Tommy Jaud Überman (DAISY Edition)

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Inhaltsangabe zu „Überman (DAISY Edition)“ von Tommy Jaud

»Das ist eine DAISY-Ausgabe, ein Hörbuch in einem speziellen MP3-Format. Verpackt ist es in einer Amaray/DVD-Box mit Punktschriftaufkleber für Blinde und Sehbehinderte Hörer. Das Hörbuch gibt es darüber hinaus inhaltsgleich auch in einer Audio-CD-Ausgabe.« Vom Vollidioten zum Millionär – und zurück … Spätestens seit es bei meinem griechischen Finanzberater keine leckeren Kekse mehr gab zu den Besprechungen, hätte ich etwas ahnen müssen. Den letzten Keks gab es, als ich einen rumänischen Waldfonds erwarb und gehebelte Discountzertifikate auf Magerschwein – das ist so eine Art verschärfte Wette darauf, dass der Preis für Magerschwein stabil bleibt, und das ist gar nichts Besonderes, weil das gibt es auch für Rinder und Baumwolle und fettes Schwein. Immer wieder scherzten Kosmás Nikifóros Sarantakos und ich über all die Teilzeit-Apokalyptiker, die sich aus Angst vor der Eurokrise zitternd Goldmünzen unter die Salamischeiben ihrer Tiefkühlpizzas steckten. Und dann kam der Tag, an dem mir Sarantakos in nahezu arglistiger Beiläufigkeit offenbarte, dass mein Plan nicht wirklich aufgegangen sei. »Warum denn plötzlich ›mein Plan‹?‹, hörte ich mich noch fragen, aber erst in der Tiefgarage begriff ich, was die minus 211,2 Prozent in meinem Portfolio-Report wirklich bedeuteten: Privatinsolvenz, Gosse und Drogensucht mit nachfolgendem Ausfall der Schneidezähne. Nicht mal das Studium meiner Freundin würde ich noch finanzieren können. Der einzige Ausweg lag darin, mich ebenso schnell wie klammheimlich wieder aus dieser unsäglichen griechischen Scheiße zu ziehen – ich musste zum Überman werden! Die mit Abstand bekloppteste Geschichte über »Vollidiot« Simon Peters!

Ganz amüsantes Hörbuch. Phasenweise etwas langatmig und die Handlung war wohl "etwas" abgehoben.

— La_Stellina
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    Überman (DAISY Edition)
    mysticcat

    mysticcat

    07. August 2015 um 09:23

    Das Hörbuch Überman ist der dritte Teil einer Serie, deren ersten beiden Teile ich nicht gehört habe - was aber dem Hörvergnügen keinen Abbruch getan hat. Dieses Hörbuch wird vom Autoren selbst gelesen. Wenn man CD für CD die Tracks auf ein MP3-fähiges Gerät überspielt, funktioniert das Hören ohne Probleme, ansonsten geraten jedoch die Tracks durcheinander, was dem Hörvergnügen einen großen Abbruch tut. Die Geschichte beginnt mit der Pleite von Simon Peters, die er seiner Feundin Annabell verschweigen möchte. Im Laufe des Buches wird Simon bewusst, dass ihn Personen seines näheren Umfeldes für ein Riesenarschloch halten und er sich scheinbar zu wenig für seine Freunde interessiert. Dabei sind die einzelnen Chraktäre gut herausgearbeitet und unterscheiden sich sowohl in Sprache als auch Sprechweise deutlich voneinander. Paula finde ich als einzigen Charakter stimmlich nicht ganz geglückt - man darf aber hierbei nicht vergessen, dass es sich um nur einen Vorleser handelt. Etwas irritiert haben mich die Toneinspielungen, da ich ein Hörbuch erwartet habe, wo nur gelesen wird. Anfangs war es nervig, weil ich dadurch den Kilometerton beim Laufen nicht gehört habe, mit der Zeit habe ich mich aber hineingefunden. Ein schönes Ende ist das Lied im letzten Track. Fazit: ein sehr unterhaltsames Hörbuch.

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  • Überman

    Überman (DAISY Edition)
    Masau

    Masau

    21. March 2015 um 18:36

    Leider hat mir dieser Band nicht mehr annähernd so gut gefallen wie die ersten drei Werke. Davon abgesehen, dass der Humor zu übertrieben war, konnte es mich nicht begeistern/fesseln. Also empfehlen würde ich es nicht.

  • Teilweise witzig, teilweise blöd

    Überman (DAISY Edition)
    anena

    anena

    04. April 2014 um 18:17

    Teilweise ganz witzig diese Geschichte über einen notorischen Lügner, der scheinbar alles verliert: Freundin, Auto, Geld ...
    Allerdings hat micht gestört, dass der Inhalt manchmal zu unlogisch ist.

  • Fazit: Kann man kennen, ist aber kein OpenPoint, wenn nicht!

    Überman (DAISY Edition)
    kvel

    kvel

    29. March 2014 um 22:25

    Der Protagonist, plötzlich verarmt, versucht um jeden Preis zu Geld zu

    kommen. Dabei ist er sich auch nicht zu schade seinen Freunden auf die

    Pelle zu rücken.

    Das Hörbuch ist echt gut gesprochen!

    Dennoch ist die Anzahl der Stellen, die wirklich witzig waren und mich zum

    Schmunzeln gebracht haben, sehr dünn gesäht.

  • Überman Tommy Jaud

    Überman (DAISY Edition)
    jewgenijprotas

    jewgenijprotas

    06. March 2014 um 21:49

    "Der Vollidiot als Millionär - das konnte nicht gut gehen!" Spätestens seit es bei meinem griechischen Finanzberater keine leckeren Kekse mehr gab zu den Besprechnungen, hätte ich etwas ahnen müssen. Den letzten Keks gab es, als ich einen rumänischen Waldfonds erwarb und gehabelte Discounterzertifikate auf Magerschwein. Und dann kam der Tag, an dem mir Saratakos offenbarte, dass mein Plan nicht wirklich aufgegangen sei. Erst in der Tiefgarage begriff ich, was die minus 211,2 Prozent in meinem Portfolio-Report wirklich bedeuteten: Privatinsolvenz, Gosse und Drogensucht mit nachfolgendem Ausfall der Schneidezähne. Der einzige Ausweg lag darin, mich ebenso schnell wie klammheimlich wieder aus diesem griechischen Morast zu ziehen - ich musste zum Überman werden!  (Quelle: Klappentext) -Meinung-  Im Gegensatz zu den anderen Geschichten rund um Simon Peters, war diese einfach nur langweilig. Die Story plätscherte einfach dahin, ohne Sinn und Verstand. Die Idee dahinter war gut, jedoch hat es an der Umsetzung gehapert. Meine Hoffnung liegt einzig nur daran, dass Jaud es beim nächsten mal besser macht.  -Fazit-  Gute Story, katastrophale Umsetzung.

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  • Fremdschämen mit gewissem Niveau

    Überman (DAISY Edition)
    joergmcfly

    joergmcfly

    12. June 2013 um 16:50

    Der “Vollidiot” war ja schon immer die Lektüre für Fremdschämer – Tommy Jaud hat das wirklich drauf, auch in seinen anderen Romanen, deren Kauf meinerseits er anfangs dem Lokalbonus verdankte (er ist selbst Franke & baut Anekdoten und Orte immer wieder mal ein; “Resturlaub” wurde sogar teilweise in meiner Lieblingsstadt Bamberg verfilmt). Über die Verfilmung kann man sich sicherlich streiten, auch der zweite Teil “Millionär” kam mir etwas langatmig vor, aber die kürzlich erschienene Fortsetzung “Überman” habe ich mir trotzdem wieder gekauft. Über den Rezensionsexemplar-Service von bloggdeinbuch PUNKT de bin ich jetzt auch an die Hörbuchfassung geraten, die mich in den letzten Wochen auf Spaziergängen und Autofahrten begleitet hat. Einige Rezensenten vermissen an dieser Ausgabe vor allem einen: Christoph Maria Herbst, der bis jetzt dem “Vollidioten” und auch Pitschi Greulich seine Stimme geliehen hat (und, das ist angesichts des Erdmännchens in Jauds “Hummeldumm” bestimmt kein Zufall, kürzlich dem Erdmännchen-Krimi “Ausgefressen” von Moritz Matthies). Das kann ich so nicht in allen Belangen nachvollziehen – ja, CMH ist wirklich genial und hat ein fantastisches, genau passendes Stimmenrepertoire (und ich schmeiß’ mich immer noch weg, wenn ich ihn im Abspann zu “Hui Buh” hallervordensch parlieren & “hö, hö” machen höre). Aber wenn ich statt seiner eine Lesung durch den Autoren persönlich bekomme, der selbstverständlich nicht nur ganz genau weiß, wie er sich welche Textpassage gedacht & welche Stimme er dabei in seinem Kopf gehört hat, sondern das auch wirklich nicht untalentiert rüberbringt (nicht alle Autoren sind ja bekanntlich mit der Gabe gesegnet, ihre höchsteigenen Texte auch adäquat zu Gehör zu bringen), da – ich muss eine der fränkischsten aller Redensarten und das höchste Lob aus unseren Landen doch mal anbringen – “ko mer doch nix sog’n, des basst scho’”. Worum geht’s nun eigentlich? Genau genommen um nichts anderes als den Weltuntergang 2012. Ach richtig, der ist ja ausgefallen. Diesbezüglich kann man Tommy Jaud geradezu prophetische Qualitäten attestieren, denn (und ich glaube, das kann man verraten, ohne dass es als “Spoiler” gelten muss) auch in dem Roman geht die Welt nicht unter. Nicht so wirklich jedenfalls. Aber das bedeutet nicht, dass man nicht geradewegs auf die Katastrophe zusteuert & sich das auch so anfühlt… Doch von vorn: Nachdem ihn sein griechischer Finanzberater in die Misere gesteuert hat (OK, das ist natürlich nicht ganz vorurteilsfrei) muss der somit Ex-Millionär Simon Peters wieder in die schwarzen Zahlen kommen – das Finanzamt will auch noch eine nicht unbeträchtliche Nachzahlung, und Simons Liebchen Annabelle eine Fortbildung zur Weinfachfrau finanziert haben. Über ein paar missglückte Versuche & logische Verwindungen läuft das Ganze nicht nur darauf hinaus, dass man Jamie Oliver verklagen muss, weil bei seinen 30-Minuten-Menüs schon die Besorgung der Zutaten tagelang dauern kann – sondern auch darauf, dass Simon, um die Gunst seines Freundeskreises wiederzuerlangen, den er sich diesmal wirklich gründlich verprellt, nichts anderes tun muss als sie in einer Wahnsinnsaktion in einen Weinkeller einzubunkern, damit sie den Weltuntergang überleben – ob sie nun wollen oder nicht. Klingt kompliziert? Natürlich ist es das. Aber alles kein Problem dank der Überman-Technik (Thomas Alva Edison! Nikola Tesla! Leonardo Da Vinci! Simon Peters!), mit der man nur 2 Stunden Schaf pro Tag benötigt, die mehr oder minder geschickt über den Tag zu verteilen sind… Die Tour de Force, in die einen der Autor so mit seinem Protagonisten hineinreitet, lebt außerdem vom Wiedersehen mit der Stammbesetzung, z.B. Simons Reinigungsfachkraft Lala (die Beschreibung ihrer Fleischtaschen macht mich neugierig auf den zufällig bei mir um die Ecke neu eröffneten Pleskavica-Stand, obwohl Simons Kommentare eher geschäftsschädigend wirken dürften) oder dem seine Patienten in der 3. Person anredenden Dr. Parisi. Was Jaud noch immer nicht so im Griff hat, sind dagegen die logischen Übergänge zwischen den aberwitzigsten Einfällen – was bei Douglas Adams, der in seinen (Anhalter-)Romanen ähnlich assoziativ vorgegangen ist, wirklich gut funktioniert, wirkt bei Tommy Jaud doch oft “nur” bemüht. Dennoch zünden genügend Pointen, dass man sich doch recht gut unterhalten fühlen kann – wenn man sich eben vorher bewusst macht & darauf einlässt, es hier nicht mit einer allzu stringenten Handlung zu tun zu haben, sondern einer Reihe von “Momentaufnahmen”. Mein Fazit: Mit dem richtigen Sinn für Humor durchaus aufgerundete 4 von 5 Sternen (meiner – ebenfalls nicht mit allen Rezensenten geteilten – Meinung nach besser als der “Millionär”, dem ich nur 3 bis 3,5 geben würde - liegt vielleicht daran, dass ich ihn damals an Thommie Bayers wirklich gelungener "Kleinen Geschichte vom Glück" - ebenfalls mit "Plötzlich Millionär"-Thematik - gemessen habe). Vielen Dank wie immer an bloggdeinbuch PUNKT de und den Argon-Verlag für die Zurverfügungstellung eines Rezensionsexemplars!

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  • Rezension zu "Überman (DAISY Edition)" von Tommy Jaud

    Überman (DAISY Edition)
    Sarah_O

    Sarah_O

    30. January 2013 um 12:08

    ‟Überman“ ist der dritte Teil der ‟Simon Peters“-Reihe von Tommy Jaud. Im Gegensatz zu den beiden Vorgängern habe ich den letzten Band der Reihe nicht gelesen sondern als Hörbuch gehört und das macht tatsächlich einen großen Unterschied. Inhalt: 5 Jahre sind vergangen, seit Simon Peters Millionär wurde. Er lebt mit Annabelle zusammen, die gerade verkündet hat, ihren Job aufzugeben und stattdessen zu studieren, und alles könnte so schön sein, hätte Simon nicht gerade erfahren, dass er pleite ist und noch dazu hohe Schulden beim Finanzamt hat. Und das kurz vorm angekündigten Weltuntergang am 21.12.2012. Könnte er damit nicht vielleicht Geld verdienen? Der Unterschied zwischen einem Hörbuch und den selbst gelesenen Buch ist bei Tommy Jaud tatsächlich beachtlich. Der Autor liest das Hörbuch selbst und bringt sprachliche Facetten ein, die sowohl die Handlung als auch die Charaktere des Romans in besonderem Maße unterstützen. Obwohl ich also zum Beispiel sicher bin, dass das Niveau von ‟Vollidiot“ und ‟Millionär“,was den Humor angeht, dem von ‟Überman“ deutlich überlegen ist, hatte ich bei den beiden ersten Büchern nie das Gefühl, so sehr von der Handlung mitgerissen zu werden, wie es beim ‟Überman“-Hörbuch der Fall war. Das Vorlesen, die Stimmveränderungen und Hintergrundgeräusche dabei, geben der Lebensgeschichte des ‟Vollidioten“ Simon Peters ein ganz anderes Flair und lassen den bissigen Humor der Hauptfigur erst richtig zum Vorschein kommen. Tommy Jaud macht seine Sache als Sprecher darüber hinaus insgesamt sehr gut und gestaltet die Lesung abwechslungsreich, so dass ich selbst dann noch gut unterhalten war, wenn die Handlung selbst ein wenig ins stocken geriet. Was den Humor angeht, so war ‟Überman“ zunächst durchaus auf dem gleichen Niveau wie die Vorgänger: trocken, bissig, schwarz. Simon Peters, wieder der Ich-Erzähler in Jauds Geschichte, ist in seiner gewohnt unsympathischen, Freunde vergraulenden Manier zurück – eine Ausgeburt an sozialer Kompetenz, Freundlichkeit und brillanten Ideen war er ja ohnehin noch nie. Und so findet Simon auch garantiert jeden Fettnapf, den es zu finden gibt, und benimmt sich unausstehlich wie eh und je. Ich liebe Tommy Jauds Bücher für diese Art von bitter-bösem Witz in der Kombination mit einem schwierigen Protagonisten und einer Prise Absurdität und da kann sich auch ‟Überman“ größtenteils einreihen. Erst im letzten Drittel des Buches wurde mir das Absurde zu viel. Simon Peters ist verzweifelt und greift zu verschiedenen Mitteln, um sich aus seiner prekären Situation zu befreien, und überdreht dabei mit der Zeit leider ein wenig. Der Humor geht ein wenig verloren, wenn Peters zum Irren mutiert, mit dem man dank vollkommener Verwirrung und Unzurechnungsfähigkeit eigentlich nur noch Mitleid haben möchte, anstatt drüber zu lachen. Sprachlich ist ‟Überman“ - und bleibt es auch über die gesamte Länge – allerdings sehr gut gelungen. Der Autor überzeugt mit einer rasanten Sprache und unterhaltsamen Neologismen und Wortzusammenstellungen. Fazit: Es hat mich gut unterhalten. Insbesondere gegen Ende wurde die Handlung etwas zu absurd, doch das schwindende Witzniveau wird weitestgehend von einem überragenden Hörbuchsprecher (dem Autor selbst) ausgeglichen. Das Hörbuch kann ich daher für ein paar amüsante Stunden jedem empfehlen – ob das auch für das Buch gilt, kann ich in diesem Fall nicht beurteilen. 4 Sterne

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  • Rezension zu "Überman" von Tommy Jaud

    Überman (DAISY Edition)
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    20. January 2013 um 21:12

    Die Angst ist messbar - in Dadas * Oh weia - hat Simon Peters es doch erst geschafft zum Millionär aufzusteigen, ist er nun wieder pleite. Alles Dank merkwürdiger Investitionen seines griechischen Finanzberaters (wer lässt sich heute denn noch auf so was ein) und Simon traut sich nicht einmal seiner Freundin etwas zu sagen, denn sie wollte nun mit seiner Unterstützung eine ziemlich teure Ausbildung als Weinmanagerin machen.... * Ich bin so glücklich Simon Peters ist back und es gibt wieder einige wahnwitzige Abenteuer zu erleben. Es gibt einfach keinen "fiktiven Mann" der gleichzeitig so bekloppt und dennoch so liebenswürdig sein kann, und grade das macht für mich die Anziehungskraft dieser Person aus. In einem Moment will man ihn trösten und ihm sagen, dass er sich doch nicht auf einen griechischen (!!) Finanzberater, der einem Discounterzertifikate auf Schweinemagerfleisch verkaufen will nicht verlassen kann, dann will man ihn schütteln, weil er seiner Freundin nicht die Wahrheit sagt und irrwitzige Ideen im Kopf hat und dann will man ihn nur noch stoppen. Aber Simon Peters ist nun einmal nicht so leicht aufzuhalten, wie wir in "Überman" wieder einmal feststellen können. * Am Anfang muss ich sagen, dass ich wirklich besorgt war, denn für mich war Simon Peters bisher entweder einfach die Stimme von Christoph Maria Herbst oder Olliver Pocher - die ihn beide großartig vertont bzw. gespielt haben. Dennoch war dieses Angst total überflüssig, denn Tommy Jaude kann nicht nur humorvolle Geschichten schreiben, nein - er kann auch nahezu perfekt lesen und jedem seiner Protagonisten die richtige Stimme auf den Leib sprechen. Ich finde es wirklich absolut beeindruckend mit wie viel Liebe und bestimmt auch Spaß er hier an der Sache war, sei es der kölschende Flick, der quengelige Phil oder Simon Peters himself - grandios. Sehr gut gefallen hat mir auch, dass man auf alte Bekannte getroffen ist, wie zum Beispiel den Ikea Verkäufer, der Simon den Single-Sessel verkauft hat - da schwelgt man doch direkt in Erinnerungen. * Was auch wirklich toll ist, ist das Aufgreifen und spielen mit aktuellen Themen, wie der Eurokrise (auch wenn sie real nicht so amüsant ist) und dem Ende des Mayas-Kalenders und somit dem drohenden Weltuntergang. Gekonnt werden diese Themen aufgegriffen und in der Geschichte so toll eingebaut, dass es der reinste Angriff auf die Lachmuskeln ist. Am besten hat mir die Messbarkeit der Angst gefallen, eine Einheit die man nicht so schnell vergessen wird: die Dadas. Messbar an der Anzahl der noch vorhandenen Currykings im Regal, der rückwärts eingeparkten Autos und den Abweichungen der Magnetrinder - wie verrückt muss man den sein, damit man sich so was ausdenken kann! * Aber mehr will ich jetzt nicht mehr schreiben. Für diejenigen Leser und Hörer, die Simon Peters schon ab dem "Vollidiot" ins Herz geschlossen haben ist es natürlich gewissermaßen schon eine Pflicht sich auch den neuen verrückten Einfällen und "Unfällen" zu stellen! Ein wundervolles Hörbuch, dass nicht das letzte Mal in meinem CD-Player lag!

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  • Rezension zu "Überman (DAISY Edition)" von Tommy Jaud

    Überman (DAISY Edition)
    sugarlady83

    sugarlady83

    11. January 2013 um 21:20

    Wenn Tommy Jaud über Simon Peters schreibt, dann kann man sich sicher sein das es chaotisch, skurril und sarkastisch zu geht. Nichts anderes habe ich von "Überman" den dritten Roman über Simon erwartet. Leider war es diesmal aber ein bisschen zu viel des Guten. Anfangs konnte ich noch über die Absurden Ideen die Simon einfallen und die Dinge die ihm im gleichen zuge passieren lachen. Aber das hielt leider nicht all zu lange an. Irgendwann wird es einfach zu absurd. Es ist mir durchaus klar das Tommy Jauds Bücher immer ein bisschen überzogen sind. Aber genau das fand ich bis jetzt immer ganz witzig. Aber desto weiter man in der Geschichte von Überman voran kommt, desto überzogener wird es einfach. Erst geht es darum das Simon pleite ist, weil er natürlich auf seine in Millionär verdienten Millionen nicht geachtet hat und sich auf die verrücktesten Investment Ideen eingelassen hat. Natürlich macht Simon daraus ein Geheimnis und versucht irgendwie an Geld zu kommen. Da kommt er auf Ideen wie z.B. die Jamie Oliver zu verklagen. Irgendwann ist Simon der sich immer mehr in ein egozentrisches Arsch verwandelt an einem Punkt an dem sich all seine Freunde von ihm abwenden. Als er das merkt, möchte er das natürlich wieder gut machen. Und wie? Er will seine Freunde vor dem bevorstehenden Weltungergang retten und schmiedet einen Plan...das dieser Plan alles andere als ein normaler Plan ist ist zu ewarten. An diesem Punkt wirk es als wäre die Anfangsstory total vergessen. Am Ende scheint es als wäre Tommy Jaud wieder eingefallen das es am Anfang ja um Simons Schulden geht, und so wird nochmal kurz umgeschwenkt und das Buch zum abschluss gebracht. Was mir gut gefallen hat ist, wie Tommy Jaud das Hörbuch spricht. Schon Hummeldumm hat mir mit dem Autoren als Sprecher sehr gut gefallen(auch die Story war hier wirkich lustig). Ich mag seine Stimme und wie er die verschiedenen Personen spricht. Aber leider hilft ein gut gesprochenes Hörbuch nichts, wenn die Story einfach nicht passt. Fazit: Ein leider schwacher, mäßig lustiger Roman von Tommy Jaud. Mit wenigen richtigen Lachern dafür aber viel (für meinen Geschmack zu viel) Absurdität.

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  • Rezension zu "Überman (DAISY Edition)" von Tommy Jaud

    Überman (DAISY Edition)
    Kleine1984

    Kleine1984

    07. January 2013 um 20:45

    Irre witzige Verarbeitung der Thematik des Weltuntergangs mit dem Ende des Mayakalenders. Nette Verknüpfungen... alles was der Protagonist an Informationen liest oder sieht, spielt nachher im Roman eine Rolle. Schön gelesen, wenn auch am Angang gewöhnungsbedüftig. Leider ist das Ende etwas dürftig. Da löst sich zu schnell alles in Wohlgefallen auf.

  • Rezension zu "Überman" von Tommy Jaud

    Überman (DAISY Edition)
    mandarinpeach

    mandarinpeach

    05. January 2013 um 16:39

    Simon Peters hatte es geschafft: Vom Nichts zum Millionär! Doch nun hat sein griechischer Finanzberater sich ein wenig verkalkuliert und das Geld ist weg, undzwar alles. Genau in dem Moment eröffnet ihm seine Freundin Annabelle auch noch, dass sie demnächst ein teures Studium beginnen wird, zu dem er doch sicher gern finanzielle Unterstützung beisteuert. Doch Simon wäre nicht Simon, hätte er nicht schon eine Idee hätte, wie er wieder zu Geld kommen kann: Der britische Starkoch Jamie Oliver soll dafür blechen, dass seine 30-Minuten-Rezepte überhaupt nicht in 30 Minuten umzusetzen sind, schon gar nicht, wenn einem die knapp 300€ teure Küchenmaschine fehlt. Und dann steht ja auch noch der von den Mayas prophezeite Weltuntergang bevor, für den unbedingt ein paar Maßnahmen getroffen werden müssen. Zum Glück gibt es die Überman-Methode, mit der man sein Schlafpensum reduziert und so mehr Zeit für die wichtigen Dinge hat. Und wenn die nicht hilft, dann bleiben noch die lustigen Pillchen, die beim Wachbleiben helfen. Nach Vollidiot und Millionär ist Überman das dritte Buch um Simon Peters, der es selbstverständlich geschafft hat, seinen einstigen Erfolg in die Tonne zu hauen und nun wieder ziemlich weit unten zu stehen. Dieses Mal habe ich das Buch jedoch nicht gelesen, sondern gehört. Ich muss gestehen, es war mein erstes Hörbuch und hat mir wieder ganz deutlich vor Augen geführt, warum ich bisher die Finger von ihnen gelassen hatte. Tommy Jaud liest sein Buch selbst. Er hat eine wirklich sympathische Stimme und schafft es, die einzelnen Charaktere gut und individuell hervorzuheben und zu unterscheiden. Doch Tommy Jaud ist Tommy Jaud und ich bin ich, deshalb war seine Erzählweise einfach nicht kompatibel mit der, die beim Lesen normalerweise in meinem Kopf stattfindet. Betonungen waren anders, die Sprechgeschwindigkeit meiner Meinung nach nicht immer passend usw. Das führte dazu, dass ich in die Geschichte selbst nicht wirklich gut reinkam, zwei CDs musste ich sogar doppelt hören, weil ich einfach nicht mitbekommen hatte, was denn eigentlich in den letzten 60 Minuten passiert war. Dabei war Simon Peters genau wie man ihn kennen und lieben gelernt hat: ein echter ignoranter Vollidiot! Es gab so viele Momente, in denen ich seinen Kopf gegen eine Wand schlagen wollte. Aber gerade das macht Simon für mich so sympathisch, dass ich seinen (Leidens)Weg gern verfolge. Und am Ende kommt er ja immer irgendwie auf die Beine. Seine Freunde sind dabei mehr oder weniger hilfreich und gleichzeitig unterhaltsam. Ich glaube, als gedrucktes Buch mit meinen eigenen Stimmen im Kopf hätte mir Überman wesentlich besser gefallen und ich denke, genau deswegen werde ich es mir noch einmal zulegen und diesmal lesen statt hören.

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  • Rezension zu "Überman" von Tommy Jaud

    Überman (DAISY Edition)
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    04. January 2013 um 07:43

    Inhalt Hauptcharakter ist Simon Peters, der mit Annabella zusammen ist und ansonsten ein ganz schön turbulentes Leben lebt. Er ist pleite, seine Freundin macht schluss und auch sonst scheint nichts, aber auch gar nichts, reibungslos zu verlaufen. Egal was er auch beginnt - ein Fettnäpfchen folgt dem Nächsten... Allgemeine Daten 5 Cd´s Gesamtlaufzeit: 5 Stunden, 29 Minuten Gelesen von: Tom Jaud Meinung Dieses Hörbuch war mein erstes Hörbuch und ich war sehr gespannt aber zeitgleich auch sehr zwiegespalten ob ich mich nun darauf freuen soll oder nicht. Denn das erste und einzige Buch, was ich von Tom Jaud las, war das Buch "Vollidiot" und schon das konnte mich nicht überzeugen und landete auf meine Flopliste. Also konnte es nur besser werden. Es war auch besser. Ich glaube hätte ich "Überman" gelesen, wäre es auch wieder sehr schlecht ausgefallen, doch das Buch zu hören ,war um Längen besser und unterhaltsamer. Gelesen wird das Hörbuch vom Herrn Jaud persönlich und er machte seine Sache wirklich gut! Er verlieh den verschiedensten Protagonisten, verschiedenste Stimmte, was dazu führte, dass man schnell wusste wer gerade an der Reihe war. Simon Peters war mir auch sofort sehr sympathisch, denn er ist ein absoluter Chaot und beanspruchte meine Lachmuskeln des Öfteren. Auch die Dialoge zwischen Annabella und Simon waren teilweise zum tot lachen. Dennoch ist mir oft passiert, dass ich der Geschichte nicht mehr folgen konnte. Sei es weil ich abdriftete oder weil alles plötzlich mehr als verwirrend und konfus war. So hörte ich teilweise einige Kapitel mehrmals um einige Handlungen besser nachvollziehen zu können. Dadurch das ich bis auf Vollidiot kein einziges Buch von Tom Jaud gelesen oder gehört habe, bin ich relativ neutral, und ohne Vergleiche im Kopf, an dieses Buch ran gegangen, was denke ich ein großer Vorteil war. Aufgeteilt ist dieses Hörbuch in insgesamt 5 CD´s mit je 15 Kapiteln, wobei jedes Kapitel eine, mal mehr mal weniger, passende Überschrift hat. Gut gefallen haben mir außerdem die Hintergrundgeräusche ,die teilweise zum Einsatz kamen z.B. Papiergeraschel etc. Auch hat Herr Jaud die Personen so lebhaft interpretiert ,dass man nicht das Gefühl hatte etwas vorgelesen zu bekommen. Ich werde mir vielleicht sogar die vorigen Werke als Hörbuch anschaffen, denn für graue Tage sind sie perfekt um die Stimmung aufzuhellen. Dennoch kann ich diesem Hörbuch nur 3 Sterne geben, was aber keinesfalls super schlecht ist. In der Schule ist eine drei ja auch noch im Bereich des Gutes ;-) Warum drei Sterne? Wie schon erwähnt konnte ich der Handlung teilweise auch durch aufmerksames Zuhören nicht ganz folgen. Später , so ab CD 4, fingen mich zudem einige Personen an ziemlich zu nerven und ich musste immer mal wieder ein kurze Hörpause einlegen. Deswegen, 3 Sterne. Aber ansonsten war es mir ein großes Vergnügen "Überman" von Tom Jaud zu hören und mit Simon Peters und seinen Freunden, für knapp 6 Stunden, dem Alltag zu entfliehen

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