Tom Wolfe Der Electric Kool-Aid Acid Test

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Inhaltsangabe zu „Der Electric Kool-Aid Acid Test“ von Tom Wolfe

Amerika in den frühen Sechzigerjahren: LSD-Experimente, San Francisco, Blumenkinder. Und eine Busreise, wie es sie nie zuvor gegeben hat und nie mehr geben wird. 1968 beschrieb Tom Wolfe die Reise von Ken Kesey und seinen „Merry Pranksters“ in seinem legendären Klassiker. Ein Buch, welches längst als Neues Testament der Hipster-Mythologie gilt.

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  • Rezension zu "Der Electric Kool-Aid Acid Test" von Tom Wolfe

    Der Electric Kool-Aid Acid Test

    Ovidia

    Es war lang, es war verworren, es war überladen und es war vor allem großartig! Die Geschichte über Ken Kesey und seine völlig durchgedrehte und vollgedröhnte Kommune, eine wilde Gruppe, die sich selbst The Merry Pranksters nannte. Kesey dürfte einigen als Autor des Romans „Einer flog übers Kuckucksnest“ bekannt sein. Die Damen und Herren der Kommune experimentierten fröhlich mit dem noch nicht verbotenen LSD, natürlich nur um ihr Bewusstsein zu erweitern. Dabei tragen sie verdammt bunte Klamotten, bemalen sich, einen alten Schulbus und so ziemlich alles mit bunter Farbe und fahren dann von San Francisco nach New York. Dabei halten sie sogenannte Acid Tests ab, bei denen jeder mal LSD probieren darf. Zum Verhängnis wird der Gruppe ihre Vorliebe für Marihuana, so dass ein Teil der Pranksters sich zeitweilig nach Mexiko begibt. Mit dabei: Neal Cassady – der stets bei seinem Nachnamen genannt wird, natürlich nur, um mich zu verwirren! Daneben tauchen allerlei wirre Figuren auf, Männer und Frauen, Einsiedler und Hell’s Angels, eine Dame mit Vorliebe für einen gepflegten Gang Bang, eine britische Popgruppe, die wenig später auch mal mit einem lustigen Bus fahren will, ein Kind Namens Sunshine, verwirrte Unitarier, bestechliche Mexikaner, eine unbeschreibliche Ansammlung an Parasiten und viele andere, die mir im Moment entfallen sind. Der Schreibstil von Wolfe ist unglaublich, auch wenn es sich um eine Reportage handelt, basierend auf eigenem Erleben, späteren Interviews, Tonbändern, Filmaufnahmen, Briefen, Tagebüchern und Erlebnisberichten, findet man eine Vielzahl an Tropen, Figuren, Versen, die einen ganz taumelig werden lassen. Dabei wirkt das Buch nie aufgesetzt oder gekünstelt, sondern schafft es einfach, auch über 558 Seiten wahnsinnig lebendig zu wirken. Volle Punktzahl für Tom Wolfe und seine völlig durchgeknallten Hippies!

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