwar ein netter Mann, aber so derartig vereinsamt, dass er einem mehr leid tat, als Sympathie zu spüren. Manchmal sitzt man in einem Hamsterrad und kommt nicht raus; man möchte ganz was anderes tun und glaubt, man muss seine persönlichen Befindlichkeiten hinten anstellen. Trotzdem verstand ich nicht, wie man  beispielsweise das halbes Leben lang in einer Situation verharrt, in der man unglücklich ist und warum beide, vorallem Albert, sich keine anderen Dinge im Leben gesucht und nie versucht hat, seine Lage zu ändern. Das Ende kommt dann allerdings aprupt und ließ leider einige Fragen offen, was ich so gar nicht abkann. Cover:   Mir gefällt eigentlich auch das deutsche Cover sehr gut, aber die englischen sind viel schöner und beziehen sich viel mehr auf den Inhalt. Auch finde ich den deutschen Titel nicht richtig, denn Carol hat nie eine Adresse auf ihre Briefe geschrieben und somit kann  dieser auch nicht mit "Unbekannt verzogen" abgestempelt werden. Schreibstil: Tom Winter's Schreibstil ist flüssig und geprägt von seinem schrägen Sarkasmus und durch die kurzen Kapitel lässt sich das Buch leichter lesen, auch wenn ich manchmal mit der Geschichte zu kämpfen hatte. Fazit: Ein tolles Thema, das der Autor hier aufgegriffen hat. Leider fand ich die tatsächliche Geschichte nur halb so gut und wurde mit den Personen nicht wirklich warm. Die sehr negative Grundstimmung des Buches trug nicht wirklich zur Lesefreude bei. Trotzdem regt es zum Nachdenken an...

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  • Leserunde zu "Unbekannt verzogen" von Tom Winter

    Unbekannt verzogen
    Daniliesing

    Daniliesing

    "Unbekannt verzogen" - so lautet der Titel eines herrlich komischen Romans von Tom Winter, der gerade im Insel Verlag erschienen ist. In Hauptfigur Carols Leben geht darin so ziemlich alles schief, was nur schiefgehen kann. Hingegen führt Briefträger Albert ein schrecklich ödes Leben! Doch dann kommt alles anders, als erwartet und für den Leser wird es amüsant und ein richtig beglückendes Leseerlebnis. Mehr zum Inhalt: Carol hat es gründlich satt: Da ist sie mit einem Mann verheiratet, dessen Rumgejammer bei ihr beinahe Mordgelüste weckt, hat eine halbwüchsige Tochter, die ihr vorkommt wie ein Alien im eigenen Haus, und nun auch noch das – endlich hatte sie sich ein Herz gefasst, nach Athen abzuhauen, da macht das Schicksal ihr einen Strich durch die Rechnung. Und dann ist da Albert: Der Briefträger schlurft einsam und lustlos durchs Leben, seit seine Frau gestorben ist. Nicht mal seine selbstmordgefährdete Katze Gloria schenkt ihm so recht Beachtung. Und jetzt, kurz vor der Rente, wird er auch noch dazu verdonnert, unzustellbare Briefe zu sortieren. Er gehört wohl endgültig zum alten Eisen – doch plötzlich trudeln bei ihm Briefe einer anonymen »C.« ein, schlagartig fühlt er sich ihr verbunden wie einer alten Freundin und macht sich auf den Weg, sie zu finden … --> Leseprobe Wenn ihr originelle Geschichten liebt und diesen herrlichen Roman gemeinsam in einer Leserunde entdecken möchtet, dann aufgepasst: Zusammen mit dem Insel Verlag suchen wir nämlich 25 neugierige Testleser für "Unbekannt verzogen"! Im Gewinnfall sind eine zeitnahe Teilnahme am Austausch in den Leseabschnitten der Leserunde sowie eine abschließende Rezension selbstverständlich. Bewirb dich ganz einfach bis zum 24. März 2013 mit deiner Antwort auf die gleich folgende Frage für eines der Leseexemplare: Die persönlichen Briefe welcher Person würdest du gern mal lesen und wieso?

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    • 521
  • Das Leben, die Jahre und das Glücklichsein erproben

    Unbekannt verzogen
    Lesefee86

    Lesefee86

    20. August 2013 um 13:17

    "Unbekannt verzogen" ist ein unterhaltsamer Roman, der gleichzeitig einige Fragen des Lebens stellt und diese humoristisch umschrieben klarstellt. Die Geschichte gestaltet sich anders als der Klappentext zu erwarten lässt und die Verzweiflung ist von Seite zu Seite mehr zu spüren. Denn eigentlich ist dieser Roman ein trauriges Zeugnis des Lebens, wie man es sich nicht wünscht. Man begegnet Carol, die sich in ihrem Leben alles andere als wohl fühlt. Für ihren Mann empfindet sie alles andere als Liebe und so oft hatte sie schon den Entschluss gefasst ihn zu verlassen. Doch gibt es da auch noch die gemeinsame Tochter, der es wahrscheinlich gar nicht mal auffallen würde, wenn Carol nicht mehr da wäre. Als sie zu Beginn des Buches endlich ihren Mut fasst und eine klaren Trennungstermin festsetzt, muss sie erfahren, dass ihr Mann krank ist. Bob leidet an Krebs, da kann sie ihn in so einer schwierigen Zeit doch nicht einfach verlassen? Sie kämpft sich weiter gemeinsam mit ihm durch die Zeit, ertägt seine Unzulänglichkeiten und wird immer unzufriedener, bis sie ihrem Unmut mit Briefen an das Universum Luft sucht. Diese Briefe wiederrum landen bei Albert auf dem Tisch, einem Postbeamten, der selbst nur noch wenige Wochen zu arbeiten hat. Schon über vierzig Jahre ist er alleine, hängt aber immer noch an seiner verstorbenen Frau und konnte sich noch nicht richtig von ihr verabschieden. Nur seine Katze gibt ihm einen Halt im Leben. Als er dann Carols Briefe erhält, wecken sie in ihm eine ungekannte Sehnsucht und er setzt alles daran Carol kennen zu lernen und Mut zuzusprechen. Die aber hat sich schon auf und davon gemacht... Die Geschichte wird mit Sicht auf beide Protagonisten erzählt und man merkt schnell, dass Carol, wie auch Albert sich in ihrem Leben nicht wohl fühlen. Hätte der Autor nicht immer wieder kleine witzige Spitzen und Szenen eingebaut, wäre dieser Roman ein Paradebeispiel für zwei traurige Lebensgeschichten. Doch Humor lockert sie teilweise immer wieder auf. Nicht nur das Carol den Londoner Vorort niedermacht, auch findet sie nie ein gutes Haar an ihrem Leben mit Bob. Natürlich ist die Geschichte auch sehr bedrückend, denn das Thema Krebs und Tod ist allgegenwertig. Hier aber begegnet man nicht den verzweifelten Worten eines Krebskranken, sondern erlebt die Geschichte aus der anderen Sicht. Denn auch wenn so etwas hartes ein Leben trifft, gibt es ja doch immer noch andere Menschen drum herum die betroffen sind. An manch einer Stelle ist das Verhalten Carols schon hart, aber man lernt sie nicht anders kennen und gewöhnt sich an ihren Sarkasmus.  Einen älteren Herrn wie Albert stellt man sich schon fast so vor, wie er beschrieben ist. Der Schreibstil ist leicht und locker, trotz der Themen,  dadurch bleibt man gut an der Geschichte dran. Das Ende der Geschichte ist eine Wendung, die man gar nicht erwartet, wahrscheinlich aber auch nicht jeden Leser zufrieden stellen wird. Mir hat die Geschichte sehr gut gefallen, denn sie ist mal etwas anderes und hallt nach Beendigung noch eine Weile nach.

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  • Briefe, die das Leben verändern

    Unbekannt verzogen
    Donauland

    Donauland

    14. August 2013 um 22:42

    Dem Autor Tom Winter gelang ein einzigartiger Roman »Unbekannt verzogen«, im Mittelpunkt stehen zwei Menschen, deren Leben festgefahren ist, beide sind auf ihre Art unglücklich aber auch einsam. Carol Cooper ist verzweifelt und möchte aus ihrem Leben ausbrechen, doch sie schafft es nicht; ihr Traum ist es, in Athen zu leben, dort war sie mit ihrer verflossenen Liebe Richard glücklich. Doch jetzt lebt sie unglücklich verheiratet mit ihrem ständig jammernden Mann Bob und mit ihrer intelligenten Tochter Sophie, die ihr vollkommen fremd vorkommt, in einem Haus in Croydon in England. Endlich hat sie den Mut gefasst, sich von Bob zu trennen, doch da macht ihr das Schicksal einen Strich durch ihre Rechnung. Aus diesem Frust heraus schreibt sie Briefe ans Universum, sie offenbart ihr Innerstes, ihren Kummer, ihre Sorgen, ja ihren Weltschmerz und wirft diese in den Briefkasten. Albert hingegen lebt einsam und allein, seit seine Frau vor Jahrzehnten starb. Seine Wohnung teilt er mit seiner selbstmordgefährdeten Katze Gloria. Kurz vor seiner Pensionierung als Briefträger wurde er in die Abteilung für unzustellbare Briefe versetzt, so arbeitet er jetzt in einer Art Abstellraum. Albert hat Angst, seinen Lebensalltag allein zu verbringen. Doch plötzlich verändert sich sein Leben, als er Briefe mit einem Smiley auf dem Kuvert ohne Adresse entdeckt. Obwohl er gegen Vorschriften verstößt, liest er die Briefe von einer anonymen C., sofort fühlt sich mit ihr verbunden, möchte mehr über sie erfahren. Diese Briefe verändern das Leben der beiden. Der Autor beschreibt in den ersten Kapiteln die beiden Protagonisten, damit wir einen Einblick in ihr auswegloses Leben bekommen. Ich konnte mich in die Personen gut hineinversetzen und so überlegte ich auch, wie ich mit dieser Situation umgehen würde. Beide sind mit ihrem Leben unglücklich, sie fühlen sich gefangen, schaffen sie es sich aus ihrer Situation zu befreien und können sie wieder positiv durchs Leben gehen? Gleich zu Beginn des Buches stolperte ich über dieses Zitat von Carol (Brief S. 71): "Mein Leben ist Schokoladensoufflé. Man müht sich stundenlang damit rum, und wenn man es dann aus dem Ofen holt, sieht es aus wie eine zermanschte Katze. Es ist nicht gefährlich. …. Sondern eine einzige Enttäuschung. … Es ist kein Fiasko, das sich irgendwie wieder hinbiegen lässt. Es ist ein Fiasko, sonst nichts." Der Schreibstil ist wunderbar flüssig, ich wurde gleich von der Geschichte der beiden eingefangen. Die kurzen Kapitel lasen sich schnell, sie sind in teilweise herrlich-schrägem typisch britischem Humor beschrieben, dass die traurige Geschichte gut auflockerte. Die Protagonisten sind authentisch und überzeugend charakterisiert, doch unterschiedlicher könnten sie gar nicht sein. Oft zauberte mir die Geschichte ein Lächeln ins Gesicht, aber manchmal regte sie einfach zum Nachdenken an. Beide sind in einer nahezu ausweglosen Situation, die sehr einfühlsam beschreiben wird. Gegen Ende hin spürt man während des Lesens langsam die Veränderung der Protagonisten. Der Schluss war mir etwas zu kurz beschrieben, die Geschichte wird zu schnell beendet, die überraschende Wendung fand ich passend, gerne hätte ich noch mehr über die Entwicklung der Protagonisten gelesenen. Tom Winter hat mit seinem Debutroman einen gelungenen Start mit britischen Humor geschafft, ich freue mich auf weitere Werke von ihm. Für diese sarkastische aber gefühlsvolle Geschichte gebe ich eine Leseempfehlung.

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  • Rezension "Unbekannt verzogen"

    Unbekannt verzogen
    lucky_snakes

    lucky_snakes

    25. July 2013 um 20:00

    Bei "Unbekannt verzogen" geht es um 2 Menschen, deren Leben sich auf unterschiedliche Art und Weise festgesfahren hat und die beide auf ihre Art sehr einsam sind. Durch einen Zufall werden kreuzen sich ihre Wege, wenn auch auf sehr ungewöhnliche Art. Die Geschichte der beiden Hauptfiguren hat micht bei diesem Buch  gleich gepackt. Dabei fand ich auch die kurzen Kapitel und den auch damit verbundenen häufigen Wechsel zwischen den beiden ansprechend. Mir gefällt der Schreibstil sehr gut - einerseits finde ich die beiden Lebensgeschichten soo tragisch und ich fand die Geschichten sehr beklemmend, andererseits musste ich durch den zum Teil schon makabren Humor einige Mal laut lachen. Mit beiden Schicksalen, die auf so unterschiedliche Art und Weise tragisch sind, habe ich mitgelitten. Auch die Schilderung der Nebenfiguren finde ich sehr gelungen, ich habe das Gefühl, die verschiedenen Charaktäre gut kennengelernt zu haben.  Alles in Allem ist das Buch für mich vor allem ein Mutmacher, das eigene Leben in die Hand zu nehmen und sich nicht inneren Zwängen und falschem Pflichtgefühl gefangen nehmen zu lassen.

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  • Sehr schön :D

    Unbekannt verzogen
    buechermaus25

    buechermaus25

    06. July 2013 um 18:41

    Zitat: „Mein Leben ist ein Schokoladensoufflé“ (Seite71) Unbekannt verzogen ist der erste Roman von Tom Winter. In dieser Geschichte geht es um Carol, die gerne aus ihrem Leben ausbrechen möchte und um Albert. Albert ist ein einsamer Postbote. Alles fing mit einem Brief an, der an das Universum adressiert ist. Von da an verändert sich das Leben von Carol und Albert. So ich fange nun mal mit den Personen an: Carol, sie ist unglücklich in ihrem Leben. Auf Rat ihrer besten Freundin Helen schreibt sie die Briefe. Bob ist ihr Ehemann, er spielt sehr gerne WoW und übertreibt sehr gerne. Sophie ist die Tochter der beiden. Sie ist sehr intelligent. Helen ist die beste Freundin von Carol. Albert ist ein Postbote, der kurz vor der Pension steht. Er hat eine Katze, die Gloria heißt. Ich finde die Geschichte wurde ziemlich gut umgesetzt. Am besten gefallen hat mir, dass die Briefe meistens auf den Punkt gebracht worden sind. Die Schreibweise ist recht flüssig und leicht verständlich. Es ist ziemlich witzig aber auch traurig. Die Charaktere wurden sehr gut ausgearbeitet. Die Orte passen perfekt zu dieser Geschichte. Mein Fazit: Das Buch ist ein Must have! Man sieht wie man durch verschiedene Kontakte wieder richtig aufblühen kann, obwohl man eigentlich gar nicht will. Und dadurch das Leben mehr Sinn hat. Am besten lest das Buch :D

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  • Leserunde zu "Unbekannt verzogen" von Tom Winter

    Unbekannt verzogen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Bei meinem Buch fehlt das Ende! Ab Seite 281 kommen lauter leere Seiten :((

    Kann mir bitte jemand zusammenfassen, wie die Geschichte endet?

    • 4
    Smilla507

    Smilla507

    21. June 2013 um 19:33
    justitia schreibt Das würde ich auch machen. Hoffentlich hast du den Kassenzettel noch, ansonsten würde ich mich direkt an den Verlag wenden.

    Ich würde es auch bei der Buchhandlung reklamieren. Die müssen ein Mängelexemplar auch ohne Kassenzettel umtauschen. (Die Buchhandlung kann das Buch dann übrigens an den Verlag zurück schicken.)

  • Unbekannt verzogen

    Unbekannt verzogen
    -Jolie-

    -Jolie-

    11. June 2013 um 20:03

    Inhalt: Carol Cooper ist verzweifelt und frustriert. Sie lebt mit ihrem jammernden und weinerlichen Mann Bob und ihrer schlechtgelaunten und von ihr entfremdeten Tochter Sophie in Croydon, England und geht einem unbefriedigenden Bürojob nach. Sie würde gerne aus ihrem alten, tristen Leben ausbrechen und in Athen leben, wo sie früher einmal glücklich war. Doch das Schicksal macht ihr einen Strich durch die Rechnung. Bei ihrem Mann wird Hodenkrebs entdeckt. In dieser Situationen kann Carol ihn unmöglich verlassen. Also muss sie ihr Leben weiterhin wie gehabt in Croydon fristen. Ihre beste Freundin Helen rät ihr daher sich ihren Frust in Form von Briefen von der Seele zu schreiben. Anfangs wenig begeistert, fängt Carol doch an Briefe ans "Universum" zu schreiben. Und genau diese Briefe trudeln bei dem, kurz vor der Pension stehenden, Postboten Albert ein. Albert ist einsam und verwitwet und lebt mit seiner selbstmordgefährdeten Katze Gloria in einer kleinen Wohnung. Bald schon möchte Albert die geheimnisvolle "C" persönlich kennenlernen und macht sich auf die Suche nach ihr... Persönliche Meinung: "Unbekannt verzogen" ist eines der ungewöhnlichsten Bücher, die ich in der letzten Zeit gelesen habe. Angefangen von der außergewöhnlichen Story bis hin zu der thematischen Mischung aus depressiver, melancholischer Tragik und schwarzem, britischem Humor. Am Anfang war es gar nicht so leicht für mich, in das Buch hinein zu finden. Da Carol, die Hauptprotagonistin, mir nicht wirklich sympathisch war und ich mich auch nicht in sie und ihre Situation hineinversetzen konnte. Das änderte sich dann aber, denn je mehr ich von ihr erfuhr, desto sympathischer wurde sie mir. Der zweite Hauptprotagonist ist Albert. Mit Albert konnte ich noch weniger anfangen als mit Carol. Vielleicht weil er schon ein gewisses Alter erreicht hat und es dadurch noch schwieriger war, mich in ihn hineinzuversetzen. Aber zum Glück änderte sich dies, je mehr ich las. Carol konnte ich zwar nicht immer verstehen und letztendlich war sie für ihr unglückliches Leben selbst verantwortlich, aber sie war mir trotz allem sympathisch. Albert lebte ein typisches, einsames "Rentnerleben", dass erst dank Carols Briefen neuen Schwung erfuhr. Das Buch lässt sich am besten als Tragikomödie beschreiben. Wobei ab der zweiten Hälfte mehr die Tragik überwiegt. Das Erzähltempo ist sehr langsam und gemächlich, nur gegen Ende wird es ein wenig rasanter. Das Zentralthema ist ganz klar Einsamkeit. Die Charaktere sind einsam, unglücklich und unzufrieden mit sich und ihren Leben. Hin und wieder wird die Geschichte durch ein wenig Humor aufgelockert. Das Ende wurde, im Vergleich zum restlichen Tempo, sehr schnell und kurz präsentiert. Und auch das es ein offenes Ende ist, gefällt mir in diesem Fall nicht so gut. Die Message des Buches lautet ganz klar, dass man seines eigenen Glückes Schmied ist und etwas aus seinem Leben machen sollte. Sodass man nicht eines Tages aufwacht und merkt, nie wirklich gelebt zu haben.

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  • Lost an found

    Unbekannt verzogen
    susafoe

    susafoe

    30. May 2013 um 11:44

    Carol ist seit Jahren unglücklich mit Bob verheiratet. Sie haben eine Tochter, die Carol unheimlich ist. Dass Carol damals schwanger war, war auch der einzige Grund, aus dem sie Bob geheiratet hat. Albert, ein Briefträger, der kurz vor der Pensionierung steht, hat vor über 40 Jahren seine Frau verloren. Seitdem führt er höchstens mit seiner Katze ein paar private Gespräche. In seinen letzten Tagen bei der Post, wird er in die Abteilung für unzustellbare Briefe versetzt. Dort findet er mehrere Briefe einer C. Und auf einmal kehrt sein lange verloren geglaubter Elan zu ihm zurück. In „Unbekannt verzogen“ herrscht zum größten Teil eine negative Grundstimmung. Carol lebt ein Leben, dass sie eigentlich hasst, traut sich aber nicht so recht, etwas zu ändern. Albert schlurft nur so dahin. Der erste Brief von Carol löst aber zumindest bei ihm etwas aus. Carol war mir nicht sympathisch genug, um richtig mit ihr mitfühlen zu können. Bob war von Anfang an nervig und bleibt es auch bis zum Schluss. Albert steigert sich sehr in diese Briefe hinein, was nachvollziehbar ist, weil er ja sonst nichts hat. Positiv für mich war, dass es fast ausschließlich sehr kurze Kapitel gibt. Ich muss zugeben, dass ich mich ein bisschen durch dieses Buch hindurch gequält habe und obwohl das Buch nicht sehr dick ist, habe ich recht lange dafür gebraucht, es zu lesen. Mir fehlte ein Spannungsbogen. Lediglich zum Schluss hatte ich das Gefühl, dass es endlich etwas zügiger voran geht. Obwohl mich das Verhalten von Carol am Ende auch nicht wirklich überzeugt hat. Der typisch zynische britische Humor blitzt an vielen Stellen hindurch, allerdings hat der bei mir meistens leider nicht mehr als ein Schmunzeln hervorgelockt. Das geht bestimmt besser. Leider nur drei Sterne von mir, hatte mir aufgrund der Geschichte, die sich um Briefe dreht, mehr versprochen.

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