fischer baumler

Tommy Jaud Sean Brummel: Einen Scheiß muss ich

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Inhaltsangabe zu „Sean Brummel: Einen Scheiß muss ich“ von Tommy Jaud

Eine gutgelaunte, bodenlose Frechheit – der Nr.1-SPIEGEL-Bestseller vom Comedy-Experten Tommy Jaud.

Wir alle wissen: Mangelnde Faulheit kann zu Burnout führen. Dennoch leiden immer mehr Menschen unter maßlosem Müssen. Aber müssen wir wirklich abnehmen, aufräumen und uns ökologisch korrekt verhalten? Vorwärtskommen im Job, zu allem eine Meinung haben und rausgehen, wenn die Sonne scheint? 'Nein!', sagt US-Bestseller-Autor Sean Brummel alias Tommy Jaud (›Vollidiot‹, ›Hummeldumm‹), 'einen Scheiß müssen wir! Die Leute sterben nicht, weil sie zu wenig Licht bekommen. Sie sterben, weil sie zu wenig Spaß haben.'

Fasziniert von amerikanischen Ratgeber-Büchern und zugleich schwer irritiert vom wachsenden Trend des maßlosen Müssens, hat sich Comedy-Autor Tommy Jaud entschieden, selbst einen solchen Ratgeber zu schreiben. Da Jaud kein Amerikaner ist, hat er einfach einen erfunden: Sean Brummel. Dessen fiktiver Bestseller ›Do Whatever the Fuck You Want‹ ist jetzt auf Deutsch erschienen: ›Einen Scheiß muss ich. Das Manifest gegen das schlechte Gewissen‹.

›Einen Scheiß muss ich‹ ist kein Plädoyer für wurstigen Egoismus, sondern ein irrwitziger Befreiungsschlag gegen Bevormundung, Leistungswahn und Gemüseterrorismus.

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  • eBook Kommentar zu Sean Brummel - Einen Scheiß muss ich von Tommy Jaud

    Sean Brummel: Einen Scheiß muss ich

    Alberto

    via eBook 'Sean Brummel - Einen Scheiß muss ich'

    Sehr genialer Ratgeber, der mich in vielen meiner Gedankengänge bestärkt und vor allem bestätigt hat. Sean, wir sind vom gleichen Schlag...

    • 17
  • Wunderbar, darauf ein Brummelbier!

    Sean Brummel: Einen Scheiß muss ich

    Ritja

    20. July 2017 um 18:34

     Eine recht unterhaltsame und kurzweilige Lektüre, die viele Dinge mal von einer anderen Seite beleuchtet und vielen Lesern wahrscheinlich das schlechte Gewissen minimieren und aus der Seele sprechen wird.  Vielleicht ist es sogar auch ein kleines Plädoyer für mehr Toleranz untereinander. Ich konnte über manche Kapitel herzlich lachen und fühlte mich bestätigt, denn häufig hatte ich mich schon in Situation befunden, die genau diesen Satz in meinem Kopf ausgelöst haben. Leider wird man oft schief angesehen, wenn man (scheinbar) ein Gegenstromschwimmer ist. Man braucht viel Kraft, einiges an Mut und ein dickes Fell, wenn man diese "Sport- und Lebensart" einschlägt. Mir haben die vielen kleinen Seitenhiebe auf die "Norm", "Zwang" und den "Meanstream" gefallen. Die Argumente sind manchmal durchaus haarsträubend und recht schräg, aber auch unterhaltsam und kreativ. Man sollte sich gut amüsieren bei diesem Buch und wenn es geht, vielleicht die ein oder andere Lässigkeit von Sean Brummel übernehmen. Selbstverständlich kein Muss. Entspannt durch das Leben, weniger Muss, weniger Vorgaben von anderen, dafür mehr Bauchgefühl und Wohlgefühl. So manches lässt sich tatsächlich umsetzen. Ich habe es probiert (bei Sonne rausgehen, Sport treiben...einen Sch...muss ich).  Wunderbar, darauf ein Brummelbier!

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  • Rezension: Sean Brummel: Einen Scheiß muss ich von Tommy Jaud

    Sean Brummel: Einen Scheiß muss ich

    larasbibliothek

    21. June 2017 um 23:05

    Es hat sehr viel Spaß gemacht diesen Ratgeber zu lesen, da auch lustige Beispiele des Lebens untergebracht sind. Der Leser wird direkt angesprochen, wodurch es sehr leicht ist Interesse an dem Buch zu finden und zu halten. Wenn man die Ratschläge des Buches nicht immer ernst nimmt, kann man sehr viel Lachen, aber auch viel lernen um das Leben in manchen Situationen nicht all zu ernst zu sehen. Es ist sehr interessant die Sichtweisen der Amerikaner zu manchen Dingen zu hören und dann kommen zwischendurch ein paar deutsche Gewohnheiten und Sprüche dazwischen. Fazit "Sean Brummel: Einen Scheiß muss ich" ist ein lustiger Ratgeber über das Leben, der nur zu empfehlen ist um eine Menge zu lachen.

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  • Die menschliche Evolution vom Getriebenen zum Befreiten

    Sean Brummel: Einen Scheiß muss ich

    Babscha

    30. April 2017 um 19:25

    Jaud beleuchtet in seinem, tja, Lebensratgeber für den täglichen Hausgebrauch über die Figur eines kalifornischen Aussteigers mittleren Alters namens Sean Brummel das verzwickte menschliche Wesen in all seinen Zwängen, Herausforderungen und Schwächen und zeigt, wie man es besser machen, wie man mit kleinen Mitteln und einfachen Veränderungen in den inneren Grundeinstellungen seinem Leben wieder die richtige Balance und lebenswerte Stammwürze verleihen kann. Rückkehr zur guten Laune mit gehobener Lebensqualität sozusagen. Und das macht er hier richtig gut, respektlos, mit tollem Wortwitz, irren Ideen und Denkmodellen, messerscharfen, manchmal kaum widerlegbaren logischen Schlussfolgerungen, dabei immer abwägend und trotz der ganzen überwiegend brachialen bis ordinären Wortakrobatik nie die letzten Anstandsgrenzen überschreitend, sondern immer geschickt abwägend, im vollen Bewusstsein der menschlichen Unvollkommenheiten. Von Kapitel zu Kapitel mag man den exzentrischen Sean mehr, der sich als bewusst nichts tuender Bierbrauer und Hobbyschriftsteller in einem heißen Kaff namens Pablo Robles nördlich von L.A. über Wasser hält. Nicht dass man unbedingt selbst so leben möchte (Gott bewahre!), aber es hat schon was, wie er den Dingen auf den Grund geht und dabei vieles, was einem Normalität ist, ins Lächerliche und Abstruse zerrt und dabei regelmäßig den Nagel auf den Kopf trifft. Fazit: basic living meets Intelligenz meets Lebensweisheit. Hat mir gut gefallen.

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    • 5
  • Ein Ratgeber, der auf jedenfall die Lachmuskeln trainiert

    Sean Brummel: Einen Scheiß muss ich

    Kipfal87

    05. March 2017 um 22:06

    Den Klappentext erspare ich mir hier. Das Buch ist in verschiedene Kategorien unterteilt und behandelt so gut wie sämtliche Themen die uns irgendwann mal im Leben beschäftigen. Sarkasmus, Ironie und viele Fakten die einem die Lachtränen in die Augen treiben. Man erkennt sich selbst, oder auch nicht. Man nickt, schüttelt den Kopf und am Ende denkt man tatsächlich drüber nach, ob da nicht doch ein kleines, klitzekleines bisschen Wahrheit drin stecken könnte. Wer es zu ernst nimmt und sich aufregt: selber schuld! Alles in allem habe ich die verrückten Gedankengänge, Vergleiche und Ratschläge genossen und immer wieder gern gelesen! Es hat auf jeden Fall Spaß gemacht!

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  • Andere Tittelvorstellung, aber sonst sehr gut!

    Sean Brummel: Einen Scheiß muss ich

    musiclover

    26. February 2017 um 13:16

    Ich schwanke hier wirklich zwischen einem 4 und 5 Sterne Buch. Zwar hatte ich mir unter dem Titel etwas ganz anderes vorstellt, was aber daran lag, dass mich die Titelauswahl sofort gefesselt hatte. Sean Brummel geht mit einem Humor an die Dinge heran, welchen ich selten in Büchern vorgefunden habe. Seine Erklärungen weshalb man weniger Sport machen müsse oder mehr Alkohol trinken sollte bringt er so gut rüber, dass man an manchen Stellen wirklich denkt: "Ja, da hat er recht." Seine lockere Art zu Schreiben unterstreicht das ganze Werk. Es ist ein Buch zum Schmunzeln und regt den ein oder anderen sicherlich auch zum Nachdenken an.

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  • Witzige Idee, aber nicht so konsequent umgesetzt wie ich es erwartet hatte

    Sean Brummel: Einen Scheiß muss ich

    BirgitConstant

    18. January 2017 um 08:12

    Auf eine Empfehlung einer Kollegin hin kaufte ich mir dieses Buch mit vielversprechendem Titel und freute mich auf eine souverän-ironische Abrechnung mit der heutigen "Das mußt Du unbedingt essen/machen/kaufen"-Kultur.Das Buch teilt sich in mehrere Abschnitte zu den Themen Essen, Freizeit, Beruf, etc. auf, in denen der Autor anhand von Anekdoten seiner amerikanischen Bestsellerautorenfigur aufzeigt, warum man nicht jeden Trend mitmachen muß und warum bestimmte Entscheidungen (sei es Essen, Kleidung oder was auch immer) sogar schädlich oder bedenklich sein können.Der Autor beruft sich dabei auf entsprechende Studien oder Artikel aus den (Fach-)Medien, um seine Thesen zu unterstützen. Das funktioniert an manchen Stellen, ist aber nicht immer überzeugend. Außerdem wirken die Argumentationsweise und der Aufbau der Kapitel nach einer bestimmten Zeit ermüdend, so daß ich das letzte Viertel des Buches nur noch überflogen habe.Was ich besonders schade fand, ist die meines Erachtens fehlende Grundrichtung des Buches. Hier vereinen sich (überzogene) Parodie, populärwissenschaftliches Sachbuch, Ratgeber und Seelentröster (und wahrscheinlich noch mehr, was mir nicht aufgefallen ist) in einem. Damit weiß man eigentlich nie so genau, wie man das Buch nun nehmen soll. Allzu ernst sollte man sich, wie ich finde, nicht an alle Vorschläge des Autors halten, auch wenn ich ihm im Grundtenor des Buches zustimme. Das muß ich haben/kaufen/essen ...? - Einen Scheiß muß ich.

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  • Einen Scheiß muss ich // Tommy Jaud alias Sean Brummel

    Sean Brummel: Einen Scheiß muss ich

    Nelly87

    15. December 2016 um 12:49

    Wenn ich ein Buch auf einen Rutsch durchlese, dann muss es schon irgendwas haben. Und Einen Scheiß muss ich hat tatsächlich etwas, was mich einfach so gefesselt hat, dass ich das Buch innerhalb weniger Stunden gelesen hatte. Denn es war einfach unglaublich witzig. Zumindest wenn man diese Art Humor gut findet (so wie ich das tue). Wisst ihr, warum ich Mario Barth so genial finde? Weil er ganz normale Alltagssituationen wiedergibt und es alles so schön wahr ist. Frauen sind tatsächlich so, wie er sie darstellt, sind wir doch mal ehrlich. Und das gleiche Phänom hat sich Tommy Jaud in seinem neusten Werk zunutze gemacht. Denn sein Buch ist bitterböse, aber immer wieder schimmert eben auch dieses gewisse Quäntchen Wahrheit durch. Und diese Mischung macht den Charme dieses Buches wirklich aus. Tommy Jaud zeigt mit seinem Buch auf, dass wir in der heutigen Zeit scheinbar alles tun müssen. Wir müssen uns gesund ernähren, wir müssen immer nett zum Chef sein und wir müssen die Spülmaschine ausräumen, des lieben Friedens willen. Und dann stellt sich die Frage: müssen wir das wirklich?? Tommy Jaud sagt dazu: einen Scheiß müssen wir. Das Leben wäre doch soviel einfacher, wenn wir uns dieses „Motto“ viel öfter mal zu Herzen nehmen würden. Natürlich muss man dieses Buch mit ausreichend Augenzwinkern und der nötigen Portion Sarkasmus lesen. Aber wenn man da relativ offen ran geht, dann kann ich euch eine witzige und humorvolle Lektüre garantieren. Und auch wenn Tommy Jaud sich dieses Mal selbst nicht so ganz ernst zu nehmen scheint, so kann man doch eine Botschaft zwischen den Zeilen erkennen. Er will uns sagen, dass wir anfangen müssen, uns nicht immer ständig unter Druck setzen zu lassen. Genießt das Leben und tut nur das, worauf ihr auch Lust habt. Ihr wollt Pizza zum Frühstück? Na dann guten Appetit! Euch ist eure Wohnung auch sauber genug, wenn nicht alle vier Wochen die Fenster geputzt werden? Ist doch in Ordnung, solange ihr noch durchschauen könnt. Und eigentlich macht ihr eure Diät nur, weil ihr meint, andere hätten euch gerne dünner? Richtig gut fand ich auch, dass Jaud sein Buch als Lebensratgeber aufgebaut hat. Somit spricht er den Leser immer direkt an und fand doch immer einen weg, seine Comedy auch in kleinen Geschichten zu verpacken. Er schlüpft vollkommen in seine Rolle als Sean Brummel. Wenn man Jauds anderen Büchern hiermit vergleicht, dann könnte man wirklich meinen, da wären zwei völlig unterschiedliche Autoren am Werk gewesen. Doch wie auch bei seinen Romanen habe ich mich dabei ertappt, wie mir ein fettes Schmunzeln übers Gesicht huschte. Tommy Jaud besitzt einfach eine ganz eigene Art Humor und mich spricht er damit voll an. Hervorheben muss man auch die liebevolle Gestaltung, die der Verlag diesem Buch hier zukommen ließ. Immer mal wieder ist der Fließtext durch kleinere Zeichnungen und Skizzen unterbrochen, was unglaublich Spaß gemacht hat beim Lesen. Da fliegt man quasi durch das Buch, ohne zu merken, dass man innerhalb kürzester Zeit 200 Seiten gelesen hat. Einen Scheiß muss ich muss man mit dem nötigen Augenzwinkern und einer ordentlichen Portion Humor lesen, aber dann macht das Buch unglaublich viel Spaß. Es ist locker geschrieben, bringt einen zum Lachen und stellt einen richtig guten Zeitvertreib dar.Wer einfach mal etwas Leichtes und Witziges lesen möchte und dabei vielleicht auch gerne etwas gelassener werden will, dem kann ich dieses Buch nur ans Herz legen.© Nellys Leseecke - Lesen bedeutet durch fremde Hand träumen

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    • 2
  • Training für die Lachmuskeln

    Sean Brummel: Einen Scheiß muss ich

    Gwennilein

    11. October 2016 um 12:37

    Es passiert nicht oft, dass ich laut lachen muss - hier blieb es jedoch nicht bei einem Mal. Und das ging schon beim Lesen des Einbandes los. Allein die Idee von Tommy Jaud einen abgedrehten Autor zu erfinden, um dieses Buch zu schreiben und die damit verbundene Detailliebe im Umschlag hat mich begeistert. Ich musste bei den ersten Kapiteln schon so viel lachen, wie selten beim Studieren einer Lektüre. Alle Aussagen werden so wundervoll argumentiert, dass man gar nicht gegen "Einen Scheiß muss ich!" einzuwenden hat. Besonders bei den Themen, die man ohnehin schon so behandelt, bietet Brummel direkt noch mehr Beweise für die Argumentation - falls mal wieder jemand dumm fragt. Der offensichtliche und der versteckte Witz kommen nicht zu kurz, die Kapitel sind gut zu lesen, da sie untergliedert sind und so auch nie langweilig werden und die Zusammenfassung am Ende eines Kapitels jedes Mal ein Highlight. Zwischendurch habe ich weniger gelacht - vielleicht habe ich mich an die geniale Schreibweise gewöhnt - doch gerade zum Ende hin dreht der Autor nochmal voll auf und lässt mich das Buch mit einem lauten Lachen und einem fröhlichen Lächeln auf den Lippen zuklappen. Wirklich gelungen!

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  • Das Muss-Monster muss bekämpft werden – oder auch nicht

    Sean Brummel: Einen Scheiß muss ich

    LeseJette

    23. September 2016 um 06:29

    Das passiert: Sean Brummel aka Tommy Jaud hat es sich zur Aufgabe gemacht, sein Wissen mit allen Menschen zu teilen und deshalb einen Ratgeber verfasst, der auf eigenen Erfahrungen beruht. Selbst vom Müssen geheilt hat Brummel das Muss-Monster entlarvt. Er zeigt auf, wo dieses Monster überall lauert, wie es sich bemerkbar macht und nicht zuletzt, wie man dieses Monster vertreiben kann. Sei es sich vegan zu ernähren oder beim Sonnenschein die heimische Wohnung zu verlassen, sei es der Zwang Karriere zu machen oder eine eigene Meinung zu haben. Für „fast“ alle Lebenslagen weiß Brummel Rat. So gefällt mir der Ratgeber: Dieses Buch ist Real-Satire auf sehr hohem Niveau und ernstzunehmender Ratgeber zugleich. Sean Brummel verfolgt mit seinem Ratgeber nicht das Ziel, die Menschen mit gutgemeinten Ratschlägen zu besseren Menschen zu machen. Im Gegenteil: Brummel fordert seine Leser auf, alles Mögliche zu unterlassen, genau wie es der Titel Einen Scheiß muss ich verspricht. So lästert Brummel in relativ kurzen Kapiteln so herrlich über den Trend zum Veganen im allgemeinen und über noch extremere Ernährungsformen, dass ich einfach laut lachen musste. Auch der Trend, ständig etwas Sinnvolles zu tun und bloß nie zu faulenzen sind extrem lustig. Das sind nur zwei der Beispiele, die Brummel gezielt aufs Korn nimmt. Die Moral der kurzen Abschnitte lautet zum Glück aber nicht, dass man allen erwähnten Dingen komplett abschwören sollte. Vielmehr geht es darum, der eigenen Intuition mehr zu trauen. So muss man nicht endlos beschäftigt, bei Bedarf zu faulenzen kann dem Wohlbefinden auch zuträglich sein. Jeder kann sich gern vegan ernähren, aber niemand muss jeden Ernährungstrend mitmachen. Die einzelnen Kapitel sind relativ kurz und entsprechend schnell gelesen. Gerade auf dem Weg zur Arbeit für mich die ideale Lektüre, die man auch mal schnell unterbrechen kann. Aber auch wenn einmal mehr Zeit war, habe ich das Buch kaum aus der Hand gelegt. Zu lustig war die Lektüre, die immer wieder Selbsterkenntnis brachte. Einziger Wermutstropfen des Ratgebers: der Vertrag am Ende jedes Kapitels, den der Leser unterschreiben sollte. Diese Wiederholung, wenn auch mit unterschiedlichen Inhalten, war spätestens beim 5. Mal einfach nicht mehr lustig.

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  • Einen Scheiß muss ich

    Sean Brummel: Einen Scheiß muss ich

    mausispatzi2

    14. September 2016 um 15:05

    Es ist eine sehr unterhaltsame Lektüre, die einem zeigt, das man das Leben nicht so ernst nehmen sollte und absolut einfach garnichts muss. Man soll einfach machen wozu man Lust hat und sich nicht von anderen oder sich selbst dazu zwingen lassen. Man macht sich in seinem Alltag viel zu viel Stress, dabei kann man vieles einfach verschieben bis man wirklich Lust dazu hat das zu machen. Die Story bzw. die einzelnen Kapitel, die sich mit einem bestimmten Thema befassen sind sehr locker, leicht und lustig geschrieben. Man muss das Buch nicht von vorne bis hinten lesen, man kann sich auch einfach einzelne Kapitel raussuchen und diese durcheinander lesen. Hauptsache man hat Spaß dabei und es wird nie langweilig. Ich habe so oft herzlich gelacht und meinen Freunden von Buchstellen berichtet, sodass sie das Buch auch unbedingt lesen wollen. Selbst meine Mutter, die eigentlich nie ein Buch liest ist total begeistert. Der Schreibstil ist locker und leicht zu lesen. Man merkt das der Autor sich selbst nicht so ernst nimmt und sein Leben so genießt, wie es ist. Sean erzählt aus seiner Sicht und spricht den Leser gezielt an, und so baut man sehr schnell eine Bindung zu ihm auf und kann ganz viele Dinge sehr gut nachvollziehen und denkt über sein eigenes Leben nach und man merkt, das man sich vieles schwerer macht, als es eigentlich ist. Die Protagonisten sind sehr liebevoll und individuell beschrieben. Sie haben alle besondere Spitznamen, bei denen man sich das grinsen kaum verkneifen kann. Sie passen alle sehr gut zusammen und man möchte sie nicht missen, denn man erfährt immer wieder verrückte Geschichten über sie. Das Cover passt einfach perfekt zum Buch und im Innern gibt es auch einige interessante Illustrationen. Zum Beispiel das böse Muss- Monster....das wir immer und immer wieder füttern. Am ende von jedem Kapitel gibt es nochmal eine Zusammenfassung, die man unterschreiben muss. Ich finde das eine sehr witzige Idee. Fazit: Einen Scheiß muss ich ist der absolute Knaller und ich kann euch allen nur empfehlen es zu lesen oder sich das Hörbuch anzuhören. Ich habe so viel gelacht und konnte es garnicht mehr aus der Hand legen.

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  • ESMI - Das neue Mantra

    Sean Brummel: Einen Scheiß muss ich

    X-tine

    15. August 2016 um 07:50

    Auf jede Aufforderung folgt: "Einen Scheiß muss ich"Egal ob Sport treiben, gesund ernähren, auf Alkohol zu verzichten, arbeiten, die Umwelt schützen, Kinder haben, mehr Sport treiben, eine Meinung haben, sich politisch korrekt verhalten, Ordnung halten, am Wochenende etwas unternehmen ...Tommy Jaud schafft es durch verschiedene Argumente, die er gekonnt miteinander verknüpft, darzustellen, warum man manche Dinge, die die Gesellschaft derzeit als "erwünscht" ansieht, einfach lassen sollte.Mit sehr viel Scharm beschreibt er, wie es dazu kam, dass er durch eine Nacht im Knast bekehrt wurde, dass er die Garage nicht aufräumen muss und die Ehe mit seiner Frau für ihn nur schlecht ist. Beispielsweise Sport verurteilt er, weil es gefährlicher ist Sport zu treiben, als auf der Couch zu liegen, man isoliert ist und sogar davon dick wird, weil man die verbrannten Kalorien überschätzt.An vielen Dingen ist auch etwas dran, wie beispielsweise, dass wir Deutschen meinen jeden Sonnenstrahl nutzen zu müssen oder jedes Symptom einer Krankheit bei Google recherchieren. Schön ist, dass viele seiner Argumente mit wissenschaftlich erwiesenen Aussagen hinterlegt sind, was den Leser wirklich auch zum Nachdenken bewegt. Seinen mehrmaligen Bezug zu Hitler finde ich gewagt, aber es darf nicht alles ernst genommen werden. Schön finde ich auch, dass man etwas über das Leben in Amerika erfährt.Auch wenn ich nach der Lektüre dieses Buchs weiterhin Sport treiben werde, mich gesund ernähre, Kinder haben will, arbeite und Ordnung halte, habe ich doch einige Informationen für mein Leben mitgenommen, vor allem: Man lebt nur einmal ... im Hier undJetzt und muss daher nicht alles, was andere von einem erwarten.Eine Rezension schreiben ... einen Scheiß muss ich ... aber ich will es, Sie sollen wissen, es ist absolut lesenswert :-)      

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  • witzig aber übertrieben

    Sean Brummel: Einen Scheiß muss ich

    cst

    29. June 2016 um 12:13

    wirklich witzige und komische Argumentationen, warum man einen Scheiß tun muss, nur stellenweise ziemlich übertrieben - es kann nicht jeder alles hinschmeißen und sich auf die Kohle des Vaters verlassen ;-)

  • Sean Brummel - Einen Scheiß muss ich

    Sean Brummel: Einen Scheiß muss ich

    c_osterburg

    18. April 2016 um 21:57

    Sean Brummel alias Tommy Jaud erläutert in seinem Ratgeber für alle Menschen, die sich von sinnvollen und auch unsinnigen Normen getrieben fühlen, den Ausweg aus dem allseitigen gesellschaftlichen Druck: Das ESMI-Prinzip! Gesund ernähren? Sport treiben? Umwelt schützen? Einen Scheiß muss ich! Mit derb-schnoddrigem Humor nimmt der Autor die gängigsten Geiseln des Kollektivbewusstseins aufs Korn und stellt auf den ersten unreflektierten Blick recht wertvolle Argumente für die unausbleibliche Diskussion zur Verfügung, falls man einmal vom ausgetretenen Weg der Scheuklappen tragenden Leistungs- und Weltverbesserer-Gesellschaft abweicht. Der Stil ist sicherlich gewöhnungsbedürftig und bewusst proletenhaft gehalten, mag in der Form nicht jedem gefallen, wenngleich das Buch kurzweilig und unterhaltsam ist. An die Vollidiot-Trilogie kommt das Werk aber bei Weitem nicht ran. Über weite Strecken hätte ich nur drei Sterne gegeben, doch das Kapitel über die auf uns allen lastende und mit vielen Fettnäpfchen lauernde politische Korrektheit war es mir wert, dem Gesamtwerk doch noch 4 Sterne zu geben.

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  • Titel eingeben?! Einen Scheiß muss ich!

    Sean Brummel: Einen Scheiß muss ich

    maggiterrine

    18. April 2016 um 17:00

    Sean Brummel ist Bierbrauer, Fleischesser, Fernsehgucker und jetzt auch noch Ratgeberautor! Und mit diesem wunderbaren Ratgeber und dem dazugehörigen Mantra möchte er uns nun zu einem glücklicherem Leben verhelfen. Obwohl dieser ganze Ratgeber natürlich Satire ist, hat Tommy Jaud hier doch irgendwie ins Schwarze getroffen und tatsächlich kann dieses Buch als Lebensstütze dienen! Halt ganz anders als sich das die normale Ratgeber-Klientel vorstellt... Denn anders als andere Ratgeber wird dem Leser hier nicht gesagt, was er alles tun muss um gesund zu bleiben, abzunehmen, erfolgreich zu sein oder glücklich zu werden. Scheiß auf Sport! Scheiß auf Veganismus! Mach den Fernseher an und schnapp dir ein Bier! Und auch wenn es so scheint als wenn Tommy Jaud damit dem Sport und der gesunden Ernährung den Kampf ansagen möchte, kriegt er hier und da wieder die Kurve und erklärt, dass niemand Sport machen muss, der sich sonst im Alltag genug bewegt (z.B. beim Billard spielen mit Freunden oder beim Sex) und führt auch noch bewährte Ernährungstheorien, wie die Set-Point-Theorie und die somatische Intelligenz an (Theorien, wie sie auch von Therapeuten zur Behandlung von Essstörungen benutzt werden). Somit ist dieser Ratgeber eigentlich ziemlich gut fundiert! Das zeigen auch die Quellen, die man hinten im Literaturverzeichnis nachlesen kann (naja...die meisten zumindest). Weiterhin geht es hier nicht darum, dem Leser irgendetwas madig zu machen. Klar kannst du joggen gehen, wenn dir das wirklich Spaß und Freude bringt aber nicht wenn es nur darum geht dein Gewissen zu beruhigen! Iss worauf du Lust hast auch wenn deine Wampe Salat schreit. Denn was wirklich glücklich macht, ist weder das Idealgewicht noch die persönliche Bestzeit oder die Beförderung sondern einfach glücklich zu sein! So einfach ist es manchmal... Und das glücklich sein oftmals sogar gesünder ist als sich selber Stress zu machen kann man auch nachlesen (fast wissenschaftlich belegt!). Und lustig ist das ganze auch noch! Was will man also mehr?! Dieses Buch wird dieses Jahr wahrscheinlich mein Geschenk-Renner werden und vielleicht werde ich es selber noch mehrfach lesen...einfach um mich daran zu erinnern, dass ich zwar alles machen kann aber nix muss. Lieblingszitate: ""Vegan abnehmen - für Höchstleistungen in Sport und Alltag" ist für mich kein Buchtitel, sondern eine Drohung. Wir sollen auf unser Steak verzichten, damit wir mehr arbeiten und schneller rennen? Wohin denn eigentlich?" (S. 26) "99 Prozent der Dinge, die wir tun, müssen wir gar nicht tun! Neunundneunzig Prozent! Und diese Zahl habe ich nicht etwa aus einer halbseidenen Studie einer amerikanischen Elite-Universität, nein, diese 99 Prozent habe ich mir soeben selbst ausgedacht!" (S. 28)

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