Tommy Jaud Überman

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Inhaltsangabe zu „Überman“ von Tommy Jaud

»DER REINSTE IRRSINN!« TV Movie Die mit Abstand bekloppteste Weltuntergangs-Geschichte mit »Vollidiot« Simon Peters »Plötzlich begriff ich, was die minus 211,2 Prozent in meinem Portfolio-Report wirklich bedeuteten: Privatinsolvenz, Gosse und Drogensucht mit nachfolgendem Ausfall der Schneidezähne. Nicht mal das Studium meiner Freundin würde ich noch finanzieren können. Der einzige Ausweg lag darin, mich ebenso schnell wie klammheimlich wieder aus dieser unsäglichen Scheiße zu ziehen – ich musste zum Überman werden!« »Zum Brüllen komisch!« Dresdner Morgenpost »Das Beste jedoch: Der Weltuntergang erscheint einem gar nicht mehr so schlimm, wenn man Tommy Jaud gelesen hat.« NDR Kultur »Ein Pointen-Feuerwerk.« WDR 1LIVE

Lange erwartet und endlich gelesen. Leider etwas enttäuschend. Sehr vorhersehbar und meiner Meinung nach das schlechteste Buch der Reihe.

— Kassus
Kassus

Gegenüber Vollidiot und Hummeldumm bietet dieses Buch keine neuen Erkenntnisse. Allerhöchstens als leicht verdauliche Standlektüre geeignet.

— Lissy
Lissy

Bei weitem nicht so gut wie 'Hummeldumm', hab das Buch abgebrochen...

— Philippa-Florentine
Philippa-Florentine

Zu Beginn noch ganz unterhaltsam, doch leider ist mir Simon in diesem Buch so unsymphatisch wie noch nie, etwas übertrieben...

— Velina2305
Velina2305

Hat mich nicht wirklich umgehauen.

— Rin4
Rin4

Kein Vergleich zu den Vorgänger Büchern

— Andrea1982
Andrea1982

Wie erwartet lustig, kann den Vorgängern aber leider nicht das Wasser reichen...

— LaRenarde
LaRenarde

flach mit Fremdschämfaktor...

— begbie69
begbie69

Das schwächste Buch über Vollidiot Simon. Einen Tick zu schräg, und der Protagonist ist und bleibt ein unsympathischer Depp.

— Anchesenamun
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  • Eine fabelhafte Fortsetzung!

    Überman
    Bookofsunshine

    Bookofsunshine

    30. November 2016 um 15:53

    Wer hat unseren geliebten Vollidioten nicht vermisst. Mit Über Man hat Tommy Jaud wieder sein Talent unter beweis gestellt. Natürlich lässt sich nicht viel sagen, ohne etwas zu verraten nur so viel: Man kann sich wieder richtig gut in Simon und natürlich alle anderen Charaktere hineinversetzten. Es geht auf gleich zu beginn spannend los. Es gibt so viele Momente wo ich mich fast selbst erkannt hätte. Wenn man die anderen Bücher gelesen hat ist dieses einfach ein Muss.

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  • eBook Kommentar zu Überman von Tommy Jaud

    Überman
    heike donwald

    heike donwald

    via eBook 'Überman'

    Ich habe alle anderen buecher gelesen, von diesem war ich leider mehr als enttaeuscht und deshalb nicht wirklich neugierig auf ei neues buch vin jaud. Bej hummeldumm habe ich laut gelacht waerend des lesens. Jetzt war jch froh als endljch das ende kam. Schade um die 9,00 euro.

    • 4
    W.B.

    W.B.

    11. September 2016 um 08:35 via eBook 'Überman'
  • Weltuntergang...

    Überman
    parden

    parden

    WELTUNTERGANG... »Plötzlich begriff ich, was die minus 211,2 Prozent in meinem Portfolio-Report wirklich bedeuteten: Privatinsolvenz, Gosse und Drogensucht mit nachfolgendem Ausfall der Schneidezähne. Nicht mal das Studium meiner Freundin würde ich noch finanzieren können. Der einzige Ausweg lag darin, mich ebenso schnell wie klammheimlich wieder aus dieser unsäglichen Scheiße zu ziehen – ich musste zum Überman werden!« Auch im 3. Band (nach 'Vollidiot' und 'Millionär') hat der notorische Nörgler und Vor-den-Kopf-Stoßer Simon Peters nichts dazugelernt. Nicht nur Fremde, sondern gerne und gerade auch seine Freunde haut er laufend aufs Übelste in die Pfanne, merkt dabei auch nicht, wie gleichgültig er sich seiner Freundin gegenüber verhält. Man kann ihn also gleich wieder so gar nicht leiden. Und nachdem er im vorherigen Band tatsächlich zu einigem Geld gekommen ist, hat sein naives Vertrauen in einen Vermögensberater Simon auch noch schneller an den Rand des Bankrotts gebracht als er denken konnte. Und darüber hinaus. Wenn er nicht in der Lage sein sollte, ausstehende Steuern nachzuzahlen und auch sonst einigen Verpflichtungen nachzukommen, wird er zwangsläufig im Gefängnis landen und dabei noch das winzige bisschen verlieren, was ihm geblieben ist. Also muss mal wieder eine fantastische Idee her, die ihn aus seiner Misere befreien kann. Der anstehende und vielbeschworene Weltuntergang scheint da einen Ausweg zu bieten... Ehrlich mal: die Luft ist raus. Aus Simon Peters, aus den Gags und überhaupt. Statt froh zu sein, beim letzten Mal so glimpflich davongekommen zu sein, taucht er hier schon wieder auf - und beginnt den Leser zu nerven. Mich jedenfalls. Das hat auch nichts damit zu tun, dass ich innerhalb kürzerer Zeit mehrere Tommy Jaud Bücher gelesen habe - eher damit, dass ich mich ärgere, wenn einem Autor nicht klar ist, dass es mit einer Figur mal irgendwann gut ist. Der Drops ist gelutscht. Und das ganze wird eben nicht besser, wenn der Drops in den Dreck fällt und dann unabgespült wieder in den Mund geschoben wird. Das hinterlässt einen faden Beigeschmack. Flache Witze, ein Charakter, der diesmal unsympathisch bleibt, weil er einfach nichts dazulernt und die Ideen diesmal wenig spritzig. Ich hoffe nur, dass Simon Peters nun bleibt wo er ist und es vielleicht nicht mehr nötig hat, sich durch die Bücherwelt zu nörgeln. Gerne wieder ein Buch von Tommy Jaud - aber Simon Peters möge jetzt bitte seinen Frieden gefunden haben... © Parden

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    • 7
    NiWa

    NiWa

    10. July 2015 um 18:15
  • Leserkommentare zu Überman von Tommy Jaud

    Überman
    Miriam Guempelein

    Miriam Guempelein

    via eBook 'Überman'

    War einfach wieder mal nur klasse und lustig!

    • 6
    gzut

    gzut

    07. August 2014 um 21:19 via eBook 'Überman'

    Gut

  • Alle wie einer

    Überman
    Duffy

    Duffy

    24. March 2014 um 09:59

    Auf Jaud ist Verlass. Keine Experimente, nichts Neues, altes Strickmuster. So knödelt er sich auch durch diesen Roman, in dem "Vollidiot" Simon pleite geht, Geschäftsideen sucht, seine Freundin verliert und versucht, durch fieberhafte Aktivitäten seinen Freunden zu beweisen, dass er kein Arschloch ist, indem er sie vor dem für den 21.12. vorausgesagten Weltuntergang retten will. Das ist alles genauso geschrieben wie die Romane davor, natürlich merkt man Jaud an, dass ihm so langsam die Gags ausgehen. so wirkt manches ziemlich angestrengt, man spürt das Auspressen der Zitrone, die schlagfertigen Humor und vor allem Lacher provozieren soll. Das gelingt nicht so wie wahrscheinlich geplant, mehr als ein paar Schmunzler sind nicht drin, wenn man wirklich bis ans Ende gekommen ist, dann ist man - ja, ich war enttäuscht. Aber was soll's. Never change a winning theme oder - die Leute goutieren das, indem sie jedes Buch zum Bestseller machen, ein Phänomen, das man ja in dieser leichten Abteilung ziemlich häufig sieht. Nächster Jaud? Nö.

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  • Enttäuschend

    Überman
    jrr510

    jrr510

    24. January 2014 um 22:13

    War recht enttäuscht, nachdem ich lange auf die Veröffentlichung des Buches gewartet hatte. Nachdem ich "Vollidiot" und "Millionär"(und auch "Resturlaub" und "Hummeldumm") gerne gelesen habe, zog sich die wirklich absolut absurde Geschichte über den inzwischen völlig durchknallten Simon Peters erst ewig hin, um sich dann in weniger als 20 Seiten aufzulösen bzw. beendet zu werden. Was den Charakter "Simon Peters" betrifft, sind ja ein gewisses Chaos und verrückte Ideen vorprogrammiert, aber dieses Mal, war es so absurd und dann gleich so langatmig, dass ich am Ende froh war, als ich es durchgelesen hatte. Wem solche Geschichten gefallen, dem kann auch dieses Buch gefallen. Wer eine humorvolle Geschichte mit etwas Sinn oder realistischen Inhalten sucht, wird richtig enttäuscht sein. Ich hoffe, dass Tommy Jaud kein weiteres Buch mehr mit "Simon Peters" verfasst, das wie dieses anscheinend nur noch des Fortsetzung willens geschrieben wurde. Hoffe bald auf ein neues Jaud Buch mit komplett neuer Geschichte.

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  • Simon Peters persönlicher Weltuntergangswahnsinn

    Überman
    Janine2610

    Janine2610

    12. January 2014 um 22:23

    Der "Spaßpräsident" Simon Peters ist pleite. Er hat sein gesamtes, nicht gerade kleines Vermögen, das er durch eine erfolgreiche Geschäftsidee erhalten hat, investiert, und zwar in rumänische Waldfonds. Die Folge: Privatinsolvenz. Leicht verzweifelt versucht er nun innerhalb von nur ein paar wenigen Tagen alles, was ihm in den Sinn kommt, unter anderem auch wieder durch verrückte, aber scheinbar findige (Geschäfts)ideen, sich aus dem finanziellen Schlamassel heraus zu bugsieren. - Und das am besten ohne, dass seine Freundin Annabelle, seine Freunde und Familie etwas davon mitbekommen! - Die damit verbundene Heimlichtuerei und die Lügengeschichten, die er auftischen "muss" lassen ihn bei seinen Liebsten aber dann als richtiges "Arschloch" dastehen. Wie "gut", dass der Weltuntergang am 21.12. 2012 ja sowieso kurz bevorsteht, denn Simon hat einen Einfall, wie er seiner Annabelle und all seinen Freunden beweisen kann, dass sie ihm doch nicht egal sind. - Er startet eine große Rettungsaktion... Simon Peters, den ich schon aus den Vorbüchern "Vollidiot" und "Millionär" von Tommy Jaud kenne, hat sich auch in "Überman" nicht verändert. Er ist noch derselbe sarkastische, verrückte, ideenreiche und sich immer wieder in Schwierigkeiten bringende Protagonist. - Er spricht mit den Leuten so, wie ihm der Schnabel gewachsen ist. Das führt aber leider oft dazu, dass er seine Freunde vor den Kopf stößt und diese sich dann enttäuscht von ihm abwenden. Mir ist Simon aber trotzdem immer sympathisch gewesen, weil ich wusste, dass er nichts von seinen Aussagen und/oder Handlungen aus einer bösen Absicht heraus gesagt/getan hat. Eigentlich empfand ich ihn sogar als einen liebenswerten Tollpatsch. Einige der anderen Protagonisten hatte ich auch noch gut in Erinnerung von den beiden ersten Büchern. - So zum Beispiel Simons Freund, "der dicke Flik" mit seiner Daniela, oder Simons beste Freundin Paula, die in diesem Buch auch wieder einen mehr oder minder großen Platz eingenommen haben. Nicht ganz so gut gefallen haben mir die Szenen bzw. Gespräche im Buch, die wohl besonders lustig hätten sein sollen, da wo ich aber der Ansicht war, dass sie teils zu übertrieben gewesen sind. - Vor allem ein Freund von Simon, Phil, war hier derjenige im Buch, der wohl am meisten verrückt war bzw. übertrieben hat - und ob das nur an seinem Tablettenkonsum gelegen hat, oder nicht, sei jetzt mal dahingestellt. - Wenn ich an diesen Phil denke, dann fallen mir da spontan diese beiden Worte ein: "Schwachsinnige Komik". Und auch einige "Schimpfereien" waren in diesem Buch in meinen Augen ein bisschen zu viel des Guten und hätte man sich ruhig sparen können. Allgemein bin ich aber trotzdem ausgezeichnet unterhalten worden und der ein oder andere "Lacher" war in jedem Fall dabei, sodass ich "Überman" vor allem an humorvolle und an jene Menschen weiterempfehlen kann, die zwischendurch gerne etwas zur Auflockerung lesen.

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  • Ganz nett!

    Überman
    _AJ_

    _AJ_

    04. January 2014 um 14:49

    Ganz nett für einen freien Nachmittag. Das Buch hat kaum Humor, null Spannung und eine Handlung die einfach zu langatmig ist. Nicht rein verschwendete Zeit aber man hätte diese für was anderes besser nutzen können. Bis jetzt das schwächste Buch von Tommy Jaud.

  • Einmal Vollidiot immer Vollidiot

    Überman
    LineLine

    LineLine

    09. November 2013 um 16:51

    Simon hat sich im dritten Teil nicht kein bisschen gebessert. Er ist immer noch ein totaler Vollpfosten, der kaum etwas auf die Reihe kriegt, ohne Mist zu bauen. Außerdem bildet er sich vorschnell Vorurteile und ist wahnsinnig naiv. Selbst, wenn er versucht sich zu entschuldigen, ist er ein Arsch, aber was hätte ich anderes erwarten sollen?Am Anfang war mir das Buch echt zu blöd. Wenn man jedoch alles nicht allzu ernst nimmt, kann es ganz lustig sein. Den letzten Satz der Inhaltsangabe kann ich bestätigen. Es ist wirklich die bekloppteste Geschichte von Simon. 

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  • Typisch Simon Peters und typisch Tommy Jaud

    Überman
    Tintenklecks98

    Tintenklecks98

    23. July 2013 um 12:12

    Ein gutes 3 Sterne Buch- mit Tendenzen zu 4 Sternen. Auch diesmal hat es Tommy Jaud geschafft, dass sich in der Leserschaft die Geister scheiden... Den Inhalt fasse ich kurz zusammen: Simon hat aufs falsche Pferd gesetzt und seinem grieschischen Finanzberater blind vertraut. Nun offenbart dieser ihm, dass "sein Plan" nicht funktioniert hat und Simon mit -211,2% in der Miese steht. Und das heißt für ihn: Privatinsolvenz, Gosse und Drogensucht mit nachfolgendem Ausfall der Schneidezähne. Nicht mal das Studium siener Freundin wird er noch finanzieren können. Irgendwie muss er sich da wieder rausziehen, leider kommt erschwerend dazu, dass ihn seine Freunde nach diversen Zwischenfällen allesamt für einen Mistkerl halten... Zuerst zu Positiven: Das Cover passt herrlich zu den vorangegangenen Bänden dieser Reihe. Überman ist nach Vollidiot und Millionär (die ich beide noch nicht gelesen habe) der 3. Band und ich habe mich bestens eingefunden, da alles Wichtige erklärt wurde und ich kein vorangegangenes Wissen brauchte. Die Story sowie der Schreibstil liefen flüssig, ohne langatmig zu wirken. Die Figuren waren gut ausgefeilt und sie und einige Situationen haben mich sehr an Hummeldumm erinnert (was in meinem persönlichen Fall nur Positiv ist). Besonders klasse fand ich die Einbindung von aktuellen Themen und Dingen die fast jeder kennt wie RTL, Let`s Dance, Rewe..... Der Humor war ganz ok, manchmal konnte ich mir ein Schmunzeln oder Lachen wirklich nicht verkneifen, so verzweifelt wie Simon daher kam. Nun zum eher Negativen: Wie gesagt, manchmal war der Humor auch gar nicht auf meiner Wellenlänge und teils unnötig wie die ständige Stichelei gegen seinen Anwalt. Auch das Verhalten von einigen wie z.B. Phil oder der Umgang untereinander war mir zu grob. Außerdem hat Simon andauernd geflucht und irgendwo gegengetreten. Das Ende hab ich mir anders ausgemalt wurde aber auch so gut und schlüssig gelöst. Fazit: Im Allgemeinen hats mir gut gefallen, in Details hats mir gefehlt. Entweder man liebet diese Art von Humor oder nicht. Am meisten würde ich dieses Buch für Männer um die 30 empfehlen. 3,75 Sterne.

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  • grausig...

    Überman
    abuelita

    abuelita

    18. July 2013 um 14:15

    Den dritten und „vermutlich letzten Teil“ seiner Simon-Peters-Reihe hat Tommy Jaud mit diesem Buch abgeliefert – na hoffentlich, kann ich da nur sagen!

    Was in den vorherigen Bänden ja noch teilweise lustig und witzig war, ist hier nun eher „entartet“ - konstruierter nerviger Schwachsinn – so habe zumindest ich das empfunden. Und mehr Worte möchte ich dafür wirklich nicht vergeuden…..

  • Zu wenig Humor, zu viel Simon

    Überman
    ina_kzeptabel

    ina_kzeptabel

    30. May 2013 um 13:56

    Eigentlich ist es ja garnicht mein Buch, sondern das meines Freundes. Da er momentan aber leider fast garnicht zum Lesen kommt, habe ich es mir dann doch mal geschnappt :) Die Story: Simon ist pleite. Dieser Zustand ist ihm zwar nicht unbekannt, doch vom Millionär zum Pleitegeier waren es nur wenige Tage. Um genau zu sein: wenige Fehlinvestitionen. Und was macht man, wenn die Freundin gern studieren gehen möchte, Raten und Steuern zu zahlen sind? Richtig, man lässt sich etwas einfallen. Und Simon wäre nicht Simon, wenn es dabei nicht um äußerst merkwürdige Ideen gehen würde. Vom App-Ideenwahnsinn bis hin zu einer Klage gegen Jamie Oliver - hier ist alles vertreten! Wer aber "Vollidiot" und "Millionär" gelesen hat, weiß das Simon noch mehr zu bieten hat - davon sind seine Freunde allerdings nicht wirklich begeistert... denn Simons Plan hat einige Lücken Der Stil: Wie gewohnt erzählt Simon von seinem Leben (und Leiden) aus der Ich-Perspektive. Natürlich nimmt er dabei kein Blatt vor den Mund und redet wie immer einfach "drauf los" - ob es den Leuten nun gefällt was er zu sagen hat oder nicht. Simon gehört zu der Sorte Menschen, die erst nachdenken nachdem sie etwas gesagt haben. Und darunter leiden auch seine Freunde, die sich seit dem letzten Buch "Millionär" doch stark verändert haben. Außer Simon, der ist immer noch der gleiche Typ und scheinbar einfach unbelehrbar. Aber genau das hat mich ein wenig gestört. Statt doch mal die ein oder andere positive Seite aufzuzeigen, hat Tommy Jaud Simon quasi zu einem Wahnsinnigen mutieren lassen. Ob das nun auf die Einnahme der diversen Pillen zurück zu führen ist, oder gar vom Autor gewollt... beide Varianten gefallen mir nicht. Die anderen Charaktere sind aber doch recht nett gestaltet und fügt sich in das passende Bild ganz gut ein. Die Kapitellänge ist angenehm, ebenso der Stil an sich. Keine großen Ausschweifungen oder Nebensächlichkeiten, Tommy Jaud bringt es immer (fast) direkt auf den Punkt. Leider hat aber darunter auch ein wenig der Witz gelitten. Dort wo die Vorgänger des Buches einem zum Lachen gebracht haben, ist es hier doch oft nur noch ein Schmunzeln. So fand ich ehrlich gesagt nur das erste Drittel witzig und den "Anhang". Mein Fazit: Wer bereits "Vollidiot" und "Millionär" gelesen hat, der wird sich dieses Buch auch kaufen (auch wenn vielleicht mit ein wenig Enttäuschung am Ende). Da es ein stark offenes Ende hat, gehe ich mal von einer weiteren Fortsetzung aus. Vielleicht schafft Simon es dann endlich, sich nicht mehr wie ein Ar*** zu verhalten?

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  • Absurde Geschichte - aber zum BRÜLLEN komisch!

    Überman
    fuffel

    fuffel

    16. April 2013 um 20:35

    Hallo Leute, auch ich als bekennender Tommy Jaud Fan, möchte hier meine Meinung äußern und dieses Buch weiterempfehlen. Ja gut, die ganze Geschichte ist wirklich absurd, aber zugleich extrem witzig. Mein Humorfaktor wurde auf jeden Fall getroffen und ich bereue es nicht, dieses Buch zu meiner Sammlung hinzugefügt zu haben. Natürlich  muss man die etwas derbe Art des Humors von Tommy Jaud mögen und sich darauf einstellen, dass dieses Buch eine neue Grenze überschreitet. Simon Peters befindet sich am Rande des Wahnsinns und überschreitet die Grenze sogar. Dies stellt das Buch außergewöhnlich dar. Ich habe ihn förmlich vor meinem inneren Auge ausflippen sehen und genau das macht ein gutes Buch für mich aus, dass ich das Gefühl habe im Geschehen zu sein. Eine ausführliche Rezension und Buchzusammenfassung könnt ihr auf meinem Blog lesen: produkt-testwelt.blogspot.de Schönen Abend  noch fuffel

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  • Rezension zu "Überman" von Tommy Jaud

    Überman
    Rush

    Rush

    04. February 2013 um 17:34

    Man erkennt den Stil von Tommy Jaud, allerdings merkt man zu oft das er krampfhaft versucht an alte Erfolge anzuknüpfen. Am ende dreht das Buch auch völlig ab, bzw. Simon Peters dreht völlig durch. 3 Sterne von mir, da ich doch ab und an gelacht habe, aber längst nicht so gut wie Resturlaub, Hummeldumm und Co.

  • Rezension zu "Überman" von Tommy Jaud

    Überman
    Sarlascht

    Sarlascht

    18. January 2013 um 11:45

    Inhalt: Simon Peters vertraut sein Geld einem griechischen Anlagenberater an, was sich schon bald als schwerer Fehler herausstellt, dieser verspekuliert nämlich jeden Cent. Simon ist pleite, aber das interessiert das Finanzamt nicht, es erwartet trotzdem eine Nachzahlung und zwar sofort. Nun heißt es schnell wieder an Geld kommen, an Ideen mangelt es nicht, nur an der Zeit, so wird der Überman zur Hilfe gezogen. Eine spezielle Technik, um mit so wenig Schlaf wie möglich auszukommen. Neben den Geldsorgen tut sich aber noch ein anderes Problem auf – der Weltuntergang (21.12.2012) steht kurz bevor. Alles wird nebensächlich und Simon hat nur noch die Rettung seiner Freunde vor Augen, aber wie lässt sich jemand retten, der noch gar nicht weiß, dass er gerettet werden muss? . Meine Meinung: Das Buch ist absurd, keine Frage, allerdings ist es auch wahnsinnig lustig, zumindest meinen Humornerv hat es punktgenau getroffen. Simon Peters ist einen schon vertraut, wenn man „Vollidiot“ oder „Millionär“ von Tommy Jaud gelesen hat, falls man es nicht hat, ist es auch kein großer Abbruch, „Überman“ lässt sich auch ganz gut alleinstehend lesen. . Simon Peters ist und bleibt der zynische, überdrehte und voller wirrer Ideen sprudelnde Charakter, den man aus den anderen Büchern schon schätzen gelernt hat. Einerseits mochte ich ihn wirklich gerne, auf der anderen Seite war er doch auch wahnsinnig anstrengend, was der Geschichte aber keinen Abbruch tut, sondern mir noch mehr Vergnügen bereitet hat, weil es eben so skurril war, seine Einfälle und Handlungen zu beobachten. . Sicherlich mag die Geschichte manchmal sehr überspitzt dargestellt sein, was ich keinesfalls leugne, aber gerade dieses Überzogene hat mir gut gefallen, weil dadurch musste ich öfters amüsiert den Kopf schütteln, weil es gerade diese Art des Stiles ist, der mich anspricht und eigentlich auch nur dem Hauptprotagonisten Simon Peters entspricht, dessen Ideen auch immer übers Ziel hinausschießen. . Fazit: Eine witzige und skurrile Geschichte, die mich vollauf überzeugt hat und mir ein paar schöne Lesestunden beschert hat.

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