Tomas Maidan May Bee

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Inhaltsangabe zu „May Bee“ von Tomas Maidan

Jungkommissarin May bekommt die saure Gurke unter den verzwickten Fällen: Sie muss Konsul Bolaire finden, einen korrupten Widerling, der auf dem Schloss Taubenschlag verschwunden ist. Man sagt, dort draußen würde eine Drogenbaronin ihre letzten Pillen an die Bienen verfüttern. Mysteriös. Entnervt von Bürokratie und Beamtenmief bricht May nur mit ihrer Freundin Tuh auf; einer durchgeknallten Kioskbesitzerin, die mit bengalischen Experimenten und der Laune einer wandelnden Zitrone dafür sorgt, dass der Fall zum bunten Trip wird. Zwischen bösen Bienen und magischen Pilzen entdecken die beiden Entsetzliches. Zum Glück lernt May den schüchternen Jo kennen, der so romantisch die Krümel der Butter-Hörnchen wegwischen kann. Wird es den Drei gelingen, die Honig-Hölle zu versalzen? MAY BEE ist Märchen, Krimi, Rock and Roll. In einer Welt voller Bullen machen May und Tuh die Fliege - und entdecken, dass man auch im Alleingang die Richtigen retten kann. Pop-Abenteuer mit schrägen Bienen.

Chaotisches, verrücktes Abenteuer mit liebenswerten Charakteren und viel Unerwartetem.

— jenkrini
jenkrini

Im großen und ganzen ein skuriller, lustiger und schräger Roman mit Krimizügen, der mich aber leider nicht überzeugen konnte.

— CallieWonderwood
CallieWonderwood

Wirkt alles sehr bizarr und auch das Ende lässt einige Fragen offen. Die Protagonistin ist unsympathisch und der Humor kommt nicht an...

— SofiaMa
SofiaMa

von diesem Buch habe ich etwas ganz anderes erwartet - die Geschichte war mir viel zu abgedreht

— irismaria
irismaria

Heavy Metal pur und ich liebe es

— Madame_Poe
Madame_Poe

Der Schreibstil des Autors ist wirklich gut, nur das Buch selbst ist ein wenig skurril.

— Kristin84
Kristin84

Sorry, das Buch habe ich auf Seite 93 abgebrochen. Das ist nichts für mich.

— lilaRose1309
lilaRose1309

Lesevergnügen weit ab vom Mainstream!

— Zaramee
Zaramee

"MAY BEE" ist eine unterhaltsame, saukomische, psychedelische Krimijagd mit verrückten, sympathischen Protagonisten

— Blutmaedchen
Blutmaedchen

Schrill und skurril. Schnoddrig und liebenswert.

— fingerbluetentraeume
fingerbluetentraeume

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ich fand es teilweise sehr verwirrend durch diese ganzen namenskapitel.

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  • Wer rettet May aus der Honig-Hölle?

    May Bee
    jenkrini

    jenkrini

    23. June 2015 um 20:17

    Tomas Maidan: Tomas Maidan beschäftigte sich den größten Teil seines Lebens mit der Gestaltung von Bühnenlicht in verschiedenen Stadttheatern. Schatten und Licht, elektrische Blitze auf der Bühne – und menschliche Dramen in den Kantinen – bilden seine künstlerische Heimat. An seinem 40. Geburtstag wandte er sich dem Schreiben zu und zog zurück in seine Heimatstadt Bremen. Tomas Maidan interessiert sich für die Frage, wer William Shakespeare war, woher die dunklen Träume stammen, und warum Frauen so attraktiv sind, wenn sie Karate können. Die Geschichte von Anoje erstreckt sich über drei sehr unterschiedliche Bücher, die auch einzeln gelesen werden können. MAY BEE bildet dabei den humorvollen Abschluß der Reihe – und zugleich auch den besten Einstieg in diese Parallelwelt: Ein honigbunter Trip, in dem Kommissarin May die Tragödie von Anoje und Jo aufklären wird. Vielleicht ist May diejenige, die am Ende alle rettet? Klappentext: Mays Leben ist verzwickt: Erst haut ihr Kater Lou ab, dann rettet sie den falschen Mann vor dem Bus – und zu allem Unglück arbeitet sie auch noch bei der Polizei von Kujai, einer echten Gurkentruppe. In diesem Paralleluniversum regieren Hektik, Stress und Idiotie. Schließlich bekommt May die saure Gurke unter den klebrigen Fällen: Sie muss Konsul Bolaire finden, einen korrupten Widerling, der bei einem Jagdausflug auf dem Land verschwunden ist. Man sagt, dort draußen würde eine Drogenbaronin ihre Pillen an die Bienen verfüttern. Mysteriös. Entnervt von Bürokratie und Beamtenmief bricht May einzig mit ihrer Freundin Tuh auf; einer durchgeknallten Kioskbesitzerin, die mit bengalischen Experimenten und der Laune einer rollenden Zitrone dafür sorgt, dass der Fall zum bunten Trip wird. Hinter Mauern aus Honig – zwischen bösen Bienen und magischen Pilzen – entdecken die beiden Entsetzliches. Zum Glück lernt May den schüchternen Jo kennen, der so romantisch die Krümel der Butter-Hörnchen wegwischen kann. Wird es den Drei gelingen, die Honig-Hölle zu versalzen? Cover: Das Cover gefällt mir persönlich unglaublich gut weil ich auch einfach bunte Sachen liebe :) aber auch so ist die Wahl des Motives für das Buch nahezu perfekt da es den Inhalt super wiederspiegelt und nicht einfach nur ein hübsches Cover ist wie bei so manch anderem Buch. Meinung: Anfangs war ich ein kleines bisschen hin und her gerissen da das ganze auf der Rückseite als MAY BEE ist Märchen, Krimi, Rock and Roll. Ein kafkaeskes Pop-Abenteuer mit schrägen Bienen. einerseits klingt das super spannend aber andererseits wusste ich schon das es definitiv ein etwas anderes Buch sein würde und kein Mainstream. Ein kleines bisschen Angst hatte ich, da ich mit dem einzigen anderen nicht Mainstream Buch, das ich bisher gelesen hatte, nicht wirklich klar kam und das Buch abgebrochen habe weil es mir zu kompliziert wurde. Aber May Bee konnte mich da absolut von sich überzeugen auch wenn es anfangs etwas schwierig war rein zu kommen und sich an den Stil zu gewöhnen. Die Chraktere in May Bee sind alle unglaublich chaotisch und individuell was ihren Reiz und Charme ausmacht und man weiß nie was als nächstes passiert oder wie sie reagieren werden. Das hat mir mit am besten gefallen an diesem Buch, das man nicht eine kleine winzigkeit vorhersehen konnte, sondern alles völlig überraschen war. Trotz der totalen chaotischen Verrücktheit hat May Bee definitiv Unterhaltungswert und Spannung zu bieten und ist einen Blick wert für alle, die die Schnauze voll von Mainstream haben :) Wenn ich nicht so lange gebraucht hätte und mich an den Schreibstil zu gewöhnen und somit um in die Geschichte rein zu kommen hätte das Buch locker 4 Sterne bekommen aber so ziehe ich mal einen ab und gebe gute 3 Sterne. Jetzt kann ich mit den Stil umgehen und wenn ich vielleicht irgendwann die Möglichkeit bekomme “Im Kessel” oder “Taubenschlag” zu lesen, werden ich damit keine Probleme mehr haben ;)

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  • Ein herrlich bunter Honig-Trip!

    May Bee
    LadyMoonlight2012

    LadyMoonlight2012

    "MAY BEE" ist ein sehr buntes Buch, welches eine Mischung aus Krimi, Mysteryroman, Komödie und Märchen darstellt. Ich würde es schon fast als kleines Kunstwerk betrachten, da es wirklich ziemlich originell ist. Ich mag den mystisch-witzigen Schreibstil von Tomas Maidan sehr gerne. Zudem schreibt er schön flüssig, die Seiten fliegen nur so dahin. Diese Geschichte begeistert vielleicht nicht jeden Leser, weil sie schon ziemlich abgedreht und andersartig ist. Mir gefällt "MAY BEE" aber gerade deswegen besonders gut und ich würde diesen verrückten Roman jedem empfehlen, der einmal ein Buch lesen möchte, welches nicht im Markttrend liegt. Das kann zur Abwechslung nämlich richtig erfrischend sein! Ich glaube allerdings, dass man so etwas wirklich mögen muss, um Gefallen an der Geschichte zu finden. May und Tuh sind sehr skurrile Charaktere, die sich gemeinsam auf eine mysteriöse Reise begeben um den Fall des verschwundenen Konsuls aufzuklären. Dabei haben sie jede Menge Spaß, werden allerdings auch mit einigen Problemen konfrontiert. Sie treffen Unteranderem auf Bienen, denen man nicht alleine im Wald begegnen möchte, und müssen sich mit einer verrückten Drogenbaronin und deren Handlangern herumschlagen. Die beiden verstehen sich eigentlich prächtig, haben aber komplett unterschiedliche Ansichten und Wesenszüge. Viel mehr möchte ich euch aber nicht darüber verraten. Ich kann nur sagen, dass ich sehr oft lachen musste, manchmal aber auch vor Spannung den Atem angehalten habe. Das Buch spielt in einem Paralleluniversum. Eigentlich handelt es sich hier um den dritten Teil einer Reihe. Man kennt einige Charaktere schon aus den anderen Bänden. Im Prinzip kann man das Buch aber auch lesen, ohne die Vorgänger zu kennen. Dennoch kann ich euch wirklich empfehlen, auch einmal einen Blick auf die anderen beiden Bücher zu werfen. Die sind nämlich auch nicht schlecht, beinhalten allerdings viel mehr Gewalt. Vielleicht versucht ihr es einfach einmal mit der Leseprobe. Band 1 heißt "Im Kessel", Band 2 "Taubenschlag". Für mich ist "MAY BEE" auf jeden Fall ein würdiger und abgedrehter Abschluss, der sich sehen lassen kann. Rückblickend kann ich sogar sagen, dass "MAY BEE" auch irgendwie als roter Faden dient, durch den ich die ersten beiden Bücher nun auch in einem ganz anderen Licht betrachte. Einige Ungereimtheiten bleiben leider, trotzdem finde ich das Ende gelungen. Auf jeden Fall wird dem Leser einiges geboten! Realität und Fiktion verschmelzen hier auf wunderbar komische Weise miteinander.

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    • 2
    AnnikaLeu

    AnnikaLeu

    17. June 2015 um 13:39
  • Rezension May Bee

    May Bee
    CallieWonderwood

    CallieWonderwood

    10. June 2015 um 09:45

    Mays Leben ist verzwickt: Erst haut ihr Kater ab, dann rettet sie den falschen Mann - und zu allem Unglück arbeitet sie auch noch bei der Polizei von Kujai. Ein Paralleluniversum voller Hektik, Irrsinn, Korruption. Und sie bekommt die saure Gurke unter den klebrigen Fällen: Sie muss Konsul Bolaire finden - draußen auf Schloss Taubenschlag. Man sagt, dort würde eine Drogenbaronin ihre Pillen an die Bienen verfüttern. Mysteriös. May bricht mit ihrer Freundin Tuh auf, einer durchgeknallten Kioskbesitzerin, die mit der Laune einer rollenden Zitrone den Fall zum bunten Trip macht. Hinter Mauern aus Honig und zwischen magischen Pilzen entdecken die beiden Entsetzliches. MAY BEE ist Märchen, Krimi, Rock and Roll - und erzählt von der Magie des Ausreißens. In einer Welt voller Bullen machen May und Tuh die Fliege - und entdecken, dass man auch im Alleingang die Richtigen retten kann. Kafkaeskes Pop-Abenteuer mit schrägen Bienen. (Klappentext) Zunächst konnte ich mir unter dem Titel nicht sehr wie viel vorstellen, aber dem Leser wird sehr schnell klar worum es geht. Um ein bienenhaftes Abenteuer. Zitat : '' Irgend jemand würde sie retten. Mag sein. May mochte es, zu sein. Möglich war es. May Bee. '' Der Autor hat einen alltagsmäßigen anderen Schreibstil, der mir ab und zu Probleme bereit hat. Bei manchen Wörtern oder Redewendungen war ich mir nicht sicher, was genau damit gemeint war. (z.B. Klöntrupp oder Noobs). Ich denke, es liegt an einem regionalen Sprachgebrauch, den ich einfach nicht kenne. Aber ich hab versucht, es aus dem Zusammenhang heraus zu schließen, und es hat auch meistens ganz gut geklappt. Die Handlung des Buch fand ich ganz okay, aber manchmal passierte einfach sehr wenig. Manchmal hatte ich nach ein paar Seiten das Gefühl, es ginge immernoch um dasselbe. Trotzdem hatte die Handlung ein paar ganz interessante Züge. Oft gab es Situationen mit Bienen und Honig (passend zum Titel). Den ersten Teil es Buches ging es zeitweise um Arbeitsatmosphäre, unsympthische Kollegen oder generell um Arbeitsprobleme, was ein interessanter Einblick war, aber zum Nachvollziehen, war das Ganze für mich verständlicherweise nicht so einfach. Der zweite Teil war für mich ein skurilles, lustiges und abgedrehtes Abenteuer. Zusammenfassend of sehr sehr schräg. Von Situationen oder Handlungen her. Ich fands lustig, aber auch oft zu übertrieben und zu schräg. Nicht unbedingt meins, vielleicht liegt es am Genre. Aber ich als Leser habe oft gedacht, wie kann es nur so schräg und verdreht sein ? Einfach in Bezug darauf, dass so was bestimmt nicht, so in der Wirklichkeit passieren würde. Man könnte sagen ich habe den Realitätbezug vermisst. Zitat : '' May seuftze. Dann besäße sie zumindestenz zu Hause endlich eine Art Gegengewicht zur Arbeit. Etwas Reines, Kluges und Ehrliches, wie dieser Kater, war doch das einzig Wahre auf der Welt. '' Die Charaktere fand ich auch abgedreht und jeder auf seine eigene Art und Weise mehr oder weniger schräg. Bei einigen hat mir aber die Tiefe gefehlt. Man hat sie zwar kennen gelernt, aber es fehlte noch so viel. Ich hatte das Gefühl nicht die komplette Person zu kennen und nur an der Oberfläche gekratzt zu haben. Das fand ich ein bisschen schade und manchmal hätte ich mir die Charaktere durch mehr Informationen und mehr Charaktereinblicke, sie mir besser vorstellen können. Fazit : Im großen und ganzen ein skuriller, lustiger und schräger Roman mit Krimizügen, der mich aber leider nicht mitreißen und nicht überzeugen konnte.

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  • Hab besseres erwartet...

    May Bee
    SofiaMa

    SofiaMa

    31. May 2015 um 21:13

    Aufmachung:  Das Cover gefällt mir ganz gut, sieht irgendwie lustig aus mit der Biene. So gesehen passt es also auch zum Inhalt, der lustig sein soll. Der Titel passt insofern, als dass es um May und um Bienen (deshalb Bee) geht. Allerdings ist es auch eine Anspielung auf das englische Wort für vielleicht maybe, da May ein recht unsicherer Charakter ist. Meine Meinung: Tja, also ich hatte mir von "May Bee" eine lustige Kriminalparodie mit mystischen Elementen (Was hat es mit den Bienen auf sich?) erhofft, wie es der Klappentext vermuten lässt, jedoch wurde ich ein wenig enttäuscht. Ein Grund dafür ist, dass man als Leser irgendwie gar nicht weiß, in welches Genre man dieses Buch einordnen soll. Ist es nun ein etwas anderer Kriminalroman? Ein humoristischer Roman? Wahrscheinlich eine Mischung aus so ziemlich allem, aber vermutlich doch eher so etwas wie eine Kriminalparodie, wie ich schon sagte, die jedoch mehr Parodie als Kriminal ist. Für einen Kriminalroman fehlte es meiner Meinung nach gehörig an ermittlerischen Aspekten, denn alles, was May herausfindet, passiert dann doch eher durch Zufall oder auch mal aufgrund ihrer Tollpatschigkeit. Demnach häufen sich die Zufälle in "May Bee" wie in kaum einem anderen Buch. May an sich ist allerdings nicht nur tollpatschig, sondern auch extrem naiv, was sie so nervig macht. Sie weiß eigentlich kaum, wie sie den Fall lösen soll, hat aber auch nicht wirklich Mumm, sondern beschwert sich meistens nur darüber, wie unfähig ihre Kollegen sind (gut, die sind wirklich EXTREM unfähig, aber das hat der Leser beim ersten Mal auch schon bemerkt). Naja, und weil May halt so naiv und tollpatschig - was an sich ja lustig sein könnte, hier aber doch etwas übertrieben wurde und in Kombination mit ihrer Naivität eher nervig wirkt - ist, wird der Leser nicht wirklich warm mit ihr. Tja, und dann ist da noch das, was ich eben schon angeschnitten habe: Die anfangs fehlende Ermittlungsarbeit. Man wird erst einmal sehr lang in Mays Leben eingeführt und es dauert eine ganze Weile, bis man herausfindet, was denn jetzt nun der Fall ist, und ob sie daran arbeiten wird und so weiter. Und als es dann endlich so weit ist, ermittelt May nicht wirklich, sondern stolpert, wie schon gesagt, nur über ihre Hinweise. Auch an Spannung fehlt es "May Bee"; zwar ist es hin und wieder schon interessant, aber wirklich der Knaller ist das Buch hier nicht.  Enttäuschend finde ich hier ebenso, dass vieles ungeklärt bleibt, und das Buch dann so im Nachhinein immer noch merkwürdig wirkt und vieles keinen Sinn ergibt. Und wie ebenfalls schon erwähnt, soll das Buch wohl lustig sein, allerdings wirkt der Humor meistens nur aufgesetzt, einzig Tusnelda oder Tuh hat es mir angetan. Die ein bisschen verrückte Pyromanin war dann doch für den einen oder anderen Lacher bei mir verantwortlich und wahrscheinlich wäre das Buch um einiges besser gewesen, wenn sie die Protagonistin gewesen wäre. Dass das Buch bereits der letzte Teil der Trilogie ist, habe ich allerdings auch erst gemerkt, als ich das gelesen habe. Es lässt sich also ziemlich unabhängig von den anderen Bänden lesen, wobei man dann doch vielleicht einige Startschwierigkeiten hat, da die Geschichte in der Fantasiewelt "Kujai" spielt, in der so einiges anders ist als in der realen Welt. Fazit: Ein vielversprechender Klappentext, der auf ein lustiges Buch hoffen lässt. Leider trifft es der Humor nicht so ganz und durch einige offene Fragen am Ende wirkt die Geschichte ein bisschen seltsam. Die Protagonistin ist sehr nervig, wohingegen ihre Freundin Tuh sich beim Leser beliebt machen kann. Trotz einigen kleinen Stellen, an denen es mal ein bisschen spannend wird, lässt das Buch in diesem Punkt doch eher zu wünschen übrig. 2,5/5 Sterne.

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  • Eine wirklich skurrile Story

    May Bee
    Kristin84

    Kristin84

    28. May 2015 um 22:02

    Zum Inhalt: Was machst du, wenn dein geliebter Kater wegläuft und der einzige Mann, der interessant sein könnte, von dir gerettet werden muss und dann wieder verschwinden? Diese Frage stellt sich gerade May. Um mal auf andere Gedanken zu kommen, kommt die neue Mission gerade richtig: May soll den unbeliebten Konsul Bolaire wiederfinden. Doch was zunächst wie eine durchgeplante Aktion startet, endet im totalen Chaos. Am Schluss startet May statt mit einem C3-Team mit ihrer etwas durchgeknallten Freundin Tuh die Suche nach dem Konsul, die für die beiden einige Überraschungen bereit hält. Und die sind nicht nur positiver Natur... Meine Meinung: Dieses Buch ist das erste Buch, das ich von dem Autor gelesen habe. Als erstes ist mir beim Lesen aufgefallen, dass der Schreibstil des Autors wirklich gut ist. Man ist ja immer etwas skeptisch, wenn man von einem weniger bekannten Autor, der in einem Self-Publishing-Verlag veröffentlicht, ein Buch liest. Hier war die Skepsis aber nicht angebracht. Tomas Maidan weiß definitiv, wie man schreibt. Man stolpert nicht durch die Geschichte oder muss Sätze mehrfach lesen, um sie zu verstehen. Das ist hier definitiv nicht der Fall. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Jedoch ist die Fantasie des Autors nicht so ganz meins. Die Geschichte ist wirklich sehr skurril und nicht wirklich jedermanns Sache. Was auch teilweise auf die Charaktere abgefärbt hat. Am besten gefiel mir der Hauptcharakter May - wahrscheinlich deswegen, weil sie noch am "normalsten" ist. Bei ihrer Freundin Tuh sah das schon etwas anders aus. Nicht, dass sie nicht auch irgendwie sympathisch war, aber für mich war sie einfach zu schräg. Ganz zu schweigen von den restlichen Charakteren - absolut crazy. Wirklich eine "Beziehung" zu den Charakteren in der Art, dass ich mit ihnen mitgefiebert und mitgefühlt habe, ist leider nicht entstanden. Was wohl einerseits an den vorgenannten Gründen lag, andererseits vielleicht auch daran, dass es sich bei "MAY BEE" um den dritten Band einer Trilogie handelt. Man kann zwar dieses Buch auch ohne die Vorgänger lesen, aber ich würde eher davon abraten. Mir kam es nämlich so vor, dass - wenn ich die Vorgänger-Bände gelesen hätte - auch besser in die Geschichte reingekommen wäre und wohl auch die Charakter besser verstanden hätte. Was aber trotz allem wohl nichts daran geändert hätte, dass die Story nicht ganz mein Geschmack war. Meiner Meinung nach hat der Autor hier ein Buch geschaffen, dass ziemlich skurril ist und nicht wirklich die breite Masse anspricht. Was ich schade finde, denn der Autor kann wirklich gut schreiben. Vielleicht sollte er sich mal an einem "normalen" Roman oder Thriller versuchen. Ich kann mir gut vorstellen, das sowas bestimmt gut bei den Lesern ankommt. Mein Fazit: Schreibstil super, Idee zu skurril! Aber für Fans solcher verrückten Stories vielleicht ein richtiger Leckerbissen - für mich war es leider nichts. 

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  • Die Beatles in Wacken oder wie Alice Mordor durchwanderte...

    May Bee
    Madame_Poe

    Madame_Poe

    27. May 2015 um 14:55

    Und der Rausch begann...  ISBN : 978 -3 - 7347 - 82299 Kurz zum Inhalt : Mays Leben ist verzwickt: Erst haut ihr Kater Lou ab, dann rettet sie den falschen Mann vor dem Bus - und zu allem Unglück arbeitet sie auch noch bei der Polizei von Kujai, einer echten Gurkentruppe. In diesem Paralleluniversum regieren Hektik, Stress und Idiotie. Schließlich bekommt May die saure Gurke unter den klebrigen Fällen: Sie muss Konsul Bolaire finden, einen korrupten Widerling, der bei einem Jagdausflug auf dem Land verschwunden ist. Man sagt, dort draußen würde eine Drogenbaronin ihre Pillen an die Bienen verfüttern. Mysteriös. Entnervt von Bürokratie und Beamtenmief bricht May einzig mit ihrer Freundin Tuh auf; einer durchgeknallten Kioskbesitzerin, die mit bengalischen Experimenten und der Laune einer rollenden Zitrone dafür sorgt, dass der Fall zum bunten Trip wird. Hinter Mauern aus Honig - zwischen bösen Bienen und magischen Pilzen - entdecken die beiden Entsetzliches. Zum Glück lernt May den schüchternen Jo kennen, der so romantisch die Krümel der Butter-Hörnchen wegwischen kann. Wird es den Drei gelingen, die Honig-Hölle zu versalzen? "MAY BEE" ist der letzte Band der Anoje - Trilogie, dem die Romane "IM KESSEL" und "TAUBENSCHLAG" vorangingen. Beide Romane sind mir bisher unbekannt. Ich sage bisher, da sie unmittelbar nach der letzten Seite von "MAY BEE" auf meine Wunschliste gewandert sind. Mich hat es nicht wirklich gestört, dass ich vorab die beiden anderen Bücher nicht gelesen habe. Der Einstieg ins Buch fiel mir nicht schwer, ganz im Gegenteil. Mittlerweile sieht mein Buch aus, als hätte ich es auf dem Trip mit May und Tuh dabei gehabt, was im Grunde ja der Fall war. Stifte, Textmarker und Post its ohne Ende kamen zum Einsatz, denn dieses Buch ist gespickt mit Hinweisen auf Musik, Literatur, Personen und Ereignissen aus unserem Leben, denen man nachgehen und zu denen man eigene Recherchen anstellen kann. Himmlisch. Die 300 Seiten gleichen einer Wanderung durch Alice´s Wunderland, bei der wir hin und wieder einen Zug aus Absolems Pfeife nehmen dürfen, mit einem Abstecher durch Mordor, stets die persönlichen Stärken und Schwächen erforschend und allen Gefahren trotzend, die in Wacken endet. Heavy Metal pur und ich liebe es. So skurril und schnodderig die Figuren, besonders Tuh, daher kommen mögen, so können sie die Leser nur spalten. Meiner Meinung nach, sollte man die beiden nicht oberflächlich abtun, denn wie so oft, lohnt sich stets ein zweiter Blick... Man kann so viel entdecken, wenn man unvoreingenommen bleibt !!! Mit Tuh würde ich bis ans Ende der Welt gehen und darüber hinaus. Sie ist der (zugegeben, etwas andere) Samwise Gamdschie in Mays Leben. Unterschiede ziehen sich bekanntlich an und jeder benötigt einen Menschen im Leben, der auch mal anderer Meinung ist, einen dazu bringt die eigene Wohlfühlzone zu verlassen und über den Tellerrand zu blicken, denn oftmals lösen sich so einige Probleme mehr oder weniger von allein. May ist umgeben von Idiotie. Wenn man mehr oder weniger auf sich allein gestellt ist, scheint es unumgänglich zu wissen, wer man ist und was man will. Den nötigen Tritt in den Hintern verpassen sich die beiden bei Bedarf gegenseitig ;) "Im Leben hatte man immer zwei Möglichkeiten: rechts oder links. Hin oder her. Raus oder rein. " - Was dieses Buch betrifft, gibt es keine zwei Möglichkeiten - man MUSS es einfach lesen. Dieses Buch bringt alles mit, das einen grandiosen Actionfilm ausmacht und hätte, wenn es verfilmt würde, einen unschlagbaren Soundtrack !!!

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  • Leserunde zu "MAY BEE: Der Honig-Trip" von Tomas Maidan

    May Bee
    TomasMaidan

    TomasMaidan

    Es gibt ja bereits eine kleine Runde von Leuten, die MAY BEE zur Probe lesen. Wer nun hinzukommen möchte, der ist jetzt herzlich eingeladen, den Trip von May und Tuh in das mysteriöse Honig-Schloss mitzuerleben. MAY BEE ist Krimi, Märchen, Rock and Roll. Die junge Kommissarin May bricht zusammen mit ihrer Freundin Tuh auf, hinter Mauern aus Honig und zwischen magischen Pilzen einen verzwickten Fall zu lösen. Würde mich sehr freuen, wenn man hier gemeinsam auf die Reise durch mein Buch gehen könnte! Tomas Maidan

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    • 55
  • Ein sehr skurriles Buch, für mich leider zu verrückt

    May Bee
    Sulevia

    Sulevia

    18. May 2015 um 14:22

    Cover: Das Cover ist sehr schlicht aber trotzdem schön gemacht, auch der Zusammenhang zu Titel und Inhalt ist gegeben. Inhalt: Jungkommissarin May bekommt die saure Gurke unter den verzwickten Fällen: Sie muss Konsul Bolaire finden, einen korrupten Widerling, der auf dem Schloss Taubenschlag verschwunden ist. Man sagt, dort draußen würde eine Drogenbaronin ihre letzten Pillen an die Bienen verfüttern. Mysteriös. Entnervt von Bürokratie und Beamtenmief bricht May nur mit ihrer Freundin Tuh auf; einer durchgeknallten Kioskbesitzerin, die mit bengalischen Experimenten und der Laune einer wandelnden Zitrone dafür sorgt, dass der Fall zum bunten Trip wird. Zwischen bösen Bienen und magischen Pilzen entdecken die beiden Entsetzliches. Zum Glück lernt May den schüchternen Jo kennen, der so romantisch die Krümel der Butter-Hörnchen wegwischen kann. Wird es den Drei gelingen, die Honig-Hölle zu versalzen? MAY BEE ist Märchen, Krimi, Rock and Roll. In einer Welt voller Bullen machen May und Tuh die Fliege - und entdecken, dass man auch im Alleingang die Richtigen retten kann. Pop-Abenteuer mit schrägen Bienen. Meinung: Für diese Rezension habe ich mit Abstand am längsten gebraucht, immer wieder habe ich abgebrochen und doch noch einen Tag darüber nachgedacht. Ich wollte das Buch eigentlich schon abbrechen, weil es einfach so gar nicht meins war. Viel zu skurril und zu sehr ausgeschmückt, es passiert lange einfach kaum was, es war langweilig. Aber dann ca. ab Kapitel 15 wurde es spannender, darum habe ich auch weiter gelesen. Und gut wars - mit jedem Kapitel kam mehr Spannung rein. Leider aber trotzdem zu bizarr und zu viel umschrieben. Der Schreibstil ansich ist aber sehr angenehm und flüssig zu lesen. May habe ich mit der Zeit ins Herz geschlossen, Tuh allerdings bis zum Ende nicht, sie ist mir einfach zu schrill, sie redet viel aber nie etwas mit Sinn dahinter. Mit ihrer Art komme ich gar nicht klar. Genau wie die anderen Charaktere, die in dem Buch noch vorkommen. Mir einfach zu verrückt. Das gesamte Buch ist einfach abgedreht. Es gibt sicher genug, denen so etwas gefällt, mir nur leider gar nicht. Duch das ganze skurrile war es leider auch verwirrend. Nur die Spannung nach einiger Zeit war gut gemacht, der Grund wieso ich nicht abgebrochen habe, ich wollte wissen wie es weiter geht und das Ende hat mir auch wirklich sehr gefallen. Fazit: Mich hat das Buch leider nicht überzeugen können, die Idee ist toll nur die Umsetzung gefällt mir nicht.

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  • Nur eine Kurzmeinung

    May Bee
    lilaRose1309

    lilaRose1309

    17. May 2015 um 10:04

    Das Buch klang vielversprechend, aber ich habe es abgebrochen. Das ist mir alles zu abstrus. Irgendwie sind anscheinend bis auf die Protagonistin alle irgendwie durchgeknallt. Die eigentliche Geschichte  an sich nicht schlecht, aber die Umsetzung gefällt mir nicht so wirklich. Auch der Schreibstil ist ganz gut und lässt sich flüssig lesen. Aber wie gesagt, absolut nicht meins, schade. Aber ich denke, die Meinungen bei einem Buch gehen immer auseinander und ein Autor kann nicht jeden Geschmack treffen. Wünsch trotz allem viel Erfolg.

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  • May Bee - Tomas Maiden

    May Bee
    Zaramee

    Zaramee

    15. May 2015 um 12:13

    Meine Meinung: Zuerst einmal muss ich sagen, dass dieses Buch sich wirklich abhebt vom Mainstream. Es ist eine abenteuerliche, skurile, humoristische, manchmal märchenhafte und dennoch kantige Geschichte, deren Hauptcharakter, Kommissarin May, besonders liebenswert ist. Im Gesamten wirkt es nicht etwa kitschig, vielmehr muss man sich hier wirklich auf den Mix zwischen Realität und Fantasie einlassen um diese wie ich finde verrückte Reise in vollen Zügen miterleben zu können. Sicher ist es nicht jedermann Geschmack, aber mich hat gerade die Tatsache, dass es eben so anders ist besonders begeistert! Das ist das schöne bei noch unbekannten Autoren und Erstlingswerken, sie sind immer wieder für eine Überraschung gut und in diesem Fall für eine wirklich positive Überraschung! Auf meiner Webseite gibts noch mehr Infos zum Buch und ein exklusives Interview mit den Charakteren des Buch, schaut mal vorbei :) http://lisakatharinabechter.jimdo.com/2015/05/15/buchblog-may-bee-von-tomas-maiden/

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  • Sehr skurril, aber echt witzig!

    May Bee
    Buecherdrache-Hannah

    Buecherdrache-Hannah

    12. May 2015 um 20:24

    Zuerst war ich etwas skeptisch, da May und die Welt in der sie lebt, doch sehr skurril sind. Zusammen mit ihr arbeiten bei der Polizei fast nur Männer, und die haben alle eine Macke. Es war sehr lustig, diese Stellen zu lesen und zu wissen, was May von ihren Kollegen so hält. Tuh, May Freundin ist ebenfalls etwas durchgeknallt, allerdings auf sympathische Weise. Die beiden sind mir im Laufe des Buches immer sympathischer und vertrauter geworden, ihre Macken fallen einem nicht mehr so stark auf. Der Fall, mit dem May betraut wird, ist sehr geheimnisvoll. Ein verschwundener Politiker, aber niemand will nach ihm suchen. Das Schloss im Wald jagt allen Angst ein und keiner wagt sich nach dort draußen. Außer May, die zusammen mit Tuh diesem Ort einen Besuch abstattet. Und das, obwohl sie eigentlich ein ausgebildetes Polizei-Team dabei haben sollte. Ab hier wird es erst richtig spannend und skurril! Die Menschen dort haben etwas zu verheimlichen, das Schloss blutet Honig und seltsame Bienenschwärme machen die Nächte unsicher. Bis die beiden wissen, was hier vor sich geht, geraten sie in die ein oder andere verzwickte Situation. Manche sind so verrückt, das man schon lachen muss. Oder habt ihr schon mal von baumgroßen, lila Drogenpilzen gehört? Der Schreibstil des Autors ist zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig, aber relativ schnell findet man sich ein und kann den Rest des Buches flüssig lesen. Auch an die Charaktere muss man sich, wie bereits erwähnt, erstmal gewöhnen. Der Krimiaspekt kommt gegen Ende erst richtig durch. May bekommt die Chance, im Schloss zu schnüffeln und findet seltsame Dinge... Befreiungsaktionen und eine Flucht, von der keiner weiß ob sie glücken wird; Spannung gibt es am Ende definitiv nicht zu wenig! Fazit Ein etwas anderer Krimi, der mir aber sehr gut gefallen hat. Nach anfänglichen Schwierigkeiten kommt man schnell in die Geschichte und fiebert dann bis zum Ende mit. Die Charaktere sind zwar ein bisschen verrückt, aber doch sehr sympathisch. Es ist auf jeden Fall mal eine Abwechslung von den typischen Fantasybüchern und bestimmt auch von den meisten Krimis.

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  • Meine Meinung

    May Bee
    Blutmaedchen

    Blutmaedchen

    12. May 2015 um 07:10

    Der Klappentext verrät es schon ein wenig: In "MAY BEE" wird es abenteuerlich skuril! Man taucht als Leser in eine Welt ein, über die man ziemlich viel munkeln kann. Der Handlungsort Kujai-City ist eine Mischung zwischen Fantasie und typischem Großstadtgetümmel. Die Hauptprotagonistin May sagt hier herrsche kühle Hektik, grauer Wahnsinn, urbane Idiotie und die Innenstadt würde einem Hochsicherheitstrakt gleichen. Eindringlinge hätten es schwer hier rein zu kommen. Außerdem gibt es einen Tempel, in dem noch Gladiatorenkämpfe stattfinden. Es wird also von allem etwas geboten. In dieser bunten Welt lebt May, die gerade schwer mit sich zu kämpfen hat. Ihr geliebter Kater Lou ist weggelaufen und an ein Liebesleben braucht sie gar nicht erst zu denken. Die angehende Polizeihauptkommissarin wird auch in ihrem Job sehr stark gefordert und muss sich mit hochnäsigen, arbeitsscheuen und vorallem korrupten Kollegen herumärgern. Und dann wird ihr noch der unangenehmste Fall aufs Auge gedrückt, den man sich vorstellen kann. Sie soll den verhassten Konsul Fredrick Bolaire, von dem keiner mehr denkt, dass er noch lebt, draußen auf Schloss Taubenschlag finden. Es heißt an diesem Ort lebt eine Drogenbaronin, mit der nicht zu spaßen ist. Ein Einsatzteam zusammenzustellen gestaltet sich sehr schwierig und statt Hilfe bekommt sie von ihren Kollegen nur kritische Blicke und Verfahrensandrohungen, also beschließt sie kurzerhand mit ihrer besten Freundin Tuh - einer mehr als schrillen Kioskbesitzerin - alleine aufzubrechen und sich dem Fall anzunehmen. Es beginnt eine wahnwitzige, unterhaltsame und gefährliche Reise ins Unbekannte - ein Höllentrip, der humorvollen Sorte. Der Einstieg fiel mir nicht ganz so leicht, da ich mir die Umgebung kaum vorstellen konnte. Eine korrupte Stadt und mitten drin eine Frau, die irgendwie nicht so ganz dort hinein passt und manchmal recht teilnahmslos und unerschrocken wirkt. Sie wird harsch kritisiert und geht auf nichts davon wirklich ein - dabei ist all diese Kritik nur Schall und Rauch! Da ist es kein Wunder, dass ihre beste Freundin eine schrille Persönlichkeit ist, die von Gesetzen weniger hält und der stets etwas anderes einfällt, um aufzufallen. Tuh ist die Kioskbesitzerin der Grünen Nixe und May's liebste Anlaufstelle, wenn sie wieder eine Auszeit von der Idiotie braucht. Tuh lebt laut, schrill, skuril und sobald sie den Mund aufmacht wirft sie mit schnoderriger Liebenswürdigkeit und Leichtigkeit um sich, das man automatisch grinsen muss. Sie bringt es ungeschönt, aber unglaublich witzig auf den Punkt und ist völlig gechillt. Ich mochte sie sofort. Durch Tuh wacht auch May auf und der erste teilnahmslose Eindruck zerstreut sich sofort. Der Autor hat eine Welt erschaffen, die voller verrückter Dinge ist. Es gibt viele tierische Vergleiche, bei denen man schmunzeln kann. Die Ausdrucksweise von Maidan denkt um viele Ecken und weiß immer zu verblüffen. Dieser Krimiroman ist gespickt mit Fantasie, Wortwitz und die Protagonisten treffen auf eine drogenverzerrte Realität, bei der einem schonmal die Luft wegbleiben kann. Ich mochte May und Tuh sehr gerne. Die Dialoge der beiden hatten auch in ernsten Situationen großen Unterhaltungswert und waren für mich die Highlights des Buches. Das Tempo ist recht abwechslungsreich, mitreißend und manchmal verdammt rasant.  In diesem Honigkessel steckt auch ein kleiner Schuss Liebe, der recht dünn und unaufdringlich erzählt wird und so manches Mal für Verwirrung sorgt, was vorallem an dem Protagonisten Jo liegt. Er ist schüchtern, irgendwie ängstlich und der Baronin untergeordnet. Seit dem ersten Auftauchten spukt er in May's Kopf herum ohne groß die Haupthandlung zu stören. Ich finde Tomas Maidan hat einen ganz guten Ausgleich zwischen verrückten Elementen und kriminellen Handlungen geschaffen, in den sich auch so eine Schwärmerei gut eingefügt hat. "MAY BEE" ist eine unterhaltsame, saukomische, psychedelische Krimijagd mit vielen Gurkenvergleichen, Zitronengesichtern und einer ordentlichen Portion klebrigem Honig. Der Einstieg ist vielleicht ein wenig unsanft, aber trotzdem unterhaltsam voller verrückter Protagonistin. Besonders Tuh konnte mir mit ihrer lapidaren Art gefallen. Mit May und Tuh wird es auf keinen Fall langweilig.

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  • Skurril und unterhaltsam, stellenweise aber verwirrend

    May Bee
    traumbuchfaenger

    traumbuchfaenger

    09. May 2015 um 10:58

    May ist Polizistin in Kujai und ihr neuster Auftrag ist die Ermittlung im Fall des verschwundenen Konsuls Bolaire. Alle Hinweise deuten auf das Schloss der Baronin Tanabe hin und so macht May sich gemeinsam mit ihrer Freundin Tuh auf den Weg, um der Sache auf den Grund zu gehen. Doch was sie erwartet, sind aggressive Bienen. Pilze mit drogenähnlicher Wirkung, eine durchgeknallte Baronin und jede Menge Honig. May ist sympathisch, kann aber auch über komische Gedanken nachgrübeln, die mich zum Schmunzeln gebracht haben, aber auch für Verwirrung sorgen können. Manchmal war ich mir nicht sicher, ob sie das, was sie sagt und denkt, auch wirklich so meint oder ob sie wieder nur ihren Gedanken nachhängt und fantasiert. Trotzdem war das Erleben der Geschichte durch ihre Sicht angenehm und sie gehört auch noch zu den relativ normalen Charakteren.  Tuh zum Beispiel ist so bizarr, dass es schon wieder amüsant ist. Sie haut einen Spruch nach dem anderen raus ohne dass dabei etwas sinnvolles zustande kommt, doch das macht sie lustig, erheiternd und irgendwie auch besonders, denn dadurch hebt sie sich von anderen Buchcharakteren ab.  Die Freundschaft zwischen May und Tuh ist auf gewisse Weise ironisch und unterhaltsam, da Tuh die Polizei, zu der May gehört, eigentlich nicht wirklich ausstehen kann und sie auch nicht müde wird, dies immer mal wieder zu erwähnen.  Der Schreibstil hat mir gut gefallen. Es wird mit viel Humor geschrieben, so dass es durchweg amüsant und unterhaltsam ist. Trotzdem war ich an manchen Stellen verwirrt, da ich mir manchmal nicht ganz sicher war, ob etwas wirklich passiert oder ob eine Situation nur mit einer Metapher oder ähnlichem ausgeschmückt wird. Ich hoffe, ihr versteht, was ich meine.  Das erste Drittel des Buches fand ich dafür, dass so wenig passiert ist, ein wenig zu ausführlich. In dem ersten Drittel versucht May ihr Team für die Mission zusammenzustellen und ihre Angelegenheiten im Polizeibüro zu regeln, doch da es dabei relativ wenige spannende Momente gibt, kann es passieren, dass man als Leser das Interesse verliert. Sobald May und Tuh sich dann aber auf die Reise zum Honigschloss machen, wird es wieder aufregender und es passieren allerhand skurrile Dinge.  Das Cover ist auf den Inhalt der Geschichte abgestimmt und gefällt mir gut. Auf dem Cover ist eine Biene zu sehen und die Bienen spielen in der Geschichte immer wieder eine entscheidende Rolle. 

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  • chaotisch, witzig und originell

    May Bee
    Adora

    Adora

    07. May 2015 um 10:20

    Beschreibung: Jungkommissarin May bekommt die saure Gurke unter den verzwickten Fällen: Sie muss Konsul Bolaire finden, einen korrupten Widerling, der auf dem Schloss Taubenschlag verschwunden ist. Man sagt, dort draußen würde eine Drogenbaronin ihre letzten Pillen an die Bienen verfüttern. Mysteriös. Entnervt von Bürokratie und Beamtenmief bricht May nur mit ihrer Freundin Tuh auf; einer durchgeknallten Kioskbesitzerin, die mit bengalischen Experimenten und der Laune einer wandelnden Zitrone dafür sorgt, dass der Fall zum bunten Trip wird. Zwischen bösen Bienen und magischen Pilzen entdecken die beiden Entsetzliches. Zum Glück lernt May den schüchternen Jo kennen, der so romantisch die Krümel der Butter-Hörnchen wegwischen kann. Wird es den Drei gelingen, die Honig-Hölle zu versalzen? MAY BEE ist Märchen, Krimi, Rock and Roll. In einer Welt voller Bullen machen May und Tuh die Fliege - und entdecken, dass man auch im Alleingang die Richtigen retten kann. Pop-Abenteuer mit schrägen Bienen. Meinung: In den ersten Kapiteln war ich noch skeptisch was mich erwarten würde. Doch mit der Zeit kam ich gut in das Buch rein und es gab viele Stellen an denen ich grinsen musste. Es lässt sich super gut und flüssig lesen und in null komma nichts war ich durch. Diese Mischung aus Krimi, Fantasy und Humor war einfach nur super und sehr erfrischend. Die Story war einfach nur abgedreht und die Charaktere unglaublich skurril aber genau das hat das Buch ausgemacht. Nicht nur die Charaktere sind gut beschrieben, auch die Welt wurde in vielen schönen Details sehr gut rübergebracht.Auch der Klappentext verspricht erheiternde Lesestunden und ich finde ihn auf jeden Fall sehr passend für das Buch. Das Cover passt auch wie die Faust aufs Auge und in einem Buchladen hätte ich das Buch bestimmt wegen dem Cover in die Hand genommen. Die Kapitel hatten alle eine angenehme Länge (ich hasse es mitten in einem Kapitel aufzuhören). Aber das Buch punktet nicht nur mit dem Humor, nein auch die Spannung bleibt nicht zu kurz. Ich finde, dass es alles in allem ein sehr gelungenes Buch ist und ich es nur weiterempfehlen kann.

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  • Schrill, schnoddrig, liebenswert

    May Bee
    loralee

    loralee

    26. April 2015 um 20:14

    Schnodderige Dialoge, schrille Welten, sympathische Hauptfiguren: Dieses Buch ist perfekt für Liebhaber psychedelisch humoristischer Romane. Die angehende Polizeikommissarin May lebt in der Fantasiestadt Kujai City. Sie hat sehr zu kämpfen: mit dem Verschwinden ihres Katers Lou, mit ihren arbeitsfaulen und korrupten Kollegen, und mit ihrem ganz persönlichen Chaos - und dass, wo sie doch eine ausgesprochene Perfektionistin ist. Dies mag auch der Grund sein, warum sie völlig unbedacht und spontan einen Fall übernimmt, der sie garantiert in Schwieigkeiten bringen wird. Der Autor entführt uns in seine wundersam bunte und skurrile Welt voller mannshoher halluzinogener Pilze, Schlössern aus Honig und Killerbienen. Seine Welt ist so fantasievoll beschrieben, dass ich mich immer wieder gerne überraschen lasse, welches Wunderwesen mir als nächstes begegnet. Es handelt sich hier aber bei weitem nicht um ein weichgezeichnetes Märchen! Diese Welt ist spitz und kantig - eine Mischung aus harter Realität und Fantasie. Tomas Maidan bewegt sich mit seinem Buch eher auf der hässlichen Seite des urbanen Lebens, die bar jeder Ethik und Moral ist. Dennoch sind die meisten Menschen, die in ihr leben absolut liebenswert, allen voran Kommissarin May. Neben May, lernen wir ihre Freundin Tuh kennen. Eine sehr schräge Frau, die in ihrer eigenen schrägen Welt lebt und eigentlich keinen sinnvollen - nein - nachvollziehbaren Satz zustande bekommt. Dennoch lernen wir sie als verlässliche Freundin kennen, die mit May durch Dick und Dünn geht wenn andere ihr schon längst den Rücken zugekehrt haben. Dann gibt es noch Jo, einen geheimnisvollen Mann, der wie aus dem Nichts in Mays Leben tritt und ihr in den ungewöhnlichsten Situationen über den Weg läuft. Diese Figur ist leider nicht ausreichend ausgearbeitet, um gegen die beiden schillernden und starken Persönlichkeiten May und Tuh zu bestehen. Da es sich hier um den dritten Teil eine Reihe handelt, mag es sein, dass Jo in den vorherigen Bänden mehr Raum bekommen hat. (Band eins und zwei habe ich nicht gelesen). Die Stärken des Romans sind eindeutig seine ausgeprägten Wortspiele und die bildhafte Beschreibungen des Honigschlosses und der allgemein düsteren Stimmung. Leider störten mich die Wortfehler und Brüche in der Chronologie der Geschichte. Fazit: Dieses Buch ist ein Rohling. Einerseits ist es ungewöhlich und bewegt sich eindeutig abseits des Mainstream, was ich äußerst positiv finde. Auf der anderen Seite ist es stilistisch noch ausbaufähig. Ich ziehe an dieser Stelle den Hut vor Indipendent Schriftsteller*innen, die so etwas fantastisches zuwege bringen.

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