Tomas Sedlacek

 4.5 Sterne bei 18 Bewertungen

Alle Bücher von Tomas Sedlacek

Tomas SedlacekDie Ökonomie von Gut und Böse
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Die Ökonomie von Gut und Böse
Die Ökonomie von Gut und Böse
 (17)
Erschienen am 16.09.2013
Tomas SedlacekLilith und die Dämonen des Kapitals - Die Ökonomie auf Freuds Couch
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Lilith und die Dämonen des Kapitals - Die Ökonomie auf Freuds Couch
Tomas SedlacekBescheidenheit - für eine neue Ökonomie
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Bescheidenheit - für eine neue Ökonomie
Bescheidenheit - für eine neue Ökonomie
 (0)
Erschienen am 25.02.2013
Tomas SedlacekBescheidenheit - Für eine neue Ökonomie
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Bescheidenheit - Für eine neue Ökonomie
Bescheidenheit - Für eine neue Ökonomie
 (0)
Erschienen am 01.02.2013
Tomas SedlacekDie Ökonomie von Gut und Böse
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Die Ökonomie von Gut und Böse
Die Ökonomie von Gut und Böse
 (0)
Erschienen am 25.05.2012
Tomas SedlacekBescheidenheit
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Bescheidenheit
Bescheidenheit
 (0)
Erschienen am 01.02.2013
Tomas SedlacekEconomics of Good and Evil
Bei diesen Partnern bestellen
Amazon
Economics of Good and Evil
Economics of Good and Evil
 (0)
Erschienen am 01.07.2011

Neue Rezensionen zu Tomas Sedlacek

Neu
Wortsalats avatar

Rezension zu "Die Ökonomie von Gut und Böse" von Tomas Sedlacek

Die Ökonomie abseits des bekannten Tellerrandes
Wortsalatvor 2 Monaten

Das Buch gliedert sich in zwei Teile, der erste geht auf die historischen und religiösen Wurzeln der Ökonomie ein und erzählt von seiner bisherigen Entwicklung. Irrsinnig interessant, aufwendig und fabelhaft recherchiert, - lehrreich

Der zweite Teil führt die Diskussion über das Modell der heutigen Ökonomie weiter: Bestandskraft von Glaubensgerüsten, Illusion von Zahlen als absolute Wahrheit der Gegenwart, vermeintliche Prognosen.. und, und, und (ich möchte nicht zuviel verraten). 

Der Autor regt eine ganzheitliche Betrachtung der ursprünglich interdisziplinären Wissenschaft an und belegt das mit jeder Buchseite so eindringlich und nachvollziehbar, dass es einem wie Schuppen von den Augen fällt: Wieso mathematische Formeln unzureichend sind, um eine gesamte Volkswirtschaft abbilden zu können. Wieso Prognosen nur Schall und Rauch sind. Der Bezug zwischen der Ökonomie und der Moral. Der Autor besticht durch Weitblick, der den meisten engstirnigen Ökonomen verwehrt bleibt und lässt das Wesen der Ökonomie im neuen Gewand erscheinen. 

Wenn es nur mehr solcher Bücher gäbe!

Kommentieren0
3
Teilen
M

Rezension zu "Die Ökonomie von Gut und Böse" von Tomas Sedlacek

Rezension zu "Die Ökonomie von Gut und Böse" von Ingrid Proß-Gill
Mario_Veraguthvor 4 Jahren

Vorab sei angemerkt, dass im Gegensatz zu manch eher populärwissenschaftlich und damit auf leichtere Zugänglichkeit ausgelegtem Werk, der Autor über einige trockene Textpassagen nicht hinwegtäuschen kann. Was zwischen den Geschichts- und Religionserzählungen steht, nämlich die famosen Interpretationen, Erklärungen und Auslegungen, lohnt die Durststrecken aber allemal.

Die ersten 2 Drittel des Buches sind größtenteils nach dem Schema aufgebaut, dass nach dem Zitieren einer historischen, philosophischen oder religiösen Quelle diese auf ihre ökonomische Relevanz und Schlüssigkeit abgeklopft, gedeutet, erläutert und mitunter auf die potentielle Bedeutsamkeit und Anwendbarkeit in der heutigen Welt untersucht wird. Wobei Ideen wie Schuldenerlass, das einmalige Ernten von Feldern, um armen und benachteiligten Menschen zu ermöglichen, an Nahrung zu kommen, regelmäßige und rigorose Schuldenschnitte, Kontrolle des Geldwesens und der generelle Aufruf zu mehr Ethik im finanziellen Gebaren zu den positiven Aspekten der Geschichtsschreibung beziehungsweise diversen Religionsschriften zählen. Mitunter ist die Auslegung auf unbedingt wirtschaftliche Belange etwas weit hergeholt, was der guten Grundidee, in Geschichtsbüchern, Bibel, Koran, Thora und artverwandten Schriften nach Abschnitten zu suchen, die den Zweck haben, nachhaltiges und gerechtes Wirtschaften zu vermitteln, aber nicht abträglich ist. Mitunter kann altes, in Vergessenheit und damit haarscharf nicht verlorengegangenes Wissen in seiner Renaissance Enormes bewirken. Es erstaunt und amüsiert, wie es der Autor versteht mit unterhaltsamen Auslegungstaktiken in, unter anderem, jahrtausendealten ägyptischen Schriften mitunter makroökonomische Hinweise zu entdecken.

Die erklärenden Passagen über verschiedene Unterscheidungen, Entwicklungen und Begriffe des Wirtschaftslebens kann man mögen und genau lesen, muss man aber nicht, vor allem weil es ohne rudimentäre Grundkenntnisse in der jeweiligen Disziplin dann doch dezent knifflig ist den Kontext immer zu erfassen, ohne das eine oder andere Quäntchen Zeit zum zweitmaligen, festigenden durchlesen zu investieren.

Je näher das Buch dem eigenen und dem Ende der Geschichte in Form von Gegenwart kommt, desto mitreißender wird der Erzählfluss, da einige Augenöffner auf den geneigten Leser warten und mehr eigene Ideen des Autors mit einfließen, der bisher primär aus vorgegebenen Quellen schöpfte und im letzten Gang sogar gegen seine eigene Disziplin zu Felde zieht. Es gebührt ihm dafür Respekt, Kritik an einer Wirtschaft,  deren Fahnenträger er Kraft all seiner Tätigkeitsfelder selbst ist, zu üben. Was aus dem „homo oeconomicus“  werden wird, bleibt abzuwarten und es stimmt doch nachdenklich, dass ein kompetenter Denker wie Sedláček zu einer eher negativen Zukunftsprognose tendiert.

Das Fehlen eines Lösungsansatzes kann insofern nicht angekreidet werden, als dass der Autor, wäre er im Besitz eines solchen, vermutlich der einzige oder Teil einer Handvoll Auserwählter weltweit wäre, die dessen habhaft werden könnten. Und insofern sich selbst gegenüber fahrlässig selbstlos wären, diesen heiligen Gral der Geldzirkulation offen heraus zu posaunen, ohne Eigennutz als wichtige Konstante miteinzubeziehen. Es geht schließlich immer noch um Wirtschaft.

Kommentieren0
9
Teilen
WildRoses avatar

Rezension zu "Die Ökonomie von Gut und Böse" von Tomas Sedlacek

Rezension zu "Die Ökonomie von Gut und Böse" von Ingrid Proß-Gill
WildRosevor 6 Jahren

Wahnsinnig spannend, wahnsinnig informativ, einfach wahnsinnig gut: Dieses Buch sollte man gelesen haben, wenn man sich für die Menschheit interessiert! Ich bin immer noch begeistert von der Thematik, die extrem fesselnd dem Leser nahegebracht wird. Wirklich nur großartig! Ich würde mir mehr Sachbücher dieses Schlags wünschen - denn dieses Buch war kein bisschen trocken oder langweilig, sondern mitreißend und fantastisch geschrieben. Habe wirklich viel gelernt.

Kommentieren0
4
Teilen

Gespräche aus der Community

Neu

Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

Community-Statistik

in 34 Bibliotheken

auf 3 Wunschlisten

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Buchliebe für dein Mailpostfach

Hol dir mehr von LovelyBooks