Tommie Goerz Adventskalender Apfel, Zimt und Todeshauch 2016

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Inhaltsangabe zu „Adventskalender Apfel, Zimt und Todeshauch 2016“ von Tommie Goerz

Hier haben Autor, Redaktion und Verlag veragt: Wenn man 24mal zwanzig Zeilen Text hat, muss die Handlung abdüsen!

— Beust
Beust
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    Adventskalender Apfel, Zimt und Todeshauch 2016
    Beust

    Beust

    24. December 2016 um 14:38

    Ein geheimnisvoller Mann erscheint der Person - die aus der Ich-Perspektive ihe Weihnachtszeit darstellt und sich irgendwann zwischen Tag 8 und 12 als Mann entpuppt - im Wald auf dem Weg zur Arbeit, im Traum, im Wald, in der Stadt, im Wald, im Traum, im Wald und auf dem Weg zur Arbeit. Doppelungen in dieser Aufzählung sind nicht zufällig, sondern geben den Inhalt gut wieder, der auf eine die Wiederholung des Gesagten nur störende Handlung weitestgehend verzichtet. An Tag 24 weiß der Leser noch immer nicht, ob es sich bei dem Mann um eine Wahnvorstellung handelt und um den Auftakt für eine häusliche Gewalttat oder nur um Sinnestäuschungen - in jedem Fall entbehrt die Pointe, die der Autor auf die gähnende Langeweile seiner 23 Textchen folgen lässt, jedes Charmes und gehört definitv nicht zu einem gemütlichen Weihnachtsmorgen. Das Witzigste an diesem Adventskalender ist die Lektüre der Amazon-Kundenbewertungen; das Erstaunlichste die Chuzpe, mit der der Klappentext atemberaubende Spannung verspricht, denn das einzige Atemberaubende ist die talentfreie Frechheit, die Aufgabe, eine schöne/spannende/interessante/lesenswerte Kurzgeschichte in 24 Textschnipseln zu erzählen, in dieser Weise zu vergeigen und den Menschen dafür noch Geld aus der Tasche zu ziehen. Hier haben der Autor, die Redaktion und der Verlag versagt.  Wer auch immer diesen Adventskalender verschenkt hat, schäme sich bitte nicht: Die Idee ist doch so gut gewesen! Fazit: Die Dose ist ganz nett; da passen 24 Plätzchen rein.

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