Tomke Schriever

 4 Sterne bei 30 Bewertungen

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Tomke SchrieverUnd dann war Stille
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Und dann war Stille
Und dann war Stille
 (18)
Erschienen am 01.09.2009
Tomke SchrieverDer Totenschiffer
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Der Totenschiffer
Der Totenschiffer
 (12)
Erschienen am 01.09.2010

Neue Rezensionen zu Tomke Schriever

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Felices avatar

Rezension zu "Und dann war Stille" von Tomke Schriever

Guter Ostfrieslandkrimi
Felicevor 5 Jahren

Mit ihrem ersten Ostfriesenkrimi hat Tomke Schriever meiner Meinung nach eine viel versprechende Serie ins Leben gerufen.
Der Verlauf ist zwar nicht gerade rasant, entwickelt sich aber stets weiter und es kommt zu überraschenden Wendungen.

Die Protagonisten sind sympathisch und nachvollziehbar beschrieben (eine Psychotherapeutin, die ihre Patienten genau analysiert, bei der Verarbeitung ihres eigenen Traumas aber genauso ratlos ist wie jeder Laie).
Auch die Entwicklung ihrer Gefühle zum Polizisten Enno gefällt mir gut, da sie mit einer Erinnerungslücke bezüglich des Geiseldramas, in das beide verwickelt waren, kämpft, die sich erst nach und nach auflöst.


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Auroras avatar

Rezension zu "Und dann war Stille" von Tomke Schriever

Rezension zu "Und dann war Stille" von Tomke Schriever
Auroravor 6 Jahren

Zunächst einmal möchte ich sagen, dass mir das Cover unglaublich gut gefällt. Ich hatte mir hier demnach und auch wegen dem Klappentext einen sehr guten Krimi erhofft. Ich war zwar ein bisschen enttäuscht, denn ich hatte mir scheinbar mehr erhofft, als es mir letztendlich bot, aber dennoch war es gut. Was mich am meisten störte, war, dass hier aus mehreren Sichten geschrieben wurde (was ja an sich nicht schlimm ist und ich mag so etwas ja gundsätzlich auch), aber dabei oft die Namen verwechselt wurden. Es wurde zwar unterschieden, indem man aus Sigrids Sicht (quasi dem Nebenstrang der Geschichte, zu dem ich gleich noch einmal ausführlicher komme) in kursiv geschrieben wurde und bei Hannah normal. Aber manchmal hieß Sigrid plötzlich Hannah, was mich natürlich irritierte, weil ich dachte, dass die beiden Stränge sich nun verbunden hatten, ohne dass ich es mitbekommen hatte. War aber nicht so.
Nun noch etwas zur eigentlichen Handlung. Hauptsächlich geht es also um die Psychologin Hannah Tergarten, die zusammen mit einem kleinen Jungen auf einem Spielplatz als Geisel herhalten musste. Das hat ihr Leben grundsätzlich verändert und sie zog in einen Burgturm, was niemand wirkloch nachvollziehen konnte. Aber sie fühlt sich dort nun einmal wesentlich wohler. Nun muss sie aber noch zu einer Gerichtsverhandlung in ihre alte Heimat, was natürlich alle Erinnerungen an das Ereignis noch einmal hochkochen lässt. Auf einmal taucht auch ein Mann bei ihr auf, von dem sie glaubt, dass sie ihn noch nie zuvor gesehen hat. Denn an alles von der Geiselnahme kann sie sich nicht erinnern. Er behauptet aber, er war der Polizist, der mit ihr in diesem Klettergerüst festsaß.
Außerdem kommt ein Mädchen namens Anneke zu ihr in die Praxis und bittet Hannah um Hilfe. Diese kann sie jedoch nicht ohne die Einwilligung ihrer Eltern behandeln und schickt Anneke wieder nach Hause. Am nächsten Tag ist sie tot. Angeblich handelte es sich hierbei um einen Unfall. Doch Hannah glaubt nicht daran und versucht mehr darüber herauszufinden. Dadurch tritt sie aber einigen Jugendlichen, zu denen auch Annekes Freund gehört, mächtig auf die Füße, sodass diese Hannah von nun an immer wieder schikanieren.
Der zweite Handlungsstrang rankt sich um Sigrid, die in der Küche eines Gefängnises arbeitet. Ein Verwandter von ihr (man weiß anfangs nicht, ob es ihr Mann, ihr Sohn oder sonst wer ist, daher gehe ich hier nicht näher darauf ein) sitzt in genau diesem Gefängnis. Sie fühlt sich durch die Arbeit näher mit ihm verbunden, ohne dass sie ihn wirklich zu Gesicht bekommt.
Ja, mehr möchte ich jetzt nicht von der Handlunge erzählen. Da waren alles jeweils nur kurze Einblicke. Wie gesagt, ich fand das Buch okay, aber nicht übermäßig spannend. Ich werde aber dennoch irgendwann auch den zweiten Band lesen. Denn vielleicht kann mich dieser dann ja noch mehr überzeugen ;) . Es ist übrigens der erste Band einer Reihe.

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melli.die.zahnfees avatar

Rezension zu "Der Totenschiffer" von Tomke Schriever

Rezension zu "Der Totenschiffer" von Tomke Schriever
melli.die.zahnfeevor 8 Jahren

Als eine Leiche auf einer Fähre gefunden wird, mit einem Hammer und einem toten Hund. Hinweise auf den Totenschiffer Charon ? Als die Psychologin Hanna Tergarten zu dem Fall gerufen wird stellt sich heraus, dass der Tote ein Kollege von ihr war. Doch wer wollte diesem Mann etwas Böses ? Die Suche in der Patientenkartei des Ermordeten führt scheinbar nur in Sackgassen oder ist doch einer der Patienten der Mörder? Doch warum wird eine zweite Leiche gefunden, die mit dem Therapeuten absolut keine Berührungspunkte hatte? Doch ein Serienkiller, der nach dem Zufallsprinzip mordet ?
Das Ende ist überraschend und gut konstruiert, der Roman insgesamt sehr spannend. Es ist eher ein Krimi als ein Thriller auch wenn einige Thrillerelemente darin vorkommen. Die Ermittlungsarbeit ist eher behäbig dargestellt und manchmal fehlt der Handlung etwas Tempo, da einige Nebenfiguren etwas zuviel Raum bekommen. Schön ist das heimische Flair der Stadt Leer und der regionale Bezug zu Ostfriesland.
Auch wenn man den ersten Teil nicht kennt kann man der Geschichte gut folgen, da die Autorin Hauptfiguren und deren Bezüge zueinander gut vorstellt. Schön fand ich auch die Ausgewogenheit zwischen Krimihandlung und Privatleben der Figuren.
Fazit: Ein absolut lesenswerter Krimi der mal etwas anderen Art.

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