Tom Wolf Königsblau

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Inhaltsangabe zu „Königsblau“ von Tom Wolf

September 1740: das Jahr des Regierungsantritts Friedrichs II. Der König betraut einen seiner Leibköche, den aus dem Elsaß stammenden Honoré Langustier, mit der heiklen Aufgabe, den Tod eines Adjutanten aufzuklären. Der gewitzte Kochkünstler, der eine ebenso unstillbare Neigung zu verwegenen Gedankenspielen wie auch zu gutem Essen zeigt, beginnt zu ermitteln, wobei ein königliches Permissionsschreiben ihm selbst die geheimsten Kammern des Hofes öffnet. Hofleben, bürgerlicher und gaunerischer Alltag Mitte des 18. Jahrhunderts im preußischen Berlin, aber auch gehobene Küche, Musik, Kunst, Philosophie, Naturwissenschaften und Literatur geraten ins Blickfeld - kein Bereich, den Langustier bei seinen abenteuerlichen Forschungen nicht gründlich sondiert und in anschaulichen Küchengesprächen mit seiner Tochter Marie und dem Polizeipräfekten Jordan erörtert.

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    Königsblau

    wampy

    04. January 2016 um 18:02

    Buchmeinung zu Tom Wolf - Königsblau „Königsblau“ erschien 2001 als Originalausgabe im be.bra Verlag. Es ist der Auftakt der Serie um den Hofküchenmeister Honore Langustier am preußischen Hof.   Klappentext: Oktober 1740: Im Tiergarten zwischen Berlin und Charlottenburg wird der königliche Flügeladjutant von Falckenberg erschossen aufgefunden. Ein Duell? Mord? Selbstmord? Der Tod des Vertrauten lässt Friedrich II. nicht gleichgültig. Er erteilt seinem neu ernannten Zweiten Hofküchenmeister Honoré Langustier den Befehl, das Ableben Falckenbergs zu untersuchen. Der Elsässer Laugustier, der eine ebenso unstillbare Neigung zu gutem Essen wie zu verwegenen Gedankenspielen zeigt, beginnt in der Metropole zu ermitteln, notdürftig unterstützt von dem alles andere als tatkräftigen Polizeichef Jordan... Meine Meinung: Der Auftakt der Serie um den zweiten Hofküchenmeister Honore Langustier hat mich positiv überrascht. Schon die altertümliche Sprache mit eingebetteten französischen Worten und Ausdrücken lädt zum Wohlfühlen ein. Dies gilt auch für die angegebenen Speisepläne, die dem Leser das Wasser im Munde zusammenlaufen lassen. Geschickt sind Personen der Zeitgeschichte in die Geschichte eingebunden und man lauscht ergriffen ihren Ausführungen. Die Hauptperson ist frisch aus dem Elsass nach Preußen gekommen und man erfährt so einiges aus dem Alltag der Menschen, die Langustier begegnen. Langustier ist vielseitig interessiert und vertraut vor allem auf seinen gesunden Menschenverstand. Dies erkennt auch der König und erteilt im eine Vollmacht, als Ermittler in einem undurchsichtigen Todesfall tätig zu werden. Daneben ist er auch den schönen Dingen des Lebens zugetan und trinkt auch schon mal einen über den Durst. Natürlich braucht es schon etwas Glück, um den Hobbydetektiv auf die richtige Spur zu bringen, aber dies hat mich nicht gestört und so ganz ohne ist der Kriminalfall auch nicht gewesen. Fazit: Mir ist dieser sympathische Tausendsassa sofort ans Herz gewachsen und es war das reine Vergnügen ihn auf seinen vielfältigen Wegen zu begleiten. Lange Zeit steht auch eher der historische Blick im Vordergrund und der Kriminalfall steht etwas zurück. Die Auflösung des Falles ist schlüssig und lässt keine Fragen offen. Insgesamt vergebe ich vier Sterne und kann das Buch ohne Einschränkung historisch interessierten Lesern empfehlen.

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  • Rezension zu "Königsblau" von Tom Wolf

    Königsblau

    PaulTemple

    24. July 2012 um 07:38

    Im Jahr 1740 kommt der exzellente Straßburger Koch Honoré Langustier nach Berlin, um seinen Posten als Zweiter Hofküchenmeister unter den erst kürzlich waltenden Friedrich II. aufzunehmen. Doch das Hantieren in der Küche wird nicht die alleinige Beschäftigung bleiben, denn der König veranlasst Langustier dazu, den brutalen Mord an einem engen Vertrauten Friedrich II. mit aufzuklären. Zur Seite steht Langustier hierbei der Polizeichef Jordan, der nicht unbedingt durch Tatendrang glänzt.... Die interessante und durchaus mit Humor gespickte Krimihandlung unterfüttert der Autor gekonnt mit historischen Fakten und gesellschaftlichen Gegebenheiten der damaligen Zeit, so dass mir die Lektüre äußerst viel Spaß bereitete und ich schon auf die weiteren Fälle des Kochs gespannt bin! Für (kulinarische) Freunde der preussischen Geschichte sehr zu empfehelen!

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  • Rezension zu "Königsblau" von Tom Wolf

    Königsblau

    vormi

    25. May 2010 um 17:52

    Dieses Buch habe ich mir in einer Berliner Buchhandlung extra empfehlen lassen da ich auf der Suche nach einem historischen, beliner Roman war. So ein Reinfall. Ich fand das Buch so schrecklich, daß ich nach der Hälfte aufgehört habe zu lesen. Sehr enttäuschend.

  • Rezension zu "Königsblau" von Tom Wolf

    Königsblau

    ChiefC

    09. October 2007 um 14:38

    Tom Wolf überzeugt bereits mit seinem Debüt. Er kennt sich sehr gut mit der Geschichte Friedrichs des Großen aus, hat hervorragend recherchiert und zeichnet ein sehr lebendiges und authentisches Bild des 18. Jahrhunderts - von kleinen historischen Fehlern abgesehen, die ihm im Lauf seiner Serie ab und zu passieren. Nun ist es natürlich für Friedrich-Kenner, zu denen ich mich zähle, schwierig, genau einzuschätzen, wie die Romane bei einem Leser ankommen, der sich bis dato nicht mit dieser Zeit befasst hat. Manche Passagen sind vielleicht für Laien ein bisschen anstrengend oder nicht ganz so spannend. Das ist aber, wie gesagt, nur eine Vermutung. Aber auch die Kriminalfälle an sich sind spannend. Außerdem ist in jedem Band hinten ein kleines Glossar, das über historische Zusammenhänge aufklärt und darüber, wie's "wirklich" war und wo der Autor seiner Phantasie freien Lauf gelassen hat. Eines weiß ich ganz bestimmt: Auch eingefleischte Preußen-Interessierte werden kaum Gründe finden, sich über Wolf zu ärgern. Er macht seine Sache hervorragend und hat übrigens einige Zeit in Hechingen gelebt, wo die Stammburg der Hohenzollern steht und wo die Särge Friedrichs des Großen und des Soldatenkönigs, seines Vaters, nach dem Zweiten Weltkrieg bis Anfang der 90er Jahre "eingelagert" waren.

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