Tomke Bekker

 4,8 Sterne bei 11 Bewertungen
Autor von Alles auf Anfang, Drei erste Dates und weiteren Büchern.
Autorenbild von Tomke Bekker (©Tomke Bekker (designed by Bookbrush))

Lebenslauf von Tomke Bekker

Tomke Bekker schreibt schon Geschichten, solange sie sich zurückerinnern kann. Angefangen mit Fanfictions, hat sie sich mittlerweile queeren Romanzen zugewandt. Sie liebt gefühlvolle Geschichten, die aus dem wahren Leben stammen könnten und ohne schwere Katastrophen auskommen. Ihr ist wichtig, ihre Leser*innen gut zu unterhalten und dafür zu sorgen, dass sie das Buch mit einem positiven Gefühl zur Seite legen und ganz darin eintauchen können. Tomke lebt mit ihrem Partner in Bayern.

Neue Bücher

Cover des Buches Nach meinen Regeln (ISBN: 9783753460390)

Nach meinen Regeln

Neu erschienen am 12.04.2021 als Taschenbuch bei BoD – Books on Demand.
Cover des Buches Nach meinen Regeln (ISBN: B08Z5LRK9R)

Nach meinen Regeln

 (2)
Neu erschienen am 05.04.2021 als E-Book bei .

Alle Bücher von Tomke Bekker

Cover des Buches Alles auf Anfang (ISBN: 9783751938266)

Alles auf Anfang

 (6)
Erschienen am 19.06.2020
Cover des Buches Drei erste Dates (ISBN: 9783751996563)

Drei erste Dates

 (3)
Erschienen am 02.11.2020
Cover des Buches Nach meinen Regeln (ISBN: B08Z5LRK9R)

Nach meinen Regeln

 (2)
Erschienen am 05.04.2021
Cover des Buches Nach meinen Regeln (ISBN: 9783753460390)

Nach meinen Regeln

 (0)
Erschienen am 12.04.2021

Neue Rezensionen zu Tomke Bekker

Cover des Buches Nach meinen Regeln (ISBN: B08Z5LRK9R)AmaliaZeichnerins avatar

Rezension zu "Nach meinen Regeln" von Tomke Bekker

Eine lesenswerte Geschichte mit Tiefgang, die mit einiges Tropes bricht.
AmaliaZeichnerinvor einem Monat

Vorweg sei gesagt, ich habe auch die ersten zwei Bücher von Tomke Bekker gelesen, die mir sehr gut gefallen haben. Dieses hier ist deutlich ernster und behandelt u.a. das Thema einer psychischen Erkrankung.

Adrian und Leon sind zwei sehr unterschiedliche Protagonisten. Adrian hat alles – Geld, einen angesehenen Job, er kann mit Statussymbolen um sich werfen. Nur eines fehlt ihm – eine romantische Beziehung. Stattdessen hat er regelmäßig, nach streng festgelegten Regeln, Sex mit Leon. Der wiederum ist so ungefähr das Gegenteil des kontrollsüchtigen Adrians und lebt in einer offenen Beziehung mit seinem langjährigen Freund Tobi – was für beide übrigens keinen Anlass zu Streit bietet.

Reichlich Spannungen zwischen Leon und Adrian sind vorprogrammiert, als ihr Spiel außer Kontrolle gerät.

Allerdings dekonstruiert Tomke Bekker ein typisches Trope in der Romance: Oft ist es ja so, dass der »Bad Boy« sich sehr destruktiv oder manipulativ verhält und dass ihm dieses toxische Verhalten nicht zum Verhängnis wird, oder er dafür die Konsequenzen tragen muss, sondern stattdessen sogar romantisiert wird – am Ende erobert er seinen Love Interest trotz allem. Ich werde nun nicht verraten, wie dieser Roman ausgeht, weil ich nicht spoilern möchte. Nur so viel sei gesagt, dass die Handlung nicht nach dem von mir erwähnten typischen Muster gestrickt ist, was mir sehr gut gefallen hat.

Der Schreibstil ist, wie schon in den vorherigen Büchern, sehr lebendig und anschaulich und das gilt auch für die erotischen Szenen. Beide Protagonisten und auch Leons Lebensgefährte Tobi sind detailliert ausgearbeitet, ich konnte sie mir sehr gut vorstellen und mit ihnen mitfiebern. Was mir im Fall von Adrian nicht immer leicht gefallen ist, denn er ist aufgrund seiner Eigenheiten kein typischer Sympathieträger. Aber seine Probleme werden sehr realistisch und authentisch geschildert, so dass für mich gut nachvollziehbar war, warum er so handelt, fühlt und denkt, wie er es tut.

Fazit: Wieder eine absolute Leseempfehlung von mir. Vor allem, wenn man eine Gay Geschichte lesen möchte, die keine typischen Bad-Boy-Tropes bedient.

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Cover des Buches Drei erste Dates (ISBN: B08GY6CXVW)M

Rezension zu "Drei erste Dates" von Tomke Bekker

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Manafivor 8 Monaten

Nach einem persönlichen Verlust braucht Karim einen Tapetenwechsel. Deshalb tauscht er sein Leben in der Stadt gegen eine Landarztstelle in der bayrischen Provinz.

 

Bei einem Wildunfall wird er von Hannes „gerettet“. Die beiden Männer mögen einander, aber „zusammenkommen“ ist alles andere als einfach.

 

Für mich ist es das erste Buch von Tomke Bekker. Ihren Schreibstil finde ich sehr angenehm und es ist mir leichtgefallen, in die Geschichte einzutauchen.

 

Karim und Hannes sind zwei sympathische Protagonisten, deren Emotionen lebendig beschrieben werden und mich zu jeder Zeit erreicht haben. 

Beide haben ihr Päckchen zu tragen. Zusätzlich zu diesen Problemen, hat das Schicksal scheinbar Spaß daran, Karim und Hannes erstmal ordentlich zu ärgern und ihnen auf dem Weg zueinander jede Menge Steine in den Weg zu legen. 

 

Ich habe mit den beiden gehofft und gelitten, habe geflucht, wollte sie schütteln und so manchem Dorfbewohner auch mal ordentlich die Meinung sagen. 

 

„Drei erste Dates“ habe ich mit Vergnügen gelesen, mich gut unterhalten gefühlt und ich empfehle die Geschichte sehr gerne weiter.

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Cover des Buches Alles auf Anfang (ISBN: 9783751938266)Korikos avatar

Rezension zu "Alles auf Anfang" von Tomke Bekker

Gelungenes Gay Romance Debüt
Korikovor 8 Monaten

Story:
Als Kindergärtner liegt dem jungen David das Wohl seiner Schützlinge am Herzen und als die junge Mira beginnt, sich abzusondern und immer auffälliger wird, ist er fest entschlossen, herauszufinden, was im familiären Umfeld des Mädchens schief läuft. Unglücklicherweise ist Mira die die Tochter des Mannes, mit dem er nach einer Party einen heißen One-Night-Stand hatte. Für David eigentlich ein No-Go, doch schon längst empfindet er mehr für Kai, der sich erst vor kurzem von seiner Frau getrennt hat und versucht, sich als alleinerziehender Vater durchzuschlagen. Das Chaos ist vorprogrammiert, insbesondere als Kais Exfrau zu Besuch kommt und jemand David wehen Miras Angstattacken beim Jugendamt anzeigt …

Eigene Meinung:
„Alles auf Anfang“ ist das Debüt der Autorin Tomke Bekker und erschien im Selbstverlag. Der lockerleichte Gay Romance ist in sich abgeschlossen und erzählt auf knapp 280 Seiten das turbulente Auf und Ab der Beziehung von David und Kai.

Die Geschichte ist in sich schlüssig und weist keine Logiklücken oder Unstimmigkeiten auf. Man ist schnell in der Handlung und begleitet wechselnd David und Kai durch ihren Alltag – David, der als Kindergärtner seine Berufung gefunden hat, Kai, der kurz davor ist, sich als IT-Sicherheitsbeauftragter selbstständig zu machen und dessen Exfrau nach Kanada ausgewandert ist. Das Verbindungsglied der beiden ungleichen Männer ist Mira, an der die Trennung der Eltern und der damit verbundene Stress nicht spurlos vorübergegangen ist. Die Probleme des Kindes schweißen David und Kai zusammen, wenngleich es ein wenig dauert, bis sie am selben Strang stehen und es etliche Missverständnisse auszuräumen gibt.
Die Autorin schafft es, die Gedanken und Gefühle sehr bildlich und glaubhaft zu vermitteln – nie hat man den Eindruck, es wird etwas überdramatisiert, um die Geschichte voranzutreiben oder künstlich aufzubauschen. Alle Ereignisse sind nachvollziehbar, die Figuren handeln glaubhaft und können durchweg überzeugen. Das gilt sowohl für Kai und David, als auch für Mira und die Mutter des Kindes. Es ist angenehm, dass Kais Exfrau nicht die klassisch Böse ist (in Gay Romance Romanen kommen weibliche Figuren meistens nicht sonderlich gut weg), die nicht damit zurechtkommt, dass Kai sich so spät zu seiner Homosexualität bekannt hat. Sie geht vollkommen locker damit um und unterstützt ihn, wo sie nur kann. Das ist sehr angenehm und wertet den Roman ungemein auf. Auch die übrigen Figuren strahlen eine positive Atmosphäre aus, die dem Leser ein gutes Gefühl vermittelt und dafür sorgt, dass man das Buch mit einem Lächeln auf den Lippen beendet. „Alles auf Anfang“ ist ein klassischer Feel-Good-Roman, der keine schweren Themen behandelt, sondern sich auf die beginnende Liebe zwischen Kai und David konzentriert und Problemthemen nur am Rande streift (und recht schnell auflöst).

Die Figuren sind sehr realistisch dargestellt und wirken authentisch. Man kann sich sehr gut in David und Kai hineinversetzen und versteht ihre Sorgen und Probleme. Sie beide haben ihr Päckchen zu tragen, stehen aber mit beiden Beinen im Leben, um Lösungen zu finden und sich nicht aus der Bahn werfen zu lassen. Sehr gut wurde auch die vierjährige Mira umgesetzt, die die Rolle der dritten Hauptfigur einnimmt und deren Charakter sehr glaubhaft dargestellt wurde. Man fiebert mit dem kleinen Mädchen mit, möchte ihr am liebsten selbst helfen und sie in der schwierigen Zeit unterstützen. Auch Miras Mutter kann mit ihrer lockeren, sehr sympathischen Art überzeugen und etliche Sympathiepunkte einstreichen.

Stilistisch gibt es nichts zu bemängeln – Tomke Bekker hat einen angenehmen, sehr flüssigen Stil, der den Leser schnell gefangen nimmt. Sie verzichtet auf ausufernde Beschreibungen und konzentriert sich ganz auf ihre Charaktere und deren Probleme. So erfährt man zwar nur am Rande, wie das Umfeld ist, in dem die Ereignisse spielen, dafür lernt man die Figuren umso besser kennen. Positiv ist auch, dass keine klassischen Anfängerfehler vorhanden sind – was bei einem Debüt eher selten der Fall ist. Hier zahlen sich die Schreiberfahrungen der Autorin aus dem Fanfictionbereich aus.

Fazit:
„Alles auf Anfang“ ist ein gelungenes Gay Romance Debüt, das durch sympathische Charaktere, eine in sich schlüssige Handlung und einen angenehmen Schreibstil besticht. Tomke Bekker legt ein solides Debüt vor, das Spaß macht – ein schöner Feel-Good-Roman. Wer lockerleichte, gut geschriebene Gay Romance mit erwachsenen, realistischen Charakteren mag, sollte einen Blick riskieren. „Alles auf Anfang“ bietet gute Unterhaltung und macht Lust auf mehr. Man darf gespannt sein, was die Autorin als nächstes in Planung hat. Zu empfehlen.

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