Tomas Maidan Taubenschlag

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Inhaltsangabe zu „Taubenschlag“ von Tomas Maidan

Ist der Teufel eine Frau? Tagsüber brütet Anoje am Schreibtisch. Ihre Chefin sagt, sie wäre ein Täubchen. Doch nachts übernimmt sie den härtesten Job, den Madames Tirade zu bieten hat: Sie bildet die Gladiatoren in den Katakomben aus. Als sich die Nachtstadt verfinstert, quälen Anoje dunkle Träume: Schleicht ein Messerstecher durch die Gänge? Ihre Rivalin Susan, eine gefährliche Kämpferin, würde am liebsten den schwächlichen Jo erledigen. Um ihn vor dem Kessel zu retten, plant Anoje die Flucht. Erst schmiedet sie eine Gruppe von mutigen Frauen um sich, dann ziehen alle auf das verfallene Schloss Taubenschlag. Dort findet Anoje eine neue Liebe - und räumt mit alten Feinden auf. Wären da nur nicht diese bösen Träume... TAUBENSCHLAG ist ein Mystery-Thriller mit schlagkräftigen Elementen. Eine moderne Schauergeschichte, die das Märchen vom schwachen Geschlecht gründlich auf den Kopf stellt.

Ein sehr origineller Mystery-Thriller!

— LadyMoonlight2012
LadyMoonlight2012

Nach Startschwierigkeiten ein super Buch.

— SunnysBuecherschloss
SunnysBuecherschloss

Schwerer Einstieg und leider nicht ein Fall. Zu lange Passagen ohne Spannung und zu übertrieben...

— anra1993
anra1993

Der Einstieg ohne Kenntniss der Vorgeschichte fiel mir schwer, aber alles in allem ein überzeugender Mystery-Thriller

— Nirena
Nirena

leider gar nicht mein Fall!

— Jennis-Lesewelt
Jennis-Lesewelt

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  • Gelungener Mystery-Thriller

    Taubenschlag
    MellisBuchleben

    MellisBuchleben

    22. August 2017 um 14:47

    Das Cover zeigt eine Frau, die im Begriff ist, asiatische Kampftechnik anzuwenden. Die Szene ist in Schwarz und Violett gehalten. Es passt sehr gut zur Geschichte, da auch hier Kämpfe ausgetragen werden und die Farbe violett eine Rolle spielt.  Ich brauchte einige Zeit, um in die Geschichte zu finden, aber dann wurde es spannend und es gab überraschende Wendungen, die mir gefallen haben.  Mit den Protagonisten konnte ich mich zwar nicht wirklich identifizieren, trotzdem gefiel mir im Großen und Ganzen die selbstbewusste Frauenpower. Vor allem der Konkurrenzkampf zwischen Anoje und Susan, einer weiteren Kämpferin, wurde gut dargestellt. Des Weiteren war für mich die Entwicklung von Anoje zu sehen, was ich gut fand.Negativ aufgefallen sind mir die zahlreichen Rechtschreibfehler. Ungeachtet dessen haben mir die einzelnen Handlungselemente gut gefallen, aber mir fehlten ab und zu Überleitungen und der Zusammenhang bzw. der rote Faden in der Gesamthandlung. Verbindungsstücke waren meiner Ansicht nach z. T. nicht vorhanden. Vielleicht hätte man einige Ideen mehr ausbauen und mit der Handlung dann besser verbinden können. Ferner fand ich die Namen Jo und Flo etwas unglücklich gewählt, weil mich das zeitweise verwirrt hat und ich (obwohl es sich um eine Frau und einen Mann handelt) erst nach einer Weile festgestellt habe, dass das zwei verschiedene Charaktere sind. Ich denke allerdings, dass das mein persönliches Problem war und mache dem Autoren dafür natürlich keinen Vorwurf. Ich möchte es nur anmerken. Wichtig zu erwähnen ist noch, dass es sich bei "Taubenschlag" um die Fortsetzung von Sandra Maidans "Im Kessel" handelt. Ich kenne den ersten Teil nicht. Es wird in der Handlung von "Taubenschlag" zwar manchmal auf frühere Ereignisse Bezug genommen, aber ich bin auch ohne Kenntnis des ersten Bandes gut mit diesem Buch zurecht gekommen. Insgesamt ist "Taubenschlag" also ein gelungener Mystery-Thriller, bei dem mir manchmal der rote Faden fehlte. Dafür gibt es sehr gute vier Herzen von mir.

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  • Rezension - Tomas Maidan - Taubenschlag

    Taubenschlag
    LadyMoonlight2012

    LadyMoonlight2012

    17. February 2015 um 13:17

    Der Vorgängerband hat mir schon recht gut gefallen, dieses Buch hat mich aber wirklich überrascht. Es handelt sich um einen sehr originellen Mystery-Thriller, der mit viel Spannung aufwarten kann. Einige Situationen lassen mich leicht verwirrt zurück - sind für meinen Geschmack vielleicht etwas zu mysteriös - ansonsten ist die Geschichte aber gut strukturiert. Mein Lieblingscharakter ist tatsächlich die ziemlich unberechenbare, jederzeit gewaltbereite Susan. Ich kann nicht einmal genau sagen, warum. Sie hat einfach eine sehr interessante Persönlichkeit. Man kann den Roman auch lesen, ohne den ersten Band zu kennen. Ich würde das aber nicht empfehlen. Ich glaube, dass es besser ist, vorher alle Hintergründe zu kennen und nicht einfach unvorbereitet in Anojes Geschichte einzutauchen. Wenn ich ihre Vorgeschichte nicht kennen würde, wäre mir Anoje ehrlich gesagt teilweise sehr unsympathisch gewesen. Der erste Teil bietet auch einen kleinen Einblick in Jos Gedanken und Gefühle. Das habe ich bei "Taubenschlag" etwas vermisst. Ansonsten hat mir die Fortsetzung aber richtig gut gefallen! Der Schreibstil ist angenehm, fesselnd und bildlich. Der Roman bietet viel Abwechslung und kommt komplett ohne langweilige oder stereotype Charaktere aus. Wer Lust auf eine schaurige Geschichte mit starken weiblichen Protagonisten hat, ist mit diesem Buch daher bestimmt gut beraten!

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  • Eine tolle Story

    Taubenschlag
    SunnysBuecherschloss

    SunnysBuecherschloss

    07. February 2015 um 19:11

    Klappentext:  Ist der Teufel eine Frau? Tagsüber brütet Anoje am Schreibtisch. Ihre Chefin sagt, sie wäre ein Täubchen. Doch nachts übernimmt Anoje den härtesten Job, den Madames Tirade zu bieten hat: Sie bildet die Gladiatoren in den Katakomben aus. Als sich die Nachtstadt verfinstert, quälen Anoje dunkle Träume: Schleicht ein Messerstecher durch die Gänge? Ihre Rivalin Susan, eine gefährliche Kämpferin, würde am liebsten den schwächlichen Jo erledigen. Um ihn vor dem Kessel zu retten, plant Anoje die Flucht. Erst schmiedet sie eine Gruppe von mutigen Frauen um sich, dann ziehen alle auf das verfallene Schloss Taubenschlag. Dort findet Anoje eine neue Liebe - und räumt mit alten Feinden auf. Wären da nur nicht diese bösen Träume... Meine Meinung: Das Cover zum Buch hat mir auf Anhieb gut gefallen, auch der Klappentext war für mich vielversprechend. Leider bin ich dann nicht ganz so gut in die Story um Anoje hinein gekommen, da ich (wie mir dann später aufgefallen ist) den ersten Teil noch nicht kenne. (Werde ich aber garantiert nachholen.) Der Schreibstil des Autors gefällt mir wirklich gut und sobald ich meine anfänglichen Schwierigkeiten überwunden hatte kam ich dann recht gut in die Geschichte hinein, was unter anderem auch wirklich mit am Schreibstil des Autors gelegen hat. Anoje selbst war mir von Beginn an sympathisch auch wenn mir eine gewisse Distanziertheit anfänglich zu schaffen gemacht hat, aber das hat sich im Laufe des Buches gelegt und sie ist mir wirklich ans Herz gewachsen. Das Buch war wirklich spannend und dunkel, wie ich es mir bereits nach dem Klappentext erhofft hatte, auch das Setting gefällt mir sehr gut. Auch erotische Elemente werden eingebracht, auch das ist dem Autor gut gelungen.  Zu viel möchte ich euch natürlich nicht verraten, denn ihr sollt das Buch ja selbst lesen. Ich würde euch aber wirklich empfehlen den ersten Teil (Im Kessel: Schachmatt durch die Dame im Spiel) zuerst zu lesen, dann kommt ihr besser in das Buch. Ich hoffe, dass ich euch von "Taubenschlag" überzeugen konnte und danke Tomas Maidan für das Rezensionsexemplar.

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  • Taubenschlag

    Taubenschlag
    anra1993

    anra1993

    28. January 2015 um 22:49

    Meine Meinung Ich finde, dass sich der Klappentext ziemlich gut anhört und er hatte mich neugierig gemacht, da hier das weibliche Geschlecht die Machtposition inne hat. Das Cover finde ich jetzt nicht unbedingt berauschen. Zwar passen die dunkle Farben gut zu der Handlung, jedoch ist es mir einfach zu schlicht. Der Einstieg in die Handlung fiel mir sehr schwer. Laut Autor soll man das Buch gut verstehen, wenn man den ersten Teil nicht gelesen hatte, jedoch war das für mich gar nicht so. Ich habe ewig gebraucht, bis ich verstanden habe, um was es genau geht und wer die ganzen Personen sind. Und bis ich dann mal etwas drin war, war schon 1/3 des Buches vorüber. Mich hatte auch etwas gestört, dass es zwischendurch immer mal Verweise auf Buch eins gab. Jedoch brachte mir das als Leser des zweiten Buches nichts, da ich ja den ersten Teil nicht gelesen hatte. Die Verweise hätte ich weggelassen oder eine kleine Erläuterung dazu in die Fußzeile geschrieben. Die Handlung an sich war okay. Mal wieder etwas anderes, was ich so noch nicht gelesen hatte. Dass hier das weibliche Geschlecht die Macht inne hatte, fand ich auch mal ganz erfrischen, allerdings hatte ich oft das Gefühl, dass auch genau das, das negative widerspiegelt. Irgendwie waren die Frauen ständig nackt, grauenvoll und gewältig. Für mich ging da leider das "Ich stelle die Frau in den Vordergrund" nach hinten los. Für mich war die Frau dann doch eher niedrig dargestellt. Extrem bemängeln muss ich leider die Rechtschreibung und die Grammatik. Jeden kann einmal ein Fehler unterlaufen. Allerdings waren es hier zu viele. So bin ich auf Sätze, wie Als Anoje den letzten Schwall über Flos linke Brust flieen ließ, sah sie, wie Flos Wangen glänzten. gestoßen. Ich finde, dass es sich hierbei um einen sehr offensichtlichen Fehler handelt, den selbst ein ungelernter Korrekturleser finden kann. Ich finde es traurig, dass man unkorrigierte Bücher auf den Markt stellt und somit auch unfair für den Käufer. Allerdings habe ich erfahren, dass eine überarbeitete Auflage nun auf dem Markt ist. Wie diese zu lesen ist, kann ich euch hier an der Stelle leider nicht sagen. Manchmal ist mir auch aufgefallen, dass ein Satz nicht so richtig dazu passt. Das habe ich zum Beispiel auf Seite 255 gefunden: Madames linker Schuh schoss jetzt in einem wütenden Bogen fort. Sie zappelte heftig in den Beinen der Gewürgten. Theoretisch gehören die Beine Flo und die Gewürgte ist Madame. Wie kann es sein, dass Madames Beine sie selbst würgen? Das habe ich nicht ganz so verstanden. Das Buch ist auf jeden Fall für diejenigen geeignet, die gerne etwas über Gewalt lesen und denen das nichts ausmacht. ich möchte auch anmerken, dass zwar viele negative Punkte hier anklang gefunden haben, jedoch beziehen die sich auf die Version, die ich vom Autor bekommen habe und somit nicht auf die überarbeitete Version und daher solltet ihr euch auf jeden Fall selbst ein Bild vom  Buch machen. Danke an dieser Stelle noch einmal, an Tomas Maidan.

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  • Ein Buch das nicht für jeden was ist..

    Taubenschlag
    Kaoru-chan

    Kaoru-chan

    27. January 2015 um 06:53

    Das Cover zeigt eine in leichtem lila gehaltene Asiatin, die in Kampfstellung ist. Der Rest drum herum ist einfach nur schwarz. Dadurch kommt die Frau nochmal richtig zur Geltung. Gefällt mir wirklich sehr gut und ist auch passend zur Story.  Anoje ist anfangs eher eine schüchterne, ruhige aber doch irgendwo auch ein wenig arrogante Person. Zumindest kommt es bei mir so rüber. Sie arbeitet im Tempel des Lichts und bildet die Gladiatoren aus. Es ist mir wirklich schwer gefallen mit Anoje richtig warm zu werden, auch wenn sich das zum Ende des Buches ein wenig geändert hatte. Die Geschichten der anderen Charaktere - zum Beispiel von Susan - hätten mich auch sehr interessiert, aber das ging leider ein wenig unter. Was ich wirklich doch ein wenig schade finde. Trotzdem muss ich sagen, dass diese Story auf jeden Fall etwas interessantes hatte und es auch sehr gut zu lesen war. Es waren nur ein paar kleinere Fehler noch zu finden, das war vollkommen okay und hat auch den Lesefluss nicht gestört. Leute die mit viel Gewalt nicht so klar kommen, sollten die Finger von dem Buch lassen, denn die Gewalt ist in "Taubenschlag" wirklich sehr viel vorhanden. Und es fehlt ein kleiner Ausgleich zu dieser Brutalität. Alles in allem möchte ich "Taubenschlag" 3 Schmetterlinge geben, denn die Story ist wirklich etwas eigenes und irgendwie auch was besonderes, aber eben nicht für jedermann.

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  • Taubenschlag

    Taubenschlag
    Jeanny842

    Jeanny842

    19. January 2015 um 12:28

    Inhalt: Anoje arbeitet neuerdings in Madames Tempel des Lichts. Ihr Aufgabe ist unter anderem starke Kämpfer für den Kessel, in dem es Kämpfe bis zum Tod gibt, auszusuchen. Doch alle trauen ihr diese Aufgabe nicht zu, sie nennen sie einfach Täubchen und finden sie sei zu schwach für diesen Job. Susan hasst Sie sogar und möchte Sie loswerden doch Anoje hat ihr Ziel ganz klar vor Augen. Meine Meinung: Erst mal möchte ich mich ganz herzlich bei dem Autor bedanken dass ich das Buch lesen und rezensieren durfte Ich muss zugeben mir fiel die Zusammenfassung des Inhalts ein wenig schwer. Vielleicht muss man den ersten Teil gelesen habe aber ich hatte lange Probleme zu sehen um was es genau in der Geschichte gehen soll, welches Ziel Anoje nun überhaupt anstrebt. Das ließ sich für mich erst zum Ende des Buches überblicken. Leider finde ich aber auch da dass ich nicht genau sagen kann was mir die Geschichte nun erzählen wollte. Es ist zum größten Teil sehr brutal und man sollte schon Nerven haben um es zu lesen, mir fehlte ein bisschen was zum Gegensatz, etwas dass etwas lieblicher ist als die Gewalt in dem Buch. Dennoch muss ich aber auch sagen dass mir der Schreibstil sehr gut gefällt, ich hatte keine Probleme alles deutlich zu sehen, es fehlte mir auch nicht an Details und ich habe auch das Gefühl das die Charaktere an sich gut ausgearbeitet waren. An Spannung hat es mir auch nicht gefehlt und die Story hat meiner Meinung nach wirklich viel Potenzial. Fazit: Wenn es ein klein wenig Ausgleich zu der Gewalt gäbe, die Story ausgefeilter und aussagekräftiger wäre und vor allem das Ende vielleicht ein wenig aufschlussreicher würde mir das Buch besser gefallen. So muss ich leider sagen dass es zwar nicht schlecht ist, ich es aber kein zweites Mal lesen würde.

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  • Man sollte die Vorgeschichte kennen

    Taubenschlag
    Nirena

    Nirena

    08. January 2015 um 19:46

    Mir ist der Einstieg in die Handlung wirklich schwer gefallen. Auch wenn es heißt, man könne dieses Buch unabhängig vom ersten Teil "Im Kessel" lesen, rate ich im Nachhinein davon ab, denn anfangs konnte ich mich kaum orientieren. Mit dem Verlauf der Handlung werden die Geschehnisse aber klarer, auch wenn man mitunter den Eindruck gewinnt, dass Tomas Maidan um seinen roten Faden ringen musste. Der Schreibstil ist sehr einnehmend, gut lesbar und schafft eine nahezu mystische Stimmung - aufgrund dessen ist der Lesefluss auch gut, denn der Schreibstil lässt den Leser das Buch wirklich genießen. Die Charaktere hätten teilweise etwas tiefergehend sein können, gerade von Susan hätte ich gern mehr erfahren, aber sie sind bildhaft, sympathisch und tragen die Geschichte gut. Auch wenn auf dem Umschlag pauschal "Roman" steht, haben wir es hier mit einem dunklen, mystischen Thriller zu tun, der eine ganz eigene Welt zeichnet und dadurch den Einfallsreichtum des Autors erkennen lässt. Trotz meiner Einstiegsschwierigkeiten hat mich die Handlung gut unterhalten und mitgenommen und ich zur Vervollständigung werde ich mir sicher beizeiten die Vorgeschichte in "Im Kessel" noch zu Gemüte führen.

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  • zähe Handlung mit vielen Fehlern...

    Taubenschlag
    Jennis-Lesewelt

    Jennis-Lesewelt

    20. December 2014 um 10:06

    Zunächst einmal möchte ich mich herzlich beim Autor bedanken, der mir das Buch als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. Leider konnte mich das Buch überhaupt nicht überzeugen. Es fing schon damit an, dass ich mich überhaupt nicht in die Handlung einfinden konnte und mich deshalb ziemlich durch die Geschichte durchquälen musste. Den Schreibstil des Autors fand ich sehr gewöhnungsbedürftig. Ich kann mir vorstellen, dass viele Leser diesen Schreibstil besonders gut finden, mir bleibt er aber eher negativ in Erinnerung. Was mich hier aber am meisten gestört hat, waren die vielen Rechtschreibfehler. Der Roman ist voll mit Fehlern, Buchstabendrehern, falschen Satzzeichen und Sätzen, die keinen Sinn ergeben. Es kam mir so vor, als wenn direkt die Rohfassung des Romans veröffentlicht wurde, ohne dass vorher nochmal rüber geguckt wurde. Das macht einem das flüssige Lesen unmöglich. Insgesamt konnte mich das Buch also nicht überzeugen. Schade, weil die Idee an sich schon Potenzial gehabt hätte. Leider kann ich euch das Buch also nicht empfehlen.

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  • [ Rezension ] Taubenschlag

    Taubenschlag
    Nelly87

    Nelly87

    28. November 2014 um 17:38

    Inhalt Die Welt wird von Frauen regiert. Männer haben nur noch den Zweck, bei Gladiatorenkämpfen für das Publikum möglichst unterhaltend ihr Leben zu lassen. Das ganze Imperium wird von einer Frau geleitet, die alle nur "Madame" nennen. Ganz neu in ihrem Mitarbeiterstab ist die anfangs schüchterne Anoje, die tagsüber mit Madame im Büro ihr Dasein fristet und nachts in den Katakomben des Anwesens neue Gladiatoren aussucht und ausbildet. Doch Anoje hat nicht vor, auf ewig nur im Hintergrund zu agieren und so von allen nur "Täubchen" nennen zu lassen. Sie plant einen Umsturz der gegebenen Strukturen und gibt dafür alles. Cover Das Cover zeigt in einem lilanen Ton gehalten eine Asiaten in Kampfhaltung. Das Cover erinnert etwas an ein Manga. An sich passt das Cover ganz gut zur Geschichte, allerdings hab ich die Hauptperson Anoje mir nicht so kampfbereit vorgestellt, sondern eher schüchtern und verhalten. Das hat mir gefallen Als mich der Autor fragte, ob ich das Buch gerne rezensieren möchte, hat mich vor allem die Geschichte interessiert. Ich meine, wieviele Bücher sehen schon mal in den Frauen das stärkere Geschlecht, dem sich alle Männer unterwerfen??? Auch die Idee mit den Gladiatorenkämpfen fand ich mal was anderes. Vor allem kennt man dieses Thema meist nur im Zusammenhang mit einem historischen Romanen. Daher war es zwar ein nicht so neues Setting in einer völlig neuartigen Umgebung. Mit dem letzten Viertel des Buches konnte ich mich eigentlich ganz gut anfreunden. Es wurde spannend und ganz am Schluss gab es dann auch noch eine einigermaßen unerwartete Wendung. Dann mochte ich auch endlich die Protagonistin Anoje, mit der ich mich anfangs schwer tat, da sie mir etwas zu arrogant rüber kam. Als sie dann aber endlich anfängt zu handeln, wurde sie mir immer sypmathischer. Das hat mir nicht gefallen Leider muss ich sagen, dass die negativen Punkte bei diesem Buch überwiegen. Mir fiel der Einstieg in die Geschichte unglaublich schwer und auch beim Schreiben dieser Rezension tat ich mir unglaublich schwer, die kurze Inhaltsangabe zu schreiben, da ich immer noch nicht so ganz mit der Handlung klar komme. Ewig lang dachte ich, es stellt sich überhaupt keine Handlung mehr ein. Dabei hat Tomas Maidan auch einen ganz eigenen Schreibstil, der bestimmt bei vielen Lesern positiv in Erinnerung bleibt, mit dem ich mir persönlich aber sehr schwer tat. Auch die Charaktere, die im Buch auftauchen, sind die meiste Zeit etwas blass. Gerade Susans Charakter und ihre Geschichte hätten mich brennend interessiert. Das größte Mankopunkt aber, der mir wirklich das ganze Buch versaut hat, sind die unglaublich vielen Rechtschreibfehler, die sich von vorne bis hinter durch das Buch ziehen. Nicht nur fehlende oder überflüssige Satzzeichen fallen extrem auf oder verdrehte Buchstaben. In dieser Geschichte finden sich Sätze, die überhaupt keinen Sinn ergeben. Als Beispiel folgendes Zitat von Seite 28: "Du kannst ihm sagen, dass du bist, das Sozialprogramm bist." Auch wurde konsequent durch das ganze Buch "Miene" falsch geschrieben. Das Wort kam so oft, dass ich nachher selbst verunsichtert war und tatsächlich die richtige Schreibweise gegoogelt habe. Man könnte wirklich meinen, dass das Buch in seiner Rohfassung zum Verlag gewandert ist und dann ohne nochmals von einem Lektor gelesen worden zu sein, auf den Markt geworfen wurde. Durch diesen Umstand wird es einem auch unmöglich gemacht, das Buch flüssig zu lesen. Fazit Wegen der wirklich guten Idee und dem Umstand, dass dies Teil 2 einer Reihe ist und ich nicht weiß, in wie weit es erforderlich wäre, den ersten Teil zu kennen, gebe ich zwei Sterne.

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  • 3,5 Sterne für einen soliden Mysterythriller

    Taubenschlag
    Nenatie

    Nenatie

    Inhalt Anoje, von allen nur Täubchen genannt, arbeitet in Madames Tempel der Lichter. Tagsüber sitzt sie am Schreibtisch und sammelt neue Ideen um die Kämpfe die im Kessel, einer unterirdischen Arena, statt finden spannender zu gestalten. Abends bildet sie die Gladiatoren zum kämpfen aus. Nur einen Gladiator möchte sie unbedingt retten: Jo. Was keiner ahnt: Anoje hat ihre ganz eigenen Pläne und zudem verbirgt sich in ihr noch ein großes Geheimnis. Meinung Die Inhaltsangabe hat sich sehr vielversprechend angehört, eine Welt in der Frauen, die sehr an Amazonen erinnern, das sagen haben, eine unterirdische Arena und interessante Kämpfe. Also Spannung und Action. Es war auch alles da, nur etwas anders als erwartet. Die Welt fand ich sehr interessant, alles wurde zwar etwas vage beschrieben aber gerade genug, um sich ein ganz eigenes Bild machen zu können. Ein bisschen mehr Infos zur Geschichte der Welt hätte ich mir gewünscht, ich mag sowas einfach. Der Großteil des Buches spielt im Tempel der Lichter und den dazugehörigen Katakomben, in denen die Gladiatorinnen leben und trainieren. Es gibt auch männliche Gladiatoren doch diese werden immer nur als Nebencharaktere erwähnt, bis auf Jo. Die Geschichte beginnt mit einer längeren Vorstellung, alles braucht ein bisschen bis es in Gang kommt. Es passieren viele Dinge die man nicht ganz einordnen kann, am Schluss dann aber zu einem guten Gesamtbild führen, wenn man sich dann noch an die Hinweise vom Anfang erinnern kann. Ab und an war auch nicht ganz klar was real ist und was geträumt wurde. Es gibt viele Verbindungen die erst nach und nach klar werden und man weiß nie was als nächstes kommen wird, was die Spannung steigert. Die Charaktere sind alle sehr unterschiedlich und werden zu Beginn kurz vorgestellt. Anoje ist die Hauptperson und ich konnte mich mit ihr nicht wirklich anfreunden. Auch wenn viel aus ihrer Sicht erzählt wird bleibt doch ein gewisser Abstand. Ich konnte ihr Handeln auch nicht immer nachvollziehen, erst am Schluss wird klarer was in ihr vorgeht. Mit Flo konnte ich mich schon besser anfreunden, sie war cool und hatte ihre ganz eigene Art die Dinge anzugehen. Die selbstbewusste Frauenpower der Charaktere gefiel mir ganz gut. Der Schreibstil war zu Beginn etwas holprig, wurde dann aber schnell besser. Der Autor nutzt viele Bilder und Metaphern, dadurch kann man sich die Welt besser vorstellen. Alle Elemente für sich genommen fand ich sehr toll und unterhaltend, ab und an hat aber dann doch ein roter Faden gefehlt und, wie schon gesagt, wird dem Leser erst gegen Ende klar was eigentlich lost ist. Hier hätte man einige Szenen noch ausbauen können und sanftere Übergänge zwischen den Kapiteln schaffen können. Der Roman hat mich gut unterhalten, auf Grund des Klappentextes hab ich ein bisschen mehr Horror erwartet. Der Leser bekommt eine interessante Welt mit einer Protagonistin, die dem Leser nicht sympathisch sein muss damit die Geschichte funktioniert! 3,5 Punkte, die auf 4 aufgerundet werden.

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    • 2
    lord-byron

    lord-byron

    20. November 2014 um 12:26
  • Taubenschlag

    Taubenschlag
    -Anett-

    -Anett-

    04. November 2014 um 20:10

    Ich kam nur sehr schlecht anfangs in das Buch rein, ich hatte mir irgendwie etwas ganz anderes vorgestellt. Aber die Idee der Gladiatorenkämpfe fand ich mal ganz gut. Anoje arbeitet als Assistentin für Madame Sandra, sie soll die Kämpfe interessant gestalten. Madame Sandra regiert ihre Organisation mit straffer Hand, die unter anderen auch von Susan unterstützt wird. Dieser ist Anoje ein Dorn im Auge. Wie gesagt kam ich sehr schlecht rein, alles wurde so sehr erklärt, aber richtig was passiert ist nicht. Hatte das Gefühl, dass mir mehr die Gegebenheiten erklärt wurden, und ich fragte mich, wann es denn zur eigentlichen Story kam. Hinzu kam noch, dass Kapitel beendet wurden, und ich mich fragte, wie es denn nun weiter ging, aber irgendwie wurden die Sachen nicht richtig aufgeklärt, ich hatte immer das Gefühl, es fehlt noch was. Zum Ende klärte sich dann einiges auf und ab der Mitte etwa wurde das Buch auch spannender und nahm so langsam Fahrt auf - so bekam auch ich mehr Lust darauf. Das Cover passt perfekt zur Geschichte und auch der Titel taucht immer wieder auf und ist eigentlich perfekt, wenn man es erst einmal weiss. Mit Anoje konnte ich nicht so richtig warm werden - ich hab keine Ahnung, woran es liegt, sie kam mir immer recht naiv vor, auch wenn sie zum Ende des Buches doch recht zulegte und so langsam auch mir sympatischere Züge annahm. Man hatte das Gefühl, der Autor selbst ist ab ca. Mitte des Buches mehr in Fahrt gekommen - am Ende hätte ich gerne noch mehr gelesen. Wenn man sich erst einmal durch die ersten etwas zähen Kapitel durchgerungen hat, ist man doch in einer spannenden und fesselnden Geschichte, die es auch wert war zu lesen. Trotzdem mag ich nicht mehr als 3 Bücher vergeben, auch nicht zuletzt aufgrund der vielen Rechtschreibfehler, die den Lesefluss etwas ausbremsten.

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