Children of Blood and Bone – Goldener Zorn

von Tomi Adeyemi 
3,8 Sterne bei238 Bewertungen
Children of Blood and Bone – Goldener Zorn
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Sehr gute Geschichte mit einem starken Hintergrund!

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Dieses Buch ist die größte Entäuschung 2018 und der Hype ist völlig überbewertet. In ein paar Jahren wird es das nächste Twilight sein.

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Inhaltsangabe zu "Children of Blood and Bone – Goldener Zorn"

Sie töteten meine Mutter.

Sie raubten uns die Magie.

Sie zwangen uns in den Staub.

Jetzt erheben wir uns.

Zélies Welt war einst voller Magie. Flammentänzer spielten mit dem Feuer, Geistwandler schufen schillernde Träume, und Seelenfänger wie Zélies Mutter wachten über Leben und Tod. Bis zu der Nacht, als ihre Kräfte versiegten und der machthungrige König von Orïsha jeden einzelnen Magier töten ließ. Die Blutnacht beraubte Zélie ihrer Mutter und nahm einem ganzen Volk die Hoffnung.

Jetzt hat Zélie eine einzige Chance, die Magie nach Orïsha zurückzuholen. Ihre Mission führt sie über dunkle Pfade, wo rachedurstige Geister lauern, und durch glühende Wüsten, die ihr und ihrer treuen Löwenesse alles abverlangen. Dabei muss sie ihren Feinden immer einen Schritt voraus sein. Besonders dem Kronprinzen, der mit allen Mitteln verhindern will, dass die Magie je wieder zurückkehrt …

Der internationale Bestseller! Große Kinoverfilmung bereits in Arbeit bei Fox 2000 ('Twilight', 'Das Schicksal ist ein mieser Verräter')

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783841440297
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:624 Seiten
Verlag:FISCHER FJB
Erscheinungsdatum:27.06.2018

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Rezensionen und Bewertungen

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    Garakhoias avatar
    Garakhoiavor 3 Tagen
    Kurzmeinung: Sehr gute Geschichte mit einem starken Hintergrund!
    Erstklassiger Debutroman

    Ich fand das Buch sehr sehr gut. Die Charaktere sind alle ganz besonders ausgearbeitet. Jeder hat seine Eigenarten und jeder Charakter handelt hier meiner Meinung nach sehr nachvollziehbar. Es gibt viele Plottwists, wodurch die Story sehr lebendig und spannend zu lesen ist. Die Geschichte wird aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt, wodurch man, gerade mit den Hauptcharakteren wahnsinnig mitfiebert. Was mich an diesem Buch aber am allermeisten überrascht hat, war die Gestaltung der Welt. Und zwar nicht nur die Umgebung an sich, sondern auch die Menschen und die Geschichte in der Welt. Es gibt keine Logikfehler (zumindest ist mir keiner aufgefallen) und das finde ich für einen Debut-Roman schon eine wahnsinnig starke Leistung! Also von mir, eine Absolute Empfehlung.

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    Lissy77s avatar
    Lissy77vor 9 Tagen
    Kurzmeinung: Spannende, teils brutale Fantasy Geschichte in einer magischen Welt
    Children of Blood and Bone

    Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, da man ihm ja wirklich kaum entkommen kann. Und ich muss sagen, dass es meine Erwartungen zum größten Teil auch erfüllt hat.

     

    Der Auftakt in die Geschichte der Maji hat für mich viel Interessantes und Neues mit sich gebracht und die Welt die Tomi Adeyemi hier erschaffen hat, fand ich großartig. Die Hauptcharaktere mochte ich bis auf Inan auch sehr gerne und ich fand es spannend mit ihnen durchs Land zu reisen. Teilweise ist die Geschichte ganz schön brutal, was man vielleicht vorab wissen sollte, da es sich um ein Jugendbuch handelt.

     

    Mir persönlich haben auch die Karte und die Auflistung der einzelnen Clans am Anfang des Buches gut gefallen, auch wenn die Clans selbst nur zu einem kleinen Teil im Buch vorkommen. Aber dies kann sich ja im zweiten Teil noch ändern...

     

    Was mir nicht so gut gefallen hat, sind die Liebesbeziehungen. Diese haben auf mich eher den Eindruck gemacht, dass sie sein müssen, weil man dies in einem Jugendbuch erwartet. Da hätte ich gut drauf verzichten können. Zumindest auf die von Zélie. Aber dies sollte niemanden daran hindern das Buch zu lesen.


    Von mir auf jeden Fall eine Leseempfehlung für diese spannende, magische Fantasy Geschichte.

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    Felinecatycatvor 14 Tagen
    Kurzmeinung: Dieses Buch ist die größte Entäuschung 2018 und der Hype ist völlig überbewertet. In ein paar Jahren wird es das nächste Twilight sein.
    Schönes Cover und nichts dahinter!

    Children of Blood and Bone hatte so viel Potential gehabt. Aber für mich keines davon erfüllen können. Dabei habe ich wirklich versucht es zu mögen. Ehrlich... ich bin mit einer positiven Einstellung ans Lesen gegangen und habe es schon als ein neues Lieblingsbuch für mich selbst markiert. Die Fantasywelt, die auf der nigerianischen Kultur basiert und das Magiesystem haben mich erst auf dieses Buch neugierig gemacht. Auch die Tatsache, dass alle Figuren in diesem Buch farbig sind und das es Fans von „Avatar-Der Herr der Elemente“ ansprechen würde, hat mich auch sehr angesprochen. Aber. Aber. Aber. Letztendlich war dieses Buch nur eine große Enttäuschung und das aus vielen Gründen: 1. Der Schreibstil. Für einen monatelangen New York Times Bestseller hätte ich einen fließenden und schönen Schreibstil erwartet. Doch viel zu oft haben sich Sätze wiederholt und es klang nicht flüssig. Es wirkt an manchen Stellen unbearbeitet und man kann lesen, dass es das erste Buch von Tomi Adeyemi ist. 2. Die Handlung. Ohne zu Spoilern, aber jetzt mal ganz ehrlich zu viele Sachen waren vorhersehbar gewesen. Auch hier hätte ich mehr erwartet. Die Kapitel von Zélies und der Prinzessin Amari waren meistens nur Wiederholungen voneinander. Die Perspektive von Inan war zu Beginn die Interessanteste, aber auch hier würde es an der Hälfte komisch. Viele der Handlungsstrenge auch aus dem Grund vorhersehbar, weil ich vieles schon tausendfach in anderen Büchern gelesen habe. 3. Ach und die Liebe *seufz* Schön zu Beginn kann man gleich erahnen welche Pärchen am Ende entstehen. Und ganz ehrlich die Liebesbeziehungen wirkten sehr erzwungen und sehr gehetzt. Einfach unnatürlich. Jetzt mal ganz ehrlich warum die Liebesbeziehungen hetzten, wenn die Autorin noch 2 weitere Teile geplant hat. Urghh... 4. Zélie Ja viele unserer Lieblingscharaktere machen dumme Fehler und handeln nicht richtig. Aber Zélie... ist da von ganz besonderer Sorte. Ich konnte sie nicht ausstehen. 5. Avatar- Der Herr der Elemente Dieses Versprechen, dass es eine Mischung aus dem Film Black Panther und Avatar- Der Herr der Elemente ist, hat mich an dieses Buch erst gelockt. Und dann hat mich Zuviel aus dem Buch an die Serie erinnert. Wahrscheinlich ist das nur meine Meinung, aber das Buch hat mich etwas zu sehr an die Serie erinnert. Das Gute an Children of Blood and Bone: - war mitunter der böse König, weil man seine Gedanken und Gründe nachvollziehen konnte. - das Cover ist unbeschreiblich schön und deswegen 1 Stern Fazit: Das Buch ist völlig überbewertet. Ich bin mir sicher, dass in einigen Jahren das Gleiche, wie mit Twilight passieren wird.

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    LillianMcCarthys avatar
    LillianMcCarthyvor 18 Tagen
    Kurzmeinung: Genial! Unbedingt lesenswert!
    Wieso ihr dieses Buch lesen müsst!

    Der erste Band von Tomi Adeyemis Children of Blood and Bone-Reihe, Goldener Zorn, ist aktuell in aller Munde. Falls ihr das Buch noch nicht gelesen habt, sage ich euch heute, wieso ihr das schnellstens tun solltet!

    Die Autorin

    Tomi Adeyemi ist genauso alt wie ich und ich kann nur sagen: Hut ab! Die Amerikanerin hat nigerianische Wurzeln, was sie einfach dafür legitimiert ein Buch wie Children of Blood and Bone zu schreiben. Wen das noch nicht überzeugt, der braucht sich nur ihre Reaktion beim Auspacken des ersten Druckexemplars anzusenden. Dann weiß man, wie sehr ihr dieses Buch am Herzen liegt. Das kann also nur gut sein.

    Afrika

    Es gibt viel zu selten Bücher, die in Afrika spielen, seltener gibt es Bücher, die sich gleichzeitig auch noch mit der afrikanischen Kultur auseinandersetzen und noch seltener gibt es Bücher, die das nicht in einen durch und durch problematischen Kontext setzen. Children of Blood and Bone gehört zu dieser super seltenen Sorte und bedient sich einer Fantasywelt, die an die westafrikanische Kultur und Mythen angelehnt ist. Da schlägt mein Geografie-im-Nebenfach-mit-Schwerpunktsetzung-afrikanische-und-orientalische-Kulturen-Herz ganz doll ins Klopfen und ich habe mich wahnsinnig über die Umsetzung gefreut. An jeder Ecke gab es was zu entdecken und das war so schön.

    Nicht nur ein Fantasyroman

    Children of Blood and Bone ist nicht nur ein Fantasyroman. Das ist bei einem Jugendbuch generell ja weniger der Fall, denn andere Faktoren, wie Liebe, Freundschaft und Familie sowie die Suche und Entwicklung der eigenen Persönlichkeit spielen da immer mit hinein. Das meine ich jedoch gar nicht. Die afrikanische Kultur wurde nicht nur in einem Fantasysetting verpackt, Tomi Adeyemi setzt sich darüber hinaus auch sehr kritisch mit rassistischen Fragestellungen auseinander, die immer wieder durchblitzen, jedoch nie präsent im Fokus stehen. Eine schöne Themenverteilung, finde ich.

    Die Charaktere

    Ich LIEBE diese Charaktere alle abgöttisch. Allen voran Zélie, die einfach nur super stark und badass und gleichzeitig so herzensgut ist. Aber besonders auch alle anderen Charaktere waren keinesfalls blass und hatten alle einen ganz eigenen und wiedererkennbaren Charakter. Allein Inan, der Kronzprinz von Orisha, bereitete mir einige Sorgen, denn seine Handlungen waren an einigen Stelleb wenig verständlich oder gar nachvollziehbar. Dies ist jedoch ein kleiner Kritikpunkt, über den ich Dank meiner maßlosen Begeisterung für diese Geschichte sehr gut hinwegsehen kann.

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    Uwes-Leselounges avatar
    Uwes-Leseloungevor 25 Tagen
    Kurzmeinung: Die Themen Magie & Afrika hat die Autorin wunderbar miteinander verknüpft und dank jeder Menge Action, lässt sich das Buch super toll lesen.
    Eine äußerst spannende und mitfiebernde Geschichte

    STORYBOARD:
    Die Welt von Orïsha war einst voller Magie. Die Menschen hatten die unterschiedlichsten Fähigkeiten und beherrschten Elemente wie Feuer oder Wasser, andere schufen beeindruckende Träume oder geleiteten die Toten in den Himmel. So lebten alle in völliger Harmonie, bis einige ihre Kräfte für weniger gute Dinge missbrauchten und ein Kampf untereinander begann. Der machthungrige König Saran, der bei diesen Kämpfen seine erste Familie verlor, schwor sich, die Magie aus ganz Orïsha zu vertreiben. Seine Armee wütete unter der Bevölkerung und verfolgte alle magisch begabten Menschen und tötete diese auf grausame Art und Weise. Weshalb die Magie letztlich verschwand. Auch Zélie, Tochter einer der stärksten Seelenfängerinnen, hat bei diesem Krieg ihre Mutter sterben sehen. Das Land lebt in ständiger Angst und leidet unter Unterdrückung und Armut. Als sich für Zélie unerwartet die Chance bietet, die Magie wieder zurückzubringen, zögert sie nicht lange. Ihre Aufgabe führt sie, gemeinsam mit ihrem Bruder Tzain und Prinzessin Amari, auf eine gefährliche und bedrohliche Reise durch heiße Wüstenlandschaften und mysteriöse Tempelanlagen. Verfolgt wird die kleine Gruppe von Kronprinz Inan, der vom König den Auftrag erhalten hat, mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln zu verhindern, dass die Magie wieder zurückkehrt.

    MEINUNG:
    Die Gestaltung und der Klappentext von "Children of Blood and Bone. Goldener Zorn" von Tomi Adeyemi (Fischer FJB) gefielen mir auf Anhieb, weshalb ich sofort wusste, dass ich dieses Buch unbedingt lesen muss.

    Die Autorin hat sich rund um die Menschen, den Tieren, der Magie und dem Land Orïsha sehr viele Gedanken macht und so befindet sich jeweils am Anfang und Ende des Buches eine Karte, was bei mir immer punkten kann. Der Beginn der Story lies mich noch ein wenig neugieriger werden, denn dank der Einleitung über die einzelnen Fähigkeiten der Menschen, gewann ich noch mehr Einblicke in die Vielfältigkeit der Magie. Ein weiteres Plus für diese Geschichte.

    Die Handlung wird abwechselnd aus der Ich-Perspektive von Zélie, Amari und Inan erzählt. So begleitet der Leser zunächst Zélie, die in der damaligen Blutnacht ihrer Mutter beraubt wurde, beim Stocktraining in ihrem Dorf. Diese besagte Nacht haben zum Glück ihr Bruder Tzain, der ein angehender Star unter den Agbön-Spielern ist, und ihr damals schwerverletzter Baba gerade so überlebt. Überhaupt wird die Familie und das Zusammengehörigkeitsgefühl hier sehr groß geschrieben. Zélie ist stolz auf ihren Bruder und sorgt sich um ihren kranken Vater. Sie hat eine negative Eigenschaft, unüberlegt zu handeln und sich und ihre Familie immer wieder in Gefahr zu bringen. Da die Steuern und Abgaben durch den König immer weiter in die Höhe getrieben werden, müssen Zélie und Tzain ihren Fischfang in die Hauptstadt Lagos bringen, um diesen dort meistbietend an einen der Adeligen zu verkaufen. Dort trifft Zélie unerwartet auf Prinzessin Amari, die ein Artefakt aus dem Königspalast gestohlen hat und nun auf der Flucht vor ihrem Bruder und den Palastwachen ist. Zélie wird nun die Aufgabe zuteil, diese Flucht aus der Stadt zu gewährleisten.

    Zélie gefiel mir, da sie unerschrocken die Dinge angeht, schlagfertig ist (verbal wie körperlich) und dadurch fast kein Fettnäpfchen auslässt. Trotzdem muss man ihren Mut und ihre Aufopferung gegenüber der ihr entgegen gebrachten Verantwortung, honorieren. Dabei wächst sie an dieser Aufgabe und kam mir im weiteren Verlauf der Handlung immer erwachsener und selbstbewusster vor.

    Ein weiterer großer Teil der Geschichte wird aus der Sicht von Prinzessin Amari erzählt. Diese hatte keine schöne Kindheit, da sie eine sehr strenge Erziehung durch ihre Mutter erfahren hat, welche durch Wutausbrüche von Seiten ihres Vaters begleitet wurden, was sie prägte. So ist Binta, eine Sklavin und sogenannte "Made" (ein Schimpfwort für Menschen, die früher die Fähigkeit besaßen, Magie zu wirken), ihre einzige Verbündete und Freundin. Amari hasst das Leben im Palast und würde dem Ganzen am liebsten entfliehen. Diese Chance bietet sich ihr, als sie zufällig ein Gespräch ihres Vaters mit seiner Kommandantin Kaea belauscht. Darin ist die Rede von einem magischen Artefakt, welches die Fähigkeit besitzen soll, die Magie bei einer "Made" zu aktivieren. Kurzer Hand stiehlt Amari diesen Gegenstand und flieht mit Hilfe von Zélie aus der Stadt. Amari gefiel mir gerade im Hinblick auf ihre tiefe Verbundenheit und Freundschaft zu Binta sehr gut. Ich konnte ihre Gefühle zu Binta und ihre Angst in diesem Palast zu leben sehr gut nachvollziehen. Zwar erscheint sie auf den ersten Blick wie die erwartete Prinzessin, doch der Schein trügt. Mit weiterem Fortschreiten der Story wächst sie an ihren Aufgaben und den bewältigten Schwierigkeiten und sogar weit darüber hinaus. Amari hat für mich hier die größte Entwicklung erfahren, die ich sehr gerne gelesen habe. Auch ihre Zuneigung zu Tzain konnte ich nachvollziehen.

    Tzain ist ein wahrer Beschützer, groß, kräftig und gutaussehend. Für ihn kommen sein Vater und Zélie immer an erster Stelle. Ein großer Bruder, auf den man sich verlassen kann und den einfach mögen muss.

    Amaris Bruder Inan erhält den Auftrag, gemeinsam mit Kaea und einem Trupp Soldaten, die Verfolgung aufzunehmen und unbedingt zu verhindern, dass die Magie zurück nach Orïsha gelangt. Inan war mir unsympathisch, da er unbedingt versucht, seinem Vater alles recht zu machen und alles glaubt, was man ihm sagt. Durch ein Ereignis während der Flucht seiner Schwester, wird ihm sein Auftrag zusätzlich erschwert, da er plötzlich ein Geheimnis vor allen bewahren muss. Leichte Zweifel beschleichen ihn, ob dass, was er seit seiner Kindheit eingebläut bekommen hat, der Wahrheit entspricht und doch konnte ich seine Taten und Beweggründe nicht verstehen, geschweige denn gutheißen.

    Zwar ist die Idee einer Reise quer durch das Land auf der Suche nach wichtigen Gegenständen und der damit einhergehenden Verfolgungsjagd, nicht neu, aber dank den vielfältigen Arten der Magie, die die Menschen in Orïsha besitzen, den gut ausgearbeiteten Charakteren, den beeindruckenden Tieren sowie der immer größer werdenden Spannung, fesselten mich diese Punkte regelrecht an das Buch. Ich wollte unbedingt wissen, ob es Zélie, Amari und Tzain gelingen würde, Inan und den König zu besiegen.

    Alles gipfelt in einer beindruckenden Szenerie, die mir schier den Atem raubte. In letzter Zeit konnte mich kein Ende so in meiner Gefühlswelt hin und her schütteln, wie dieses Buch. Völlig geflasht verfolgte ich diesen Showdown, ohne zu wissen, wie alles enden wird.

    FAZIT & BEWERTUNG:
    Mit "Children of Blood and Bone. Goldener Zorn" (Fischer FJB) hat Tomi Adeyemi für mich eine äußerst spannende und mitfiebernde Geschichte in einer beeindruckenden Welt geschrieben, der ich verfallen bin. Dank vielschichtigen und toll ausgearbeiteten Charakteren, den magischen Fähigkeiten jedes Einzelnen und den unterschwelligen Themen wie Rassismus, Unterdrückung und Völkermord, welche für mich sehr gut verarbeitet wurden, hinterlässt diese Story bei mir einen prägenden Eindruck.

    Ich bin mehr als gespannt, wie es weitergehen wird und kann es kaum erwarten, wieder an die Seite von Zélie und ihren Freunden zurückzukehren - 4 von 5 Nosinggläser.

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    asprengels avatar
    asprengelvor einem Monat
    Kurzmeinung: Ein Buch das mich erst ab der Hälfte so wirklich mitreißen konnte
    Children of Blood and Bone


    Ich muss gestehen diese Rezension zu schreiben fällt mir etwas schwer. Das liegt vor allem daran das ich dieses Buch vor circa zwei Monaten begonnen habe und es dann eine lange Pause gab in der ich nicht weiter gelesen habe. Vielleicht hätte ich einfach noch einmal von vorne anfangen sollen, aber zu meiner Verteidigung muss ich sagen das gerade der Einstieg in „Children of Blood and Bone“ nicht so einfach fiel wie gewünscht. Aber hier erst einmal der Klappentext.

    Klappentext:


    Sie töteten meine Mutter.
    Sie raubten uns die Magie.
    Sie zwangen uns in den Staub.
    Jetzt erheben wir uns.

    Zélies Welt war einst voller Magie. Flammentänzer spielten mit dem Feuer, Geistwandler schufen schillernde Träume, und Seelenfänger wie Zélies Mutter wachten über Leben und Tod. Bis zu der Nacht, als ihre Kräfte versiegten und der machthungrige König von Orïsha jeden einzelnen Magier töten ließ. Die Blutnacht beraubte Zélie ihrer Mutter und nahm einem ganzen Volk die Hoffnung.
    Jetzt hat Zélie eine einzige Chance, die Magie nach Orïsha zurückzuholen. Ihre Mission führt sie über dunkle Pfade, wo rachedurstige Geister lauern, und durch glühende Wüsten, die ihr alles abverlangen. Dabei muss sie ihren Feinden immer einen Schritt voraus sein. Besonders dem Kronprinzen, der mit allen Mitteln verhindern will, dass die Magie je wieder zurückkehrt …


    Wie schon erwähnt fiel mir der Einstieg nicht so einfach. Und das zog sich bestimmt bis zum ersten Drittel des Buches. Vielleicht lag es daran das dieses Buch unglaublich gehyped wurde und immer noch wird. Die Erwartungen sind dann natürlich um ein vielfaches höher und man möchte das Buch einfach mögen.

    Ich kam zu Anfang des Buches nicht so ganz mit dem Schreibstil klar. Ausdrücke wie Löwenesse haben mich gestört. Mir war zwar klar das damit eine Welt geschaffen wurde, aber mir kam das zu gewollt vor. Allerdings muss ich sagen das man sich beim lesen auf jeden Fall daran gewöhnen wird.

    Zu dem fehlte mir über lange Zeit ein Sympathieträger. Ich konnte mich in die Charaktere hineinversetzen und auch für ihre Handlungen und Taten Verständnis aufbringen. Aber irgendetwas fehlte mir. Das änderte sich erst ab der Hälfte des Buches. Das gab es Momente die mir Gänsehaut beschert haben. Die Geschichte nimmt an Fahrt auf und jeder einzelne muss entscheiden auf welcher Seite er steht. Diese innere Zerissenheit hat Tomi Adeyemi wirklich unglaublich gut beschrieben. Es gibt zudem nicht Richtig oder Falsch. Oder vielleicht doch, aber es gibt Gründe Für und Gegen die Magie. Das hat mir Inan sehr gut gezeigt.

    Ich finde Tomi Adeyemi ist mit diesem ersten Teil ein guter Auftakt gelungen. Ein Buch das Lust darauf macht auch die anderen Teile zu lesen. Vor allem bei diesem Cliffhanger!
    Auch auf die Verfilmung dürfen wir uns freuen und ich bin gespannt auf die Umsetzung. 

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    ConnyZ.s avatar
    ConnyZ.vor einem Monat
    Kurzmeinung: Mein Jahreshightlight, bin sehr auf die Fortsetzung gespannt!
    Mein Jahreshighlight …

    “Children of Blood and Bone – Goldener Zorn” erschien im Fischer-Jugendbuch-verlag bereits im Juni 2018. Dieser erste Band stammt aus der Feder der Newcomerin Toni Adeyemi und schaffte es mit seinen 624 Seiten die Lesergemeinschaft zu begeistern.


    In Zélies Welt Orisha herrscht nun nur noch der König. In einer Blutmondnacht wurden die Kräfte allen Magischen geraubt. Seit dem versucht sich das Volk durchzuschlagen. Doch Zélies Weg führt auf Umwegen zu Amari, die Schreckliches im Palast erleben musste und nun selbst um ihr eigenes Leben fürchten muss. Zusammen suchen sie eine Möglichkeit das Volk von der Tyranei zu befreien …


    Auch wenn ich zuerst skeptisch diesem gehypten Werk gegenüberstand, so war ich doch von Seite zu Seite immer mehr gefesselt worden. Die Autorin besitzt selbst eine Gabe, spannende Stelle zu weben und den Leser somit immer mehr an ihr Buch zu fesseln.

    Gerade die vielschichtigen Figuren sind es, welche einen hier einfach nicht mehr loslassen wollen und die wie von selbst beginnen ihr spannendes Abenteuer zu erzählen.

    Zélie steht hier nicht allein im Mittelpunkt, aber sie war es die mir hier am stärksten im Fokus war und welche ich sehr schnell ins Herz geschlossen hatte. Denn sie versteht es ihre Kraft einzusetzen, sei sie nun magisch oder kampferprobt. Sie sorgt sich um ihren kranken Vater und um ihren Bruder, der sie nicht wirklich von Zuhause fortlassen will. Doch auch er kann die Zukunft nicht beeinflussen und muss seine kleine Schwester erwachsen werden lassen.

    Zudem kommt die Prinzessin Amari ins Spiel, welche ich zuerst als typische Prinzessin eingeschätzt hatte, aber schnell eines Besseren belehrt wurde, da sie, genau wie Zélie auch versteht in dieser Welt zu überleben, wenn auch mit etwas Hilfe.

    Als Gegenpart bekommen diese drei Amaris Bruder Inam gesetzt, der alles daran setzten wird, sie wieder ins Schloss zu holen. Doch er muss sehr schnell erkennen, dass auch ihn ihm ein Geheimnis schlummert, das nun durch Zélie ans Tageslicht zu drängen versucht.

    Toni Adeyemi hat in meinen Augen eine vielschichtige Geschichte geschaffen, die nicht nur durch ihre bildgewaltigen Erklärungen lebte, sondern auch von den Figuren geformt wurde. Schon lange habe ich nach einem wahren Lesevergnügen gesucht und es in diesem Buch gefunden. Nicht nur war es die Magie, die den Seiten innewohnte, auch die Entwicklungen der Handlung und dessen Einfluss auf das Leben darin, hatten mich förmlich mitgerissen.

    Dazu tat auch die Andersartigkeit der Welt sein Übriges. Denn Zélies Welt spielt in der afrikanischen Kultur und nimmt große Einflüsse aus dieser heraus und formt sie zu ihren Gunsten um, was mich sehr überzeugte. Ebenso ist es diese Zerrissenheit, die das Volk von Orisha ausstrahlt und man dieses Gefühl und viele Szenen auch in unseren heutigen Alltag hineinlegen kann. Die Ungerechtigkeit und Unterdrückungen sind hier sehr spürbar, belasten die Handlung, um dann stärker daraus hervor zu gehen.

    Für mich hat Toni Adeyemi eine Geschichte geschrieben, die nicht nur zum Nachdenken anregen soll, sondern auch zeigt, dass man in einer starken Gemeinschaft viele Hindernisse überwinden kann.


    „Children of Blood and Bone – Goldener Zorn“ ist ein Buch, welches den Titel „Jahreshighlight“ absolut verdient hat!


    Copyright: dieSeitenfluesterer-unserBuchblog


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    Mimmi2601s avatar
    Mimmi2601vor einem Monat
    Kurzmeinung: Ein unglaublich spannendes Buch, welches auch viel Gesellschaftskritik äußert. Ich bin schon total auf die Fortsetzung gespannt!
    Unglaublich spannende Geschichte die auch viel Kritik an der Gesellschaft äußert

    Meine Meinung:

    Da mir das Buch vermehrt ins Auge gesprungen ist und es letztendlich auch noch interessant klang, habe ich es mir gekauft. Ich war sehr gespannt darauf, denn mit der Zeit habe ich die unterschiedlichsten Meinungen dazu gehört und wollte mir selbst ein Bild davon bilden.

    Zuerst gehe ich aber auf das Cover ein. Ich finde es wirklich gut, dass das Cover bei diesem Buch aus dem Englischen übernommen wurde, denn dieses passt meiner Meinung nach super zu dem Buch. Ich finde es wirklich toll gestaltet, vor allem, da es auch mal etwas anderes ist.

    Neben dem Cover hat mir aber auch der Schreibstil wahnsinnig gut gefallen. Er hat mich total gefesselt und ließ sich angenehm leicht lesen. Darüber hinaus ließ sich das Buch auch wirklich flüssig lesen. Außerdem hat die Autorin auch aus verschiedenen Perspektiven geschrieben, was ihr wirklich gelungen ist und mir auch sehr gefallen hat, da man so die einzelnen Charaktere besser kennengelernt hat.

    Da wir schon von den Charakteren reden, kommen wir an dieser Stelle auch direkt zu diesen. Ich werde an dieser Stelle allerdings nur auf vier von ihnen eingehen, da alles andere den Rahmen sprengen würde und ich auch nicht so viel vorwegnehmen möchte. Die Protagonistin Zelié mochte ich wirklich gerne, auch wenn manche ihrer Taten zugegebenermaßen schon ein wenig blöd waren, da sie damit auch andere in Gefahr gebracht hat. Allerdings finde ich es toll, wie sie anderen hilft und auch für andere einsteht. Sie ist eine wirklich mutige, junge Frau, die für ihre Rechte in Orisha kämpfen möchte. Ich mochte es wirklich sehr Zélie auf ihrem Abenteuer zu begleiten, denn nicht nur ihren Mut, sondern auch ihre Stärke fand ich beeindruckend. Neben Zélie mochte ich vor allem auch Amari. Mag sie anfangs wie eine verwöhnte Prinzessin wirken, so gewinnt sie doch immer mehr an Stärke und bemerkt auch wie schlecht die Umstände der Divines sind. Ich fand es bei ihr wirklich toll, wie sie immer mehr aus sich herauskommt und sich den Gefahren trotz ihrer Panik stellt. Aber nicht nur das hat mir so sehr gefallen, sondern auch, wie sie und Zélie sich immer näher kennenlernten und schlussendlich sogar Freundinnen wurden. Bei Inan bin ich mir überhaupt nicht sicher, ob ich ihn jetzt mögen oder doch eher hassen soll. Zwischendurch ist er schon ganz nett und irgendwie auch süß, allerdings habe ich bei ihm immer das Gefühl gehabt, dass man ihm nicht so richtig trauen kann. Tzain, Zélies Bruder, konnte ich dagegen auch in mein Herz schließen. Man merkt, dass die beiden auf sich aufpassen und ihnen auch wichtig ist, dass keiner von beiden verletzt wird. Dabei merkt man auch deutlich, dass Tzain Zélie vor allem Bösen beschützen will und trotz Streitereien immer für seine Schwester da ist. Das hat mir wirklich sehr gefallen, da die Geschwisterliebe der beiden einfach total schön war.

    Nun kommen wir aber zur Handlung. Auch diese hatte es meiner Meinung nach wirklich in sich! Vor allem an Spannung hat es einen wirklich nicht gefehlt. Die ersten knapp 100 Seiten dienten zwar eher zur Erklärung der ganzen Lage und wie es in Orisha so läuft, aber das war meiner Meinung nach auch wichtig. Denn so lernte man erst einmal die Umstände kennen und konnte ein wenig in die Geschichte hineinfinden, bevor man immer mehr Dinge und Hintergründe erfahren hat und natürlich auch immer mehr passierte. Dabei fand ich es vor allem auch gut, dass man anfangs erst einmal etwas über das Leben der Divines und das Leben im Palast erfuhr, denn so wurden die krassen Gegensätze noch einmal hervorgehoben. Nach diesen knapp 100 Seiten Einführung ging es dann auch immer mehr zur Sache und ein Ereignis jagte das nächste. Dabei wurden vor allem auch die Themen Rassismus, Gewalt und Diskriminierung mit in die Geschichte eingebunden und vor allem Ereignisse, die an reale Geschehnisse erinnern, fielen hier total auf und üben Kritik an der Realität und an der Gesellschaft, was der Autorin wirklich gut gelungen ist und einem definitiv vor Augen führt, was in unserer Welt noch so falsch läuft. Diesen Aspekt fand ich ganz besonders toll, weil man in diesem Buch wirklich noch einmal merkt, wie krass vertreten die Aspekte Rassismus, Gewalt und Diskriminierung teilweise auch noch heute sind. Vor allem das Nachwort hat es mir dabei wirklich noch einmal sehr angetan. Darüber hinaus hat es mir aber auch sehr gefallen, dass es mal etwas neues in dem Buch gab, nämlich eine Kultur, die die Autorin aus ihren Wurzeln inspiriert hat, welche in Afrika liegen. Das verlieh dem Ganzen noch etwas besonderes und wurde so auch noch realistischer. In der gesamten Welt, die hier geschaffen wurde, merkt man auch wieder, wie leicht es für viele ist immer noch ist in Schubladen zu denken. Gleichzeitig lernt man aber auch jene Menschen kennen, die nicht von diesen Vorurteilen behaftet sind und sich ein eigenes Bild machen. Das Ende fand ich zwar wirklich in Ordnung, allerdings schwirren doch noch viele Fragen in meinem Kopf herum, die ich wirklich gerne beantwortet haben würde, weswegen ich nur noch gespannter auf den zweiten Teil bin und es kaum noch erwarten kann diesen zu lesen!

    Fazit:

    Ein wirklich starkes Buch, das einem sehr viel mitgeben kann. Vor allem die Kritik an der heutigen Gesellschaft wird deutlich klar und auch das Nachwort regt einen noch einmal zum Nachdenken an! Darüber hinaus begleitet man wirklich starke Charaktere, die über sich hinauswachsen und für ihre Rechte kämpfen. Auch wenn noch ein paar Fragen offen bleiben, ist das Ende ganz annehmbar. Zumindest auf der einen Seite. Auf der anderen Seite möchte ich den zweiten Band am liebsten  sofort lesen und bin umso gespannter, was Tomi Adeyemi da so zaubern wird. Ich vergebe an dieser Stelle 5/5 Sternen.

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    aly53s avatar
    aly53vor einem Monat
    Es beschäftigt, bringt zum nachdenken und eine wichtige Thematik hervor

    Auf Children of Blood and Bone hab ich mich sehr gefreut. Zögerte jedoch etwas , wegen der Dicke des Buches.

    Doch eins sei gesagt: 624 Seiten die einfach nötig sind , um dieser Geschichte ordentlich Ausdruck zu verleihen.
    624 Seiten die ihren Sinn haben und keine davon ist zuviel.

    Mir ging dieses Buch wirklich wahnsinnig nah. Selten habe ich etwas so dermaßen bewegendes gelesen. Ich habe wirklich Tränen vergossen.
    Vor Wut , vor Rührung , vor Angst und vor Scham.
    Ich hab das Gefühl, dieses Buch kann man nicht mal ansatzweise richtig besprechen. Es ist ein Gefühl, das tief im Herzen wohnt und das nach draußen getragen werden möchte.

    Tomi Adeyemi spricht hier eine sehr wichtige Thematik an. Es geht nicht nur um Rassismus. Es geht um mehr.
    Es geht um Unschuld , Zerbrechlichkeit, Unrecht und welche immense Kraft Macht haben kann und doch sind wir , jeder einzelne von uns , nicht dagegen gefeit.
    Wer sind die Opfer?
    Das lässt sich nicht so genau definieren. In gewisser Weise , sind wir es alle.
    Für mich kam es sehr gut bei Inan zum Ausdruck. Was man erst versteht , wenn man dieses Buch gelesen hat.
    Das Leben geht die seltsamsten Wege und es ist oft unklar , wohin es uns führen oder wozu es uns verleiten wird.
    Ich bin der festen Überzeugung, daß nichts umsonst geschieht. Alles im Leben hat seinen Grund , auch wenn es womöglich mit viel Schmerz und Leid verbunden ist.

    Zélie hatte es nie leicht. Sie weiß was Unterdrückung und Demütigung bedeutet. Denn sie erlebt es am eigenen Leib.
    Doch sie möchte die Magie nach Orïsha zurückzuholen, damit all das ein Ende hat.
    Selten hat mich ein Charakter so immens zerrissen.
    Als ich sie kennenlernte , verstand ich sie zwar , mochte sie aber nicht unbedingt. Im Laufe der Handlung hat sie sich aber dermaßen entwickelt , das sie mein Herz zum glühen brachte. Mein Respekt, meine Anerkennung gehört ihr.
    Als ich die Einleitung las , gefror mir im wahrsten Sinne des Wortes das Blut in den Adern.
    Es hat geschmerzt , ich verspürte so unglaublich große Wut.
    Doch es war nur die Einleitung, es sollte noch viel schlimmer kommen.

    Tomi Adeyemi hat eine sehr bildhafte , fesselnde und leidenschaftliche Art zu schreiben.
    Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.
    Es hat mich erschüttert.
    Nicht damit , wie brutal und demütigend es manchmal war. Es tat weh. Bei dem was sie damit zum Ausdruck brachte.
    Es schürt Wut , Angst und Qual.
    Egal ob man will oder nicht , man denkt während des Lesens immer wieder darüber nach.
    Mich hat es sehr beschäftigt.

    Die Hautcharaktere hierbei sind Zélie, Inan und Amari. Sehr hilfreich das man dabei auch ihre Perspektiven erfährt.
    So unterschiedlich, aber doch wiederum ähneln sie sich auf eindrucksvolle Art und Weise.
    Die drei ahnen nicht , das ihr Schicksal miteinander verbunden ist.
    Es entwickelt sich ein Kampf auf Leben und Tod.
    Eine Jagd , deren Ausgang ungewiss ist.
    Blut , Hass , Tränen.
    Leid , Panik und Angst.
    Mich hat die Handlung enorm überrascht. Denn wohin es mich letztendlich wirklich führte , hätte ich nie im Leben erwartet.
    Ich konnte die Charaktere nicht immer verstehen, was ihr Handeln und ihr Fühlen betraf. Was aber vielleicht auch daran liegt , das hier Welten aufeinanderprallen.
    Dabei wird jedoch sehr deutlich aufgezeigt, das nicht immer alles ist wie es scheint.
    Die kleine Prinzessin Amari , die sich zu einer starken und mutigen Frau entwickelt.
    Der tapfere und undurchschaubare Prinz Inan, der alles tut , um akzeptiert zu werden und die wilde und auch etwas kopflose Zélie, die eine enorme Größe erreicht.
    Tomi Adeyemi hält die Spannung konstant oben. Lediglich in der Mitte fand ich es ein klein wenig langatmig. Was aber keineswegs das Lesevergnügen mindert.

    Sie legt viel Wert auf Details und gerade die afrikanische Kultur , kam hier sehr gut zum Ausdruck.
    Man lernt die unterschiedlichste Art von Magie kennen.
    Faszinierend, unglaublich kraftvoll , beängstigend und sehr intensiv.
    Eine Magie die alles zerstören könnte , was sich ihr in den Weg stellt.
    Ich war teilweise total erstarrt , weil es mich so eingenommen und sprachlos gemacht hat.
    Doch ein Charakter fand ich auch sehr interessant. König Saran. Ich hätte auch gern noch mehr über ihn erfahren. Man erfährt im Laufe des Geschehen eine ganze Menge und doch hatte ich das Gefühl, es gäbe da noch mehr.
    Und obwohl die Handlung sehr actionreich und nervenzehrend ist , schafft es die Autorin auf sehr geschickte Art und Weise Leichtigkeit hineinzuzaubern.
    Die Zwischenmenschlichkeit kam dabei sehr gut heraus. Es geht nicht nur um die Bindungen, die untereinander herrschen.
    Es geht um das große Ganze.
    Um Liebe , um Hoffnung, um Momente des Glücks.
    Doch bevor man sich auch nur darin verlieren kann, schlägt sie mit aller Kraft zu und bringt die komplette Welt ins wanken.
    Sie zeigt auf wie verletzlich die menschliche Seele doch ist und wie beeinflussbar.
    Es bringt enorm an die Grenzen und darüber hinaus. Mehr als man überhaupt ertragen kann.
    Man bekommt ein Gefühl was Macht und Gier auslösen können.
    Ich hab so dermaßen mitgelitten, geriet in eine innere Zerrissenheit, die alles sprengte.
    Und genau das ist es , was man auch bei den Charakteren erlebt.
    Man kehrt ihr Innerstes nach Außen und eine Wandlung vollzieht sich , der man nichts entgegenzusetzen hat.
    Nach einem explosiven und sehr emotionalen Showdown blieb mir vor Überraschung der Mund offen stehen.

    Jetzt sehne ich einfach nur die Fortsetzung herbei.
    Fakt ist , dieses Buch gehört auf jede Leseliste.
    Sehr eindrucksvoll und verändernd.

    Fazit:
    Ich bin vollkommen erstarrt , erschüttert und am Ende meiner Kraft.
    Dieses Buch ist intensiv , magisch und voll von Wendungen , das es mir den Atem geraubt hat.
    Unglaube , Schock und Faszination gleichermaßen.
    Es beschäftigt, bringt zum nachdenken und eine wichtige Thematik hervor.
    Für mich ist es ein klares Jahreshighlight.
    Es geht nicht darum , wie nervenzehrend, kraftvoll und intensiv die Handlung ist.
    Es geht darum , was die Autorin damit zum Ausdruck bringt.
    Fakt ist , ein Buch das definitiv auf jede Leseliste gehört .

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    Thoemievor einem Monat
    Kurzmeinung: Schönes Abenteuer in der eine wichtige Thematik im Fokus steht! Ich bin gespannt auf die Fortsetzung.
    Schönes Abenteuer in der eine wichtige Thematik im Fokus steht!

    Zelies weißes Haar ist das einzige was von der Magie geblieben ist, die von den Göttern für sie vorher bestimmt war. Doch die Magie wurde ihr und allen anderen Maji von der Monarchie genommen.

    Seither wird ihr Volk, verraten durch das weiße Haar, verhöhnt und versklavt. Als Zeli und ihr Bruder einem Mädchen begegnen, der Prinzessin, ändert sich ihr Leben schlagartig. Was die Königstochter bei sich trägt kann das Schicksal aller Maji für immer verändern. Doch Ihre Familie hat so viel Unheil über die Maji gebracht. Kann man ihr trauen?

     

    Nach den ersten beiden Kapiteln hätte ich beinahe abgebrochen. Ich bin sehr froh es nicht getan zu haben. Zwei der Charaktere wurden mir zu weinerlich dargestellt. Zum Glück hielt dies aber nicht an.

     

    Die Geschichte wird aus drei unterschiedlichen Perspektiven erzählt. In jeder von ihnen taucht man in die Welt der Gefühle eines anderen Protagonisten ein.

     Zelie, die eine Maji ist und in ständiger Angst lebt. Amari, die Prinzessin, die genau weiß auf welcher Seite sie steht und ihr Bruder Inan, der nicht zwischen Gut und Böse unterschieden kann. Es ist eine spannende jagt, mit vielen Wendungen, in einer schön ausgemalt und nicht zu verrückten Welt.

     

    Vor allem gefällt mir das, dass die Autorin auf dieses allgegenwärtige Thema aufmerksam machen und die Leute dafür sensibilisieren möchte: Hass und Angst vor jedem der anders ist als man selber. Dies gelingt ihr wie ich finde sehr gut. Gerade bei der jungen Leserschaft die sie mit diesem Buch anspricht, ist dies ein unheimlich wichtiges Thema.

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    DAS Jugendbuch-Highlight im Frühjahr 2018

    Ihr wartet sehnsüchtig auf ein Buch, das euch mal wieder so richtig begeistern kann? Dieses besondere Buch, das euch komplett vereinnahmt und nicht mehr loslässt? Mit "Children of Blood and Bone – Goldener Zorn" hat die 24-jährige Tomi Adeyemi einen unfassbar guten Jugendroman geschrieben. Mit tollen Ideen, einem frischen Stil, Stoff zum Nachdenken und einer fantastischen Welt überrascht uns die junge Autorin in diesem Debüt. Ich kann euch schon jetzt verraten, dass mich das Buch von der ersten Seite an gepackt hat und ich gar nicht mehr aufhören konnte und wollte.

    Deshalb ist "Children of Blood and Bone – Goldener Zorn" auch unser nächstes Buch-Highlight im FISCHER Leseclub, das wir euch in dieser Leserunde vorstellen möchten.

    Mehr zum Buch:

    Sie töteten meine Mutter.
    Sie raubten uns die Magie.
    Sie zwangen uns in den Staub.

    Jetzt erheben wir uns.

    Zélies Welt war einst voller Magie. Flammentänzer spielten mit dem Feuer, Geistwandler schufen schillernde Träume, und Seelenfänger wie Zélies Mutter wachten über Leben und Tod. Bis zu der Nacht, als ihre Kräfte versiegten und der machthungrige König von Orïsha jeden einzelnen Magier töten ließ. Die Blutnacht beraubte Zélie ihrer Mutter und nahm einem ganzen Volk die Hoffnung.

    Jetzt hat Zélie eine einzige Chance, die Magie nach Orïsha zurückzuholen. Ihre Mission führt sie über dunkle Pfade, wo rachedurstige Geister lauern, und durch glühende Wüsten, die ihr und ihrer treuen Löwenesse alles abverlangen. Dabei muss sie ihren Feinden immer einen Schritt voraus sein. Besonders dem Kronprinzen, der mit allen Mitteln verhindern will, dass die Magie je wieder zurückkehrt …

    >> Leseprobe

    "Children of Blood and Bone – Goldener Zorn" ist der Auftakt zu einer Reihe, die gerade internationale Erfolgsgeschichte schreibt. Euch erwartet mit »Orïsha« eine für das Fantasy-Genre nahezu einzigartige Welt, die sich mit ihren Mythen und Gottheiten an die westafrikanische Kultur anlehnt. Möchtet ihr noch vor dem Erscheinungstermin am 27. Juni Teil dieser Geschichte werden? Dann nutzt jetzt eure Chance!

    Wir vergeben gemeinsam mit FISCHER FJB 50 Leseexemplare des Buches unter allen, die sich bis einschließlich 16.05.2018 über den "Jetzt bewerben"-Button* für das Buch-Highlight bewerben und uns folgendes verraten.

    Im Nachwort ihres Buches schreibt Tomi Adeyemi, dass ihr Buch auch eine Aufforderung sein soll, Unrecht nicht einfach hinzunehmen. Erzählt uns von einer Situation, in der euch oder jemand anderem Unrecht widerfahren ist und wie ihr damit umgegangen seid!


    Bitte beachtet: Die Leseexemplare haben noch eine andere Ausstattung (Broschur ohne Veredelungen) als die Originalausgabe, die am 27.6. erscheinen wird.

    In den folgenden Wochen stellen wir euch Aufgaben, bei denen ihr Buchlose erhalten könnt. Für jede Aufgabe gibt es ein eigenes Unterthema, in welchem erklärt wird, was ihr machen müsst, um ein Buchlos zu erhalten. Wenn ihr genügend Buchlose gesammelt habt, erhaltet ihr am Ende der "Buch-Highlight"-Aktion als Sofortgewinn ein Buch aus den S. FISCHER Verlagen.

    Zusätzlich gibt es eine Aufgabe, die ihr innerhalb von 24 Stunden lösen müsst, um das Buchlos zu erhalten. Es lohnt sich also, regelmäßig vorbeizugucken! 
     
    Alle Infos zum System der Buchlose findet ihr hier.   

    Wer 10 Buchlose sammelt, erhält ein Wunschbuch aus den S. FISCHER Verlagen, das aus sechs Vorschlägen ausgewählt werden kann.   

    Alle, die mit ihrem eigenen Exemplar an der Aktion zum Buch-Highlight teilnehmen möchten, sind natürlich herzlich willkommen. Ihr könnt jederzeit mit einsteigen.   

    Die Frist für die Bearbeitung der Hauptaufgaben für das Buch-Highlight zu "Children of Blood and Bone – Goldener Zorn" endet am 27. Juni 2018 – d.h. alle Aufgaben müssen bis einschließlich dieses Datums vollständig bearbeitet sein, damit sie in die Buchlos-Wertung mit einfließen. Mitglieder des FISCHER Leseclubs erhalten das Abzeichen für das jeweilige "Buch-Highlight", wenn sie mindestens 5 Beiträge und eine Rezension geschrieben haben.   

    Ihr möchtet beim FISCHER Leseclub mitmachen? Alle Informationen dazu findet ihr hier.   

    Ihr müsst aber kein Mitglied im FISCHER Leseclub sein, um an der "Buch-Highlight"-Aktion teilzunehmen.    

    Die Buchlose gelten immer nur für die jeweilige "Buch-Highlight"-Aktion und können nicht in die nächste Aktion übertragen werden.    

     Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme, am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde sowie zum Erfüllen aller Aufgaben der "Buch-Highlight"-Aktion bis spätestens 27. Juni 2018. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für ein Testleseexemplar schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben. Bitte beachtet, dass wir Gewinne nur innerhalb Europas verschicken!   

    Ein allgemeiner Hinweis: Bitte markiert eure Beiträge nur dann als Spoiler, wenn es sich wirklich um Spoiler handelt und beispielsweise nicht eure Beiträge für die einzelnen Aufgaben!
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    Vorfreude! So freuen sich unsere Leser auf das Buch

    Tini1887s avatar
    Tini1887vor 4 Monaten
    Ich will wissen, ob der Hype sich lohnt 😄
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    Vanessa_Noemis avatar
    Vanessa_Noemivor 4 Monaten
    Das Buch sieht nicht nur unglaublich toll aus, sonder hört sich auch noch super an! Muss ich unbedingt lesen!!
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    sprachloss avatar
    sprachlosvor 4 Monaten
    Ich freue mich sehr auf dieses Buch, da ich Afrika einfach atemberaubend finde und mich die Geschichte einfach total fesselt.
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    LeenChavettes avatar
    LeenChavettevor 4 Monaten
    Alleine die Beschreibung "Black Panther mit Magie" von der Autorin selbst, hat mich neugierig gemacht!
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    Lischen1273s avatar
    Lischen1273vor 4 Monaten
    Ich freue mich bald an diesem magischen Auftakt teilnehmen zu können. Schon die Leseprobe hat mich absolut gefesselt .
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    101Elena101s avatar
    101Elena101vor 4 Monaten
    Die Mischung aus Jugendbuch und westafrikanischem Einfluss ist so interessant und gab es vorher noch nie! Klingt richtig gut!
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