Tommy Jaud Resturlaub

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Inhaltsangabe zu „Resturlaub“ von Tommy Jaud

Seine Eltern wollen endlich mal Enkel. Seine Kumpels wollen, dass er sich endlich ein Eigenheim zulegt und sein Chef besteht darauf, dass das Apostroph im Firmenslogan da bleibt, wo es seit 37 Jahren steht. Als dann auch noch auf einer Hochzeitsfeier seine Freundin Kinderwünsche äußert, weiß der Brauerei-PR-Manager Peter ›Pitschi‹ Greulich (37), was er will: Raus aus der Provinz, raus aus seinem kleinbürgerlichen Leben. So schnell und so weit weg wie möglich.

'Natürlich schreibt das Leben die besten Geschichten. Aber Tommy Jaud reicht das nicht, weil er weiß, dass seine Figuren in diesem Leben erst einmal zurechtkommen müssen!'

Bastian Pastewka

Nach dem Riesenerfolg mit ›Vollidiot. Der Roman‹ schlägt Tommy Jaud endlich wieder zu!

Lustiger und spaßiger Single-Mann-Roman, der jedem Leser Freude macht ...

— Jutta-66

sensationell!

— dieKomoedie

Naja...mein 2.Reinfall von Tommy Jaud. "Hummeldumm" war wohl ein Zufalls-Hit...:( Die Männerrollen sind mir einfach unsympathisch!

— Haihappen_Uhaha

Ein Roman, der zeigt, was wirklich wichtig ist im Leben. (aber: Spanischkenntnisse von Vorteil)

— Selinavo

Es ist recht Gewöhnungsbedürftig...

— LostHope2000

lustig unterhaltsam

— alexandra-tehiss

Jauds Zweitbuch - saukomisch.

— TheSilencer

Vollidiot in Argentinien. Wieder sehr lustig :-)

— hymo

Das bisher beste Buch von Tommy Jaud! Es hat mich Tränen lachen lassen. Die Charaktere im Buch spiegeln den Franken 1 zu 1 wieder.

— Vicky_S

Warum hat es das Buch geschafft, zu einem Spiegel-Bestseller zu werden?

— uli123

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  • Rezensionen
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  • Themen
  • sensationell komisch

    Resturlaub

    dieKomoedie

    12. November 2016 um 14:31

    Hat mich total erfasst. Wer wünscht sich nicht, auszubrechen und ein neues Leben zu beginnen? Hier wird´s versucht, tricky, wie er am Flughafen in eine andere Welt abtaucht, als vorgesehen. In Argentinien dann ... pures Chaos, alles anders, vollkommen pannenverdächtig! Aber er beisst sich durch und das mit Lachtränen-Garantie und Lesegenuss. Wer sich gerne mal wegwirft und sich schlapplacht ... genau der Treffer! Leseempfehlung: klar doch, aber wie!

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  • Was ist wirklich wichtig im Leben?

    Resturlaub

    Selinavo

    03. August 2016 um 23:10

    Pitschi will ein neues Leben. Immer ist alles das gleiche, jedes Jahr fliegt er mit seinen Freunden und seiner Freundin nach Mallorca und es passiert einfach nichts spannendes mehr. Seine Freundin will zudem noch ein Haus und ein Kind. Aber Pitschi fühlt sich noch nicht so weit, er will noch was erleben. Somit lässt er seine Freundin kurzerhand ohne ihn nach Mallorca fliegen, während er sich auf den Weg nach Argentinien macht, wo er herausfindet, was wirklich wichtig im Leben ist...Insgesamt war das Buch in Ordnung. Zunächst hatte ich sehr starke Schwierigkeiten reinzukommen, weil ich eigentlich nicht so der Komödien-Typ bin und so Übertreibungen einfach nicht mag. Aber letztendlich wurde es dann doch noch besser. Ich mag die Aussage des Buches, denn es zeigt, was einem im Leben wichtig sein sollte und das man nicht jedes große Abenteuer mitnehmen muss, um glücklich zu sein. Es reichen die kleinen Dinge, die man oftmals bereits bei sich hat, aber gar nicht so wahrnimmt.Die fränkischen Akzente haben mich mitunter schon ein wenig genervt und Spanisch sollte man auch können, wenn man das Buch flüssig lesen möchte. Ich konnte jetzt keine Sympathien zu den Charakteren aufbauen, was wahrscheinlich daran liegt, dass ich mich überhaupt nicht mit ihnen identifizieren konnte. Aber wie gesagt, die Aussage des Buches gefällt mir sehr gut. Und für Menschen, die Komödien mögen, ist das Buch bestimmt perfekt!

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  • [Rezension] Resturlaub - Tommy Jaud

    Resturlaub

    LostHope2000

    27. July 2016 um 11:46

    Worum es geht Pitschi Greulich hat alles was man will, einen guten Job, eine Freundin, ein Haus aber er ist nicht zufrieden. All seine Freunde haben bzw. heiraten und genau das will er nicht! Er möchte keine Familie, er möchte seine Frau nicht heiraten, er möchte Frei sein! Dafür tut er alles, erst verwandelt er aus versehen die Hochzeit seines besten Freundes Arne in eine Katastrophe, dann täuscht er gemeinsam beim Malle Urlaub ein Überfall vor um nicht mit zu müssen und sucht sich ausgerechnet Argentinien aus. Dort lernte er ziemlich viele Leute kennen, es bauten sich Freundschaften auf und er hatte das große Ziel sich dort ein neues Leben aufzubauen. Aber wie viele Schwierigkeiten es dabei gab war ihm bis dahin nicht klar, schaffte er es dennoch dort sein neues Leben aufzubauen? Meine Meinung Das Buch allgemein war ganz ok, es war Humorvoll erzählt und der Inhalt stimmte auch aber ich persönlich konnte es durch den fränkischen nicht ganz verstehen und als dann noch spanisch kam überlas ich das einfach weil ich diese Sprachen eben nicht beherrsche. Dafür hat der Autor aber ein Mittel gefunden und es auf Deutsch manchmal übersetzt aber eben nur manchmal. Ich weiß nicht genau woran es jetzt wirklich lag, aber ich musste mich durch dieses Buch durchquälen was eigentlich recht schade war. Fazit "Vollidiot" von Tommy Jaud steht immer noch auf mein SuB aber wenn das auch so geschrieben ist werde ich es wohl nicht lesen auch wenn seine Bücher inhaltlich echt topp sind. Eine zweite Chance gebe ich diesen Autor jedoch aber trotzdem bekommt das Buch nur zwei Sterne von mir.

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  • Leserkommentare zu Resturlaub von Tommy Jaud

    Resturlaub

    Bernd

    via eBook 'Resturlaub'

    Leichte Lektüre . Sehr gut .

    • 5
  • Die Mittelmäßigkeit des Lebens

    Resturlaub

    TheSilencer

    06. April 2016 um 07:04

    Peter Greulich ist in der Mittelmäßigkeit seines Lebens angekommen: mehr oder minder erfolgreich im Beruf, eine treue Freundin mit dem Wunsch nach Kind und Heirat an seiner Seite und die Eltern, die den Weg zum glücklichen Eigenheim ebnen. Aber will Peter das? Auf dem Weg zum elften Ballermann-Urlaub setzt Peter alles auf eine Karte und bricht aus seinem Leben aus - und landet direkt im Chaos. Zwischen einer unerreichbaren Sprachlehrerin, einer nutella-fressenden Katze namens Taxi, dem Abspann von Ice Age 2 und einem Auftritt als Hirsch in mitten der südländischen Rush Hour Argentiniens.Wer Vollidiot gelesen hat, kann sich vorstellen, wie Jaud diesen Weg mit absurder Situationskomik zu pflastern weiß. An das Erstlingswerk kommt das Zweitbuch zwar nicht dran, schon weil es mehr im Leben steht, aber lesenswert und saukomisch ist es dennoch.

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  • Spiesserkollaps - Vollidiot in Argentinien

    Resturlaub

    hymo

    18. March 2016 um 14:20

    Nun  hatte ich das zweite Buch gelesen von Tommy Jaud.

    Diesmal bekommt "Vollidiot" Panik. Haus, Kinder, Enkel ... Hochzeit.

    Also - Flucht nach Argentinien - und wie er halt so ist - Chaos, Mißverständnisse pur in Argentinia.

    Da bleibt kein Auge trocken. Freu mich auf das nächste Buch

  • Ballermann Ade ...

    Resturlaub

    NataschaWahl81

    03. March 2016 um 11:26

    Ein Buch von Tommy Jaud zu lesen, ist immer so, wie sich in einer Komödie wiederzufinden, welche vom "Frat Pack" gespielt wird. Saukomisch, zum Brüllen und zum Tränen lachen. Herr Jaud jongliert in diesem Roman mit Klischees, Absurditäten und das Lebensgefühl von Anfang-Dreißigern, wie ein Clown mit Bananen. Man weiß bis zum Schluss nicht, ob man sauer auf den Protagonisten (aus Frauensicht natürlich), oder Mitleid mit ihm haben soll. Kurzum ein Buch wie ein "Road Trip": Es gibt viel zu sehen, viel zu erleben und man hat das Gefühl, die Geschichte ist wie ein guter Kumpel, den man rülpsend dabei begleitet. 

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  • ...lustiger Resturlaub

    Resturlaub

    Armillee

    21. October 2015 um 19:11

    Ich hab mich köstlich amüsiert und bin mit "Mausbär" gerne durch die Geschichte maschiert. Manchen Slang musste ich laut aussprechen, um zu verstehen.
    Diese Geschichte ist herrlich komisch und voller Überraschungen.

  • Etwas zum Schmunzeln & Lachen

    Resturlaub

    Vicky_S

    10. October 2015 um 13:56

    Das bisher beste Buch von Tommy Jaud! Es hat mich Tränen lachen lassen. Die Charaktere im Buch spiegeln den Franken 1 zu 1 wieder.

  • Warum ein Bestseller?

    Resturlaub

    uli123

    23. September 2015 um 21:33

    Von Tommy Jaud habe ich bislang noch kein Buch gelesen. Nach meinen Recherchen über ihn habe ich einen komischen Roman vergleichbar etwa mit denen von Tim Boltz erwartet. Leider wurde ich arg enttäuscht. Die wenigen halbwegs lustigen Passagen beruhen auf sprachlichen Missverständnissen des des Spanischen nur leidlich kundigen Protagonisten, der sich in Buenos Aires durchzuschlagen versucht, sowie originalfränkischen Äußerungen. Die Handlung plätschert eher dahin und hat mich fast gelangweilt: Der Mittdreißiger Peter gerät angesichts der Forderungen seiner langjährigen Freundin nach Ehe, Haus und Kind in eine Art Torschlusspanik und setzt sich nach Argentinien ab, um ein neues Leben zu beginnen. Es verwundert nicht und war lange voraussehbar, dass er schon nach kurzer Zeit geläutert heimkehrt. Etwas gestoßen habe ich mich an den vielen spanischen Sätzen, die sich nicht ohne weiteres erschließen lassen.   Dass das Buch als Spiegel-Bestseller eingestuft wird, verwundert mich etwas.

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  • Warum in die Ferne schweifen, ....

    Resturlaub

    YvetteH

    09. August 2015 um 19:36

    Klappentext: Seine Eltern wollen endlich mal Enkel. Seine Kumpels wollen, dass er sich endlich ein Eigenheim zulegt und sein Chef besteht darauf, dass das Apostroph im Firmenslogan da bleibt, wo es seit 37 Jahren steht. Als dann auch noch auf einer Hochzeitsfeier seine Freundin Kinderwünsche äußert, weiß der Brauerei-PR-Manager Peter ›Pitschi‹ Greulich (37), was er will: Raus aus der Provinz, raus aus seinem kleinbürgerlichen Leben. So schnell und so weit weg wie möglich ... Meine Meinung: Es war mein erster Tommy Jaud und ich fand ihn sehr unterhaltsam. Der Schreibstil ist flüssig und humorvoll. Ich konnte immer wieder vor mich hinkichern oder auch laut lachen. Protagonisten mit teilweise überspitzten Charaktermerkmalen ergänzen die Story und runden sie ab. Auch die Handlungsorte sind toll beschrieben und man kann sie sich gut vorstellen. Mit schwäbischer Mundart und argentinischer Direktheit hat Tommy Jaud eine unterhaltsame Sommerlektüre  geschaffen. Mein Fazit: Eine lockere Urlaubs-/Sommerlektüre, die die Lachmuskeln beansprucht. Von mir eine Leseempfehlung und 4 Sterne.

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  • Resturlaub hätte ich auch gerne!

    Resturlaub

    stebec

    28. July 2015 um 17:07

    „Spätestens wenn dir einer deiner besten Freunde einen Strafzettel hinter den Scheibenwischer klemmt, ist es Zeit über ein paar grundsätzliche Dinge nachzudenken“ – Erster Satz Die Aufmachung: Das Cover an sich ist nicht sehr speziell. Wie alle anderen Bücher von Tommy Jaud haben wir hier eine Signalfarbe und Füße. Ein Erkennungsmerkmal seiner Bücher - bis auf Hummeldumm, da ist ein Erdmännchen drauf. Mir gefällt das Cover, weil es genau das vermittelt, was es es ist. Ein gutes und einfaches Buch. Der Plot: "Seine Eltern wollen, dass er endlich ein Haus baut. Seine Freundin will endlich ein Kind.Und seine Freunde wollen zum elften Mal nach Mallorca. Doch Pitschi Greulich hat einen ganz anderen Plan." - Klappentext Ich bin generell ein Fan von solchen Komödien, in denen sich die Handlung immer weiter verstrickt und die durch Situationskomik und Sarkasmus aufwarten. Auch hier hat mir dir Handlung gefallen. Ich war zwar vom Ende ein wenig enttäuscht, weil meiner Meinung nach viel auf der Strecke geblieben ist, aber das hat der Gesichte an und für sich keinen Abbruch getan. Für alle die interessiert sind, habe ich hier den Trailer zum deutschen Film, mit Starbesetzung ;): Die Protagonisten: Teilweise arbeitet Tommy Jaud mit sehr überzeichneten Charakteren, was mich aber nicht weiter gestört hat, weil ich eine gewisse Ausarbeitung an Stereotypen in einem humoristischen Roman einfach erwarte. Der Hauptprotagonist "Ptischi" ist eigentlich ziemlich ätzend, weil er der Meinung ist, dass er etwas besseres ist, als alle anderen. Das rührt aber nur von seiner permanenten Unzufriedenheit, die sich durch das Buch wie ein roter Faden zieht. Mir hat jedoch sein trockener Humor gefallen und die Art wie er Probleme angeht. Der Schreibstil und Umsetzung: Tommy Jaud ist ein humoristischer Autor und wie bei allen Schriftstellern dieses Genres muss man seinen Schreibstil einfach mögen, sonst hat man keinen Spaß beim lesen. Ich jedenfalls fühle mich dem Autor sehr nahe und kann mit seinem Wortwitz durchaus etwas anfangen. Deswegen hat mir die Umsetzung des Roman sehr gut gefallen. Fazit: Man mag es oder nicht. Mir jedenfalls hat es gefallen und ich werde bei Zeiten bestimmt noch ein Buch von diesem Autor lesen. 

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  • Unkomplizierte Urlaubslektüre...

    Resturlaub

    parden

    UNKOMPLIZIERTE URLAUBSLEKTÜRE... Seine Eltern wollen, dass er endlich ein Haus baut. Seine Freundin will endlich ein Kind. Und seine Freunde wollen zum elften Mal nach Mallorca. Doch Pitschi Greulich hat einen ganz anderen Plan. Eine ziemlich komische Geschichte über einen 37-jährigen Brauerei-Manager, der ausgerechnet am Ende der Welt das sucht, was er zu Hause längst hatte. "Pitschi" Greulich hat einen wiederkehrenden Albtraum: "Peter Greulich, bis zu seiner Pensionierung Leiter der Abt. Öffentlichkeitsarbeit und Marketing von Seppelpeter's Spezialbräu, verstarb am 27.11.2056 in Bamberg-Strullendorf. Seiner Ehefrau Sabine und seinen drei leicht übergewichtigen Söhnen hinterlässt er ein Reihenhaus mit Kiesauffahrt und einen sauber polierten 5er BMW" – Seppelpeter! Ehefrau! Reihenhaus mit Kiesauffahrt! Der Horror trägt den Namen fränkische Provinz. Und heiratswillige Frauen! Als letzter unter Pitschis Freunden schickt sich nun Arne an, unter die Haube zu kriechen, um die Kiesauffahrt zu rechen. Das kann doch nicht alles gewesen sein, meint Pitschi allein auf weiter fränkischer Flur! Allein die Flop-Idee, Arnes "Junggesellenabschied" mit einer aufblasbaren Puppe zu krönen, macht Pitschi Greulich drastisch klar, wie weichgekocht die ehemaligen Saufkumpane inzwischen sind. Und immer sind die Weiber als Spaßbremsen mit ihrem Gemäkel und ihren Versorgungsansprüchen dran schuld, wenn Männerfreundschaften in die Binsen gehen (siehe "Kiesweg" und "Eigenheim"). Schließlich gerät die Hochzeitsfeier durch Pitschis alkoholgesättigte Festrede in heftigste Schieflage (zuvor schickte bereits ein künstlicher Bulle – Pitschis Spaßbeitrag – den Pfarrer für unbestimmte Zeit ins Nirwana). Jetzt brodelts in Bamberg-Strullendorf. Doch warum hat Dauerfreundin Biene bei dem feierlichen Akt so merkwürdig feuchte Augen bekommen? Pitschi schwant Übles. Zu allem Unglück steht auch noch der jährliche "Malle"-Urlaub vor der Tür. Pitschi trifft eine einsame Entscheidung. Nach seinem ersten Roman „Vollidiot" ist dies das zweite Buch aus der Feder Tommy Jauds. Inhaltlich haben die beiden Bücher allerdings nichts miteinander zu tun. Neben den Fettnäpfchen, in die der Antiheld "Pitschi" laufend tritt, entpuppt sich hier in diesem Buch das Fränkische als Running-Gag. "Resturlaub" liest sich schnell und flüssig, allerdings reichte es bei mir hier nicht zum Lachen aus vollem Hals sondern allenfalls zu einem gelegentlichen Schmunzeln. Die Geschichte ist ziemlich vorhersehbar und recht spaßig erzählt. Nette, mitunter ein wenig kalauernde Unterhaltung ohne große Überraschungen. Als Wochenendlektüre oder unkompliziertes Urlaubsbuch jedoch nicht ungeeignet... © Parden

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    • 8

    dicketilla

    07. July 2015 um 10:33
    kattii schreibt Hummeldumm ist auch mit das Beste! Kann ich nur zu raten!

    Schließe mich hier an.

  • Sehr gute Unterhaltung!

    Resturlaub

    Janine2610

    Der Klappentext: Seine Eltern wollen endlich Enkel. Seine Kumpels wollen, dass er sich endlich ein Eigenheim zulegt, und sein Chef besteht darauf, dass das Apostroph im Firmenslogan da bleibt, wo es seit 37 Jahren steht. Als dann auch noch auf einer Hochzeitsfeier seine Freundin Kinderwünsche äußert, weiß der Brauerei-PR-Manager Peter 'Pitschi' Greulich (37), was er will: Raus aus der Provinz, raus aus seinem kleinbürgerlichen Leben. So schnell und so weit weg wie möglich ... Meine Meinung: Vergleiche ich Resturlaub mit der Simon Peters - Trilogie des Autors, dann kann ich definitiv sagen, dass mir dieses Buch hier einen Ticken besser gefallen hat. Vom Cover her, habe ich eher einen mit niveaulosem Witz ausgestatteten Roman erwartet, der Humor war allerdings gar nicht so schlimm seicht, wie anfangs geglaubt. Ganz mein Geschmack war es zwar auch nicht und deshalb sind die richtigen Lachtränen beim Lesen auch leider ausgeblieben, den einen oder anderen Schmunzler konnte die Story aber dennoch bei mir erzeugen. Etwas nervig fand ich nur den Hauptprotagonisten Peter Greulich, von seinen Freunden auch liebevoll 'Pitschi' genannt. Der 37-Jährige steckt in einer Art Midlife-Crisis und seine Spezialität ist es (so ist es mir eben vorgekommen), seine Freunde und seine Freundin Sabine (aka Biene) anzulügen. Seine Begründung dafür ist einfach: er will ihnen nicht weh tun und er erträgt es nicht, wenn Biene die Tränen runterkullern. Eigentlich ja eine schöne Eigenschaft, habe ich mir erst noch gedacht, aber was sich der gute Pitschi dann alles geleistet hat, war meines Erachtens damit dann auch nicht mehr zu entschuldigen. Ich kann es durchaus verstehen, wenn man in einer Sinnkrise steckt, man vom Leben einfach mehr erwartet hat, als letztendlich eingetreten ist, aber seine Freunde und seine Freundin auf diese Art und Weise anzulügen, fand ich nicht okay und darüber konnte und wollte ich auch nicht lachen. Mehr als 'unter aller Sau' fällt mir dazu gar nicht ein. Was mir wiederum ECHT gut gefallen hat, war das Setting: Argentinien/Buenos Aires. Erst findet die Handlung noch in Deutschland/Bamberg statt, aber schon bald geht's ab nach Südamerika. Und das fand ich SO toll. Ein kleines bisschen was über die Stadt Buenos Aires und die Sitten dort zu erfahren, die klangvolle spanische Sprache zu lesen, ... - Das war genau meins! Ich habe richtig Fernweh bekommen. Also, wer sich auf den bevorstehenden Urlaub einstimmen (oder einfach nur so ein wenig Fernweh produzieren) will und eine leicht zu lesende Unterhaltungslektüre für zwischendurch sucht, kann guten Gewissens zu Resturlaub greifen.

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    • 3
  • ja, war nett

    Resturlaub

    dominona

    17. October 2014 um 18:05

    Der lockere Umgangston in diesem Buch ist ganz nett umgesetzt, genauso wie die Dialekte und die dadurch symphatisch geprägten Akteure. Nur darf man insgesamt nichts Großes erwarten. Ein Buch für den Sommer und zwischendurch: lachen, kurz eintauchen und es als das werten, was es ist: Unterhaltung, eine Geschichte, wie sie nicht das Leben, aber sehr wohl die Fantasie eines etwas bekannteren Autoren schreibt - kann man sich geben, aber muss man nicht zwei Mal lesen.

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