Tom Wood

 4 Sterne bei 173 Bewertungen
Autor von Codename Tesseract, Zero Option und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Tom Wood

Tom Wood, der eigentlich Tom Hinshelwood heißt, ist freischaffender Bildeditor und Drehbuchautor. Er wurde in Staffordshire, England, geboren und lebt mittlerweile in London. Sein Debütroman »Codename Tesseract« sowie auch die nachfolgenden Thriller um den brillanten Profikiller Victor wurden von Kritik wie Lesern begeistert gefeiert.

Quelle: Verlag / vlb

Neue Bücher

Cover des Buches Die Besucher (ISBN: 9783961541539)

Die Besucher

Erscheint am 20.10.2021 als Hörbuch bei Ronin-Hörverlag, ein Imprint von Omondi UG.
Cover des Buches Die Besucher (ISBN: 9783961542093)

Die Besucher

Erscheint am 20.10.2021 als Hörbuch bei Ronin-Hörverlag, ein Imprint von Omondi UG.

Alle Bücher von Tom Wood

Cover des Buches Codename Tesseract (ISBN: 9783442472574)

Codename Tesseract

 (51)
Erschienen am 14.03.2011
Cover des Buches Zero Option (ISBN: 9783442476046)

Zero Option

 (27)
Erschienen am 19.03.2012
Cover des Buches Blood Target (ISBN: 9783442478750)

Blood Target

 (15)
Erschienen am 16.09.2013
Cover des Buches Kill Shot (ISBN: 9783442478941)

Kill Shot

 (13)
Erschienen am 16.03.2015
Cover des Buches Dark Day (ISBN: 9783442483891)

Dark Day

 (16)
Erschienen am 15.02.2016
Cover des Buches Die Besucher (ISBN: 9783442491490)

Die Besucher

 (13)
Erschienen am 19.10.2020
Cover des Buches Cold Killing (ISBN: 9783442484256)

Cold Killing

 (11)
Erschienen am 20.02.2017
Cover des Buches Die Tage des Jägers (ISBN: 9783442486786)

Die Tage des Jägers

 (8)
Erschienen am 19.03.2018

Neue Rezensionen zu Tom Wood

Cover des Buches Zero Option (ISBN: 9783442476046)G

Rezension zu "Zero Option" von Tom Wood

Er ist nicht zu stoppen
Gina_Grimpovor 2 Monaten

Vorab: ich habe mich entschieden, die Reihe in der richtigen Reihenfolge zu lesen, aber bin der Meinung, dass man dieses Buch auch ohne Vorkenntnisse lesen kann. Es gibt ein paar Hinweise auf die vorhergegangene Geschichte, diese sind aber auch so gut zu verstehen.

Während Victor im ersten Teil noch auf eigen Faust gearbeitet hat, steht er nun, und das nicht ganz freiwillig, im Dienste der CIA. Seine Aufgabe: zwei internationale Waffenhändler ausschalten. Mit der Aussicht, nach erfolgreicher Arbeit seinen Dienst quittieren zu können. Doch diese Missionen erweisen sich als schwerer als gedacht, denn sein Auftraggeber spielt nicht mit offenen Karten.

Ich bin im dieses Buch etwas schneller reingekommen, als in den Vorgänger. Das kann natürlich auch daran liegen, dass mir Victors Art schon bekannt ist und ich mich nun leichter darauf einstellen kann. Die Handlung fand ich spannend, teilweise allerdings etwas verwirrend. Das hat sich am Ende aber zum Glück gegeben, wenn die Puzzlestückchen nach und nach zusammenfinden (und diverse Personen nicht mehr am Leben sind, was es einfacher macht, den Rest auseinander zu halten :-) )

Man merkt Tom Wood an, dass er sich wirklich sehr genau mit der Materie beschäftigt hat, hier schwächelt das Buch an einigen Stellen. Exakte Beschreibungen diverser Waffen, Flugzeuge, Nachtsichtgeräte, etc. sind für den Einsatz bestimmt wichtig, schmälern allerdings den Lesefluss.

Victor ist wie gehabt eine knallharte Killermaschine und nicht kleinzubekommen. Das kann stören, weil es absolut unrealistisch ist, aus welchen Situationen er - mehr oder weniger - heile wieder herauskommt. Aber das ganze ist dabei so verdammt spannend, dass ich gut darüber hinwegsehen konnte. Das Ende musste ich in einem Rutsch durchlesen und es kribbelt mir jetzt schon in den Fingern, mit dem nächsten Teil der Reihe zu starten.

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Cover des Buches The Final Hour (ISBN: 9783961540297)walli007s avatar

Rezension zu "The Final Hour" von Tom Wood

Killer gesucht
walli007vor 4 Monaten

Raven wurde umgebracht, jedenfalls hat sie die Vergiftung nur sehr knapp überlebt und nach sehr langer Rekonvaleszenz sinnt sie nach Rache. Der Auftragsmörder Victor schwebt nicht nur deswegen in Gefahr. Seine Verbindung zur CIA könnte aufgeflogen sein. Ein Mitarbeiter des Dienstes, der sich selbst ein wenig abgehängt fühlt, möchte sich profilieren, indem er Victor ausfindig macht und seine Kontakte auffliegen lässt. Procter, der noch nicht von seiner Verletzung genesen ist, hat schon etwas dagegen. Ob er Victor schützen kann, ist allerdings noch ungewisse. 

Kann es für Victor Sinn machen, mit Raven zusammenzuarbeiten, um der Gefahr zu entgehen.


Im Laufe seines siebten Auftritts kommt es diesmal recht dick für Victor. Jemand will ihm tatsächlich an den Kragen und die Chance dazu steht nichtmal so schlecht. Aber Victor weiß sich zu wehren, was zu einigen unerwarteten Todesfällen führt, aber auch zur Rettung einiger Menschen. Sollte Victor sich wieder mit Raven zusammentun, deren Fähigkeiten, was das Ausschalten anderer Leute angeht, sich durchaus mit seinen messen können. Auch Raven könnte ein Interesse an einer Zusammenarbeit haben, denn während ihrer Genesungsphase, wäre sie fast dem nächsten Killer zum Opfer gefallen und hier gilt es den Ursprung zu finden.


In diesem siebten Band der Reihe gibt es etliche Bezüge auf die Vergangenheit des Killers. Und wenn man diese nicht komplett gelesen hat, wird es doch etwas mühsam, sich das Puzzle zusammenzusetzen. Möglicherweise ist es daher empfehlenswert, sich die Bände folgerichtig vorzunehmen. Ohne das Hintergrundwissen wirkt dieser Band etwas konfus und ziellos, was wie erläutert vielleicht eher am Leser liegt. Dennoch war das Vergnügen nicht so groß wie bei den bekannten Bänden um Victor, den Killer. Es bleibt aber dabei, dass es sich bei dem Konzept des umsichtigen Killers, der durchaus mal ein Herz für Opfer hat, eine erfrischende Abwechslung zu den üblichen Spannungsromanen handelt.

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Cover des Buches Die Besucher (ISBN: 9783442491490)aly53s avatar

Rezension zu "Die Besucher" von Tom Wood

Erschütternd, abgründig und psychologisch perfekt ausgearbeitet.
aly53vor 5 Monaten

Ich weiß gar nicht, ob ich schon ein Buch vom Autor gelesen habe.
Aber Fakt ist, alleine schon Titel und Klappentext haben mich so immens neugierig gemacht, dass ich dieses Buch einfach lesen musste.

Kannst du dir vorstellen, dass ein einziger Besuch dein ganzes Leben auf den Kopf stellen kann?
Nun, Jem kann sich das absolut nicht vorstellen und doch passiert es ihr.
Ihr der eher unscheinbaren Yogalehrererin, die unter Angststörungen leidet. Die von ihrem Umfeld eigentlich gar nicht wahrgenommen wird und eine wirklich glückliche und harmonische Ehe führt.
Eigentlich. Denn wie sehr kennst du den Menschen, den du liebst wirklich?
Würdest du blind auf ihn vertrauen?
Oder vielleicht ist alles doch ganz anders, als du glaubst.
Wer weiß, mit der Perspektive ist es immer so eine Sache, die jeder anders wahrnimmt.

Ich fand den Schreibstil etwas gewöhnungsbedürftig. Er war trocken, nüchtern und nicht schnörkellos mit Emotionalen getränkt. Und doch schafft es der Autor, diese perfekt und tiefsinnig auszudrücken , so das man als Leser in einer Endlosschleife festhängt, die dich emotional an deine Grenzen bringt.
Großartig sind hier absolut die Charaktere.
Allen voran Jem. Dadurch das man größtenteils ihre Perspektive erfährt, taucht man enorm tief in ihre Psyche ein und kehrt ihr Innerstes nach Außen.
Und trotzdem war Jem für mich ein Buch mit sieben Siegeln.
Und daneben haben mir vor allem Rusty und Trevor unglaublich gut gefallen.
Rusty, weil sie selbst einiges auf den Schultern zu tragen hat, was ihren Weg geprägt hat und dennoch hat sie eine brilliante Denkweise, die mich immer wieder aufs Neue überrascht hat
Trevor ist einfach Halt und Anker zugleich.
Ein Mensch ,zu gut für diese Welt und doch steht er plötzlich knietief in Jems Leben drin.
Er trägt eine Weisheit in sich, die einfach interessant und faszinierend zugleich ist.
Ich mochte ihn so unfassbar gern und hab getrauert und gelitten, als gäbe es kein Morgen mehr.
Denn hier steckt so viel Traurigkeit und Ausweglosigkeit drin, dass es mir das Herz zerrissen hat.
Auch die Nebencharaktere mochte ich unglaublich gern. Sie sind nicht blass, sie sind greifbar, mit jeder Zeile mehr.
Sie alle entwickeln sich und treiben diesen Fall voran.
Ein Fall, der immer größere Ausmaße erreicht. Bis man irgendwann selbst nicht mehr weiß, was richtig und was falsch ist.

Dieser Thriller hat mich ordentlich an meine Grenzen getrieben.
Der Autor legt den Spannungslevel verdammt hoch, schafft es aber immer wieder es abflauen zu lassen, wenn man in die Vergangenheit von Jem eintaucht.
Was für mich mitunter etwas anstrengend war.
Die Besucher bei Jem waren enorm interessant, aber ich hatte stetig das Gefühl, ich komme nicht weiter und trete auf der Stelle.
Paranoia, Wahn, Manipulation.
Hier wird ein gewaltiges Netz aus Intrigen und Manipulationen gesponnen, was mich ziemlich sprachlos gemacht hat.
Und immer wieder hab ich mich gefragt, ob Jem wirklich so ahnungslos ist.
Denn den Menschen, den man liebt und vertraut, sollte man doch kennen, oder nicht?
Aber wenn ich ihre Panik, Verzweiflung und Angst sah, kam ich ins straucheln und grübeln.
Fakt ist, hier ist nichts ,wie es scheint.
Ständig werden die Karten neu gemischt.
Man weiß nicht, wo oben und unten ist.
Man weiß nicht, wo dieser Horrortrip enden wird.
Und dennoch hat mir das Ende, komplett den Boden unter den Füßen weggezogen.
Das hat mich extrem erschüttert, denn was sagt es letztendlich über die Menschen selbst aus?
Das Ende hat mich nicht losgelassen und ich musste mehrfach die Passagen nochmal lesen, weil ich es einfach nicht glauben konnte.
Nicht glauben wollte.
Und doch gibt es in Bezug auf die Ungereimtheiten, die sich im Laufe des Geschehen ereigneten, absolut Sinn.
Das macht es nachvollziehbarer.
Und dennoch bin ich über die Kälte, Arroganz und fehlende Empathie sprachlos.
Wie skrupellos, wie machthungrig können Menschen sein, um sich so zu wandeln?
Leo war für mich ein absoluter Antagonist. Ich mochte ihn nicht und dennoch hätte ich nie gedacht, das er ist, wie er ist.

Insgesamt hat der Autor hier einen wirklich genialen Thriller mit beeindruckenden Wendungen geschrieben, der den Blickwinkel erweitert und den Fokus immer wieder auf andere Dinge richtet.
Der Kampf einer Frau um ihr Leben und das ,was sie ausmacht.
Zwischendurch war es für mich etwas langatmig, dadurch kam ich etwas ins straucheln, dennoch hat mich dieser Thriller absolut begeistert und in Atem gehalten.

Hier wird vor allem der psychologische Aspekt sehr gut hervorgehoben, was mir ungemein gut gefallen hat.

Fazit
Paranoia, Wahn und Manipulation.
Wie ein einziger Besuch dein ganzes Leben in einen Horrortrip verwandelt und du selbst nichts dagegen tun kann.
Gefangen, getrieben, verängstigt.
Ein wirklich genialer Thriller, der zwar auch kleine Schönheitsfehler hat, aber besonders mit gut platzierten Wendungen und der düsteren und unheilvollen Atmosphäre punktet.
Letztendlich musst du dich selbst fragen, was weißt du wirklich?
Ein perfektes Netz aus Intrigen und Manipulationen, dass in einem gigantischen Finale endet.
Erschütternd, abgründig und psychologisch perfekt ausgearbeitet.

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