Tommie Goerz Auszeit

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Inhaltsangabe zu „Auszeit“ von Tommie Goerz

Weil Kriminalkommissar Friedo Behütuns wieder einmal den
Mund nicht halten konnte und ein Journalist seine Tiraden über
Politik und Gesellschaft auch noch veröffentlicht hat, wird er von seinem Chef zu einer Zwangsauszeit verdonnert. Sechs Wochen.! Aus einer Bierlaune heraus fährt er nach Frankreich und mietet sich in der Bretagne ein Haus am Meer. Mit der Idylle dort aber ist es schnell vorbei. Im Nachbarort Kercambre werden die Leichen zweier Nürnberger Urlauber gefunden. Für die französische Polizei ist rasch klar: Es ist die Tat bretonischer Separatisten. Behütuns jedoch lässt vom Feriendomizil aus seine Kollegen daheim im Umfeld der Opfer herumschnüffeln, und plötzlich tut sich ein völlig neuer Verdacht auf – mit Spuren, die bis zur Besatzung Frankreichs und in die jüdisch-deutsche Vergangenheit
zurückreichen.

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  • Ein Buch wie ein Strandspaziergang

    Auszeit

    Tom_Zai

    04. March 2014 um 16:40

    Eine unfreiwillige Auszeit führt Kommissar Friedo Behütuns in die Bretagne. Kaum ist er da, überwältigt er auf dem Markt einen Taschendieb und lernt eine nette Frau kennen. Bald darauf gibt es Tote. Alles ist sehr rätselhaft, scheinbar auf dem Hintergrund separatistischer Aktivitäten. Man ahnt, dass da mehr dahintersteckt.   Die Story ist zwar spannend, reisst mich gegen Ende regelrecht mit, ist aber oft Nebensache. Dafür sind die Gedanken von Behütuns umso wichtiger. Er philosophiert gern mit sich selber, macht sich Gedanken über Wörter wie „unwirsch“, über Katzen, über Atomkraftwerke, übers Essen, über Frauen und Männer, über den letzten Krieg und so vieles mehr. Behütuns kann sich zwei Seiten lang mit dem Scheibenwischer, dem Wasser auf der Windschutzscheibe und der Autobahn beschäftigen. Eigentlich hat er ja Urlaub, zwangsweise, wie gesagt. Zur Ruhe kommt er nicht. Wenn er nicht gerade schläft, treibt es ihn um.   Ich find's beste Unterhaltung. Mehr als das. Da tauchen Gedanken auf, die ich schon hatte, die abgelegt sind, zum Teil nicht fertig gedacht, die sich also vertraut anfühlen. So wird die Lektüre zwischenzeitlich zum Dialog mit mir selber, durch Behütuns Spiegel sozusagen.   Auszeit, ein Krimi für Leserinnen und Leser, die sich gerne treiben lassen – wie bei einem Strandspaziergang im Herbst.

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  • Leserunde zu "Auszeit" von Tommie Goerz

    Auszeit

    TommieGoerz

    Wer nimmt sich ’ne Auszeit für ’ne Leserunde?   Das vierte Abenteuer des Nürnberger Kommissars Friedemann „Friedo“ Behütuns, »Auszeit«, sucht Leserinnen und Leser, die sich für eine Leserunde eine kleine Auszeit nehmen. Wer hat Lust? Ich habe 10 Exemplare "Auszeit" signiert. Der Verlag verlost sie unter allen BewerberInnen. Außerdem werde ich versuchen, die Leserunde selbst zu moderieren - hab nur noch keine Ahnung, wie das geht.   Ganz kurz zum Inhalt von Auszeit: Der Nürnberger Kommissar Friedo Behütuns, Liebhaber fränkischer Biere sowie der regionalen Kellerkultur, war mit Freunden unterwegs – ein Bierkellerausflug, der für ihn nicht ohne Folgen bleibt: Er wird zum Chef zitiert und dann heißt's: Zwangsurlaub. Ab sofort. So verschlägt es ihn in die Bretagne, wo er sich prompt mit unheimlichen Begebenheiten konfrontiert sieht. Die Dinge gehen ihn nichts an, da aber auch ein Ehepaar aus Nürnberg involviert ist, lässt er von den Kollegen daheim im Umfeld dieses Paares recherchieren – und stößt auf eigenartige Zusammenhänge, die ihn zunächst in den Alpenraum und schließlich wieder zurück nach Nürnberg und dort in eine völlig andere Zeit führen ... Mehr wird nicht verraten.   Lust, Auszeit zu lesen?  Dann musst du nur noch diese Bewerbungsfrage beantworten: Was würdest du tun, wenn dich dein Chef von heute auf morgen zu sechs Wochen Zwangsurlaub verdonnerte?

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  • Rezension zu "Auszeit" von Tommie Goerz

    Auszeit

    mecedora

    06. January 2013 um 17:25

    "'Gott, behüt' uns vor 'Ordnungshütern''" (12), so schreibt die Zeitung und bezieht sich dabei ganz besonders auf einen dieser Ordnungshüter: Friedo Behütuns, der sich nach einem Bierchen zu viel öffentlich zu fragwürdigen Äußerungen hat hinreißen lassen. Konsequenz dieser ungewollten Aufmerksamkeit: Kommissar Behütuns macht Urlaub. Vom Chef verordneten Zwangsurlaub. Sechs lange Wochen lang. Und damit kann der charismatisch-bärbeißige Franke erst einmal so überhaupt nichts anfangen, widmet er sich doch normalerweise voll seinem Beruf. Weil Behütune zu Hause in Nürnberg schon nach wenigen Tagen die Decke auf den Kopf fällt, verreist er. In der Bretagne mietet sich der frankophile (aber nicht frankophone) Kommissar in einem schmucken Ferienhaus an der Küste ein und bemüht sich sehr, die Seele baumeln zu lassen und auszuspannen. Das fällt im weiß Gott nicht leicht und Friedo versucht, seine Tage mit Spaziergängen, Marktbesuchen und langen Caféaufenthalten zu strukturieren, lernt dabei Julie kennen, eine charmante Bretonin, mit der er bald nicht nur den Café au lait, sondern ganze Menüs teilt. Recht beschaulich geht es zu. Bis im Nachbarort zwei Urlauber brutalst ermordet werden. Urlauber aus Nürnberg. Und schon ist Behütuns auch in seinem Urlaub wieder in einem Fall verwickelt - einen Fall, der weit in die Vergangenheit zurückführt. Mit "Auszeit" hat Tommie Goerz Friedo Behütuns' vierten Fall zu Papier gebracht. Für mich war es das erste Buch dieses Autors - und mein erstes Zusammentreffen mit dem Nürnberger Kommissar -, das letzte wird es jedoch ganz gewiss nicht sein, sind die ersten drei Fälle nach diesen Leseerlebnis doch gleich auf meine Wunschliste gewandert.. Goerz' Figuren sind plastisch, charismatisch und pflegen sehr charmante Unperfektheiten, kleine Neurosen und liebenswerte Eigenarten. Stilistisch ist "Auszeit" sehr angenehm, flüssig und flott zu lesen, mit wirklich guten Dialogen und bei all der Geschmeidigkeit immer angenehm anspruchsvoll und durchdacht. Besonders ein paar charakteristische Kleinigkeiten (Behütuns' Versuche, sich in der französischen Sprache zu artikulieren z.B. oder die kleinen fränkisch-dialektalen Anteile) machen das Buch auch in stilistischer Hinsicht zu einem Lesevergnügen. Und was den Inhalt angeht: spannend, ohne effektheischerisch zu sein, an einigen Stellen blutig, ohne widerlich zu sein (der Roman ist ein klassischer Kriminalroman in ungewöhnlichem Setting, keineswegs ein (Psycho-)Thriller) und dabei so geschickt in mehreren Erzählsträngen konstruiert und an mehreren Schauplätzen angesiedelt, dass die Lösung des Falls bis zum Ende nicht offensichtlich ist. Die Ermittlungen sind logisch aufgebaut und nach und nach entwickelt und entwirrt sich in angenehmem Tempo das Netz aus Hinweisen, Indizien und dem Leser Stück für Stück präsentierten Puzzleteilchen. Ich hatte mit Kommissar Behütuns' "Auszeit" ein paar höchst kurzweilige, spannende und unterhaltsame Stunden, die auch mir eine kleine Auszeit aus dem Alltag geboten haben, lässt das Buch es doch zu, sich voll und ganz in Behütuns' Abenteuer hineinzulesen und mitzuermitteln. Die vollen fünf Sterne von mir für Tommie Goerz' Kriminalroman und eine uneingeschränkte Leseempfehlung für Freunde von (nicht nur Regional-)Krimis.

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  • Rezension zu "Auszeit" von Tommie Goerz

    Auszeit

    Linny

    11. December 2012 um 13:19

    Eigentlich lebt Kommissar Behütuns für seine Arbeit. Das ist sein Leben. Eine unbedachte Äußerung von ihm, die in der Tageszeitung landet. Bedeutet für ihn, er wird in den Urlaub geschickt. Dies ist für Friedo keine Belohnung. Was soll er jetzt so unverhofft mit der vielen freien Zeit anfangen?. Ganz spontan fährt er, in die Bretange. Kaum ist er angekommen, von Erholung keine Spur. Passieren zwei Morde. Und Friedo ist in seinem Element. Er geht auf Mördersuche und bald muss man sich fragen wer Jagt hier wen?. Bis zur letzten Seite ist auch der vierte Fall, Auszeit. Ein mörderisches gutes Lesevergnügen.

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  • Rezension zu "Auszeit" von Tommie Goerz

    Auszeit

    Mone80

    Friedemann "Friedo" Behütuns muß Urlaub machen. Er hat nach ein paar Bierchen seine Klappe nicht halten können und wurde am nächsten Tag in der örtlichen Presse zitiert. Tja, was machen, wenn man von jetzt auf gleich 6 Wochen Zwangsurlaub hat? Man könnte Frühjahrsputz in der Wohnung machen, oder aber eine Reise in die Bretagne. In ein kleines Örtchen, direkt am Meer. Gesagt, getan, ein paar Tage später sitzt Behütuns im Auto in Richtung Bretagne. Doch die Ruhe in dem kleinen Ort hält nicht lange an. Als ein deutsches Ehepaar ermordet wird und weitere Leichen gefunden werden, macht sich Behütuns so seine Gedanken und ermittelt wenige Zeit später auf eigene Faust. Die Spuren führen sowohl in die Vergangenheit, als auch wieder zurück nach Deutschland. Welches Geheimnis verbindet die Opfer und wer möchte verhindern, dass dies ans Tageslicht kommt? Meine Meinung: Von der ersten Seite an war ich Behütuns-Fan gewesen. Mit dem Charakter Friedemann Behütuns hat Tommie Goerz einen Kommissar erschaffen, der mal nicht psychisch labil ist oder ein draufgängerischer Einzelgänger. Nein, Friedo ist anders. Ein wenig kautzig, ein gemütlicher Zeitgenosse, der gerne mal eine Maß trinkt und kein Blatt vor den Mund nimmt. Auch nicht in seinen Gedanken. Er ist ein Kopfmensch, der aber auch auf das komische Gefühl in der Bauchgegend hören kann. Und diese Mischung zahlt sich aus. Die Gedankengänge sind herrlich zu lesen, wie er sich selbst die Schelte gibt, weil er soviel nachdenkt. Sehr humorvoll. Die Umgebung wurde toll beschrieben, ich habe mich wie im Urlaub gefühlt, wäre da der bittere Beigeschmack der Morde nicht gewesen. Ohne allzu deutlich auf die Grausamkeiten der Morde einzugehen, ging die Spannung nicht verloren. Mit zum Fall gehörten auch Rückblicke in die Nazi- Zeit, welche sich genial vom Rest des Buches abhoben. Es war eine eigenständige Geschichte, mit einer eigenen Sprache. Das Buch ist spannend bis zum Schluss und es kam zu keinem Zeitpunkt Langeweile auf. Der Show-Down war perfekt gelungen und trotz der Spannung, lockerten auch hier Friedos Gedanken, alles wieder auf. Es blieben keine Fragen offen, die einzelnen Fäden laufen logisch zusammen. Das große Wirrwarr in meinem Kopf wurde aufgelöst und ich habe das Buch zufrieden zu geklappt. Da mir der Kommissar Behütuns so gefallen hat und dies der 4. Fall war, für mich aber der erste Fall, werde ich die drei ersten Fälle mit großer Freude auch noch lesen. Fazit: Ein großartiger Krimi, mit einem noch besseren Kommissar. Spannend und Humorvoll.

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  • Rezension zu "Auszeit" von Tommie Goerz

    Auszeit

    irismaria

    06. December 2012 um 12:32

    „Auszeit“ von Thommie Goerz ist der 4. Fall des fränkischen Kommissars Friedo Behütuns. Ich bin durch eine Leserunde auf diese Krimireihe aufmerksam geworden. Die ersten Fälle kenne ich nicht. Das wird sich bald ändern! „Auszeit“ ist ein Regionalkrimi, der in Franken beginnt, dann in die Bretagne und schließlich ins Allgäu. Ein interessanter Fall, viel Lokalkolorit, interessante Personen und der feine Humor des Autors lassen das Buch zu einer wundervollen Unterhaltung werden. Die Geschichte: Der fränkische Kommissar Friedemann (Friedo) Behütuns wird von seinem Chef in den Zwangsurlaub geschickt, da ein Journalist unpassende Äußerungen von Behütuns zitiert hat. Friedo weiß zuerst nicht, was er mit der Auszeit anfangen soll und mietet ein Ferienhaus in der Bretagne. Dort überführt er in einem Café einen Taschendieb, was ihm den Respekt der Dorfbewohner und die Freundschaft mit der Professorin Julie einbringt. Doch dann erschüttert ein Neunfachmord an Urlaubern das idyllische Ferienörtchen, auch ein Nürnberger Ehepaar ist unter den Opfern. Behütuns hilft seinen französischen Kollegen bei den Ermittlungen und nutzt seine Kontakte noch Nürnberg für Hintergrundrecherchen. Liegen die Gründe für das Verbrechen bei der Bretonischen Separatistenbewegung oder in der Vergangenheit des Ortes im 2. Weltkrieg? Denn eine Parallelhandlung spielt in der Vergangenheit und hier lichten sich nur nach und nach die Nebel… Thommie Goerz´ Krimi besticht durch die lebendigen Dialoge, die abwechslungsreiche Handlung, liebevoll beschriebene Details der Szenen, das Lokalkolorit und die originellen und meist sehr plausibel dargestellten Personen. Vor allem den etwas schrulligen Kommissar mag ich sehr und freue mich darauf, die ersten Fälle von ihm zu lesen. Mein Fazit: ein klasse Lokalkrimi!

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  • Rezension zu "Auszeit" von Tommie Goerz

    Auszeit

    Gela_HK

    Leichenfund in der Bretagne Inhalt: Der fränkische Kriminalkommissar Friedemann (Friedo) Behütuns wird von seinem Chef wegen einer politischen Biergarten-Schimpftirade, die ein Journalist aufgegriffen hat, zu einer sechswöchigen AUSZEIT verdonnert. Aus sentimentalen Erinnerungen heraus fährt er in die Bretagne und mietet sich ein abgelegenes Ferienhaus am Meer. Kurz nach seiner Ankunft werden zwei Nürnberger Eheleute im Nachbarort Kercambre ermordet. Aus regionalem Interesse heraus, recherchiert Friedo auf eigene Faust. Auch weil sein Instinkt ihm sagt, dass die französische Polizei einer falschen Fährte folgt. Behütuns findet immer mehr Spuren, die in die Vergangenheit zur Zeit des Drittes Reichs, der Besatzung Frankreichs und zu jüdischen Emigranten führt. Meine Meinung: Der Autor schafft es gleich mit den ersten Sätzen den Leser für Kommissar Behütuns einzunehmen. Auf sehr sympatische Weise nimmt man an den teilweise sprunghaften Gedankengängen des Kommissars teil. Am Ende des Buches hat man das Gefühl, das Friedo Behütuns ein guter Bekannter ist, den man schon lange kennt. Gleichzeitg wird aber auch ein Stück Geschichte vermittelt. Die Rückblenden in die Vergangenheit werden in einem anderen Sprachstil wiedergegeben, was den Eindruck erweckt, dass man zwei parallele Geschichten liest. Der langsam aufgebaute Spannungsbogen führt zu einem unvorhersehbaren Finale in den Allgäuer Alpen. Fazit: Obwohl dies schon der 4. Fall von Kommissar Behütuns ist, können auch Erstleser diesen Krimi lesen, weil es sich um einen in sich geschlossenen Fall handelt. Mich hat das Buch so gefesselt, dass ich es nicht mehr aus der Hand legen wollte.

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    kampfsenf

    06. December 2012 um 08:25
  • Rezension zu "Auszeit" von Tommie Goerz

    Auszeit

    Dreamworx

    05. December 2012 um 13:08

    Das neue Buch von Thommie Goerz mit dem Titel „Auszeit“ ist der 4. Fall von Kommissar Behütuns, für mich war es allerdings das erste Buch des Autors, somit war ich völlig unbefangen und konnte keine Vergleiche anstellen. Der fränkische Kommissar Friedemann (Friedo) Behütuns wird aufgrund eines Zeitungsartikels, in dem Aussagen von ihm zitiert werden, von seinem Chef in den Zwangsurlaub geschickt. Er bekommt 6 Wochen „Auszeit“. Am Anfang hat Behütuns Schwierigkeiten damit, ist er doch ein Eigenbrötler und mit seiner Arbeit „verheiratet“. Doch dann kommt ihm die Idee durch eine Zeitungsannonce, und er mietet sich ein Ferienhaus in der Bretagne. Kaum dort angekommen und eingerichtet, erreicht ihn die Nachricht, dass ein deutsches Ehepaar aus Franken in seiner unmittelbaren Nachbarschaft ermordet wurde. Sofort ist er in seinem Element und beginnt mit Hilfe seiner hübschen Nachbarin Julie und mit Erlaubnis der französischen Kollegen zu ermitteln, obwohl er sich immer wieder vorsagt, dass ihn dies alles ja gar nichts anginge. Auch spinnt er seine Kollegen in seiner Heimatstadt Nürnberg mit ein, die für ihn die Hintergrundrecherchen übernehmen. Leider bleibt es nicht bei einem Mord, sondern es stellt sich heraus, dass in derselben Nacht noch 7 andere Menschen zu Tode kamen, deren Vergangenheit aber auch mit dem deutschen Ehepaar verknüpft ist. Thommie Goerz erzählt die Geschichte zum Einem in der Gegenwart, zum Anderen gibt es Kapitel, die sich mit der Vergangenheit befassen. Am Ende des Buches laufen beide Handlungsstränge zusammen, und nun ergeben die Morde auf einmal „einen Sinn“. Der Autor versteht es meisterhaft, den Leser mit seinem flotten Schreibstil und den humorvollen Dialogen immer auf Spannung zu halten und auch mal herzhaft zu lachen. Die Charaktere sind meist sehr sympathisch, ich möchte da nichts vorweg nehmen…:) Auch die Zitate zu Beginn eines jeden Kapitels machen das Buch zu etwas Besonderem. Mir hat der Krimi außerordentlich gut gefallen, man kann das Buch gar nicht aus der Hand legen, weil man immer mehr gefangen genommen wird von der Person Behütuns und der ausgeklügelten Handlung selbst. Jeder, der Krimis mit Lokalkolorit schätzt und auch guten Humor versteht, ist mit diesem Buch bestens bedient. Ich kann es nur empfehlen und habe mir bereits die anderen drei Bände geordert. Bitte mehr davon!!!!

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  • Rezension zu "Auszeit" von Tommie Goerz

    Auszeit

    kampfsenf

    02. December 2012 um 13:50

    In "Auszeit", Kommissar Behütuns' 4. Fall, geht es darum, dass Behütuns aufgrund eines unangebrachten Kommentars gegenüber der Presse von seinem Chef in den Zwangsurlaub geschickt wird, da er sowieso noch unzählige Überstunden hat und er diese abbauen soll bis Gras über die Pressesache gewachsen ist. So mietet er sich also ein Ferienhäuschen in der Bretagne und versucht seinen Urlaub zu geniessen. Das fällt ihm jedoch ziemlich schwer, da er doch ein Arbeitstier durch und durch ist. Genau das wird dem Leser auch vermittelt, und an der Stelle, wo Behütuns von dem Mord an einem Ehepaar aus der Nachbarschaft seines Ferienhäuschens erfährt, merkt man als Leser, wie dem Kommissar ein Stein vom Herzen fällt, dass er nun eine Aufgabe hat und ermitteln kann :-). Diese Ermittlungen führt er teils vorort und teils mit Hilfe seiner Kollegen in Nürnberg durch und bringen ihn am Ende sogar bis ins Allgäu. Auch haben Ereignisse aus der Vergangenheit mit dem Fall zu tun (bei einem Mord ist es auch beiweitemm nicht geblieben). Der Autor hat es auf eine sprachlich geniale Weise geschafft, dem Leser diesen Zeitprung in die Vergangenheit nahe zu bringen. Ich dachte im ersten Moment, ich lese ein anderes Buch. Auch an Spannung fehlt es dem Krimi nicht, vor allem als es dem Ende zuging wollte ich nur noch weiterlesen und musste auch immer an das Ende der Seite spitzeln, weil ich unbedingt wissen wollte wie es weitergeht. Am Anfang eines jeden Kapitels steht ein Zitat einer bekannten Persönlichkeit, das hat irgendwie was besonderes. Auch ist die Kapitellänge ideal, nicht zu kurz und auch nicht zu lang. Auch ohne Vorkenntnisse der anderen drei Fälle von Behütuns konnte ich der Handlung gut folgen, da es sich um einen abgeschlossenen Krimi handelt. Um jedoch den Kommissar mit all seinen Macken richtig kennenzulernen sollte man wohl die Fälle chronologisch lesen. Mir hat das Buch so gut gefallen, dass ich mir die drei Vorgänger auf jeden Fall auch noch durchlesen werde.

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  • Rezension zu "Auszeit" von Tommie Goerz

    Auszeit

    zauberblume

    01. December 2012 um 12:39

    In seinem 4.Fall wird Kommisar Behütuns in Zwangsurlaub geschickt. Da er mit seiner "Auszeit" nichts anzufangen weiß, mietet er sich kurz entschlossen in der Bretagne ein Ferienhaus am Meer. Nach anfänglichen Eingewöhnungsschwierigkeiten gewöhnt sich Behütuns mit Hilfe seiner charmanten Urlaubsbekanntschaft Julie an das Nichtstun. Eines Tages ist es jedoch mit der Ruhe vorbei. Im Nachbarhaus werden die Leichen von zwei Nürnberger Urlaubern gefunden. Jetzt ist aber endgültig vorbei mit der Langeweile. Plötzlich ist Argentien, das Allgäu und Nürnberg mitten im Geschehen. Ob Behütuns diesen Fall wieder lösen wird? Es war mein 1.Fall von Behütuns, den ich gelesen haben. Und der knorrige Kommisar hat meine ganze Sympathie. Der Schreibstil ist super. Die Spannung steigt von Kapitel zu Kapitel. Man kann das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Es ist sicher nicht mein letzter "Behütuns".

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